Jump to content

Reifenfabrikationsbindung gem.betriebserlaubnis


Recommended Posts

.....die XJ 650 war der Vorgänger der Diversion :)  hab mich vertan, und hatte eine Reifenbindung..ebenso wie meine XL500R, sowie XL600R und selbst meine Africa Twin aus 1996 hatte eine :( 

Bei der LM 1000 stand halt der übliche Spruch drinn, Reifenfabrikatsbindung nach BE beachten und in der BE bzw. auch im alten Brief stand halt ein alter Bridgestone, BT irgendwas, denn es natürlich nicht mehr gibt, egal, jetzt ist sie ausgetragen und gut iss...

Link to comment
Share on other sites

Ja, 90er Maschinen hatten meist eine Reifenbindung. Das kenn ich bei meinen Maschinen auch nicht anders...auch wenn es wohl ein paar Ausnahmen gab

Aber eine normale (nicht irgendwie umgebaute) XJ650 hatte keine Reifenbindung. Hast du evtl. noch ein Foto vom alten (weißen) Fahrzeugbrief? Oder was stand da genau drin?

Hier ist die aktuelle Serviceinformation von Bridgestone für die XJ650. Selbst da steht drin, dass keine Reifenbindung besteht

https://www.mopedreifen.de/download/freigabe/75247_BS_Serviceinformation.pdf

 

Link to comment
Share on other sites

...Kopie vom alten Brief ?  Nope, ich habe "damals" (ab 1982)  die Moppeds teilweise öfters gewechselt als meine Unterhosen *g* bis ich dann in 1987 bei der LM3 gelandet bin, die habe ich dann bis ca. 1996 gefahren...und sie dann gegen eine Africa Twin getaucht, da sie einfach Soziustauglicher war... Seis drum, meine LM 1000 ist nun Reifen "Eintragungsfrei".....mein TT sowieso....

Link to comment
Share on other sites

Moin Branni,

Du hast jetzt aber noch Deine LeMans1000? neben Deiner V85TT und fährst sie auch noch?

hast Du aktuelle Bilder von ihr?

beste Grüße

Holger

Link to comment
Share on other sites

vor 24 Minuten schrieb holger333:

Moin Branni,

Du hast jetzt aber noch Deine LeMans1000? neben Deiner V85TT und fährst sie auch noch?

hast Du aktuelle Bilder von ihr?

beste Grüße

Holger

Huhu Holger,

jou, hast Recht, hier nu die Vorstellung der LeMans "5" :)

 

  • Like 1
Link to comment
Share on other sites

  • 8 months later...

Moin, bei meiner Mille 2.Serie steht ebenfalls dieser Satz. 
der TÜV Prüfer hat in die ABE F427 (geschaut.

Da dort keine Reifenbindung steht, stand der HU nichts im Wege. 
Er hat mir freundlicherweise den Teil der ABE ausgedruckt.

guten Grip

Peter

 

 

  • Like 1
Link to comment
Share on other sites

  • 1 month later...

Hallo zusammen, war heute auch beim TÜV mit einer Maschine, die definitiv keine Fabrikatsbindung, aber den Satz im Schein drinstehen hat.

Der Prüfer begann damit, dass man diesen Satz austragen "muss"...nachdem ich freundlich darauf hingewiesen haben, dass ich das nicht muss und auch nicht machen werde, schwankte er auf ein "kann" um...da man später nicht immer in die Betriebserlaubnis schauen muss. Ich beharrte auf mein nein und er wurde dann leicht angepisst.  

