cbk Posted 17 hours ago Share Posted 17 hours ago Moin, kennt ihr auch das Gefühl, dass ihr bei einer Gruppenausfahrt der Langsamste seid? Ich erlebe es irgendwie immer wieder, dass ich zwar an der Gruppe dran bleiben kann, ich dann aber wirklich am Limit unterwegs bin. Während sich die Anderen die Landschaft angucken, hab ich dafür dann absolut kien Auge mehr sondern achte wirklich nur noch auf die Straße. Andererseits fallen dann bei der Kaffee-Pause auch immer wieder Sätze wie: Da war Sand in der Kurve... Da gurkte ein 15km/h Kranken-Rollstuhl außerorts auf der Straße rum... und das bei den Kurven Bin auf den Asphalt-Schmierereien etwas weggerutscht bis der Reifen wieder gepackt hat. Ich habe bei den Anderen immer das Gefühl, dass die irgendwie über ihrem Limit fahren ohne es so wirklich zu merken. Ich komme allerdings auch aus einer Region, in der es eher weniger Tempolimit-Schilder gibt. Also wenn hier bei mir außerorts 100km/h erlaubt sind, heißt das noch lange nicht, dass man da auch mit 100 durch die nächste Kurve kommt. Ggf, kommt da sogar eine 1. Gang Spitzkehre. Die anderen Gruppenmitglieder kommen aus einer Region, wo alles mit Tempolimits zugepflastert ist. Da höre ich immer wieder: "Man muss mit Tempolimit + 10km/h durch die Kurve kommen." So eiskalt, wie die in die Kurven reinhalten... das kann ich nicht. 🫢 Aber dafür beeindruckt mich dann auch kein Sand in der Kurve oder Schlaglöcher in einer Allee, die man dank des Schattenspiels auf dem Asphalt praktisch nicht sieht, während für die Anderen irgendwie der Hauptgesprächsstoff ist wie schlecht die Straße ist und wie kurz sie vorm Abflug waren. Die gemeinsamen Touren sind üblicherweise so 250-300km lang. Während die übrigen Gruppenmitglieder 10-20km Anfahrt haben, liege ich bei 150-170km (einfache Strecke). Ich habe am Ende des Tages also grob die doppelte Strecke auf der Uhr. Also 500km sind auf meiner kleinen v7 kein Problem, auch nicht mehrere Tage in Folge, auch nicht bei 40°C im Schatten, wie ich in den letzten Tagen feststellen durfte, sehr dünne Textil-Kombi sei dank. Ich würde mir auch 800km zutrauen. Aber das Kurventempo schaffe ich nicht, insb. nicht in schnellen Kurven. In engen Kurven (Kreisverkehr z.B.) geht es in Schräglage bis die Fußrasten aufsetzen, wenn es sein muß, aber wenn es darum geht auf der Landstraße die 100km/h stehenzulassen in der Kurve, insb. wenn ich den Kurvenausgang nicht sehe... nee, kann ich nicht. Ist 10w60 eigentlich für Temperaturen über 40°C bei dem rein luftgekühlten Tirebwerk noch ausreichend oder muss ich da Angst vor einem Abriß des Schmierfilms im Stop & Go Verkehr haben? 1 Quote Link to comment Share on other sites More sharing options...
Gexx Posted 17 hours ago Share Posted 17 hours ago 10W-60 kannst du auch bei dem heißen Wetter verwenden Zum Thema Gruppenfahren...ja, das ist das Problem einer fahrtechnisch inhomogener Gruppe. Wenn du nur an deinem Limit mithalten kannst, müsstest du eigentlich vorausfahren und das Tempo vorgeben. Da das aber wahrscheinlich in deiner Gruppe auch nur dumme Kommentare hervorbringt und du dich dann getrieben fühlst, bleibe hinten und fahre deinen Stil...lass sie ruhig vorausziehen und versuche bloss nicht dranzubleiben. Für dich soll das Fahren doch auch Spass machen und du sollst die Landschaft genießen 4 2 Quote Link to comment Share on other sites More sharing options...
