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Showing content with the highest reputation since 07/02/2026 in Posts

  1. Nach über 6 Wochen war ich heute wieder mal mit dem Motorrad unterwegs. Das Wetter hat gepasst, in der Rheinebene immer noch sehr warm also über 30°C aber zumindest keine Gluthitze mit über 40°C mehr. Über 500 Höhenmeter sehr angenehm teilweise sogar kühl. Ich habe nur grob die Richtung im Auge gehabt die vielen Umleitungen haben dann die tatsächliche Route bestimmt. Egal es waren schöne kurvige Strecken 250 km sind's geworden. Gruß Jürgen
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  3. Hallo, ich bin des öfteren in der Gruppe unterwegs und es macht mir auch Spaß mit meinen Kollegen durch die Landschaft zu fahren. Das Wichtigste dabei ist aber immer das alle ihren Spaß haben, keiner über seine Verhältnisse fahren muß und alle gesund und heile wieder daheim ankommen. Beim Lesen der Beiträge kam mir eine Tour in den Sinn welche durch einen Zufall zustande kam und mir unvergessen blieb: Ich fuhr eines Morgens durch den heimatlichen Schwarzwald und stutzte als ich in einer Kurve ein Motorrad am Straßenrand stehen sah. Zum anhalten war es zu knapp , so wendete ich bei nächster Gelegenheit um zurück zu fahren und zu schauen was es mit dem Bike auf sich hatte. Da stand sie nun und auf der Bank dahinter lag der scheinbare Besitzer und ich fragte mich ob ihm wohl übel geworden sei oder er sonst ein Problem hat. Das konnte nach einem freundlichen Gespräch ausgeschlossen werden und er verriet mir nur, seine alte Dame sei zu heiß geworden und er müsse ihr eine halbe Stunde Pause können. Dieses Gespräch mit John , seinen Namen kannte ich mittlerweile, endete erst am Abend bei ihm auf dem nahegelegenen Campingplatz und bei einigen Dosen Gerstensaft. Er kommt, so erzählte er mir, jedes Jahr mit seinem Lieferwägelchen von Holland in den Schwarzwald um seine Indian gemütlich auszuführen. Wir verabredeten uns spontan für den nächsten Tag auf eine gemeinsame Tour mit den Guzzi Kumpels. Man bricht dabei natürlich keine Geschwindigkeitsrekorde aber das gemeinsame Erleben war unvergesslich und bleibt immer haften. Berge wurden plötzlich wieder zu Hinternissen und verlangten der alten Dame einiges ab aber sie schaffte alles mit Bravour und wenn sie eine Pause benötigte bekam sie diese und keinem machte es was aus. Alle die dabei waren kamen trotz unterschiedlicher Ambitionen auf ihre Kosten und hatten eine super schönen Tag. Darum geht es letztendlich, gemeinsam Spaß zu haben die Landschaft zu geniessen und vielleicht, oder bestimmt, zusammen etwas zu vespern. In einer solchen Gruppe, welche sich auch mal den schwächeren anpasst und Kompromisse macht, Rücksicht nimmt, fühlt man sich wohl und gut aufgehoben. Ist dies nicht der Fall wäre es an der Zeit sich nach anderen Mitfahrern umzuschauen. Zu viele Kompromisse müssen wir auf Arbeit und auch sonst im Leben mit Mitmenschen machen welche zum Teil zähneknirschend hingenommen werden müssen. In der Freizeit mache ich diese Kompromisse nicht und versuche mit mit Menschen zu umgeben welche mir gut tun. Das sollte eigentlich immer der Maßstab unseres Handelns sein. IMG_3521.mov Mögen die Ventile der alten Indian noch viele Jahre auf und ab laufen und auch anderen gute Stimmung und schöne Ereignisse bescheren. Danke John und allen die dabei waren. LG Uwe
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  4. Hey, Ich habe gestern meine jährliche Sommerrunde um die Provinz beendet. 4.700 km sind es wieder geworden; gefühlt 5.000 Kurven in 10 Tagen.
