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Sport1100

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    Moto Guzzi V100S Mandello, Cruisym 300i, Yamaha XV750SE CafeRacer
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  1. Das habe ich auch festgestellt, über 20.000 km wurde das Getriebe immer besser. Meine hat jetzt 40.500 km. Trotzdem bleibt bei mir das Problem, dass hin und wieder der 2. Gang selbständig reinrutscht, wenn ich vorher vom 4. in den 3. zurückgeschaltet habe. Es war sehr selten, zwischen 26.000 und 38.000 km war komplett Ruhe und alles hat zu 100% funktioniert, dafür in den letzten 2.000 km ist es zwei Mal passiert. Das letzte Mal während einer langen Bergabpassage, in der meine V100 die Geschwindigkeit wunderbar im 3. Gang gehalten hat, dann, so nach 20, 30 Sekungen, Zack, 2. Gang drin. Es ist mittlerweile auch Piaggio gemeldet, Mein Service kommt Ende November, da will man sich der Sache nochmal annehmen. Es ist bei mir halt unmöglich zu provozieren und es kommt, wenn es kommt, immer komplett unerwartet. Auf jeden Fall drücke ich Dir die Daumen, dass man sich hier ein wenig kulant zeigt. Grundsätzlich finde ich Kunststoff im Öl nicht schlimm, macht man bei fast allen Fahrzeugen mit Steuerkette auch für die Kettenführung und normalerweise werden für die Ölpumpe keine schlimmen Drehmomente benötigt - warum also dort nicht ein leichtes Kunststoff-Zahnrad verwenden.
  2. 70.000 hat Deine V100 gelaufen? Ich finde dafür sieht das im Getriebe aber noch sehr gut aus, oder täuscht das? Ich hätte gedacht, das dort deutlichere Laufspuren auf den Zahnflanken zu sehen sind.
  3. Ich könnte jetzt Fotos von der Werkstatt mit den legendären Bratpfannen von Hans Martinek posten, tu ich aber nicht. Das sieht mir aber eher so aus, als ob die Ölpumpe blockiert hat und der Motor dann das Zahnrad weitergedreht hat. Gut das das aus Kunststoff war. Spannend, wenn man die Ölpumpe öffnet, nicht das da noch ein dickes Stück Metall von irgendwo aus dem Motor drin ist.
  4. Der Auspuff dehnt sich im heißen Zustand aus und zieht sich im kalten wieder zusammen. Auf der Länge zwischen Zylinder-Köpfen und der Brotkastenschraube dürften das 1 bis 3 mm sein. Wenn der Brotkasten an den Zylinderköpfen und dem Getriebe fest verschraubt wäre, dann entsteht extreme Spannung im Auspuff und irgendwann wird es reißen. Deshalb muss irgendwo das Ausdehnungsspiel abgefangen werden können. Der Endtopf ist übrigens auch in Gummi gelagert und kann diese 1 bis 3 mm auch mitmachen.
  5. Das ist in der Tat viel. Ich fahre übrigens alle Modi ausser Sport im niedrigsten Motormapping (so wie Standard im Rain-Modus), da ist der Gasweg länger und somit feinfüliger. Nur wenn ich es richtig krachen lassen möchte, habe ich im Sport-Modus noch das höchste Motormapping. Beim Mapping, was normalerweise bei Road und Tour voreingestellt ist (2), ist mir die Motorbremse zu stark, da rollt die V100 nicht so schön im Schubbetrieb und das habe ich aus allen Fahrmodi verbannt. 🙂
  6. Der V100 Motor lieg nach meinen Erfahrungen zwischen 4.000 und 7.000 U/min im effizienten Bereich, wenn man mit Samtpfötchen die V100 in diesem Drehzahlbereich fährt, liegt der Verbrauch deutlich unter 5 Liter, bei meiner großen 10 Tagestour sogar bei 4,7 l/100 km mit Vollem Gepäck und zügiger Fahrt durch die Alpen. Ich hatte zum ersten Mal nach dem Tanken eine Reichweitenanzeige von 400 km 😐 Schafft man aber trotzdem nicht. - Zumindest bei mir.
  7. Es spielt aber eine Rolle, ob man in einer Headline in einem Forum, auf einen Serien-Fehler hinweißt, der zwangsläufig eine technische Änderung nach sich ziehen muss oder um eine "lose Schraube!" handelt, die einen massiven Schaden verursachen kann. Das dafür der Hersteller zur Verantwortung zu ziehen ist, streite ich ja gar nicht ab, da bin ich voll dabei. Ich finde es nur um so ärgerlicher, wenn sich ein Hersteller, der gute Produkte entwickelt, durch Schlamperei in der Produkton sich den Ruf kaputt macht. Verstärkt wird dies, wenn dann in Foren, wo KI drauf reagiert, zusätzlich noch von Sereinfehlern, also Fehler die mit der Entwicklung des Produktes zu tun haben, geschrieben wird.
  8. Ich finde die Überschrift irreführend. Es hat ja augenscheinlich nix mit einem Serienfehler der E5+ V85TTs zu tun, denn ganz offensichtlich wurde die Befestigung ja im vergleich zu den älteren Modellen gar nicht geändert. Es ist also wieder wie fast alles bei Guzzi aktuell ein Montagefehler oder irgendeine Schlamperei. Ich habe z.B. auch erst Ende November meinen Service-Termin, weil der Service-Partner in den letzten zwei Wochen 10 neue Guzzi mit dem selben Fehler auf den Hof gestellt bekommen hat. Er wollte da aber nicht konkret werden, was es ist.
