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Showing content with the highest reputation on 05/03/2026 in Posts
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Heute war ich mit der Inderin RE Himalayan am Sudelfeld beim Kurvenwirt, zum Weißwurst Frühstücken. Hab die Maschine an ihrem Limit hochgescheucht, 3. Gang 80, es war so entspannend. Mit Koffern und voller Adventure Ausstattung hatte ich Glücksgefühle wie mit 16 auf der Zündapp. 3,6 Liter auf 100, noch mehr Glücksgefühle. Die Kurven rauf und runter und einen Cappuccino bei bestem Wetter, das ist Leben. Genießt es, jede Kurve, jeden Cappu...... Grüße mako5 points
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Ich bin so ein Flachlandtiroler. 🫢 Meine Herangehensweise an steile und enge Kurven: 1. Gang und dann mit etwas Drehzahl durch. Ich fühle mich im 1. Gang komplett eingekuppelt jedenfalls sicherer als im 2. Gang mit schleifender Kupplung, von wegen Abwürgen in der kurve und dann liegst du da. Außerdem fahre ich in so eine Kurve erst rein, wenn sie komplett frei ist. Ansonsten bleibe ich vor der Kurve stehen. Wenn ich die Videos vom Stilfzer Joch sehe bei denen die Motorradfahrer in der Kurve anhalten müssen, weil sie sehr dicht einem PKW folgen, der in der Kurve anhält, frage ich mich immer: "Was macht der da?" Wie gesagt, für Madeira hat es bei mir bisher gereicht, auch wenn ich zugeben muss, dass ich auf Madeira schon an meine Grenzen gekommen bin. Da fuhr dann aber auch eher die Angst mit, dass ich mich bergab nach vorne überschlage, also das Hinterrad hochkommt, so steil wie es dort bergrunter ging. Ohne Vorderradbremse auch in den Spitzkehren war dort kein Blumentopf zu gewinnen. Die Motorbremse reichte selbst im 1. Gang nicht ansatzweise. Darf man auf solchen Straßen Angst bekommen?3 points
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Die Planung steht, die Route ist gesetzt – jetzt wird es langsam ernst. Heute war Content-Day: Bilder machen, Video drehen, die Maschinen in Szene setzen und das erste Material für die kommende Tour vorbereiten. Dieses Mal geht es nicht nur um knapp 5.600 Kilometer durch Skandinavien, sondern auch um einen ganz besonderen Vergleich: Zwei Moto Guzzis. Zwei Generationen. 34 Jahre Unterschied. Auf der einen Seite die Moto Guzzi California 3 von 1991 – klassisch, schwer, charakterstark. Ein Motorrad mit Geschichte und Persönlichkeit. Auf der anderen Seite die Moto Guzzi V85 TT von 2025 – moderne Technik, gebaut für lange Strecken und neue Abenteuer. Zwei Maschinen aus demselben Haus, aber mit völlig unterschiedlichem Charakter. Genau das macht diese Tour besonders spannend: Wie fühlt sich ein Klassiker auf einer langen Nordtour an? Wie schlägt sich moderne Technik im direkten Vergleich? Und welche Maschine passt am Ende besser zu den Straßen im Norden? Die ersten Bilder und das Video sind im Kasten. Der Countdown läuft. Bald geht’s los. Hier mehr: Schweden / Norwegen 2026 – Alt gegen Neu – two wheel traveling2 points
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90% aller Kraftfahrer würden heutzutage eine spontane Fahrprüfung nicht mehr bestehen. Wenn die von der Polizei mal rausgewunken würden nach dem Motto: "So meine Herren, wir machen jetzt mal eine Fahrtüchtigkeitsprüfung. Fahren Sie erstmal im Schritttempo der Länge nach über das Brett da, und dann zeigen Sie uns mal Ihre 8!" Das würde ganz scchön abschrecken. Da werden mittlerweile auch die idiotischsten Probleme abgefragt, z.B. wieviel Abstand außerorts beim Parken vor einem beschrankten Bahnübergang blablabla... Ich habe in 40 Jahren Führerschein noch keinen LKW außerorts vor einem Bahnübergang geparkt gesehen, sorry da sind viele Fragen einfach absurd