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abakus70

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Everything posted by abakus70

  1. Sehr schöne Tour und schöne Bilder. Mit dem Ölverbrauch muss man einfach leben ist bei meiner auch so... Stelle fest, es gibt für mich noch so viel zu sehen, musste erst mal googeln was RDGA bedeutet 😅, mit dem Bericht wurde es aber klar. Wie habt ihr die Hotels gebucht, im Vorfeld mit festem km Tagesplan oder spontan...und war es problemlos immer für eine Nacht? Gruß Matthias
  2. Ups, klar.. war wohl schon zu spät gestern ... habe es korrigiert..
  3. Wir Berlin-/Brandenburger haben es als Motorradfahrer nicht leicht. Landschaft? Haben wir. Wälder? Jede Menge. Seen? Reichlich. Felder? Unendlich. Kurven? Nun ja. Die meisten Straßen führen zuverlässig von A nach B, ohne dabei auf die Idee zu kommen, unterwegs die Richtung zu ändern. Also bin ich einige male im Jahr auf der Flucht in kurvenreiche Regionen...und gerne auch eine Woche Motorrad allein, möglichst wenig Planung, dafür mit viele Kurven und einfach fahren solange ich Lust habe. Nach familiärer Planungsfreigabe fiel der Termin diesmal auf die erste Augustwoche. Das Ziel war schnell gefunden: Deutschland. Genauer gesagt die Mittelgebirge, die ich motorradfahrerisch bisher sträflich vernachlässigt hatte. Einmal durch fast alle, sozusagen im Kreis war der Plan, also Harz, Thüringer Wald, Rhön, Spessart, Odenwald, Schwarzwald, Schwäbische und Fränkische Alb, Fichtelgebirge und zum Schluss noch das Erzgebirge. Gebucht habe im mir nette Hotels bzw. Pensionen jeweils am Vorabend vom Tablet aus. Da entstand im wesentlichen auch die Feinplanung für den nächsten Tag. Kurviger und Maps bestimmten die Richtung, Wetter und Lust die Tageskilometer. Mehr Planung braucht ein Urlaub schließlich nicht. Der Wetterbericht versprach Temperaturen jenseits der 30 Grad. Ups, also nochmal etwas umpacken… zweiter und dritter Pullover raus, Badesachen rein und los. Tag 1 – Erst mal nass Die erste Etappe sollte knapp 500 Kilometer bis Bad Liebenstein am südwestlichen Rand des Thüringer Waldes gehen. Autobahn bis Dessau, danach Landstraße. Theoretisch. Praktisch regnete es wie aus Eimern. War klar… Wochenlang hier kein Regen, aber jetzt Samstag den ganzen Tag. Das Regenradar zeigte ein Unwetterband, das sich gefühlt über ganz Ostdeutschland gelegt hatte. Drumherumfahren war keine Option, also Regenkombi an und durch. Auf der Autobahn macht Starkregen so gar keinen Spaß. Deshalb kurzerhand Planänderung und runter auf die Landstraße. Über Zossen, Luckenwalde und Wittenberg ging es Richtung Bernburg. Die Landschaft war erstaunlich leer, und die überdachten Bushäuschen erwiesen sich als ausgesprochen hochwertige Motorrad-Infrastruktur. Drei Stunden lang waren sie meine einzigen trockenen Aufenthaltsorte. Bei Bernburg wurde es endlich heller. Kurz darauf kam die Sonne heraus, die Regenkombi flog in die Tasche und bei 24 Grad ging es in den Harz. Den kenne ich zwar gut, aber Thale, Allrode und Harztor mussten trotzdem einfach abgefahren werden. Anschließend führte mich die Route durch das Eichsfeld. Und plötzlich war klar: Hier hätte ich schon viel früher fahren sollen. Tolle Straßen, schöne Täler, wenig Verkehr und angenehm wenig Kontrollstellen. Viel mehr braucht ein Motorradfahrer eigentlich nicht. Überhaupt waren die Mittelgebirge in dieser Woche eine Offenbarung. Alles, was ich sonst manchmal etwas kritisch kommentiere, ist aus Berliner Sicht schlicht Motorradparadies. Gäbe es bei uns eine solche Straße wie hier eine Verbindungsstrecke über 20km, würde halb Brandenburg dort am Wochenende auftauchen. Am