cbk
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Bei Deinen Bildern muss ich immer an einen Ausflug mit meinen Arbeitskollegen denken. Ich wohne 120km vom Arbeitsplatz entfernt, entsprechend kennen sie sich bei mir in der Gegend so überhaupt nicht aus. In deren Heimatregion, in der Soester Börde, fahren sie getreu dem Motto: "Tempolimit +10km/h" muss immer passen. Wenn man sich also grob an das Tempolimit hält, wird man schon um die nächste uneinsahbare Kurve rum kommen. Diese Fahrweise haben sie mir schon damals vor 30 Jahren in der PKW-Fahrschule nachts ausgetrieben. In meiner Heimat, im nördlichen Ostwestfalen-Lippe, stehen da nicht unbedingt Schilder vor den Kurven. Und wenn man außerorts entsprechend 100km/h fahren darf, heißt das noch lange nicht, dass man mit diesen 100km/h auch um die Kurve rum kommt. Als wir in meiner Heimat unterwegs waren, habe ich entsprechend gesagt: "Ich fahre vorne weg, weil ich die Kurven kenne." Als wir zum Wilhelmsdenkmal hinauf gefahren sind, kam dann deren Aha-Erlebnis. Dort kommt hinter dem Ortsausfahrtsschild eine 300m lange gerade Rampe, alle haben also auf 100km/h beschleunigt und sich anschließend beschwert, dass ich langsamer wurde. Direkt auf einer kleinen Kuppe kommt dort nämlich die erste enge Kurve, die man im 2. Gang mit 30 nehmen sollte. Kein Geschwindigkeitstrichter, keine rot/weißen-Pfeile, die anzeigen, dass es links rum geht, nichts... ... und genau im passenden Moment kam noch der Linienbus, der den P&R-Parkplatz unten im Tal mit dem eigentlich viel zu kleinen Parkplatz oben am Denkmal verbindet, uns in dieser Kurve entgegen. Von dieser Situation erzählen meine Arbeitskollegen noch 2 Jahre später. Ich glaube, in dem Moment haben so Manche ihre Lektion gelernt, die da heißt, dass das Tempolimit nichts, aber auch rein gar nichts darüber aussagt, ob man selber in der Lage ist die Kurven mit dem Tempo auch zu nehmen. Guckt Euch einfach die ersten 25 Sekunden des Videos an. Ich meine die Kurve bei Sekunde 0:14:
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Ich denke über die Techniken nicht wirklich nach. Also ja, ich kann Drücken und Legen in der Kurve, aber die ganze Theorie von vorne bis hinten? Nein! Auch liebe ich es mit dem Vorderrad zu bremsen, weil ich da wesentlich mehr Gefühl auf der Bremse habe als auf dem Hinterrad, auch wenn man dies in Schräglage nicht tun soll. Was mir aufgefallen ist gerade seitdem ich meine v7 habe: In langsamen Kurven, die im 1. oder 2. Gang gefahren werden, also in Spitzkehren oder sehr engen Kreisverkehren, komme ich in der Kurve richtig weit runter in der Schräglage. Da berühren mitunter die Fußrasten den Asphalt. Mein Problem sind die richtig schnellen Kurven, also die Kurven, bei denen man außerorts die 100km/h voll stehen lassen kann. Da komme ich kaum runter in die Schräglage. Ich habe 1998 den Führerschein Klasse 3 und 1a zusammen gemacht und auch damals schon mußte ich mit Gegendruck bzw. aktivem Lenkimpuls, also links am Lenker drücken, damit sich die Maschine nach links in die Kurve legt, arbeiten. Das wollte der Prüfer auch sehen.
