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  1. Hallo Traktorfahrer Momentan haben wir das erste Drittel unserer Tour und die erste Woche hinter uns. Bisher eine interessante Reise mit vielen neuen Eindrücken. Ich mach's mir einfach und teile mein Tour Tagebuch. Ich hoffe, wir können euch ein wenig auf unserer Tour mitnehmen. Grüsse aus Iğdır, der nächste Bericht folgt in einer Woche. Grüsse Harun und Dora Tour Tagebuch Antalya - Baku V7II (Screenshot aus Detecht) 15.05.2022 Das Moped ist fit, alle Säfte gewechselt, Bremsen, Reifen, Ventile... sie strahlt im Bestzustand. Und dennoch hab ich wieder diese Anspannung im Magen, so wie jedesmal, wenn eine Tour mehr als 2-3.000 km gehen soll. Egal... Lampenfieber.. Alles gepackt, Werkzeuge sorgfältig ausgewählt, der Fütterautomat fürs Aquarium hat neue Batterien, die Blumen stehen bei Nachbarn. 16.05.2022 Nach recht oberflächlichem Schlaf grüßt herrliches Wetter. Volltanken, Luft kontrollieren, Frau sitzt gut - und los. Die ersten zwei Stunden nach Alanya sind anstrengend, dichter Verkehr, viele Baustellen und Kontrollen. Ich kenne die Strecke seit 25 Jahren und bin jedesmal aufs neue verblüfft, wie viele neue Hotels, Einkaufstempel und Wohngebiete schon wieder hinzugekommen sind. Dennoch gibt es immer wieder wunderschöne Aussichten. Wie auch immer, die anschliessenden Kurvenstrecken zwischen Gazipaşa und bei Anamur entschädigen vollständig. Tolle Aussichten aufs Meer, auf steile Felsküsten oder Sandstrände. Die Bauentwicklung hat auch gute Seiten: es sind viele Parks und Rastplätze zwischen Straße und Meer angelegt worden. Also Pause machen und Tee kochen. Ziel ist heute Erdemli, ein sympathisches Städtchen, das weniger von Auslandstouristen als von Inlandsurlaubern besucht wird. Auch hier hat die Zahl der Hotels massiv zugelegt. Noch weiter östlich nach Silifke gibt es keine Badestrände mehr. In Mersin sorgen (so hat man es mir erklärt), Meeresströmungen dafür, dass Sedimente vom Meeresboden aufgewirbelt werden. Das Hotel in Erdemli ist prima, sauber, familiär und da der Eigentümer ohnehin auf der Hotelterrasse grillt, lädt er uns gleich zu Izgara ein. Moped parken? Die Straßen ist sicher und ich hab keine Bedenken, auf der Straße zu parken - dennoch bietet er an, das Moped über Nacht im Restaurant zu parken. Perfekt. Guter Start und erfreulich ist auch der Verbrauch mit 4,6 L/100km, so wenig wie noch nie - bei zwei Personen, Gepäck und fetten Seitentaschen. 17.05.2022 Gutes Frühstück und los... Die Straßen sind leer, die Guzzi bollert. Alles gut... Einfach nur fahren. 528 km bis Şanlıurfa. Der Vogel, dem es auf dem Tankrucksack gefällt, sagt mir deutlich: lass den Adler fliegen Ein Highlight ist der Blick auf den Atatürk Stausee, der Euphrat und Tigris auf einer Fläche staut, die 1 1/2 Mal so groß wie der Bodensee ist. Die Staumauer liegt an einer Zunge des Sees, seine Ausdehnung sieht man von der Straße aus leider nicht. Pause.... Auf der Autobahnausfahrt kurz vor Şanlıurfa bremst mich die Verkehrspolizei aus und sagt mir freundlich, das mein Moped nicht auf der Autobahn fahren darf. Smile. Das ist mal was Neues. Der Blick auf das Moped zeigt ihm dann aber, dass die Guzzi mehr als 50cc hat und ich sogar den passenden Führerschein besitze. Was mag er wohl gedacht haben, als er scheinbar seine erste Guzzi gesehen hat? Er schreibt mir keine Knolle. (Wofür auch?) Grins Kein Hotel zu einem normalen Preis zu finden... 35 km außerhalb ein echt schönes Thermalhotel - allerdings mitten in der Pampas -.. Das ist aber so gut, dass wir gleich zwei Tage bleiben. Mit eigenem Thermalpool. Da freuen sich die Knochen. 18.5.2022 Warm heute.. Gleich vormittags Göbekli Tepe besucht. Einmal im Leben sehen dürfen. Was für eine bedeutsame Ausgrabung. Şanlıurfa ist eine sehr lebendige, pulsierende Stadt. Voll unter Strom. Der Dialekt, (- wie gesprochen, so geschrieben -) lässt mich schmunzeln. "Sovuk Su". Die Osttürkei wird langsam spürbar. Kleidung, Verhalten, Verkehr, Dialekt. Der Nachmittag ist gefüllt mit Bummeln und Cafébesuchen. Ich hab sie gefunden, die besten Schoko Croissant meines Lebens. Jetzt nur noch lecker zu Abend essen. (Kuru fasulye) 19.05.2022 Heute ganz entspannt Richtung Batman. Gut ausgebaute Landstraße und herrliches Wetter. Beim Verlassen des Hotels mit dem Reinigungstrupp unterhalten - ob sie schon 16 waren? Glänzende Augen als sie um das Moped kreisen... und dann kann man ihre Gedanken lesen, dass sie niemals das Geld für ein Motorrad aufbringen werden. Als ich dann um 10 Uhr ganze Trupps junger Mädchen und Jungs bei schon heiß brennender Sonne auf den Feldern beim Unkraut jäten gesehen hab... wird mir wieder einmal bewusst, wie verdammt gut es mir geht.. Auf der weiteren Strecke gibt es viele schwer bewaffnete Jandarma Kontrollpunkte und die sind auch nötig. Zu viele Terroranschläge in den vergangenen Jahren. Wie immer ist die Jandarma unglaublich freundlich... Lockerer Smalltalk, Zigarettenpause und sie bieten Getränke an. Die Landstraße nach Diyarbakır schlängelt sich durch sanfte, grüne Äcker, Wiesen und Obsthainen. Alle Felder sind am Rand von tausenden wuchtigen Steinen umsäumt. Was für eine Arbeit... Jeder einzelne lag ja irgendwann mal im Feld oder musste sogar ausgegraben werden. Heute ist gar nicht einfach, Benzin zu finden. Ich halte an Tankstellen, doch sie wollen kein Benzin verkaufen und schieben Ausreden vor. "Tank leer" . Warum? Wir hatten in den letzten Tagen mehrere heftige Preiserhöhungen und es sind Weitere angekündigt. Hier will wohl der eine oder andere seinen Vorrat zum neuen, höheren Preis verkaufen. Erst an der vierten Tanke werd ich fündig. An einer Lkw Waage am Weg lasse ich das Moped mit Mann und Maus wiegen. Tank fast voll. Gesamtgewicht 445 kg. Das Hotel bei Batman ist ok und die Rezeption super freundlich. Tee, Smalltalk.. Spaziergang durch die Altstadt und lecker Essen. 20.05.2022 Die Strecke zwischen Batman und Bitlis ist landschaftlich wunderschön. Sattes grün. Die Straßen sind zum Großteil perfekt ausgebaut und es gibt auf dem Weg jede Menge neuer Tunnel und neue Brücken. Bei einer Großbaustelle einer Talbrücke schaue ich mir die Infotafeln an und da wird es mir klar... Es sind Baumaßnahmen im Zuge der neuen Seidenstraße. 21.05.2022 Van.. Die Stadt Van und der See liegen auf gut 1.600 m Höhe. Auf den Bergen rund um den See liegt noch Schnee. Der grösste Sodasee der Welt und größter See der Türkei. Wir schauen uns die Festungsanlage und die uralten Moscheen an. Tolle Ausblicke und eine wunderschön restaurierte riesige Anlage. Herrliche Ausblicke über den Vansee. In Van fallen mir die vielen Neubauten auf. Nach dem großen Erdbeben 2011 wurden viele beschädigte Häuser, aber auch solche, die ohne Baugenehmigungen gebaut waren, abgerissen. Damals freundete wir uns mit einer Familie an, die nach dem Erdbeben nach Antalya ausgewichen war. Die Stadt Van übergab ihnen später eine neue Wohnung als Ersatz für die abgerissene. Sie erzählen, dass damals um die 12.000 Wohnungen abgerissen wurden. Auf den neuen Häusern sehe ich kaum Solaranlagen für Heißwasser. Diese Anlagen, bestehend aus zwei 200 Liter Wassertonnen und Sonnenkollektoren, sind überall in der Türkei extrem verbreitet und stehen auf fast jedem Haus. Nur hier nicht. Warum? Unsere Freunde erzählen uns, dass diese Wasserfässer beim Erdbeben 2011 wie Bomben von allen Dächern fielen und sie seitdem niemand mehr installieren möchte. Der Abend... Ein richtig gutes scharfes Essen, Adana/Urfa Köfte, Quatschen über die letzten Jahre und Kitzeln der Kinder, bis sie quiecken. Toller Abend. 22.05.2022 Blauer himmel und fantastische Landschaften auf dem Weg nach Iğdır. Die Straße, ein Teilstück der neuen Seidenstraße, ist breit und perfekt ausgebaut und führt durch surreale Landschaften. Manche schroffen Berge sind völlig schwarz und Täler sind teils mit zerklüfteten groben Steinblöcken gefüllt, die man zu Fuß niemals durchqueren könnte. Unglaubliche Ausblicke über völlig leere, unbewachsene und unbewohnte Täler. Dann wieder kleine Siedlungen, Schule, Moschee.. Zwischen Çaldıran und Doğubayazıt fahren wir in Spuckweite der Iranischen Grenze. Auf jedem Hügel und in jeder Kurve gibt es Wachtposten und alle 2-3 Kilometer sind Kontrollen schwerbewaffneten Militärs, der Jandarma oder der Polizei. An jeder Kontrollstelle freundlicher Smalltalk... eine Zigarettenpause.. Der Berg Ararat Vor uns erhebt sich in seiner ganzen Pracht und schneebedeckt der Berg Ararat. Arche hin, Arche her, der Berg bestimmt mit seinem Schneehut die Landschaft. In Doğubayazıt machen wir Teepause. Der Teehausbesitzer spricht kurdisch und ein wenig Türkisch, ist superfreundlich und wir quatschen über Geld haben - und kein Geld haben - und das es letztlich völlig egal ist. Geld für den Tee will er keins. In Iğdır angekommen gibt es schlechte Nachrichten. Der Übergang durch Armenien nach Azerbaycan, der durch russischer Friedenstruppen gesichert wird, ist momentan so nicht möglich. Da müsse ich über den Iran fahren. So wie es aussieht, müsste ich ein Triptik besorgen, eine Motorradversicherung für ein Jahr Iran abschließen und eine Sicherheit in Dollar hinterlegen... Ich hab mich bei der örtlichen Polizei durchgefragt und kann morgen den Zollamtsleiter sprechen. Dann weiss ich mehr. V7 II, zwei Seitentaschen, Topcase, schwerer Tankrucksack mit Werkzeug. 2 Personen, 445 kg Gesamtgewicht, kein Windschutz. Durchschnittsverbrauch auf den bisherigen 2.000 km 4,7 Liter/100km. Grüsse Harun und Dora
    22 points
  2. Seit ein Paar Tagen bin ich von meiner ersten Tour mit der V85TT zurückgekehrt und wollte mal berichten wie sich das Motorrad auf der Langstrecke geschlagen hat. Ich mache hier keine ausführliche Reisebereichte, davon gibt es ohnehin viel zu viele. Viel mehr möchte ich davon berichten, wie die Guzzi mit unterschiedlichen äußeren Einflüssen klarkam und wie ich nun nach etwa 10.000 Kilometer die V85TT einschätze. Ich bin ein Guzzi-Neuling und möchte meine Erfahrungen teilen. Für die alten Hasen werde ich wohl nichts neues berichten, wer aber das Moped noch nicht kennt, wird vielleicht für sich etwas neues entdecken. Es wird wohl viel Text geben und ich hoffe, dass jemand das tatsächlich zum Ende liest. 