cbk
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Dann will ich mal weiter machen… Nach dem Flug von Terceira nach Faial habe ich dort die angemietete 125er übernommen, etwas Größeres war leider nicht zu bekommen, und habe eine Nacht auf Faial verbracht, bevor es am nächsten Tag mit der Autofähre rüber ging nach Pico. Pico, von Faial aus gesehen Da ich das Zimmer dort erst gegen 15 Uhr beziehen konnte, bin ich dann mit dem kompletten Gepäck, weil das Wetter an dem Tag ausgezeichnet war, den Pico hinauf gefahren. Bei der Fahrt merkte man schon, dass die kleine Maschine mit ihren 9,5 PS wirklich am Ende ihrer Leistungsfähigkeit war. Es ging oft trotz gerader Straße nur mit 45-50km/h vorwärts, musste sie doch insg. 130kg den Berg hoch schleppen. Oben an der Berghütte hörte ich dann andere Touris, die sich darüber aufregten, dass man auf Pico praktisch kein Auto mieten kann (kaum verfügbar und extrem teuer), sie deshalb mit dem Taxi auf den Berg fahren wollten, nur um dann festzustellen, dass es auf der ganzen Insel nur 5 Taxis (genau: nur 5 Fahrzeuge!) gibt. Daher der dringende Tipp: Mietet das Fahrzeug auf Faial an und nehmt es auf der Autofähre mit rüber. Üblicherweise bieten die Unterkünfte auf Pico einen Shuttle-Service ab Fährhafen bzw. Flughafen an, aber damit kommt man ja auch nicht wirklich jeden Tag vorwärts. Ansonsten gibt es noch Touranbieter für geführte Wanderungen etc., die einen an der Unterkunft aufsammeln. Wenn alle Anderen laufen müssen, ist man auch mit dem kleinen Mädchen (Macbor Rockster 125) der König. Faial von Pico aus gesehen. Leider ist mir beim Einchecken in der Unterkunft auf Pico meine Powerbank aus der Tasche gefallen und wollte danach nicht mehr arbeiten, weshalb Ihr von mir den letzten Tagen nichts gehört habt. Der Strom reichte so gerade eben für Fotos und eine notdürftige Navigation.
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Sagt mal, ist das so außergewöhnlich, dass jemand auf der Dorf-Durchgangsstraße (geschätzt 5,5m breit) mit dem Motorrad in einem Zug wendet? Ist es so außergewöhnlich, dass man bergan im 1. Gang anfährt und dann gleich mit schleifender Kupplung rechts abbiegt? Ich habe hier jedenfalls schon wiederholt 👍 für diese Aktionen bekommen. Oder war ich so langsam bei den Fahrmanövern, dass die Zuschauer an Motorrad-Trial denken mußten? 🤔
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Hier noch die Hauptstadt Terceiras, Angra de Heroísmo. Man merkt echt, dass hier der Tourismus noch kaum angekommen ist. Hotels gibt es nur sehr wenige, dafür aber Unterkünfte ohne Verpflegung mit Toilette aufm Flur. Aber mit zwei Bäckereien und fünf Restaurants in 300m Umkreis funktioniert das schon.
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Bin gerade mit 24PS auf Terceira unterwegs. Die Leistung der Royal Enfield Himalayan Scram, die sie aus ihren 411ccm rausholt, ist komplett ausreichend. Ich muss mich nur dran gewöhnen, dass ich bergrunter öfters bremsen muss, weil die Motorbremse natürlich auch weniger Leistung hat.
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Ich fahre derweil Continental Road Attack 3CR (vorne) bzw. 4 (hinten). Michelin hatte beim Road Classic wohl mal massive Probleme mit Höhenschlag im Reifen. Selbst die Rezensionen auf der Michelin-Webseite sprechen da ja Bände. Jedenfalls hat sich die Werkstatt meines Vertrauens letztes Jahr geweigert den Road Classic zu montieren, weil sie damit wohl zuviel Theater gehabt haben. So bin ich dann zu Conti gekommen.
