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Ich vermute der Impuls war leider zu stark, gerade weil er meine Frau gefährdet hatte. Ich hab daraufhin leider zugelassen, dass er mich in seinem Spiel hat. Wie gesagt, Emotionen, nicht der Kopf waren im dem Zeitpunkt am Steuer. Ich weiss leider nicht wie alt er war. War noch eine alte Superadventure, bevor sie hässlich wurden.
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möglichst oft teilen... damit viel Verständnis aufkommt
Major B. Kloppt replied to holger333's topic in Allgemeines
Wurde nicht in dem Petitionsthread dazu wochenlang darüber rauf und runterdiskutiert? Wozu jetzt das gleiche Thema, "fauler" initiiert? Kurzer Nebengedanke: Ich sehe das Forum nicht als deine persönliche Armee holger, warum dieser Befehlston? Findest du nicht, dass du mit dem Wörtchen "Bitte" hier und da vielleicht etwas weniger Menschen ins Contra treibst? -
Weisst du warum du dem Impuls nachgegeben hast? Das wird nämlich die Frage, die man sich im Ernstfall dann im Straßengraben mit gebrochenen Bein und zerstörtem Moped stellt: "Warum?" Mir ist es vor zwei Jahren passiert, ein unentspannter Superadventure-Fahrer hat hinter mir meine Frau auf ihrer 500er unnötig knapp überholt. Es war in einem mir unbekanntem Gebiet im Schwarzwaldurlaub und ich hab mich durch ihn leider animieren lassen, ihn fahrerisch "zurechtzuweisen". Ich hab in etwa 2 Minuten gebraucht, um wieder zur Besinnung zu kommen und ihn bei einer geeigneten Stelle passieren zu lassen. Die Scham, dass ich mich in der Situation triggern lassen habe, hat mich noch ein paar weitere Tage beschäftigt. Ich bin ehrlich; ich bin bis heute nicht besonders Stolz drauf. Emotionen sind ein schlechter Copilot.
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Ein kulturell gewachsenes Muster, entstanden aus dem anerzogenem und in den Generationen weitergegebenen Irrglauben, sich aufgefordert oder unaufgefordert rechtfertigen, beweisen, nachweisen und darstellen zu müssen. Dein Bekannter hat vermutlich das Muster gebrochen und verstanden, für sich selbst zu sorgen, nicht für Andere. Schade, dass es für ihn erst dieses schlimme Erlebnis dazu brauchte.
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Mach dir keinen Kopf, dein Tempo ist dein Tempo und das ist gut so. Falls etwas passiert, musst du mit den Konsequenzen der Entscheidungen einer bestimmten Person leben; Deiner. Gruppenausfahrt mit vielen Teilnehmern ist immer schwierig. Es muss immer vorher klar sein was das Ziel ist, wie oft Pause gemacht wird, wie lange Pause gemacht wird, wo gegessen wird, der Zeitplan und vorallem dass allen der Benimm im Formationsflug klar ist. Ein enges Planungskorsett, wo man auf die Zeit und Energiefressende Planungsarbeit richtig Bock haben muss. Allein fahren heisst Freiheit, da man nur auf die eigene Person Rücksicht nehmen muss.
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Sarà perché ti amo Mal schauen ob wir es hinbekommen; Musik an und Jede(r) eine Zeile: 🎵 Che confusione, sarà perché ti amo...
