cbk
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V7 Sport 850: Wie viel moderne Technik verträgt ein Klassiker?
cbk replied to Ben's topic in Guzzi News und Blog
Für mich sieht die v7 Sport eigentlich sehr gut aus. Auch habe ich mit der modernen Technik weniger ein Problem. Womit ich aber ein Problem habe bei der Maschine sind zwei Dinge: Eine Guzzi v7 hat das klassische runde analoge Doppelinstrument zu haben und nicht dieses LCD-Mäusekino. Die Special der Baujahr 2021-2024 hatte den analogen Uhrenladen. Ein Guzzi v7 hat Speichenräder zu haben und keine Gußräder. Ich weiß, dass Speichenräder heute teurer zu fertigen sind als Guß. Aber die gehören für mich absolut dazu. Den zweiten Punkt könnte ich evtl. noch übersehen, aber der erste Punkt, also das LCD-Kombininstrument, ist ein absolutes No Go. -
Genau um so etwas geht es. Anfahren und Positionieren auf Steigungen (ggf. noch in einer Kurve) mit 30-45% Steigung. Und was machst Du, wenn die Straße auch noch eine Querneigung hat und der linke Fuß auf der bergabgewandten Seite ist? Als ich vor 3 Jahren dort war hatte ich eine Honda NC 750. Die ging eigentlich schon ganz gut aufgrund ihres extrem tiefen Schwerpunkts und der Tatsache, daß der Motor aus 750ccm nur 55PS mobilisert, dafür aber im Drehzahlkeller ordentlich anschiebt. Ist halt ein Langhuber. Roller bekommst Du dort nicht wirklich, weil die dank des Automatikgetriebes nicht auf der Motorbremse die Berge wieder runter kommen. Bin halt damals mit der Honda NC in einer Spitzkehre bergab geradeaus in den Notausgang "Hofeinfahrt" gefahren, weil es so steil runter ging, daß ich Angst hatte, dass das Hinterrad hoch kommt und ich mich vornüber überschlage. Hab ich damals auf der NC schon gemacht, also auf den Fußrasten stehen und den Arsch so weit wie nur irgendwie möglich nach hinten, um das Gewicht nach hinten zu bekommen. Da kam bei mir aber trotzdem das große "P" wie Panik auf.
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Moin, habt ihr eine Idee wie man als Flachlandtiroler das Anfahren an extremen Steigungen üben kann? Ich will noch einmal nach Madeira und will mich darauf vorbereiten. Ich denke dabei an Kreuzungen wie in Sekunde 0:14 in dem Video.
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Ich bin so ein Flachlandtiroler. 🫢 Meine Herangehensweise an steile und enge Kurven: 1. Gang und dann mit etwas Drehzahl durch. Ich fühle mich im 1. Gang komplett eingekuppelt jedenfalls sicherer als im 2. Gang mit schleifender Kupplung, von wegen Abwürgen in der kurve und dann liegst du da. Außerdem fahre ich in so eine Kurve erst rein, wenn sie komplett frei ist. Ansonsten bleibe ich vor der Kurve stehen. Wenn ich die Videos vom Stilfzer Joch sehe bei denen die Motorradfahrer in der Kurve anhalten müssen, weil sie sehr dicht einem PKW folgen, der in der Kurve anhält, frage ich mich immer: "Was macht der da?" Wie gesagt, für Madeira hat es bei mir bisher gereicht, auch wenn ich zugeben muss, dass ich auf Madeira schon an meine Grenzen gekommen bin. Da fuhr dann aber auch eher die Angst mit, dass ich mich bergab nach vorne überschlage, also das Hinterrad hochkommt, so steil wie es dort bergrunter ging. Ohne Vorderradbremse auch in den Spitzkehren war dort kein Blumentopf zu gewinnen. Die Motorbremse reichte selbst im 1. Gang nicht ansatzweise. Darf man auf solchen Straßen Angst bekommen?
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Wenn die Spitzkehren wirklich eng werden, fahre ich lieber im 1. Gang mit etwas mehr Drehzahl denn im 2. Gang. Hab im 2. immer etwas Bedenken, dass ich den Bock im Zweifelsfall in Schräglage abwürgen werde. Drum ist es für mich auch wichtig, dass ein Motorrad auch im 1. Gang sanft ans Gas gehen kann ohne heftige Lastwechselreaktionen. Bin vorm Kauf mit einer angemieteten v7 extra in ein enges Parkhaus gefahren und habe getestet wie sauber sie im 1. Gang die Rampen rauf und runter kommt und ob man direkt nach dem Anfahren auf der Rampe eng rechts und linksrum um die Kurven kommt.
