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  1. Hallo Guzzisti und solche die es werden wollen, ich habe in jüngster Zeit den Eindruck dass welches Thema auch immer hier angesprochen wird, es in einem persönlichen Kleinkrieg endet. Vor ein paar Wochen wollte mir hier auch jemand meine Meinung verbieten und klarstellen dass er in der Nahrungskette über mir steht, was mir ehrlich gesagt nur ein müdes lächeln beschert.Desshalb bin ich nur noch selten im Forum unterwegs obwohl ich die vielen guten Tips und Beiträge sehr schätze. Vielleicht sollten wir uns wieder mehr auf unsere gemeinsame Leidenschaft besinnen.Und da bin ich wieder beim Motorradfahren,lockeren Benzingesprächen und natürlich bei Moto Guzzi. Also in diesem Sinne,denkt positiv,lasst euch die gute Laune nicht verderben,kommt gesund durch diese schwierige Zeit und freut euch auf die nächste Saison. Viele Grüsse und schöne Feiertage Zorni
    11 points
  2. Tag I Eigentlich sollte es nur ein Kurztrip werden, um nachzuschauen ob es die Alpen noch gibt, da sind von Nürnberg aus schon mal gut 200 km Fahrstrecke nötig. Nicht ganz regen- dafür aber autobahnfrei ging es durchs Altmühltal nach Neuburg, dort über die Donau und weiter über Augsburg und Landsberg am Lech stracks gen Süden. Immer wieder ein erhebender Augenblick ist es, wenn hinter Denklingen der kleine Höhenzug überwunden ist und am Horizont die ersten Zacken der Alpen auftauchen. Tagesziel war der Hohe Peißenberg, auch bayerische Rigi genannt. Dieser ist knapp 1000m hoch, steht absolut frei und bietet ein fantastisches Bergpanorama vom Tölzer Oberland im Osten bis zu den Gipfeln der Allgäuer Alpen im Westen. Tag II Am nächsten Morgen ging es dann wirklich in die Alpen, über Garmisch-Partenkirchen nach Mittenwald, dort verließen wir die Bundesstraße und fuhren übers Leutascher Hochtal nach Telfs in Tirol, ein Stück am Inn entlang und bei Imst ins Pitztal, welches wir aber schon in Wenns verließen. Hochziel des Tages war die Piller Höhe, ein schmales Passsträßlein welches die Verbindung zwischen Pitz- und Kaunertal herstellt - mit atemberaubenden Tiefblick hinunter ins Inntal. Tagesziel und Ausgangspunkt für die nächsten zwei Tage war Nauders im äußersten Zipfel von Tirol, dicht beim Dreiländereck Österreich-Schweiz-Italien. Bis hier hatten wir die Tour grob geplant, die nächsten Touren standen unter dem Motto "sich treiben lassen". Nach problemloser Quartiersuche und kurzer Pause brachen wir nochmals zu einer kurzen Schleife auf, aber die hatte es schon in sich! Wir wollten am nächsten Morgen selbstverständlich mit vollem Tank aufbrechen und da bot sich der kurze Abstecher ins zollfreie Samnaun - keine 20km entfernt - geradezu an. Über die Norbertshöhe ging es nun in die Schweiz hinüber und dann auf der Alten Samnauner Straße mit ihren finsteren, engen und gekrümmten Tunnels hinauf ins Zollausschlussgebiet - eine fantastische Strecke: Über Spiss, die Neue Samnauner Straße, die Kajetansbrücke und den Finstermünz-Engpass kehrten wir in unser Basislager in Nauders zurück. Tag III Am nächsten Morgen ging es zunächst über den Reschenpass hinüber nach Südtirol. Den Reschensee wollten wir auf der Westseite umrunden - aber die Strecke durch den Gierner Wald war voll gesperrt. Also weiter aufwärts nach Schöneben, für meine wenig bergstraßenerfahrene Begleiterin eine erste große Herausforderung, die sie aber bestens meisterte. Doch auch hier ging es nicht weiter, die Strecke hinunter nach St. Valentin am Südende des Reschensees ist für jeglichen motorisierten Verkehr gesperrt worden. Es blieb uns nichts anderes übrig als umzukehren und den Reschensee am Ostufer zu umfahren, mit Standardfoto vom Grauner Kirchturm im See: Wie erwartet war der Sonntagsausflugsverkehr gewaltig, wir verließen deshalb die Reschenstraße schon kurz vor Mals, bogen ab nach Laatsch und fielen hinter Taufers erneut in den Schweizer Kanton Graubünden ein, dem Hochziel des Tages entgegen - dem Ofenpass / Pas dal Fuorn. Die Passhöhe bietet einen fantastischen Blick auf die Gletscher des Ortlermassives, bei einer ausgiebigen Pause feierten wir den ersten Zweitausender meiner Tourenpartnerin. Um die Tagesetappe nicht allzu lang zu gestalten fuhren wir nur noch den Ofenpass hinab durch den Schweizer Nationalpark nach Zernez, nahmen die landschaftlich schöne Strecke durchs Unterengadin in Richtung Tirol unter die Reifen und kehrten mit einem zweiten Tankabstecher ins Samnaun nach Nauders zurück. Tag IV Dieser Tag sollte der Höhepunkt und Abschluss unserer Alpentour werden, gespickt mit vielen Höhenmetern. Zunächst auf nun schon bestens bekannten Strecken durchs Unterengadin und den Anfang der Ofenpassstraße zum Eingang des mautpflichtigen Munt-la-Schera-Tunnels: Durch diesen gelangten wir in die italienische Zollfreizone von Livigno, einem kargen Hochtal welches auch "kleines Tibet" genannt wird. Gleich am Tunnelausgang öffnet sich der Blick über den langgezogenen fjordartigen Lago di Gallo: Durch eine laaaange Galerie führte uns die Straße in den Hauptort Livigno, wo wir eine längere Stärkungspause einlegten um uns für die PS-Höhenwanderung zu wappnen. Weiter ging es zum Passo d´Eira, direkt auf der Passhöhe liegt Trepalle, eine der höchsten ständig bewohnten Ortschaften in den Alpen: Natürlich füllten wir auch hier die Spritfässer auf, an solche Benzinpreise könnte ich mich gewöhnen: Über den Passo di Foscagno verließen wir Livigno, fuhren abwärts ins Valdidentro und ab Isolaccia dem nächsten Hochpunkt entgegen, dem Monte Scale und Passo Torri di Fraéle. Schon die enge und steile Ortsdurchfahrt mit vielen unübersichtlichen Kurven hat es in sich, die eigentliche Scale mit ihren 17 dicht übereinander liegenden Spitzkehren war dann die nächste Herausforderung, aber auch hier hat sich meine Partnerin wacker geschlagen. Von der Passhöhe mit den Resten einer mittelalterlichen Befestigungsanlage bieten sich fantastische Tiefblicke hinunter ins Valdidentro und aufs Ortlermassiv: Die ehemalige Schotterpiste von der Passhöhe hinüber ins einsame Val di Fraéle präsentierte sich zu meiner Überraschung bestens asphaltiert, nächste längere Pause am Lago di Cancano: Anschließend zurück ins Valdidentro und dem letzten Hochpunkt entgegen, dem Stilfser Joch, mit 2756m der zweithöchste (alphaltierte) Alpenpass überhaupt! Kurzer Fotostopp an den Kaskaden mit Blick zurück auf die Kehren in der Braulioschlucht... ...und dann hinauf auf die Passhöhe, die sich wie immer mächtig voll präsentierte: Nach der schon obligatorischen leckeren Passbratwurst mit Sauerkraut machten wir uns an den Abstieg über die 48 Kehren der Südtiroler Nordrampe hinunter nach Prad und über den Reschenpass zurück nach Nauders in unser Basislager, welches wir geschafft aber glücklich erreichten. Am nächsten Morgen wollten wir mit einer Zwischenübernachtung am Kochelsee zurück nach Nürnberg, jedoch die Wetteraussichten für nördlich der Alpen... ...aber das Kapitel ist schon lang genug 😉 - Fortsetzung folgt -
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  3. Der Winter ist da... In Van, im Osten der Türkei, ist es minus 39 Grad, in Istanbul liegt Schnee. Hier am Mittelmeer fällt das Thermometer auf 4 Grad in der Nacht. Die Küstenregion liegt klimatisch schon in den Subtropen. Jetzt beginnen die regnerischen Monate. Frost oder Minustemperaturen kennen wir hier glücklicherweise nicht. Viele Kinder haben noch nie Schnee gesehen. Den findet man nur, wenn man in die umliegenden Berge fährt. Ab 2.000 Meter ist es weiss. Erst ab Mitte März, Anfang April wird der Himmel wieder dauerhaft blau sein. Bis dahin Wolken und alle 2-3 Tage Regenschauer. Das Moped ist perfekt gewartet... Alle Säfte sind frisch, schnurrt, kein Staubkorn auf den hochglanz polierten Oberflächen. Die alte Zahnbürste konnte die Rippen am Motor nicht gut reinigen... Doch wozu gibt es Pinsel... Selbst die Speichen glänzen... Gut, dass meine bessere Hälfte klaren Nagellack hat, der (einzige) 1mm grosse Kratzer an der rechten Tankseite ist weg... Denke, ich könnte die Speichen nochmal polieren... War gut, Anfang letzten Jahres einen Kontainer in den Garten zu stellen und zur Werkstatt zu machen... und da bin ich nun bei meiner hochglanz polierten Liebe und sie will fahren und das Wetter ist Scheisse... Denke ich poliere noch ein wenig... Am Auspuff sind Fingerabdrücke.... Der Covid Alptraum wird in wenigen Monaten vorbei sein... Die 1.000 km neue Autostrasse an's schwarze Meer bis Ordu ist fertig und wartet drauf, dass ich sie fahre, durch unglaubliche, irrsinnige Landschaften des Taurus... Da ist noch ein Staub am Scheinwerfer... Und weg... Vorletztes Jahr war die Fahrt entlang der Schwarzmeerküste richtig schön und die folgenden Tage durch Georgien ein Erlebnis. Und nun ist das alles grad mal eine 2 Tagestour - und dieses Jahr ist auch die Weiterfahrt nach Azerbaycan und zurück über Armenien kein Problem mehr. İch freu mich so auf den Trip. Es regnet... Das ist echt nicht meine Jahreszeit... Denke, ich sollte die Speichen am Vorderrad nochmal polieren.... Beste Grüsse Harun
    8 points
  4. Hallo zwar keine Motorradreise aber ein paar Impressionen aus Mandello. Grüße Uwe. https://sogesehen.blog/2021/06/20/bella-macchina/
    7 points
  5. An dieser Stelle möchte ich mich bei unseren Administratoren, Ben, Guenter... recht herzlich bedanken. Schön, dass es ein solches Forum gibt. Und danke, dass ihr dieses Forum pflegt und am Leben erhaltet! Ich selber habe hier schon viele schöne und auch nützliche Themen und Beiträge gelesen. Seien es Reparaturtips, Restaurierungen, herrliche Reiseberichte, u.s.w.. Habe aber auch viele Freunde hier kennen und mögen gelernt. Somit natürlich auch gemeinsame Treffen und Ausfahrten gemacht. DANKE! Danke hiermit auch allen anderen Forumern, ohne die ja ein Forum auch nicht funktionieren würde! Ich bin gern hier unterwegs im Guzzi - Forum. Grüsse Tobias PS: Allen Guzzifahrern eine schöne Motorradsaison 2021!