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V7 Sport 850: Wie viel moderne Technik verträgt ein Klassiker?
cbk replied to Ben's topic in Guzzi News und Blog
Mein letzter Stand ist, zumindest habe ich das so hier im Forum gelesen, dass das Doppelinstrument bei der Umstellung der Abgasnormen von Euro 5 auf Euro 5+ weggefallen ist. Somit kann man die neuen Euro 5+ Maschinen wohl nicht mehr aufs Doppelinstrument der 2021er v7 850 Special umrüsten, weil man dann die Euro 5+ Software nicht eingespielt bekommt bzw. es diese für das Instrument gar nicht gibt. -
V7 Sport 850: Wie viel moderne Technik verträgt ein Klassiker?
cbk replied to Ben's topic in Guzzi News und Blog
Guck, ich vergleiche die V7 850 Special mit der Kawasaki Z900RS und bei dem Vergleich muss ich zugeben, dass die 2026er Kawasaki besser abschneidet als die 2026er Guzzi. -
Also 10w40 war im PKW-Bereich über Jahrzehnte der Standard und ich habe kein Problem damit einem 1,9L VW TDI Triebwerk 10w40 zu geben.
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Ich hätte da noch eine Dose Getriebeöl 75w140.
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Moin Klaus, ich würde bei deinem Wohnort die genaue Adresse entfernen. "Siegen" reicht. Nicht, dass Du nachher noch ungebetenen Besuch bekommst, der dir die Garage ausräumt.
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Mein Vergleich zielte auch eher auf das ganze Gehaltsgefüge dort ab. Als ich vor 4 Jahren auf Porto Santo (Nachbarinsel von Madeira) war, gab es das Bier (0,3L) in der Kneipe für 80ct.
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Die Motorräder kosten zwischen 35€ (125er) und 70€ (Guzzi) am Tag. 125er Roller würde man auch für 25€ am Tag bekommen. Die Flüge zwischen den Inseln schlagen mit jeweils ca. 80€ zu Buche (inkl. 23kg Aufgabegepäck). Der Hin- und Rückflug ab Frankfurt nach Sao Miguel kostet 750€ (zusammen). Die drei Fährverbindungen inkl. Motorradtransport kommen zusammen auf 50€. Bei den diversen Unterkünften bin ich im Durchschnitt bei 40€ pro Nacht, wobei ich darauf geachtet habe schon ein eigenes Zimmer zu haben. Als Alleinreisender im Doppelzimmer ist das immer etwas blöd. Wenn man da noch etwas mehr sparen will, kann man auch einzelne Betten im Schlafsaal buchen. Solche Unterkünfte gibt es dort auch. Wie ich an anderer Stelle schon einmal sagte: Portugal ist das Armenhaus Westeuropas und die Inseln (Azoren, Madeira) sind das Armenhaus Portugals. Nachtrag: Vielleicht noch ganz interessant: Bei meiner Suche nach Motorradvermietern bin ich über eine Motorradwerkstatt auf Sao Jorge gestolpert. Die schreiben auf ihrer Webseite, dass sie pro Arbeitsstunde des Mechanikers 25€ ansetzen. Was kostet die Mechaniker-Stunde bei uns in Deutschland? 150€?
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Da die Azoren portugiesisch sind, gibt es ab Lissabon auch eine Schiffverbindung nach Sao Miguel. Von dort aus sind alle anderen Inseln ebenfalls mit Autofähren erreichbar. Also wenn Du richtig viel Zeit hast, kannst ja mal testen, ob der Adler auch heute noch langstreckentauglich ist.
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Hier mal die Route auf einer Karte eingezeichnet: Die schwarzen Strecken werden geflogen und die blauen sind Fährverbindungen. Das Blöde bei den vielen kleinen Inseln ist, dass man üblicherweise die Mietfahrzeuge nicht mit auf die Nachbarinsel nehmen darf. Gleichzeitig gibt es z.B. auf Sao Jorge aber auch gar keine Motorrad- oder Rollervermieter. Daher auch mein Umweg über Faial ganz im Westen als Schnittstelle zwischen der Fliegerei und den Fähren. Der Vermieter dort erlaubt es zumindest die Maschine auf die beiden Nachbarinseln Pico und Sao Jorge mitzunehmen. Der Einfachheit halber hätte ich natürlich lieber eine Maschine auf Sao Miguel angemietet und wieder zurückgegeben und wäre dann einmal mit Fähren alle Inseln nacheinander abgefahren.