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Dir wird aber jeder 16jährige erklären warum ihm das nie passieren wird. 😁
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Und DAS Argument dürfte dann sämtliche Verbrenner-Motorräder ausstechen. In den Gesetzen ist halt die maximale Dauerleistung beschränkt und nicht die kurzzeitige Spitzenleistung. Bei meinem E-Auto, einem Cupra Born, ist es ähnlich. Spitzenleistung an die 400PS aber Dauerleistung nur um die 90 PS. Trotzdem fährt einem damit die Ducati auf der Autobahnauffahrt nicht weg. Dampf in allen Lebenslagen und das ohne Schaltunterbrechung. Beim Ampelstart ist es ähnlich. Da hab ich mit dem Bürgerkäfig die 50km/h bereits beim Verlassen der Kreuzung (ca. 15m hinter der Haltelinie) erreicht. Also wenn sich jemand mit einem Motorrad meint vordrängen zu müssen, ... ob der das schafft? 🙂 Beim Bürgerkäfig zählen bei mir aber eher die Betriebskosten. Aktuell bekomme ich den Strom für 8ct/kWh aus der Solaranlage. Diese 8ct würde ich ansonsten für die Einspeisung des Stroms bekommen. Wenn ich den Wagen richtig treibe, nimmt er sich 35kWh/100km, dann kosten mich also 2,80€. Bei normaler Fahrweise nimmt er sich ca. 20kWh, so dass mich 100km dann 1,60€ kosten. Bei 50.000km Jahresfahrleistung mit der einen Dose ein nicht zu unterschätzender Punkt.
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@holger333 Da wäre ich gerne mit einer alten Böhmerland vorgefahren. Das Motorrad darf nämlich offiziell mit drei Personen unterwegs sein. Mit angekuppeltem Beiwagen schleppt die Maschine sogar 5 Personen weg. 🙂 --> https://de.wikipedia.org/wiki/Böhmerland
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Die Sachen haben sie mir auch angeraten bei der ersten Inspektion zu wechseln und ich habe sie da auch wechseln lassen. Als Motoröl muß aber 10w60 rein. Wobei ich in unserem Sommer auch kein Problem damit hätte 15w50 zu fahren. Im Winter wäre mir 15 zu zähflüssig beim Kaltstart und 60 brauche ich auch nicht, weil ich mich eigentlich nie im Hochsommer bei 35°C durch den Stop&Go-Verkehr in der Stadt quäle. Aber wirklich 100% passend ist es halt nicht.
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Bis Geschwindigkeitsindex H (=210km/h) sind die Faktoren Gewicht (also Tragfähigkeit der Reifen) und Geschwindigkeit getrennt zu betrachten. Erst darüber nimmt mit zunehmender Geschwindigkeit die Tragfähigkeit der Reifen ab. --> https://www.reifensuchmaschine.de/reifen/reifen-tragfaehigkeit.htm#:~:text=Reifen Tragfähigkeit für H-V-W-Y Reifen. Das Spielchen hatte ich bei meinem letzten Audi a3 tdi. Eigentlich hätte V (=240km/h) gereicht, aber es mußte W (=270km/h) drauf, weil der Wagen laut Papier 212km/h lief und der V-Reifen bei 220 nur 97% seiner Tragfähigkeit hat, während der W-Reifen bei dem Tempo noch 100% tragen kann. Für 97% Resttragfähigkeit wäre der Wagen bei voller Beladung zu schwer gewesen.
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Ich war am Samstag zur Saisoneröffnung bei der Dekra und habe mal ganz doof gefragt was ich machen kann, weil in meinen Papieren V-Reifen stehen, die Maschine aber nur eine Höchstgeschwindigkeit von 175km/h erreicht und es keine V-Reifen mehr gibt. Der Prüfer guckte mich erst ungläubig an, wollte dann den Fahrzeugschein sehen, schaute einmal im Computer nach und meinte, er könne das aufgrund seiner Unterlagen in Speedindex T (=190km/h) abändern. Außerdem wäre auch der Lastindex der Reifen in den Papieren total überdimensioniert. Speedindex S (=180km/h) würde nicht gehen, weil anders als beim Auto ja der Fahrer beim Luftwiderstand einen wesentlichen Faktor darstellt, so dass die Maschine mit einer sehr kleinen und leichten Fahrerin ggf. die 175km/h überschreiten könne. Dann werde ich jetzt also zur Dekra pilgern und den Speed- und Lastindex ändern lassen, um auch H-Reifen fahren zu können. Das kann die Dekra nämlich, weil sie dafür Unterlagen im Computer haben. Aber Radialreifen gleicher Dimension begutachten können sie nicht. Das kann nur der TÜV... Was für ein Wahnsinn. 🫣
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Hab den linken Topf jetzt im Langlich hinten an den Soziusfußrasten ganz nach vorne geschoben. Jetzt steckt er immer noch nicht so tief wie der rechte Endtopf im Rohr, ca. 5mm Unterschied zu rechts, aber er ist drin. Mal hoffen, dass das bis zum nächsten Reifenwechsel so hält. Und ja, sie hatten letzten Herbst den linken Endtopf runter, um den Drehmomentschlüssel auf der Hinterachse ansetzen zu können. @holger333 Ich bin beim Thema „Auspuff“ gerade auf Kravall gebürstet, weil ich gestern 4 Stunden und heute noch einmal 1,5 Stunden unter unserer Vereins-Propellermaschine lag, um den Flugzeug-Auspuff zu wechseln. Nichts passte und so musste ich auch dort die Abgaskrümmer etc. abbauen. Aber: Sämtliche Schrauben, ich hatte den Auspuff gerade letzten Sommer getauscht, haben gehalten. Dafür haben aufgrund der Vibrationen die Schweißnähte nachgegeben.