    7 points
  6. Und dann komm ich mit meiner fast 70 Jahre alten 125ccm DKW angedüst, parke neben der R18 und niemand interessiert sich mehr für die R18 😉 Das hat dann aber nix mit Neid zu tun, sondern weil sich die Leute halt für schöne Motorräder interessieren. Den Neid der Anderen bilden sich BMW Fahrer nur ein Viele Grüße Robert
    6 points
  7. Tja Oli, damit bist Du mir zuvor gekommen! Ich hadere noch. Vor allem, weil ich erst kürzlich wieder eines besseren belehrt wurde. Es gibt diese unsichtbaren Kumpels, die einem einfach helfen, immer noch. Es gibt aber leider auch wenige (die dann zu viele erscheinen) die man neudeutsch Trolle nennt. Früher hiessen die mal Stinkstiefel. Oder Jammerlappen. Jetzt sind sie zu Fabelwesen avanciert. Das Leben ist Veränderung. So ist das nun mal. Aber darüber können wir dann am Wochenende beim grillen fachsimpeln, mein Bruder. Einen besseren Heimaturlaub als mit Dir hatte ich noch nie!! Wir sehen uns! An alle anderen die hier schon wieder einen Abschied zum verallgemeinern der Gesamtsituation (an der sie meist noch mitschuldig sind) instrumentalisieren: Meldet euch doch einfach mal selber ab. Das würde gehen. Gruss, Ingo
    6 points
  8. Bei Moto Guzzi hat es schon immer sehr lang gedauert bis was Neues kam, war ja ok. Eine Tausender ist techisch unsinnig, weil der 850 für ALLES ausreicht. Abgaswerte sind beim Verbrenner nicht weg zu zaubern, egal was hinten raus kommt es wird zuviel sein, politisch und vieleicht auch der Umwelt zugute. Wasserkühlung muss kommen und der V2 muss bleiben, dann noch einen schönen Super Charger an die Kurbelwelle vorne angeflanscht. Heute war Der Franz bei mit hat altes Brot für die Hasen, Hühner gebracht. Er hat eine 1301ccm KTM mit 170 PS, meistens fährt er im Rain Modus, alles andere ist ihm zu schnell sagt er. Und am liebsten fährt er mit der 300 Kawa Versis, seine Cagiva ist ja auch in die Jahre gekommen so wir er auch. Die alte R 100 RS steht auch wie neu im Wintergarten. Ja wir alten Säcke (und Schachteln)😁 habe alles gefahren und haben geschraubt. Das war unsere Zeit. Wenn ich die 30 Jährigen sehe am Motorradtreff muss ich schmunzeln, die unterhalten sich über Computerspiele, sind mit Zelda und Drangonball Z aufgewachsen. Die fahren weil es Hip ist. Das ist gut so. Sonst gäbe es keine Motorräder mehr. Immer mehr und größer, ist nicht mehr passend finde ich. Aber ich liege bestimmt falsch, denn wir haben ja erst den halben Planeten ausgebeutet auf kosten der anderen Hälfte der Menscheit. Kapitalismus ist schon ok gewesen für meine Generation und viele vor mir. Sollen die Jungen mir dem Einsparen anfangen ich will Gas geben. Wir haben doch zum Glück die Klima Erwärmung, Gott sei dank. Da taut der Permafrost und die Pole ab, damit wir an die Rohstoffe kommen. Ich kaufe Russische Aktien für meine Enkel. In 10 Jahren setze ich meine Enkelin auf die 125 die ich noch auf reserve habe. Fahrt vorsichtig, Habt Spaß beim Gasgeben, fühlt die Freiheit.
    6 points
  9. Hallo Gemeinde, mein Senf zur Sache : Ein mir befreundeter Motorradclub hat ( vor der Corona-Krise ) eine Maßnahme entgegen der Vergreisung eine nette Idee ins Leben gerufen. Anstatt der üblichen Pokale beim jährlichen Treffen - längste Anfahrt, größter Club usw. - bekam neuerdings der jüngste Teilnehmer einen Pokal. Klar, man kann auch sagen : Das ist der berühmte Tropfen auf den heißen Stein. Deshalb kauft sich doch niemand ein Motorrad. Aber wer eins hat, findet somit vielleicht noch mehr Gefallen daran. Ich finde die Idee hervorragend. Meinen Neffen, stolze 26 Lenze auf dem Buckel, hat seit 3 Jahren eine 1400er Suzuki. Selber hätte ich lieber gehabt, er fängt ganz klassisch mit einer kleineren Maschine an, aber der Karren war eben ein echtes Schnäppchen. Bis jetzt klappt alles ganz gut und ich unterstütze ihn mit Rat und Tat wo ich kann. Spricht man gerade mit dieser Altersklasse über unser Lieblingsthema, kommt sehr schnell das Thema Geld zu Tage. Der passende Inhalt dazu ist : Überhaupt den extra Führerschein zu machen, eine vernünfitge Ausrüstung zu haben und wenn man kein Motorrad von Papa "erbt", darf man sich noch eins kaufen. Der Einstieg ins Berufsleben ist eben deutlich später als zu unserer Zeit. Womöglich eine eigene Bude ? Ohne PKW gehts heutzutage kaum - und dann noch ein Zweitfahrzeug mit eingeschränker Nutzung ? Woher soll dann die Kohle für's Motorradfahren überhaupt herkommen ? Ein Motorrad muß man sich erst mal leisten können . Und das in mehrfacher Hinsicht. Für mich keine Überraschung, daß kaum Nachwuchs in der Szene zu entdecken ist. Und leider ist keine Änderung in Sicht. Wer will sich denn das antun, mit Ausssicht auf Fahrverbote für die tollsten Strecken mit legalen Fahrzeugen ? Überteuerte Beiträge für Versicherungen ? Die immer mehr werdende Verkehrsdichte. Auch der nicht existierende Nachwuchs steht oft genug im Stau. Dann noch mit einem Motorrad im Stau ? Und keine Akzeptanz von übrigen Verkehrsteilnehmern. Wer im Beruf Karriere machen will, wird mit einem solchen Freizeitvergügen zur Risikogruppe einsortiert. Und so weiter und so fort............ Eine wie von uns betriebene Freizeitbeschäftigung braucht auch den Willen dazu es zu betreiben. Und gerade den sehe ich im Keim erstickt. Es ist eben nicht nur das Geld allein...... Selbst kauf und lese ich Fachzeitschriften immer noch gerne rund ums Motorrad. Dort steht aber nicht alles drinn. Neue Modelle und technische Daten erfassen das Thema Motorrad nicht vollständig. Deshalb hab ich hier mal so ein paar Gedanken geschrieben. Nur mal so..........mein Senf halt. mfg Jürgen
    6 points
  10. Hallo. Hab im Hotel Stubenberg auch grad mal angerufen. Wollte nur wissen, wann sie gedenken die Rechnungen/Anzahlungs-Mitteilungen rauszuschicken. Denn meine letzte Info vom Chef damals(Spätsommer) war, dass er dies im Dezember tätigen wollte ... und wir eben Ende Januar 2021 anzahlen könnten. Nun wollen sie dort aber erstmal den Locki abwarten und im Januar sehen, wie es weitergeht. Dann gehen die Anschreiben raus zu den angemeldeten Guzzisti. Gruß Lutze
    6 points
  11. Was ich am Allgäu so schätze sind nicht nur die Berge, sondern auch die vielen kleinen Wege abseits der Touristenautobahnen. Die letzten Tage durfte meine alte Diva wieder mal auf ein paar Kurztrips in die Allgäuer "Wildnis". Bei perfektem Motorradwetter waren wir beide ohne Navi trotz Urlaubszeit nahezu alleine auf den kleinen Sträßlein. Minimalistisch ohne Helferlein ist der stampfende V2 und sonore Klang der Lafras dabei immer wieder ein Genuss. Sogar Radfahrer und Wanderer am Wegrand winken mir freundlich zu. Entschleunigtes, puristisches Fahrvergnügen das "weichgespülte" Neumotorräder nicht annähernd vermitteln können, auch nicht meine geschätzte Stelvio. Ich verschmelze regelrecht mit den Straßen und der Landschaft....Gas, Bremse, kuppeln, entspanntes Schalten - nichts lenkt mich ab, weder Fahrmodi, noch Tempomat, Traktionskontrolle, Niveauregulierung, ABS, oder sonstiger elektronischer Schnickschnack den ich keine Sekunde vermisse. Auf dem Rückweg der gewohnte Abstecher zum Auerberg. Dort treffe ich noch eine kleine Gruppe BMW-Fahrer, die sich neugierig um meine Guzzi schart. Einer erzählt mir, er hätte noch eine LM1 in der Garage die aber kaum noch bewegt wird. Warum wusste er wohl selber nicht. Als ich wieder zurück, nachts die Guzzi in den Stall stelle kommt es mir so vor, als wenn sie mich mit dem großen Auge fragen würde: Wann gehen wir wieder auf Tour ins Allgäu - ich freu mich drauf, auch wenn der Nacken und Hintern etwas Schmerzen. der Weg ist das Ziel... Guzzi in freier Wildbahn... und zum Schluss natürlich der kurze Stopp auf dem Auerberg.... Gruß Toni