😊 Das Motorrad: Zuerst möchte ich gerne mein Motorrad vorstellen. Moto Guzzi V85TT ROSSO VULCANO (also in Rot) Bj. Sommer 2020. Gekauft habe ich die Maschine im April 2022 mit einer Laufleistung von nur 1200 km. Nach wenigen Tagen in meinem Besitz, wurde das Motorrad für die Reise vorbereitet. Es wurde Motor-, Getriebe- und Kardanöl gewechselt. Ventile nachjustiert und sonstige Kleinigkeiten gemacht. Da ich nun mal gerne längere Touren fahre, mache ich die Arbeiten immer selbst, damit es unterwegs möglichst wenig unangenehme Überraschungen gibt. Hier habe ich direkt einen großen Kritikpunkt an Moto Guzzi. Wartungsintervall lässt sich nicht händisch zurücksetzen. Das scheint nur mit dem offiziellen Diagnosegerät möglich zu sein. Man fährt also immer mit dem nervigen „Schraubenschlüsselsymbol“ auf dem Display. Egal, man gewöhnt sich dran. Die Guzzi ist ein Hingucker! Je weiter östlich ich kam, desto häufig wurde die Maschine von den Menschen bestaunt. Die meisten sahen das Modell zum ersten Mal. Für viele, auch Motorradfahrer, war die Marke gänzlich unbekannt. Selbst die Grenzschützer an den zahlreichen Grenzübergängen haben sich sehr interessiert gezeigt. Die Tour: Von Zuhause in Duisburg ging es vorerst in Richtung südosten nach Österreich und anschließend über Ungarn nach Serbien. Weiter fuhr ich über Bulgarien nach Türkei und weiter nach Georgien. Anschließend überquerte ich den Kaukasus und die Grenze nach Russland. Es ging dann in Richtung Baltikum und über Lettland, Litauen und Polen zurück nach Deutschland. Insgesamt wurden bei dieser Tour etwa 9000km zurückgelegt und sehr unterschiedliche Klimazonen und Straßen befahren. Ungefähre Darstellung der Route Motor: Zu dem Motor habe ich keine einheitliche Meinung. Eigentlich gefällt mir der Motor. Er hat einen ruhigen Charakter und verleitet nicht dazu schnell zu fahren. Fährt man allein, ist eigentlich alles in Ordnung. Hat man aber zwei Koffer hinten dran, die mit je 15 Kilo beladen sind und ein Topcase obendrauf, verschwindet die Leichtigkeit sehr schnell. Der Motor wird träge und man muss häufig voll aufdrehen, um ordentlich vom Fleck zu kommen. Obwohl ich die Ventile mehrmals nachgestellt habe, hört sich der Motor häufig an wie eine Nähmaschine. Das ist vor allem bei höheren Temperaturen, ab etwa 30 Grad, der Fall. Keine Ahnung, ob das so sein muss. Hat da jemand Erfahrung mit? Getriebe: Das Getriebe ist wohl mit Abstand das nervigste an meinem Motorrad. Vor allem im vierten Gang bei 50-60 Km/h ist ein lautes Jaulen zu hören. Bei langen Etappen, wo man nicht schnell fahren kann, wird das unerträglich. Bei höheren Geschwindigkeiten wird das Heulen durch Wind- und Motorgeräusch übertönt. Und ja, nervig wird es wirklich, wenn man täglich viele Stunden im Sattel verbringt. In der Stadt bei kurzen Fahrten fällt es kaum auf. Als das Motorrad noch, quasi, neu war, hatte ich viele Probleme im kalten Zustand den Leergang zu finden. Erst nach 10-15 Minuten Fahrt konnte ich Problemlos den Leergang an der Ampel finden. Das hat sich aber nach den 10.000km tatsächlich gebessert, sodass es damit inzwischen keine Probleme damit gibt. Autobahnfahrten: Das ist mein erstes Motorrad mit einem Tempomat, und den möchte ich nie wieder missen. Super umgesetzt, sehr leicht und benutzerfreundlich. Einmal eingestellt, hat man beide Hände frei! Irgendwo an der türkischen Schwarzmeerküste Gelände: Auch wenn das Äußere etwas anderes anmutet, ist die V85TT ein Straßenmotorrad. So richtig habe ich das zum ersten Mal in der Türkei gemerkt, wo die guten europäischen Straßen plötzlich aufhörten und ich z.T. auf nicht asphaltierten Pisten mit dicken Schlaglöchern gelandet bin. Das Fahrwerk ist schnell überfordert und jede Unebenheit schlägt direkt auf die Hände und Rücken. Die Konstruktion des Motorrads an sich, scheint aber sehr robust zu sein. Auf der ganzen Fahrt habe ich keine einzige Schraube verloren und musste auch so gut wie nichts nachziehen. Ebenfalls positiv: Durch den hohen Lenker, ist es sehr bequem im Stehen zu fahren, zumindest fand ich das mit meinen 1,78 sehr angenehm. Das macht die Fahrten im Gelände erträglicher. Hier sei noch kurz erwähnt, dass das Motorrad von Werk aus mit Straßenreifen ausgestattet war. Diese sind super auf Asphalt, dürfen aber auf keinen Fall mit nassem Grund in Berührung kommen. Besonderer Dank geht an die Guzzi Ingenieure, die der V85TT ein Geländemodus verpasst haben. Ohne denn würde man keinen einzigen Berg hochkommen, denn auf Sand, Schotter und Staub wollen die Räder mit Straßenreifen sofort durchdrehen und ESP (oder was auch immer) nimmt einem sofort die Leistung weg. Ein kurzer halt in der kalmükischen Steppe (inzwischen fast schon Wüste) Hitze: Ich hatte Angst vor Hitze! Ein Luftgekühlter Motor und ohne einer Temperaturanzeige. Immer wenn das Thermometer einen Grad höher kletterte, habe ich gewartet, dass jetzt irgendeine Warnung aufleuchtet. Aber nein! Selbst bei 37 Grad im russischen Astrachan hat die Guzzi fleißig seine Dienste verrichtet! Es gibt jedoch folgendes zu beachten: Ab etwa 25 Grad Außentemperatur und wenn der Motor sehr heiß geworden ist, treten beim Beschleunigen seltsame Geräusche im Motor auf. Es klingt, als ob der Motor kleine Aussetzer hätte. Ich kann das schlecht beschrieben, die Geräusche wurden aber bereits in mehreren Foren erwähnt und werden auf zu mageres Gemisch bei hohen Temperaturen zurückgeführt. Jedenfalls verschwinden diese sofort, sobald die Temperatur wieder absinkt. Auf der Fahrt zum nächsten Wasserloch bei +37. An irgendeine Schutzbekleigung ist bei dieser Hitze einfach nicht zu denken. Nässe: Es war eine sehr nasse Reise. Es gab so gut wie keinen Tag, an dem es nicht geregnet hat. Dem Motorrad passiert dabei natürlich nichts. Die Guzzi wird sich sogar noch über die zusätzliche Wasserkühlung bedanken, aber man selber wird ordentlich Nass. In dieser Motorradklasse erwartet man aber auch keinen Wind- und Regenschutz auf Goldwing-Niveau also geh ich da gar nicht weiter drauf ein. Man muss sich halt passend anziehen. Verbrauch: Hier hat mich die Guzzi positiv überrascht. Über 5 Liter war ich selbst bei den langen Autobahnfahrten nicht hinausgekommen. Auf türkischen und georgischen Serpentinen, wo man mit 60-70 unterwegs ist, waren es nur knapp über 4 Liter! Hier ist wichtig nur den tatsächlichen Verbrauch an der Tankstelle zu messen und nicht dem Bordrechner zu vertrauen. Dieser ist absolut unbrauchbar und zeigt irgendwelche „gewürfelte“ Werte an, die nichts mit Realität zu tun haben. Was mir immer noch ein Rätsel ist, ist die maximale Reichweite und damit auch der Tankinhalt. Guzzi gibt an, es sei ein 23 Liter (+/- 1L) Tank verbaut. Ja genau so mit +/-1L steht es im Handbuch drin! Jedenfalls selbst als ich den Tank scheinbar leergefahren bin und die Restkilometeranzeige nichts mehr anzeigte, gingen an der Tankstelle nicht mal 19 Liter rein. Es bleibt also die Frage, wer lügt? Die Anzeige oder ist der Tank wirklich so klein? Irgendwann werde ich die Guzzi mal wirklich bis zum letzten Tropfen Leerfahren und kann dann mehr berichten. Fazit: Nun, was habe ich in den letzten vier Wochen gelernt? Ja, die V85TT ist zuverlässig, komfortabel und langstreckentauglich. Ich bin nicht liegengeblieben, habe auf den Hoppelpisten nichts verloren und auch das Öl ist stets dort geblieben, wo es hingehörte. Trotz Luftkühlung kam meine Guzzi bestens mit der Hitze klar und auch auf fast 3000 Meter Höhe im Kaukasus ist ihr nicht die Puste ausgegangen. Für die Touren in Europa kann ich das Motorrad empfehlen. Möchte man aber in die weite Welt ohne Asphalt raus, würde ich eher zu einem anderen Motorrad mit besserem Fahrwerk greifen. Jedenfalls ist die Guzzi wohl besser als Ihr Ruf und ich hoffe, dass die Maschine mich noch ein paar Jährchen begleitet wird. 😊
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  3. Hallo Forum Gemeinde Bin nun seit Anfang 2016 hier dabei. Bis 2016 möchte ich mal die Zeit zurück drehen. Voller Freude über meine V7due hier angemeldet und viele V7 Besitzer kennen und schätzen gelernt. So mancher hat hier seine Freude mit mir und rund um seine Guzzi geteilt. Ja, sogar seine Sorgen rund um die italienische Schönheiten. Einander wurde gefachsimpelt, Wissen geteilt und Erfahrungen weiter gegeben. Mittlerweile kamen bei mir weitere Guzzen hinzu Breva, anschließend Stelvio und neuerdings die V85TT. Immer war das Guzzisti Forum ein zuverlässiger Quell der Information und Hilfe für meine tollen Guzzen. Sogar ein gewisses Maß an Unterhaltung war hier im Forum geboten. Nach 6 Jahren Forummitglied hat man so seine Erfahrungen gesammelt. Mit dem Forum selbst und natürlich seinen Nutzern. Nachgezählt habe ich nicht, waren aber schon viel Mitglieder, die seither kamen und wieder aus den verschiedensten Gründen gingen. Mit und oder ohne Gruß. Soweit völlig normal. In diesem wie in anderen Foren. Auffallend ist, seit Beginn 2020 bekam dieses Forum deutlich ein mehr an Mitgliedern. Nämlich zeitgleich mit Beginn der Covid 19 Pandemie. Kontaktverbote, nur wenige offizielle Veranstaltungen usw. Tja, da bekommt so manches Forum eben Zulauf. Warum auch nicht ? Wenn alles mögliche dicht ist, und man kann kaum wohin, tauscht man sich über sein Hobby eben online aus. Ein Forum ist da ja prima passend. Mit den neuen Mitgliedern veränderte sich so einiges. Es erweiterten sich die Themen, leider nicht deren Horizonte. Bekanntes wurde wiederholt und albackene Weisheiten zum x-ten Male preisgegeben. Vor allen in Themen mit Inhalt Fahrverbote, einhergehend lauter Auspuff. Da wurde sowieso schon alles gesagt, anscheinend nur nicht von jedem und schon gar nicht oft genug. Manche Mitglieder bekamen zu genannten Thema den Hals wirklich nicht voll damit. Den ewigen Moralaposteln möchte ich hier mal zurufen : Leute, damit wird die Welt nicht besser wenn man es x-mal wiederholt was einem nicht passt. Daß, oder wie man die Welt verändert, findet in keinem Forum dieser Erde statt. Da muß man mit seinen Ideen schon hinaus in die Welt. Aber dort in der wirklichen Welt riskiert man dann für seine Ideen Kopf und Kragen.........Hier im Forum passiert einen nix. Anonym eben, völlig sicher. Hier kann man jeden Tag die Klappe aufmachen....... Nun ist 2022. Nicht nur Mitgliederschaft und Themem haben sich verändert, auch der Umgangston untereinander. Was hier seit Jahresbeginn an Seitenhieben ausgeteilt, und bei jeder sich bietenden Gelegenheit gestänkert wird, ist echt nicht normal. So mancher Beitrag wird hier auf diese Art regelrecht versaut, da hab ich kaum noch Lust etwas dazu zu schreiben. Mir fällt wirklich unübersehbar auf: Gibts hier Stunk, oder der Ton ist daneben, sind es doch oft dieselben Mitglieder. Themen und Beiträge enden oft mit ganz typischen unnötigen Rechthabergetue ohne daß das begonnene Thema zu einem schlüssigen Ende bzw. Aufklärung zum eigentlichem Inhalt beendet wird. Ruft man diese Stänkerer zur Ordnung auf, z.B. den Ton zu ändern, wird's noch schlimmer. Davon völlig unbeeindruckt ergötzen sich diese Mitglieder dann in Selbstgerechtigkeit. Das darf doch nicht wahr sein ! Bin ich hier der einzige dem das auffällt ? Hier gibts noch ein Mitglied, der hat aus meiner Sicht unendlich viel Zeit alles greifbare zu kommentieren. Sinnig oder unsinnig. Hauptsache zu jedem Thema seinen Senf dazu geben. Frei nach dem Moto : " Ich weiß was. Nichts dolles, aber hallo, ich bin dabei." Manchmal, eigentlich nur einmal, ist das sogar ( nur für mich ) gar nicht schlecht...... Ist gar nicht lange her, da war im Forum das Beiträge hochladen für ein paar Tage nicht möglich. Hab mit einem Kumpel ( Mitleser, kein Mitglied ) gewettet, welcher einer der ersten Schreiber ist, nach der technischen Störung. Das Freibier ging mir runter wie Öl..... OK, ich gebe zu : Das Bier hab ich ziemlich einfach verdient. Ganz säuerlich steigt mir folgende Beobachtung auf. Ungefähr seit ca 1 Jahr, gibts eine Vielzahl mit vielfältigen Themen im Forum. Von ein und demselbem Mitglied. Irgendwie hab ich den Eindruck, mittels dieser bewußten Themenvielfalt wird versucht eine Stimmung zu erzeugen, um möglichst viele Pluspunkte zu sammeln um beachtet zu werden. Kann mich auch in meiner Wahrnehmung auch täuschen. Themen darf man ja hier so oft man will eröffnen. Selbst wenn diese Themen keinen besonderen Wert haben.......oder