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Wir Berlin-/Brandenburger haben es als Motorradfahrer nicht leicht. Landschaft? Haben wir. Wälder? Jede Menge. Seen? Reichlich. Felder? Unendlich. Kurven? Nun ja. Die meisten Straßen führen zuverlässig von A nach B, ohne dabei auf die Idee zu kommen, unterwegs die Richtung zu ändern. Also bin ich einige male im Jahr auf der Flucht in kurvenreiche Regionen...und gerne auch eine Woche Motorrad allein, möglichst wenig Planung, dafür mit viele Kurven und einfach fahren solange ich Lust habe. Nach familiärer Planungsfreigabe fiel der Termin diesmal auf die erste Augustwoche. Das Ziel war schnell gefunden: Deutschland. Genauer gesagt die Mittelgebirge, die ich motorradfahrerisch bisher sträflich vernachlässigt hatte. Einmal durch fast alle, sozusagen im Kreis war der Plan, also Harz, Thüringer Wald, Rhön, Spessart, Odenwald, Schwarzwald, Schwäbische und Fränkische Alb, Fichtelgebirge und zum Schluss noch das Erzgebirge. Gebucht habe im mir nette Hotels bzw. Pensionen jeweils am Vorabend vom Tablet aus. Da entstand im wesentlichen auch die Feinplanung für den nächsten Tag. Kurviger und Maps bestimmten die Richtung, Wetter und Lust die Tageskilometer. Mehr Planung braucht ein Urlaub schließlich nicht. Der Wetterbericht versprach Temperaturen jenseits der 30 Grad. Ups, also nochmal etwas umpacken… zweiter und dritter Pullover raus, Badesachen rein und los. Tag 1 – Erst mal nass Die erste Etappe sollte knapp 500 Kilometer bis Bad Liebenstein am südwestlichen Rand des Thüringer Waldes gehen. Autobahn bis Dessau, danach Landstraße. Theoretisch. Praktisch regnete es wie aus Eimern. War klar… Wochenlang hier kein Regen, aber jetzt Samstag den ganzen Tag. Das Regenradar zeigte ein Unwetterband, das sich gefühlt über ganz Ostdeutschland gelegt hatte. Drumherumfahren war keine Option, also Regenkombi an und durch. Auf der Autobahn macht Starkregen so gar keinen Spaß. Deshalb kurzerhand Planänderung und runter auf die Landstraße. Über Zossen, Luckenwalde und Wittenberg ging es Richtung Bernburg. Die Landschaft war erstaunlich leer, und die überdachten Bushäuschen erwiesen sich als ausgesprochen hochwertige Motorrad-Infrastruktur. Drei Stunden lang waren sie meine einzigen trockenen Aufenthaltsorte. Bei Bernburg wurde es endlich heller. Kurz darauf kam die Sonne heraus, die Regenkombi flog in die Tasche und bei 24 Grad ging es in den Harz. Den kenne ich zwar gut, aber Thale, Allrode und Harztor mussten trotzdem einfach abgefahren werden. Anschließend führte mich die Route durch das Eichsfeld. Und plötzlich war klar: Hier hätte ich schon viel früher fahren sollen. Tolle Straßen, schöne Täler, wenig Verkehr und angenehm wenig Kontrollstellen. Viel mehr braucht ein Motorradfahrer eigentlich nicht. Überhaupt waren die Mittelgebirge in dieser Woche eine Offenbarung. Alles, was ich sonst manchmal etwas kritisch kommentiere, ist aus Berliner Sicht schlicht Motorradparadies. Gäbe es bei uns eine solche Straße wie hier eine Verbindungsstrecke über 20km, würde halb Brandenburg dort am Wochenende auftauchen. Am Abend schlug ich dann nach guten 500km in Bad Liebenstein auf: Schönes Hotel am Kurpark, Essen, Bier, Spaziergang. Mehr muss ein erster Tag nicht können. Rhön, Märchen und Kurven Am nächsten Morgen ging es durch die Rhön zur Wasserkuppe. Kleine Straßen, zunächst sanfte Kurven, später immer mehr Höhenmeter. Oben auf der Wasserkuppe war es noch angenehm leer. Das Museum sparte ich mir für den nächsten Besuch auf und marschierte stattdessen die letzten 900 Meter zum Gipfel. Bei fast 30 Grad. Man muss Prioritäten setzen. Die Aussicht war