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Bei Deinen Bildern muss ich immer an einen Ausflug mit meinen Arbeitskollegen denken. Ich wohne 120km vom Arbeitsplatz entfernt, entsprechend kennen sie sich bei mir in der Gegend so überhaupt nicht aus. In deren Heimatregion, in der Soester Börde, fahren sie getreu dem Motto: "Tempolimit +10km/h" muss immer passen. Wenn man sich also grob an das Tempolimit hält, wird man schon um die nächste uneinsahbare Kurve rum kommen. Diese Fahrweise haben sie mir schon damals vor 30 Jahren in der PKW-Fahrschule nachts ausgetrieben. In meiner Heimat, im nördlichen Ostwestfalen-Lippe, stehen da nicht unbedingt Schilder vor den Kurven. Und wenn man außerorts entsprechend 100km/h fahren darf, heißt das noch lange nicht, dass man mit diesen 100km/h auch um die Kurve rum kommt. Als wir in meiner Heimat unterwegs waren, habe ich entsprechend gesagt: "Ich fahre vorne weg, weil ich die Kurven kenne." Als wir zum Wilhelmsdenkmal hinauf gefahren sind, kam dann deren Aha-Erlebnis. Dort kommt hinter dem Ortsausfahrtsschild eine 300m lange gerade Rampe, alle haben also auf 100km/h beschleunigt und sich anschließend beschwert, dass ich langsamer wurde. Direkt auf einer kleinen Kuppe kommt dort nämlich die erste enge Kurve, die man im 2. Gang mit 30 nehmen sollte. Kein Geschwindigkeitstrichter, keine rot/weißen-Pfeile, die anzeigen, dass es links rum geht, nichts... ... und genau im passenden Moment kam noch der Linienbus, der den P&R-Parkplatz unten im Tal mit dem eigentlich viel zu kleinen Parkplatz oben am Denkmal verbindet, uns in dieser Kurve entgegen. Von dieser Situation erzählen meine Arbeitskollegen noch 2 Jahre später. Ich glaube, in dem Moment haben so Manche ihre Lektion gelernt, die da heißt, dass das Tempolimit nichts, aber auch rein gar nichts darüber aussagt, ob man selber in der Lage ist die Kurven mit dem Tempo auch zu nehmen. Guckt Euch einfach die ersten 25 Sekunden des Videos an. Ich meine die Kurve bei Sekunde 0:14:
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Ich denke über die Techniken nicht wirklich nach. Also ja, ich kann Drücken und Legen in der Kurve, aber die ganze Theorie von vorne bis hinten? Nein! Auch liebe ich es mit dem Vorderrad zu bremsen, weil ich da wesentlich mehr Gefühl auf der Bremse habe als auf dem Hinterrad, auch wenn man dies in Schräglage nicht tun soll. Was mir aufgefallen ist gerade seitdem ich meine v7 habe: In langsamen Kurven, die im 1. oder 2. Gang gefahren werden, also in Spitzkehren oder sehr engen Kreisverkehren, komme ich in der Kurve richtig weit runter in der Schräglage. Da berühren mitunter die Fußrasten den Asphalt. Mein Problem sind die richtig schnellen Kurven, also die Kurven, bei denen man außerorts die 100km/h voll stehen lassen kann. Da komme ich kaum runter in die Schräglage. Ich habe 1998 den Führerschein Klasse 3 und 1a zusammen gemacht und auch damals schon mußte ich mit Gegendruck bzw. aktivem Lenkimpuls, also links am Lenker drücken, damit sich die Maschine nach links in die Kurve legt, arbeiten. Das wollte der Prüfer auch sehen.