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Hier hilft niemand und da gerade Anfang der Saison ist müsste ich auf einen Werkstatttermin 8 Wochen warten. Hab gerade angerufen, weil ich noch wußte, dass sie im letzten Herbst zum Reifenwechsel hinten einen der beiden Endtöpfe abgebaut hatten. Wußte aber nicht mehr, ob es der Linke oder Rechte war.
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Kann ich da auch Kronmuttern, Sicherungssplinte und Drahtsicherung einsetzen, wie ich es von unserer Vereins-Propellermaschine kenne? Da wackelt nichts ab!
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Ja, mit Bürgerkäfigen komme ich besser zurecht. Mein letzter Audi a3 2,0 tdi ist mir wirklich leid abgegangen. 500.000km, erster Motor, erstes Getriebe, erster Turbolader, erste Kupplung (Handschalter), erste Zylinderkopfdichtung. Zahnriemenintervall 210.000km, also dritter Zahnriemen und dritte Wasserpumpe. Hab den Wagen nachher weggegeben wegen eines Kolbenkippers / Kolbenreibers. Aber der lief bis zum finalen Knall echt durch.
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Hab ich auch schon als Miet-Motrrad gefahren. Am 4. Tag spurte der elektrische Anlasser nicht mehr ein. Der Anlasser drehte sich noch, aber das Ritzel wurde auf der Welle nicht mehr zum Schwungrad geschoben.
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Da gehe ich mal von aus, an den Schrauben war nämlich noch nie jemand dran. Ich hole jetzt erst einmal Auspuff-Montagepaste. Warum gibt es keine Motorräder, die einfach nur fahren? Meine vorherige Tenere war schon eine reine Schrauberbude (4 Stunden schrauben, um eine Stunde zu fahren) und die Guzzi wird jetzt auch wieder sowas? 😟 Muß doch ein Elektro-Motorrad her? Wo kein Auspuff dran ist, kann auch keiner abfallen.
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Moin, ich musste eben feststellen, dass der linke Auspuff meiner v7 850 während der Fahrt aus der Schelle in Höhe der Fußrasten gerutscht ist. Wie bekommt man den wieder rein? Der Auspuffsound ist entsprechend einzylindrig kernig.
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Wenn Trump so weitermacht, katapultiert er die ganze restliche Welt (außerhalb der USA) ins Zeitalter der erneuerbaren Energien, der Wärmepumpen, E-Autos und E-Motorräder, auch wenn er immer sagt, dass er genau das gar nicht will. In Asien wird das Benzin schon rationiert und die Lufthansa kündigt schon öffentlich an Flugzeuge einzumotten, weil absehbar das Kerosin nicht reichen wird. Dagegen sind die aktuell hohen Treibstoffpreise nur ein kleiner Vorgeschmack. Glaubt mal, die Menschen in Asien werden aus der Not schon genug Erfindungsgeist beweisen, wenn es darum geht das tägliche Transportproblem zu lösen. --> https://www.fr.de/wirtschaft/in-asien-energiekrise-koennte-europa-ab-april-treffen-nach-oel-schock-zr-94241744.html Ich persönlich hatte meinen Energiepreisschock zu Beginn des Ukraine-Kriegs und habe gehandelt. Als der Diesel-PKW (Jahresfahrleistung 50.000km) nach 10 Jahren bzw. 500.000km kaputt war, kam ein E-Auto her. Als die Heizung nach 31 Jahren kaputt war eine Wärmepumpe. Energiekosten von über 18.000€ im Jahre 2022 waren bei mir der Killer (Jahresverbrauch Diesel, Erdgas, Strom, die paar Liter Benzin für die Guzzi). Heute fahre ich leicht grinsend mit dem E-Auto an der Tankstelle vorbei, auch wenn ich weiß, dass mich die Energiepreise auch über die Lebensmittelpreise im Supermarkt treffen werden. Und ja, der Wagen läuft jede Woche 1.000km Autobahn und letzten Herbst sind wir mit dem Stromer sogar im Urlaub von Bielefeld bis nach Neapel runter gefahren. Die PV-Anlage samt Speicher habe ich in Eigenleistung aufs Dach genagelt bzw. in den Keller gestellt. Wer an der Berufsschule Elektriker ausbildet, sollte dazu ja auch selber in der Lage sein.