Abend schlug ich dann nach guten 500km in Bad Liebenstein auf: Schönes Hotel am Kurpark, Essen, Bier, Spaziergang. Mehr muss ein erster Tag nicht können. Rhön, Märchen und Kurven Am nächsten Morgen ging es durch die Rhön zur Wasserkuppe. Kleine Straßen, zunächst sanfte Kurven, später immer mehr Höhenmeter. Oben auf der Wasserkuppe war es noch angenehm leer. Das Museum sparte ich mir für den nächsten Besuch auf und marschierte stattdessen die letzten 900 Meter zum Gipfel. Bei fast 30 Grad. Man muss Prioritäten setzen. Die Aussicht war allerdings großartig. Weiter ging es Richtung Staatsbad Brückenau und anschließend nach Steinau an der Straße. Dort wollte ich das Gebrüder-Grimm-Museum besuchen. Kleine Überraschung: Märchenfest. Mitten in der Stadt, alles abgesperrt… Kann ja keiner ahnen. Also Motorrad abgestellt, sieben Euro bezahlt und rein ins Märchenland. Mit Motorradstiefeln und voller Montur fühlte ich mich zwischen Kindern in kurzen Hosen allerdings eher wie der böse Räuber als wie ein Märchenprinz. Dafür waren die Museen kostenlos und eine Prinzessin führte mich sogar durch das Grimm-Haus. Das war witzig und supercool. Als es nach gut zwei Stunden weiterging änderten sich die Straßen. Schmaler. Engere Radien. Mehr Kurven. Genau wie wir es wollen. In Hammelburg in der schönen Innenstadt machte ich die nächste Pause. In einer Weinstube am Markt saß ich sehr gut und die Bedienungen hatte Spaß mir mir, da ich mit ihrem Bestell- und Scankonzept nicht ganz so souverän zurechtkam…. Satt und ausgeruht ging es zu einem Abstecher zu Schloss Mespelbrunn weiter, dann grob südlich Richtung Wertheim, das ich mir, so der Plan noch auf dem Weg ansehen wollte. Die nächsten Stunden vergingen mit einem breiten Grinsen unter dem Helm. Aber der Tag verging doch schneller als gedacht. Wertheim wurde daher erst mal ausgelassen (da könnte ich ja am späten Abend noch hin) und statt dessen Miltenberg angesteuert. In der kleinen aber superschönen Altstadt gab es dann was zu Essen und dann was es auch schon Abend. Meine Pension lag auf der anderen Mainseite in Großheubach, nur noch 10 Minuten weiter. Dort gab es dann am späten Abend noch ein Riesling mit Mainblick und später noch einen zweiten an der Pension in der Abendsonne. Der Plan noch einen Abstecher nach Wertheim zu machen wurde daher aufgegeben. Es war einfach zu wenig Tag übrig und es saß sich da wo ich war sehr schön.Man muss schließlich Prioritäten setzen. Odenwald und der erste Kontakt mit dem Schwarzwald Am nächsten Morgen ging es durch den Odenwald Richtung Heidelberg. Die Altstadt wollte ich mir eigentlich länger ansehen. Eigentlich. Zu voll. Also ein paar Fotos von der Alten Brücke kurzen Blick in die Altstadt und wieder auf die Guzzi und weiter Richtung Süden, diesmal für ein kurzes Stück aber auf der Autobahn. Kurz hinter Karlsruhe begann das eigentliche Ziel: Schwarzwald. Die Schwarzwaldhochstraße ist eine tolle Strecke. Allerdings habe ich dort ein kleines Verständnisproblem mit der Verkehrsplanung. Eine breite Straße, langgezogene Kurven, beste Übersicht – und Tempo 70, die komplette Stecke lang… fast etwas einschläfernd, aber die Aussichten und die Einbettung der Straße in die Landschaft sind trotzdem großartig. Pause und Essen gab es an der Großen Tanne. Dort kam ich mit zwei Einheimischen ins Gespräch. Die waren besonders neugierig, weil sie mit meinem LOS-Kennzeichen nicht so richtig etwas anfangen konnten. Ja… von kurz vor Polen hier rüber ist schon weit, sieht man hier wohl nicht so oft... Danach wurde es besser und besser: kleinere Straßen, enge Kurven, Täler, bergauf, bergab. Kurviger führte mich zuverlässig auf Strecken, bei