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Dir wird aber jeder 16jährige erklären warum ihm das nie passieren wird. 😁
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Und DAS Argument dürfte dann sämtliche Verbrenner-Motorräder ausstechen. In den Gesetzen ist halt die maximale Dauerleistung beschränkt und nicht die kurzzeitige Spitzenleistung. Bei meinem E-Auto, einem Cupra Born, ist es ähnlich. Spitzenleistung an die 400PS aber Dauerleistung nur um die 90 PS. Trotzdem fährt einem damit die Ducati auf der Autobahnauffahrt nicht weg. Dampf in allen Lebenslagen und das ohne Schaltunterbrechung. Beim Ampelstart ist es ähnlich. Da hab ich mit dem Bürgerkäfig die 50km/h bereits beim Verlassen der Kreuzung (ca. 15m hinter der Haltelinie) erreicht. Also wenn sich jemand mit einem Motorrad meint vordrängen zu müssen, ... ob der das schafft? 🙂 Beim Bürgerkäfig zählen bei mir aber eher die Betriebskosten. Aktuell bekomme ich den Strom für 8ct/kWh aus der Solaranlage. Diese 8ct würde ich ansonsten für die Einspeisung des Stroms bekommen. Wenn ich den Wagen richtig treibe, nimmt er sich 35kWh/100km, dann kosten mich also 2,80€. Bei normaler Fahrweise nimmt er sich ca. 20kWh, so dass mich 100km dann 1,60€ kosten. Bei 50.000km Jahresfahrleistung mit der einen Dose ein nicht zu unterschätzender Punkt.
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@holger333 Da wäre ich gerne mit einer alten Böhmerland vorgefahren. Das Motorrad darf nämlich offiziell mit drei Personen unterwegs sein. Mit angekuppeltem Beiwagen schleppt die Maschine sogar 5 Personen weg. 🙂 --> https://de.wikipedia.org/wiki/Böhmerland
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Die Sachen haben sie mir auch angeraten bei der ersten Inspektion zu wechseln und ich habe sie da auch wechseln lassen. Als Motoröl muß aber 10w60 rein. Wobei ich in unserem Sommer auch kein Problem damit hätte 15w50 zu fahren. Im Winter wäre mir 15 zu zähflüssig beim Kaltstart und 60 brauche ich auch nicht, weil ich mich eigentlich nie im Hochsommer bei 35°C durch den Stop&Go-Verkehr in der Stadt quäle. Aber wirklich 100% passend ist es halt nicht.
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Bis Geschwindigkeitsindex H (=210km/h) sind die Faktoren Gewicht (also Tragfähigkeit der Reifen) und Geschwindigkeit getrennt zu betrachten. Erst darüber nimmt mit zunehmender Geschwindigkeit die Tragfähigkeit der Reifen ab. --> https://www.reifensuchmaschine.de/reifen/reifen-tragfaehigkeit.htm#:~:text=Reifen Tragfähigkeit für H-V-W-Y Reifen. Das Spielchen hatte ich bei meinem letzten Audi a3 tdi. Eigentlich hätte V (=240km/h) gereicht, aber es mußte W (=270km/h) drauf, weil der Wagen laut Papier 212km/h lief und der V-Reifen bei 220 nur 97% seiner Tragfähigkeit hat, während der W-Reifen bei dem Tempo noch 100% tragen kann. Für 97% Resttragfähigkeit wäre der Wagen bei voller Beladung zu schwer gewesen.
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Ich war am Samstag zur Saisoneröffnung bei der Dekra und habe mal ganz doof gefragt was ich machen kann, weil in meinen Papieren V-Reifen stehen, die Maschine aber nur eine Höchstgeschwindigkeit von 175km/h erreicht und es keine V-Reifen mehr gibt. Der Prüfer guckte mich erst ungläubig an, wollte dann den Fahrzeugschein sehen, schaute einmal im Computer nach und meinte, er könne das aufgrund seiner Unterlagen in Speedindex T (=190km/h) abändern. Außerdem wäre auch der Lastindex der Reifen in den Papieren total überdimensioniert. Speedindex S (=180km/h) würde nicht gehen, weil anders als beim Auto ja der Fahrer beim Luftwiderstand einen wesentlichen Faktor darstellt, so dass die Maschine mit einer sehr kleinen und leichten Fahrerin ggf. die 175km/h überschreiten könne. Dann werde ich jetzt also zur Dekra pilgern und den Speed- und Lastindex ändern lassen, um auch H-Reifen fahren zu können. Das kann die Dekra nämlich, weil sie dafür Unterlagen im Computer haben. Aber Radialreifen gleicher Dimension begutachten können sie nicht. Das kann nur der TÜV... Was für ein Wahnsinn. 🫣