    5 points
  12. Verrückte Welt - die einen wollen nen Kickstarter in die Guzzi, andere möchten GPS und Radar gesteuerte Assistenzsysteme, die nächsten wollen wieder mehr Leistung, Hubraum, Drehmoment bei möglichst geringem Gewicht und Wasserkühlung, wiederum andere fordern den schnellsten Umstieg auf E-Mobilität, noch mehr Lärmschutz und zusätzliche Geschwindigkeitsbegrenzungen, ganz andere wünschen sich vernetztes und autonomes Fahren und der Rest träumt vom Fahrradland Deutschland. Und dann lese ich hier noch von zunehmenden Todesdrohungen gegen Motorradfahrer. Ich werde wirklich alt und beschäftige mich wohl doch lieber - so lange wie noch möglich - mit den Alteisen.... Gruß Toni
    5 points
  13. Ja, sehe ich ähnlich. Manchmal ist's hier schon wie Kindergarten, Vorschuljahr! Ein Spass am Rande = O.k.. Jedoch anmaßend werden = ganz größer Mist. Weshalb ich zu manchen Themen schon nichts mehr schreibe. Ich kenne unser doch recht schönes Forum noch anders! Da ging es nicht so zu, wie jetzt stellenweise... Das Geschriebene einfach nur so hinnehmen - nicht annehmen! Grüße Tobias Schönen Restsonnabend allen...
    5 points
  14. Hier begegnet man niemanden, typische Kammstrasse im Hochwald der Westsudeten
    5 points
  15. Moin, dann zeige ich doch mal meine kleine Guzzi 😉 hab ja nun bei den heutigen V7 oft genug von den Kleinen Guzzi`s geschrieben... und wünsche von Moto Guzzi zum 100jährigen eine neue Große Guzzi. dann fiel ich doch über diese Kleine und hab sie mal in Obhut genommen. Muss nur an der Leistung noch arbeiten/lassen; habe beim Martin in Hambrücken einen Termin zum checken verabredet. Klein, leicht und Sound wie `ne Große. Gruß Holger
    5 points
  16. Wenn man seinen Service selber macht, oder die Werkstatt hat's vergessen. So wird's gemacht : 1 ). Zündschlüssel nur einstecken. Noch nicht ! Zündung einschalten. 2 ). Linken Knopf am Display drücken und gedrückt halten. 3 ). Erst jetzt Zündung einschalten, Selbsttest wird durchgeführt, linken Knopf weiterhin gedrückt halten bis " MaINT " erlischt. 4 ). Linken Knopf loslassen. Km Stand erscheint. 5 ). Zündung wieder ausschalten. Erledigt, bis " MaINT " wieder in 10Tkm erscheint. mfg Jürgen
    5 points
  17. Moin, Motorradfahren ist und bleibt umweltschädlich. da hilft alles verdrehen und "beurteilen" der sogenannten Fakten nichts. Und ob ich mein Moped hören kann oder elektrisch fahre, ändert nicht viel. Und ob Greta auf der Matte steht oder nicht., auch das ändert nichts. Fakt ist der Klimawandel, und da wird in den nächsten Jahren, wenn überhaupt, noch sehr, sehr viel auf uns alle zukommen. Da hilft es nichts, die Augen zu verschließen, den Kopf in den Sand zu stecken. Manfred
    5 points
  18. Moin Männers Ja, das Leben ist manchmal ungerecht. Corona will diese Woche kein Guzzi-Treffen. Dem Virus ist wohl das Wetter zu schlecht Ich habe mich heute mit Andreas unterhalten. War ein unterhaltsames Gespräch mit Konsens. Wir haben uns folgendes ausgedacht damit nächstes Jahr endlich wieder ein reizvolles und kurzweiliges Treffen zustande kommen kann. TREFFEN 2022 Das Treffen soll nicht im Harz statt finden. Sondern in der Sächsischen Schweiz. Mit Nähe zum Siebengebirge und zu Tschechien. Andreas kennt sich dort sehr gut aus. Die Gegend ist außerdem nicht so stark frequentiert wie der Harz. Das bedeutet natürlich wenig Verkehr und damit gute Bedingungen für eine große Gruppe. Allerdings müssen wir uns auf einen Alternativtermin zu Himmelfahrt einigen. Denn Andreas bekommt an Himmelfahrt 2022 nicht frei. Ich hatte Fronleichnam am 16. Juni 2022 vorgeschlagen. Ebenfalls ein Donnerstag. Und in vielen Bundesländern auch ein Feiertag. Somit kann man wieder "die Brücke" machen Das lässt sich sicherlich noch diskutieren. Entschieden ist noch nichts. Aber Himmelfahrt ist definitiv raus. TREFFEN 2023 In dem Jahr soll dann nochmal der Schwarzwald auf den Plan. Und ich würde das Treffen gerne nochmals organisieren. Gerne mit Hilfe aus dem Forum. Wer sich also angesprochen fühlt darf sich frühzeitig melden. Vermutlich wird dann wieder Himmelfahrt der Termin. Aber es ist noch zu früh sich dahin gehend festzulegen. Ich möchte dies nicht früher machen. Da ich privat im nächsten Jahr viel zu tun haben werde. Darum also erst 2023. Um nochmal Johnny zu zitieren: Natürlich ist es jedem selbst überlassen, trotzdem zum (vom Wirt angebotenen) Ausweichtermin in den Harz zu fahren und die Gelegenheit zu nutzen ein paar Tage Motorradferien zu machen. Wer will, der soll selbstverständlich hin fahren. Allen, die sich das überlegen, wünschen wir viel Freude und schöne Tage. Jetzt warten wir mal ab, wie sich das alles noch entwickelt. Aber es sollte doch wohl mit dem Deibel zugehen, wenn das nächstes Jahr nicht endlich wieder was wird mit einem Wiedersehen. Ich bin jedenfalls auf Entzug Andreas und ich hoffen, daß unsere Entscheidungen eure Zustimmung finden. Und Andreas wird auch noch was dazu schreiben. Aber erst morgen in seiner Kaffeepause - sagt er. Ich bin gespannt. Und dann können wir ja auch wieder mal einen neuen Thread aufmachen Beste Grüße, Ingo
    5 points
  19. Hallo Gemeinde, ich habe heute ein längeres Gespräch mit dem Besitzer des Hotel Stubenberg bezüglich unseres Treffens geführt. Dabei hat er mir mitgeteilt das er an einer möglichen, wenn auch nur noch rein hypothetischen, Vertragserfüllung seinerseits festhält. Die Chance für eine Öffnung des Hotels zum gebuchten Zeitpunkt, sieht er selbst aber auch , als sehr gering bzw. kaum realisierbar nach der momentanen Lage der Dinge an. Er geht daher von der Nichtdurchfürbarkeit seinerseits, gemäß der derzeitigen Lage aus. Sofern sich ebend keine Veränderungen zum gegebenen Zeitraum ergeben. In diesem Falle ist dann keine Stornierung notwendig, denn der Vertrag erlischt damit. Ich möchte hier jetzt nicht irgendwelche juristischen Aussagen treffen. Da diese Materie mir unter den gegebenen Bedingungen nicht vertraut ist. Und, was mich betrifft, damit auch nicht weiter unnötigerweise auseinandersetzen werde. Wie das nun jeder für sich handhaben möchte bleibt ihm selbst überlassen. Ich gehe mal davon aus, das unser Forumstreffen 2021 zu 99.9% nicht stattfinden wird. Von daher möchte ich mich hier auch noch mal in aller Form bei meinen Mitstreitern Lutze & Tobi als Orga Team für ihre Mitwirkung bedanken. Auch wenn vor einem Jahr noch niemand ernsthaft geglaubt hätte das auch dieses Jahr Corona unser Leben derartig beherscht, sollten wir den Blick nach vorn, und damit auf ein Treffen im nächsten Jahr, nicht verlieren. Gruß Andreas
    5 points
  20. Ach was, dann frag sie doch einfach mal ob sie den Unterschied zwischen einer Harley und einem Staubsauger kennen. Dann kommen sie wieder runter. Ach ja, beim Staubsauger sitzt der Drecksack innen.............