denen man irgendwann aufhört, auf die Uhr zu schauen. Bis zu meinem Hotel in Bad Krozingen, in dem ich drei Nächte blieb, war ich auf Umwegen durch mehrere Seitentäler noch drei Stunden unterwegs. Drei Stunden Fahrzeit fühlten sich wie eine an. So muss das, breit war das Grinsen unter meinem Helm. Im Hotel war der Thermeneintritt inklusive. Perfekt als Schwimmbadersatz nach den Touren. Abends Bier, Tablet und die nächste Route planen. Schwarzwald 2.0 Die nächsten beiden Tage waren dann endgültig Kurventherapie. Triberger Wasserfälle, Kuckucksuhr, Feldberg, Schluchsee – alles mitgenommen, was interessant aussah. Der Rest ergab sich aus der Straße. Und die hatte einiges zu bieten. Die Straßen sind schmaler, die Kurven enger und das ständige Bergauf und Bergab sorgt für richtig gute Laune. Gleichzeitig wird man allerdings auch ständig daran erinnert, dass der Schwarzwald nicht ausschließlich für Motorradfahrer gebaut wurde. Tempo 30 im Ort, Tempo 70 auf vielen Strecken, Tempo 50 in den schönsten Kurventälern und kilometerlange Überholverbote. Beschränkungen schön und gut, sicher auch an einigen Stellen notwendig… aber was hier abgezogen wird empfand ich als völlig übertrieben. Ich bin wirklich kein Raser. Aber irgendwann wird überholt und nach und nach verschwinden die Camper und Touristenautos aus dem Rückspiegel und damit auch das schlechte Gewissen. Dann kommt der Flow. Und plötzlich werden so manche Geschwindigkeitsbeschränkungen zumindest außerhalb der Ortschaften etwas sportlich interpretiert. Kontrollen sah ich keine. Vielleicht war das Glück. Vielleicht war es auch einfach Ferienzeit. Am nächsten Tag ging es über die Grenze nach Frankreich. Südlich von Colmar auf die Route du Vin etwa 70 km nach Norden und anschließend über die Vogesen-Kammstraße mit immer mal wieder einem Abzweig nach rechts und links wieder nach Süden. Wahnsinn. Wenn es noch schönere Motorradstrecke geben sollte, müsste man sie wahrscheinlich erst bauen. Der Straßenbelag war zunächst etwas gewöhnungsbedürftig. Mal sah es nach Split aus, dann wurde aus Asphalt mitten in der Kurve plötzlich Kopfsteinpflaster. Nach kurzer Eingewöhnung stellte sich aber heraus: Der Belag war einfach deutlich rauer als bei uns. Eher Tschechien-Niveau. Und das war gut. Die Reifen klebten förmlich auf der Straße. Da wäre deutlich mehr gegangen. Ich fuhr ein Stück hinter einigen hochmotorisierten Einheimischen her. Mit Mühe konnte ich folgen. Irgendwann musste ich aber anerkennen: Der V85 fehlen gegenüber solchen Geräten dann doch ein paar PS. Bei den Schräglagen sah es ähnlich aus. Meine lagen gefühlt bei 110 Prozent. Ohne Reserven. Nach 10 km ließ ich sie fahren… Die Fußrasten müssen schließlich nicht zwingend in jeder Kurve den Asphalt begrüßen. Außerdem ist das auf einer 300-Kilometer-Tour irgendwann schlicht anstrengend. Ich will ja noch ankommen. In Auswertung war der Tag für mich wie Schwarzwald 2.0. Auf die 35 Grad hätte ich allerdings verzichten können. Auch der Abstecher auf den Hohneck sowie das Museum und Denkmal am Hartmannswillerkopf waren absolut sehenswert. Heimwärts durch die Alb Da alles ein Ende hat, musste es nach den zwei Tagen vor Ort auch langsam wieder Richtung Heimat gehen. Der Rückweg führte durch den Schwarzwald ins Donautal. Am Knopfmacherfelsen gab es die obligatorische Pause mit bombastischer Aussicht. Danach führte mich die Strecke durch das wunderschöne Donautal. Die ersten Motorradgruppen kamen mir entgegen. Ich möchte gar nicht wissen, was hier an einem sonnigen Wochenende los ist. Bei Inzigkofen machte ich eine längere Pause, ich lief ich zur Hängebrücke über der Donau und zur