schon mal früher in der Bild Zeitung zu lesen waren. Was ich umfassend zum Ausdruck hier nun bringen möchte : Mir ist es zuviel an Veränderungen im Forum gekommen. Und diese sind leider ein zu viel am Negativen. Für mich ist die Stimmung hier total versaut. Blicke ich auf vergangene Zeiten zurück, da war es sehr viel familiärer. Diese behagliche Nestwärme, welche ich hier wahrhaft genoss, ist leider entschwunden. Und ganz im Ernst, ich vermisse diese Wärme die es einst hier gab. Deshalb gönne ich mir vom Forum eine Pause. Wer ein bischen zwischen den Zeilen lesen kann, brauch keine genauere Erklärung. Vor allem die älteren Mitglieder werden wissen wovon ich schreibe. Und leider lesen es viel ältere Mitglieder nicht, weil sie nicht mehr hier sind. Möglich ist natürlich, daß ich zuviel von einem Motorrad Forum erwarte. Möglich ist auch, daß ich nicht erkenne, erblindet, was ich von einem Motorrad Forum erhoffe. Blind vor lauter Streitsuche, und dieser elender Selbstdarstellung : Seht und glotz alle her, ihr Forumsmitglieder, wo ich überall mit meinen Motorrad hinfahre. Seht und glotz alle her, ihr Forumsmitglieder, was ich alles während meines Motorradausflugs gefressen habe. Einen normalen Ausflug bzw.Reise / Urlaubsbericht können nur noch ein paar wenige anständig und informativ wiedergeben. Traurig aber wahr. Jetzt mag so ein Leser denken, ich versteck mich hinter : " Mitglied " oder " mancher " oder " neuer ". NEIN, NEIN. Ich hab so viel Rückrat und nenne zwei außerwählte beim Namen : @holger333 So leicht bekam ich selten ein Freibier. Ohne Dich hätt ich's nicht so easy gehabt. @Guzzi - Mann Daß jemand wie Du eine Guzzi fährt - I barrel it not. Wenn Du Rechtschreibfehler findest, kannst Du sie behalten. Booooaah. Jetzt ist mir wohler. Glaubt mir, hätte ich diese Zeilen nicht geschreiben, vermutlich wär ich geplatzt. Verlassen möchte ich das Forum nicht. Das Forum selber kann ja nix dafür. Ist wie bei einem Verein, steht und fällt mit den Leuten die ihn betreiben. Aber eine Auszeit gönne ich mir. Mal abwarten, wie's lang das wird. Euch allen bis dahin : Gute Fahrt und schönes Wetter mfg Jürgen
    14 points
  4. der zweite Teil Tour Tagebuch 23.05.2022 Manchmal soll es einfach nicht sein. Gleich um 08:15 auf dem Zollamt ernüchternde Nachrichten. Zwar ist der Grenzübergang Dilucu Kapı offen und die Straße bis Nahicevan frei - der Abschnitt durch Armenien ist jedoch definitiv gesperrt. Hier geht es nur per Flug weiter - oder wir fahren über Georgien - oder über den Iran bis Baku. Über Georgien ist uns zu weit, für die paar Kilometer durch den Iran ist uns der bürokratische Aufwand zu groß. (Triptik, Versicherung, Sicherheitsleistung) Egal... nicht das Ziel, die Fahrt ist uns wichtig. Also umplanen. (Screenshot von app Detecht) Neuer Kurs: ab nach Kars, dann hoch ins Gebirge nach Erzurum, Erzincan und Sivas und letztlich über Çorum und Kapadokien zurück. Das verspricht schöne Strecken. Da schlechte Nachrichten selten alleine kommen, ziehen sich heftige Wolken zusammen und die Vorhersage zeigt zwei Tage Mistwetter, Gewitter und Dauerregen. Also schnell gepackt und ab nach Kars, bevor es losgeht, um dort die Gewitterfront auszusitzen. Mit bösen schwarzen Wolken im Nacken bollern wir los. Kurvige Straßen, unwirkliche Landschaften. Sieht aus, als hätte jemand mit Schleifpapier nachgearbeitet. ....und wieder massive, kantige und tonnenschwere Felsen. Kaum in Kars angekommen, öffnet der Himmel alle Schleusen.. Doch gut haben wir's getroffen. Nettes Hotel - genau richtig um dieses Wetter auszusitzen. 24.05.2022 An jeder Ecke stößt man in Kars auf bewegte Vergangenheit. Vor mehr als tausend Jahren Hauptstadt des armenischen Königreichs, dann von den Osmanen erobert, in den 1820ern von den Russen besetzt und nach dem ersten Weltkrieg Türkisch. Es gibt orthodoxe Kirchen, (die heute als Moschee genutzt werden), eine alles überragende Zitadelle, tolle Bauten aus osmanischer und russischer Zeit. ...und echte Schmuckstücke. Hier in Kars gibt es jede Menge Fleisch, Fleisch und nochmals Fleisch und nette Restaurants. Wir entscheiden uns für Hausmannskost und futtern Paca. (Suppe aus gekochten Rinderfüßen). 25.05.2022 Die Sonne strahlt wieder. Der Himmel ist blau, aber bewölkt. Also schnell gepackt und los. Unsere heutige Etappe ist nur knapp 240 km und wir lassen es sehr relaxed angehen. Je höher wir ins Gebirge kommen, desto kälter wird es. Erzurum selber liegt auf 1.900m, doch fahren wir über Pässe, die deutlich über 2.000m liegen. Bei 5 Grad müssen wir das Regenzeug überziehen, um nicht schockgefrostet zu werden. Ein paar Strümpfe über die Handschuhe gezogen, halten die Finger warm. (Wer braucht schon Heizgriffe?) Die wunderschöne Landschaft wiegt alles auf. Gutmütig zieht die Guzzi ihre Bahn. In den weichen Kurven der gut asphaltierten Landstraßen fühlt sie sich pudelwohl. Ölkontrolle: Auf den letzten 2.000 km hat sie 100 ml Öl verbraucht. Aus der Getriebeentlüftung hat sie etwas geschwitzt, da ist also genug Öl drin. Endantrieb trocken. Das Hotel in Erzurum liegt mitten in Viertel der Kupferhandwerker. Von hier aus sind es nur einige Minuten durch das Goldschmiede.- und Brautkleider Viertel zur antiken Medrese (Schule) und Festungsanlage. Hier wurde ab dem dreizehnten Jahrhundert Arabisch und Osmanisch, Mathematik und Naturwissenschaften gelehrt. Beeindruckende Steinmetzarbeiten und Gruften. 26.05.2022 Um 5:20 scheint die Sonne ins Zimmer. Kaffee, Zigarette und erstmal einen Blick aufs Moped werfen. Die Nachtrezeption schreckt von der Couch auf, auf der sie geschlafen hat, dreht sich um und schläft weiter. Das Moped steht immer noch vor dem Hotel. Heute einfach nur fahren, fahren und fahren.... Der Himmel bewölkt, es ist kühl um die 10 Grad. Rund 350 der 450 km bis Sivas führen über gut ausgebaute Landstraße mit schönen weichen Kurven. Berge und schneebedeckte Höhen. Die Straßen sind fast leer, manchmal ein Lkw... minimales Verkehrsaufkommen. Auf solchen Strecken fühlt sich die Guzzi sauwohl. Pause machen, Kaffee kochen, Würstchen braten... besser geht es nicht. Kaum dass ich mich über die feine Straße freue, ändert sich der Straßenzustand. Fast 80 km weit kämpfen wir uns über Wellen, Flickstellen und lustige 10 cm tiefe Schlaglöcher auf einer ollen Landstraße weiter. Gut durchgeschüttelt erreichen wir Sivas und freuen uns einen ruhigen Abend. Doch falsch gedacht, in Sivas ist die Hölle los. An diesem Abend steht Sivasspor gegen Kaysererispor im Endspiel um den Türkei Cub. Straßensperren, Bühne in der Innenstadt, Menschenmengen auf der Straße. Wir suchen uns ein kleines Restaurant in einer Nebenstraße und dann bricht es wie eine Woge los. Sivasspor hat in der Verlängerung 3:2 gewonnen. Hubkonzerte, Feuerwerk, Autokorsos bis 2 Uhr nachts. Einfach nur Klasse. 27.05.2022 Ruhig und gleichmäßig bollert die beste aller Guzzis durch weite, flache Täler, zieht kräftig bergauf zum nächsten Pass über 2.000 Meter und schiebt wieder abwärts. Fruchtbare Felder, alles ist grün, Vogelschwärme am Himmel. Die Straße ist gut, die V7 brummt und zieht gutmütig ihre Bahn. Vor Yozgat fällt mir eine Moschee am Strassenrand auf. Solch eine Moschee findet man innerhalb einer Stadt - nicht außerhalb (quasi auf freiem Feld) in einem Gewerbegebiets. Ich halte, schau sie mir an und spreche jemand an, der dort im Vorgarten arbeitet. Er erzählt, dass sie von einem Fabrikbesitzer gebaut wurde, der hier reich geworden sei. Und wirklich zeigt die Inschrift am Eingang das Baujahr 1995-1998. Ob's stimmt? Weiss nicht... aber zumindest eine schöne Vorstellung. Wir kommen in Sarımbey an, einem Dorf vor Çorum. Wir wollen hier Freunde besuchen - und werden von meinem alten Bekannten Mehmet und Frau unglaublich herzlich aufgenommen. 28.05.2022 Beim Frühstück werden wir gemästet, beim Mittag, Nachmittag und Abends werden wir noch mehr gemästet. Lecker. ..unglaubliche Gastfreundschaft... Sarımbey ist ein winziges Dorf, vielleicht 120 Einwohner. Die jungen Leute sind wie fast überall in die großen Städte abgewandert. Kinder gibt's keine mehr im Dorf - leider. Die über 200 Jahre alte Schule ist geschlossen und verfällt. Alte Lehmziegelwände, es wird vieles nicht mehr erneuert, die künftigen Erben haben kein Interesse an den Gebäuden. Mehmet zeigt mir sein Dorf und an jeder zweiten Ecke gibt's einen Smalltalk mit einem der Anwohner. Sie alle wissen schon, dass wir aus Antalya zu Besuch gekommen sind. Wie schön, sich einfach auf die Terrasse eines der Nachbarn zu setzen. Der kommt schon irgendwann und Tee gibt's natürlich auch jede Menge. Heute hab ich zum ersten Mal einen Wolf heulen gehört und mich darüber mit einem Bauern unterhalten. Er sagt, die Wölfe schlafen wohl tagsüber. Nachts kommen sie ins Dorf, weil sie Hunger haben. Er hat ihnen schon oft etwas zu fressen gegeben. Wenn er nur einen Stock dabei hat, sagt er, dann verstecken sie sich. Wenn er ein Gewehr dabei hat, dann laufen sie weg. Schlaue Tiere. Was für ein toller Tag. 29.05.2022 Frühstück (heftige Gegenwehr um nicht wieder gemästet zu werden), packen und los. Sie giessen uns traditionell Wasser hinterher, als wir losfahren. In Çorum führt die Straße an chaotisch wirkenden, verschlungenen Rohrsystemen einer Raffinerie vorbei. Was für eine riesige Anlage. Hier ist an jeder Tankstelle das Benzin gut 30 Kuruş billiger als sonstwo. Blöderweise hab ich vor der Abfahrt frisch getankt. Noch gut 800 km bis nach Hause. Sollen wir wirklich noch einmal übernachten? Ich rechne, dass wir es bis ca. 22:00 bis Antalya schaffen können und die Kurvenstrecke in den Bergen zwischen Konya und Manavgat noch bei Tageslicht schaffen können. Nicht lange nachgedacht und los. Welchen Sinn machen diese 50 km Schilder? Das Hinterrad schwimmt und fühlt sich an, als ob es eiern würde. Der Luftdruck an der kommenden Tanke steht bei 22 - statt bei 36 Psi - und 100 km später schon wieder. Rad raus und flicken? Oder weiter? Einen Nagel finde ich nicht im Reifen. Die Entscheidung ist schnell getroffen. Das ist Guzzi. Solange sie fährt geht's weiter. Technischer Ausdruck: kontrollierte Reifenentlüftung. Kurz vor Konya treffen wir auf eine Susi 1100 GSX aus Weißrussland. Die beiden haben schon vier Wochen Tour hinter sich und wir beschließen, gemeinsam Richtung Antalya zu fahren. Sie wollen weiter nach Kaş und heute in einem Hotel in Manavgat bleiben. Die letzten Kurven in den Bergen vor Manavgat schaffen wir gerade noch im letzten Tageslicht. Pause, wieder Luft nachfüllen und dann am Telefon für die beiden noch 10% Rabatt für's Hotel rauskitzeln. Wir verabschieden uns mit Handschlag. Und dann sind wir auch schon Zuhause.... Die Fische leben noch und die Blumen auch. Die Schuhe meiner besseren Hälfte sind hinüber Und jetzt? Moped putzen, Hinterrad checken, Reifen flicken... ...und für das Motorrad Festival in zwei Wochen in İzmir vorbereiten. Grüße Harun und Dora ----------------- Verbrauch 194.93 Liter auf 4.280 km entspricht 4,48 Liter/100km bei 440 kg, Sozia, viel Gepäck, Seitentaschen. Mit so wenig hatte ich nicht gerechnet, denn im normalen Betrieb liegt sie knapp unter 5 Liter/100km. Probleme: keine. Eine Schraube vom Hitzeschutzblech verloren. Lampe hat sich losgewackelt. Irgendwie eierte das Hinterrad, das muss ich prüfen. Ein kontrollierbarer Platter.