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  21. 5 points
  22. I Nur kann man Motorräder frei erwerben und mit entsprechender Lizenz auch fahren. Niemand, wirklich Niemand, der Motorrad fahren möchte wird - natürlich ganz abstrakt gesprochen - die Sichtweise, sagen wir... die eines sich vertrottelt gebärdenden Rentners einholen, ob er denn fahren darf oder ob er in dessen Augen zugehörig (wozu auch immer) sei. Die normalen Motorradfahrer, die fahren einfach, entweder weil es ihnen Freude macht oder nur so - ganz ohne weitere Erklärung. Alles weitere ergibt sich von selbst. Dieser Eiertanz mit dem Motorradfahren irgendwo zugehörig zu sein und sich von anderen abzugrenzen - das spricht meist eher jene an, die im Leben sonst Defizite kompensieren müssen. Gruß Matthias
    5 points
  23. Vielleicht auch mal an von einem anderen Standpunkt aus betrachten: 1. Ich habe zur Zeit fünf Motorräder, fahre ganzjährig, also könnte man mih schon als "Nicht-Sonntagsfahrer" klassifizieren. 2. Ich habe aber auch fünf Fahrrader, mit denen ich in Summe ein paar tausend Kilometer fahre. 3. Und ich habe ein Auto, mit welchem ich etwa 20.000km im Jahr zurück lege. Also ein sehr mobiler Mensch. Zu 1: Ich habe an der Lahn nähe Nassau einen Wohnwagen stehen, ganzjährig. Tolles Moppedrevier, der Platz ist direkt an der Zusammkunft der Strasse aus dem Gelbachtal an die Lahntalstrasse. Mein Wohnwagen steht direkt am Wasser, da ich gerne mit dem Kajak morgens meine Runden drehe. Also ein Stück weg von der Strasse, mit anderen Wohnwagen als Schallschutz. Soweit Alles gut. Aber wenn gutes Moppedwetter ist wird es zur Katastrophe. Man muß teilweise das Gespräch unterbrechen, wenn die Klappenauspufffahrer vom Gelbachtal kommend in Richtung Laurenburg abbiegen und Gas geben. Man versteht sich nicht mehr. Und das kann einfach nichtr sein. Das ist auch für Anwohner, eine Vollkatastrophe. Aber Hauptsache der Motorradfahrer kann sein vermindertes Selbstwertgefühl dadurch verdrängen, dass er anderen Menschen aus die Nerven geht. Ich plädiere für richtig harte Strafen für manupulierte Moppeds, bis hin zur Beschlagnahmung, wenn man es übertrieben hat. Die Schwellen wären zu definieren, aber sollten gar nicht so hoch liegen. Auch gehören die Hersteller der Auspuffanlagen mit in die Verantwortung: Zubehörteil gekauft, nicht manipuliert, trotzdem zu laut= Geld zurück und Beteiligung an den entstandenen Unkosten, inkl. Strafen. Und zur Klarstellung: es sind die Minderheiten, welche mit den manipilierten Moppeds unterwegs sind. Auch an meinem Campingplatz macht das max 10% der Moppeds aus. Aber: Warum lässt eine Mehrheit sich durch eine Minderheit den Spaß versauen? Was kann man selber dagegen unternehmen, damit es nicht soweit kommt wie es die Minderheit provoziert? Zu2: Ich bin 2019 2500 km nach Barcelona geradelt, mit nem Anhänger dran für Zelt und Krempel. Von mir an die französiche Atlantikküste, dann runter Richtung spanische Grenze, dann ans Mittelmeer, und das letzte Stück an der Costa Brava bis Barcelona. Ich bin, gerade in Frankreich, sehr viel quer durchs Land gefahren, nicht auf den großen Radwegen. Nirgendwo wurde ich als Radfahrer dermassen bedrängt von Autos wie in Deutschland. Vollkommen rücksichtslos, Platz da, jetzt komme ich............... Da es immer mehr Radfahrer gibt kann man auch verstehen, dass Selbige sich gegen solch ein Verhalten der Autofahrer wehren. Ich fahre soviel wie irgend möglich, mit Anhänger sogar zum Getränkemarkt, mit dem Rad bei uns in der Stadt. Selbst auf den kurzen Wegen, die ich da zurücklege, vergeht kein Tag, an welchem man nicht mit 15cm Abstand überholt wird, oder einfach wieder rechts rüber gezogen wird vom Fahrer eines Autos, obwohl das Auto noch gar nicht an einem vorbei ist. Mitlerweile fahre ich aus Prinzip so weit in der Mitte, dass Autos nicht mehr versuchen bei Gegenverkeht zu überholen, was sonst üblich ist. Ich habe vollstes Verständniss für Beschränkungen der Prioritäten der PKW im Strassenverkehr. Ich habe es bereits erwähnt, die Erfahrungen im Ausland. Geradelt bin ich ausserdem in: Belgien, Holland, Tschechien, UK, Österreich, Italien, Schweiz, Senegal, Benin, Uganda, Iran, Türkei, Vietnam, Indien, Indonesien, Dänemark, USA, und noch die, die ich gerade vergessen habe. Ausser in Deutschland und der Türkei hatte ich verkehrsmässig nie das Gefühl, dass man froh sein muß noch am Leben zu sein. Und weil jetzt die eventuelle die Gegenargumente kommen: Jawohl, ich ärgere mich auch manches Mal über die Rennradler, die unzulässigerweise nebeneinander herfahren, und genau so über die Radfhrer auf "Radwegen", auf denen in der Regel den Fußgängern Priorität eingeräumt ist. Oder sogar auf den Bürgersteigen erwarten, dass der Fußgänger auf die Fahrbahn tritt um Platz zu machen. Da läuft auch einiges schief. Und auch hier muß entsprechend sanktioniert werden. Zu3: Ich bin beruflich viel unterwegs, im In- und Ausland. In D und angrenzendem Ausland habe ich immer ein Fahrrad dabei, darum auch viele Radelerfahrung überall in D und im Ausland. Ansonsten manches Mal den Anhänger mit dem Motorrad drauf, oder ein Kajak, oder Beides. Wenn man ausserhalb D fährt ist es echt entspannt, weniger Drängler, eben allgemein relaxter. Ich fahre in D solo 120km/h auf der Autobahn, mit Anhänger 100km/h. Ich fahre bewusst niemandem vor die Nase, aber fahre auch nicht bei 50 Meter Abstand zwischen den Brummis jedes Mal rechts rein, auch nicht mit Anhänger. Zur Folge hat das regelmässig in D, dass es Lichthupe gibt, aufgefahren wird auf manches Mal <2M, also einfach der Tatbestand der Nötigung erfüllt wird. Im Ausland so gut wie gar nicht. Zum Einen da es eine Geschwindigkeitsbrgrenzung gibt, zum Anderen weil es richtig Geld kostet Mist zu bauen. Und genau aus diesem Grund plädiere ich für ein Tempolimit, muß ja nicht gleich Holland sein, aber Frankreich oder Belgien oder UK wäre gut, und für eine Verdoppelung der Strafen allgemein in Strassenverkehr. Auch ich habe schon meine Strafzettel bekommen, immer gerechtfertigt, da jeder mal nicht das 60er Schild gesehen hat oder ähnlich. Aber das verkraftet der deutsche Durschnittsbürger problemlos. Am genialsten sind die Belgier, die koppeln die Strafen ans Einkommen, soll ja Jedermann gleich weh tun. Nur meine Meinung.................. ES MUSS SICH WAS ÄNDERN! Und das am Besten geminsam mit allen Beteiligten, und nicht aufdoktriniert von den Oberen.