Teufelsbrücke. Superschön. Danach weiter Richtung Schloss Lichtenstein (Pause, Imbiss, Schloss und Aussicht mitgenommen) und anschließend weiter durch die Schwäbische Alb. Und wieder ein völlig anderes Fahrgefühl. Breitere Straßen, langgezogene Kurven, weniger steile Anstiege und ein leichtes Rennstreckengefühl. Die Durchschnittsgeschwindigkeit stieg entsprechend. Die Einheimischen wissen das offenbar. Gefühlt stand alle paar Kilometer ein fester Blitzer. Die V85 blieb trotzdem entspannt. Sie ist ohnehin eher für zügiges Touren als für ernsthaftes Rasen gebaut. Und so konnte ich die Landschaft genießen, ohne ständig den Führerschein im Kopf zu haben. Bei Nördlingen wurde die Route wegen der inzwischen sehr fortgeschrittenen Uhrzeit gekürzt bzw. verändert. Von hier an ging es über Schnellstraßen nach Nürnberg und Autobahn bis nach Plech. Der Tag neigte sich dem Ende entgegen und es standen schon 560 Kilometer auf der Uhr. Also ging es zu einer kleinen Pension bei Auerbach. Schnitzel. Bier. Feierabend. Der letzte Tag Am Freitag sollte es endgültig nach Hause gehen. Vorher noch einmal durch das Fichtelgebirge und natürlich ein Stopp am Fahrzeugmuseum am Fichtelberg. Die Ausstellung ist etwas wild zusammengestellt, aber für Zweiradfahrer wirklich sehenswert. Vor allem Halle 3 sollte man nicht auslassen. Danach kurz bei Selb nach Tschechien und bei Bad Elster zurück ins Vogtland und weiter durchs Erzgebirge. Hier kenne ich mich aus. Aber bekannte Kurven machen schließlich nicht weniger Spaß. Am frühen Abend erreichte ich Freiberg, von dort ging es nach einer längeren Pause Richtung Autobahn und dann Richtung Heimat... - natürlich stand ich erst mal Freitagabend vor dem Dreieck Nossen im Stau. War klar. Nach 20 Minuten ging es weiter. Die V85 spulte Kilometer um Kilometer ab, Musik im Helm und ich hatte Zeit, über die nächste Tour nachzudenken. 2027 ist verplant. Guzzitreffen in der Röhn und Mandello im September. 2028 könnte es auch mal noch Osten gehen. Polnisches und tschechisches Bergland. Sudeten, Glatzer Bergland, Riesengebirge, vielleicht bis zur Tatra. Das allerdings nicht allein. Vielleicht lerne ich noch jemanden kennen der auf meiner Wellenlinie liegt und ein bisschen Polnisch und Tschechisch kann.Schauen wir mal. Nach 630 Tageskilometern rollte ich kurz vor 22 Uhr bei immer noch 22 Grad auf den heimischen Hof. In Summe über 2500km, Unzählige Kurven. Keine Ausfälle, die V85 hält, schöne Woche
  4. Wie vorher beschreiben ist es korrekt. Bei der E4 und E5 ist Getriebeöl bis zu Kontrollöffnung aufffüllen richtig, da stimmt die Ölmenge mit der Angabe Werkstatthandbuch überein. Der Endantrieb aber wird nicht bis zur Kontrollöffnung aufgefüllt. Es kommen wie schon beschrieben nur 160ml rein. Wenn zuviel drin drückt es sich durch den Simerring raus und läuft aufs Hinterrad. Gruß MB
  5. Mein Bauchgefühl meinte ja, meine V85 würde Öl saufen wie ein durstiges Kamel im Sommer. Also hab ich brav die letzten 10.000 km mitgeschrieben… und was kommt raus? Durchschnittlich 0,12 Liter auf 1000 km. Soviel zum Thema Bauchgefühl. Auf der Urlaubstour letzte Woche war’s dann durchgehend heiß, ein paar Autobahn-Runden und der eine oder andere Stau dazwischen – da lag der Verbrauch bei knapp 0,17 l/1000 km. Bei 35.000 km finde ich das jetzt nicht gerade olympiareif, aber absolut im grünen Bereich. Fazit für mich: Alle 1000 km mal bei einem Stopp oder vor dem Start mal kurz ins Schauglas schauen reicht völlig. Gruß MB
  6. Heute ging es durch den Elsass auf der Route des Vins hinauf in die Vogesen und bei 25 bis 30 Grad und Sonne Pur die Kammstrasse entlang... Mehr Motorrad-Spaß geht nicht, Pause auf dem Hohneck..