Anscheinend haben die von ihrer Geschäftsleitung die Order bekommen, so viel wie möglich dieser Austragungen zu verkaufen. Ich sehe nicht ein , auch nur einen müden Cent dafür auf den Tisch zu legen. Bei 12 Motorrädern, die alle keine Reifenfabrikatsbindung , aber fast alle diesen blöden Satz im Schein haben, würde mich der Spaß > 500€ kosten...für nix

 

  • Like 1
Link to comment
Share on other sites

Ich war letzte Woche auch bei einer Prüforganisation. Ich hatte, die Frage, welchen neuen Reifen ich nun auf meine Le Mans aufziehen darf. Der Prüfer zog dann einen mir bisher unbekannten Experten hinzu. Die Antwort war, einen 110/90 V 18, den allerdings kaum ein Reifenhersteller anbietet.
Nachdem dieses Thema durch war, biss sich dieser Experte daran fest, dass in den Papieren eine bestimmte Kombination von Brembo Bremsbelägen (D330  und D332) steht. Diese Bremsbeläge gibt es nicht mehr. In fast zwanzig Jahren habe ich noch nie erlebt, dass ein Prüfer die Bremsbeläge demontiert hat, um nachzuprüfen. ob diese Bremsbeläge montiert sind. Der Experte beharrte darauf, ich müsse ein Gutachten beibringen und die Bremsbeläge austragen lassen. Das werde ich definitiv nicht tun. Zur Not habe ich noch einen Satz dieser alten Bremsbeläge, die zig Jahre alt und total verglast sind.
Zunächst werde ich mir eine andere Prüforganisation suchen.
Gruß
Dieter

  • Like 3
Link to comment
Share on other sites

Was für eine Aktion beim TÜV, ich würde auch eine andere Prüfstelle anfahren oder Dekra aufsuchen. 

Link to comment
Share on other sites

vor 42 Minuten schrieb Einsiedler:

Der Experte beharrte darauf,

Das wird allen so passieren in den nächsten Jahren, sogenannte Experten, die zu unerfahren sind wierum sie ihre Unterhosen tragen sollen, schreiben ihre Expertenmeinung in Fahrzeugunterlagen von denen sie keinen blassen Schimmer haben.

TÜV Süd sind solche Experten denen ich bei ihrer Arbeit zusehen durfte, aber es gibt Ausnahmen!

Ich fahre seit Jahren zum KÜS dort sind freie Ingenieure die wirklich mit Fachgebieten aufwarten können. Man fragt nach, und hat wirklich einen spezialisten für Baujahre von 1950 bis  1985 zum Beispiel.

Grüße, mako

 

Link to comment
Share on other sites

Obwohl ich strikt gegen jegliche Geldmacherei der TÜV und anderer Gano....und Mittäter bin, habe ich mich notgedrungen dazu hinreißen lassen, auch bei meiner Cali BJ.91

die Reifenbindung austragen zu lassen. Der sehr hilfreiche TÜV Mitarbeiter gab mir ganz deutlich zu verstehen, was er von diesem Gesetz hält, und fast schon mitleidig

das Gutachten erstellt (€ 81,00 ).Dazu kamen noch einmal € 13,00 für einen geänderten Fahrzeugschein. Was wir nicht vergessen dürfen ist, das diese Mitarbeiter auch

Vorgesetzte haben und im Prinzip Vorgaben umsetzten müssen. Ich kann aus meiner Erfahrung nur sagen das es auch uns gut gesinnte Prüfer gibt.

  • Like 1
Link to comment
Share on other sites

Moin Reiner,

vor 30 Minuten schrieb reinerstrudthoff:

Ich kann aus meiner Erfahrung nur sagen das es auch uns gut gesinnte Prüfer gibt.

da stimme ich Dir zu...

solche guten Kenner sucht man sich möglichst zuvor...

gibt ja auch Motorradfahrer in der Gegend vom jeweiligen Wohnort.

Bei meinem sehe ich immer nur anerkennende Blicke, vorsichtige Frage, ob er mit meiner mal kurz fahren darf

und auch beim PKW keine Drehzahlorgien bei ASU Prüfung.

