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Was man heute in der Fahrschule nicht mehr lernt


cbk

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Sagt mal, lernt man heute in der Motorrad-Fahrschule eigentlich noch wie man ein Motorrad auf den Hauptständer aufgebockt bekommt?

Also linke Hand an den Lenker, lenker gerade ausrichten, rechtne Fuß auf den Hauptständer, Hauptständer treten, bis die Maschine senkrecht auf beiden Füßen des Hauptständers steht, jetzt mit der linken Hand die Kupplung ziehen, mit der rechten Hand den Sozius-Fußrastenausleger greifen, mit dem rechten Fuß den Hauptständer runtertreten und gleichzeitig mit der rechten Hand die Maschine am Ausleger nach oben ziehen.

Ich erlebe es jedenfalls immer und immer wieder, dass weder meine Azubis (bin Berufsschulpauker) noch meine Kollegen, die im hohen Alter den Motorradführerschein gemacht haben, ihre Kisten auf den Hauptständer bekommen. Das schafft wirklich niemand. Wenn sie mir dann zeigen sollen, wie sie es denn machen würden, vergessen nur ganz Wenige die Kupplung, aber wirklich alle vergessen die rechte Hand, mit der sie am Ausleger oder sonst wo an der Maschine zupacken, um die Maschine nach oben zu ziehen. Entsprechend bekommt wirklich niemand seine Maschine auf den Hauptständer gestellt.

Sowas müßte eigentlich in der Fahrschule doch gemacht werden, oder?

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Man muss dazu sagen das nicht alle Hauptständer wenn überhaupt vorhanden,  gleich ausgelegt sind. 

Bei manchen tu auch ich mir extrem Schwer. Wo ich mich dann Frage wie es 

andere Schaffen sollen mit weniger Kraft und Kampfgewicht…

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Ich habe es nicht gezeigt bekommen, weil die Honda keinen hatte. Führerschein letztes Jahr im September.

Ich hatte mal eine Royal Enfield Shotgun ausgeliehen, mit Hauptständer. 

Ich stell mich links daneben, halte sie gerade mit der linken Hand am Griff und der rechten Hand am Sattel / Griffe falls vorhanden. 
Trete auf den Haupständer, halte die Maschine möglichst geraden, sodass er mit beiden Füßen gleichzeitig aufkommt und dann kann man eigentlich mit einem kleinen Ruck nach hinten und mit dem kompletten Eigengewicht auf den Hauptständer super easy die Maschine aufbocken.

PS: Die Fahrschule hat mir nichtmal richtig schieben gezeigt :D Aber gut ich wollte ja auch fahren und nicht spazieren :D

Edited by ShadowRap411
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Hatte noch nie ein Motorrad ohne Hauptständer, auch meine Frau kann die Cali aufbocken, mit nur 60 Kilo Kampfgewicht. Ich musste die Fahrschul BMW auf den Haupständer stellen, während der Prüfung, um eine defekte Zündkerze zu wechseln.

Grüße , mako

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Nun mit den Hauptständern ist das so eine Sache, manche haben schon eine eigenartige Kinematik: Bei meinen 4 Californias war das überhaupt kein Problem, meine V 11 hatte keinen Hauptständer, bei der NORGE 1200 GT war´s schon ein wenig mit Kraftaufwand verbunden, bei meiner derzeitgen Kawa W 800 ist das Aufbocken ein Kinderspiel und bei der Moto Guzzi V7 III läßt sich der Nachrüsthauptständer von Hepko & Becker schon mit einigem Krafteinsatz "bitten" - bin in der "Aufbocktechnik" geübt, auch weil ich das in meiner Fahrschulausbildung Anno 1969 noch gelernt habe.

Edited by tscharlie
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Die Guzzi lässt sich leicht aufbocken, mit einem kleinen Ruck an der Sitzbank/Bügel. Die 1100 GS ging schwerer, es kommt immer auf den Hebel und den Weg an, den das Moped in die Horizontale machen muss. Also gibt es auch konstruktiv gut oder schlecht gemachte Hauptständer.

Edited by tedrei
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vor 44 Minuten schrieb Andraxxx:

Wozu Kupplung ziehen???