  7. Ich muss zugeben, ich bin da hin- und hergerissen… Grundsätzlich sträubt sich in mir alles, wenn ich Verbote höre… Aber müssen wirklich 15 GT3 (Leihwagen) als „Event“ röhrend über die kleinsten Pässe geschoben werden, 10 Can-Am Spyder um die Wette fahren und Motorradgruppen mit Guide immer wieder dieselben Pässe abfahren? Vielleicht sollte man Gruppenevents doch lieber auf die Rennstrecken verlegen. Der Motorradfahrer, der mit zwei Freunden über die Alpen fährt, ist (zumindest noch nicht) die Zielgruppe dieser Verbote. Aber ehrlicherweise sind es einfach zu viele. Einige Pässe wie der Großglockner usw. sind tagsüber in der Saison schon viel zu voll, auf dem Stelvio hat man schon Schwierigkeiten, sein Motorrad gescheit abzustellen. Klar bin ich auch Teil des Problems und möchte nicht darauf verzichten… aber verstehen kann ich es schon.
  8. Vor meinem Kurztrip am nächsten Wochenende ins Elbsandsteingebirge und Altenberg neuen Michelin Anakee Adventure 2 aufgezogen und auf dem Weg zur Arbeit probiert. Gutes Gefühl am Hinterrad. Finde einfach der passt auch optisch am besten zur V85 Gruß M
  9. Es ist wirklich schwer, jemanden zu finden, der mit dem eigenen Tempo harmoniert. Ich fahre z. B. schon meistens StVO-konform, wo es geht auch gerne mal zügig und sicherlich auch mal etwas drüber. Wenn allerdings hinter der nächsten unübersichtlichen Kurve ein Traktor oder Ähnliches fährt, sollte man noch bremsen können und nicht nur auf sein Glück hoffen. In der Gruppe ist man halt einfach langsamer. Da muss ich die Gruppe an den Langsamsten anpassen und nicht ständig hetzen. Das passt dann einfach nicht. Letztens war ich bei uns mit zwei Bekannten unterwegs. Ständig drüber – mit 80–90 durchs Dorf, auf der Landstraße nicht unter 120 und mit teils über 100 durch die 70er-Zonen… Selbst wenn die Straßen es hergeben – ich brauche meinen Lappen noch und wir sind auch nicht allein auf der Straße. Ich habe sie dann einfach fahren lassen.
  10. Hmm, ich rätzel noch was mir diese Übersetzung sagen soll? O.k. ein britscher Guzzi-Fahrer hatte extrem Pech... Nicht schön, aber kommt vor. Der Royal Automobile Club hat sich als nutzlos herausgestellt, und nun? Ein paar Infos wären schön gewesen, was ging kaput, wie äußerste sich dies, hätte man sich behelfen können, Motorelektronik-Fehler oder etwas mechanisches... hat es geraucht oder ist etwas gebrochen? Fragen über Fragen. Was sagten die Spanier? Warum war das Motorrad einen Monat unterwegs, warum brauchte der Händler zwei Wochen für die Diagnose? und was war es denn nun... Motor zu wenig Öl, Kardan zu wenig Öl.... null Infos... Wer kauft sich denn sofort ein neues Motorrad und wenn ja, welches... eine andere Guzzi oder was?