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Nouveau: Billig war Conti nicht. Also geschätzt 200-250€. Zur Zeit gehen die Restbestände für knapp 350€ weg. Warum kann unsere v7 nicht einfach ein 17 Zoll Vorderrad haben? Warum 18 Zoll?
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Habe gerade von Conti die Bestätigung per E-Mail bekommen: "Leider haben wir derzeit keine Alternative zu dem Vorderrad in V-Ausführung. Leider ist derzeit nicht in Sicht ob die V-Variante wieder im Programm aufgenommen wird." Damit wars das mit Continental. 😢
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Ich bremse halt standardmäßig vor jeder Ampel und vor jeder Kurve mit dem Vorderrad. Ich habe vorne ja auch einen größeren Bremsverschleiß als hinten. Außerdem ist der Vorderreifen ein Road Attac 3 cr (=classic racing). Der ist also viel weicher als der Road Attack 4 hinten. Wie gesagt verstehe ich einfach nicht warum Conti den V einstellt und den H weiter produziert, wo der V auf jede Maschine montiert werden kann, der H aber nicht. Wenn sie aufgrund der geringen Stückzahl nur einen Reifen produzieren wollen, würde ich mit dem V weitermachen.
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Geht nicht, weil die "neue" Generation vorne 110/80-18 hat und nicht 100/90-18. Den 100/90-18 haben nur die 2021er Guzzis. Das ist also ein ganz anderer Reifen.
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@V7Franke Ich habe ja gerade Anfang März die Radialreifen eintragen lassen, wie gesagt steht bei mir nach der §21 Einzelabnahme jetzt in den Papieren: "Auch zulässig vorne 100/90R18 56V in Verbindung mit hinten 150/70R17 69V auf serienmäßgen Speichenrädern vorne 18x2,50, hinten 17xmt4,25; Reifen vorne und hinten nur von einem Hersteller und einem Profiltyp verwenden." Aber wenn es den Conti Road Attack 3 cr nicht mehr in 100/90R18 56V gibt sondern nur noch in 100/90R18 56H, hilft mir das ja auch nicht weiter. Dann muss ich das nächste Mal, wenn die Maschine einen neuen Vorderreifen benötigt, wieder alles durch die Einzelabnahme jagen. Zumal es bei mir so ist, dass ich am Vorderrad weitaus mehr Verschleiß habe als hinten. Üblicherweise brauche ich vorne zwei bis dreimal so viele Reifen wie hinten. Hatte eigentlich gehofft demnächst nur die Vorderreifen tauschen zu müssen.
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Ich habe aktuell diese Kombination aufgezogen und bin sehr zufrieden damit. Aber anscheinend wird der Vorderreifen nicht mehr produziert. Ich finde den Reifen mit Speedindex V auch nur noch bei ganz wenigen Händlern. Alle haben sie den Reifen in "H", aber nicht in "V" und ich brauche "V". Es geht also darum wie ich am Ende der Saison weitermachen kann oder was ist, wenn ich mir einen Nagel einfahre.
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Wenn der Buchstabe "R" eine andere Dimension ist als "-", dann ist "B" auch eine andere Dimension. 🫢
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Einzelabnahme beim TÜV Nord hat mich 71,40€ gekostet dazu noch einmal 12,70€ beim Straßenverkehrsamt fürs Ändern der Papiere. Das größere Problem war eine TÜV Station zu finden, die solche Einzelabnahmen macht. Der TÜV-Prüfer meinte aber, dass die Einzelabnahme nach §21 nur deswegen so günstig wäre, weil ich sie gleich in Verbindung mit der Hauptuntersuchung (für 74,80€) gemacht habe.