allerdings großartig. Weiter ging es Richtung Staatsbad Brückenau und anschließend nach Steinau an der Straße. Dort wollte ich das Gebrüder-Grimm-Museum besuchen. Kleine Überraschung: Märchenfest. Mitten in der Stadt, alles abgesperrt… Kann ja keiner ahnen. Also Motorrad abgestellt, sieben Euro bezahlt und rein ins Märchenland. Mit Motorradstiefeln und voller Montur fühlte ich mich zwischen Kindern in kurzen Hosen allerdings eher wie der böse Räuber als wie ein Märchenprinz. Dafür waren die Museen kostenlos und eine Prinzessin führte mich sogar durch das Grimm-Haus. Das war witzig und supercool. Als es nach gut zwei Stunden weiterging änderten sich die Straßen. Schmaler. Engere Radien. Mehr Kurven. Genau wie wir es wollen. In Hammelburg in der schönen Innenstadt machte ich die nächste Pause. In einer Weinstube am Markt saß ich sehr gut und die Bedienungen hatte Spaß mir mir, da ich mit ihrem Bestell- und Scankonzept nicht ganz so souverän zurechtkam…. Satt und ausgeruht ging es zu einem Abstecher zu Schloss Mespelbrunn weiter, dann grob südlich Richtung Wertheim, das ich mir, so der Plan noch auf dem Weg ansehen wollte. Die nächsten Stunden vergingen mit einem breiten Grinsen unter dem Helm. Aber der Tag verging doch schneller als gedacht. Wertheim wurde daher erst mal ausgelassen (da könnte ich ja am späten Abend noch hin) und statt dessen Miltenberg angesteuert. In der kleinen aber superschönen Altstadt gab es dann was zu Essen und dann was es auch schon Abend. Meine Pension lag auf der anderen Mainseite in Großheubach, nur noch 10 Minuten weiter. Dort gab es dann am späten Abend noch ein Riesling mit Mainblick und später noch einen zweiten an der Pension in der Abendsonne. Der Plan noch einen Abstecher nach Wertheim zu machen wurde daher aufgegeben. Es war einfach zu wenig Tag übrig und es saß sich da wo ich war sehr schön.Man muss schließlich Prioritäten setzen. Odenwald und der erste Kontakt mit dem Schwarzwald Am nächsten Morgen ging es durch den Odenwald Richtung Heidelberg. Die Altstadt wollte ich mir eigentlich länger ansehen. Eigentlich. Zu voll. Also ein paar Fotos von der Alten Brücke kurzen Blick in die Altstadt und wieder auf die Guzzi und weiter Richtung Süden, diesmal für ein kurzes Stück aber auf der Autobahn. Kurz hinter Karlsruhe begann das eigentliche Ziel: Schwarzwald. Die Schwarzwaldhochstraße ist eine tolle Strecke. Allerdings habe ich dort ein kleines Verständnisproblem mit der Verkehrsplanung. Eine breite Straße, langgezogene Kurven, beste Übersicht – und Tempo 70, die komplette Stecke lang… fast etwas einschläfernd, aber die Aussichten und die Einbettung der Straße in die Landschaft sind trotzdem großartig. Pause und Essen gab es an der Großen Tanne. Dort kam ich mit zwei Einheimischen ins Gespräch. Die waren besonders neugierig, weil sie mit meinem LOS-Kennzeichen nicht so richtig etwas anfangen konnten. Ja… von kurz vor Polen hier rüber ist schon weit, sieht man hier wohl nicht so oft... Danach wurde es besser und besser: kleinere Straßen, enge Kurven, Täler, bergauf, bergab. Kurviger führte mich zuverlässig auf Strecken, bei denen man irgendwann aufhört, auf die Uhr zu schauen. Bis zu meinem Hotel in Bad Krozingen, in dem ich drei Nächte blieb, war ich auf Umwegen durch mehrere Seitentäler noch drei Stunden unterwegs. Drei Stunden Fahrzeit fühlten sich wie eine an. So muss das, breit war das Grinsen unter meinem Helm. Im Hotel war der Thermeneintritt inklusive. Perfekt als Schwimmbadersatz nach den Touren. Abends Bier, Tablet und die nächste Route planen. Schwarzwald 2.0 Die nächsten beiden Tage waren dann endgültig Kurventherapie. Triberger