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Showing content with the highest reputation on 07/23/2026 in all areas

  1. da war ich auch schon mal vor drei Jahren und dann gleich danach den Zoncolan Pass hoch von der Südseite her. Der war mal Teil von Giro Italia Etappen, unglaublich da mit dem Rennrad hochzufahren und die hatten bestimmt davor schon über 100km in den Knochen. Grüße Klaus
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  2. Hallo allerseits Ich bin Peter und komme aus Stans bei Luzern. Seit etwa einem Jahr fahre ich eine California 1100 Jahrgang 2001. Die California III gefällt mir eigentlich besser, aber bei der passt das linke Schienbein nicht mehr hinter den Zylinder (ich bin 1.86 und habe lange Beine). Aber unterdessen bin ich happy mit der EV. Das Foto ist übrigens von einem Ausflug mit Zelt in die Vogesen diese Woche. Es war toll. Peter
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  3. Heute einen Traum erfüllt und mit der Breva nach Heidelberg. Und on Top eine Übernachtung im Europäischen Hof
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  5. so wäre es wohl im Jahre 2010 und heute auf E-Roller 😂
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  6. Hmmm ... im Gegensatz zum Auto sollte der Ölspiegel relativ zur Wanne gleich bleiben, weil Wanne und Öl gemeinsam ebenso wie das übrige Krad der Resultierenden von Schwer- und Fliehkraft folgen können. Aber vielleicht bin ich auch auf dem morschen Holzweg ... 🧐 Beste Grüße 🤗 Ralf
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  7. Die ERSTE REGEL beim Motorradfahren, kenne dein Motorrad besser wie dich selbst! Zum Beispiel Ölverbrauch! Du schaust nicht nach dem Ö,l ist ja OKAY! Du fährst, plötzlich in einer wunderschönen Kurve. Ölpumpe saugt Luft, Motor blockiert. Du machst einen Abflug direkt unter den entgegekommenden LKW, BUM TOT! Der Rest der Motorradfahrer wird wiedermal abgestempelt, Oh der war zu schnell, ja gleich mal Strecke sperren. Darum, passt auf euch auf es ist euer Leben, eure Bremsen, euer Öl, der Luftdruck in euren Reifen Grüße , mako
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  8. Hallo Ich komme aus dem Siegerland 57078 California 1100 bj. 2004 Bin 65 (Rentner). Fahre ducati 749s und bmw r1100s Jetzt noch guzzi Bin auf Treffen und Kontakte gespannt. Mein Händler und Werkstatt ist Witten und Weber BLB Gruß Klaus stein
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  9. Das stimmt. Ich wollte mal ein senkrecht bike für hoffentlich längere Strecken.. Gekauft ohne mal zu fahren. Habe mir die 749s vor 4 Monaten Gekauft mit 65 ! Eine alte Liebe... bmw wird verkauft.. Wollten uns nicht in die harley Schublade setzen. Ja. Normal bin ich eher tiefflieger... Gruß Klaus
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  10. Hey, Ich habe gestern meine jährliche Sommerrunde um die Provinz beendet. 4.700 km sind es wieder geworden; gefühlt 5.000 Kurven in 10 Tagen.
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  11. Hebebühne heute gekommen und aufgebaut…. Man(n) wird ja nicht jünger 😁
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  12. Hallo zusammen, ich bin zwar nicht ganz neu in der Guzzi-Szene aber mit Guzzi Nr. 3 ist es Zeit sich hier anzumelden. Ich fahre eine Sport 1200, eine California 90 anniversario und ganz neu eine V85TT. Meine Motorradkarriere zieht sich angefangen mit CB450N, KLR650 Tengai, Transalp, CRR600F, MZ-Baghria (SM und Enduro), Z750, MZ1000SF, TDM850, VN750, Cagiva Gran Canyon900 und im Bestand sind die oben genannten drei und nebenbei noch derzeit zwei alte Traktoren als Hobby. Viele Grüße Thomas
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  13. As Denken sollte man de Roß überlassen! De ham den größern Kopf 😉
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  14. Vielen Dank für die herzliche Aufnahme. Bin mit Holger schon in Kontakt wegen Mandello dieses Jahr.