konstruiert. Habe auch mal versucht, meinem Sohn bei der Vorbereitung zu helfen und alles nur noch schlimmer gemacht. Das Argument oben mit dem Bergsteigen finde ich gut. Auch für einen geübten Kletterer wäre es Wahnsinn zu glauben, er könnte einfach mal so gerade durch die Eiger Nordwand steigen, die haben ihre Routen mit Schwierigkeitsgraden bewertet. Solche Videos kannte ich bisher nur aus den USA vom "Tail of the Dragon" in den Appalachen. Aber dieser Kommentator ist ja göttlich, dem kann ich stundenlang zuschauen. Die Italiener nehmen das anscheinend alles ganz locker. Ein deutscher Wachtmeister vor Ort bekäme einen cholerischen Schreikrampf angesichts dieses kreativen Chaos bei der Linienwahl. Fairerweise möchte ich noch ergänzen, dass viele dieser Umfaller sich nicht halten lassen und ich da genauso umfallen würde. Diese Motorräder sind z.T. schwer beladen oder mit Beifahrer(in). So kopflastig kann die selbst ein Bodybuilder nicht mehr ausbalancieren, wenn die auf schräger Fahrbahn an der Steigung zum Halten kommen. Der Kommentator ist ja ein Fuchs, der offensichtlich ganz viel Ahnung von den unterschiedlichsten Motorrädern hat und oft den Fahrern noch technische Tipps gibt, welche Schalter sie bedienen müssen. Der hat sich die Kurve nicht ohne Grund gewählt. Man muss diese Spitzkehren so abpassen, dass man nie zum Stillstand kommt, das ist der Kardinalfehler. Die meisten scheinen da einfach blind reinzufahren und stecken dann fest.2 points
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Also, ein Grundgesetz gilt für alle zumindest Zweiräder: Immer nur dahin schauen, wo Du hin willst, niemals umgekehrt. Nach etwa 45 Jahren meines Motorradfahrens schenkte mir mein Sohn ein durchaus interessantes Buch, welches mir durchaus einige Aha-Momente bescherte. Da vieles beim Motorradfahren unbewußt abläuft erfuhr ich durch dieses Buch, dass es so ist und auch warum. Ein empfehlenswertes Büchlein zwar mit der einen oder anderen Länge, aber man lernt warum man wie reagiert und was man eventuell verbessern kann.2 points
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Wenn die Spitzkehren wirklich eng werden, fahre ich lieber im 1. Gang mit etwas mehr Drehzahl denn im 2. Gang. Hab im 2. immer etwas Bedenken, dass ich den Bock im Zweifelsfall in Schräglage abwürgen werde. Drum ist es für mich auch wichtig, dass ein Motorrad auch im 1. Gang sanft ans Gas gehen kann ohne heftige Lastwechselreaktionen. Bin vorm Kauf mit einer angemieteten v7 extra in ein enges Parkhaus gefahren und habe getestet wie sauber sie im 1. Gang die Rampen rauf und runter kommt und ob man direkt nach dem Anfahren auf der Rampe eng rechts und linksrum um die Kurven kommt.2 points
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Ich würde die Sache mit der Vorderradbremse nochmal überdenken. Ich denke, du bremst ausschließlich mit der Vorderradbremse, aus der Erfahrung, dass sich hinten erstens kaum was tut und zweitens man auch gar kein Gefühl hat. Das stimmt zwar, lässt aber zwei wichtige Aspekte außer Acht. Der erste Punkt: Bremsen vorne bringt das Heck hoch, Bremsen hinten bringt das Heck runter. Wenn man vor einer Kurve nur vorne stark bremst, bringt man Unruhe ins Fahrwerk weil das Heck hoch kommt und das will man nicht. Genau, und vor allem dass man kein Vor- und Zurückschaukeln am Kurveneingang hat. Probiere das mal aus, ich finde man kann wesentlich genauer einlenken. Zweiter Punkt, das Bremsen in Schräglage: Eigentlich soll man das ja nicht unbedingt, aber manchmal muss man doch, weil man sich vielleicht verschätzt hat, oder es passiert etwas Unvorhergesehenes. Bremsen vorne in Schräglage stellt das Motorrad auf und trägt einen nach außen. Mit der hinteren Bremse kann man tatsächlich weiter nach innen kommen. Also perfekt um den Radius zu korrigieren, wenn man sich mal verschätzt hat.2 points