    14 points
  5. Eine kleine Anekdote im Zusammenhang mit der Fahrt ins Donautal. Als ich vor ca. 30 Jahren auf dem Weg ins Donautal war fuhr kurz vor Nendingen ein, damals für mich, älterer Herr sehr langsam und ständig die Spur wechselnd vor mir her. Wie ich erkennen konnte gestikulierte er mit den Händen vermutlich zeigte er seiner Beifahrerin die schöne Gegend. Dabei fuhr er regelrecht zick-zack und hat mich hinten dran nicht wahrgenommen. Ich war etwas genervt und habe gehupt wobei er ganz erschrocken nach rechts zog, zwei Gänge runtergeschaltet und vorbei war ich. Ein paar km weiter in Fridingen an der Donau habe ich im Hotel Gasthof Sonne immer gefrühstückt, wenn ich auf dieser Strecke war so auch dieses Mal. Kurz nach dem ich dort gesessen bin kam besagtes Auto mit dem Herrn, er stieg aus schaute auf mein Motorrad und kam mit strengem Blick auf mich zu und begrüßte mich mit den Worten: „Sagen sie mal junger Mann waren sie das der mich vorhin so rüpelhaft überholt hat“ Worauf ich antwortete: „Wenn Sie das waren der mitten auf der Straße fuhr und mich beim Überholen behinderte, Sie haben scheinbar nicht bemerkt wie lange ich hinter Ihnen herfuhr“ Worauf er antwortete: „ich habe niemanden im Rückspiegel gesehen“ Darauf seine Beifahrerin (Frau) „Ach du kuckst ja auch nie in den Rückspiegel“ Man konnte direkt sehen wie schwer er an dieser Kröte zu schlucken hatte. Er fragte mich noch: war das so? und ich Antwortete „Ja und wenn sie mich beim Überholen in den Graben befördert hätten wären zwar Sie schuld aber ich der Leidtragende.“ „Dann möchte ich mich in aller Form bei ihnen entschuldigen“ sage er und ging in das Hotel, kam nach ein paar Minuten wieder heraus und fuhr weg. Inzwischen hatte ich mein Frühstück bekommen …. Nachdem ich fertig war winkte ich der Bedienung und sage das ich bezahlen möchte, die sagte mir aber, dass das bereits erledigt ist. Der ältere Herr hat gesagt er habe den Motorradfahrer ungerechtfertigter Weise angeraunzt und wolle das wieder gut machen. Ich fand das so nett das ich die Geschichte bis heute nicht vergessen konnte und habe sie auch schon einige Male weitererzählt.
    12 points
  6. Hat das eigentlich historische Gründe, dass hier im Forum gefühlt jeder zweite Thread ins Persönliche abschweift? Ist mir echt ein Rätsel wie man so diese aufrichtige (und mitnichten blöde) Frage so in den Hintergund rücken lassen kann. Ich hatte mich hier mal ursprünglich registriert, weil ich der Meinung war hier einen gepflegten Umgang miteinander wiederzufinden. Aktuell habe ich eher das Gefühl eines Besseren belehrt zu werden, zumindest macht das mitlesen aktuell nicht viel Spaß 🤔 Soo, vielen Dank, jetzt schweife ich auch schon ab 😛 Um noch meinen Beitrag zum TE zu leisten: beim Batterieaus- und wiedereinbau muss nichts neukalibriert werden. Lediglich die Uhrzeit sowie das Reisetagebuch werden zurückgesetzt. Mehr zum Thema Batterie findest du im Handbuch ab Seite 109
    12 points
  7. Am 23.05. hat mich Stephan damit überrascht das er mich zum Vatertags Ausflug mit den Motorrädern ins Donautal einlädt, Zimmer und Essen gehen auf seine Rechnung ist schon alles in trockenen Tüchern. Jetzt war mir auch klar warum meine Frau sagte ich soll mir am 25. und 26.05. nichts vornehmen. Mit dem Donautal verbinden mich ganz besondere Momente da ich vor ca. 30...35 Jahren die Strecke öfter gefahren bin, wenn ich in Bayern meine Eltern besucht habe, und ein paar schöne Erlebnisse hatte. Am Mittwoch um 10:00 Uhr ging es los über Staufen -> Münstertal -> Wiedener Eck -> Präg -> Bernau -> Menzenschwand -> Schluchsee -Bonndorf -> Blumberg. Über dem Schluchsee hing eine schwarze Wolke und die Temperatur sank um einige Grade. In Blumberg legten wir notgedrungen die erste Pause ein, weil es leicht zu regnen anfing dort haben wir dann ein paar Cappuccino getrunken. Als es besser wurde sind wir weiter Richtung Geisingen -> Immendingen -> Tuttlingen. Die Fahrt durch Tuttlingen ins Donautal nach Beuron war für mich ein besonderes Erlebnis alles war so vertraut obwohl es schon eine halbe Ewigkeit her ist. Am Berghaus Knopfmacher haben wir angehalten und sind zum Aussichtspunkt gelaufen dort hat man einen wunderschönen Ausblick nach Beuron mit dem Kloster. Gegenüber dem Kloster Beuron haben wir dann Mittag gemacht. Dann gings weiter bis Sigmaringen und zurück nach Meßkirch bzw. Heudorf wo wir unser Zimmer hatten. Später gesellte sich zu unseren Guzzen noch eine BMW R18 die uns aber keines Blickes gewürdigt haben. Man hat es dem alten Landgasthof nicht angesehen aber das Essen war hervorragend und das Lokal sehr gut frequentiert. Am nächsten Morgen um 8:00 Frühstück (gab‘s nur bis 9:00 Uhr) und dann gemächlich mit Umwegen wieder zurück. Zwischendurch haben wir mal die Mopeds getauscht. Zwischenstopp und längere Pause an der Aachquelle. Weiter über Tengen die 314 hinunter bis Waldshut-Tiengen hier kamen uns beim Einstieg in Randen einige „Schräglagenspezialisten“ entgegen obwohl für Motorradfahrer 60 km/h Höchstgeschwindigkeit gilt. Die fahren ein paar km runter drehen um heizen den Berg hoch, wird nur eine Frage der Zeit sein bis auch diese Strecke an Wochenenden und Feiertagen gesperrt wird. Es sind überwiegend Schweizer aus dem Grenzgebiet für die sind unsere Knöllchen „Schnäppchen“. In Bad Säckingen haben wir uns bei einem Burgerbruzzler „gelabt“. Dann über Schopfheim -> kleines Wiesental -> Baden Weiler wieder nach Hause, alles in allem 500km (Harum kann da nur Grinsen). Es war auf jeden Fall eine sehr schöne Tour und hat uns viel Freude gemacht.
    11 points
  8. Ich sperre hier mal zu. Einige hier beteiligte User haben jetzt 7 Tage Ausschluss, die ständige Streiterei nervt mich.
    11 points
  9. Leute ich verstehe euch nicht. Wer selbst respektiert werden will, muss das mit anderen auch tun, sonst verlieren wir unsere Glaubwürdigkeit! Wer andere Menschen als "Quotenfrau", "Besserwisser" und "Müslifresser" bezeichnet und sich dann noch wundert, dass unsere Gesellschaft immer egoistischer, intoleranter und rücksichtsloser wird, sollte noch mal tief darüber nachdenken, woran das liegt. Ich fahre gerne Rennrad und Motorrad und kann verstehen, dass beide ihren Platz im Straßenverkehr suchen. Und ja, laute Motorräder, die Radfahrer ohne Abstand überholen, nerven gewaltig. Trotzdem bin ich der Meinung mit genügend Rücksicht und Respekt füreinander wäre genügend Platz für alle da. Aber ich verbitte mir, als "Müslifresser" bezeichnet zu werden!