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  15. Man nehme eine Moto Guzzi schleudere sie im Kreis da läuft kein Öl raus😁 Bei der Moto Guzzi V7 verhält sich die Physik in Kurven grundlegend anders als bei einem Auto. Da es sich um ein einspuriges Fahrzeug handelt, legt sich das Motorrad in die Kurve. [1, 2, 3] Die Physik bei der Moto Guzzi V7 Weil du dich mit dem Motorrad in den exakten Resultierenden-Winkel (die Schräglage) hineinneigst, heben sich die seitlichen Fliehkräfte und die Schwerkraft aus Sicht des Motorrads auf. Der Ölspiegel bleibt waagerecht zur Ölwanne: Solange du eine saubere Kurve fährst, drückt die Fliehkraft das Öl nicht zur Seite, sondern flach nach unten auf den Ölwannenboden. [1, 2] Kein Weglaufen durch Schräglage: Selbst bei extremer Schräglage "weiß" das Öl nicht, dass das Motorrad schief steht. Es wird durch die kombinierte Kraft (Resultierende) fest in den Wannenboden gepresst. [1] Warum gibt es trotzdem Zubehör für die V7-Ölwanne? Obwohl das Öl in reinen Kurven am Boden bleibt, gibt es für den Moto Guzzi V-Motor dennoch Ölwandenzwischenringe und Schwallbleche auf dem Markt. Das hat zwei andere Gründe: [1, 2] Beschleunigen und Bremsen (Längsdynamik): Beim harten Beschleunigen oder Bremsen schwappt das Öl nach hinten bzw. vorne. Da der Motor der V7 längs eingebaut ist (Kurbelwelle in Fahrtrichtung), läuft das Öl entlang der Kurbelachse weg. [1, 2, 3, 4] Beruhigung des Kurbelraums: Ein Schwallblech verhindert bei Moto Guzzi vor allem, dass die rotierende Kurbelwelle die Öloberfläche unruhig peitscht oder zu viel Ölnebel über die Motorentlüftung ausgeworfen wird. [1] 💡 Wenn du konkrete Sorgen um den Öldruck deiner V7 hast, lass mich wissen: Welches Baujahr / welchen Motor hat deine V7? (Z. B. die ältere 750er oder die neuere 850er ab 2021) Flackert die Öldrucklampe in bestimmten Situationen auf (z. B. beim harten Bremsen)?
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  16. Köstlich, endlich mal wieder ein neuer Öl Tröööt, wurde ja höchste Zeit - oder etwa doch nur Sommerloch??? Ach ja, wer denkt Luigi hätte nur immer ein 10W60 für seine luftgekühlten V2 empfohlen, dem empfehle ich mal einen Blick in die Handbücher diverser Small und Big Blocks der letzten Jahrzehnte...
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  17. Lt. Handbuch zur V7 Classic sind dies ca. 400ml und das ist bei der geringen Ölmenge nicht unerheblich. Deshalb würde ich es erst gar nicht soweit kommen lassen, erst recht nicht bis die Öllampe kommt und noch dazu bei den Bedingungen. Da darf man sich nicht wundern, wenn die Guzzi iregendwann streikt.