 

Nur das leidige, aktuelle Thema Reifen ist schon eine Frechheit und Geldabzocke...

zum Glück trifft es mich nur bei einem Bike...

aber ... 😇😉

Gruß

Holger 

Link to comment
Share on other sites

Ich war vor kurzem mit der 83er Cali2 auf dem TÜV, das gleiche Prozedere wegen dem Spruch in der Zulassung, der Prüfer hat in die ABE im Laptop geschaut, keine Bindung eingetragen, nur die Größe, allerdings sagte er das seit letztem Jahr September eine neue Verordnung besteht daß besagter Spruch ausgetragen werden muss, kostet 73 bei ihm für die Bescheinigung, auf meinen Einwand das bei ber 86er Cali2 im letzten Jahr dies nicht notwendig gewesen war kam die Antwort das wäre ja im August gewesen, zu guter Letzt habe ich die Bescheinigung genommen, Termin bei der Zulassung gemacht und dort nochmal 12,50 Euro bezahlt ,das kuriose ist das die besagte Zulassung bei der damaligen Ummeldung den Spruch erst reingeschrieben hat, im alten Brief war nichts dergleichen drin, damals hieß es das würde automatisch so gemacht, jetzt auf Nachfrage kam die Antwort,wir halten uns nur an unsere Bestimmungen, die Bürokratie und Abzocke lebe hoch 

Link to comment
Share on other sites

  • 2 weeks later...
Am 11.8.2026 um 09:54 schrieb gersheim-guzzi:

allerdings sagte er das seit letztem Jahr September eine neue Verordnung besteht daß besagter Spruch ausgetragen werden muss, kostet 73 bei ihm für die Bescheinigung, auf meinen Einwand das bei ber 86er Cali2 im letzten Jahr dies nicht notwendig gewesen war kam die Antwort das wäre ja im August gewesen, 

Wenn du keine Reifenfabrikatsbindung hast, muss da auch dieser Satz nicht ausgetragen werden...schade, dass du dich überrumpeln lassen hast. Du könntest jetzt höchstens noch schriftlich Beschwerde bei der Prüforgination einreichen und die 73€ zurückverlangen.

Es gibt keine Verordnung, die vorschreibt, dass ein ohnehin nur Hinweissatz ausgetragen werden muss. Vielleicht haben die eine interne Verordnung, dass man soviel wie möglich um die 73€ erleichtern soll

Link to comment
Share on other sites

Am 10.8.2026 um 19:59 schrieb mako:

Das wird allen so passieren in den nächsten Jahren, sogenannte Experten, die zu unerfahren sind wierum sie ihre Unterhosen tragen sollen, schreiben ihre Expertenmeinung in Fahrzeugunterlagen von denen sie keinen blassen Schimmer haben.

TÜV Süd sind solche Experten denen ich bei ihrer Arbeit zusehen durfte, aber es gibt Ausnahmen!

Ich fahre seit Jahren zum KÜS dort sind freie Ingenieure die wirklich mit Fachgebieten aufwarten können. Man fragt nach, und hat wirklich einen spezialisten für Baujahre von 1950 bis  1985 zum Beispiel.

Grüße, mako

...ich bin auch schon seit Jahren Stammkunde beim KÜS und hatte dort auch noch nie Probleme, weder mit den Alteisen, noch mit den neueren Guzzen. Ansonsten wurde das Thema ja schon mehrfach ausgelutscht. :classic_rolleyes:

Link to comment
Share on other sites

Moin 

Interessant ist das mit der Herstellerbindung. Dient wohl eher der "Speziellen Reifenlobby".

Bei mir, MG 850 T5 1983 stehen nur die Grössendaten drin. Allerdings bis auf die Felgengrösse alles metrisch.

Was mache ich aber, wenn ich z.B. Winterreifen aufziehen will und es nur in Inch-Grössen gibt?

Danke für einen Hinweis.

Gruss aus'm Norden

HeiFesch

Link to comment
Share on other sites

Wenn du zöllige Größen aufziehen willst, musst du das jetzt abnehmen und eintragen lassen

Link to comment
Share on other sites

vor 9 Minuten schrieb Gexx:

Wenn du zöllige Größen aufziehen willst, musst du das jetzt abnehmen und eintragen lassen

So isses.