    11 points
  10. Ich verstehe nur zu gut, was gemeint ist. Aber macht´s euch nicht so schwer. Ich habe mir angewöhnt, nur das zu lesen, was mich thematisch interessiert und mich nur an Gesprächen zu beteiligen, die auf meiner Wellenlänge liegen. Ab und an habe ich mich früher mal wo eingehakt, wenn ich meinte, es muß mal was gesagt werden. Mache ich aus Selbstschutz nicht mehr. Nein, nicht hier in diesem Forum. Hauptsächlich im anderen Guzzi-Forum. Was meint ihr, was da zeitweise abging?! Da waren Beiträge teilweise nicht nur unter der Gürtellinie, sondern unter den Schuhsohlen. Mich da abzumelden habe ich in der Tat erwogen, aber ich habe mich darauf beschränkt, zu versprechen, daß ich bei meiner Auswahl der Leute, mit denen ich freiwillig ein Bier trinke, doch sehr wählerisch sein kann. Jeder ist anders. Zufällig fahrt ihr ein Krad der gleichen Marke. Jeder aus einem anderen Grund. Es muß nicht jeder jeden lieb haben. Dirk
    9 points
  11. So Leute, Freude herrscht! 😊 Heute durfte ich die Kleine endlich abholen! Gleich mal gut 100Km gemacht und die macht tatsächlich einen enormen Spass! Ist eine Gebrauchte aus 2020 mit erst 1800Km drauf, Zustand wie NEU. Eine Sonderserie des Schweizer Importeurs mit dem Sport-Kit, oder wie das Ding heisst. Dazu noch Agostini's drauf, welche wirklich umwerfend klingen! Auf jeden Fall viel mehr als nur 750ccm.... Sonst fährt sich tadellos, Bremsen, Kupplung, Getriebe, alles passt. Eine etwas rauhere Maschine, passt aber perfekt zum Charakter.. wisst ihr ja! Bin voll Happy.. mal ein Maschinchen, welches nicht zum Rasen verleitet! Damit hab ich mit all den anderen viel mehr Probleme..
    9 points
  12. Nachdem ich in der letzten Zeit vor lauter Arbeit überhaupt nicht zum Fahren gekommen bin, musste ich heute wenigstens eine kleine Runde durch das Aischgründer Karpfenland drehen: Gibt es etwas Schöneres? 😍 Gruß Thilo 😉
    9 points
  13. Vielleicht sollten mal alle etwas inne halten und über die Sinnhaftigkeit dieses Forums reflektieren. Die Leidenschaft für die Marke Moto Guzzi ist es doch was alle hier vereint und die Beiträge und Themen sollten sich auch immer daran orientieren. Die heftigen Auseinandersetzungen im Blog "Guzzifamilie" haben mich ziemlich verwundert und ich kam mir beim lesen vor, als wäre ich hier in einem Portal pubertierender Jugendlicher unterwegs. Es werden immer gegensätzliche Meinungen und Ansichten aufeinander prallen und das ist auch gut so und und macht das Forum erst lebendig - als gestandene Männer (natürlich auch Mädels) sollten wir das aber auch aushalten und immer den gebotenen Respekt bewahren. Rücksicht, Toleranz und Anstand scheinen derzeit in unserer Gesellschaft wohl zunehmend zu verblassen, was ist denn nur los mit uns??? Es ist schon bedauerlich, wenn sich Leute nur aufgrund persönlicher, verbaler Auseinandersetzungen aus einem Motorrad-Forum verabschieden und schlimm genug, dass in diesem Forum überhaupt eine Funktion "Ignorierte Benutzer" existiert. So sehr ich die Beiträge aller Forumsmitglieder schätze, aber manche sollten sich mit unnützen "off topic" Themen vielleicht mal etwas zügeln und immer neue Blogs zum selben Thema (V100, Forumstreffen etc.) sind auch nicht wirklich hilfreich. Zudem finde ich es völlig irrelevant, welchen "Rang" hier jemand inne hat und wer immer dies erfunden hat, dessen Bedeutung und Mehrwert ist mir noch immer rätselhaft. Sorry Leute, aber das musste ich bei der Gelegenheit mal los werden. Toni
    9 points
  14. Moin, hier mal ein etwas anderer Reisebericht. Wir waren im Juli 10 Tage auf Madeira und Porto Santo unterwegs. Porto Santo ist die kleine Nachbarinsel von Madeira, die aber im totalen Gegensatz zu Madeira relativ flach ist und einen großen Sandstand bietet. Seit 2020 gibt es keine Autofähre mehr vom Festland nach Madeira, so daß durchaus Sinn macht dort ein Motorrad zu mieten. Die eigene Maschine müßte man ansonsten in einem Seefracht-Container auf das Archipel schicken. Zwischen Porto Santo und Madeira besteht hingegen ein täglicher Fährverkehr mittels Autofähre. Eigentlich sah der Plan so aus, daß wir zuerst drei Tage auf Porto Santo verbringen zur Entspannung. Leider kann man dort nur Motorroller mieten, so daß wir einen 125er Roller gemietet haben, um auf der Insel vorwärts zu kommen. "Richtige" Motorräder konnte man auf der kleinen Insel leider nicht mieten. Aber die Hauptstraße auf der Insel ist auch nur gut 8km lang und das komplette Straßennetz bringt es so auf 20-25km. Da reichte dann auch ein Roller für zwei Personen. Ihr seht hier die komplette Insel. Solltet Ihr auch mal dort hin kommen, kann ich Euch die Sunflower Bar empfehlen. Dort wird Euch die lokale Hopfenkaltschale (Coral Puro Malte) für 1,- € serviert und die dickwandigen Gläser lagern zuvor im Eisschrank, damit das Bier auch kalt bleibt. Da merkt man dann doch wieder, daß Portugal das Armenhaus Westeuropas ist und Madeira das Armenhaus Portugals. Also Restaurantbesuche für 10,- €/Person sind dort eher Standard als Ausnahme. Anschließend ging es weiter mit Binter Air auf die Hauptinsel des Archipels. Für die 44km benötigte die Propellermaschine 15 Minuten. Dort hatten wir dann zwei Motorräder gemietet. Eigentlich hatte ich nur nach einem Vermieter gesucht, der auch Maschinen mit niedriger Sitzhöhe im Programm hat, weil meine Holde mit hohen Maschinen wirklich auf Kriegsfuß steht. So sind ihr sämtliche BMWs zu hoch. So bin ich dann über diesen Vermieter gestolpert, der ausschließlich Honda nc700 bzw. nc750 im Programm hat, dafür dann aber in allen Ausführungen, also auch in "niedrig". --> https://www.madeiraislandmotorcyclehire.com/ Auf einer Honda nc750 konnte meine Holde hier in Deutschland schon vorab mal probesitzen und es paßte von der Höhe. Es sollten auch zwei "richtige" Motorräder mit Motorbremse sein, weil Madeira ja nun doch für eher etwas steilere Straßen bekannt ist und ich bei sowas gerne eine Motorbremse habe bergrunter, die ein Roller ja nicht mitbringt. Und ja, die Ansage des Vermieters: "Für diese Insel braucht es Maschinen mit einem tiefen Schwerpunkt und mit reichlich Hubraum, auf das sie am Berg auch noch beim Anfahren losstampfen können wie ein Traktor", stimmte. Zwar hatten wir beide uns geschworen es nicht darauf anzulegen die steilste Straße der Insel mit ihren 45% Steigung zu befahren, aber die anderen Straßen waren mitunter nicht viel weniger Steil. Also bis zu 42% waren da schon angesagt am Berg und dann bitte an so einer Steigung noch anfahren und sofort abbiegen oder die Maschine um die Spitzkehre zirkeln. Trotzdem haben wir beide die Hondas nicht ein einziges Mal bei der Übung abgewürgt. 🙂 Irgendwie erinnerte mich die Tour an die Fahrschule vor inzw. 25 Jahren. Da wußte ich, warum mich damals der Fahrlehrer mit dem Motorrad ins Parkhaus geschickt hat und ich dort auf den steilsten Rampen anhalten und wieder anfahren sollte. Auf Madeira hat man halt gerne die Haltelinie des Stopp-Schilds genau an der Kante der Steigung. Da ist es doch sehr beruhigend zu wissen, daß man auch dort wieder weg kommt. Außerdem sollte man tunlichst nicht mehr als 100-120km pro Tag einplanen, denn ja, dort auf der Insel sind wir wirklich im 1. Gang unterwegs gewesen, bergrauf, um den Motor nicht mit zu geringen Drehzahlen in Verbindung mit zu großer Last zu quälen und bergrunter, weil man trotz 1. Gang noch durchgehend bremsen mußte. Die Motorbremse gab einfach nicht mehr her. Aber dafür wird man dann mit solchen Ausblicken wie hier runter nach Porto Moniz belohnt: Das Innere Madeiras ist halt doch richtig gebirgig. Also wenn Ihr auch so etwas vor habt, nur zu. So schlimm sind die Steigungen auch nicht, wenn man genug Hubraum hat und sich damit abfinden kann auch den 1. Gang mal wirklich zu benutzen. Solltet Ihr ein Hotel in Funchal - der Inselhauptstadt - nehmen, sucht Euch eines nahe an der Küste aus. Auf der Landkarte sehen die Hotels im Hinterland Funchals zwar gar nicht so weit entfernt aus, aber wenn man da Straßen mit über 30% Steigung und Treppenstufen im Bürgersteig erklimmen muß, können auch 300m Heimweg abends echt zu einer Herausforderung werden. Ansonsten haben wir auf der Tour noch unser komplettes Gepäck verloren, es wurde uns erst am letzten Abend vor der Abreise komplett zerstört ins Hotel geliefert, und wir sind auch mit 26 Stunden Verspätung erst auf Porto Santo angekommen, weil der erste Flieger nach Lissabon eine Stunde Verspätung hatte und unser Anschlußflug schon weg war, aber das wichtigste Teil, nämlich die Verlobungsringe hatte ich im Handgepäck. Und nachdem die Angebete die ganzen Widrigkeiten ohne zu Murren mitgemacht hat, bestätigte es mich, daß es wohl die Richtige sein muß. 🥰
    8 points
  15. Hab mir gerade mal diese Rubrik zu Gemüte geführt, ich denke das spiegelt nicht die Wirklichkeit im Wortsinn wider und sollte zB. in höchste oder meiste Aktivität umbenannt werden. Dann fällt nämlich ein Qualitätsanspruch weg der bis dato suggeriert wird. "Höchste Reputation" sollte jenen vorbehalten sein die unsere Community weiterbringen mit ihrem Wissen und Handeln nichts für ungut, Gruß Ingo
    8 points
  16. Hallo Leutchens, Fritz und ich haben heute eine Harztour unternommen. Getroffen haben wir uns in Berga, unweit vom Kyffhäuser. Die gefahrene Strecke war dann doch mehr als 450 km. Wir sind durch Stolberg, Walkenried, Bad Lauterberg, Elbingerode, Osterode, Braunlage, St. Andreasberg, Rübeland, Gernrode und Ballenstedt gekommen. Das alles bei eigentlich viel zu warmen, heißem Wetter. Schön war's trotzdem! Sehr viele kurvenreiche Strecken, die ich noch nicht kannte. Aber Fritz stammte ja aus der Ecke... Hier die Bilder zu unserer Tour. Grüße Tobias Unser Treffpunkt, Tanke in Berga. Trinkpause... Die Samson Grube in St Andreasberg Auf der Rücktour dann noch die Rappbodetalsperre besucht und Kaffee getrunken Fritz war schon bei Zeiten zu Hause, ich erst gegen 20:30...
    8 points
  17. Der GUZZISTI MONTFORT Moto Guzzi Club Feldkirch Austria hat sich ja hier im Forum ja mal vorgestellt mit einem tollen Videoclip von einem Guzzi-Korso. Ich habe mich bei denen angemeldet, seitdem bekomme ich ab und zu mal eine E-Mail mit geplanten Veranstaltungen, so auch dieses Mal wo es zum ACE CAFE LUZERN gegen soll. Da ich aber aus der genau gegenüberliegenden Ecke komme bin ich alleine da hingefahren Stephan hatte Schicht und konnte leider nicht mitkommen. Das Wetter hat auch super mitgespielt, leicht bewölkt kein Regen und nicht so heiß wie in den letzten Tagen davor. Von mir aus bin ich über Badenweiler -> Schopfheim -> Bad Säckingen -> Aarau -> Dagmersellen am Sempachersee entlang bis Rothenburg gefahren zurück die Bundesstraße 2 Richtung Basel. Knapp 300 km, für meinen Hintern schon ne ordentliche Leistung. In der Schweiz sind auf Landstraßen durchgehend nur 80 km/h erlaubt, sicher ein Drittel der gesamten Strecke durch die Schweiz sind auf 60 km/h reduziert dazu noch die vielen Ortschaften, kein Wunder zeigte der Geotracker nur eine durchschnittliche Fahrgeschwindigkeit von 46km/h an. Dort angekommen war die Hölle los sicher an die 150 Motorräder überwiegend Moto Guzzi und Ducati aber auch andere Marken. Ich habe dort auch Traugott Schneidtinger getroffen. Ein paar Bilder will ich Euch nicht vorenthalten.