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  5. da war ich auch schon mal vor drei Jahren und dann gleich danach den Zoncolan Pass hoch von der Südseite her. Der war mal Teil von Giro Italia Etappen, unglaublich da mit dem Rennrad hochzufahren und die hatten bestimmt davor schon über 100km in den Knochen. Grüße Klaus
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  6. Ich füge dann auch mal ein paar Bilder hinzu. War ein echtes Erlebnis, zumal wenn man wie ich noch nie in der Gegend war. Als ich noch über Splügen und Flüela allein unterwegs war, hatte es unten in Chiavenna 35 Grad, oben auf dem Flüela nur 12. Auf dem Flüela und so 30 km später habe ich noch jeweils einen Polizeiwagen der schweizer Polizei überholt. Der erste, auf dem Flüela, ist selbständig an den Rand und hat mich durchgewunken, den anderen habe ich auf ner langen Geraden mit exakt 80 km/h laut GPS überholt. Hat halt fast die ganze Gerade gedauert, aber man will sich in der Schweiz ja nix nachsagen lassen
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  7. 3 Tage mit 4 Guzzi V100 Mandello unterwegs gewesen. Was hatten wir doch Glück mit dem Wetter (außer gestern bei der Heimfahrt von Nauders...da hat der Himmer für uns Freudentränen vergossen und die Temperaturen sind zum Teil auf unter 8 Grad gefallen). Wir sind vIele schöne Strecken und Pässe gefahren. Namlos Tal, Hahntenjoch (2 mal Radar und 1 Fahrzeugkonrolle wegen 95 dbA), Pitztal über Piller Höhe, Samnaun zum tanken, Über Martina nach Nauders hoch, Reschenpass, Ofenpass, Albula-Pass, Julierpass, Silvplana, Maloya-Pass, Corinna fuhr noch den Spügenpass, Zurück am 3ten Tag dann über Arlbergpass, Flexenpass, Warth und dann das Lechtal und nach Füssen haben sich unsere Wege nach und nach getrennt. Schön war es und die Guzzi V100 schnurrten perfekt
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  8. Alles hat ein Ende - auch Kirchberg 2026! Nach Hause über Judenburg -Bruneck -Sterzing - Jaufenpass und Timmelsjoch
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  9. Mal kurz: Harz - Elm/Lappwald Tour, 550km, Übernachtung in Schierke, voll die Wärme!
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  11. Hebebühne heute gekommen und aufgebaut…. Man(n) wird ja nicht jünger 😁
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  12. Morgens früh los, nachmittags zurück, anschließend wird der Grill angeschlossen, so lass ich mir den Samstag gefallen Die aufgestaute Our, Grenzfluss zwischen D und Lux
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  13. Heute Vater / Sohn Runde gedreht... Treffpunkt war am Härtsfeldseeu und danach ging es über Nattheim, Böhmenkirch in die Biker-Kneipe Ställe welche nun auch schon MIttags geöffnet hat. Einmal habe ich dann einen Blitzer übersehen und bin gespannt ob mein Tacho noch stimmt👌 Zum Schluss hatte ich dann 280 Kilometer auf der Uhr und mein Sohn war begeistert, wie man den "Eisenhaufen" (seine Beschreibung für meine Guzzi) doch bewegen kann.