Wasserfälle, Kuckucksuhr, Feldberg, Schluchsee – alles mitgenommen, was interessant aussah. Der Rest ergab sich aus der Straße. Und die hatte einiges zu bieten. Die Straßen sind schmaler, die Kurven enger und das ständige Bergauf und Bergab sorgt für richtig gute Laune. Gleichzeitig wird man allerdings auch ständig daran erinnert, dass der Schwarzwald nicht ausschließlich für Motorradfahrer gebaut wurde. Tempo 30 im Ort, Tempo 70 auf vielen Strecken, Tempo 50 in den schönsten Kurventälern und kilometerlange Überholverbote. Beschränkungen schön und gut, sicher auch an einigen Stellen notwendig… aber was hier abgezogen wird empfand ich als völlig übertrieben. Ich bin wirklich kein Raser. Aber irgendwann wird überholt und nach und nach verschwinden die Camper und Touristenautos aus dem Rückspiegel und damit auch das schlechte Gewissen. Dann kommt der Flow. Und plötzlich werden so manche Geschwindigkeitsbeschränkungen zumindest außerhalb der Ortschaften etwas sportlich interpretiert. Kontrollen sah ich keine. Vielleicht war das Glück. Vielleicht war es auch einfach Ferienzeit. Am nächsten Tag ging es über die Grenze nach Frankreich. Südlich von Colmar auf die Route du Vin etwa 70 km nach Norden und anschließend über die Vogesen-Kammstraße mit immer mal wieder einem Abzweig nach rechts und links wieder nach Süden. Wahnsinn. Wenn es noch schönere Motorradstrecke geben sollte, müsste man sie wahrscheinlich erst bauen. Der Straßenbelag war zunächst etwas gewöhnungsbedürftig. Mal sah es nach Split aus, dann wurde aus Asphalt mitten in der Kurve plötzlich Kopfsteinpflaster. Nach kurzer Eingewöhnung stellte sich aber heraus: Der Belag war einfach deutlich rauer als bei uns. Eher Tschechien-Niveau. Und das war gut. Die Reifen klebten förmlich auf der Straße. Da wäre deutlich mehr gegangen. Ich fuhr ein Stück hinter einigen hochmotorisierten Einheimischen her. Mit Mühe konnte ich folgen. Irgendwann musste ich aber anerkennen: Der V85 fehlen gegenüber solchen Geräten dann doch ein paar PS. Bei den Schräglagen sah es ähnlich aus. Meine lagen gefühlt bei 110 Prozent. Ohne Reserven. Nach 10 km ließ ich sie fahren… Die Fußrasten müssen schließlich nicht zwingend in jeder Kurve den Asphalt begrüßen. Außerdem ist das auf einer 300-Kilometer-Tour irgendwann schlicht anstrengend. Ich will ja noch ankommen. In Auswertung war der Tag für mich wie Schwarzwald 2.0. Auf die 35 Grad hätte ich allerdings verzichten können. Auch der Abstecher auf den Hohneck sowie das Museum und Denkmal am Hartmannswillerkopf waren absolut sehenswert. Heimwärts durch die Alb Da alles ein Ende hat, musste es nach den zwei Tagen vor Ort auch langsam wieder Richtung Heimat gehen. Der Rückweg führte durch den Schwarzwald ins Donautal. Am Knopfmacherfelsen gab es die obligatorische Pause mit bombastischer Aussicht. Danach führte mich die Strecke durch das wunderschöne Donautal. Die ersten Motorradgruppen kamen mir entgegen. Ich möchte gar nicht wissen, was hier an einem sonnigen Wochenende los ist. Bei Inzigkofen machte ich eine längere Pause, ich lief ich zur Hängebrücke über der Donau und zur Teufelsbrücke. Superschön. Danach weiter Richtung Schloss Lichtenstein (Pause, Imbiss, Schloss und Aussicht mitgenommen) und anschließend weiter durch die Schwäbische Alb. Und wieder ein völlig anderes Fahrgefühl. Breitere Straßen, langgezogene Kurven, weniger steile Anstiege und ein leichtes Rennstreckengefühl. Die Durchschnittsgeschwindigkeit stieg entsprechend. Die Einheimischen wissen das offenbar. Gefühlt stand alle paar Kilometer ein fester Blitzer. Die V85 blieb trotzdem entspannt. Sie ist ohnehin eher für zügiges Touren