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Showing content with the highest reputation on 09/10/2026 in all areas

  1. Heute von nem Campingplatz nahe Chalon-sur-Saône aus nen Abstecher ins südliche Jura um Oyonnax unternommen. Sonnig, bei Temperaturen zw. 15 (auf 1200m) und 23 (im Tal), meist aber 18 - 19 Grad. Ca. 375 km sinds geworden, geplant waren 360. Zwei Baustellen und eine grandiose Fehlbedienung Kurvigers haben ein paar km dazugelogen 🙄 Egal, bis auf den durch den Bedienfehler eingehandelten Berufsverkehr wars top. Das Jura ist ne feine Gegend mit teils sehr engen Sträßchen und ergreifenden Kurvenverläufen. Könnte man ein ganzes, verlängertes Wochenende draus machen... https://kurv.gr/nJBSR
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  2. Gestern von der RDGA Tour zurück gekommen. 10 Tage und 3250km mehr auf der Uhr. Los ging es aus RLP Alzey. Dort mit noch zwei getroffen und dann ging es am Sonntag früh um 7.30 auch schon los. Über die Autobahn bis Genfer See zuerst mal an die Plackette (Startpunkt der RDGA). Danach aber noch über den Col des Gets bis nach Morillon ans erste Hotel. Die ersten 584km waren damit geschafft. Am Zweiten Tag ging es dann über den Colombiere- Aravis- Roseland- i'Iseran- Madeleine nach Sain Michel zum nächsten Hotel. Tag drei ging es direkt über den Telegraphe-Galibier-Lautaret an Briancon vorbei. Leider nicht über den Izoard da er noch wegen Erdrutsch bis 2 September gesperrt war. Aber egal den nehmen wir auf dem Rückweg mit. Sind dann das paralell laufende Tal bisschen nebenstrecken gefahren die auch klasse waren. Anschließend dann über den Col de Vars-Col del Cayolle bis runter nach Guillaumes und nochmal da wir recht früh waren und Zeit hatten bis Daluis die D2202 runter und wieder nach Guillaumes hoch. Die Strecke hat sich voll gelohnt. Vielleicht 10km hoch und runter aber hammer strecke. !7 Tunnel auf der Srecke und man fährt nur zwischen den Felsen durch. Tag 4 ging es dann weiter über den Col du Vasson- Couillole- Colmiane zum Col de Turini. Dort haben wir aber die Route de Gand Alpes verlassen und über den Saint Roch- Col de la Porte und Gautier zur Verdon schlucht abgebogen sind. Über den Col de Trebuchet- Col de Buis- Saint Barnabe ging es runter bis zum Lac de Sainte Croix zum Hotel in Les Salles sur Verdon. Tag 5 eine Tagestour rund um die Verdonschlucht und mitgenommen was geht. Sehr schöne Gegend und bietet viel fürs Auge. Wahnsinn was für ein Erlebnis. Tag6 ginges dann auch schon wieder über den Col du Labouret- Col de Maure- Saint Jean-Col de Pontis den wir zum 1 Gang Pass getauft haben da er sehr schmal und Steil war mit vielen Spitzkehren. Für uns ein etwas besserer Feldweg aber die Aussicht entschädigte die Anstrengung. Einige zeit Später konnten wir dann auch endlich den Izoard unter die Räder nehmen und richtung Briancon und weiter über den Col de Montgenevre bis nach Cesana Torinese ans Hotel. Tag7 über Susa überPas du Paradis wieder über dden Madeleine- Iserane richtung Bourg saint Maurice dann über den kleinen Saint Bernard richtung Aosta durch das Aostatal bis zum Col de Santaleon hoch nach Tuson ans Hotel. Tag8 wieder zurück über kleine Bergsräßchen nach Aosta um dann den Großen ST. Bernhard zu überfahren. Über den Champex und Croix de Coeur ging es richtung Sierre und weiter über den Nufenen bis wir schließlich in Airolo am Hotel ankamen. Tag 9 Morgens um 7 am Frühstück die Wetterappp studiert wegen dem Wetter und festgestellt es soll ab ca 9 uhr regnen. Da ich unbedingt den Tremola fahren wollte gleich den anderen zwei beine gemacht und schnell aufbrechen bevor der Pass nass ist. Hat dann auch geklappt. Kaum oben ankekommen hatte es auch schon angefangen zu Tröppeln. Egal wir sind oben. Auf dem St Gothardt sind wir dann aber auf die neuere Passstraße runter gefahren da der Regen mehr wurde und wir dann zügiger richtung Hospental voran kamen. Die Furkastrasse hoch regnete es dann eigentlich bis zum Pass wo es dann aber zum glück aufhörte. Den furkapass runter bis ans Hotel Belvedere für ein paar Photos ging es dann auch weiter über den Grimsel der mit seinen Stauseen auch sehr sehenswert ist runter durchs Tal noch über den kleinen Brünigpass bis Lungern um auf die A8 und über die Autobahn bis Rheinfelden nach Deutschland gefahren sind. Dort noch paar schöne Strecken bis ans Hotel in Todtnau Präg mitgenommen und den Tag ausklingen lassen. Tag 10 ging es dann noch über den Schwarzwald auf kurvenreichen Teils nebenstrecken Am Schluchsee- Titisee Hexenlochmühle, Neukirch Triberg an den Wasserfällen vorbei richtung Badan-Baden rüber nach Frankreich auf die A35 bis Kandel und anschleißend über die A65 und A61 heim. Tolle 10 Tage vorwiegend immer Sonne um die 30° bis auf die Zweimal 15-20min Regen. Obwohl ich mit meiner V85tt die Schwächste war aber nie das gefühl hatte das ich das bin hat das mit ihr einen riesen Spaß gemacht. Handlich, große Reichweite und sehr bequem und sorgt immer für aufsehen mit ihr. Einzige was man negativ bewerten könnte ist, das wenn man ihr bei der Hitze in den Bergen sie etwas zur Brust nimmt der Ölverbrauch steigt. Habe dann doch bis zuhause angekommen und nochmal nachgefüllt insgesammt auf die 3200km 600ml Öl nachgefüllt. Muss aber auch sagen um an meinen Kontrahänden dran zu bleiben ( BMW GS 1200 und CRF100) musste ich immer ordentlich am Gashahn ziehen und drehzahl geben, natürlich nicht bis Anschlag aber sehr oft im oberen Drehzahlband. Also man sollte immer etwas öl dabei haben. Hatte mir es schon gedacht und 1 ltr mit im Gepäck.