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Ich möchte etwas zur Forumskultur, vielleicht auch etwas darüber hinaus beitragen. Ein "How to" für Rhetorik und Logik im Diskurs. DE_LogicalFallaciesInfographic_A1.pdf Typische Sünden der Logik werden meiner Meinung nach grandios auf einer meiner Lieblingsseiten zusammengefasst: "Du sollst keine logischen Fehlschlüsse ziehen: https://yourlogicalfallacyis.com/de" Zusätzlich möchte ich hier die rhetorischen Sünden selbst darstellen. Doch was ist Rhetorik überhaupt? Die Rhetorik ist die Kunst der Überzeugung in einem Diskurs. Doch wer nicht präzise, respektvoll oder logisch argumentiert, begeht rhetorische Sünden. Diese verhindern eine konstruktive Kommunikation und lassen den Sender oft unglaubwürdig oder manipulativ erscheinen. Zum Beispiel: 1. Verstöße gegen die Fairness (Manipulation & Untergraben) Diese Sünden zielen darauf ab, den Gegner persönlich anzugreifen, statt sich mit der Sache auseinanderzusetzen. - Ad Hominem (Der persönliche Angriff): Statt das Argument zu widerlegen, wird der Charakter oder die Person des Gegenübers angegriffen (z. B. „Was du sagst, ist falsch, weil du keine Ahnung von der Welt hast“). - Das Strohmann-Argument: Dem Gegenüber wird eine verzerrte oder überspitzte Version seiner Aussage untergeschoben, die dann leicht zu widerlegen ist. - "Whatabout"-ismus: Ein Thema wird abgewehrt, indem man auf ein anderes, oft unzusammenhängendes Fehlverhalten des Gegenübers verweist („Aber was ist mit...?“). - Totschlagargumente: Aussagen, die jede weitere Diskussion unterbinden, weil sie pseudounwiderlegbar sind (z. B. „Das war schon immer so“ oder „Das verstehst du nicht“). 2. Logische und Argumentative Fehler: Diese Sünden machen eine Argumentation inhaltlich wertlos. - Zirkelschluss (Petitio Principii): Die Behauptung wird durch sich selbst begründet (z. B. „Gesetze sind wichtig, weil sie gesetzlich vorgeschrieben sind“). - Falsche Dilemmata: Man stellt eine Situation so dar, als gäbe es nur zwei Möglichkeiten – meist eine gute und eine schlechte –, obwohl es weitere Optionen gibt. - Post hoc ergo propter hoc: Der Irrtum, dass nur weil etwas *nach* etwas anderem passiert ist, das Erste die Ursache des Zweiten sein muss (praktisch eine falsche Kausalität). - Verallgemeinerung (Induktionsfehler): Von einem Einzelfall wird auf die Allgemeinheit geschlossen („Ich habe einen schlechten Service erlebt, also sind alle Mitarbeiter dort inkompetent“). 3. Sprachliche & Stilistische Mängel: Diese Sünden behindern den Fluss und die Verständlichkeit der Botschaft. - Weichmacher/Füllwörter-Inflation: Der übermäßige Gebrauch von „halt“, „eigentlich“, „gewissermaßen“. Dies lässt den Sender unsicher oder unvorbereitet wirken. - Nominalstil: Übermäßig viele Substantive machen Sätze schwerfällig und unpersönlich („Die Durchführung der Überprüfung der Einhaltung der Vorschriften erfolgte...“). - Schachtelsätze: Verschachtelte Nebensätze überfordern das Gehirn des Zuhörers; die Kernbotschaft geht verloren. - Fachjargon-Überdosis: Wenn der Sender Begriffe nutzt, die der Empfänger nicht versteht, um sich elitär oder kompetenter darzustellen (sog. „Elfenbeinturm-Syndrom“). 4. Psychologische & Ethische Sünden: Hier liegt das Problem in der Haltung des Senders gegenüber des Empfängers. (Auf diese bin ich hochallergisch) - Arroganz und Belehren: Wenn der Sender von oben herab spricht und dem Gegenüber das Gefühl gibt, intellektuell unterlegen zu sein. - Emotionale Erpressung: Der Versuch, das Publikum nicht durch Argumente, sondern durch Angst, Mitleid oder Schuldgefühle zu beeinflussen. - Die „Wir-Falle“: Der missbräuchliche Gebrauch von „Wir“, um dem Zuhörer eine Meinung aufzudrängen, der er möglicherweise gar nicht zustimmt („Wir alle wissen doch, dass...“). - Ewiglanges Reden (Monologisieren): Das Missachten der Zeit und der Aufmerksamkeitsspanne des Gegenübers durch endloses Ausführen von Nebensächlichkeiten. Zusammenfassend kann man sagen: Die größte rhetorische Sünde ist der Verlust der Glaubwürdigkeit; des eigenen "Ethos". Wer seine rhetorischen Mittel und seine Logik nicht in den Dienst der Wahrhaftigkeit und des respektvollen Austauschs stellt, wird langfristig nicht überzeugen, sondern lediglich überreden. Ich lade Jeden ein sich dem anzunehmen. Oder man lässt es bleiben, auch in Ordnung. Wir können uns unsere Welt hier praktisch selber gestalten, warum sollte sie nicht etwas gutes sein?
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Falls meine Art als störend empfunden wird, bedauere ich das. Ich sehe Schweigen an der falschen Stelle als stille Zustimmung. Es fällt mir somit oft sehr schwer. Ich gebe zu ich kann herausfordernd sein, dabei achte ich darauf, nicht destruktiv zu sein. Ich finde Dinge anzufechten und zu hinterfragen können ein wertvoller Teil eines Diskurses sein. Auf der anderen Seite lasse ich mich durch offene, persönliche Angriffe zu sehr aktivieren. Da bin ich mir sehr wohl bewusst, dass das hier der Sache nicht zuträglich ist. Dafür möchte ich mich entschuldigen.
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Er stellte eine Frage. Frage =/= Aussage