als für ernsthaftes Rasen gebaut. Und so konnte ich die Landschaft genießen, ohne ständig den Führerschein im Kopf zu haben. Bei Nördlingen wurde die Route wegen der inzwischen sehr fortgeschrittenen Uhrzeit gekürzt bzw. verändert. Von hier an ging es über Schnellstraßen nach Nürnberg und Autobahn bis nach Plech. Der Tag neigte sich dem Ende entgegen und es standen schon 560 Kilometer auf der Uhr. Also ging es zu einer kleinen Pension bei Auerbach. Schnitzel. Bier. Feierabend. Der letzte Tag Am Freitag sollte es endgültig nach Hause gehen. Vorher noch einmal durch das Fichtelgebirge und natürlich ein Stopp am Fahrzeugmuseum am Fichtelberg. Die Ausstellung ist etwas wild zusammengestellt, aber für Zweiradfahrer wirklich sehenswert. Vor allem Halle 3 sollte man nicht auslassen. Danach kurz bei Selb nach Tschechien und bei Bad Elster zurück ins Vogtland und weiter durchs Erzgebirge. Hier kenne ich mich aus. Aber bekannte Kurven machen schließlich nicht weniger Spaß. Am frühen Abend erreichte ich Freiberg, von dort ging es nach einer längeren Pause Richtung Autobahn und dann Richtung Heimat... - natürlich stand ich erst mal Freitagabend vor dem Dreieck Nossen im Stau. War klar. Nach 20 Minuten ging es weiter. Die V85 spulte Kilometer um Kilometer ab, Musik im Helm und ich hatte Zeit, über die nächste Tour nachzudenken. 2027 ist verplant. Guzzitreffen in der Röhn und Mandello im September. 2028 könnte es auch mal noch Osten gehen. Polnisches und tschechisches Bergland. Sudeten, Glatzer Bergland, Riesengebirge, vielleicht bis zur Tatra. Das allerdings nicht allein. Vielleicht lerne ich noch jemanden kennen der auf meiner Wellenlinie liegt und ein bisschen Polnisch und Tschechisch kann.Schauen wir mal. Nach 630 Tageskilometern rollte ich kurz vor 22 Uhr bei immer noch 22 Grad auf den heimischen Hof. In Summe über 2500km, Unzählige Kurven. Keine Ausfälle, die V85 hält, schöne Woche8 points
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Ich habe auch kein Problem damit, wenn jemand generell langsam unterwegs ist oder generell schnell. Mir gehen eher die Leute auf die nerven, die durchgehend 65 fahren, egal ob 50 erlaubt ist oder 100. Hab es oft genug erlebt, dass mich diese Leute mit 65 bei erlaubten 50 (Tempolimit wegen vielen Wanderern auf der Straße) überholen, wo ich schon mit 60 unterwegs bin, nur um direkt im Anschluss die Kurven, in denen dann 100 erlaubt ist, ebenfalls mit 65 zuzuparken. Wenn ich ihnen dann dicht folge und überhole, kommt als Dankeschön von denen noch ein Hupkonzert. Leute, wenn ihr überholen wollt, dann gebt anschließend auch wirklich Gas! Wenn ihr meint mit 15-20km/h über Tempolimit überholen zu müssen, dann fahrt bitte anschließend auch mit 15-20km/h über Tempolimit weiter und wenn das Tempolimit ansteigt, dann beschleunigt bitte entsprechend, so dass ihr wieder bei 15-20km/h drüber seid.3 points
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Hallo Guzzisti, mein Name ist Jens, ich wohne in Barsinghausen. Nachdem ich meine geliebte Jackal im Frühjahr nach 26 gemeinsamen Jahren in den Motorradhimmel entlassen habe – was die eine oder andere Träne in der Familie ausgelöst hatte – sollte der Platz vorm Haus nicht lange frei bleiben. Dass es wieder eine Guzzi wird, stand außer Frage, wer hat schon Lust auf Kette schmieren. Und auf die Produkte aus der anderen Kardanschmiede hatte ich wenig Lust, ein bisschen Individualismus möchte man sich ja schon behalten. Die V 85tt hatte es mir angetan, am liebsten in „Giallo Mojave“. Aber als ich von einer solchen Schönheit meiner Frau ein Bild gezeigt habe, meinte sie nur „In Gelb???