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  18. Meine V85 (ist ja auch der Small Block) bekommt von Beginn an das V300 15W-50 von Motul und die Guzzi läuft damit auch jenseits der 30°C tadellos wie ein Uhrwerk. Allerdings achte ich peinlichst darauf, dass der Ölstand immer min. im oberen Drittel liegt, was bei diesem mickrigen Ölvolumen wohl ratsam ist und bei längeren und anspruchsvollen Touren habe ich auch immer 1 L Öl mit im Gepäck. 😉
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  19. Moin, GRISO 30.200km letzte Woche TÜV, wie immer war der Prüfer hin und weg, nur begeistert... heute eine schöne GRISO Runde.... bei wieder angenehmen Temperaturen. Der Wein wächst auch... Gruß Holger
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  20. Nach über 6 Wochen war ich heute wieder mal mit dem Motorrad unterwegs. Das Wetter hat gepasst, in der Rheinebene immer noch sehr warm also über 30°C aber zumindest keine Gluthitze mit über 40°C mehr. Über 500 Höhenmeter sehr angenehm teilweise sogar kühl. Ich habe nur grob die Richtung im Auge gehabt die vielen Umleitungen haben dann die tatsächliche Route bestimmt. Egal es waren schöne kurvige Strecken 250 km sind's geworden. Gruß Jürgen
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  21. Moin, für Frankreich Motorradfahrer gibt es seit geraumer Zeit die Vorschrift für CE Handschuhe und Helme. Nun kommt noch ein reflektierender Satz Aufkleber für den Helm hinzu. (wobei das schon seit einigen Jahren sein sollte, aber anscheinend jetzt öfter kontrolliert wird) Wir fahren öfter ins Elsaß und andere Strecken in Frankreich, habe nun für 2 Helme bestellt, denn die Strafen sind schon spürbar: Die Strafen für das Fehlen der Helmaufkleber sollen 3 Punkte und 135 € betragen. Gruß Holger 4R Quattroerre.it 16080 Reflektierende Aufkleber für Motorrad Helm, Weiß, 4 Stück, Bianco kaufen? Vergleichen Sie bei Bigshopper ANL_20008052-Louis-Reflektierende-Aufkleber_fr_Infoblatt_105x148_19_DE.pdf
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  22. Moin! Bei meiner neuen Rummsmurmel kamen die Aufkleber gleich mit! Habe sie rauf geklebt, sehen so schlecht nicht aus. Dann sieht mich die Straßenwacht auch besser, falls ich mal im Graben liege! Andreas
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  23. Eine Woche mit der kleinen im Allgäu unterwegs, hier zwischen Lindenberg und Füssen.
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  24. Ohne Blech- und Personenschäden 😉
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  25. 3 Tage mit 4 Guzzi V100 Mandello unterwegs gewesen. Was hatten wir doch Glück mit dem Wetter (außer gestern bei der Heimfahrt von Nauders...da hat der Himmer für uns Freudentränen vergossen und die Temperaturen sind zum Teil auf unter 8 Grad gefallen). Wir sind vIele schöne Strecken und Pässe gefahren. Namlos Tal, Hahntenjoch (2 mal Radar und 1 Fahrzeugkonrolle wegen 95 dbA), Pitztal über Piller Höhe, Samnaun zum tanken, Über Martina nach Nauders hoch, Reschenpass, Ofenpass, Albula-Pass, Julierpass, Silvplana, Maloya-Pass, Corinna fuhr noch den Spügenpass, Zurück am 3ten Tag dann über Arlbergpass, Flexenpass, Warth und dann das Lechtal und nach Füssen haben sich unsere Wege nach und nach getrennt. Schön war es und die Guzzi V100 schnurrten perfekt
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  26. Morgens früh los, nachmittags zurück, anschließend wird der Grill angeschlossen, so lass ich mir den Samstag gefallen Die aufgestaute Our, Grenzfluss zwischen D und Lux
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  27. Moin, der frühe Vogel.... so auch wir heute früh... 9:00 Abfahrt erholsame Runde mit URAL RETRO jetzt 12:30 zurück und Mittagessen zu Hause. Gruß ins Forum Holger
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  28. Moin, bevor die Hitze kommt... Start um 8:00 und über den Hunsrück und die noch frischen Wälder an die Mosel. Zell den geilen Berg runter dann weiter nach Bernkastel-Kues... Mittagsrast am Museum Zylinderhaus und über Berge und Wälder zurück. Angenehme 300 km und gegen 14:30 zu Hause. Gruß Holger
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  29. Heute C-bow-Träger verbaut, das erste Mal, dass ich an nem Moped Koffer hab. 😅 Passt aber farblich ganz gut zur Sport...
