Major B. Kloppt Posted Tuesday at 03:26 PM Share Posted Tuesday at 03:26 PM vor 2 Stunden schrieb mako: Was wolltet ihr im Stau? Das typische Vollprogramm, sodass man diese Stadt möglichst nie wieder besuchen muss: Eiffelturm, Champs Elysee, Louvre, die Saine, Notre Dame, Charles de Gaulle Flughafen und Versaillies. Sind in Saint Germain untergebracht gewesen, malerisches Viertel, und haben den Großteil des Urlaubs dann in die Provinz und Küste verschoben. Aber das hat wenig mit dem Thema zu tun. 🤔 1 Quote Link to comment Share on other sites More sharing options...
Dirk S. Posted Thursday at 10:22 AM Share Posted Thursday at 10:22 AM Ich hatte immer gehofft, daß man hier erklärt kriegt, wie man mit einem Motorrad eine Rettungsgasse verstopft kriegt. Oder eine grobe Schätzung, wir oft eine Rettungsgasse in einen Unfall mündet und in wieviel Fällen in eine der vielen Baustellen. Oder wieviel Motorradfahrer mit Richtgeschwindigkeit 130 da durch brettern würden. Daß wir in Deutschland da Vorreiter sind, ist hingegen leicht zu verstehen. So dichten Verkehr wie bei uns hat niemand. Und wenn es darum geht, zu übertreiben, sind wir traditionell ganz vorne mit dabei 🤗 Ich mach bei solchen Petitionen aber nicht mit, immerhin will ich ganz sicher sein. Lieber wechsel ich auf die Standspur. Quote Link to comment Share on other sites More sharing options...
Yappa Posted Thursday at 03:34 PM Share Posted Thursday at 03:34 PM Stimmt ,schwierges Thema. Aber ich mache das ,was ich schon die letzten 35 Jahre mache. Bei Stau fahr ich "Vorsichtig und Umsichtig " auf den Standstreifen ,soweit vorhanden oder zwischen den Büchsen ,wenn genug Platz ist ,vorbei. Meine Erfahrung ,mit der Rennleitung sind sehr positiv und wurde , bisher, immer geduldet , egal in welchen Land ich bisher war. Wenn man respektvoll miteinander umgeht funktionierts im Verkehr ,nur das respektvoll wurde in den letzten Jahren "vergessen". Und das spüre ich jeden Tag. 4 1 Quote Link to comment Share on other sites More sharing options...
fender_rhodes Posted Thursday at 09:45 PM Share Posted Thursday at 09:45 PM vor 6 Stunden schrieb Yappa: Wenn man respektvoll miteinander umgeht funktionierts im Verkehr Ich zeige meinen Respekt gegenüber Opfern und Helfern, indem ich bei Stau weder durch die Rettungsgasse noch über den Standstreifen nach vorne fahre. Auch wenn ich weiß, dass in den allermeisten Fällen von Stau gar kein Unfall passiert ist, in dem Moment weiß ich es eben nicht. 3 Quote Link to comment Share on other sites More sharing options...
Nazzaro Posted 1 hour ago Share Posted 1 hour ago Es gibt in Deutschland einige Regelungen die ausschließlich Motorradfahrer betreffen z.B. Strecken-Fahrverbote / Sperrungen (Lärm / Geschwindigkeit, etc.). Dies ist möglich, weil die Straßenverkehrsordnung (StVO) solche verkehrsrechtlichen Beschränkungen zum Schutz der öffentlichen Sicherheit, der Umwelt oder der Verkehrsteilnehmer selbst ausdrücklich zulässt. Warum sollte es umgekehrt nicht auch funktionieren, wenn Motorräder in der Praxis überhaupt kein Problem darstellen! Ich würde es daher sehr begrüßen, wenn diese in anderen Ländern erprobte, gestattete bzw. geduldete (u.a. Frankreich, Belgien, Niederlande, Griechenland, Italien) Durchfahr-Praxis in Deutschland gleichfalls eingeführt werden würde. Voraussetzung ist immer, dass rücksichtsvoll und aufmerksam agiert wird! Quote Link to comment Share on other sites More sharing options...