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Da war ich gestern: Der Weiler heißt "Schuhchristleger" - ein schöner Blick von den Hängen des Bayerischen Waldes hinaus ins niederbayerische Donautal. A Bankerl zum Rasten hoat´s a doa durt´n. Das Bild ist nicht von gestern, sondern von einer früheren Tour - als mein Spezi Hermann mit seiner Photographiermaschine dabei war. Aber die California ist die meine.2 points
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Uiuiui . . . Man sollte seine persönlichen Grenzen kennen, die Physik beim Moped-Fahren lässt mehr zu, als die meisten Köpfe verarbeiten können. Es hilft anfangs extrem, wenn man in den Kurven immer versucht die ideale Linie zu treffen, also außen anfahren und innen sein, wenn man in den Kurvenausgang schauen kann. Dann am besten lernen, den Radius mit Drücken, Legen und in die Kurve hineinlegen (es reicht, den Kopf mit Schultern in Richtung Kurvenausgang zu neigen - kein HangigOff!) zu variieren. Aus dieser Position heraus ergibt sich die größte Reserve, Unvorhergesehenem auszuweichen. Wenn man alle Methoden gut beherrscht, dann darf man auch mit gutem Gewissen unterwegs sein. Ich persönlich gebe gerne den Tipp, zwischendurch den Lenker ganz locker zu lassen, sprich die Finger zwar um die Griffe, aber keine direkte Berührung - erst auf der Geraden, später auch in Kurven. So lernt man, wie das eigene Motorrad läuft - sprich was es wirklich an Einfluss am Lenker benötigt, um die Richtung vorzugeben. Im Idealfall nämlich nix. Nur bei schnellen Richtungswechseln oder eben beim Ausweichen, dort muss man ggf. kurz etwas fester eingreifen - dann aber wieder laufen lassen. Es gibt z.B. viele Videos im Netz, wo Motorradfahrer im Kreisverkehr augenscheinlich wie aus heiterem Himmel auf einmal das Vorderrad verlieren und auf der Nase liegen. I.d.R. kam dass dann davon, dass das Vorderrad zur sehr in die gewünschte Fahrtrichtung gezwungen wurde - sprich zu viel Kraft auf den Lenker ausgeübt. Nur selten war es wirklich Sand oder Öl im Kreisverkehr.2 points
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Hallo in die Runde, ich habe gestern eine 2010er Stelvio 4V gekauft und freue mich wie Bolle! Nach den ersten Metern (vorher hatte ich eine Aprilia Pegaso ML) war es sofort um mich geschehen! Und ich hab auch gleich eine Frage vorab, ich hoffe, die ist nicht schon 10000x gestellt worden: Wie finde ich heraus, ob sie auf Rollenstössel umgerüstet ist und ob das in diesem Fall überhaupt ratsam wäre? Sie hat zweieinhalb Vorbesitzer (erste Zulassung war auf Guzzi selbst), knapp 47tkm und steht für meine Begriffe ganz gut da. Ich freu mich auf einen guten Austausch hier. Grüße aus Eckernförde, Philip1 point
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Hallo zusammen, ich bin seit März Besitzer einer V100 und habe den Wechsel bisher nicht bereut. Nach Jahrzenten mit Fahrzeugen aus Fernost und USA bin ich nun hier gestrandet und das war genau richtig. Dieser Motor ist einfach nur geil. Dazu Kardan und eine solide Verarbeitung, tolle Optik. Das was. Ich bin noch 57 und würde mich über gute Drähte zu Gleichgesinnten freuen. Grüße aus Markgröningen, die Saison kann kommen Ralf1 point
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Auch eine V7 von 1974 ist keine 15T€ mehr wert. Dafür werden zu viele Sammlungen aufgelöst. 😏1 point