“. Ihr wisst schon, der Ton, der eigentlich keine Frage ist, sondern eher ein „Bist du noch bei Trost“ ausdrücken soll. Gut, dann eben in „Verde Altaj“ – als Packers Fan liegt mir das eh näher. Da gab es ein schönes Exemplar aus 2022 mit weniger als 9.000 km auf der Uhr und ihr Vorbesitzer und ich wurden uns einig. Die Neue ist ein Traum, kann fast alles um Längen besser und schon bei der fünften Ausfahrt habe ich auch nicht mehr versucht, mit einem einfachen Hackentritt hochzuschalten. Man ist ja lernfähig. Das Bollern fehlt allerdings schon ein bisschen. Ja nun, was soll ich noch mehr schreiben, ich bin eigentlich nicht so der Forumstyp, aber ich hoffe, mich zu der einen oder anderen Frage mit Euch austauschen zu können. Horrido2 points
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https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/moto-guzzi-v650-lario/3495065947-305-8085 Sollte sich jemand unter den Nagel reißen, die sieht noch gut aus, die kleine Le Mans.1 point
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Sorry hab gar nicht geantwortet… Alles in Allem ist jetzt alles ruhig. Neue Steuerkette, Auspuffschellen angezogen. Danke euch sehr.1 point
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Hallo weil V nicht nur die Geschwindigkeit angibt sondern der Reifen auch anders aufgebaut ist als der gleiche mit T. Somit ist er Stabiler und oft is genau das der Grund warum Hersteller auf bestimmte Reifenvorgaben zugreifen und diese Reserven mit Nutzen. Unabhängig der Traglast und des weiteren Aufbaus.1 point
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Vielen Dank @fender_rhodes! Genau das war es! Der Kraftstofffilter ist kaputt. Die Fachwerkstatt hatte keine elektronischen Probleme ausgelesen und nachgemessen. Die Druckprüfung hat dann den Befund geliefert, dass kaum Druck anlag in der Benzinpumpe. Die Werkstatt kann nur die ganze Einheit tauschen laut Vorschrift. Kostenpunkt: 1100€ inkl. Einbau. Ich habe 185€ inkl. Mwst. für die umfangreiche Diagnose gezahlt und das Motorrad wieder mitgenommen. Im Werkstatthandbuch genau nachgelesen, Tank abgepumpt, abmontiert, Benzinpumpeneinheit ausgebaut (ziemlich blöd verbaut und schwer zugänglich). Siehe da: Es war der Kraftstofffilter! Billiges Teil. Der Kunststoffanteil hat sich gelöst. Das Ersatzteil kostet nun 11€. Die Pumpe ist intakt. Danke für die Hilfe! Ich hoffe ich bin bald wieder auf der Straße. Viele Grüße1 point
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Hallo, also ich bin auch <50 soviel mal vornweg. Bin aber seit einiger Zeit der Meinung im Hier und Jetzt zu leben. Das heißt, ich mache mir maximal für ein paar Monate im Voraus Gedanken was zu tun ist und was nicht. Vielleicht gibt es unseren Planeten in 20 Jahren gar nicht mehr, weil er nur noch ein glühender Haufen Atommüll ist. Oder der Liter Super 5 Euro kostet, du einmal im Jahr zur HU musst. Und wehe da ist das Birnchen der Ladekontrolle defekt, dann gehts mit Mängelbericht erst mal ohne Plakette nachhause und Wochen später zur Nachprüfung. Wo nicht nur die Ladekontrollleuchte geprüft wird, sondern wieder das ganze Moped. Zum Thema Idioten im Straßenverkehr, ja die gibt es in allen Formen. Egal ob Zweirad (mit und ohne Motor), Elektrokleinstfahrzeuge, Inlineskater, Fußgänger, Liegerad, Rennrad und die Auto und LKW sowie Traktor Fraktion. Aber was willst du machen -> richtig, nichts. Was bringt es dir wenn du hinter dem Sonntagsfahrer oder irgendwelchen anderen Leuten mit 70 in der 100er Zone hinterherfahren musst, weil die Straße kurvenreich und unübersichtlich ist, sodaß überholen nicht geht. Da kannst du mit glühender Birne im Auto