    5 points
  24. Eigentlich wollte ich mich in diesem Forum zurückhalten da man mich bei einem Beitrag über das Fahrverbot doch recht grenzwertig "angemacht" hatte. Erst einmal ein genereller Spruch "An der Freiheit des Anderen kommt keiner vorbei" Damit stellt sich mir die Frage worüber diskutieren wir überhaupt ? Ich selbst fahre eine Griso V8 mit Mapping und ohne Drehmomentenloch. Eines der schönsten Bikes von der Linienführung mit einen großen Motorblock als dominierender Blickfang und mit unverkennbaren Sound. Schade das dieses Konzept eingestellt wurde. Auf der anderen Seite ist dieses Teil aber auch ein ganz schöner "Gussklumpen"..... Aber aus meiner Sicht vereint Alle die diese Art von Bike fahren viele gemeinsame Charaktereigenschaften wie so mancher bei diversen Treffen feststellen könnte. Das ist aber auch der Grund warum wir ab und zu mal zu den anderen "neuen" Produkten schauen uns eine Umsetzung bei Guzzi wünschen aber am Ende des Tages glücklich den Startknopf unser Italienerin betätigen. Wir können froh sein das wir ( als größtenteils etwas ältere Fraktion) die ganze Entwicklung auf zwei Rädern aktiv mit gelebt und gelitten haben. Mit unvergesslichen Erlebnissen. Kann uns keiner mehr nehmen , auch GRETA nicht... Ich für meinen Teil möchte kein Bike mit nem Reihenvierzylinder und ein E-Bike kommt nicht in die Tüte. Aber da sind wir jetzt schon beim Hersteller Guzzi. Ein sich massiv veränderndes Marktumfeld mit immer strengeren Umweltauflagen und sinkenden Deckungsbeiträgen macht es den Marketingexperten nicht einfach. Allerdings zum 100 jährigen nur die Farbpallette verändern ist auch etwas dünn... Lasst uns den guten Ton im Forum beibehalten und die Meinung anderer respektieren. So wie es keine falschen Entscheidungen gibt - man sieht das Ergebnis ja erst hinterher ist in jeder Meinung auch ein Mix aus persönlich erlebten und der Sehnsucht auf das was hoffentlich kommt. Gruß Marco P.S. Die Verrückten sind immer die Anderen
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  25. Na Das ist doch mal eine Ansage !!! Ich will das mal abgewandelt mit K. Lagerfeld sagen ... "Wer als Motorradfahrer Die Grünen wählt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren" !!! In diesem Sinne, DLZG Lutze
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  26. Auf diesem Wege wünsche ich allen Forumsmitgliedern und ihren Familien eine schöne Vorweihnachtszeit und ein frohes Fest Und bitte bei der Geschenkeauswahl immer beherzigen : zwischen Gucci und Guzzi ist ein himmelweiter Unterschied Gruß Andreas
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  27. So ihr Guzzistis, ich komme eben von der Post zurück. Eure Kalender sind unterwegs. Hat mal wieder richtig Spaß gemacht mit Euch einen schönen Kalender zu erstellen Gruß Willi und Euch allen eine ruhige Weihnachtszeit und viel wichtiger , einen guten Rutsch ins neue Jahr.
    5 points
  28. Oh Gott, theatralischer geht's nimmer wenn ich aufs Motorrad steige schaue ich doch nicht dem Tod ins Auge ? Seiht meiner Geburt wo der Pfeil abgeschossen schaue ich schon dem Tod ins Auge. Man muß sich in einem Motorradforum für nichts und niemand solidarisieren. Außerdem das ganze Getue und Gehabe um Corona ist abartig. In diesem ganzen Corona Zeitraum sind 2 Millionen Menschen verhungert, keinem stört's. Wettert doch mal lieber über die Minuteman-Raketen wo eine 100 000 000 Millionen ( mit Langzeitfolgen ) tötet. Die Tötungsmaschinen der Menschen sind so pervers dagegen ist Covid 19 harmlos. Im September 1983 hätte es den Gau beinahe gegeben. Man sollte sich auch nicht über jeden Scheiß aufregen sonst bekommt man nur ein Herzinfarkt. Carcano
    5 points
  29. Einmal mehr zog es mich in die Alpen, Ziel: das Quellgebiet des Hinterrheins im Schweizer Kanton Graubünden. Autobahnfrei fuhr ich auf meiner Stammstrecke von Nürnberg aus übers Allgäu nach Vorarlberg, wo ich oberhalb von Rankweil mein Basislager bezog, zwar ziemlich abgelegen, dafür aber mit einem tollen Alpenpanorama über die Rheinebene mit dem Hohen Kasten im Säntisgebiet: Die Wahl meines Basislagers war "suboptimal" (um nicht zu sagen beschi...), die Fahrt am nächsten Morgen durch die dichtbesiedelte Rheinebene über Feldkirch, das komplette Fürstentum Liechtenstein und den Großraum Chur zog sich... Der bescheidene Wohnsitz des Fürsten von Liechtenstein oberhalb von Vaduz Als ich Chur endlich hinter mir hatte ging es aufwärts über Lenzerheide, hinunter in die Schinschlucht und über Thusis, die Via Mala und die Rofflaschlucht ins Averstal, garniert mit mehreren Baustellen. Graubünden nennt sich "Kanton der 150 Täler", ich würde hinzusetzen "und der 1500 Straßenbaustellen". Entlang des Averser Rheins fuhr ich aufwärts bis zum Abzweig ins Valle di Lei, welches durch einen Felstunnel mit zeitlicher Einbahnregelung zum Lago di Lei führt: Staumauer und Kraftwerk liegen in der Schweiz, der fjordartige See hingegen schon in Italien. Der den See speisende Reno di Lei ist einer der Quellflüsse des Hinterrheins und der einzige Flusslauf Italiens, der in die Nordsee entwässert. Zurück im Averstal ging es weiter aufwärts bis nach Juf, der höchstgelegenen dauerhaft bewohnten Siedlung im gesamten Alpenraum (jedenfalls aus Schweizer Sicht, in Italien sieht man das anders: Trepalle, eine Fraktion von Livigno liegt teilweise deutlich höher): ...und da ich nun einmal dort war habe ich auf dem Rückweg noch den Splügenpass "mitgenommen". Am nächsten Tag begann ich die Heimfahrt mit einer Zusatzschleife, nochmals durch Liechtenstein und ab Landquart über Klosters und das mondäne Davos zum Flüelapass: In Susch erreichte ich schließlich das Engadin und kehrte über Tirol zurück nach Nürnberg ...und wie von mir nicht anders zu erwarten gibt es zum Schluss ein cineastisches Meisterwerk als Zusammenfassung: So, das wars! Und meine treue alte Mille GT ist wie immer bestens gelaufen.
    4 points
  30. Afyon Karahisar, MX GP Moto Cross Championship, EM Lauf und Türkische Moto Cross Meisterschaften. Ist das gut !!!! Endlich mal wieder ein Motorrad Festival, Bühne, täglich zwei gute Bands, Zelten, Party, Benzintalk, Fun... Meine gute V7 ist zwar nicht 100% fit, die linke Zylinderfuss Dichtung sifft. Keine Zeit, die kaputte Dichtung im Endantrieb (mal wieder) zu tauschen... doch sowas soll ja kein Hinderungsgrund sein. 😇 Flugs die Zylinderkopfschrauben nachgezogen, Ventilspiel kontrolliert, Moped beladen und los... Bis Afyon Karahisar sind's nur knapp 300 km und die Strecke ist sehr relaxt zu fahren. Landstraßen, weiche Kurven, Steigungen und schöne Aussichten. Es ist nicht mehr so brüllend heiss wie in den letzten Wochen. Einfach nur entspannt.. und ein kleiner Imbiss beim Bäcker am Strassenrand passt auch. Der Motor läuft wie ein Uhrwerk, die Zylinderdichtung ist dicht, die Schrauben nachzuziehen hat also geholfen. Der Endantrieb sifft erbärmlich und ölt das Hinterrad. Da muss ich umgehend ran... Schon am Ortseingang nach Afyon... das Gelände ist gut ausgeschildert und schnell gefunden, der richtige Eingang zum Kamp dagegen erst nach einigen Minuten, so riesig ist das Areal .... Flughafengröße. Doch alles ist super organisiert und reichlich vorhandene Hilfskräfte zeigen mir freundlich den richtigen Eingang. Temperaturmessung, HES Code, Ticket kaufen und ab auf den Campingplatz. "Oha! ne Guzzi", meinte der gute Mann am Zugang ganz erfreut, "damit würde ich sofort zum Nordpol fahren"... (mir wär das zu kalt). Leider bleibt es auch bei diesem Festival wieder die einzige Guzzi auf dem Gelände. GS gab es dagegen wohl irgendwo im Ausverkauf. Gerne würde ich bei den vielen stolzen Helden nachfragen, wo es die Dinger billig gibt, doch sie haben ihre Mopeds fein in Reih und Glied geparkt und alles weit mit Absperrband vom Rest der Biker abgetrennt. Fürchte, sie verlangen Eintritt, da frag ich besser nicht nach. Es gibt jede Menge saubere Toiletten, Duschen, Küchencontainer und sogar einen Container mit drei Waschmaschinen und Bügelstation... Perfekt... Gut 100 Aussteller, natürlich die grossen Motorrad-Marken, ATV, Auspuff.- und Reifenhersteller, T-Shirts, Fressbuden, Cafe, Bühne, Stand der Motorradpolizei Afyon (die fahren übrigens Triumph, BMW und Afrikan). Diverse Rettungsdienste, der Drogeninformationsbus aus Istanbul, Bullenreiten bei dieser Energie Drink Firma und.. und... jede Menge los... Da ich früh angereist bin, bleibt ein Tag Zeit für einen Abstecher zur Afyonkarahisar Kalesi (Burgruine hoch über der Stadt). Beim Erklimmen der gefühlt 1.500 Stufen seh ich vor meinen Augen die armen Schweine, die hier vor Jahrhunderten die ganzen Steine hochgeschleppt haben... aber eine tolle Aussicht, wenn man endlich oben ist. Die Rennen sind dann einfach nur gigantisch.... Irrsinn, wie der Holländer Jeffrey Herlings über die Piste "fliegt" .. immer mit dem heftig attackierenden Spanier Prado im Nacken - oder den Slowenen Gajser, der aber irgendwie nie richtig rankommt. Unglaubliche Szenen beim Waschbrett... diese Typen sind von einer anderen Welt... Kurz... tolle Tage, perfekte Organisation, unglaublich spannende Cross Läufe, klasse Zeltplatz... ich freu mich schon aufs kommende Jahr.... Grüsse Harun