  11. Hm also ich kann an beiden Terminen, würde es aber eher diesmal im Juni probieren wollen.... Gruß Matthias
  12. Ich hatte eine richtig tolle Rückfahrt bei bestem Wetter und bin nach 430 km wieder zu Hause. Ich habe noch das tschechische Erzgebirge mitgenommen (mit einem Abstecher auf den Klinovec), bin bei Altenberg wieder nach Deutschland eingefahren und dann über Glashütte und Pirna sowie 80 km Autobahn nach Hause gefahren. Wir sind schöne Touren gefahren. Morgens war es bei nur 5 Grad zwar ziemlich kalt, aber dafür sind wir kein einziges Mal nass geworden. Es war eine tolle Truppe – ich freue mich jetzt schon auf nächstes Jahr! Viele Grüße Matthias
  13. Taschen sind gepackt... Regensachen sind draußen, alles zum warm anziehen liegt bereit... Was solls... wir machen das beste draus... in der Gruppe kann es auch bei Regen Spaß machen... geteiltes Leid ist halbes Leid😅
  14. Ich habe mir das Icarsoft MT V6 Plus gekauft und habe eine 2020 E4 V85tt. Sie hat definitiv den 6 poligen Stecker und nur der muss angeschlossen werden. Stromversorgung für das Gerät läuft auch darüber. Der Funktionsumfang ist sehr hoch, Serviceanzeige Schaubenschlüssel löschen geht definitv, hab ich bei mir gemacht. Ob es jetzt gegenüber Guzzidiag lohnt... man braucht es nicht zwingend, aber nice to have... es ist halt Hobby... Gruß Matthias
  15. Hm, wenn das wirklich geht wäre das super... ich sehe der Hersteller bzw. importeur wie auch immer "KWP2000 GmbH & Co. KG" sitzt nur 15km von mir entfernt. Ich werde da mal vorbeifahren und schauen ob man dort mit jemanden reden kann... Die Frage ist ja ob es die V85 nur die E5 oder auch die E4 kann...
  16. Schöne Bilder, macht Lust auf Urlaub und einen Besuch. Ich, 55 fahr seit 35 Jahren Motorrad und war noch nie da. Aber dieses Jahr plane ich eine Tour durch die Dolomiten und werde rüberfahren. Nicht zuletzt wegen euren tollen Bildern.... und ich möchte auch vor dem Tor stehen ;-)... Gruß Matthias
  17. Winter ist für mich immer Zeit für Service machen usw. Hab meine ganzjährig angemeldet und Batterie ausbauen oder so mache ich nie. Wenn es mich in den Fingern juckt und im Winter mal die Sonne lacht, dreh ich schon mal auf trockener Straße ne kleine Runde für ein oder zwei Stunden.... aber ehrlich nur wenn es in der Sonne über 10° Grad hat. Frost und Schnee für mich bitte nur im Winterurlaub auf dem Snowboard 😉
  18. Zum Thema Intercom... Ich habe ein im Helm eingebautes Senna, hatte ich im Vorgängerhelm schon. Da geht unterhalten mit Mitfahrer, Navi-Ansagen oder auch mal Radio oder Spotify playlist ohne Probleme... Klar, ist kein hightech Soundsystem... aber es reicht und ist völlig unkompliziert und der Akku hält mehr als einen Fahrtag durch... Das eine Handy-Navigation aber für eine Urlaubstour völlig unbrauchbar ist würde ich so nicht stehen lassen. Mein "teures richtiges" Handy würde ich dafür aber auch nicht nehmen. Ich habe z.B. ein zusätzliches China Outdoorhandy (kostet keine 200€) mit großem Akku und eigener Simkarte (kostet halt ein paar euro im Monat zusätzlich...) Ist wasserdicht, an der SP-Connet Halterung schnell dran und ab. Navigiert wird mit kurviger und auch mal google Maps... geht super und für den Fall der Fälle (Buchungsunterlagen, Bezahlfunktion usw.) hat man so immer noch ein "Backup Handy" dabei... das eigene könnte ja auch mal runterfallen und kaput sein, auch mal geklaut werden etc.) So fühle ich mich irgendwie sicherer... Ein "echtes" Motorradnavi ist sicher bequem (haben aber auch einen stolzen Preis), aber mich würde schon das übertragen der am Rechner geplanten Routen nerven. So rufe ich die von der Cloud ab und fertig. Gruß MB
  19. Sehr schöne Tour und super Bilder, wer da keine Lust hat auch gleich loszufahren... Für mich wird es dieses Jahr nichts mehr, aber die Tour habe ich mir gleich in kurviger gespeichert mit Biergartentipp... Danke dafür...