  9. Das Getriebe lässt sich mit sensiblem Händchen auch ohne QS ohne Kupplung sehr gut schalten. Die Bewegung am Gas ist minimal, Schalthebel auf Spannung bringen und dann über den Gasgriff sensibel und kurz beim Runterschalten von Schub in den Neutralen Bereich bringen und der Gang flutscht ohne Ruck und ohne Klonk rein. Beim Hochschalten ebenfalls den Schalthebel auf Spannung bringen und dann sensibel und kurz von Zug in den Neutralen Bereich bringen, schon flutscht der Gang von alleine und ohne Geräusche rein. Nach 5 Minuten spürt man, was das Geteriebe will. Bevor ich mich für meine S-Version entschieden habe, habe ich eine V100 ohne QS Probe gefahren und habe es ausprobiert. Das fühlte sich bereits nach em 3. Versuch super sauber an. Zum QS: Zwischen 2.500 und 3.000 U/min ist das nicht schön. Der Motor scheint da in einem Bereich zu sein, wo das Drehmoment schon gut zunimmt, letztendlich der Motor aber nicht im effizienten Bereich läuft. Ich fahre ausschließlich mit QS. Raufschalten: Frühes Hochschalten bei unter 2.500 U/min (z.B. beim Losfahren nach dem Kaltstart, wo noch gar keine Temperatur im Motor ist) wunderbar, aber die Gasstellung daraf dann nicht zu weit auf sein. Zwischen 2.500 und 3.500 U/min schlate ich nicht hoch, das fühlt sich immer ungesund an und ist bei der Elastizität des Motors überflüssig und spritfressend. Ab 3.500 U/min kein Problem mehr vom 1. bis zum 6. Gang. Runterschalten: Egal welche Umdrehung, Gas zu und Gang runter. Bei mir schaltet das Getriebe mit QS ohne Geräusch. Mit Kupplung gibt es bei jedem Gangwechsel einen Klonk. Bei meiner vorletzten Tour hat mein Getriebe plötzlich rumgezickt. Die Gänge klebten, Nach dem Hochschalten in den Zweiten flutschte nach ein paar Sekunden unter Zug der Neutral wieder rein, der Downshift vom QS reagierte gar nicht mehr und manchmal trat man mit dem Schalthebel ins Leere, als ob kein Getriebe mehr dahinter war. Ich habe das sofort dem Service gemeldet und der Termin ist jetzt auch Ende November. Meine hat jetzt 40.500 km auf dem Tacho. Es kam mir fast so vor, als ob sich irgendwas irgendwo dazwischen geschoben hätte, sodass verschiedene Bewegungen im Getriebe einfach blockiert waren. Merkwürdigerweise war das bei der letzten Tour diese Woche alles wieder weg und das Getriebe hat sich vorbildlich verhalten, also schöner kann ein Getriebe nicht arbeiten.
  10. Also wenn ich das beim neuen Halter richtig sehe, sind das zwei Gummitüllen mit Kragen, die in Summe länger sind, als das Auge am Halter des Brotkastens. Somit kann da ja schon das Auge auf den Gummitüllen wandern. In den Gummitüllen ist eine Hülse, auf die die Schraube mit den Karosseriescheiben festgezogen wird.
  11. Ich werde das vermutlich im nächsten Jahr (wenn keine Garantie mehr auf meiner 23er Mandello ist) wie folgt lösen: Ich werde mir eine neue Edelstahlschraube mit Schaft besorgen, wo der Schaft die Länge hat, die der Sammler für die Bewegung braucht. Das Gewinde kürze ich, sodass es bis zum Anschlag im Halter am Getriebe eingeschraubt werden kann. Den Schaft werde ich dann mit einem hochtemperturfestem Keramik-Fett (gibt da was ganz tolles von Volkswagen) einfetten und gegen die verzinkte Gammelschraube austauschen. So wird die notwendige Bewegung hoffentlich längerfristig erhalten bleiben. Was ich hier so sehe, gehe ich mal davon aus, dass die verzinkte Schraube irgendwann in der Hülse der Silentbuchse festkammelt und dann durch die Thermische Bewegung des Auspuffs abreißt.
  12. Es ist eine Stelvio, keine Mandello. Bislang ist mir nur Bekannt, dass es eine Änderung bei der Mandello gab. Bis soeben bin ich davon ausgegangen, dass eine Stelvio grundsätzlich die neuere Befestigung hat. Aber danke für die Klarstellung, Franz.
  13. Solltest Du da keine Garantie mehr haben, würde ich die Bohrungen des Halters Richtung Getriebe vergrößern, sodass der Halter verschoben werden kann und somit die Schraube für den Auspuff wieder halbwegs fluchtet.
  14. Wenn Du den Beitrag vor Dir meinst, muss es die neue sein, den die alte hat nur eine Silentbuchse mit einem Gummi eingepresst.
  15. Ich glaube, ich verstehe . . . der neue Brotkasten hat ein zusätzliches Blech und der Halter ist T-förmig aufgeschweißt. Beim alten Brotkasten ist das auf Stoß. Der Brotkasten muss also auf der Befestigungsschraube wandern können und sollte nicht mit einem Spacer fixiert werden sonst wird das wohl auch reißen. Das hätte ich dann allerdings lieber mit einem Einschraubbolzen und Sprengring am Ende gelöst. So wie das bei den alten Brotkästen ist, sieht das nicht schön aus, auch wenn das Funktional ist.
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