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  30. Heute Vater / Sohn Runde gedreht... Treffpunkt war am Härtsfeldseeu und danach ging es über Nattheim, Böhmenkirch in die Biker-Kneipe Ställe welche nun auch schon MIttags geöffnet hat. Einmal habe ich dann einen Blitzer übersehen und bin gespannt ob mein Tacho noch stimmt👌 Zum Schluss hatte ich dann 280 Kilometer auf der Uhr und mein Sohn war begeistert, wie man den "Eisenhaufen" (seine Beschreibung für meine Guzzi) doch bewegen kann.
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  31. An unserem letzten Reisetag lagen noch einmal 426 Kilometer vor uns – diesmal fast ausschließlich über die Autobahn. Bei schönem Wetter war das eine leichte Übung. Natürlich gab es hier und da ein paar Staus, aber insgesamt kamen wir gut durch und waren bereits am frühen Nachmittag wieder zu Hause. Rückblickend hatten wir mit dem Wetter einmal mehr großes Glück. Während unseres Aufenthalts in Norwegen war praktisch jeden Tag Regen vorhergesagt. Tatsächlich hatten wir über die gesamte Reise verteilt nicht einmal zwei Tage mit wirklichem Regen. Da kann man sich wirklich nicht beschweren. Südschweden hat uns im südlichen Teil positiv überrascht. Die Straßen sind abwechslungsreich, kurvig und machen richtig Spaß. Je weiter wir jedoch nach Norden kamen, desto gerader wurden die Straßen. Irgendwann verliert selbst der hundertste See seinen besonderen Reiz. Eine Kleinigkeit ist uns dabei besonders aufgefallen: In Schweden gibt es auf den meisten Parkplätzen keine Bänke. In Norwegen ist es fast genau umgekehrt. Dort findet man an fast jedem Parkplatz Sitzgelegenheiten, oft sogar mit einem traumhaften Ausblick. Man merkt einfach, dass dort viel Wert darauf gelegt wird, Reisenden eine Pause angenehm zu machen. Auch die Suche nach einer Hütte gestaltete sich in Schweden deutlich schwieriger als in Norwegen. Dort gibt es wesentlich mehr Übernachtungsmöglichkeiten für Reisende. Typisch für Schweden waren außerdem die vielen Pferde, die scheinbar zu fast jedem Bauernhof gehören. Und noch etwas fiel uns auf: Man kann kaum eine halbe Stunde fahren, ohne ein Schild zu einem Golfplatz zu sehen. Ob Nationalsport oder bevorzugtes Hobby wohlhabender Rentner – wir wissen es bis heute nicht. Auf den besonders kurvigen Straßen war der Asphalt dagegen oft in einem Zustand, der uns eher an Ungarn erinnerte. Schon kurz nach der Überfahrt nach Norwegen waren wir uns beide einig: Schweden wird vermutlich nicht mehr zu unseren Reisezielen gehören. Für uns bleibt Norwegen das Motorrad-Reiseland Nummer eins. Schon wenige Kilometer hinter der Grenze verändert sich die Landschaft spürbar. Dazu kommen die Gastfreundschaft, die man an nahezu jedem Parkplatz erlebt, die vielen Übernachtungsmöglichkeiten und Straßen, die scheinbar genau für Motorradfahrer gebaut wurden. Norwegen fühlt sich einfach richtig an. Wir kommen wieder. Spätestens 2028. 🏍️🇳🇴 Jede Reise endet irgendwann. Was bleibt, sind Erinnerungen – und die Motorräder, mit denen man sie erlebt hat. Beide Moto Guzzis haben uns zuverlässig durch Skandinavien gebracht, jede auf ihre ganz eigene Art. Zeit also für ein persönliches Fazit. Keine technischen Testberichte, keine Messwerte und keine Bestenlisten – sondern einfach zwei ehrliche Eindrücke nach über 6.000 Kilometern auf den Straßen Schwedens, Norwegens, Dänemarks und Deutschlands. Mein Fazit zur Moto Guzzi California 3 Teil unserer Reise war auch, die beiden Moto Guzzis miteinander zu vergleichen. Ich fange mit meiner an und