Major B. Kloppt Posted 1 hour ago Share Posted 1 hour ago vor 17 Minuten schrieb Nazzaro: Es gibt in Deutschland einige Regelungen die ausschließlich Motorradfahrer betreffen z.B. Strecken-Fahrverbote / Sperrungen (Lärm / Geschwindigkeit, etc.). Dies ist möglich, weil die Straßenverkehrsordnung (StVO) solche verkehrsrechtlichen Beschränkungen zum Schutz der öffentlichen Sicherheit, der Umwelt oder der Verkehrsteilnehmer selbst ausdrücklich zulässt. Warum sollte es umgekehrt nicht auch funktionieren, wenn Motorräder in der Praxis überhaupt kein Problem darstellen! Ich würde es daher sehr begrüßen, wenn diese in anderen Ländern erprobte, gestattete bzw. geduldete (u.a. Frankreich, Belgien, Niederlande, Griechenland, Italien) Durchfahr-Praxis in Deutschland gleichfalls eingeführt werden würde. Voraussetzung ist immer, dass rücksichtsvoll und aufmerksam agiert wird! Interessanter Gedanke, gleichzeitig befürchte ich du vermischst da Gefahrenabwehr mit Privilegierung. Unser Rechtssystem funktioniert nicht nach dem Prinzip „Geben und Nehmen“ bei der Verkehrssicherheit, und das ist meiner Meinung nach gut so. Zum "Andere Länder"-Argument wurde schon weiter vorne im Thread dargestellt, dass der Vergleich eher hinkt. Wie stellst du sicher dass, wie du vorschlägst, alle „rücksichtsvoll und aufmerksam“ agieren? Wie kontrollieren und wie definierst du die Grenze zwischen Rücksicht und Nötigung? Quote Link to comment Share on other sites More sharing options...
Nazzaro Posted 39 minutes ago Share Posted 39 minutes ago (edited) vor 31 Minuten schrieb Major B. Kloppt: Interessanter Gedanke, gleichzeitig befürchte ich du vermischst da Gefahrenabwehr mit Privilegierung. Unser Rechtssystem funktioniert nicht nach dem Prinzip „Geben und Nehmen“ bei der Verkehrssicherheit, und das ist meiner Meinung nach gut so. Zum "Andere Länder"-Argument wurde schon weiter vorne im Thread dargestellt, dass der Vergleich eher hinkt. Wie stellst du sicher dass, wie du vorschlägst, alle „rücksichtsvoll und aufmerksam“ agieren? Wie kontrollieren und wie definierst du die Grenze zwischen Rücksicht und Nötigung? Vollkommen richtig - es soll aber nicht um "geben und nehmen" gehen, sondern darum die Gefahrensituation realistisch einzuschätzen. Ich bin weit entfernt zum Beispiel die Argumente bzgl. einer Gefahrensituation zu bagatellisieren - halte aber hier das Durchfahrtsrecht für umsetzbar und absolut vertretbar. Bzgl. Rücksicht und Umsetzbarkeit: Ich halte die französische Vorgehensweise für absolut anwendbar: Erlaubter Bereich: Zwischen den beiden äußersten linken Fahrstreifen. Das Fahren auf dem Seitenstreifen, zwischen anderen Fahrspuren oder gar Überholmanöver in den Zwischenräumen sind strikt verboten. Geschwindigkeit: Maximal \(30\text{ km/h}\) bei stehendem Verkehr. Sobald der Verkehrsfluss mindestens \(50\text{ km/h}\) erreicht, muss der reguläre Fahrstreifen genutzt werden. Ich persönlich bin absolut bereit entsprechend achtsam zu agieren und wünsche mir dies auch von allen Verkehrsteilnehmern - ansonsten finde ich die Ausführung von Tscharlie beachtenswert. Schaun mer mal?! Edited 37 minutes ago by Nazzaro Quote Link to comment Share on other sites More sharing options...
Major B. Kloppt Posted 22 minutes ago Share Posted 22 minutes ago (edited) vor 17 Minuten schrieb Nazzaro: Vollkommen richtig - es soll aber nicht um "geben und nehmen" gehen, sondern darum die Gefahrensituation realistisch einzuschätzen. Ich bin weit entfernt zum Beispiel die Argumente bzgl. einer Gefahrensituation zu bagatellisieren - halte aber hier das Durchfahrtsrecht für umsetzbar und absolut vertretbar. Bzgl. Rücksicht und Umsetzbarkeit: Ich halte die französische Vorgehensweise für absolut anwendbar: Erlaubter Bereich: Zwischen den beiden äußersten linken Fahrstreifen. Das Fahren auf dem Seitenstreifen, zwischen anderen Fahrspuren oder gar Überholmanöver in den Zwischenräumen sind strikt verboten. Geschwindigkeit: Maximal \(30\text{ km/h}\) bei stehendem Verkehr. Sobald der Verkehrsfluss mindestens \(50\text{ km/h}\) erreicht, muss der reguläre Fahrstreifen genutzt werden. Ich persönlich bin absolut bereit entsprechend achtsam zu agieren und wünsche mir dies auch von allen Verkehrsteilnehmern - ansonsten finde ich die Ausführung von Tscharlie beachtenswert. Schaun mer mal?! Nehmen wir an, das französische Experiment würde auch hier durchgeführt und deine Bereitschaft zur Achtsamkeit (was bedeutet das? Individuelle Auslegung?) ist zur Kenntnis genommen. Ich spiele jetzt mal den Unfallversicherer nach einem Unfall in der Rettungsgasse: "Wie wurde eine sichere Durchfahrt und gleichzeitig ein Freihalten der Rettungsgasse sichergestellt? Und warum hat es nicht funktioniert?" Edited 21 minutes ago by Major B. Kloppt Quote Link to comment Share on other sites More sharing options...
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