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  3. "Ich investiere, also bin ich" (hoffentlich😉😎) Michele Colaninno (CEO Piaggio / 1000 PS): Jemand sagte mir, ich sei verrückt, Geld in Italien in eine neue Fabrik zu stecken. Produktionskosten in Europa sind zehnmal so hoch wie in Indien. Aber die europäische Kultur ist Teil unseres Herzens; wir werden sie nicht einfach für Geld wegwerfen. Geld ist wichtig, aber Menschen sind es auch. Ich werde keine Leute in Italien entlassen, um alles nach Indien oder China zu verlagern. Die Fabrik in Mandello steht für die nächsten hundert Jahre, sie ist Teil unserer Kultur. Wir wollen in Europa bleiben – aber verstehen, dass es nicht nur Europa gibt.
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  4. …ich mach mal weiter mit Frankreich -Gorges du Tarn Gruß Tom
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  5. Heute in der Eifel, der MAN hat 60 Jahre auf dem Buckel, sieht aus wie frisch aus dem Werk, der ist aber auch im Ruhestand und wird nur noch bei schönem Wetter spazieren gefahren
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  6. Heute einen Nachbarn (100Meter) kennen gelernt und was hat er in seinem Fundus: u.a. eine Lodola 1950 (und eine schöne Gilera, +++alles eigenhändig restauriert)👍 Manchmal liegt das Gute ja so nah 😊
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  7. Nette Show in Mandello. Solange sich die Leute in Pontedera einen Dreck um ein ordentliches und nachhaltiges Händler- und Werkstattnetz scheren, ist das nur eine große, leere Blase. Die alten, erfahrenen Guzzi-Händler haben längst die Faxen dicke und werfen reihenweise das Handtuch.
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  8. Moin Zusammen, ich heiße Oliver, genannt Olli, bin 64 Jahre alt und fahre seit meinem 12 Lebensjahr Motorrad (angefangen mit einer Yamaha DT 125 im Gelände ) Komme so auf 20 tkm im Jahr. Aktuell fahre ich eine 1300GS und KTM 1290 SuperDuke GT und nun auch eine V85TT Travel über die ich schon seit 2019 Nachdenke und nun nach einer Probefahrt haben musste. Ich freue mich über viele schöne Km mit der Guzzi und glaube die BMW wird es nun schwerer haben mich Glücklich zu machen 🙂 Grüße Olli
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  9. Heute bei dem schönen Wetter noch eine Runde mit dem Wasserbüffel gedreht...ist immer wieder schön mit ihr über Landstraßen zu gleiten.
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  10. Moin Rohrer Beat, besten Dank für Deine umfangreiche Aufarbeitung. Nicht jeder hier, wird es nachvollziehen, ich war mein Berufsleben im Vertrieb und Marketing bei Automobil und Motorradherstellern, kann es sehr gut verstehen. Zu den Verkaufszahlen: bei Herstellern für Kraftfahrzeuge wird ausschließlich in Verkaufszahlen an den Handel gesprochen, nicht von den Zulassungen. Genau DAS ist wichtig, bei einer Gesamtbetrachtung. Die Fakturierung an die jeweiligen Niederlassungen in den Ländern, bzw. an die Importeure, bedeutet nur das Fakturieren und verkaufen an den Händler. Deutlich übersetzt: den Lagermotorrad und Vorführbestand des Händlers. Erst danach finden die Zulassungen statt. Jeder von den Lesern und Leuten hier im Forum kennt es, das man in den letzten Jahren sehr viel Bestand an Lagerfahrzeugen bei den Händlern "aufgebaut" hatte, wovon sehr viele. erst viel später mit Kurzzeitzulassungen anmeldete, wegen den jeweiligen Euro Normen; die Tageszulassungen. Bis heute werden noch Moto Guzzi Motorräder angeboten, die bereits bis zu 4 Jahren, beim Händler unverkauft stehen... an die hohen Zinskosten und Verlusten für den Händler möchte man kaum denken, das ist aber eines der Hauptprobleme, warum so viele Händler lieber kündigen, als noch zusätzlich sich von Aprilia und Piaggio, Vespa Fahrzeuge zuballern lassen wollen und können. Es gibt glaubhafte Gerüchte in Mandello, das man bei den Investitionen der 50 Millionen, die Braut aufhübschen möchte und gleichzeitig sich diese Investitionen als Vorsteuer- und Steuersenkung für die Gewinne von Piaggio "verkleinern kann". Denn die "Gerüchte" über Verhandlungen mit Investoren bzw. möglichen Käufern aus Indien und China reißen nicht ab... So kann das Bild klarer werden, warum Piaggio nicht größenwahnsinnig investiert... sondern eine große Absicht dahinter versteckt. Warten wir es ab... Auf jeden Fall war es so, wie ich es aus all den letzten Jahren her kannte: am Montag waren die obersten 3 Piaggio Häuptlinge in Mandello del Lario anwesend, um mit dem Bürgermeister Fasoli und der Presse das "rote Band" zu zerschneiden, um das Werk zu eröffnen. Nur den Architekten Greg Lynn aus den USA ließ man noch für einen Tag im Museum... alle anderen fuhren noch abends schnell von dannen. Gruß Holger
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  11. Wieso sollte man sich ne teure Maschine schön reden? Ein Blick auf das Ding reicht wohl aus. Nochmal: Wer China kauft, ist entweder klamm oder geizig. Es gibt keinen anderen Grund dafür. Hochgradig peinlich, damit rum zu fahren.