Blixa Posted 11 hours ago Share Posted 11 hours ago Falsche Gruppe, ganz einfach. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Bringt nur Stress, Gefahr und Frust rein. Es kommt ja auch drauf an, mit was für Böcken deine Kumpels unterwegs sind. Bau dir ne neue Gruppe auf, die fahrerisch und mopedtechnisch zu dir passt. Niemand hat es nötig, sich selber fertig zu machen. 1 Quote Link to comment Share on other sites More sharing options...
franks Posted 11 hours ago Share Posted 11 hours ago Das Limit im öffentlichen Strßenverkehr sind deine Fahrfähigkeiten im Rahmen der StVo und der gesundene eigene Überlebenswillen. Es ist dein Leben, dein Motorrad und dein Führerschein. und dann gibt es noch den §1 der StVo. Gruppendynamik kann schmerzhaft enden nur weil man dazugehören wollte. 1 Quote Link to comment Share on other sites More sharing options...
Bastlwastl Posted 10 hours ago Share Posted 10 hours ago Deine Beschreibung und Blixas Kommentar treffen es in dem Fall auf den Punkt. 1 Quote Link to comment Share on other sites More sharing options...
Nazzaro Posted 10 hours ago Share Posted 10 hours ago (edited) Der Weg ist das Ziel! und grundsätzlich immer "Dein Weg ist das Ziel" alles andere haben Dir die Kollegen schon ins "Pflichtenheft" geschrieben. Edited 10 hours ago by Nazzaro Quote Link to comment Share on other sites More sharing options...
Centenario_DD Posted 10 hours ago Share Posted 10 hours ago vor 7 Stunden schrieb cbk: In engen Kurven (Kreisverkehr z.B.) geht es in Schräglage bis die Fußrasten aufsetzen, wenn es sein muß Schon das zeigt wie tief du schon drin steckst in dem Morast 🤪 Ganz ehrlich, such dir ne andere Gruppe denn sie wird dir früher oder später schmerzen bereiten. Und auch um die V7 ist es einfach zu Schade, sie ist dafür nicht macht. Und das sagt einer, der auch mit einer flotten Gruppe aus Kilos unterwegs ist. Der Unterschied ist nur, die machen ihr Ding, warten im nächsten Ort/Abzweig und haben trotzdem ihren Spaß 🤠 Quote Link to comment Share on other sites More sharing options...
efa Posted 9 hours ago Share Posted 9 hours ago (edited) Moin, alle vorstehen Schreiber liegen mit ihren Aussagen völlig richtig. Daran gibt es nichts zu kritisieren. Sollte dir die Gruppe aber wichtig sein, würde ich dir ein Kurventraining empfehlen. Dardurch könntest du eventuell deine Skills verbessern, mehr Routine erreichen und fühlst dich dann nicht mehr so "abgehängt". Ausserdem machen diese Trainings auch Spass. Edited 9 hours ago by efa Rechtschreibung Quote Link to comment Share on other sites More sharing options...
mako Posted 8 hours ago Share Posted 8 hours ago Servus, ich sage du solltest nicht zu pessimistischt sein, fahr einfach wie es dir gefällt. Lass die andere zufahren. mach ich schon lang so, meine Geschwindigkeit ist Höchstgeschwindigkeit. Einzig , ich bremse nicht, Motorbremse ja, ich laß laufen Grüße , mako 1 Quote Link to comment Share on other sites More sharing options...
HaJü Posted 7 hours ago Share Posted 7 hours ago Ich bin überwiegend alleine unterwegs und das ganz bewusst da muss ich mich niemanden anpassen. Ab und zu fahre ich mit Stephan (Son of HaJü) und seinen Arbeitskollegen. Wir fahren alle den selben Stil und mit Kopf ohne uns gegenseitig etwas beweisen zu müssen. Wenn ich in einer Gruppe fahre und mit der Situation nicht klar komme lasse ich mich zurückfallen und verabschiede mich am nächsten Stopp. Gruß Jürgen 1 1 Quote Link to comment Share on other sites More sharing options...