    8 points
  18. Blick in Richtung Bad Gottleuba, in etwa die geographische Grenze zwischen Osterzgebirge und Elbsandsteingebirge
    8 points
  19. Nach zweijähriger Corona-Zwangspause fand es gestern wieder statt, das jährliche Motorradsaison-Auftaktsspektakel im Nürnberger Süden. Erwartungsgemäß kamen bei passendem Wetter Viele, die lokale Tagespresse schrieb von etwa 13.000 Teilnehmern! Moto Guzzi wie immer unterrepräsentiert, dafür jede Menge Spandauer GS-Getier aller Bauarten, *dessen Urahnin gefühlte tausendmal die Rallye Paris - Dakar gewonnen hat und noch wie ein Motorrad aussah. Dagegen hat die Urenkelin gegenüber dem Auge des Betrachters jeglichen Anstand abgelegt. *Zitat Dietmar Wischmeyer Auch das Schwermetall aus Milwaukee mit den obligatorischen Kuttenträgern war stark vertreten. Polizeipräsenz war selbstverständlich - aber völlig entspannt. Ein paar Fotos, an Motorrädern habe ich nur einige Raritäten und natürlich Guzzis geknipst: Auf so einem Simson Sperber habe ich vor laaaaanger Zeit den "Einser" gemacht Honda CB 500 Four - eines der ersten serienmäßige Vierzylinder-Motorräder Kawasaki Z 1000 - Frankensteins Tochter Maico 250, Einzylinder-Zweitakt NSU von 1953 500er Royal Enfield Ein Russengespann durfte auch nicht fehlen Nun ein paar ältere Moto Guzzis: Und mittendrin die Beste von Allen: Gegen Mittag endete dann das Spektakel unter mächtigem Getöse in Richtung Autobahn. Ob die traditionelle Massenausfahrt mit Polizeieskorte zum Kloster Weltenburg stattfand weiß ich nicht. Ich wäre sowieso nicht mitgefahren, der (Guzzi)-Adler ist nun mal kein Schwarmvogel, er kreist erhaben und allein über seinem Revier. Und wie von mir nicht anders zu erwarten kann ich die geneigte Leserschaft mit einem Filmchen erfreuen/nerven* Nichtzutreffendes streichen https://www.youtube.com/watch?v=UD8r8lx2tFQ
    8 points
  20. Ich erlaube mir den Schlusssatz von Audace_Flo zu zitieren, denn damit ist sinnvollerweise alles gesagt und gleichzeitig keine Fairness verletzt! Als Vorbemerkung und zu meiner Person (bald 68): Jeder der mit mir schon einmal eine mehr oder weniger große Tour gefahren ist weiß, daß ich nicht unbedingt zu den Gesetzesanbetern gehöre, aber dort wo es in meinen Augen angebracht und sinnvoll ist, fahre ich auch ohne inneren Zwang unterhalb der gesetzten Limits. Vor einigen Jahren bin ich mit vier deutschen Freunden von unseren Guzzistis das einzige Mal in meinem Leben den Glockner gefahren; in kurzen Worten: ein traumhaftes Erlebnis mit angemessenem Tempo und ich glaube den so heftig kritisierten 70ziger haben wir sicher überschritten, jedoch weder oft noch allzu viel schneller, vielleicht 100 km/h. Gleichzeitig hatten wir unglaublichen Spaß und konnten auch die nicht alltägliche Hochalpenwelt genießen, ohne dabei mit einem Bein im Grab zu stehen. Zum Glühen gibt es weniger gefährliche Strecken, die man üblicherweise auch besser kennt, und die landschaftlich vielleicht nicht ganz so alltäglich und reizvoll sind. Etwas weniger traumhaft dagegen waren einige Privatklubs aus GB, NL, CH und leider auch D, die mit ihren Vipers, Corvette Sting Rays und sonstigen Sportwagen wie auch Oldtimern ihre Privatrennen am Glockner abgehalten haben; es waren in Summe sicher an die 50 - 75 Fahrzeuge die teils von guten Fahren bewegt wurden (tw. wirklich schön anzusehen), aber großteils von echt unfähigen Geldstümpern den kurvigen Bergverlauf raufgequält wurden. Bedauerlicherweise wurden diese Privatklubs durch etliche Motorradgruppen ergänzt, die zum Teil gleichfalls in die vorige Beschreibung passten: weder besondere Kurven- und noch weniger Bergerfahrung! Unabhängig davon hatten sie alle etwas gemeinsam: Sie haben allesamt und den sonstigen Besuchern am Berg - einschließlich wir selbst, einen unglaublichen Abgasgestank produziert, und das war absolut makaber! Ein Lärmpegel und Gestank wie in einer Großstadt zur Hauptverkehrszeit inmitten einer der schönsten Bergregionen, die im Grunde genommen das pure gesunde Leben repräsentieren sollte und auch kann! Und ich bin ganz sicher kein ideologiebesessener Grüner der alles beschränken, verbieten oder sonst was möchte, aber ich liebe auch diese schöne Natur, so wie andere Menschen auch, deshalb fahren wir auch dorthin oder sehe ich das falsch!? Ich mag auch keine Rumzuckler die nur Landschaft schauen den Verkehrsfluss zum gefährlichen Stau machen, ebensowenig Radfahrergruppen, aber mit dem Moped habe ich im Normalfall innerhalb kurzer Zeit die Gelegenheit zu überholen, und wenn ich dabei 100 km/h fahren muss, tue ich das auch, einfach weil es praxisnah und weit weniger gefährlich ist als mit ein paar km/h Unterschied vorbei zu schleichen! Wobei Zuckeldosen sind eine echte Plage die sich oft genug auch noch für "Umweltschoner" halten, aber Radfahrerklubs gehen ihrem kräfteraubenden Hobby nach (ohne Gasgriff!), so wie wir auch, und daß sie dabei oft "besondere" Manieren haben muss man aufgrund der Gruppenmenge und auch ihren extremen Körperbelastungen halt in Kauf nehmen, ist einfach so! So wie wir Mopedfahrer auch nicht immer die besten Manieren an den Tag legen ..... Ein Guzzisti hat in einem vorigen Beitrag sinngemäß geschrieben " ziemlich alleine auf der Straße und ein Murmeltier am Straßenrand"! In so einem Fall schätze ich mich glücklich, so eine Situation überhaupt einmal erleben zu dürfen und gehe vom Gas; zum Aufregen über ein Tempolimit habe ich in so einem Moment keinen einzigen Gedanken frei! Mein persönliches Fazit: "Grün mit Hirn" ist gut und wichtig für uns alle, wobei ich zu sogenannten Gutmenschen, Umweltverbesserern und Neuerfindern des Lebens - auch im Straßenverkehr, einen eher schwierigen Stand habe, eben weil hier viel Schindluder getrieben wird und die wahren Interessen hinter einer gesetzlichen Aktion nur allzu gerne mit dem ach so grünen Mäntelchen überdeckt werden. Trotzdem: Österreich ist im Vergleich zu anderen europäischen Ländern hinsichtlich Beschränkungen und Kontrollen auf Landstraßen noch immer Gold, und von den Verwaltungsstrafen betrachtet noch immer "ziemlich überschaubar"! In diesem Sinne wünsche ich euch schöne Fahrten und Erlebnisse durch und in Österreich 🇦🇹 und glaubt mir: Es gibt Schlimmeres 🏍️💨🇮🇹 LG Peter
    8 points
  21. Als Cali Fahrer gehöre ich zum langsam fahrenden Teil der Gemeinde, der die Straße und die Umgebung genießt. Das schont Nerven, die Umwelt und ergibt mehr Genuss pro Kilometer. Jedes mal wenn ich die B500 geschwindigkeitsbegrenzungskonform entlang bollerte, wurde ich immer wieder von Schräglagenakrobaten überholt. Manchmal nicht ungefährlich. Kaum einen hielt es hinter mir. Was ich in diesen Momenten dachte, behalte ich lieber für mich. Den Knieschleifern aber, die diesen Nervenkitzel unbedingt brauchen, sage ich geht auf die Rennstrecke, da könnt ihr euch austoben ohne andere zu gefährden. Dann gibt es vielleicht auch weniger Streckenverbote. Mir ist schon klar, dass wahrscheinlich jetzt ein Shitstorm der Heizer über mich herein bricht, aber ich finde die Idee in diesem Beitrag eine sehr gute Alternative zur Streckensperrung, in der Hoffnung, dass es so manchen nachdenklich macht. GuzziGrüße Georg
    8 points
  22. So Leute, ich war heute nochmal bei einem anderen Händler und hab probegesessen und ich freu mich 🙂 i Igendwie sass ich da nicht ganz drauf oder es war abschüssig oder was weiss ich, wenn ich richtig draufsitze komme ich zwar nicht mit beiden Füssen ganz auf den Boden aber mit dem einen ganz und mit dem anderen fast, ich sitze da richtig super drauf. Hab auch mal die Roamer ausprobiert, aber auf der V7 fühle ich mich einfach richtig gut wenn ich drauf sitze, abgesehen davon mal, dass sie mir einfach am allerbesten gefällt. Ich würde euch allen eigentlich gerne einzeln antworten, komme aber inzwischen gar nicht mehr hinterher 🙃 Danke für all eure Erzählungen und Meinungen schonmal, natürlich bin ich auch für Kritik oder sonstwas immer dankbar, denn verschiedene Ansichten können nur den Horizont erweitern oder bestätigen, ich bleib auch natürlich im Forum. Die Entscheidung steht für mich, es wird dann die V7 und ich freu mich jetzt schon wahnsinnig drauf. Vielleicht berichte ich auch wie es weiter geht, das Jahr ist ja noch jung. Jetzt geh ich erstmal eine Runde mit meiner kleinen fahren und wünsche euch ein schönes Wochenende!