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  14. Baltikumtour: Heimreise Von Kolberg über Swinemünde, Peenemünde, Neubrandenburg, Waren/Müritzsee, Lenzen (Elbfähre), Uelzen ging es nach Celle zurück. Nur ein kurzer Regenschauer auf der gesamten Tour vor Vilnius/Litauen. Ansonsten nur sehr sehr viel Wärme. Über 3000km Spaß mit viel Schweiß! ☺️
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  15. Hallo, heute 300 Km kreuz und quer durch die Vogesen gefahren. Auf dem Weg zur Route de Cretes ein beklemmendes Zwischenziel: Hartmannswillerkopf. Oben angekommen, herrliche Ausblicke in die schöne Landschaft. Talabwärts zu einem einsamen Lac. Überall noch Reste der Tour de France, welche hier vorbei kam. Wieder oben angekommen der nächste bezaubernde Ausblick. LG Uwe
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  16. Ciao Heute Morgen noch schnell 250km mit der Stelvio gefahren bevor es zu warm wird. Das Motorrad fährt fantastisch. Benzinverbrauch ist so bei ca 5,6 Liter. Ich bin sehr zufrieden. Gruß Boris
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  17. Gestern endlich den 1400er Umbau an der Griso in Angriff genommen. Zumindest damit begonnen.
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  18. in Buhlbronn war ich heute Mittag auch, ist quasi ein Heimspiel für mich. Habe jetzt nicht alle Motorräder angeschaut nur eine Daytona ist mir aufgefallen. Bin dann aber auch vor dem großen Ansturm wieder nach Hause gefahren. Gruß Klaus
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  19. Heute meine Frau mit V7 und ich kit V85TT zum Auftakt des Motorradtreffen in Buhlbronn vorbeigeschaut. Einige nette Bikes waren zu sehen, wie zum Beispiel diese Ducati von 1975: noch zwei weitere Guzzis entdeckt: Kawa 1300 Gespann und vieles mehr gab es zu entdecken Gruß Matthias
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  20. Kirchberg 2026 - Ziel erreicht Raffelwirt (super gut / freundlich )- Straßburg (AT) - Klippitztörl - Köfflach - Graz - Kirchberg (Orthof) Blick aus dem Hotel (St. Corona)
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  21. Früher Feierabend/ Hausrunde zur Lieblings Eisdiele + spontaner Plausch mit V7 IV Corsa Kollege. Hach das hat gefetzt, die Kleine über Drehzahl zu treiben…keine Spur von Langeweile😉 Grüße Torsten PS: Jüngeres Eisen vorne und Alteisen hinten - Elbebrücke Schönebeck👀
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  22. Und heute habe ich mich mal wieder dem Thema Kupplungszug gewidmet. Für meine Phönix kommt der Kupplungszug der Mille GT dem am nächsten, was passen könnte, weshalb ich davon einen bestellt habe. Ich habe jetzt mein Mopped darauf angeglichen, statt in Zukunft Kupplungszüge zurechtfummeln zu müssen.
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  23. Heute mittagsrunde... Gersthofen-Peißenberg-Murnau-Oberammergau-Plansee-Reutte-Füssen-Landsberg-Gersthofen.
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  24. Eine Woche mit der kleinen im Allgäu unterwegs, hier zwischen Lindenberg und Füssen.
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  25. Matthias @abakus70 und ich auf WE-Tour, Quartier in Altenberg/ Schellerhau, Osterzgebirge. Abwechslungsreiche 285 km Runde durch Erzgebirge/ Elbsandsteingebirge/ Böhmen. Das Wetter schön, viel besser als angesagt und viele-viele Kurven. Grüße Torsten Ps: Den Pool in unserem Hotel haben wir nebenbei bemerkt. Wir waren die ganze Zeit mit den Guzzis unterwegs🙂
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  26. N‘Abend zusammen 👋 Bin der Stefan aus Bonn und seit letzter Woche wieder Guzzifahrer. Vor gut 35 Jahren hatte ich eine 79er T3, später auch mit Beiwagen. Leider dann aus diversen Gründen verkauft. Seitdem viele verschiedene Moppeds gehabt. Von XT, SR, R65, XS 750, neuere Triumpfen… Die Erinnerung an die Guzzi hat mich nie losgelassen. Also sprang mich vor zwei Wochen eine sehr gut erhaltene Mille an. Gerade gönne ich ihr den großen Service und schlage mich mit den Einstellungen rum. Aber das wird! Grüsse☺️
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  27. Durch die Eifel auf kleinen Straßen mit dem Duft von ftisch gemähtem Gras in der Nase bei angenehmen 22 Grad
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  28. Bin endlich mal auf die Idee gekommen, die Lenker tiefer (also wie original bei der V7 Sport) zu montieren. Der neue, schmale Tank macht's möglich! 😁 Sieht viel besser aus!