BrevaStefan Posted 7 hours ago Share Posted 7 hours ago Ausklinken aus der Gruppe und nicht mitheizen, das kann ins Auge gehen. Ich hatte mal eine Sardinientour bei einem Motorradreiseanbieter gebucht. War im Grund schon gut, doch als der Guide vorne anfing, mit 120 km/h abschnittsweise über die dortigen Landstraßen zu brettern (was für die hinten dann auch schon mal 140 km/h und mehr bedeutet), da hab ich mich zusammen mit einem anderen Mitfahrer ausgeklinkt und wir sind die restlichen Touren selber gefahren. Mit viel mehr Spaß als vorher. Fragt sich nur, warum ich dann bei einem Reiseanbieter mit Guide buche, wenn ich dann eh selber fahren muss ... 🤷♂️... hab aber ich seither auch nimmer getan, u.a. auch weil der Guide nicht kritikfähig war und die Chefin nicht zuhören wollte. 1 Quote Link to comment Share on other sites More sharing options...
philipp404 Posted 6 hours ago Share Posted 6 hours ago Ja ich kenne das Gefühl, ist nicht schön und lässt bei einer eigentlich schönen Tour doch ab und zu einen faden Beigeschmack zurück. Natürlich solltest du versuchen dein eigenes Limit nicht zu weit zu überschreiten, das ist es nicht wert. Da spielen natürlich viele Faktoren eine Rolle. Wenn die anderen Bikes deutlich sportlicher (muss nicht unbedingt mehr Leistung bedeuten) sind als deine V7 können die sehr entspannt deutlich schneller fahren als du. Wenn die Erfahrung und das Fahrkönnen einfach höher sind, kann das zum selben Ergebnis führen. Wenn man ganz hinten in einer Gruppe fährt, muss man teilweise deutlich schneller fahren als die vorderen Fahrer um dranzubleiben (Ziehharmonika-Effekt). Bevor du jetzt direkt die Gruppe verlässt könntest du ja erstmal das Gespräch suchen, vielleicht ist den vorausfahrenden das gar nicht bewusst, oder sie sind trotz ihrer tollen Sprüche über rutschende Reifen etc. eigentlich auch sehr gestresst. Falls es dir um die Gemeinschaft am Pausenstopp etc. geht, könnt ihr euch da ja auch wiedertreffen. Ein langsamerer Fahrstil bedeutet selten mehr als 5min Verspätung. Aber ansonsten gilt auch für mich: alleine fahren ist meist entspannter Quote Link to comment Share on other sites More sharing options...
holger333 Posted 6 hours ago Share Posted 6 hours ago Moin, ich gehöre zwar nicht zu den Langsamen, aber auch ich möchte nicht andere zu stressigen Fahrten nötigen. Daher: fahre Deine Tour alleine, trefft Euch an Zwischenstops oder am Ziel. Empfehlen würde ich trotzdem auch ein Kurventraining... unabhängig von dem Thema Gruppenfahrten, aber es hilft Dir, Deine Sicherheit zu stärken. Reisen mache ich immer alleine, max. wäre es 2 andere, wenn der gemeinsame Fahrstyle allen passt. Zu Etappen trifft man sich und am Ende am Zielort. Gruß Holger 1 Quote Link to comment Share on other sites More sharing options...
Aventinus Posted 6 hours ago Share Posted 6 hours ago Bei uns fährt der Langsamste voraus. An Pässen oder besonders kurvigen Strecken wird vorher vereinbart, dass jeder für sich fährt und man sich an einem Punkt wieder trifft. Quote Link to comment Share on other sites More sharing options...
Blixa Posted 6 hours ago Share Posted 6 hours ago vor 22 Minuten schrieb Aventinus: Bei uns fährt der Langsamste voraus. An Pässen oder besonders kurvigen Strecken wird vorher vereinbart, dass jeder für sich fährt und man sich an einem Punkt wieder trifft. Auch dann passt es nicht. Wenn ich mit ner Kilo unterwegs bin, brauch ich keinen, der mit seiner lahmen V7 voraus fährt. Der fährt dann auf der letzten Rille und ich penn fast ein. Ein Kumpel fährt ne V85, da ist das genau so. Durchladen unmöglich, wenn er dabei ist. Natürlich nehmen wir ihn mit, aber nicht immer. Man sollte sich bei der Entscheidung, welches Moped man sich kauft, auch ein wenig am Umfeld orientieren. Oder sich halt ein anderes Umfeld suchen... Das war bei mir im Übrigen der Hauptgrund, warum ich die Stelvio abgegeben hab. Wenn du nicht mal stressfrei hinter ner MT09 hinterher kommst, ist es definitiv der falsche Schlitten. Quote Link to comment Share on other sites More sharing options...
philipp404 Posted 5 hours ago Share Posted 5 hours ago vor 24 Minuten schrieb Blixa: Wenn du nicht mal stressfrei hinter ner MT09 hinterher kommst, ist es definitiv der falsche Schlitten. nunja das sollte natürlich nicht der Maßstab für eine Reiseenduro sein, bei 115PS auf unter 200kg ist eine MT09 in den richtigen Händen schon ein ziemlich sportlich zu bewegendes Motorrad Quote Link to comment Share on other sites More sharing options...