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  12. Hallo Liebe Guzzisti! Ich bin Marceli, gebürtiger Oberschlesier und ein relativ neuer Guzzi-Besitzer. Ich bin schon einige Motorräder gefahren, von flinken Kawas, durch BMW GS bis in die Honda Goldwing. Seit letzten Jahr fahre ich eine V85TT (2019) in Lava Rosso und bin mit der Maschine so angetan, dass ich mir als Zweitmotorrad eine Stelvio BJ. 2009 mit viel zu vielen Kilometer auf dem Tacho geholt habe, nur um mal zu spüren wie ein Big Block V2 arbeitet. Ich bin nicht in Deutschland groß geworden und obwohl ich hier seit mehreren Jahren lebe, ist mein Deutsch nicht perfekt. Daher bitte ich Euch schon im Voraus um Verzeihung . Ich verzichte ganz Bewusst auf den KI-Einsatz um die sprachlichen Fehler auszumerzen, denn mir ist die Authenzität wichtiger als die Außendarstellung. Ich hoffe, ich kann zu einigen Diskussionen hier einen wertvollen Beitrag leisten und von anderen Guzzistis auch etwas lernen. In diesem Sinne, Linke zum Gruß!
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  13. Hallo zammert, bin der Andreas Hermann ("Herbie") aus Bad Tölz. Meine 21er Guzzi V85TT Travel hat nunmehr mit mir gut 40.000km problemlos abgespult, und ich hoffe, hier im Forum den ein oder anderen Tipp zu bekommen. Wie man sehen kann habe ich die Maschine etwas für mich optimiert. Zuletzt war es die Originalsitzbank, die ich beim Sattler aufpolstern ließ. Dabei wurde der störende Knubbel am Steiß gleich mit wegrationalisiert. Für 40K steht sie recht ordentlich da. Gute Pflege Herr Doktor... 🙂 Dann hoffe ich auf einen regen Austausch hier im Forum und wünsche noch eine tolle Rest-Saison 2026. Herbie
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  14. Grias eich. Ich heiße Andreas und komme aus dem schönen Kärnten. Ich lese jetzt schon ein Weilchen mit und hab mir gedacht es wird jetzt endlich Zeit mich zu registrieren. Heuer habe ich mir, nach langer Motorradabstinenz, eine MG v7 Stone 2021 gekauft und genieße das gemütliche fahren mit der schönen Italienerin. Vielleicht sieht man sich am Faaker See bei der European Bike Week
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  16. eine California II.... als Empfehlung 🥰 Gruß Holger
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  17. @holger333 du hast eine E4 ! Da kannst du leider nicht wirklich mitreden. E5 & E5+ sind schon von dem Steuergerät und der Software ganz anders. Die E5+ ist noch ein Zahn schärfer, Variable Nockenwelle , Klopfsensoren , 3. Lamda und selbst die Ölwanne ist verändert. Wir reden zwar vom gleichen Modell , aber mit verschiedenen Versionen ( 3 . Generation) . Also bitte nicht immer alles in einen Topf werfen und daraus irgendwelche Schlüsse ziehen. Gruß
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  18. ein herzliches Wiedersehen mit Luciano Gazzola in Mandello del Lario seinerzeit Testfahrer der V7 750 Sport und seit 1975 kennen wir uns. Rückreise über Malojapass und Flüelapass und die letzte Übernachtung in Sankt Blasien, direkt am Dom.
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  19. Moin, wir sind gestern abend auch wieder gut Heim gekommen. War ein wieder einmal sehr schönes Ereignis und Mandello del Lario ist einer meiner Jungbrunnen 🥰 Die diesjährige Gespannfahrt mit meiner Frau war superb, konnte man all die Dinge und Atmosphäre gemeinsam erleben... vieles davon ist nicht beschreibbar, muss man selbst erlebt haben... wenn man dafür aufgeschlossen und sensibel ist. Alleine schon das gemeinsame Erleben und die vielen Nationen die dort zusammen kommen, plus der wirklichen Gastfreundschaft der Einwohner aus Mandello ist unvergleichbar 🥰. Dazu kommt, das ALLE dort sich freuen, keine Unzufriedene, Neidhammel und Mißmutige dabei sind... es niemals einen Streit gibt, alle leben und spüren die Leidenschaft aller. Besonders gefreut hat mich, das Zusammentreffen vieler aus unserem Forum, wovon Einige zum ersten Mal dabei waren. Schöne Bekanntschaften wurden zu Freundschaften und sicherlich werden wir uns auch unterjährig mal treffen. Ansonsten: bis zum nächsten Jahr in Mandello del Lario. Gruß Oxana und Holger
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  20. was hier wieder teilweise für einen Unsinn geschrieben wird...
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  21. Äpfel/Birnen - wenn du ein wenig drüber nachdenkst, kommst du auch drauf. Ein Toyota Camry kostete Mitte/Ende der 1980er genau so viel wie ein 2.2 Liter Rekord und ein Mazda 626 so viel wie ein Granada. Aber das Thema China Bikes haben wir hier zu Genüge durch.
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  22. Benvenuti Michael, und bekanntlich "zum Schluß, da kommen die Schönsten" - und somit die Guzzisti! Grüße aus dem Schwarzwald Elmar PS: Ein zwei Monate kannst Du m.E. schon noch zuwarten - und schließlich ist dann ja auch bald Weihnachten!
