Padrone
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Es geht ja hier um eine 1000 SP und es ist doch sehr unwahrscheinlich, dass jemand dieses seltene und hochpreisige DMB Tuning-Kit (für die LM2/3) in eine SP eingepflanzt hat. Deshalb würde ich vielmehr vermuten, dass die SP "nur" mit diversen, individuellen Umbaumaßnahmen aufgepimpt wurde. Inwieweit das dann auch wirklich gründlich und professionell umgesetzt wurde, ist eben die Frage?
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Klar, an Tuningmaßnahmen ist auch an den alten Rundmotoren so manches möglich. Ist aber fraglich, inwieweit ein so grundlegender Umbau auch an Deiner SP vollzogen wurde und falls ja, ob das damals auch so grundlegend und professionell wie von einem Peter Lamparth oder Michael Behrendt gemacht und die Maschine dabei ordentlich abgestimmt wurde. Oder ob nur ein "Halbwissender" das Teil willkürlich mit irgendwelchen Komponenten bestückt hat. Diesbezüglich würde ich den Vorbesitzer nochmal zur Rede stellen, evtl. gibts ja auch noch diverse Unterlagen oder Bilder über einen derartigen Umbau. Notfalls würde ich vom Lamparth mal eine grundlegende Bestandsaufnahme machen lassen, das spart vermutlich Zeit, Ärger, evtl. Kosten und schont die Nerven.
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Servus Rob, nimm doch erstmal die Ventildeckel ab und schon solltest Du erkennen, welche Köpfe tatsächlich montiert sind. Zudem würde ich mal die Ein- und Auslässe messen. Mit den PHM 40 wurden m. W. nur die LM4/5, 1100Sport und 1000 S (1. Serie) bestückt (alle keine Rundmotoren). Übrigens, die orig. Köpfe der 1000SP haben rechts die Nr. 14 02 21 01 und links 14 02 22 01. Es wird ja grundsätzlich zwischen Tourer- und LM-Köpfen unterschieden, die prinzipiell mit anderen Ventilen bestückt sind. Und bezüglich möglicher Zylinder/Kolben gibt HMB einen guten Überblick. Ansonsten gab es keine "runden" 1100er Köpfe bei MG - was immer das auch sein soll! Ob der Verkäufer wirklich viel Ahnung davon hat ist somit fraglich. Hast ja grundsätzlich Recht @franks, aber ich wäre da etwas zurückhaltender. Auch wenn die alten MG Motoren relativ einfach aufgebaut sind, mit einer optimalen Vergaser Bestückung und Abstimmung sind aber wohl die meisten Laien etwas überfordert - wenn die Guzzi auch wirklich perfekt laufen soll. Deshalb würde ich damit grundsätzlich einen Fachmann zu Rate ziehen oder mal ran lassen. Der Peter Lamparth in Bad Boll wäre dafür wohl die erste Adresse in BW. Ansonsten wünsche ich viel Erfolg bei all der Schrauberei Toni
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....ist nicht nur schön, fährt auch klasse.
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In den Kleinanzeigen wird derzeit so ein Prachtstück bzw. Kraftprotz angeboten.... https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/moto-guzzi-cafe-racer-neuaufbau-vom-profi-zum-halben-preis/2733594862-305-420
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Ja, was mag wohl Luigi bei dieser Kindertröte gedacht haben. Deshalb hab ich heut auch mal was von Fiamm angeflanscht - ein Holländer, da diese ja sonst auch ein lautes Organ haben. Die sitzt perfekt wie das Original und hupt nun auch so, wie man sich eine ordentliche Hupe vorstellt. 🙂
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Ja Rüdiger, der Christian war schon ein Guter. Bei meiner ersten V11 hat er sich aber auch die Zähne ausgebissen. Erst als ich nach vier Wochen Fehlersuche die Geduld verloren und ihn dazu gedrängt habe, mal die komplette ECU zu tauschen, war das Problem endlich behoben. Am Ende kochen halt alle nur mit Wasser und mit den Einspritzern haben auch die Profis manchmal ihre liebe Not. Deshalb muss ich immer schmunzeln, wenn so manche Laien mit Guzzidiag o. ä. völlig unbedarft an irgendwelchen Parametern rumspielen.
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Was denn sonst, wer lesen kann ist im Vorteil....