beschreibe sie anhand einer Geschichte, die wir in Norwegen erlebt haben. Wir fahren nach einer Pause los. Ich fahre als Erster auf die Straße und drehe langsam das Gas auf. Meine Spiegel vibrieren sich in Rage wie ein Handmixgerät aus den Fünfzigern. In meinen Spiegeln erscheinen auf einmal zwei verschwommene Jagdflugzeuge. Als ich den Blick wieder nach vorne richte, stelle ich mir vor, ich sitze in einer Messerschmitt Me 109 aus dem Zweiten Weltkrieg und rolle auf der Startbahn. Mit den Jägern der Alliierten im Nacken gibt es nur eine Option: Gashebel ganz nach vorne! Der Motor macht metallische Geräusche wie die Ankerkette eines Schlachtschiffes, die beim Ankern rasend schnell über den Stahl gleitet. Die Auspuffkrümmer dröhnen nach zwei patschenden Fehlzündungen los, dass es unter dem Lederheadset kaum zu ertragen ist. Die offenen Vergaser schnauben wie eine wilde Büffelherde in Panik. Die Pedale für das Seitenruder vibrieren so heftig, dass ich es bis in die Knie spüre. Die Messinstrumente wackeln in alle Richtungen. Mit einem Ruck hebt die Maschine ab und ich gleite knapp über einer Straße durch das Tal. Um den Verfolgern zu entkommen, fliege ich knapp über dem Boden eine Kurve nach der anderen und passe die Höhe der Landschaft an. Es ist ein purer Adrenalinrausch. Bis eine nette weibliche Stimme sagt: „Bitte biegen Sie in 500 Metern im Kreisverkehr an der dritten Ausfahrt ab.“ Ich bin wieder da. Im richtigen Leben. Die zwei Jagdflugzeuge im Spiegel waren natürlich nur das Tagfahrlicht von Matthias' V85 TT, das die Form des Moto Guzzi Adlers hat und sich durch die Vibrationen verdoppelte. Die Motorgeräusche stammten von meinen klappernden Ventilen, der Auspufflärm von meinen offenen Mistral-Tüten, das Schnauben von meinen fast offenen Vergasern. Die Pedale waren meine Trittbretter und die Messinstrumente meine wackelnden Armaturen. Aber ich bin geflogen! Ganz sicher in diesem Moment – auf meiner Moto Guzzi California 3. Die Tränen der Begeisterung, während ich diesen Text schreibe, sind meine Zeugen. Dieses Motorrad hat mich mir selbst ein Stück näher gebracht. Das ist es, was ich tue. Das ist es, was ich bin. Natürlich war sie nicht perfekt. Die California hat während der Reise immer mal wieder beim Anspringen gezickt. Der Kupplungszug ist gerissen, das Rücklicht hatte einen Wackelkontakt und vorne hatte ich einen Platten. Sonst gab es keine Auffälligkeiten. Und trotzdem muss man ehrlich sein: Technisch kann die California 3 in keiner Weise mit Matthias' V85 TT mithalten. Weder beim Fahrwerk, noch beim Motor, den Bremsen oder den modernen Assistenzsystemen wie ABS. Wenn Matthias vorne fuhr und zügig unterwegs war, musste ich die California regelrecht ausquetschen, um dranzubleiben. Aber genau darum geht es auch gar nicht. Die California ist kein Motorrad für Bestzeiten oder Datenblätter. Sie lebt von ihrem Charakter, ihren Geräuschen, ihren Vibrationen und den Emotionen, die sie auslöst. Sie fährt nicht einfach nur – sie erzählt eine Geschichte. Das war mein Fazit zur Moto Guzzi California 3. Technische Daten und Testberichte findet ihr im Internet! Matthias' Fazit zur Moto Guzzi V85 TT Nach all den gemeinsamen Kilometern durch Schweden, Norwegen und Dänemark möchte ich natürlich auch noch ein paar Worte zu meiner Moto Guzzi V85 TT verlieren. Ein Teil unserer Reise war auch, die beiden Moto Guzzis miteinander zu vergleichen. Nach gut einem Jahr und inzwischen mehr als 10.000 Kilometern – erst auf dem Weg zum Gardasee und jetzt mit voller Beladung durch