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  23. Benvenuto Marcell, hier im Forum sind wir Guzzisti (egal wo her) 😀! Viel Spaß hier mit uns und viele interessante Themen und Gedanken. Herzliche Grüße aus dem Schwarzwald (kein Mangel an Kurven) Elmar
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  24. Kleines Update zur Reparatur: Der Werkstattmeister hier könnte die Nase wohl fachgerecht schweißen, so dass der TÜV da nie meckern würde. Ich gehe davon aus, dass das trotzdem einiges an Arbeitszeit kosten würde und am Ende hätte ich im Hinterkopf immer noch einen geschweißten Rahmen. Da die V85 ja nun wirklich nicht das komplizierteste Fahrzeug ist, tendiere ich inzwischen zum Rahmentausch in Eigenregie. Dann kann ich auch dafür sorgen, dass alles richtig gefettet, alle Stecker mit Kontaktspray behandelt und alles sauber wieder zusammengebaut wird. Jetzt warte ich mal, bis sie dann in der Werkstatt steht (Rücktransport ist für Ende des Monats angedacht) und ggf. wird daraus halt ein Projekt über Winter und Frühjahr. Und wenn ich fahren will hab ich ja noch meine beiden anderen Moppeds.
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  25. Zuerst möchte ich den vorigen Chats alle zustimmen, was die Werkstatt angeht. Suche eine gute Werkstatt, die sich auf Guzzi mit spezialisiert hat. Meiner hat z.B. nur Vespa, Aprillia und eben Guzzi. Da bekommt man noch echt gute Tipps. Ich wollte mir vor einem Jahr eigentlich die Stelvio zulegen. Mein Händler und Werkstattmeister(!) hat mir dann zum Vergleich eine Probefahrt auf der V85TT angeboten. Hätte er eigentlich nicht müssen, da die Stelvio a) teuerer ist (=mehr Umsatz für ihn) und diese b) sehr gut zu meinen 188cm mit 110kg Gewicht passt. Aber er hat es trotzdem getan, weil er merkte, dass ich auch fleissig Schotterwege fahren möchte. Zum Schluss hat er mir auch noch eine Probefahrt auf der Aprillia Tuareg 660 Rally klargemacht. Hm, was soll ich sagen - ich hätte alle drei nehmen können. Letztlich entscheidet aber einfach, was am Besten zu einem passt. Bei mir war es dann letztlich die V85TT (5+), auch weil diese deutlich leichter als die Stelvio ist und nicht so aggressiv wie die Aprillia. Nach einem Jahr keinerlei Probleme, weder bei 36 Grad Außentemperatur, noch bei Kaltstart. Die 80 PS reichen für mich voll aus, das Defizit zu den 100Ps der anderen Marken macht die V85TT durch gutes Drehmoment wett. Und was Probleme der Maschinen angeht: es liegt in der Natur eines Forums, dass mehr über Problemchen und Probleme geschrieben wird, als dass gelobt wird. Wenn die V85TT als unzuverlässig gilt, dann lese Dich Mal bei den Twin-Motoren von KTM und Husqvarna ein 😉 Also zusammengefasst: Such Dir einen guten Händler mit guter Werkstatt, fahre ein paar Modell Probe und dann entscheide einfach, was am Besten zu Dir passt!
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  26. . . . ich kann sehr gut nachvollziehen, wie Dich die Geräusche Deiner V85TT stören! Als ich mit meiner V85 TT, E5+ im sehr heißen Spanien war, ist die Öltemperatur auf ü 160 Grad gestiegen . . . Da dachte ich, dass mir jeden Moment die Ventiltriebe nach oben durch die Ventildeckel um die Ohren geflogen kommen . . . Als ich wieder in D war, habe ich sie gegen eine Stelvio getauscht 😉 War imho die richtige Entscheidung 😎 Gruß MY
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  27. Ja fahre beide ausgiebig Probe. Das die Stelvio 40 PS mehr hat und somit auch besser läuft sollte klar sein. Benzinverbrauch ist schon deutlich höher bei der Stelvio 4,3 Liter zu 5,7 Liter finde ich jetzt keine Kleinigkeit. Sitzposition finde ich auf der V85 bei meiner Körpergröße von 183 besser. Die Wärmeentwicklung bei der Stelvio finde ich unangenehmer wie bei der V85. Motorklingeln kann bei der V85 vorkommen...der Stelvio sind 38°C vollkommen egal. Die Stelvio ist deutlich schwerer und auch unhandlicher. Das habe ich jetzt im Urlaub deutlich zu spüren bekommen. Enge Spitzkehren bergab gehen mit der V85 deutlich besser. Ich zweifle auch das Mehrgewicht von 20 Kilo gegenüber der V85 an. Gefühlt hat die Stelvio 40 kg mehr. Das merkt man beim rangieren und auch beim fahren. Wenn ich ehrlich bin hat die Stelvio außer beim Motor und bei der Optik nur Nachteile. Aber bilde dir selbst eine Meinung bei der Probefahrt. Gruß Boris
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  28. Und noch ein wenig Frankreich. Unter anderem auch die Verdonschlucht.
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  29. so ähnlich ... aber die Radicale mit einer schönen Bayerin ☺️
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  30. Die Investition ist allein deshalb eine gute Nachricht, weil Piaggio offenbar an MG glaubt. Sonst würde man nicht so massiv investieren.
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  31. Auf der Durchreise in den Süden Frankreichs 2 Nächte in Eguisheim am Fuß der Vogesen verbracht und heute die Gelegenheit für eine Tour in die Vogesen genutzt. 314 schöne km sinds geworden. Die gleiche Tour mit etwas anderem Start/Zielpunkt hat ein Freund von mir am Samstag gemacht und mir gestern die Route geschickt, so dass ich nix planen musste. Sehr schöne Tour mit fast allem was die südl. Vogesen hergeben. Und zum Ende hin noch ein üppiges Mahl am Hartmannswillerkopf...
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  32. Sieht aus, als wäre im Kardantunnel Öl. Da sollte eigentlich keins sein, möglicherweise ist ein Simmerring undicht, entweder vom Getriebe oder vom Endantrieb. Zur Werkstatt schleppen lassen halte ich für eine gute Idee!