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  29. 3 Tage Auszeit zu ner Schwarzwaldtour genutzt, obligatorischer Stop an der Hexenlochmühle
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  30. Ich hab heut nach Feierabend nur ‘ne kleine Feierabendrunde gedreht Richtung Ahrtal. mit neuer Sommerjacke, ging ganz gut, aber auch hier is es ja ganz angenehm abgekühlt
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  31. Die Erfahrung habe ich auch gemacht. Bin jetzt 68 und fühle mich wie 67... 😉🤣 Mein Jungbrunnen siehe unten ☺️
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  32. Heute einen Traum erfüllt und mit der Breva nach Heidelberg. Und on Top eine Übernachtung im Europäischen Hof
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  33. 8 points
  34. Heute das Gespanntreffen in Steinenstadt besucht. Es waren relativ viele Guzzi Gespanne vertreten. restaurierte Ambassador Griso 1200 SE V 7 700 Es waren auch andere interessante Gespanne zu sehen. Suzuki 1200 Bandit BMW K- Gespann Sehr interessante Lackierung. Hoffe die Bilder finden Gefallen LG Uwe
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  35. Gestern bei Kinding, mal kein Raps, aber auch gelb.
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  36. 3 Stunden Runde über die Ostalb und das Härtsfeld. Bei mir in der Heimat am Kapellberg schnell 2 Bilder gemacht. 😊
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  37. Heute gibt es ein Jubiläum! Moto Guzzi 750 S3 "Phönix" 50 Jahre alt. Heute auf den Tag genau seit 20 Jahren bei mir. Nicht original, aber für mich perfekt. Gemeinsam viel erlebt. Zusammengewachsen.
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  38. Hausrunde am WE, "Klassiker am Berg", war mal wieder nett ; )
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  39. An unserem letzten Reisetag lagen noch einmal 426 Kilometer vor uns – diesmal fast ausschließlich über die Autobahn. Bei schönem Wetter war das eine leichte Übung. Natürlich gab es hier und da ein paar Staus, aber insgesamt kamen wir gut durch und waren bereits am frühen Nachmittag wieder zu Hause. Rückblickend hatten wir mit dem Wetter einmal mehr großes Glück. Während unseres Aufenthalts in Norwegen war praktisch jeden Tag Regen vorhergesagt. Tatsächlich hatten wir über die gesamte Reise verteilt nicht einmal zwei Tage mit wirklichem Regen. Da kann man sich wirklich nicht beschweren. Südschweden hat uns im südlichen Teil positiv überrascht. Die Straßen sind abwechslungsreich, kurvig und machen richtig Spaß. Je weiter wir jedoch nach Norden kamen, desto gerader wurden die Straßen. Irgendwann verliert selbst der hundertste See seinen besonderen Reiz. Eine Kleinigkeit ist uns dabei besonders aufgefallen: In Schweden gibt es auf den meisten Parkplätzen keine Bänke. In Norwegen ist es fast genau umgekehrt. Dort findet man an fast jedem Parkplatz Sitzgelegenheiten, oft sogar mit einem traumhaften Ausblick. Man merkt einfach, dass dort viel Wert darauf gelegt wird, Reisenden eine Pause angenehm zu machen. Auch die Suche nach einer Hütte gestaltete sich in Schweden deutlich schwieriger als in Norwegen. Dort gibt es wesentlich mehr Übernachtungsmöglichkeiten für Reisende. Typisch für Schweden waren außerdem die vielen Pferde, die scheinbar zu fast jedem Bauernhof