  20. Na schauen wir mal ob es dazu noch Infos gibt. So wie ich den ersten Post lese ist die Maschine 4 Jahre alt und nur 16.500 km gelaufen. Die 2 Jahre Garantie von MG sind also um und in der Anschlussgarantie (ob er diese für weitere 2 Jahre abgeschlossen hat ist nicht ganz klar) steht sicher etwas von Wartung ausschließlich bei MG. Von daher entweder Verstoß gegen Garantiebedingungen oder eben gar keine Garantie mehr... Wobei dieser Schaden bei einem Service egal wo auch nicht verhindert oder überhaupt entdeckt würde... Am Motor wird Öl gewechselt und Ventile eingestellt und sonst nichts gemacht, da müssten schon Metallteile im Öl gefunden werden... Warum sollte MG also die Garantie übernehmen, aus Kulanz wegen Bauteilversagen sicher nicht. Wenn die Werkstatt nun die Analsye "Schaden Kette und Ölpumpe" hat müssen die schon viel auseinandergenommen haben. Eine genaue Schadensanalyse für MG ist daher nicht mehr möglich. Völlig klar das die keine außergewöhnliche Kulanz übernehmen. Ergo, dumm gelaufen aber passiert bei einem von x tausend mal. Also selbst reparieren oder in der eigenen Werkstatt machen lassen. Und vor allem nicht ärgern, denn ganz ehrlich... das was MG ggf. von den Kosten übernehmen würde ist wahrscheinlich weniger als der Unteschied der Reparatur von MG zur eigenen Werksatt. Wenn Motorrad also wieder ganz über tolles Motorrad freuen und ggf. irgendwann wie beschrieben den Wechsel zur auch tollen Stelvio ohne Bauchschmerzen machen.
  21. Hallo Torsten, danke für die Orga. Zimmer ist gebucht, bin dabei. Gruß Matthias
  22. Na dann ein herzliches Hallo und viele Grüße aus Brandenburg an die alte Heimat. In Schwerin habe ich von 1994 bis 1997 am Goetheplatz gewohnt und dann noch 1 Jahr auf dem großen Dreesch, ganz hinten am Waldrand. Gruß MB
  23. Moin Moin, also im Urlaubsmodus sieht meine jetzt so aus: Puig Tourenscheibe, C-Bow-Gepäckträger von HB mit den Xtravel Taschen (finde mit dem sieht die Guzzi auch ohne Taschen immer noch gut aus) Seitenständerverbreiterung auch von HB Tankrucksack (Daypack) von SW-Motech mit dem PRO Tankring Kobra Handprotektoren mit den Erweiterungsschalen (SW-Motech) SP-Connect Handyhalter zum Navigieren mit (zweitem) wasserfesten Outdoorhandy (dient auch als Backup wenn das "richtige" mal aussteigt), Navigiert wird mit google Maps und kurviger Für mehr als ein WE kommt noch eine wasserdichte Tasche (40l) mit Rockstraps hinten drauf. Mir reicht das so, so hat es sich bewährt...
  24. Hört sich gut an, damit ist schon mal bewiesen, dass man den Servicereset im Prinzip auch ohne Guzzi machen kann. Wobei noch fraglich ist, ob es auch bei den E4 ab 2019 gehen würde? Wahrscheinlich nicht, da anderes Steuergerät und der Hersteller schriebt ja auch V85 ab 2021. Aber wenn es im Prinzip geht ist ja noch Hoffnung auf Gizzidiag...
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