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Ciao Heute mal auf Fehlersuche bei meiner V85. Die möchte ja nicht immer starten. Also Startknopf scheint ok zu sein. Dann mal nach dem Relais geschaut. Ist wohl auch ok. Na dann Abdeckung vom Anlasser runter und da geschaut. Scheint auch alles OK. Dann hatte ich Glück und die V85 wollte wieder nicht anspringen. Also Startknopf gedrückt und ein Schlag auf den Magnetschalter und schon geht sie ab die Luzi. Mal sehen ob ich das reparieren kann oder ob es neu muss. Gruß Boris1 point
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Da kann man noch einen drauf setzten, mit der Reaktion wird man heute keinen Führerschein mehr bekommen, dort fällst Du durch, wenn Du bei den langsamen Übungen die Füße von den Rasten nimmst. Die komplexer gewordenen Fahrübungen bei der Prüfung finde ich übrigens mal ganz gut, bei der praktischen Ausbildung.1 point
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Servus Joe, wünsche ebenfalls eine gute, unfallfreie Reise. Norwegen und Schweden sind einfach tolle Länder und es gibt viel zu sehen und zu erfahren🏍️. Hoffentlich folgen auf das Anfangsvideo noch einige weitere Berichte und Videos. Und das Mückenspray nicht vergessen !!!!! Gruß Uwe1 point
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Cool … freue mich auf euren Bericht , denn medial bin ich nicht so aktiv meine tour startet 3 tage früher … und mit der Stelvio ist es dann die dritte guzzi Fähre kiel Göteborg geht am 16. 6 … und bis Mittsommer will ich am nordkapp sein , um dann über norwegen heim zu fahren Wünsche Euch ne tolle Reise1 point
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Nö, den Schuh ziehe ich mir nicht an. Soviel Langeweile habe ich nicht, um auf jede Anregung hin im Internet zu recherchieren. Wenn jemand was postet, sollte man auch eindeutig formulieren. Regel Nr 1!1 point
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die V85tt laufen geregelt immer extrem hart an der Klopfgrenze (Lambda , Zündkerzen sind Weiß. im Standard Mode laufen sie nur fetter so kann nichts kaputt gehen. Die Klopfgrenze bei Ottomotoren wird stark vom Lambda-Wert (Luft-Kraftstoff-Verhältnis) beeinflusst, wobei der kritischste Bereich tendenziell in der Nähe von Lambda = 1 (stöchiometrisches Gemisch) bis hin zu magereren Gemischen (Lambda > 1) liegt. [1, 2] Hier sind die wichtigsten Zusammenhänge: Lambda = 1 (0.995–1.000): Dies ist der Bereich, in dem Katalysatoren optimal arbeiten, aber auch hohe Verbrennungstemperaturen herrschen, was das Klopfen fördert, wenn die Last hoch ist. Magerbetrieb (Lambda > 1): Wenn der Lambdawert über 1 steigt, wird das Gemisch zu mager, was die Verbrennungstemperatur erhöht und die Klopfneigung deutlich steigert. Volllast (Lambda < 1): Um das Klopfen bei hoher Last zu verhindern, wird oft "fett" gefahren (Lambda 0,85 bis 0,9), da überschüssiger Kraftstoff den Brennraum kühlt und die Klopfgrenze nach oben verschiebt. [1, 2, 3, 4, 5] Zusammenfassend lässt sich sagen: Die Klopfgrenze wird kritisch, wenn das Gemisch zu mager wird (nahe oder über Lambda 1), insbesondere unter hoher Last und mit Zündwinkeln, die auf maximalen Wirkungsgrad ausgelegt sind. [1]1 point
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Kurven fährt man immer auf Sicht, nix sehen = LANGSAM. Ausser im Stadtverkehr bremse ich nicht, Ampel und Autos vor mir! Es gibt aber jetzt speziell für Ducati Fahrer die RÖNTGENBRILLE, man kann damit durch feste Materie blicken und immer mit Maximalschräglage und Geschwindigkeit um Kurven fahren ohne Risiko. Vor Kurven geh ich von Gas, schalte runter wenn nötig. Siehe Unten1 point