gehören. Und noch etwas fiel uns auf: Man kann kaum eine halbe Stunde fahren, ohne ein Schild zu einem Golfplatz zu sehen. Ob Nationalsport oder bevorzugtes Hobby wohlhabender Rentner – wir wissen es bis heute nicht. Auf den besonders kurvigen Straßen war der Asphalt dagegen oft in einem Zustand, der uns eher an Ungarn erinnerte. Schon kurz nach der Überfahrt nach Norwegen waren wir uns beide einig: Schweden wird vermutlich nicht mehr zu unseren Reisezielen gehören. Für uns bleibt Norwegen das Motorrad-Reiseland Nummer eins. Schon wenige Kilometer hinter der Grenze verändert sich die Landschaft spürbar. Dazu kommen die Gastfreundschaft, die man an nahezu jedem Parkplatz erlebt, die vielen Übernachtungsmöglichkeiten und Straßen, die scheinbar genau für Motorradfahrer gebaut wurden. Norwegen fühlt sich einfach richtig an. Wir kommen wieder. Spätestens 2028. 🏍️🇳🇴 Jede Reise endet irgendwann. Was bleibt, sind Erinnerungen – und die Motorräder, mit denen man sie erlebt hat. Beide Moto Guzzis haben uns zuverlässig durch Skandinavien gebracht, jede auf ihre ganz eigene Art. Zeit also für ein persönliches Fazit. Keine technischen Testberichte, keine Messwerte und keine Bestenlisten – sondern einfach zwei ehrliche Eindrücke nach über 6.000 Kilometern auf den Straßen Schwedens, Norwegens, Dänemarks und Deutschlands. Mein Fazit zur Moto Guzzi California 3 Teil unserer Reise war auch, die beiden Moto Guzzis miteinander zu vergleichen. Ich fange mit meiner an und beschreibe sie anhand einer Geschichte, die wir in Norwegen erlebt haben. Wir fahren nach einer Pause los. Ich fahre als Erster auf die Straße und drehe langsam das Gas auf. Meine Spiegel vibrieren sich in Rage wie ein Handmixgerät aus den Fünfzigern. In meinen Spiegeln erscheinen auf einmal zwei verschwommene Jagdflugzeuge. Als ich den Blick wieder nach vorne richte, stelle ich mir vor, ich sitze in einer Messerschmitt Me 109 aus dem Zweiten Weltkrieg und rolle auf der Startbahn. Mit den Jägern der Alliierten im Nacken gibt es nur eine Option: Gashebel ganz nach vorne! Der Motor macht metallische Geräusche wie die Ankerkette eines Schlachtschiffes, die beim Ankern rasend schnell über den Stahl gleitet. Die Auspuffkrümmer dröhnen nach zwei patschenden Fehlzündungen los, dass es unter dem Lederheadset kaum zu ertragen ist. Die offenen Vergaser schnauben wie eine wilde Büffelherde in Panik. Die Pedale für das Seitenruder vibrieren so heftig, dass ich es bis in die Knie spüre. Die Messinstrumente wackeln in alle Richtungen. Mit einem Ruck hebt die Maschine ab und ich gleite knapp über einer Straße durch das Tal. Um den Verfolgern zu entkommen, fliege ich knapp über dem Boden eine Kurve nach der anderen und passe die Höhe der Landschaft an. Es ist ein purer Adrenalinrausch. Bis eine nette weibliche Stimme sagt: „Bitte biegen Sie in 500 Metern im Kreisverkehr an der dritten Ausfahrt ab.