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Servus Rüdiger, bei wem warst Du denn damals in München, beim Chrstian Bauer (IMT)? Ich nehme manchmal sogar die 160 km zum Lamparth in Kauf. Der hat sein Handwerk noch ordentlich gelernt, ist selbst ein Guzzi Enthusiast, schraubt schon seit Jahrzehnten an allen möglichen Guzzen und seine Leidenschaft sind die alten Vergaser-Tontis. Anfang Mai bin ich voraussichtlich auch wieder in der Ecke. Salve Toni
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Ich würde/werde den Ball mal etwas flach halten und nicht irgendwelche Probleme heraufbeschwören. Du meinst wohl "Betriebserlaubnis"! Im Schein meiner V11 steht das auch drin und die muss im Mai zur HU. Bei der wurde letztes Jahr der Angel GT2 aufgezogen und ich bin mal gespannt, was dem Prüfer dazu einfällt. Bisher konnte mir noch niemand erklären wo und wie ich Einsichtnahme in die BE meiner V11 erhalte. Wie kann ich also wissen, welches Reifenfabrikat dort evtl. vorgegeben ist? Deshalb ist für mich maßgeblich was in der CoC geschrieben steht. Die würde ich auch heute noch vorzeigen, denn damit geht eine etwaige Abnahme gewiss schneller und einfacher. Am Ende ist diese Regelung doch eh nur eine Gelddruckmaschine für die Prüforganisationen. Bei meinem Alteisen sind nur die Felgengrößen eingetragen und welche Reifen dort aufgezogen sind hat noch niemanden interessiert. Die meisten Jungspunde haben ja eh keine Ahnung was sie da eigentlich vor sich haben. Hauptsache das Ding bremst, hupt, blinkt und der Scheinwerfer scheint in die richtige Richtung und gut ist - bei der ist die HU immer in 5 Min. erledigt.
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So sieht die CoC aus... ...bei der V11 ist dort unter der Nr. 10 bei der hinteren Bereifung ein 170er und 180er eingetragen, wobei jedoch dummerweise nur der 170er in die Zulassungsbescheinigung übernommen wurde. Ein Reifenfabrikat wurde hingegen nicht vermerkt.
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Die CoC gibts bei Motorräder seit 99 und meine V11 Bj. 02 hat eine. Die kann man auch nachträglich direkt bei MG online ordern, kostet aber 150 € und dauert i.d.R. min. 4 Wochen... Bei meinem Alteisen interessiert das aber eh niemanden.
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Letztlich ist immer entscheidend was in der CoC steht und wohl dem, der das Papier auch in Händen hat.
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Servus Rüdiger, warum fährst Du von der Alp bis nach München und nicht zum Peter Lamparth nach Bad Boll? Weiterhin viel Spaß mit Deinem Alteisen Toni
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Leute, das Ist doch alles pillepalle - so geht das....
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Kommt wohl darauf an, wie dick und wie gut trainiert das Sitzfleisch ist - oder Klaus?
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Mir reicht die Chrom- & AluPaste von Sonax, damit wird i.d.R. jedes Chromteil wieder blitzeblank. Von Autosol hab ich die EdelstahlL-Politur und deren Antiblau - auch die beiden kann ich uneingeschränkt empfehlen.
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Der Bronold mags wohl eher sportlich....Radical Guzzi (radicalspeedshop.com) Und ich habe gerade das Alteisen gestreichelt und nen Fliegenschiss weggewischt.
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Das wahre Dilemma kommt ja meist erst dann ans Licht, wenn die 90% die Besitzer wechseln - da kann ich selbst so manches Lied von singen. 😉
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.....deshalb hat meine Guzzi-Koryphäe den größten Ärger und die meiste Arbeit mit Maschinen, die zuvor in Händen von sogenannten Amateur- und selbsternannten "Profi"-Schraubern waren.
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@V85Treiber hast Du schon mal einen V11 Kardan abgeschmiert - ich wette, Du würdest ohne Handbuch nicht mal alle Schmiernippel finden.
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An meine Guzzen würde ich gewiss nicht jeden "Mechaniker" ran lassen - die meisten sind ja schon mit dem Abschmieren des Kardans an meiner V11 überfordert.
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Ordentliche Ansaugtrichter gibts von Malossi - in allen Größen, mit und ohne Gitter. Falsch, auch die alten Tontis hatten serienmäßig einen Ölabscheider!
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Vor ein paar Jahren war ich mal bei einem älteren Pärchen zu Gast, die hatten sechs Guzzen in der Garage und vier im Haus - zwei standen im Schlafzimmer. Darunter waren auch zwei noch nagelneue 1000S der ersten Serie. Eine hätte ich für 8k€ sofort mitnehmen können und ich Depp hab nicht zugeschlagen.