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  33. Ich nehme Euch etwas Arbeit ab und relativiere meine Aussage etwas. ChatGPT meint nach 11 Minuten nachdenken: Meine Frage: "Moto Guzzi hat neulich auf dem Fabrikgelände in Mandello del Lario den Neubau eröffnet. Was wurde alles gebaut? Wieviel wurde investiert? Ist diese Investition rentabel? Gab es Kritik zu diesem Projekt? Wie sind die jährlichen Produktions-/Verkaufszahlen von Moto Guzzi seit 2000? Bitte schlüssle nach Modellreihe auf." ChatGPT: "Ja. Und das Projekt ist deutlich grösser, als ich zunächst gedacht hatte. Piaggio hat in Mandello nicht einfach eine neue Fabrikhalle hingestellt, sondern praktisch einen kleinen „Moto-Guzzi-Campus“ gebaut: Produktion, Museum, Besucherzentrum und Markenwelt in einem. 1. Was wurde in Mandello tatsächlich gebaut? Die offizielle Eröffnung war am 2. September 2026, unmittelbar vor den Giornate Mondiali Moto Guzzi vom 3.–6. September. Der Umbau dauerte knapp fünf Jahre und kostete mehr als €50 Mio. (Piaggio Group) Bereich Neu / verändert Industriegebäude 5’500 m² Neubauten, Gesamtfläche Werk jetzt 38’000 m² Motorenfertigung komplett neue, automatisierte Motoren-Montagelinien Motorrad-Endmontage mit Motorenfertigung über vollrobotisierten Conveyor verbunden Materialtransport Automatisierung statt vieler innerbetrieblicher Stapler-/Transportbewegungen End-of-line Piaggio-Fast-Forward-kilo™-Roboter übernehmen fertige Motorräder und bringen sie zum Test Büros 380 m² neue Bürofläche Energie 1’300 m² Photovoltaik, Gebäude Klasse A, stärkere Tageslichtnutzung Museum komplett neues Gebäude, 3’000 m², über 160 restaurierte Motorräder Besucherbereich Blick aus dem Museum direkt auf die laufende Fertigung Windkanal historische Galleria del Vento restauriert Aussenräume zwei baumbestandene Plätze, Fussgängerpromenade, Terrasse Markenwelt grosser Motoplex Store, Café Veranstaltungen Workshop-/Eventflächen und Auditorium öffentlich zugängliche Fläche insgesamt über 4’200 m² Die maximale Produktionskapazität wird nun offiziell mit über 30’000 Motorrädern pro Jahr angegeben. (Piaggio Group) Interessant finde ich die interne Logistik fast spannender als irgendwelche glänzenden Roboter: Greg Lynn sagt, früher seien Lastwagen, Lieferwagen und Stapler kreuz und quer durch das Werk gefahren; die neue Architektur und Automatisierung reduziert diese Bewegungen stark. Das ist echte Produktivitätssteigerung und nicht bloss Industrie-Instagram. (ANSA.it) 2. €50 Mio. für Moto Guzzi – Wahnsinn oder vernünftig? Hier wird es interessant. Das Projekt kostet >€50 Mio., also mindestens etwa €10 Mio. pro Baujahr, wenn man die fünf Jahre sehr grob mittelt. Zum Vergleich: Der ganze Piaggio-Konzern investierte 2024 €182,7 Mio. und 2025 €140,6 Mio. Moto Guzzi ist also keineswegs ein kleines Hobbyprojekt innerhalb des Konzerns. (Piaggio Group) Aber: Ob das Mandello-Projekt finanziell rentabel ist, kann man aus den veröffentlichten Zahlen nicht feststellen. Piaggio veröffentlicht keine separate Moto-Guzzi-GuV, keine Guzzi-EBIT-Marge und auch keinen erwarteten ROI des Mandello-Projekts. Daher wäre jede Aussage wie „das Werk amortisiert sich nach 8,3 Jahren“ schlicht Buchhaltungs-Voodoo mit Taschenrechner. 😄 Man kann aber eine Plausibilitätsrechnung machen Vor dem Ausbau bewegte sich die Produktion Anfang der 2020er ungefähr in dieser Grössenordnung: 2021: 12’000 produzierte Motorräder 2022: über 15’000 2023 wurde von einer Produktionsentwicklung bis ungefähr 18’000 Stück berichtet; zeitweise war Mandello derart ausgelastet, dass die V85 TT vorübergehend nach Scorzè verlagert werden sollte. (InMoto) Heute besitzt Mandello Kapazität für >30’000. Damit hat Piaggio das Werk nicht für die heutige Produktion dimensioniert, sondern für deutliches weiteres Wachstum. Was müsste die Investition verdienen? Nur als Grössenordnung, ohne Finanzierungskosten, Abschreibungen und Steuern: gewünschte einfache Amortisation nötiger zusätzlicher Cashflow 5 Jahre >€10 Mio./Jahr 10 Jahre >€5 Mio./Jahr 15 Jahre >€3,3 Mio./Jahr 20 Jahre >€2,5 Mio./Jahr Angenommen, Guzzi würde von etwa 18’000 auf 30’000 Motorräder wachsen: +12’000 Stück. Für eine simple 10-Jahres-Amortisation müsste jedes zusätzliche Motorrad durchschnittlich nur gut €417 zusätzlichen operativen Cashflow zur Investitionsdeckung liefern. Das erscheint für Motorräder im Bereich von grob €10’000–20’000 Verkaufspreis durchaus erreichbar – falls diese zusätzlichen Stückzahlen auch tatsächlich verkauft werden. Und genau da liegt der Hase im italienischen Rosmarin. 🌿 3. Ich halte die Investition strategisch für ziemlich clever Denn Piaggio erhält für die €50+ Mio. fünf Renditequellen gleichzeitig: 1. Höhere Stückzahlen. Von etwa 12–18k Produktionsniveau Anfang der 2020er auf >30k Kapazität. 