    4 points
  31. Moin Guzzi Freunde,möchte Euch in der ollen Corona Zeit mal ein wenig zum Lesen schenken; nur bevor Ihr jetzt weiter lesen wollt: Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker...Ja, wenn es den seligen Klacks, den Ernst Leverkus , nicht gegeben hätte...Seit meiner frühen Jugend war ich natürlich Leser der Zeitschrift DAS MOTORRD, damals brauchte man sich nicht zu überlegen, welche Motorradzeitschrift kauft man...gab nur eine.Seine tollen Fahrberichte und seine Schreibe zog mich in diesen Bann der benzingeschwängerten Luft.Regelmäßig wurde die Nase noch lang gezogen, mit Berichten über die Isle of Man.Dazu gab es seine "Warnungen": Jungs...überlegt es Euch gut, wenn Ihr einmal zur TT auf die Isle of Man fahrt, Ihr kommt nicht mehr davon los.Recht sollte er haben.Mit meiner Kreidler Florett Super, natürlich mit "großem Nummernschild", war ich ab 1968 schon 2 Jahre lang nach Schweden in den Sommerurlaub gefahren.Von Hamburg aus, bis nach Eskilstuna waren es nur rund 1000 km Anreise.Schweden gehörte damals zu den EFTA Ländern, die geringere Zölle auf englische Fahrzeuge hatte.Aus diesem Grund gab es in Schweden sehr viele Norton, Triumph, BSA u.a.Bei meinem 2. Urlaub 1969 trafen wir uns wieder auf dem Motorradplatz, die Knutaren waren die Motorradfahrer.Plötzlich kam der Clubvorsitzende mit einem ganz anderen Motorrad. Sein Vater hatte ein großes Motorradgeschäft.Alle strömten ganz aufgeregt zu ihm...als ich durch die Menschentraube kam, sah ich so was goldenes: die erste Honda 750.4 Auspuffrohre...aber irgendwie ein Klotz Metall (für mich).Ich schaute mir sie von allen Seiten an. Aber schon kurz danach ging ich zurück und bewunderte alle Motorräder aus England.Für meinen Geschmack waren DAS die Echten.Als ich wieder zu Hause war, gab es gerade die neuesten Infos über Moto Guzzi. Die V7 700, ein zwar dicker Brocken, aber mir gefiel sie gegenüber einer BMW.Dann folgten weitere Zündungen: es kam eine neue Moto Guzzi, eine wunderschöne in weiss: die V7 Special 750.Mit dieser tollen Maschine, wo Klacks schon immer mit seinen tollen Vorstellungen und Fahrberichten mir das Wasser im Munde zusammen zog,sollte es einen Langstreckenteste geben: Autobahn Hamburg-Wien-Hamburg.Der Name Bahnburner wurde geboren.Noch immer waren mir meine Lieblinge, die schönen Engländerinnen im Kopf...aber wir hatten damals noch kein Limit auf den Landstraßen.Somit sorgte ich mir um die Langhubmotoren der Engländer, die besser auf kleineren Landstraßen mit Bergen aufgehoben waren.Also mein Entschluss: diese Moto Guzzi V7 Special muss ich haben.Zwei schwere Jahre begannen...Kreidler verkauft...Geld sparen...ich war ja erst 16 Jahre und im ersten Lehrjahr.Also 120 DM monatlich....Zusätzlich machte ich meinen Neben-Job bei Mr.Wash...kam zum Glück an den Staubsauger...da gab es noch dickes Trinkgeld dazu.Also 2 Jahre sparen, keine Disco, Genickschmerzen...wenn irgendwo ein Motorrad kam...denn sofort musste ich mich ja umdrehen.Aber ich schaffte es tatsächlich...und ohne Knete von zu Hause:5.890 DM für mein 1. neues Motorrad. 1970.Später folgten eine V 7 Sport und einen 850 T3 California.Aber meine Engländerinnen blieben im Herzen.Da ich mittlerweise bei Heilbronn wohnte, war es nicht weit nach Heuchlingen zu den WÜST Brüdern. Sie waren Norton und Triumph Importeur.Bei meinem ersten Besuch standen 2 große Holzkisten auf dem Hof: nagelneue Norton Commando`s.Nur einen Tunnel zu einer Bank hatte ich noch nicht gefunden...Also zurück und erst mal sparen, überdenken, planen.Als mein Entschluss stand, fuhr ich wieder hin...aber die letzten Nortons waren verkauft.Sehr enttäuscht stand ich da...als mir die Brüder anboten, doch mal `ne Runde auf der Bonneville 750 zu machen.Drauf setzen, ankicken und los. Mensch war das Geil. handlich wie ein Fahrrad, Bumms von unten...und all die Erinnerungen an Schwedenwaren zurück...und die Reiseberichte der tollen, verrückten Motorradinsel.Zurück und gekauft.Schon in diesem Jahr ging es dann los.Es war 1978 ! Mit meiner Triumph Bonneville T140 750. Standesgemäß.Auf nach Rotterdam zum Europort.Kurz nach Mittag kam ich schon an.Früher fuhr man die letzten KM nach der Autobahn auf einer Landstraßenzufuhr...in einer der letzten Kurven gab es rechts einen Gasthof für LKW Fahrer.Genau richtig... nochmal Mittag essen und dazu einen grünen Hering. Am Schwanz angefasst...Kopf hoch und von oben in den Mund...lecker.Leider kommt man heute nicht mehr direkt dran vorbei.Eine lange Schlange vorm Einschiffen...Motorräder...Motorradfahrer...Gespräche...englisches Bitter-Bier....ohne Schaum...randvoll...lecker.schnell war die Nacht um...Bonnie ankicken und per Landstraße nach Liverpool. Erst die letzten KM auf der Autobahn.Dann eine Tanke: raus und volltanken.Als ich dann in Liverpool ankam...supergeiles Gefühl.Von den Berichten noch etwas ängstlich, denn ich sah noch die Bilder von den Netzen, wo man zum Teil die Motorräder aufs Schiff geladen hatte..hoffentlich passiert nichts.Man kam im Hafengebiet in eine riesige Halle:erstmal STOP...Typen standen dort mit großen Fässern: der Tank wurde leer gepumpt.Ein Mann stoppte jeweils 1 Motorrad links, einer auf der rechten Seite...Tankverschluss auf und er steckte den Schlauch zum Abpumpen hinein...Danach weiter in die Halle einfahren:drinnen hunderte von Motorrädern...roter Schotter...das Dach war im hinteren Bereich der Halle offen.Links kamen die ohne Ticket in eine kleine Absperrung, rechts wir als Ticketholder.Dann dauerte es Stunden...die aber schnell vergingen...Nach vorne konnte man nicht sehen...alles voll. Plötzlich gingen die Motoren an...also ankicken...stehen...nach einigen Minuten wieder Ruhe.Später stellte sich heraus, das sich manche nur einen Scherz erlaubten....das passierte noch einige Male, denn man konnte nicht raussehen,ob da wirklich ein Schiff angelegt hatte.Endlich passierte man eine kleine Vordertür...Dann die Erleichterung: Rampen zum rauf fahren...keine Verladung mehr mit Netzen...das gab es zuletzt noch 1977.Diese 3 3/4 Stunden Überfahrt.... wie eine Reise in den Himmel.gegenüber den riesigen Fährschiffen von Rotterdamm-Hull spürte man noch ordentlichen Seegang.Dann endlich: in der Ferne sieht man die heilige Insel: Isle of Man.Dann runter vom Schiff...in den Kreisverkehr...links raus...Richtung Peel.Nur dann stotterte der Motor...AUS.Ja klar, der Tank war völlig leergepumpt.Zum Glück erreichte ich noch die kleine Tanke, 5 Minuten vor Schluss.Mein erstes Ankommen.Ja in 1978 und noch dazu in dem Mike Hailwood Jahr...sein Sieg auf DUCATI...DAS war mein Einstieg...und 26 weitere Isle of Man besuche folgten.Aber ab dem nächsten Jahr hielt ich beim Tankauspumpen den Schlauch selbst...unbemerkt zog ich ihn ein paar Zentimeter höher...sodaß immer noch Sprit von Douglas nach Peel drin war :saint:Also 27 x diese geile Isle of Man...und seit dem letzten Jahr wollte ich meinen 28. Trip machen...aber Corona kam dazwischen...und so warte ich...und warte leider auch 2021...hoffe auf 2022.GrußHolger
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  32. Zwei Entgleisungen in zwei Jahren von einem Mitglied das 1806 Beiträge bisher geleistet hat. Diese Statistik braucht man nicht zu fälschen um sie verdammt gut aussehen zu lassen. Es gibt hier Kandidaten, die es schaffen mit einem zehntel der Beiträge wesentlich mehr Dummheiten von sich zu geben. Ich fand den Beitrag von Teetrinker nicht in Ordnung. Nachdem er öffentlich wurde liegt es jedoch an mir, wie ich damit umgehe. Ich kann ihn ignorieren oder mit einem „sad“ reagieren und die Sache ist für mich erledigt. Ich kann mich aber auch als Ankläger, Richter und Henker aufspielen, eine Eskalation provozieren mit dem Ergebnis das wir jetzt haben und das bis auf wenige Ausnahmen niemand will. Bravo. Ich akzeptiere andere Meinungen wie ich erwarte dass meine akzeptiert wird. Ich mag keine Leute die endlos diskutieren, die ihre Meinung als die einzig wahre durchsetzen wollen, denen es nur darum geht „Recht“ zu bekommen. Nicht nur mir ist aufgefallen, dass es seit einiger Zeit eine Gruppe gibt die jede Gelegenheit nutzt um Streit zu provozieren. Was das in einem Forum verloren hat in dem sich Leute mit einem gleichen Interesse versammelt haben weiß ich wirklich nicht. Ich bin lange genug dabei um erfahren zu haben, dass es Störenfriede und Zankäpfel immer mal wieder gab, aber die Gemeinschaft hat es mehr oder weniger subtil geschafft diesen Leuten klarzumachen dass es so nicht akzeptiert wird. Entweder hat man sich wieder beruhigt oder ist gegangen. Beides war in Ordnung. Wir sollten es der Schwarmintelligenz überlassen solche Probleme zu lösen und diesbezüglich etwas mehr vertrauen. Nachdem was heutzutage in den (A-)sozialen Medien abgeht war das hier doch eher bedeutungslos und eine Maßnahme wie die ergriffene überzogen. Meine Meinung! Harald P.S. Ich glaube "so" ist nicht genau definiert. Leute, die sich vehement für die Abschaffung des Verbrennungsmotors einsetzen, dürfen in einem Moto Guzzi Forum aber mitspielen!? 🤔