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So etwas wie Pflichtlektüre ist natürlich: "Die obere Hälfte des Motorrads." Aus Büchern lernt man sehr viel Theorie. Beim Fahren solltest Du darüber lieber nicht nachdenken. Am Kammschen Kreis ist in der Praxis nur wichtig, dass Du halt nur eine begrenzte Haftreibung zur Verfügung hast, die Du entweder zum Bremsen, Beschleunigen oder zum Kurvenfahren nutzen kannst (was physikalisch ebenfalls eine Beschleunigung ist). Gute Fahrer können seine Kreisfläche weitgehend ausnutzen, d.h. die können gleichzeitig bremsen und in die Kurve gehen oder wieder aus der Kurve beschleunigen, wo der Fahrlehrer sich natürlich bei in die Hose scheißt. Sprichwort: "Der Rennfahrer beschleunigt immer." Im normalen Leben bremse ich vor der Kurve. Ein bisschen länger auf der Hinterradbremse stehen bleiben hilft, dass sich die Maschine noch besser in die Kurve reinzieht. Unter Trailbreaking versteht man etwas ganz Anderes, nämlich das Bremsen über das Vorderrad, wobei man mit der dynamischen Radlastverlagerung die Gabel komripmiert und mit dem kürzeren Radstand und dem maximalen Druck auf dem Vorderreifen dann zugleich sehr stark bremst und auch engere Kurven schafft. Die Vorderradbremse bewirkt ein Aufstellmoment, wodurch das Motorrad versucht, sich aufzurichten; darauf muss man erstmal gefasst sein und es kompensieren können. Das Trailbraking ist m.E. was für Profis und für die Rennstrecke. Was Du brauchst, sind Automatismen, die Du bei langsamem Tempo immer wieder einübst. Du fährst am allerbesten unterbewusst, weil die Großhirnrinde viel zu langsam reagiert. In der Handvoll Situationen, die ich während der letzten 30 Jahre überlebt habe, hat mein Körper im Reflex zum Glück bislang jedesmal richtig reagiert, bevor mein Verstand überhaupt kapiert hat, was da eigentlich los war? Oft kommt nachher der Schock, man fährt rechts ran und hält und fängt dann langsam an zu begreifen. Bevor man ein Sicherheitstraining bucht, sollte man schon ein wenig Erfahrung haben, finde ich, damit man den meisten Nutzen daraus ziehen kann. Gleich nach der Fahrschule wird das vermutlich relativ wenig bringen, eben weil Du die nötigen Automatismen noch nicht drin hast. Auf die Blickführung wurde zuhauf oben eingegangen, ebenfalls auf das Hinterschneiden der Kurven, d.h. außen anfahren mit möglichst spätem Scheitelpunkt. Wichtig ist auch das ständige Pendeln, d.h. das Scannen der Fahrbahnbeschaffenheit kurz vor dem Motorrad, um dann sofort wieder so weit wie möglich vorauszuschauen. Den Tipp, den ich in besagtem Buch am hilfreichsten fand, ist, in der Kurve das innere Knie um ca 5-10mm nach vorne und unten abzusenken. Das hat noch wenig mit Knieschleifen zu tun, sondern bringt den Körper automatisch in die richtige Haltung. Drücken hilft m.E. nur in sehr langsamen Kurven wie Spitzkehren, es sei denn, Du wolltest Supermoto fahren und mit deiner Guzzi driften lernen. In dem Fall Hut ab! Hanging off brauchst Du auch nur auf der Rennstrecke. Auf der Landstraße macht das nicht mal der Stefan Bradl. Mit das Schönste am Motorradfahren ist, dass man mit Alter und Erfahrung jedes Jahr ein bisschen besser werden kann, im Gegensatz zu all den anderen Dingen im Leben. Man tastet sich langsam weiter an die Grenzen heran, was übrigens auch die Philosophie von Kevin Schwantz ist: Du lernst die Rennstrecke erst ganz langsam und wirst dann von Runde zu Runde immer schneller. Nun sind Landstraßen keine Rennstrecken, aber der Gedanke ist halt der gleiche.1 point
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Hallo zusammen, waren heute mit V7 III und V85TT auf Maien-Ausfahrt: Über die Höhen der Ostalb mit sanftem Abstieg nach Alfdorf, dann durch dichte Waldgebiete über schmale, verkehrsarme Straßen, ständiger Höhenwechsel und enge Kehren zum heutigen Ziel: 1. Mai-Hocketse an der Motobar L1125 mit Livemusik Die Hardrock-Band "Yukon" - Rock-Sound der 70er, 80er und 90er Jahre. War einfach klasse. Ganz viele Harleys, aber wenigstens auch eine Le Mans zu sehen: ... nach heute insgesamt 4,5 Stunden im Sattel wieder zu Hause 🙂 Gruß Matthias1 point