Wahrscheinlich, weil du das Motorrad in der Fahrschule ja im 1. Gang abstellen sollst. Je nach Hauptständer bewegt sich die Maschine aber noch auf den Rädern nach Hinten beim Aufbocken. Das geht dann mit der Kupplung leichter als ohne.

ABER nur meine Vermutung, was anderes fällt mir nicht ein :D

Edited by ShadowRap411
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Ja das habe ich auch gelernt letztes Jahr beim großen Schein -> 1.Gang rein und Lenkerschloß. Aber einen Hauptständer hatten weder die Honda CB300R als A2 Maschine, und die beiden späteren A-Maschinen (Yamaha MT-07) nicht.

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Bei meiner Fahrprüfung 1973 musste ich mit einen 200er Roller auf einem Parkplatz eine 8 fahren und vor dem Prüfer abbremsen. Das war es. Ich hatte eine Fahrstunde auf dem Roller - auch auf dem Parkplatz. An Unterricht kann ich mich leider nicht erinnern. 😜

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Die meisten Maschinen haben doch gar keinen Hauptständer mehr. Selbst bei V100 und Stelvio sind das Nachrüstteile. Warum sollte man Hauptständer bedienen können, wenn man eh nur Sportmoppeds fährt?

Ich hab bei der V100 nen Nachrüst-Hauptständer dran (der übrigens ziemlich schäbig wirkt im Verhältnis zum Seitenständer und der Maschine allgemein) und hab mir die Technik vom Werkstattleiter zeigen lassen und vorm Laden mit ihm geübt. Inzwischen klappts prima, nutze ich aber nur, wenn ich ein freidrehendes Hinterrad brauche.

Kann mich noch gut an die Motorräder meines Bruders in den 80ern erinnern, von denen ich damals keines selbst aufgebockt bekommen habe. War dann 82 beim 1er Führerschein froh, dass der Fahrlehrer nur ne Maschine mit Seitenständer hatte...

Edited by Corinna
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vor einer Stunde schrieb ShadowRap411:

Wahrscheinlich, weil du das Motorrad in der Fahrschule ja im 1. Gang abstellen sollst. Je nach Hauptständer bewegt sich die Maschine aber noch auf den Rädern nach Hinten beim Aufbocken. Das geht dann mit der Kupplung leichter als ohne.

Treffer, versenkt!

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Servus,

1977: im Leerlauf anhalten, mit dem Schlüssel abstellen, aufbocken. Suzuki 400 Zweizylinder. Honda CB 200 war damals auch beliebt. Fahrschule aus Wr. Neustadt. Der Chef war ein aktiver Motorradfahrer. 

 

Beste Grüße, Hannes

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Moin,

wichtig ist beim Aufsitzen, das man nicht den Lenker sucht...

der sollte immer vorne sein 🫢

(sorry...aber einige Antworten verleiten zu einer humorvollen Antwort) 😇😂

Gruß

Holger

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vor einer Stunde schrieb Lassard:

Ja das habe ich auch gelernt letztes Jahr beim großen Schein -> 1.Gang rein und Lenkerschloß. Aber einen Hauptständer hatten weder die Honda CB300R als A2 Maschine, und die beiden späteren A-Maschinen (Yamaha MT-07) nicht.

Genau das. Habe das auch nicht gelernt. Meine Maschinen haben aber auch keinen Hauptständer.
Und abgestellt wird immer mit eingelegtem Gang.

Privat musste ich gezwungenermaßen lernen wie man ein Motorrad rückwärts schiebt, vor dem Motorrad herlaufend, die Kupplung als Bremse nutzend. Sonst käme ich nicht aus dem Schuppen am Auto vom Nachbarn vorbei. Sollte man ganz wach sein dazu und besser die Soziusfußrasten einklappen. 😄

Am Ende sind wir erwachsene Menschen. Wenn wir nur mit dem arbeiten müssten, was uns irgendwelche Schulen und Lehrer beigebracht haben, wären wir ziemlich arm dran.

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mein Motorradführerschein:

nach 2 Jahren auf `ner 50er Kreidler:

rauf auf einen Heinkel Roller... ausgenudelt war der schon...

mit Handdrehgriff Schaltung

in einer Sackgasse:

bis zum Ende und drehen ohne zu fußeln, zurück und eine Vollbremsung bis vor dem Prüfer.