Centenario_DD Posted 5 hours ago Share Posted 5 hours ago Mir fällt auch grad nix ein mit dem man "entspannt" an ner MT09 dran bleibt... es sei denn sie hat nen Platten 🤣 ...oder in ner 30er Zone 😀 Quote Link to comment Share on other sites More sharing options...
Blixa Posted 5 hours ago Share Posted 5 hours ago Naja, ner 1250 GS oder 1290/1390 fährst du auf dem Ding nicht weg. Die Stelvio ist bezogen aufs Gewicht einfach ziemlich schwach auf der Brust. Quote Link to comment Share on other sites More sharing options...
Major B. Kloppt Posted 4 hours ago Share Posted 4 hours ago vor 13 Stunden schrieb cbk: Moin, kennt ihr auch das Gefühl, dass ihr bei einer Gruppenausfahrt der Langsamste seid? Ich erlebe es irgendwie immer wieder, dass ich zwar an der Gruppe dran bleiben kann, ich dann aber wirklich am Limit unterwegs bin. Während sich die Anderen die Landschaft angucken, hab ich dafür dann absolut kien Auge mehr sondern achte wirklich nur noch auf die Straße. Andererseits fallen dann bei der Kaffee-Pause auch immer wieder Sätze wie: Da war Sand in der Kurve... Da gurkte ein 15km/h Kranken-Rollstuhl außerorts auf der Straße rum... und das bei den Kurven Bin auf den Asphalt-Schmierereien etwas weggerutscht bis der Reifen wieder gepackt hat. Ich habe bei den Anderen immer das Gefühl, dass die irgendwie über ihrem Limit fahren ohne es so wirklich zu merken. Ich komme allerdings auch aus einer Region, in der es eher weniger Tempolimit-Schilder gibt. Also wenn hier bei mir außerorts 100km/h erlaubt sind, heißt das noch lange nicht, dass man da auch mit 100 durch die nächste Kurve kommt. Ggf, kommt da sogar eine 1. Gang Spitzkehre. Die anderen Gruppenmitglieder kommen aus einer Region, wo alles mit Tempolimits zugepflastert ist. Da höre ich immer wieder: "Man muss mit Tempolimit + 10km/h durch die Kurve kommen." So eiskalt, wie die in die Kurven reinhalten... das kann ich nicht. 🫢 Aber dafür beeindruckt mich dann auch kein Sand in der Kurve oder Schlaglöcher in einer Allee, die man dank des Schattenspiels auf dem Asphalt praktisch nicht sieht, während für die Anderen irgendwie der Hauptgesprächsstoff ist wie schlecht die Straße ist und wie kurz sie vorm Abflug waren. Die gemeinsamen Touren sind üblicherweise so 250-300km lang. Während die übrigen Gruppenmitglieder 10-20km Anfahrt haben, liege ich bei 150-170km (einfache Strecke). Ich habe am Ende des Tages also grob die doppelte Strecke auf der Uhr. Also 500km sind auf meiner kleinen v7 kein Problem, auch nicht mehrere Tage in Folge, auch nicht bei 40°C im Schatten, wie ich in den letzten Tagen feststellen durfte, sehr dünne Textil-Kombi sei dank. Ich würde mir auch 800km zutrauen. Aber das Kurventempo schaffe ich nicht, insb. nicht in schnellen Kurven. In engen Kurven (Kreisverkehr z.B.) geht es in Schräglage bis die Fußrasten aufsetzen, wenn es sein muß, aber wenn es darum geht auf der Landstraße die 100km/h stehenzulassen in der Kurve, insb. wenn ich den Kurvenausgang nicht sehe... nee, kann ich nicht. Mach dir keinen Kopf, dein Tempo ist dein Tempo und das ist gut so. Falls etwas passiert, musst du mit den Konsequenzen der Entscheidungen einer bestimmten Person leben; Deiner. Gruppenausfahrt mit vielen Teilnehmern ist immer schwierig. Es muss immer vorher klar sein was das Ziel ist, wie oft Pause gemacht wird, wie lange Pause gemacht wird, wo gegessen wird, der Zeitplan und vorallem dass allen der Benimm im Formationsflug klar ist. Ein enges Planungskorsett, wo man auf die Zeit und Energiefressende Planungsarbeit richtig Bock haben muss. Allein fahren heisst Freiheit, da man nur auf die eigene Person Rücksicht nehmen muss. Quote Link to comment Share on other sites More sharing options...