    8 points
  23. Die Unterschiede können schon zu Tage treten. Spätestens wenn ein Motor geöffnet wird sehe ich oft Unterschiede, ob das Fahrzeug mit gutem Öl, regelmäßigem Service bewegt wurde. Motoren die z.B mit Addinol Ölen betrieben werden, weisen im Inneren oft einen gelblichen Glanz bei blitzsauberen Teilen auf. Häufig wie gerade aus dem Regal entnommen. Die Hersteller dosieren bei oft identischen Grundölen ihre Additivpakete die bis zu 20-30 % Volumenanteil ausmachen können, hinzu. Der eine Hersteller verwendet mehr Wasch//Reinigungsadditive wie der andere, sogenannte Dispergatoren. Der ander gewichtet den Verschleißschutz höher, usw. Ob der Motor nun 300000 Kilometer oder länger hält ist von ganz anderen Faktoren abhängig, nicht nur vom Öl als Betriebsmittel. Warmfahren/Kaltfahren, unnötige Kaltstarts, Kurzstrecke, Stadtverkehr, Start/Stopp-Automatik usw. Vor ein paar Jahren kam man zur Überzeugung das ein Kaltstart dem Verschleiß von 300 Kilometer Volllast auf der BAB entspricht. Heute wird die Lebensdauer jeder Antrieb besitzt eine Konstruktionslebensdauer, dem Zeitgeist angepasst. Jedes Lager lässt sich auf die Betriebsstunden berechnen und auslegen, dem Umwelt/Klimaschutz untergeordnet. Sprich die Umwelt gewichtet schwerer , wie die Motorlebensdauer. Der Antrieb soll die Garantiezeit des Herstellers schadlos überstehen, meinetwegen auch Leasingdauer. Die berühmte Arschkarte zieht dann der Gebrauchtkäufer in 3. oder vierter Folge... AGR Ventile, Ansaugbrücken verkoken, der Motor frisst brutal ausgedrückt seine eigene Sch....e Da geht einige Zeit gut, dann kommt es zu Problemen. Die Motorrad teste Anfang/Mitte der 90er Jahre eine Yamaha GTS 1000 über 100000 Kilometer, beim öffnen des Motors war man erstaunt über die Sauberkeit, Verschleißbild des Inneren. Es wurde nur das damals sehr teure, auch gute Burmah/Castrol RS verwendet. Wenn ich zu der Zeit eine Honda CX 500/650er Antrieb öffnete, war i.d.R. alles braun, dunkel mit Ablagerungen. Waschtische hatten damals eine ganz andere Bedeutung. Viel Kaltreiniger, Ultraschallbäder waren den großen Betrieben vorbehalten. Einige Zeitgenossen sind der Meinung, Motoren müssen nicht mehr eingefahren werden, bei Vollsynthese weil Teuer kann ich die Serviceintervalle verlängern, Ölstand unwichtig, gleich volle Pulle usw. Wichtig ist die Menge vorgeschriebener Qualität, die Marke alleine sagt nichts bis wenig aus. Marketinggeschwurbel halt. Castrol/BP hat in Deutschland seit ein paar Jahren die Werbung fast komplett eingestellt. In die Lücke sind mit großem Etat Liqui Moly und Motul gestoßen. Motul Öle werden gerne von Moto-Guzzi und anderen Markenhändlern vertrieben, sind halt Vollsortimenter. Die Einkaufskonditionen sind Top. Gerade beim Öl und Zubehör des Ölhersteller sind die Handelsmargen sehr groß. Teilweise sponsern die Hersteller/Vertriebsfirmen die Werkstatteinrichting, bis hin zum Darlehen. Alles Dinge, die Kunde Otto Normalo nicht sieht. Kein Wunder wenn dann im Verkaufsraum das schöne Motul Regal steht, der Schrauberblaumann in schwarz mit Markenlogo, die Fassware den Aufdruck trägt, Kugelschreiber und Lanyards ausliegen... Wenn ich Privat für den Liter Motul 7100 in 10W-40 runde 8€ bezahlt habe, liegt der Liter EK beim Händler bei ca. 2,70-3,00€... Wenn ich meinen Ölservice selbst erledige, weiß ich welches Öl in den Motor kommt, nicht nur auf der Rechnung... der Motor betriebswarm ist, nicht von draussen über Nacht stehend mal eben auf die Bühne geschoben und Schraube auf... der Ölfilter Original oder Markenware Mahle/Knecht/Mann bei Guzzi UFI ist usw. Für die Ventilspielkontrolle muss der Motor halt kalt sein (Raumtemperatur), kein vernünftiger Mech fährt daher für den Ölwechsel den Motor warm auf Betriebstemperatur. Zeit ist Geld, und draußen stehen noch viele andere Mopetten die über dem Arbeitstag gerichtet werden müssen... Daher ist die Marke des Öles nicht entscheidend für eine lange Standzeit des Motors, ein Baustein im Gesamten halt. Hoffe nicht zu viel geschrieben zu haben, Gruß Frank Heute bin ich froh als "Rentner" meinen eigenen Fuhrpark in Ruhe betreuen zu können und diese nicht durch demotivierte Lohnschrauber misshandeln lassen zu müssen. Die frisch vom Moto-Guzzi Händler inspizierte V85TT wieß eine ganze Latte von Servicemängel auf, das ich danach misstrauisch wurde und in die Tiefe ging. Ventilspiel vom Fachhändler E: 0,18-0,20 A: 0,30mm statt 0,10/0,15mm usw.
    8 points
  24. Keine Ahnung, obs da schon nen Fred gibt, aber hier könnten wir mal lustige Netzfunde einstellen. Ich geh mal mit schlechtem Beispiel voran.
    7 points
  25. 7 points
  26. Guzzen sind selten in der Oberlausitz, zwei auf einem Parkplatz könnten glatt als Treffen durchgehen 🙃
    7 points
  27. Zwar nicht meine aber trotzdem was zum zeigen Gestern in Meran gesichtet
    7 points
  28. Nun habe ich die V7 durch eine weitere V11 LM ersetzt - bei der konnte ich nicht widerstehen....
    7 points
  29. ...und meine GRISO, natürlich geputzt und poliert, zur TÜV Abnahme vorgeführt. original Ton: """Ist das eine ganz neue Moto Guzzi? Kommst Du zum 1. TÜV ? so eine habe ich noch nie gesehen... darf ich ausnahmsweise damit eine kleine Hofrunde fahren?""" Als er dann in die Zulassung schaute... ( EZ 8-2007 ) und den Tachostand ablesen wollte... ( 25.877 km ) staunte er, aber... als ich ihm dann sagte, ich habe diese erst im 8 / 2020 mit 16.400 km gekauft... sah er mich nur noch verdutzt an. Dann bist Du ja, in dem Jahr damit fast so viel gefahren, wie der Vorbesitzer in 13 Jahren 😵 Natürlich alles ohne Mängel; mit dem schön klingenden ZARD und der kleinen Dart Scheibe. So mutt dat. Gruß Holger
    7 points
  30. Ich nochmal 😁 Während ihr den Burgenlandkreis aufgemischt habt, waren wir im Erzgebirge unterwegs. Unser Hauptquartier haben wir in Olbernhau aufgeschlagen, leider war auch uns das Wetter nicht hold, aber wenn die Klamotte eh grad nass ist, kann man auch gleich durchziehen. Und siehe da, der Himmel tat sich auf und der Tag fand noch ein versöhnliches Ende 😉 Und nach knapp 650km auf der Uhr (Do-Sa) war es dann auch Zeit der Holden eine Pflegekur zu verpassen 😇
    7 points
  31. 7 points
  32. Wer hat den Schnabel erfunden ? Nicht Suzuki oder BMW. Moto-Guzzi 1952 !
    7 points
  33. Der Sommer kann für uns alle kommen. Grüße aus Österreich 🤍 und allzeit gute Fahrt!
    7 points
  34. Ja, die Reputation ist völlig egal. In diesem Forum teilen viele begeisterte Guzzi und Motorradfahrer ihre Erfahrung, oft jahrzehntelanges Wissen. Manche schreiben wenig und selten. Doch ihre Ratschläge und Infos sind oft Gold wert. Guzzi verkauft weltweit. Leider in viele Länder ohne Service.- oder Ersatzteilnetz. In diesem deutschsprachigen Forum sind Mitglieder aus Südafrika, Slowenien, (wie bei mir) der Türkei und einigen weiteren Ländern. Schrauber, Bastler, Tuner und Traktortreiber aus Deutschland und den angrenzenden deutschsprachigen Ländern. Bei allen Fragen, ob Elektronik, Motor, Design oder Reparatur teilen gute und erfahrene Leute ihr Wissen. Mir hat es schon einige Male geholfen. Gut, dass solche Leute hier sind. Wenige Klappstühle, die irgendein Ego aufbessern müssen, gibt's zwar auch - aber das kann man ja ignorieren. und darum geht's... Erfahrung und Wissen, Touren und Ausflüge teilen und die Freude an unserem - so ganz eigenen ruppigen, charmanten Motorrad weiterzugeben. Reputation? egal... nicht das Forum, sondern die Menschen im Forum zählen und nicht nur ich freue mich über jeden Beitrag, indem uns jemand an seiner Tour oder einem Umbau teilhaben lässt. beste Grüsse Harun
    7 points
  35. Hallo Leute! Hab diese Woche die ersten richtigen Ausfahrten unternommen und gleich mal ein paar Bilder gemacht 🤩 Liebe Grüße aus Österreich! 🇦🇹
    7 points
  36. Nach 6 Monaten Wartezeit sind sie nun endlich da.
    7 points
  37. Grüsse 😀 In den letzten Wochen war die beste Zeit, die V7 II Special wirklich gründlich zu inspizieren und einen Blick darauf zu werfen, wie sie sich in den letzten 7 Jahren geschlagen hat. (Bj. 2015). Dabei wurde sie in den ersten 5 Jahren nur 5.000 km bewegt, 25.000 in den letzten zwei Jahren. 30.000 ist nicht viel. Für die V7 ist diese Laufleistung gar nichts – und das zeigt sie auch. Sie fühlt sich subjektiv an, als sei sie gerade erst eingefahren. Der Motor bollert ohne Nebengeräusche, nichts klappert, das Getriebe ist butterweich und exakt, die Leistungsentfaltung gleichmässig, der Verbrauch liegt zwischen 4.8 und 5.3 auf 100 km. 30.000 ist wirklich nicht viel, doch hatte ich schon Motorräder, denen man die km anmerkte. Die Guzzi sieht nicht nur aus wie neu, sie fühlt sich auch so an. Lackierung, Felgen und Chrom. Obwohl sie viele Stunden bei extremer Sonne verbracht hat (heftig brennend und Temperaturen bis 45 Grad), Lackteile und Tank manchmal so heiss waren, dass man sich fast dran verbrennen konnte, zeigt weder der Tank, noch die Rahmenteile irgendeine Veränderung. Sehr hochwertige Lackierung. Sie sehen immer noch aus wie neu. Die Felgen zeigen keine Abplatzungen oder Kratzer durch Steinchen, die ja sicher oft genug aufgetroffen sind. Alle Speichen ohne Wackel. Lediglich an unteren Tauchrohren der vorderen Stossdämpfer sind 2-3 winzige Farbabplatzungen. Es gibt keine Roststellen. Die Verchromung der Schalldämpfer wird an einigen Stellen leider erkennbar dünner. Sattel, Griffe und Plastikteile, Kabelbaum Der Sattel ist immer noch bequem, die Polsterung hat die ehemalige Form nicht verändert. Nähte sind alle ohne Schaden oder erkennbarer Abnutzung. Griffe sind neuwertig ohne Risse oder Veränderungen. Auch diese Teile haben die Sonne der letzten Jahre problemlos weggesteckt. Brems.