Skandinavien – kann ich sagen: Die V85 TT hat genau das gehalten, was ich mir nach vielen Stunden Recherche von ihr versprochen hatte. Sie ist ein unkomplizierter Reisebegleiter mit viel Fahrspaß und jeder Menge italienischem Charakter. Das Besondere an der V85 TT ist für mich die Mischung aus klassischer und moderner Technik. Vorne arbeitet ein luftgekühlter V2-Zweiventilmotor, dazu kommen zeitgemäße Helfer wie ABS, Traktionskontrolle, verschiedene Fahrmodi und ein Tempomat. Letzterer war auf den wenigen längeren Geraden eine echte Erleichterung. Besonders froh war ich auch über die Griffheizung, die bei 9 Grad und Regen in der Gegend um Trondheim ihren großen Auftritt hatte. Das Menü lässt sich einfach über den Kreuzschalter bedienen und dank Kardanantrieb entfällt unterwegs das lästige Kettenschmieren. Das Herzstück bleibt aber natürlich der längs eingebaute 853-Kubik-V2. Er läuft nicht geschniegelt und geschniegelt wie ein moderner Reihenmotor – und genau das macht seinen Reiz aus. Er vibriert, verändert je nach Drehzahl seinen Klang und hat seinen ganz eigenen Rhythmus. Wer vorher einen kultivierten Yamaha CP2 gefahren ist, muss sich daran erst gewöhnen. Um etwa 3.500 U/min scheppert es ordentlich. Das gehört einfach dazu. Das frühere Drehmomentloch wurde mit der variablen Ventilsteuerung deutlich entschärft. Trotzdem wirkt der Motor beim schnellen Hochdrehen im unteren Drehzahlbereich etwas zurückhaltend. Für mich war das überhaupt kein Problem. Gerade auf den kurvigen Straßen Norwegens sind wir meist mit sattem Drehmoment und niedrigen Drehzahlen unterwegs gewesen. Und wenn es steil wurde oder enge Kehren anstanden, drehte der Motor willig über 5.000 U/min, klang kernig und schob kräftig an. Der serienmäßige Auspuff bollert unter Last angenehm, ohne jemals aufdringlich zu werden. Besonders gefällt mir das Nachbollern beim Gaswegnehmen – vor allem im zweiten Gang. Dieses leicht blecherne „Römpömpöm“ gehört inzwischen einfach dazu. Überrascht hat mich vor allem das Handling. Trotz voller Beladung ließ sich die Maschine erstaunlich leicht und präzise fahren. Ich hatte im Vorfeld etwas Respekt davor, wie sich das zusätzliche Gewicht auswirken würde. Diese Sorge war völlig unbegründet. Meine Hepco & Becker Explorer-Koffer sind zwar gleich groß, der linke steht wegen des Auspuffs aber deutlich weiter heraus. Daran musste ich mich erst gewöhnen. Später war das überhaupt kein Thema mehr – die Fußraste setzt ohnehin früher auf. Das Windschild meiner Maschine ist kleiner als das der Travel-Version und natürlich kein Vergleich zu Joes riesigem Windschild an der California. Im Regen habe ich es hochgestellt, ansonsten reichte mir die unterste Position völlig aus. Ein kleiner Kritikpunkt ist für mich die Fußposition. Wer größere Füße als Größe 41 hat, muss seinen Platz erst finden. Steht man mit dem Fußballen auf der Raste, stößt die Ferse an Auspuff oder Anbauteile. Steht man mittig auf der Raste, passiert es schnell, dass man unbemerkt die Hinterradbremse leicht schleifen lässt. Zum Glück weist das Display darauf hin. Wie im Blog bereits beschrieben, hat mir der Pirelli Scorpion Rally bei bestimmten Geschwindigkeiten ein leichtes Hoppeln und Aufschaukeln beschert. Nachdem klar war, dass technisch alles in Ordnung ist, habe ich das einfach akzeptiert. Mit dem Michelin Anakee Road war dieses Verhalten übrigens nicht vorhanden. Die Hinterradbremse könnte etwas kräftiger zupacken, erfüllt ihren Zweck zum Mitbremsen aber problemlos. Die Brembo-Bremse vorne ist