philipp404 Posted 4 hours ago Share Posted 4 hours ago vor 2 Stunden schrieb BrevaStefan: Ich hatte mal eine Sardinientour bei einem Motorradreiseanbieter gebucht. War im Grund schon gut, doch als der Guide vorne anfing, mit 120 km/h abschnittsweise über die dortigen Landstraßen zu brettern (was für die hinten dann auch schon mal 140 km/h und mehr bedeutet), da hab ich mich zusammen mit einem anderen Mitfahrer ausgeklinkt und wir sind die restlichen Touren selber gefahren. wenn ich raten müsste würde ich auf den Roadcaptain tippen... Quote Link to comment Share on other sites More sharing options...
Franjo64 Posted 3 hours ago Share Posted 3 hours ago Hallo! Ich sehe das wie die meisten Anderen. Jeder hat so seinen Stil den er fährt. Diesen sollte man auch unbedingt beibehalten! Über sein Limit und sein Gefühl zu fahren macht wirklich keinen Sinn und ist meist nur sehr anstrengend. Da kommt der Spass am Fahren definitiv zu kurz. Definiert einfach Punkte auf der Route wo Ihr Euch dann treffen könnt. Ich bin sicherlich auch nicht der Langsamste von uns, aber wenn mein Sohn mit seinen Kumpels mitfährt, bin ich definitiv zu langsam, mag am Alter liegen. Wir vereinbaren dann Treffpunkte an denen wieder alle da sind. So macht es dann für alle Spaß. VG Franz Josef Quote Link to comment Share on other sites More sharing options...
Blixa Posted 1 hour ago Share Posted 1 hour ago Man sollte sich auch immer tunlichst selber richtig einordnen. Und anerkennen, dass es viele Fahrer gibt, die es einfach besser können als man selber. Das ist beim Moped fahren nämlich nix anderes als beim Fußball, Schach oder Tennis. Ich hatte da erst jüngst wieder ein Erlebnis, als ich einen auf ner 890 auf meiner Hausstrecke durchs Weserbergland jagen wollte - oder besser gesagt mit nem deutlich stärkeren Schlitten dran bleiben wollte. Hat nicht geklappt und wär, wenn ich es weiter getrieben hätte, auch definitiv übel für mich ausgegangen. Der war einfach so viel besser als ich, dass er mich mutmaßlich auch mit ner Vespa nass gemacht hätte. Sowas öffnet mir immer wieder die Augen und hilft mir, mich selber einzuordnen. Der Ritt auf der Rasierklinge kann schnell ein böses Ende nehmen. 1 Quote Link to comment Share on other sites More sharing options...
Corinna Posted 1 hour ago Share Posted 1 hour ago Man sollte auch immer den Gruppenzwang im Auge haben. Viele fühlen sich gezwungen das Tempo, das jemand vorgibt, mitzuhalten, weil sie Angst haben, sonst nicht mehr für voll genommen zu werden. Umgekehrt gibts das auch: Der Tourguide fühlt sich gezwungen, ordentlich Tempo zu machen, weil er Angst hat als Graupe betrachtet zu werden. Das schaukelt sich auf. Ich hab nen Bekannten, der vor Kurzem, nach einem tödlichen Unfall, seine Konsequenz so gezogen hat: Wenn er das Gefühl bekommt, dass die Gruppe zu viel Adrenalin und/oder Testosteron ausschüttet, klinkt er sich aus. Zur Not schon vor dem Losfahren. Quote Link to comment Share on other sites More sharing options...
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