Ich habe z. B. bei meinem Convert-Gespann zöllige Heidenau K28-Gespannreifen in 4.00-18 statt der serienmäßigen metrischen Solobereifung aufgezogen.
Ein fähiger Prüfer (es soll welche geben, sagt man) wird den Abrollumfang des Reifens (wg. der Tachoanzeige) vergleichen und prüfen, ob die Freigängigkeit gewährleistet ist.
Dann wurde es bei meinem GTÜ-Prüfer auch eintragen. Von meinen Erfahrungen mit dem TÜV Süd berichte ich hier lieber mal nicht.

Link to comment
Share on other sites

vor 18 Minuten schrieb Gexx:

Wenn du zöllige Größen aufziehen willst, musst du das jetzt abnehmen und eintragen lassen

Danke für den Hinweis.

Also erst Reifen drauf, dann Prüfung und Eintragung.

Wenn man dann kein Zertifikat bekommt ist das Geld futsch - verloren - verbeutelt wegen Bürokratenkram?

Link to comment
Share on other sites

vor 16 Minuten schrieb HeiFesch:

Danke für den Hinweis.

Also erst Reifen drauf, dann Prüfung und Eintragung.

Wenn man dann kein Zertifikat bekommt ist das Geld futsch - verloren - verbeutelt wegen Bürokratenkram?

Es ist doch wohl klar, dass man sowas vorher mit dem Prüfer bespricht und abklärt.

Link to comment
Share on other sites

vor 26 Minuten schrieb Astore:

Es ist doch wohl klar, dass man sowas vorher mit dem Prüfer bespricht und abklärt.

Wenn die denn mal Kenntnis haben und nicht nur Ahnung.

Umrechnen von mettisch auf Inch und den Freilauf prüfen kann ich auch. Für Drehrichtung, Druck und zulässige Geschwindigkeit brauche ich auch keinen Dipl.Ing.

😉

Link to comment
Share on other sites

Nicht jeder Prüfer trägt dir eine andere Größe ohne Fabrikatsbindung ein, selbst wenn er dazu bemächtigt ist. 
Kenne das aus dem Umfeld meines anderen Motorrads, der kleinen 250er und 300er Hondas, die nur genau eine einzige Größe eingetragen haben, bei der 250er vorne zöllig (3.00-21), bei der 300er metrisch, aber auch ein bescheuertes Maß (80/100-21). Also versuchen viele die Wald-und-Wiesen Größe 90/90-21 einzutragen, damit sie die ganzen Adventure-Reifen fahren können.

Da kommen wohl einige Prüfer mit der Aussage, dass sie das sehen und nachmessen wollen. Also mit montiertem Reifen vorfahren, ohne dass der Ausgang gewiss ist. Und dann wollen sie dir nur genau dieses Fabrikat eintragen.

Edited by V7Franke
Link to comment
Share on other sites

vor 27 Minuten schrieb V7Franke:

Nicht jeder Prüfer trägt dir eine andere Größe ohne Fabrikatsbindung ein, selbst wenn er dazu bemächtigt ist. 

 

Deshalb habe ich ja oben auch von fähigen Prüfern geschrieben. Darunter verstehe ich einen aaS, der nicht nur den technischen Sachverstand besitzt, sondern auch bereit ist, diesen anzuwenden.
Soll es sporadisch geben. Man muss sich halt einen suchen.

  • Like 1
Link to comment
Share on other sites

Derzeit habe ich das Problem zwar nicht, falls aber mal doch, dann würde auch ich mir erstmal wie von Astore geschrieben einen fachkundigen und vor allem auch willigen Graukittel beim KÜS oder GTÜ suchen und mit ihm das vorab absprechen. Meine Erfahrung: So wie man in den Wald rein ruft, so schallt es zurück! :classic_wink:

Link to comment
Share on other sites

Join the conversation

You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.

Guest
Reply to this topic...

×   Pasted as rich text.   Paste as plain text instead

  Only 75 emoji are allowed.

×   Your link has been automatically embedded.   Display as a link instead

×   Your previous content has been restored.   Clear editor

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.

×
×
  • Create New...