Dann nochmal eine 8 fahren, ohne Füße absetzen.

fertig.

alles andere war eigene Fahrpraxis, eigene Trainings, später mein Moto Cross Sport und km, km, km.

ging auch.

 

Auto- und Motorradführerschein 280 DM.

Gruß

Holger

 

Edited by holger333
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Moin,

den 1. Gang lege ich nur bei Hanglage und Benutzung des Seitenständers ein. Wenn das Moped bei eingelegtem Gang auf dem Hauptständer steht, und ich vergesse das beim Abbocken, gibt's einen Schlag auf Kardan und Getriebe - muss m.E. nicht sein 🧐

Die Sache mit der Sozius-Fußraste muss aus Anno Tobak stammen. Ich bin doch kein Gibbon und könnte auch keine Kraft an dem Punkt in Heckrichtung ausüben, selbst wenn ich drankäme. Und außerdem klappen die Dinger bekanntlich hoch. Ungünstig! Die dicke Zicke hat eine stabile Reling ums Heck, das ist hilfreich beim Wuchten.

Das aufbockfreundlichste Moped war meine RE Bullet. Die hatte eigens einen Griff etwa in Verlängerung des Federbeines. Das war immer ein Kinderspiel.

Vorzügliche Grüße 🤗

Ralf

 

 

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Ich hab 1984 meinen Führerschein in Belgien gemacht. Fürs Auto. Da war dann der Motorradführerschein gleich dabei..ohne jemals auf einem Motorrad gesessen zu sein 🤣. Aber ich schaffs auch ohne meine Motorräder aufzubocken, am leichtesten gehts mit der 750s, die bocke ich sogar auf dem Motorrad sitzend auf (bei 1,76m..)!. Die Commando, die gute 40kg weniger wiegt, ist dagegen eine Katastrophe zum Aufbocken..

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vor 21 Minuten schrieb MGNeuling:

Das aufbockfreundlichste Moped war meine RE Bullet. Die hatte eigens einen Griff etwa in Verlängerung des Federbeines. Das war immer ein Kinderspiel.

Vorzügliche Grüße 🤗

Ralf

 

 

Tja, die Inder denken halt auch an die leichte Bedienung für den Nutzer.

Für V 7 II Fahrer bietet Stein-Dinse einen Aufbockgriff von Hepko & Becker an: Der Interessierte möge hier klicken https://www.stein-dinse.com/de/item-itemId-1437137-srsltid-AU7gw4WNPcEryjZRPbR1RRLSZ51nV6kf8LcH6uNhyH__OlNL5f6jSctsY.html

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vor einer Stunde schrieb MGNeuling:

Die Sache mit der Sozius-Fußraste muss aus Anno Tobak stammen. Ich bin doch kein Gibbon und könnte auch keine Kraft an dem Punkt in Heckrichtung ausüben, selbst wenn ich drankäme. Und außerdem klappen die Dinger bekanntlich hoch.

Moin,

ich glaube Du verstehst mich falsch: Nicht an der Sozius-Fußraste anfassen sondern an dem Auslegerarm, an dem die hochklappbare Fußraste dran hängt. Und am Ausleger wird dann möglichst senkrecht nach oben gezogen und nicht nach hinten.

Edited by cbk
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vor 2 Stunden schrieb V7Franke:

Genau das. Habe das auch nicht gelernt. Meine Maschinen haben aber auch keinen Hauptständer.
Und abgestellt wird immer mit eingelegtem Gang.

Privat musste ich gezwungenermaßen lernen wie man ein Motorrad rückwärts schiebt, vor dem Motorrad herlaufend, die Kupplung als Bremse nutzend. Sonst käme ich nicht aus dem Schuppen am Auto vom Nachbarn vorbei. Sollte man ganz wach sein dazu und besser die Soziusfußrasten einklappen. 😄

Am Ende sind wir erwachsene Menschen. Wenn wir nur mit dem arbeiten müssten, was uns irgendwelche Schulen und Lehrer beigebracht haben, wären wir ziemlich arm dran.

Bloß nie mit ausgeklappten Seitenständer schieben, was da schon dumme unnötige Umfaller passiert sind deswegen :D

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