“ Ich bin wieder da. Im richtigen Leben. Die zwei Jagdflugzeuge im Spiegel waren natürlich nur das Tagfahrlicht von Matthias' V85 TT, das die Form des Moto Guzzi Adlers hat und sich durch die Vibrationen verdoppelte. Die Motorgeräusche stammten von meinen klappernden Ventilen, der Auspufflärm von meinen offenen Mistral-Tüten, das Schnauben von meinen fast offenen Vergasern. Die Pedale waren meine Trittbretter und die Messinstrumente meine wackelnden Armaturen. Aber ich bin geflogen! Ganz sicher in diesem Moment – auf meiner Moto Guzzi California 3. Die Tränen der Begeisterung, während ich diesen Text schreibe, sind meine Zeugen. Dieses Motorrad hat mich mir selbst ein Stück näher gebracht. Das ist es, was ich tue. Das ist es, was ich bin. Natürlich war sie nicht perfekt. Die California hat während der Reise immer mal wieder beim Anspringen gezickt. Der Kupplungszug ist gerissen, das Rücklicht hatte einen Wackelkontakt und vorne hatte ich einen Platten. Sonst gab es keine Auffälligkeiten. Und trotzdem muss man ehrlich sein: Technisch kann die California 3 in keiner Weise mit Matthias' V85 TT mithalten. Weder beim Fahrwerk, noch beim Motor, den Bremsen oder den modernen Assistenzsystemen wie ABS. Wenn Matthias vorne fuhr und zügig unterwegs war, musste ich die California regelrecht ausquetschen, um dranzubleiben. Aber genau darum geht es auch gar nicht. Die California ist kein Motorrad für Bestzeiten oder Datenblätter. Sie lebt von ihrem Charakter, ihren Geräuschen, ihren Vibrationen und den Emotionen, die sie auslöst. Sie fährt nicht einfach nur – sie erzählt eine Geschichte. Das war mein Fazit zur Moto Guzzi California 3. Technische Daten und Testberichte findet ihr im Internet! Matthias' Fazit zur Moto Guzzi V85 TT Nach all den gemeinsamen Kilometern durch Schweden, Norwegen und Dänemark möchte ich natürlich auch noch ein paar Worte zu meiner Moto Guzzi V85 TT verlieren. Ein Teil unserer Reise war auch, die beiden Moto Guzzis miteinander zu vergleichen. Nach gut einem Jahr und inzwischen mehr als 10.000 Kilometern – erst auf dem Weg zum Gardasee und jetzt mit voller Beladung durch Skandinavien – kann ich sagen: Die V85 TT hat genau das gehalten, was ich mir nach vielen Stunden Recherche von ihr versprochen hatte. Sie ist ein unkomplizierter Reisebegleiter mit viel Fahrspaß und jeder Menge italienischem Charakter. Das Besondere an der V85 TT ist für mich die Mischung aus klassischer und moderner Technik. Vorne arbeitet ein luftgekühlter V2-Zweiventilmotor, dazu kommen zeitgemäße Helfer wie ABS, Traktionskontrolle, verschiedene Fahrmodi und ein Tempomat. Letzterer war auf den wenigen längeren Geraden eine echte Erleichterung. Besonders froh war ich auch über die Griffheizung, die bei 9 Grad und Regen in der Gegend um Trondheim ihren großen Auftritt hatte. Das Menü lässt sich einfach über den Kreuzschalter bedienen und dank Kardanantrieb entfällt unterwegs das lästige Kettenschmieren. Das Herzstück bleibt aber natürlich der längs eingebaute 853-Kubik-V2. Er läuft nicht geschniegelt und geschniegelt wie ein moderner Reihenmotor – und genau das macht seinen Reiz aus. Er vibriert, verändert je nach Drehzahl seinen Klang und hat seinen ganz eigenen Rhythmus. Wer vorher einen kultivierten Yamaha CP2 gefahren ist, muss sich daran erst gewöhnen. Um etwa 3.500 U/min scheppert es ordentlich. Das gehört einfach dazu. Das frühere Drehmomentloch wurde mit der variablen Ventilsteuerung deutlich entschärft. Trotzdem wirkt der Motor beim schnellen Hochdrehen im unteren Drehzahlbereich etwas zurückhaltend. Für mich war das überhaupt kein Problem. Gerade auf den kurvigen Straßen Norwegens sind wir meist mit sattem Drehmoment und niedrigen Drehzahlen unterwegs gewesen. Und wenn es