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  33. Eigentlich heißt es ja immer: "Never change a running system", aber wenn man sich so ne alte Tante (Cali 2, Bj. 1983) zugelegt hat wie ich, gibt es halt zwei Motivationen, es doch zu tun: 1.) Vielleicht "runt" es ja noch besser, wenn man ein bisschen "gechanged" hat? 2.) Jetz wo das alte Mädchen bei mir zuhause wohnt, möchte man ihm ja auch einmal ein bisschen unter die Wäsche sehen (Pfui Deibel!) Langer Rede kurzer Sinn: Ich hatte schon vor einiger Zeit bei HMB einen wundervollen CNC-gefrästen Steuerkettenspanner erworben und ebenso eine neue Steuerkette. Was letztendlich bei dem Tausch herauskam und wie ich es gemacht habe, will ich euch im Folgenden schildern. Viele Details werde ich dabei herauslassen, da meiner Erfahrung nach, die meisten Guzzisti talentiertere Schrauber sind als ich, aber sollte jemand von euch Einzelheiten wissen wollen: Ich beantworte gerne alle Fragen (soweit ich das kann)! Ich hangele mich jetzt mal an den Bildern entlang: Bild 1: Um die Steuerkette zu wechseln, muss das Motoröl nicht zwangsläufig abgelassen werden! (War aber sowieso fällig) Bild 2: Hier mein kleines Bastelpaket: Neue Kette, neuer Spanner, Spezialschraube zum Lösen des Lichtmaschinenrotors und eine Nuss zum Lösen der Mutter an der Kurbelwelle. Dazu eine passende Sicherungsscheibe und der Simmerring zwischen Steuerkettengehäuse und Lichtmaschine. Selbstverständlich auch neue Dichtungen für die Steuerkettenabdeckung und die Ölwanne. Bild 3: Der wirklich wunderhübsche HMB-Kettenspanner. Was daraus geworden ist, seht ihr später. Bild 4: Den Stator der Lichtmaschine zu demontieren ist keine große Sache. Ein Foto hilft, die Anschlüsse später wieder richtig anzustecken. Alle Kontakte zu überprüfen und zu reinigen, bietet sich natürlich an! Bild 5: Um den Rotor zu entfernen, zunächst die Inbusschraube herausdrehen, dazu an der Schwungscheibenverzahnung mit einem Schraubendreher blockieren (gibt es kein Foto - wer es nicht weiß, bitte anfragen) Diese Aktion ist auch bei allen folgenden Schrauben- Löse- und Anziehaktionen notwendig. Zum Abziehen des Rotors die Spezialschraube eindrehen und den Rotor lösen. Bild 6: Sieht erst mal gut aus: Das Gehäuse ist trocken. Trotzdem sollte man die Gelegenheit nutzen, den Simmerring zu wechseln. Kostet nicht viel und ist kein großer Aufwand. Bild 7: Endlich geht es ans Eingemachte: Nachdem alle Schrauben des Gehäusedeckels gelöst sind (die langen sind unten!), muss noch der Bolzen herausgeschraubt werden, der den Rahmen vorne mit dem Motorgehäuse verbindet. Wermutstropfen: Das geht nur, wenn zumindest der linke Auspuffkrümmer demontiert wird - ist aber keine große Sache, man wollte das sowieso schon lange mal wieder ordentlich polieren! Nach der Demontage des Gehäusedeckels sehen wir dann Folgendes: Die Kette war doch schon deutlich gelängt! Nach dem Lösen der drei Schrauben (für die Kurbelwellenschraube braucht man eine spezielle Nuss - gibt es bei dem Händler mit dem italienischen Stiefel im Logo für knapp unter 40,-€) muss man nun geduldig alle drei Zahnräder "losruckeln". Geht zwar langsam, aber geht! Aufpassen: Die Zahnräder von Kurbelwelle und Nockenwelle sind durch kleine Halbmondkeile fixiert, an der Ölpumpenwelle ist es ein sehr kleiner Rechteckkeil - Sowas fällt gerne runter und ist dann Anlass für lustige Suchaktionen auf dem Garagenboden! Guzzi-Peter gab mir übrigens den Tipp, diese Keile bei der Wiedermontage mit etwas Fett zu fixieren, da sie beim Aufschieben der Zahnräder dazu neigen, nach hinten auszuweichen - Danke nochmal! Bild 8: So sieht das dann aus, wenn die Zahnräder drunten sind: Der Originalspanner ist mit zwei 8.8er Schrauben befestigt - Demontage kein Problem! Bild 9: Das ist der Moment, wo man sich denkt: "Hat sich ja doch gelohnt!" Das Gleitstück des Spanners ist deutlich verschlissen (hier provisorisch am HMB-Spanner montiert) Apropos HMB-Spanner! Um den ging es doch eigentlich? Ihr erfahrt es gleich! Zunächst aber noch ein Vergleich alte Kette / neue Kette: Bild 10: Eigentlich kein großer Unterschied zu erkennen, montiert sah das schon anders aus! Was ist jetzt eigentlich mit dem HMB-Spanner? Zunächst mal: Das Teil passt perfekt und sieht so hinreißend aus, dass man am liebsten einen gläsernen Gehäusedeckel montieren möchte. Aber... Die Federvorspannung des Gleitstücks ist noch labbriger als am Originalspanner. Möglicherweise könnte man durch Verdrehen der Achse die Vorspannung erhöhen, denn auf der Rückseite befindet sich eine Inbusschraube. Allerdings saß die so fest (bei 3mm Inbus), dass es mir nicht gelang, diese mit vertretbarem Krafteinsatz zu lösen. Das Ende vom Lied: Ich habe das neue Gleitstück am alten Spanner montiert und das hat - auch im Bezug auf die Vorspannung - gut funktioniert. Selbstverständlich mit einem neuen Segerring und neuen Sicherungsscheiben unter den Befestigungsschrauben! Kommen wir zum Zusammenbau: Bild 11 und 12: Die beiden Markierungen auf Nockenwellen- und Kurbelwellenzahnrad müssen unbedingt genau aufeinander zeigen. Am Besten montiert man Kette und Zahnräder schon vorher zu einem Paket. Zumindest das Nockenwellenzahnrad kann man dann auch mit einem Kabelbinder fixieren. Dann "ruckelt" man das ganze Paket wieder geduldig auf die Wellen. Unbedingt noch einmal die Flucht der Markierungen kontrollieren! Als etwas hinterhältig hat sich dabei das Ölpumpenzahnrad erwiesen: Die beiden anderen Wellen verdrehen sich ja nicht, aber die Ölpumpe ist sehr leichtgängig. Freundlicherweise befindet sich am Ende dieser Welle ein Schlitz. Wenn man sicht gemerkt hat, in welcher Position sich der Keil zum Schlitz befindet, kann man sich das hindrehen. Was bleibt noch zu tun? Alles Routine! Zahnräder mit dem passenden Drehmoment (NW und KW mit 150Nm, Ölpumpe hab ich gerade vergessen - ergänze ich noch!) anziehen. Einen Lappen der Sicherungszahnscheibe an der Kurbelwelle umschlagen. Dichtfläche reinigen und Gehäusedeckel mit neuer Dichtung montieren (neuen Simmerring hab ich vorher eingebaut). Rahmenschraube durchstecken und Mutter mit dem passenden Drehmoment anziehen. Auspuffkrümmer wieder anschrauben. Lichtmaschinenrotor auf den gereinigten Kegel aufschrauben. Stator anschrauben und Anschlüsse wieder befestigen. Leichtgängigkeit überprüfen. Limadeckel und Distanzstück wieder aufschrauben. Bild 13: Ich hab der Lima auch noch neue Kohlen spendiert! In meinem Fall: Ölwanne mit neuem Filter und neuen Dichtungen verschrauben. Öl einfüllen! Nicht vergessen: Anlassen und sich freuen, wenn alles funktioniert! 😀 Eigentlich bin ich jetzt fertig, aber weil 13 Bilder Unglück bringen, noch ein (völlig unnötiges) Bild von der hübsch geputzten Ölwanne! Bild 14: Liebe Guzzisti, das war mein erster Versuch einer "How-To"-Anleitung. Seid deswegen ein bisschen nachsichtig! Sollte etwas grob falsch oder unverständlich sein oder ich etwas Wichtiges vergessen haben, gebt mir bitte Bescheid. Mit dem Schraubenschlüssel in der Hand und Mücken zwischen den Zähnen (wegen dem ständigen Grinsen beim Guzzi-Fahren) grüßt euch Norbert P.S.: Fast hätte ich es vergessen, euch noch ein Vorher/Nachher-Bild anzuhängen! Hier ist es - ich denke, die Mühe hat sich gelohnt! ("Was heißt hier Mühe? Du hast doch nur nach einem Grund gesucht, in der Garage zu verschwinden und dir die Klamotten dreckig zu machen" O-Ton der besten Ehefrau aller Zeiten) P.S.2: Wenn jemand einen Tipp hat, wie man Bilder "richtig rum" in einem Artikel unterbringt, wäre ich extrem dankbar. Ich hab's nicht geschafft
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  34. Es drängte mich und meinen Schnelltest in die Berge. Also spontan nach Olang in Südtirol, dort übernachtet und am nächsten morgen über den Lago Misurina, den Falzarego- und Valparolapass in die Niederungen der Südtiroler Täler. Es lohnt sich wirklich, die "Coronazeit" zu nutzen; die Straßen waren zumindest am vergangenen Samstag frei von Autos (außer einer Porsche-Rennsportgruppe und dem Starnberger Armenhaus mit roundabout 12 Aston Martin in Convoi).