dagegen hervorragend. Ein echtes Highlight ist die Reichweite. Mehr als 400 Kilometer mit einer Tankfüllung sind auf so einer Reise Gold wert. Wer unseren Blog aufmerksam gelesen hat, erinnert sich vielleicht noch an die Transalpina in Rumänien, wo wir mit kleineren Tanks und etwas zu viel Optimismus schon einmal den Reservetank bemühen mussten. Unterm Strich Schon nach der Probefahrt war ich in die V85 TT verliebt. Nach dieser Reise kann ich sagen: Sie hat jedes einzelne Versprechen gehalten. Sie verbindet klassische Moto-Guzzi-Gene mit moderner Technik, fährt sich leicht, macht auf langen Etappen genauso viel Spaß wie auf kurvigen Bergstraßen und besitzt genau den Charakter, den ich mir von einem Motorrad wünsche. Natürlich ist auch sie nicht perfekt. Das Hoppeln mit den Pirelli Scorpion Rally-Reifen hat mich anfangs beschäftigt und die Ergonomie könnte für größere Füße etwas besser sein. Wirkliche Defekte oder Ausfälle hatte die V85 TT auf unserer gesamten Reise jedoch keine. Trotzdem bin ich froh, dass neben der V85 TT auch noch meine Yamaha XSR mit ihrem kultivierten Reihen-Twin in der Garage steht. Beide Motorräder haben ihren ganz eigenen Charakter – und genau das macht für mich den Reiz aus. Das war mein Fazit zur Moto Guzzi V85 TT. Den Kompletten Reisebericht von jedem Tag mit allen Pannen findet Ihr hier: Norwegen 2026 – Joe's BLOG Grüße
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  32. Guten Morgen allerseits, zum Start in den Tag hier eine wunderschöne Le Mans 1 in sattigem rot. Kompletter Kunden Sevice wurde letztes Jahr gemacht. Motorrad ist direkt fahrbereit. TÜV bei Verkauf neu. Eine weitere Sitzbank sowie ein zweites Paar Felgen liegen bei. Preis ist bei 9900 Euro VB angesetzt. Bei Fragen gerne melden Komplette Anzeige hier: https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/moto-guzzi-le-mans-1/3356505401-305-20462 VG Tim
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  33. Hallo Bluem, Glückwunsch zur neuen Guzzi. Da muss ein genereller Fehler bei den V7 Guzzies sein. Ich will mit meiner auch nur mal eben eine Runde drehen und schwups sind zwei Stunden und mehr rum. Und der Fehler geht einfach nicht weg, auch im zweiten Jahr nicht🤣
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  34. Gibt nix bessers als ne Guzzi zum Espresso - auch optisch.
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  35. Moin zusammen und italienische Grüße aus der Oberpfalz. Bin jetzt seit gestern stolzer Besitzer einer rote V7 Stone mit fränkischen Ursprung. Sind zwar ca. 100 km Strecke laut Google aber dennoch brauchte ich bei der Rückfahrt über 2h und 200 km. Ich kann mir das einfach nicht erklären 😇😁. Beim Kauf der Guzzi war jetzt tatsächlich nicht mehr, wie Anfangs mal geschrieben, der Händler das Problem Ich habe zum Glück bei der Probefahrt einen der besten Händler meiner 25jährigen Motorradkarriere getroffen. Kein Glaspalast/Showroom. Einfach eine ehrliche Werkstatt mit kompetenten Leuten und diese auch noch hoch sympathisch. Glückstreffer. Als größere Baustelle stellte sich der Verkauf meiner bisherigen xsr700 raus. Trotz sehr guten Preis im Netz, keinerlei Interesse. Letztendlich ging sie dann zu einem holländischen Händler der mir ohne Ansicht, Verhandlung immer noch 500,- mehr bot als jeder Händler hier im Lande bei ankauf. Gekommen, Geld gegeben, auf Hänger geladen, abgefahren. Absolut problemlos. War baff. So, genug gelabbert. Hier ist das schöne Stück. Grüße Bluem
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