steil wurde oder enge Kehren anstanden, drehte der Motor willig über 5.000 U/min, klang kernig und schob kräftig an. Der serienmäßige Auspuff bollert unter Last angenehm, ohne jemals aufdringlich zu werden. Besonders gefällt mir das Nachbollern beim Gaswegnehmen – vor allem im zweiten Gang. Dieses leicht blecherne „Römpömpöm“ gehört inzwischen einfach dazu. Überrascht hat mich vor allem das Handling. Trotz voller Beladung ließ sich die Maschine erstaunlich leicht und präzise fahren. Ich hatte im Vorfeld etwas Respekt davor, wie sich das zusätzliche Gewicht auswirken würde. Diese Sorge war völlig unbegründet. Meine Hepco & Becker Explorer-Koffer sind zwar gleich groß, der linke steht wegen des Auspuffs aber deutlich weiter heraus. Daran musste ich mich erst gewöhnen. Später war das überhaupt kein Thema mehr – die Fußraste setzt ohnehin früher auf. Das Windschild meiner Maschine ist kleiner als das der Travel-Version und natürlich kein Vergleich zu Joes riesigem Windschild an der California. Im Regen habe ich es hochgestellt, ansonsten reichte mir die unterste Position völlig aus. Ein kleiner Kritikpunkt ist für mich die Fußposition. Wer größere Füße als Größe 41 hat, muss seinen Platz erst finden. Steht man mit dem Fußballen auf der Raste, stößt die Ferse an Auspuff oder Anbauteile. Steht man mittig auf der Raste, passiert es schnell, dass man unbemerkt die Hinterradbremse leicht schleifen lässt. Zum Glück weist das Display darauf hin. Wie im Blog bereits beschrieben, hat mir der Pirelli Scorpion Rally bei bestimmten Geschwindigkeiten ein leichtes Hoppeln und Aufschaukeln beschert. Nachdem klar war, dass technisch alles in Ordnung ist, habe ich das einfach akzeptiert. Mit dem Michelin Anakee Road war dieses Verhalten übrigens nicht vorhanden. Die Hinterradbremse könnte etwas kräftiger zupacken, erfüllt ihren Zweck zum Mitbremsen aber problemlos. Die Brembo-Bremse vorne ist dagegen hervorragend. Ein echtes Highlight ist die Reichweite. Mehr als 400 Kilometer mit einer Tankfüllung sind auf so einer Reise Gold wert. Wer unseren Blog aufmerksam gelesen hat, erinnert sich vielleicht noch an die Transalpina in Rumänien, wo wir mit kleineren Tanks und etwas zu viel Optimismus schon einmal den Reservetank bemühen mussten. Unterm Strich Schon nach der Probefahrt war ich in die V85 TT verliebt. Nach dieser Reise kann ich sagen: Sie hat jedes einzelne Versprechen gehalten. Sie verbindet klassische Moto-Guzzi-Gene mit moderner Technik, fährt sich leicht, macht auf langen Etappen genauso viel Spaß wie auf kurvigen Bergstraßen und besitzt genau den Charakter, den ich mir von einem Motorrad wünsche. Natürlich ist auch sie nicht perfekt. Das Hoppeln mit den Pirelli Scorpion Rally-Reifen hat mich anfangs beschäftigt und die Ergonomie könnte für größere Füße etwas besser sein. Wirkliche Defekte oder Ausfälle hatte die V85 TT auf unserer gesamten Reise jedoch keine. Trotzdem bin ich froh, dass neben der V85 TT auch noch meine Yamaha XSR mit ihrem kultivierten Reihen-Twin in der Garage steht. Beide Motorräder haben ihren ganz eigenen Charakter – und genau das macht für mich den Reiz aus. Das war mein Fazit zur Moto Guzzi V85 TT. Den Kompletten Reisebericht von jedem Tag mit allen Pannen findet Ihr hier: Norwegen 2026 – Joe's BLOG Grüße