2. Niedrigere Produktionskosten je Motorrad. Automatisierung, kürzere Materialflüsse, neue Motorenlinien, weniger Handling. 3. Weniger Arbeitsbelastung. Das wird oft als Sozialthema dargestellt, ist wirtschaftlich aber ebenfalls relevant: Ergonomie, weniger Handling, weniger Schäden, bessere Prozessstabilität. 4. Energiekosten. Photovoltaik, Klasse-A-Gebäude und modernere Infrastruktur. 5. Moto Guzzi wird selbst zur touristischen Marke. Museum + Café + Shop + Events + Factory Experience. Und Letzteres ist nicht zu unterschätzen: Bei der Eröffnung kamen über 60’000 Menschen nach Mandello, 40’000 besuchten den neuen Standort und knapp 30’000 das Museum – in vier Tagen. Natürlich ist das ein Jubiläumswochenende und keine normale Woche, aber es zeigt, was für einen irrational starken Kultwert diese kleine Marke besitzt. (press.piaggiogroup.com) Das ist ziemlich ähnlich wie Ducati Museum/Borgo Panigale oder Ferrari in Maranello: Man verkauft eben irgendwann nicht mehr bloss Metall mit Rädern. Man verkauft Zugehörigkeit. Und genau darin ist Guzzi erstaunlich stark. 4. Aber eine Sache macht mich stutzig: 40’000 → 30’000 Als das Projekt 2021 angekündigt wurde, lautete das kommunizierte Ziel: 40’000 Motorräder pro Jahr, ungefähr eine Verdoppelung der damaligen Kapazität. Damals waren rund 200 feste plus etwa 80 saisonale Beschäftigte genannt worden. Fertigstellung sollte 2025 sein. (ANSA.it) Jetzt heisst es offiziell: „mehr als 30’000 Motorräder pro Jahr“ (Piaggio Group) Das ist ein recht grosser Unterschied. Ich habe keine belastbare Erklärung von Piaggio gefunden, weshalb aus 40’000 schliesslich >30’000 wurden. Möglich sind mehrere harmlose Erklärungen – andere Produktmischung, realistischere Taktzeiten, andere Berechnung der Kapazität –, aber ohne Aussage von Piaggio würde ich keine davon als Tatsache verkaufen. Das würde ich als kleines gelbes Fähnchen, nicht als rote Flagge ansehen. 5. Gab es Kritik? Eigentlichen Widerstand gegen den Neubau finde ich überraschend wenig. Von Bevölkerung, Gemeinde oder Denkmalschutz finde ich keine grössere organisierte Opposition. Im Gegenteil: Der Entscheid, nicht aus Mandello wegzugehen, sondern innerhalb des historischen Werksgeländes neu zu bauen, scheint lokal sehr positiv aufgenommen worden zu sein. Gerade das war historisch keineswegs selbstverständlich: schon 1998 gab es ernsthafte Pläne, die Produktion nach Monza zu verlagern. (La Gazzetta dello Sport) Die Gewerkschaften sind positiv – aber wachsam. FIM, FIOM und UILM begrüssen das Projekt ausdrücklich. Sie bestätigen auch: mehr unbefristete Arbeitsplätze, bessere Arbeitsbedingungen, modernere Produktionsanlagen. Sie mahnen aber gleichzeitig, dass Mandello dauerhaft Produktionsstandort bleiben müsse und Piaggio nun weiter in Entwicklung, neue Modelle und Beschäftigung investieren müsse. Sie verlangen insbesondere verlässliche Perspektiven für Produktionsvolumen und Beschäftigung. (UILM Lario) Das ist Gewerkschaftsitalienisch für: „Schön geworden. Jetzt bitte auch Motorräder bauen und nicht bloss Cappuccino verkaufen.“ ☕😄 Eine echte Kontroverse gab es 2023. Wegen Kapazitätsproblemen sollte die V85 TT zeitweise nach Scorzè, an einen Aprilia-Standort, verlegt werden. Rund 100 Beschäftigte legten damals vier Stunden die Arbeit nieder. Die Sorge war gerade, dass Moto Guzzi allmählich die Verbindung Mandello ↔ Motorradproduktion verlieren könnte. Piaggio erklärte die Verlagerung als vorübergehend. (InMoto) Im Rückblick ist diese Episode eigentlich eines der stärksten Argumente für den Neubau. 6. Und nun zu den Produktionszahlen seit 2000 Hier muss ich eine wichtige Einschränkung machen. Eine vollständige weltweite Moto-Guzzi-Statistik nach Modell und Jahr existiert öffentlich nicht. Piaggio veröffentlichte früher teilweise die Moto-Guzzi-Gesamtmenge. Seit ungefähr 2017 nennt Piaggio fast nur noch: Wachstum in Prozent, Umsatzentwicklung, einzelne erfolgreiche Modellfamilien, oder Aprilia + Moto Guzzi gemeinsam. Und weltweite Stückzahlen nach Modellreihe veröffentlicht Piaggio praktisch überhaupt nicht. Ich würde Dir deshalb lieber eine löchrige, aber ehrliche Tabelle geben als 27 Jahre italienisches Zahlen-Carpaccio aus erfundenen Nachkommastellen. 