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  35. Schöne Aussichten! Das ganze letzte Jahr - und wohl noch eine gewisse Zeit können wir die geplanten oder ersehnten Motorradziele nicht „erfahren“. Genug des Negativen! Hier einige Aussichten/Emotionen von Motorradtouren oder vielleicht Anregungen für die nächsten Touren. Es geht doch nichts über die Vorfreude! Was habt ihr schönes? Furka Pass mit Sicht auf den Grimsel Pass, Schweiz Die alte Tremola San Gotthardo, Schweiz Moldau Stausee (Stausee Lipo) Bayrischer Wald, Tschechien Zwischen Passo d. Crocedomini & Passo Goletto d. Crocette (westl. vom Gardasee), Italien Von Limone nach Pieve (Tremosine), Gardasee, Italien Vättern See Südschweden Tallinn, Eestland Ewig weite Sandstrände von Kolka, Lettland Hohenwarte-Stausee, Thüringen „Soweit die Schotterpisten tragen“, zwischen Kolka und Ventpils, Lettland, Tahkuna Nina, Insel Hiiumaa, Gedenkstätte der Estonia, Estland Besten Gruß Andreas
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  36. Es sollten auch nicht jene vergessen werden, die die seltenen Erden für die Akkuproduktion fördern, ihre Gesundheit opfern für einen Hungerlohn...für unser grünes Gewissen. Auch das grosse Endlager für ausrangierte Akkus wird interessant.....und die Megacontainerschiffe mit ihrem Ausstoß. Und da soll ich mich von meiner Griso trennen....hier stimmt doch was nicht.🤔 Gruß Ingo
    4 points
  37. Moin da gibt es doch gar nichts zu disskutieren. Touristische Reisen sind verboten, und Buchungen sind kostenlos stornierbar. Da kann der Wirt wollen was er will, die Gesetzeslage ist da eindeutig. Habe wöchentlich mit dem Kram zu tun, wegen Dienstreisen. Grüße Andreas
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  38. Das Heck ist jetzt umgebaut und hier noch Paar Bilder:
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  39. Werde heute auch ne kleine Runde drehen, allerdings nur mit SPORT- AWO.! Mit der Guzzi darf ich noch nicht. Sollen ja bis 22 Grad werden.... Grüsse Tobias Mit ihr. Mal sehen, wo die Reise hingeht???
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  40. Irgendetwas bringst du hier komplett durcheinander. Genau diejenigen, die sich einen lauten Auspuff dranschrauben um die Nachbarn zu nerven, können doch nun in Tirol nach belieben kreuz und quer herumfahren. Hauptsache es stehen weniger als 95 dB Standgeräusch in den Papieren, der angeschraubte Auspuff hat eine eingelaserte KBA-Nr. und das eingetragene Standgeräusch wird mit irgendwelchen Toleranzen so irgendwie eingehalten. Niemand hat jemals Tirol mit Standgeräusch durchquert. Was aber in den relevanten Drehzahlbereichen dem Donnerrohr zur Qual der Anwohner tatsächlich entweicht, das interessiert keinen, weil es von den Uniformierten am Straßenrand nicht gemessen werden kann. Wer aber ein ganz normales, nach EU-Recht abgenommenes Krad sich gekauft hat, das im Fahrbetrieb auch gar nicht laut ist und da auch keinen lauten Auspuff drangeschraubt hat, der ist jetzt plötzlich ausgesperrt. Und so eine Rechtsbeugung willst du gutheißen und das mit dem Dieselskandal vergleichen, bei dem mit versteckter Schummel-Software die Vorschriften ganz bewusst und absichtlich nicht eingehalten wurden? Soll man dir wünschen, dass der Landrat in deiner Heimat demnächst einen Grenzwert sich einfach mal so willkürlich ausdenkt, der genau 1 dB unter dem bei deinem Krad eingetragenen Standgeräusch liegt? Da möchte ich dich aber mal sehen wenn dir dann ein Oberschlaumeier kommt mit "Ei, bist doch selbst schuld".
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  41. Moin zusammen, der Halter ist nun fast fertig. Ein paar Schönheitsoperationen braucht es noch im Bereich der Lenkerklemme Viele Grüße Robert
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  42. Ich finde, die Leute sollten nicht immer Angst haben das irgendwas nicht funktionieren könnte, immer den schlimmsten Fall vor Augen. Nein, man kauft mit dem Herzen und nach Gefühl. Falls dann was ist lässt man es eben reparieren, Freunde. Traut euch mal zu Leben zu fühlen und freut euch das es so viele schöne Momente waren und sein werden. MfG Markus
    4 points
  43. Hallo Jungs, jetzt bleibt mal alle ganz ruhig und macht die Pferde nicht scheu. Habe gerade mit dem Wirt telefoniert. Laut dessen Aussagen hat sich nichts geändert. Wieso auch, er kann ja auch nicht wissen, was im Mai mit Corona ist. Soll heißen, dass angezahlt werden muß. Sollte coronabedingt wegen Beherbergungsverbot, Ausschankverbot ect. das Treffen nicht stattfinden können, so der Wirt, gibts natürlich die Anzahlung zurückerstattet. Des Weiteren kann auch jeder noch jetzt stornieren, wer z.B. Angst hat. Das muß aber jeder selber entscheiden. Dem Wirt ists egal, der vermietet dann an andere weiter, so der Wirt. Es ist also noch alles so, wie von Andy am Anfang des Themas beschrieben. Entscheiden, was jeder tut, muß auch jeder für sich selber. Hoffe, konnte ein wenig Licht ins Dunkel bringen. Grüße Tobi PS: Das hätte aber jeder rausfinden können, die Telefonnummer der Unterkunft steht auf deren Webseite...
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  44. Meine neue V85TT. Gerade wenige Tage alt und erst 150km runter. Ich glaube mein Grinsen unter dem Helm kann man erahnen. Dann noch meine über 40jährige Suzuki GS550 die seit 1992 in meinem Besitz ist.
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  45. Allen eine schöne Woche. Viel Spass mit dem Video Das Leben ist schön. Und manchmal lustig Gruess, Ingo
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  46. Das kannst Du auch ganz leicht nachholen... und Dich auch etwas einlesen...wer die "anderen" sind. Auch ich habe 1972 meine erste, neue Moto Guzzi gekauft...und danach noch 2 weitere neue und bin erst in diesem Jahr wieder zu meiner Ursprungsmarke zurück gekommen...heute glücklich auf meiner Moto Guzzi Griso. Somit habe auch ich den ersten Schritt mit einer vernünftigen Vorstellung bestritten. nun nochmal zu Deinem Problemchen zurück... denn auch bei Deiner Verärgerung handelt es sich um ein kleines Bauteil, welches inkontinent ist. Nur was verwundert....Dir antworten hier in Deinem Fred einige Mitglieder, wie auch ich, machen Dir vernünftige Vorschläge und fragen etwas nach... Nur von Dir kommt keine konkrete Antwort...und auch erst am nächsten Tag...Deine Wiederholungen. Dazu hatte ich Dir in der Zwischenzeit auch eine PN geschrieben... So führst Du durch Dein Verhalten zu Gedankengängen bei anderen...denn es gibt nicht nur einen Troll...in solchen Foren. Sicher kannst Du Deine "zweite Chance" nutzen... Nur wegen einem pissenden Kardananrieb einen sofortigen Verkauf und weg von der Marke androhen... begeistert keinen anderen hier, die Dir ja auch zuvor mit Antworten und Ideen helfen wollten. Daraus dann wiederum einen Vorwurf zu machen... es herrsche eine rosarote Guzzi Brille...ist mehr als anmaßend und sollte einer Entschuldigung folgen lassen. Hier wird sich vernünftig ausgetauscht...auch in der Wortwahl. Es geht um ein Hobby, und um Besitzerstolz, sowie auch um technische Fragen oder Problemen, wo man geholfen bekommt. Denk mal drüber nach und lese Deine Beiträge und vielleicht auch die, die von anderen hilfreich erstellt wurden. Gruß Holger
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