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Der 1. Mai hat sich von seiner besten Seite gezeigt mit sommerlichen Temperaturen und obwohl ich da eher nicht unterwegs bin konnte ich das Moped nicht stehen lassen. Ganze Pulks waren unterwegs und alle Motorrad Treffs überlaufen. Und doch habe ich noch ein Sträßchen gefunden auf dem ich noch nie unterwegs war. Mitten im Wald eine Hütte mit Stellplatz auf dem man mit Wohnwagen oder Mobil übernachten darf. Gruß Jürgen1 point
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Moin, spontan die California II genommen, die Koffer mit Tageskleidung bestückt und los. TOMTOM Navi Waldshut-Tiengen und kurvenreiche und bergige Strecken eingegeben. Durch den Pfälzerwald, ins Elsass und über den Rhein in den Schwarzwald. 9 Stunden wunderschöne Straßen und 450 km.Nette Übernachtung und am nächsten Tag zurück. Die 900 km haben auch der schönen Guzzi gefallen. 🥰🥰🥰1 point
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Hallo Calatin, Ich wünsche dir eine ganz tolle Fahrt ans Nordkap. Ich bin in dieser Zeit auch dort unterwegs mit meiner V9, allerdings liegen meine Tagesetapen bei höchstens 300 km. Respekt, wer mehr schafft. Grüße vom Deich Frank1 point
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Hallo, bevor das Wetter droht umzuschlagen und der Winter sich, noch ein hoffentlich letztes Mal aufbäumt, führte mich eine kleine Tagestour durch das Markgräflerland in den Kaiserstuhl. Dieser alte erloschene Vulkan gilt als eine der wärmsten Gegenden Deutschlands. Blühende Bäume locken Besucher hierher wenn oben auf den Schwarzwaldhöhen noch kühles Wetter vorherrscht. Unter der Woche ist man auf den kleinen Strassen fast alleine unterwegs und kann herrliche Aussichten genießen. Die Heimfahrt erfolgte durch die weiten Ebenen des Markgräflerlandes... ...mit seinen zahlreichen kleinen Weindörfern. Der letzte Berg zurück ins Wiesental ist der Blauen bei Kandern von hier oben deutete sich der nahende Wetterumschwung durch eine grandiose Fernsicht auf die Schweizer Alpen an. Wie auf Schienen begleitete mich mein roter Eldorado Bummelzug auf dieser Genusstour. Der Kaiserstuhl und das Markgräflerland, nicht nur auf der A5 vorbeifahren, sondern Blinker setzen, abbiegen und genießen. Liebe Grüße Uwe1 point
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Also für mich persönlich kann ich sagen, dass ich beim Motorradfahren meist nicht bewusst über die Fahrtechnik nachdenke, sondern das meiste intuitiv passiert. Das wird dir bald auch so gehen, ist dann wie Laufen oder Atmen. Jedoch spiele ich ab und zu einfach mal ein bisschen rum bzw. probiere anderes aus, mal mit leichtem hang-off fahren, mal die Maschine weit runter drücken, mal stärke Lenkimpulse, verschiedene Kurvenlinien ausprobieren. In den Gegenden wo ich mich auskennen und die Gefahr bestmöglich reduzieren kann probiere ich dann auch mal aus was so an Schräglage und Kurvengeschwindigkeit geht, damit kannst du im Ernstfall - solltest du eine Kurve mal falsch einschätzen - vielleicht doch noch ein bisschen mehr in Schräglage gehen als gedacht und musst nicht in den Gegenverkehr fahren. Viel wichtiger als die eigene Fahrtechnik ist für mich aber die Achtsamkeit gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern: biegt derjenige der blinkt auch wirklich ab? hält der Trecker den ich hinter den Bäumen am Feldweg erspäht habe wirklich an? macht ein gerade geparktes Auto gleich die Tür auf? kann mich ein Auto an einer Kreuzung womöglich nicht sehen weil hinter mir gerade die Sonne untergeht und stark blendet? In der Stadt oder generell