- und Kupplungshebel zeigen dagegen Abnutzungsspuren, hier ist die schwarze Farbe auf der Vorderseite abgegriffen. Im Gelenk ist kein Spiel. Plastikteile, Schutzbleche, Luftfilterkasten etc. sind weder spröde geworden noch sind sie ausgebleicht. Zustand : Neuwertig. Auch Stellen, die gerne leiden, wie die z.b. Schraubenlöcher an der Luftfilterabdeckung, sind tiptop. Der Kabelbaum ist nach wie vor weich, Plastikumhüllungen sind nicht spröde geworden. Der Luftkanal zwischen Drosselklappe und Ansaugstutzen ist nicht mehr so flexibel wie im Neuzustand. Fahrwerk Kein Spiel in der Gabel, keine hörbare oder spürbare Abnutzung der Radlager. Kein Spiel in der Schwinge. Das Gabelöl (Motul 7,5w) hab ich nach 2 Jahren erneut getauscht und Eni 7,5w eingefüllt. Im ersten Jahr war ich mit Motul zufrieden, im zweiten Jahr fühlte sich die Dämpfung jedoch “müde” an. Mit dem neuen Eni ist es wieder so, wie ich mir das wünsche. Der Rahmen ist ohne irgendeinen Schaden, keine Lackplatzer an Schweisstellen. Motor Kein erkennbarer Verschleiss, weiterhin Kompression 11,5 links, 11,2 rechts. Kein Schmodder in der Ölwanne, innenliegendes Filtersieb absolut sauber. Kein Schwitzen irgendeiner Dichtung. Keine Geräusche von der Steuerkette. Ich habe viele unterschiedliche Motorräder gefahren, doch der Guzzi merkt man weder die Jahre noch die Km in irgendeiner Weise an. Welche Probleme gab es bisher ? Es gab einige Arbeiten und manche davon waren für mich schwierig zu lösen. Dies liegt aber daran, dass hier keine Ersatzteile verfügbar sind. Dies kann man zwar der Firma Guzzi als Minuspunkt anrechnen, die offensichtlich von ihren Distributoren keine Ersatzteilversorgung im jeweiligen Land fordert, das hat aber nichts mit der Qualität des Motorrads zu tun. Für Fahrer mit Zugriff auf Service und Ersatzteile : Die V7 ist ein absolut problemloses Motorrad. Für Fahrer ohne Zugriff auf Service und Ersatzteile : Sehr viele Bauteile finden sich auch im Automobilsektor. Einzelnen Baugruppen lassen sich zudem soweit demontieren, dass der Nachbau einzelner Teile oft möglich ist. Das ist nicht bei allen Marken so. (Vieleicht ein Grund dafür, dass so viele Schrauber bei Guzzi landen) Reparaturen im Einzelnen: Undichter Simmerring Vordergabel. - dies konnte durch Kürzung der Feder behoben werden. Alle Wellendichtungen im Endantrieb – getauscht, Dichtungen haben gängige Grössen und sind leicht erhältlich im allgemeinen Zubehörmarkt. Distanzhülse im Endantrieb – eine neue auf der Drehbank gedreht. Negativ: Die Schnellkupplung der Benzinleitung an der Benzinpumpe. Sie wurde schon mehrfach im Laufe der Zeit problemlos gelöst. Doch bei dieser Wartung wollte sie trotz heftigem Fluchen nicht ab. Da der rote Anschlussstutzen zur Benzinpumpe nicht sehr stabil ist und nur mit zarter Hand gearbeitet werden kann, war es eine ewige Fummelei. Vieleicht hat er sich verzogen, oder ... Wie auch immer... den Schnellverschluss hab ich durch einen bedienungsfreundlicheren Verschluss ersetzt. Der original Benzinschlauch ist zweischichtig. Innen eine Metallröhrchen und aussen Gummi. Dieses Metallröhrchen lässt sich aber nicht einfach auf den neuen Schnellverschluss aufschieben. Also hab ich auch hier die Leitung gegen eine 10bar ersetzt. Der Aktivkohlefilter der Benzinpumpe ist so gross, dass es eine irre Fummelei ist, die Pumpe aus dem Tank zu bekommen und genauso fummelig, sie wieder einzubauen. Dieses mal hab ich den Filter gegen einen UFI getauscht – doch beim nächsten mal werde ich irgendeinen kleineren NoName Filter einbauen. Zusammengefasst Ein wartungsarmes, sehr solides und wartungsfreundliches Motorrad. Wer mit der Fahrleistungen glücklich ist, entspanntes Crousen und ein sehr handliches Motorrad zu schätzen weiss, der wird sie nicht verkaufen, sondern vererben. 😁 Grüsse Harun Die Argumente für die V7, dass man mit dem Moped wirklich super relaxed fährt, ich nicht mehr PS brauche, weil ich das alles schon hatte und die Diva einen eigenen Charakter hat, erwähne ich gar nicht erst. 😃
    7 points
  38. Was ich am Allgäu so schätze sind nicht nur die Berge, sondern auch die vielen kleinen Wege abseits der Touristenautobahnen. Die letzten Tage durfte meine alte Diva wieder mal auf ein paar Kurztrips in die Allgäuer "Wildnis". Bei perfektem Motorradwetter waren wir beide ohne Navi trotz Urlaubszeit nahezu alleine auf den kleinen Sträßlein. Minimalistisch ohne Helferlein ist der stampfende V2 und sonore Klang der Lafras dabei immer wieder ein Genuss. Sogar Radfahrer und Wanderer am Wegrand winken mir freundlich zu. Entschleunigtes, puristisches Fahrvergnügen das "weichgespülte" Neumotorräder nicht annähernd vermitteln können, auch nicht meine geschätzte Stelvio. Ich verschmelze regelrecht mit den Straßen und der Landschaft....Gas, Bremse, kuppeln, entspanntes Schalten - nichts lenkt mich ab, weder Fahrmodi, noch Tempomat, Traktionskontrolle, Niveauregulierung, ABS, oder sonstiger elektronischer Schnickschnack den ich keine Sekunde vermisse. Auf dem Rückweg der gewohnte Abstecher zum Auerberg. Dort treffe ich noch eine kleine Gruppe BMW-Fahrer, die sich neugierig um meine Guzzi schart. Einer erzählt mir, er hätte noch eine LM1 in der Garage die aber kaum noch bewegt wird. Warum wusste er wohl selber nicht. Als ich wieder zurück, nachts die Guzzi in den Stall stelle kommt es mir so vor, als wenn sie mich mit dem großen Auge fragen würde: Wann gehen wir wieder auf Tour ins Allgäu - ich freu mich drauf, auch wenn der Nacken und Hintern etwas Schmerzen. der Weg ist das Ziel... Guzzi in freier Wildbahn... und zum Schluss natürlich der kurze Stopp auf dem Auerberg.... Gruß Toni
    7 points
  39. Guten Abend die Dame, servus die Herren, zunächst möchte ich eine Lanze für die 125er brechen. was die Dinger im Stande sind ist in einem Reisebuch von Margot Fügel-Anhalt nachzulesen. Leider hab ich den Titel nicht mehr im Kopf. Sie ist mit 64 zu einer monatelangen Reise aufgebrochen. Hat aber inzwischen den echten A gemacht. Das, nennen wir es "Plattfußthema"😉, sollte man nicht so ernst nehmen. Die Herren mit Gardemaß jetzt bitte nicht böse sein. Sollte "Plattfuß" wirklich DAS Kriterium sein, währe für uns unter 170er das Angebot sehr klein. Bis auf diverse Trialmotorräder kam ich bei keiner meiner aktuellen oder verflossenen Motorrädern mit beiden Füßen vollständig auf den Asphalt oder was sonst eben da war. Da reden wir aber auch von schwer mit Camingurlaubsgepäck für zwei Personen und vier Wochen beladenen Fuhren. Früher moderne Blechkappen an den Endurostiefeln eröffneten auf dem Stahlboden einer Fähre ähh besondere Erfahrungen... . Die, in der gut sortierten Werkzeugrolle vorhandene Zange schuf rasch Abhilfe. Selbst bin ich morgens 1,66 groß bei einem Kampfgewicht zwischen 63 und 65 Kg. Zur Leistung würde ich mir auch nicht zu viele Gedanken machen. Es kommt immer drauf an was man daraus macht. Dazu ein Erlebnis aus lang vergangenen Tagen. Ausfahrt mit Clubkollegen. In einer Ortschaft laufen wir auf eine damals aktuelle Duc und eine RD 500 auf. Ich war mit meiner Frau auf der XJ 650 unterwegs. Damals schon sehr gebraucht, nicht mehr so stabil wie einst im Mai und die Bremsen auch nicht mehr auf dem Stand der Zeit. Was RD und Duc können weiß ich aus eigener Erfahrung. Die XJ war dazu sicher nicht im Stande. Des Ortsendes ansichtig begannen die beiden Unbekannten zu turnen um das Leder für die folgende Hatz einzurichten. Was soll ich sagen, nach vielen schönen Kurven an der nächsten Kreuzung angekommen, hatten die beiden nicht einmal die Zeit ihre Füße von den Rasten zu bekommen, standen wir auch schon da. Die zwei sind schnell weiter und wir eben zum Wirten rein. Es gab einigen Stoff für Analysen und manch lachendes Gesicht. Der langen Rede kurzer Sinn: Wer sich wohl fühlt auf dem Bock ist auch mit wenig (was ist wenig?) PS schnell und, noch wichtiger, sicher Unterwegs. Liebe Gretel, ob ein Eisen wirklich paßt wirst du nur bei einer Testfahrt herausfinden. Versuch macht kluch heißt es so schön. Auf dem Foto schaut die Geschichte nicht so schlecht aus. Beste Grüße, Johannes
    7 points
  40. Hallo. Guzzi fahren ist Leben und Liebe zugleich. Es ist die Beziehung zu einer Diva. Und da ist es mir wurscht-egal welche Leistungskurve meine "Liebste" hat. Wenn ich eine "Nevada" liebe, dann liebe ich sie... wenn ich eine V7 liebe, dann liebe ich sie ... usw. Meine "Griso" ist verstorben, doch ich liebe sie immer noch. Ich habe mich für eine andere entschieden... und habe sie auch lieben gelernt. Aber ich bin Guzzi treu geblieben... und das ist der Punkt, warum wir alle hier sind ... oder !? Mal so von der melancholischen Seite betrachte, ist's doch auch ganz schön ! Die V100 werden wir auch lieben lernen...glaubt mir. Gruß Lutze P.S. als ich damals das erste Foto der V85 TT sah, dachte ich "niemals diese"... als ich drauf saß und Probe gefahren bin, gab's eine 180° Meinungsänderung
    7 points
  41. Das war ein Moped, das ich mir vor 20 Jahren hier gekauft hatte. Den Sattel hatte ich verlängern lassen und Fussrasten für 3 Personen angebracht. Damals war das kein Problem. Es war eine 150 Hyundai, 😂irgendwann ist dann der Schwingenbolzen gebrochen ,.. mit Funken schleifte der gesamte hintere Teil auf dem Boden... .
    7 points
  42. Wird es aber nicht geben. Jeder soll/darf seine Bilder zur Verfügung stellen, wie er Lust und Laune hat, was dann dabei raus kommt, dass nennt sich dann Vielfalt. Betrachtet man die letzten Jahre, kommt auch eine sehr schöne Mischung in den Kalender.
    7 points
  43. Hallo zwar keine Motorradreise aber ein paar Impressionen aus Mandello. Grüße Uwe. https://sogesehen.blog/2021/06/20/bella-macchina/
    7 points
  44. Hi Christof, Ich glaube er braucht einfach mal eine Pause, nachdem er hier in der letzten Zeit doch einigen grundlosen Beleidigungen ausgesetzt war. Ich könnte das nachvollziehen. Ich hoffe immer noch darauf, dass sich bei allen Teilnehmern hier die Erkenntnis durchsetzt, dass auf der anderen Seite des Internets auch ein Mensch sitzt, der nicht besser oder schlechter ist als man selbst, und dem man zumindest Respekt entgegen bringt. Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt 😉. Gruß Thilo
    6 points
  45. Und ich dachte, das BMW-Forum wäre schlimm gewesen... Heute zum Größenvergleich im Steinbruch gewesen, doch der Andere hatte eindeutig den Dickeren
    6 points
  46. So, gegen 16 Uhr gestern war es endlich so weit. Ich erhielt eine kurze Einweisung, Papierkram erledigt und erstmal eine Tankstelle aufgesucht 🙂 Nach dem Volltanken bin ich dann doch wieder zum Händler zurück weil ich Schwierigkeiten hatte die Neutralstellung zu finden 🤪 und die V7 sogar einmal mit leuchtendem N nach vorne schob beim loslassen des Kupplungshebels. Der Mechaniker hat das gleich geprüft und versicherte mir das würde sich alles mit der Zeit legen weil sich noch alles einspielen muss. Die 1. Ausfahrt Richtung Odenwald (über Schriesheim wer sich in der Gegend auskennt) war Entspannung pur. Klar, wir müssen uns zwar noch näher kennenlernen, aber sie hat mit jeder Kurve immer mehr Spaß gemacht. Da merkt man im Vergleich, dass die Fahrten auf meinen Ducatis (zuletzt die 749S) viel anstrengender waren weil ich mich da so klein machen musste 😄 Die Sitzposition empfinde ich als sehr angenehm. Power hat der Motor für Überholvorgänge mehr wie genug. Genau so habe ich mir die 1. Ausfahrt vorgestellt. Mein neuer Helm passt vom Lack übrigens 1:1 zum Mattschwarz von Moto Guzzi 👍 Alles in allem freue ich mich schon auf die nächste Ausfahrt.
    6 points
  47. Mich erinnert Euer zwanghaftes Festhalten an den Verbrennungsmotoren irgendwie an meine eigene Einstellung vor 15 Jahren, als die Glühbirnen verboten wurden. Damals habe ich noch einen großen Glühbirnenvorrat eingekauft, weil ich die damalige Alternative "Energiesparlampe" absolut nicht mochte. Das fing schon damit an, daß die Energiesparlampen nach dem Einschalten ewig brauchten, um ihre angegebene Helligkeit zu erreichen. Wenig später kamen dann die LEDs und inzw. habe ich den damals teuer gekauften Glühbirnenvorrat entsorgt. Was ich damit sagen will: Wenn das e-Bike kommt und die Hersteller entsprechenden Hirnschmalz in die Entwicklung hinein stecken, wird das am Ende besser funktionieren als unsere aktuellen Verbrenner, davon bin ich überzeugt. Das sich BMW und Co. aktuell gegen die Entwicklung wehren ist verständlich. Schließlich kostet die Produktentwicklung Geld und minimiert somit den Shareholder Value.
    6 points
  48. Heute kurze Tour nach Lunzenau, bei Altenburg gemacht, Oldie - Party nach 2 jähriger Coronapause. Hier paar Bilder. Grüße Tobias Viele Bekannte und alte Freunde aus der AWO - u. EMW - Szene nach der Coronazeit wiedergesehen und natürlich Benzingespräche ohne Ende. Grüße Tobias
    6 points
  49. Hallo zusammen, hoffe ein paar neue Infos sind dabei. Gruß Marco
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