oder unterm Helm hinterherdackelt und fluchen soviel du willst. Der Schnarcher vor die fährt trotzdem nicht seine 100. Obwohl Wetter und Straße die 100 locker hergeben. So nun zum Thema Lappen: Als ich 2020 den B196 machte, kamen im Arbeitskollegen-/ Bekanntenkreis einige Fragen dazu. Sobald ich Details wie die 800 Euro kostet für die Schulung + min. 500 bis 600 Euro für einigermaßen Klamotten nannte war schlagartig Ruhe. Einige fragten später nochmal als fertig war mit dem B196, wollten nochmals Details wissen. Heute im August 2026 ja bis jetzt keiner der damals fragte den B196 gemacht. Alles Leute Mitte 30. Der B196 steht ja aktuell wieder stark in der Kritik und es werden Forderungen laut ihn wieder einzustampfen. Als daß die Runde machte, kamen wieder nachfragen, ich sagte ist mir egal ich habe 2025 den Direkteinstieg Klasse A gemacht. Darauf offen stehende Münder und verdrehte Augen mit Aussagen wie: "Wie kannst du bloß, viel zu gefährlich, echt jetzt?, viel zu teuer und der Aufwand erst" Bei meiner Erklärung, daß neue biometrische Paßbilder, ein aktueller Sehtest, der große Erste-Hilfe-Schein (Lebensrettende Sofortmaßnahmen reicht nicht mehr), das ganze Papiere ausfüllen, Anträge stellen, 10 mal Abends für 90 Minuten in die Fahrschule, 950 Fragen Theorie zu lernen sind. Mindestens 6 Fahrstunden a 90 Minuten zu machen sind. In Summe dann 3000 Euro kostet wahr endgültig schweigen im Wald. Andererseits denke ich mir dann, Leute was habt ihr für eine Vorstellung vom Straßenverkehr, wenn ich um im Bekanntenkreis zu bleiben sehe, wie manche ein Jahr oder länger an ihren Lappen hinbasteln. Da wird es fertig gebracht, daß die bestandenen Theorieprüfung die eine Gültigkeit von 12 Monaten hat verfällt, weil man es ein Jahr nicht auf die Kette kriegt die praktische Prüfung zu bestehen (Auto). Ganz ehrlich, da denke ich mir dann für manche ist es besser sie haben keinen Führerschein.1 point
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Ganz Recht, Padrone, ich kenne keine Biker nur Motorradfahrer! Warum sie in 20 Jahren kaum noch unterwegs sein werden? Ich denke, ganz einfach, weil in 20 Jahren erstens die meisten Motorräder der heutige Zulassungsjahren nicht mehr fahren werden aufgrund mangelnder Elektronikbauteile wie Tachos, Sensoren, Kat, Ecus usw. Wenn z.B. BMW eine garantierte Lieferzeit von 8 Jahren für Ersatzteile angibt, zudem Preise aufruft die jenseits vom Himmlischen sind, dann prost Mahlzeit!Zweitens ist es die Frage ist ob Motorbetriebene Fahrzeuge dann überhaupt noch erlaubt sind, (CO2, CO2!!) die Industrie will ja Strömer verkaufen die billiger her zu stelle sind (statt acrapovic dann Bose für den sound). Drittens weil es in meinen Augen extrem wenig Nachwuchs gibt. Viertens weil ein paar Knalltüten mit Knalltüten und die Medien das Motorradfahren so einen schlechten Ruf besorgen werden, dass ein anständiger Mensch (bis dahin alle Vegan, durch die Industrie mit Dreck durchgefüttert und abhängig von Sozialpunkte wie in China) kein Moped mehr fahren möchte. Einzig ein paar Oldtimer (quasi die jetzt 40er) auf Oldtimer ihrer Väter, könnten dann die Fahnen hoch halten und dürfen dann auf spezielle Ausfahrten organisiert ihr asoziales Hobby ausüben. Wenn sie auf Ration Benzin mit Goldfaden bei den gewinnsüchtigen Preistreibern an der Tanke bekommen (das hat jetzt schon, unter dem Motto "Mangel" angefangen)! Und natürlich die paar superreichen Mil- und Biliardäre, bis dahin mehr als nur einige Hundert in Deutschland die neben den Aston Martins, Lambos und Ferraris auch noch ein paar (hundert) Oldtimer Motorräder ihre eigenen nennen und denen das Co2- geschreie