im Auto endet so eine Situation vielleicht mit einem Blechschaden, in meiner Gegend - so wie vermutlich fast überall - gibt es aber außerorts viele 70er/100er Zonen mit Ein- und Ausfahrten, teilweise im Kurvenbereich, wenn dich da einer nicht sieht oder trotz gesetztem Blinker geradeaus fährt - Gute Nacht. Doch noch eine Sache zum Thema Fahrtechnik: In einem Video zum Thema Bremsen habe ich mal gehört, dass 80-90% aller Motorradfahrer bei einer Schreckbremsung nur die Hinterradbremse betätigen. Und tatsächlich ist es mir auch schon passiert, dass ich aus Schreck einfach voll auf die Fußbremse getreten habe, aber die Handbremse wenn überhaupt erst später betätigt habe. Also: regelmäßig Vollbremsung üben (wenn es die Verkehrslage zulässt, natürlich). Viel Spaß beim weiteren Üben!1 point
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Moin ShadowRap411, grundsätzlich hast Du mit Deiner Einstellung recht; halte Dich an die Regeln und die meisten Fahrsituationen sind gut zu bewältigen. Gilt aber nicht für alle.... Du hattest ja schon angesprochen, dass Situationen unerwartet eintreten können (Dreck oder Hindernisse schlecht einsehbaren Abschnitten), die dann einen Fahrer bzw. Fahrerin aus der Komfortzone holen. Da ist es gut, noch eine Reserve (fahrerisch und physisch) zu haben. Ebenso ist es gut, nach der Fahrschule Menschen zu haben, die mit Dir Dein Motorradfahren weiterentwickeln. Dazu zählen (gute) erfahrene Moped-Kollegen oder Instruktoren bei diversen Trainings. Im Laufe der Zeit merkt man dann, was alles möglich ist und wie man zügig, entspannt und vor allem (relativ) sicher unterwegs sein kann. Allzeit gute und sichere Fahrt!1 point
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Moto Guzzi in a nutshell Der Weg ist das Ziel! Im öffentlichen Straßenverkehr muss leider immer und jederzeit mit der Dummheit anderer gerechnet werden. Hat man dies im Hinterkopf (und lässt sich nicht von anderen ansticheln) hat man eigentlich ein ziemlich entspanntes Leben auf seiner Guzzi. ✌️ Zum Thema Tempolimit sei allerdings aus Erfahrung gesagt, das mitnichten diese Geschwindigkeit das Maß der Dinge ist. Keine Ahnung was da teilweise für Bedingungen erfüllt sein müssen, aber ich musste schon einige male wesentlich unterhalb der Tempolimits fahren um die Kurve auch sauber nehmen zu können 😶🌫️1 point
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Hallo Joe, willkommen im Forum mit einem so tollen Foto deiner Calli Gruß Willi1 point
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Bin mal fündig geworden , ist leider nur in Englisch. Besser als nichts. wiring_diagram_v85-tt-e5plus_en.pdf1 point
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Irrtum, es ist ein Einzelfall bei Monti, daß der Händler zugibt, das er nur 500ccm eingefüllt hat. Meist berechnet der Händler/Werkstatt eben mehr als er brauchte. Oft kommt dann die Entschuldigung mit der Ausrede, das es nur im 5 Liter Gebinde erhältlich ist. Habe das bereits alles live erlebt. 😀 wobei das noch die harmlosen Vorkommnisse sind.... Habe live erlebt wie die Werkstatt einem Alten Mann erklärte das die Ventile seines Honda eingestellt werden müssen. Er sollte das Auto am nächsten Tag abholen und fast 200€ dafür bezahlen. Das Auto wurde in die Halle gefahren und am nächsten Morgen wieder heraus und dem Kunden übergeben. Die Karre hatte Hydrostössel. 😀 Bei Mercedes werden den Kunden Regelmäßig neue ABS-Sensoren verkauft, die lediglich mit einem Lappen, vom Lehrling gereinigt werden. Ich könnte weiter machen, aber es macht wirklich keinen Sinn drauf weiter rumzukloppen... Das Einzige was Sinn macht, ist alles selbst zu machen und sich nicht über den Tisch ziehen zu lassen. Gruß Ed1 point