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  40. Das macht garantiert mehr SInn (und vor allem mehr Freude) wie sich über Dinge aufzuhalten, welche wir alle (leider) nicht (mehr) ändern können. Vieles läuft im Moment (und schon seit längerem) nicht mehr Rund in diesem Land und wenn ich mich auch noch darüber aufrege, wird mein Ziel ein Alter von 98 Jahren zu erreichen eher sehr stark gefährdet. Ich bin froh, dass ich so alt bin und in fast 50 Berufsjahren meinen Beitrag geleistet zu haben. Eine kleine Abwandlung (etwas hervorgehoben) zu der Aussage des bekannten Schauspieler Sir Philip Anthony Hopkins: Keiner von uns kommt lebend hier raus. Also hört auf, euch wie ein Andenken zu behandeln. Esst leckeres Essen. Spaziert in der Sonne. Springt ins Meer. Fahrt so lange Motorrad wie es nur irgendwie geht. Sagt die Wahrheit und tragt euer Herz auf der Zunge. Seid albern. Seit freundlich. Seit komisch denn für nichts anderes ist Zeit.
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  41. Gestern Abend spontan zur Sommerparty beim MC Kolbhalde in Nellingen auf der Schwäbischen Alb im Alb-Donau-Kreis ... unbd noch eine V85TT gesichtet: Gruß Matthias
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  42. 8 points
  43. Hallo, bei strahlendem Sommerwetter und angenehmen Temperaturen ging es heute auf kleinsten Straßen zum Treffen von, nicht nur aber überwiegend, englischen Oldtimern in den Hotzenwald. Viele historische Schätzchen waren vertreten. Der Zustand war zum Teil hervorragend. Auch die Details, wie dieser Tachoantrieb wußten zu gefallen. Motorenbau in Perfektion Mein persönliches Highlight war diese Maschine aus dem Baujahr 1913/16 IMG_2479.mov Was für ein Genuß solch ein Schätzchen fahren zu sehen. Blick auf den Motor. Die Bremsen, schon damals mit der Motorleistung überfordert. Am Hinterrad bremste standesgemäß ein Holzklotz um die Geschwindigkeit zu verringern. Eine schöne Ausfahrt mit vielen interessanten Gesprächen und netten Menschen. LG Uwe
    8 points
  44. Wildcamping Frankreich / Limoges, auf dem Weg nach Portugal, Februar 2026. Die Tour mit der V7 war toll! 9400 km in drei Monaten.
    8 points
  45. ... zwar auch mit Zweirad aber keine Guzzi. Die nächsten 11 Tage am Gardasee mit E-Bike. Ist auch besser so meine Plauze wird von der vielen Pizza und Pasta auch immer fetter 😅 Sonst passt die Motorradjacke nicht mehr.. Gruß Boris
    7 points
  46. Servus, also ich fahr auch sehr gerne alleine . Fahr aber auch viel in der Gruppe und da ist es es einfach wichtig das es harmoniert. Gemeinsame Touren machen schon auch Spass und ich bin halt auch ein kommunikativer Typ und plaudern gerne. Nächste Woche fahren wir eine reine V100 Mandello 3 Tage Tour und unser Guide ist der Peter. Gefolgt von Volker, Corinna und mir. Ich bin mir sicher dass wir richtig Spass haben. 4-5er Gruppen sind genau richtig in der Größe und jeder kann sich auf alle einstellen. Bin auch nicht der Schnelle und fahr nach meinem Können und lass mich da auch nicht überreden.
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  47. auch in der Nachbarschaft auf kleinen Oldtimer Treffen ein paar Guzzi`s und andere getroffen und ein Monstrum von Traktor von 1970 MASSEY - FERGUSON V8 9000ccm - 250 PS Fürfeld und Rüdesheim (BK)
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