völlig egal ist, sich zur Not eigene Strassen auf ihre Grossgrundstücke um ihre Paläste bauen lassen. Natürlich ist dies ein wenig Phantasievoll gedacht, weil die Frage ist, ob die Abgeordnete unsere regierende Grosskonzerne mit starke vernetzung zur Waffenindustrie bis dahin nicht schon wieder einen netten Krieg angezetteld haben. Dann fährt gar keiner mehr, ausser Panzer und Armeefahrzeuge😜 Insofern, auch wenn dies hier oben (teils) Spinnert ist, lasst uns in vollen Zügen unsere Guzzen und andere Möpps geniessen, nicht morgen, sondern JETZT mit unsere rechte Hand unser Möpp gen Horizont bewegen, solange der Spritt nicht Richtung 10€/liter geht und sogar die immer weniger werdende Rentner (die, mit guter Pension) Schwierigkeit hat an die Zapfsäule sein Tank voll zu schmeissen. Am 3. 09. gehts mit der Norge über den Stelvio nach Mandello, Geniessen ist angesagt, ob mein Wackeldackeltacho nun geht oder nicht😁1 point
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Moin. Wo ich meine Stelvio nach der Reparatur abgeholt habe kam gerade einer mit einer California rein. Die hatte unglaubliche 560000 km gelaufen. Ich hab zu dem Besitzer gesagt was alles bei guter Pflege möglich ist ☺️ da sagt der nix Pflege nur fahren, Service und das war's. Lenkkopflager,Gabel abdichten, Radlager,Kardan und ein paar Kleinigkeiten. Die Guzzis ist auch nicht geschont worden. Die California ist wohl eigentlich nicht kaputt zu kriegen... Gruß Boris1 point
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Heute um 14:10 Uhr habe ich meine California EV mitten in der 25. gemeinsamen Saison nach erlebnisreichen 225 536 Km in die kundigen Hände von meinem 14 Jahre jüngeren Freund Harald übergeben. Er will und wird mit ihr die 300 000 Km-Marke erreichen. Ich hatte viel Spaß mit dieser California - übrigens die beste Serie, die je gebaut wurde - auf den Reisen und Touren und mit den Leuten, die dabei waren. Sie lief wie ein Uhrwerk - und das hatte ich dem Zweiradmechanikermeister Gerhard Eiban bei der Firma Robeis in Amberg und danach dem von ihm nachgezogenen Zweiradmechanikermeister Fabian Munder in Amberg zu verdanken; denn selber bin, war und werde ich nicht der kundige Schrauber. Sie trug mich zuverlässig mehrmals "Af a Pizza noa Nizza", "Gen Osten af Gallien", nach Trapani auf Sizilien, mehrmals nach Sardinien, kreuz und quer durch die Alpen, hoch an die Ostsee und immer durch unsere schöne Oberpfalz und deren angrenzende Ländereien. Nur einmal mußte sie wegen eines Kupferwurms auf dem gelben Schandwagen die letzten Km bis nach Hause gefahren werden. Mir verbleiben die V 7 III Special und die W 800 zum Umanandafoahr´n - und jetzt, wo ich krankheitsbedingt 12 kg abgenommen habe, sind die beiden im Leistungsgewicht erheblich getunt. Das ist, bzw. war sie: Meine "Divina"1 point
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Moin. Da wird nix sein. Die haben nicht richtig aufgefüllt würde ich sagen. Mach dich nicht verrückt. Nach jeder Tour beobachten die nächsten 4 Wochen und gut ist. Gruß Boris1 point
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Bei dem neuen wassergekühlten V100, 2 Liter auf 3600 Kilometer bedeutet eigentlich, es ist etwas kaputt, oder es wurde nicht die erforderliche Menge eingefüllt. Mach selbst einen Ölwechsel mit Filter und fahr, kontrolliere. Ist der ÖLverbrauch wirklich so hoch und es ist nichts undicht, sind die Kolbenringe und oder die Kolben fehlerhaft. +Dieser Motor darf auf 10000 Kilometer wenn überhaupt 100ccm Öl verbrauchen, allein schon wegen der Partikelwerte bei Euro 5+ grüß, mako1 point
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