😉 Bestmögliche Rekonstruktion P = Produktion; V = Verkäufe/Shipments; ≈ = abgeleitet/gerundet; n.v. = öffentlich nicht verlässlich verfügbar Jahr weltweit Art wichtigste Baureihen / Bemerkung 2000 ≤3’000 P California, V11, Nevada, Quota; Übernahme durch Aprilia. Retrospektive Quelle nennt Produktion nicht über 3’000. (Dueruote) 2001 n.v. V11, California, Nevada 2002 ≈11’000 P V11, California, Nevada, Breva 750 beginnt; zeitgenössischer Cycle-World-Bericht. (Cycle World | The Complete Archive) 2003 n.v. V11, Breva 750, California, Nevada 2004 ≈3’700 P/V Aprilia-Krise; dramatischer Einbruch. (Gemeinde Mandello del Lario) 2005 6’975 V Breva 1100 + Griso 1100 treiben Neustart; €43,8 Mio. Guzzi-Umsatz. (Piaggio Group) 2006 10’210 V / ≈10’200 P P/V Breva/Griso, Norge, 1200 Sport; höchstes Niveau seit Jahrzehnten. (gpone.com) 2007 8’914 V Griso, Norge, 1200 Sport, Bellagio, Stelvio kommt 2008 n.v. H1: 4’200 Verkäufe, −31,4%; V7 Classic und Stelvio beginnen 2009 n.v. V7 Classic/Café, Stelvio, Griso, Norge, Bellagio; schweres Marktjahr 2010 4’500 V Tiefpunkt; V7, Stelvio, Norge, Griso etc. (Piaggio Group) 2011 5’763 V kräftige Erholung; V7, Stelvio 8V, Norge 8V. (Piaggio Group) 2012 6’664 V neue V7-Generation; +15,3 %. (Piaggio Group) 2013 ≈6’800 V V7 + neue California 1400; +2,4 %. (Piaggio Group) 2014 ≈6’355 V* rückgerechnet aus 2015 +24 % 2015 7’880 V V7 750 +44 %, California 1400 +36 %. (Piaggio Group) 2016 ≈8’900 V* +13 %; V9 Roamer/Bobber und MGX-21 wichtige Treiber. (press.piaggiogroup.com) 2017 n.v. V7 III wichtigste Guzzi-Baureihe; Piaggio veröffentlicht keine Gesamtzahl mehr. (Piaggio Group) 2018 n.v. V7 weiterhin wichtig; V9 daneben. (Piaggio Group) 2019 n.v. V85 TT sorgt für starken Schub; Motorradumsatz Piaggio +24,6 %. (MotorBox) 2020 n.v. V85 TT wichtigster Wachstumstreiber; V7 im H2 +26 %. (Piaggio Group) 2021 ≈12’000 P V7 850 + V85 TT; Rekordumsatz. Produktionszahl aus Werkbericht. (InMoto) 2022 >15’000 P Rekordverkäufe; V85 TT, V7 und neue V100 Mandello. (InMoto) 2023 ≈18’000 Größenordnung P V7, V85, V100; neue Stelvio angekündigt. Im Juli bereits >15k produziert. (InMoto) 2024 n.v. Stelvio und V85 werden von Piaggio ausdrücklich als starke Modelle bezeichnet. (Piaggio Group) 2025 n.v. Piaggio meldet steigende Verkäufe der V100 Mandello. (Piaggio Group) 2026 noch offen V7, V85, V100 Mandello, Stelvio; neue Werk-Kapazität >30’000/Jahr. (Piaggio Group) * 2014 und 2016 sind mathematisch aus den von Piaggio veröffentlichten Wachstumsraten berechnet und daher keine offiziell publizierten exakten Stückzahlen. 7. Was wissen wir wirklich über die einzelnen Modellreihen? Das ist leider wesentlich dünner. V7 Hier ist der Datenschatz am grössten. Piaggio meldete über 7’000 V7 weltweit kumuliert von 2008 bis 2011. 2015 wuchs die V7-Baureihe nochmals um 44 % gegenüber 2014; 2017/18 bezeichnete Piaggio sie weiterhin ausdrücklich als zentralen Verkaufstreiber. (Piaggio Group) Kurios: Ein anderer offizieller Piaggio-Text behauptet gleichzeitig über 5’800 V7 allein im Jahr 2011. Das kann nicht stimmen, denn Piaggios eigene Jahresrechnung nennt für alle Moto Guzzi zusammen nur 5’763 Stück. Deshalb verwende ich diese Modellzahl ausdrücklich nicht. (Piaggio Group) Da hat offenbar auch in Pontedera einmal Excel Espresso getrunken. ☕😄 California 1400 2015 stiegen die Stückzahlen gegenüber 2014 um 36 %. Absolute weltweite Zahlen veröffentlichte Piaggio nicht. (Piaggio Group) V9 / MGX-21 2016 stieg der gesamte Guzzi-Absatz um 13 %. Piaggio nennt ausdrücklich V9 Roamer, V9 Bobber und MGX-21 als Gründe, veröffentlicht aber wiederum keine Modellstückzahlen. (press.piaggiogroup.com) V85 TT Das war wohl der wichtigste einzelne Modelllaunch der jüngeren Guzzi-Geschichte. Produktion begann im Februar 2019; bereits vorher waren über 8’000 Probefahrten in Europa gebucht. 2019 nennt Piaggio die V85 ausdrücklich als wesentlichen Grund für den kräftigen Anstieg des Motorradgeschäfts. (Piaggio Group) Als Vergleich: allein in Italien wurden 2022 rund 4’377 Guzzis zugelassen; davon entfielen 2’536 auf die V7. Solche nationalen Zahlen lassen sich nach Modell ermitteln – sie dürfen aber natürlich nicht als Weltabsatz verkauft werden. (Wikipedia) V100 Mandello 2022 bereits einer der Treiber des Rekordjahres, 2023 von Piaggio ausdrücklich als stark nachgefragt bezeichnet und 2025 nochmals mit steigenden Stückzahlen. (Piaggio Group) neue Stelvio 2023 Vorbestellungen, ab 2024 nennt Piaggio Stelvio zusammen mit der V85 ausdrücklich als erfolgreiche Guzzi-Modelle. (Piaggio Group) 8. Und jetzt kommt für mich die eigentliche Pointe Wenn wir die Zahlen nebeneinanderlegen, sieht Moto Guzzi heute viel gesünder aus als vor 15 Jahren: 2010: 4’500 Motorräder 2013: ~6’800 2015: 7’880 2016: ~8’900 2021: Produktion etwa 12’000 2022: >15’000 2023: Grössenordnung bis etwa 18’000 neue Kapazität: >30’000 Das ist keine Ducati-Dimension. Aber das muss es auch gar nicht sein. Und genau deshalb halte ich die €50 Mio. nicht für grössenwahnsinnig. Die entscheidende Frage lautet nicht: „Kann Moto Guzzi plötzlich 30’000 Motorräder verkaufen?“ Sondern: „Kann Moto Guzzi in den kommenden zehn Jahren nachhaltig von vielleicht 15–18’000 auf 22–25’000 Stück wachsen und gleichzeitig höhere Margen erzielen?“ Das halte ich für durchaus realistisch. Bei 25’000 Stück wäre das neue Werk bereits zu gut 80 % seiner angegebenen >30k-Kapazität genutzt. Dafür benötigt Guzzi nicht einmal einen sensationellen Bestseller.
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  34. Ist ja nett. Nett für eine Firma, die prosperiert und Motorräder wie verrückt verkauft. Seit 50 Jahren hangelt sich Moto Guzzi von einem fast-Bankrott zum nächsten durch. Millionen für so einen Prunkbau sind scheinbar aber kein Problem. Fragen, die sich Moto Guzzi oder Piaggio hoffentlich vorher gestellt haben: - Wird durch diesen Neubau 1 (in Worten ein) neues Motorrad mehr verkauft? - Wird durch diesen Neubau 1 (in Worten ein) neuer Kunde von einer anderen Marke zu Moto Guzzi geholt? - Wird durch diesen Neubau 1 (in Worten ein) neuer kompetenter Händler dazugewonnen? - Wird durch diesen Neubau 1 (in Worten ein) bestehender Händler davon abgehalten, Moto Guzzi fallen zu lassen? - Wird durch diesen Neubau 1 (in Worten ein) bestehendes technisches/qualitatives Problem gelöst? Wenn das Ziel es war, das lokale Baugewerbe zu unterstützen, dann war das wohl ein Erfolg. Aber für Guzzi? Wie wollen die diese Ausgaben wieder reinholen? Ich finde, eine Firma sollte ihr knappes Kapital gewinnbringend einsetzen und nicht für so Egoprojekte. Eine neue Fabrikhalle hätte man auch einfacher bauen können und Moto Guzzi wäre dadurch nicht unsympathischer geworden. Nur meine Gedanken. So, und nun grillt mich.
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  35. Nicht heute, aber gestern am Nachmittag, nachdem sich die Schlangen vor dem Werk gelichtet haben. MIR hat der Neubau und die Gestaltung des Museums sehr gut gefallen.... Grüße Reinhard
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  36. Hab meinen Kumpel Carlo besucht. Der ist schon alt und ganz steif ...
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  37. Das sind die Cageless Flaschen von Fabric. Die Knopf-ähnlichen Halter (sh. Bild im Link) werden normalerweise direkt in den Rahmen geschraubt. Ich habe den unteren Knopf mit einem geschweißten Zwischenstück um 45° geneigt, den oberen mit einer am Ende gekröpften Gewindestange und zwei Langmuttern ausgestellt und ebenfalls 45° geneigt. Schrumpfschlauch über die Gewindestange verschönert die Optik. Spannend war es, das Ganze so hinzubekommen, dass es weder mit dem Lenker noch mit der Gabelbrücke kollidiert.
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  38. die werden direkt von RM MG im Zubehör angeboten, eine große Zubehöroffensive geht offensichtlich mit dem neuen Modell einher. Es gibt auch eine Modellvariante mit Kette und eine GT Variante
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  39. Ich bin die ganze Woche im "Guzzi-Hotel" Drei Hacken in Yspertal ... aber die BMW Übermacht ist erdrückend 🫢 nur ich und der Chef halten dagegen ☺️ Grüße Klaus
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  40. Anreise Mandello via Schweiz (Entlebuch)
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  41. Gestern Vormittag auf dem Großen Feldberg in Hessen. Bevor Radfahrer, Moto-GP-Heros und Sportwagenkolonnen aufschlugen.
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  42. …heute mal wieder in meinem Lieblingsimbiss in Nassau Station gemacht Gruß Tom
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  43. Heute eine kleine spontane 150km Tour mit der V85 gemacht. Ein tolles Motorrad 🥰
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  44. In Dolling beim alten Bahnhof, die Denkmalachse einer Dampflok BR043 besichtigen. Eisenbahn ist mein zweites Hobby neben den Mopeds.
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  45. Pontedera - unsere geliebte Konzernzentrale😉 „Muss“ man schon mal mitnehmen, wenn man in der Nähe ist. Wir sind auf Camper-Tour Umbrien/ Toskana/ div. 🇮🇹Städte Kurzes Fazit: Hat sich gelohnt, Vespa bauen und präsentieren kann Piaggio. Besuch ist gratis, aber man sollte vorher ein Slot online buchen, da maximal 200 Besucher. Die beste Vespa steht draußen, hätte sie noch den Klang der alten Zweitakter…hach man kann nicht alles haben😉 Urlaubs Grüße Torsten Ps: Fotos von meinen Traumstücken: natürlich die V7 750 Sport von 1971 und Vespa 180 SuperSport von 1964👍👍
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  46. Heute Morgen auf der Fahrt zum Landratsamt einen Abstecher zum Schloss Haunsheim gemacht. Es war wirklich schönes Wetter, aber für August, arschkalt. 13,8°C.
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  47. Großzügige Tour durchs Mansfelder Land, den Salzlandkreis und den Harz. Das Essen am Imbiss Fettluke ist der Hammer 🤩 Die Stelvio hat nun fast die ersten 10.000km drauf …
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  48. Samstag/Sonntag eine Runde durchs Mühlviertel gedreht..wie immer sehr spassig!
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  49. Am Freitag sind die Tankaufkleber gekommen, heute kam ich dazu, die zuzuschneiden und anzubringen.
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  50. Ist das so? Ich habe in allen Benzin betrieben Sachen von Auto über Rasenmäher und Motorsäge und alle Motorräder seit 15 Jahren E10. Funktioniert bei mir völlig problemlos. Zufall oder Glück? Ob eine alte Stelvio das kann ? Gruß Boris
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