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über den Tellerrand geschaut: ... also Alles aus der Motorradwelt ... mal nicht nur Guzzi ;-)))


holger333

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CF Moto auf dem Vormarsch

Die oberen fünf Positionen der deutschen Zulassungsstatistik von Januar bis August 2026 liest sich exakt wie das Ranking von vor einem Jahr. Erst ab Platz 6 gibt es eine Abweichung: Auf diesen Platz hat sich die CF Moto 675 SR-R vorgearbeitet. Insgesamt ist der chinesische Newcomer mit drei Modellen unter den 20 beliebtesten Maschinen vertreten. Ein Weckruf für die etablierte Konkurrenz: Motorräder aus dem Reich der Mitte sind kein Nischenphänomen mehr. Die Chinesen haben Urgesteinen wie Harley, Triumph oder Ducati längst den Rang abgelaufen. Nun ließe sich argumentieren, die genannten Marken sind im Premiumsegment verortet, während CF Moto stark über den Preis verkauft. Doch auch frühere Massenhersteller wie Suzuki haben die Chinesen mit ihrem Marktanteil von 6,08 Prozent längst verdrängt.

Top 20 Motorräder in Deutschland | Januar bis August 2026

Rang

Hersteller

Modell

Einheiten

1

BMW

R 1300 GS

5.125

2

Kawasaki

Z 900

3.629

3

Honda

CBR 650 R

2.005

4

Kawasaki

Z 650

1.788

5

Yamaha

MT-07

1.590

6

CF Moto

675 SR-R

1.564

7

Honda

CB 750 HORNET

1.485

8

Yamaha

TÉNÉRÉ 700

1.436

9

BMW

F 900 R

1.369

10

Yamaha

MT-09

1.356

11

CF Moto

450 MT

1.236

12

Honda

CRF 1100 AFRICA TWIN

1.191

13

Kawasaki

NINJA 650

1.108

14

BMW

S 1000 RR

1.013

15

Honda

XL 750 TRANSALP

993

16

BMW

F 800 GS

982

17

CF Moto

675 NK

958

18

BMW

F 900 GS

925

19

Aprilia

RS 660

919

20

Honda

NC 750 X

889

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DIE RÜCKKEHR DES TREMEZZO
Moto Morini hat Reservierungen für den 3 1/2 Sport geöffnet, die in China von Zhongneng produziert wird, dem Eigentümer der Marke Moto Morini
In den 70er Jahren waren Morinis Konkurrenten der Guzzi V35, der Honda CB350 und der MV Agusta Ipotesi. Echte Superbikes jener Jahre, auf die die dreieinhalb mit einem revolutionären Projekt reagierten, das sie zur Legende machte.
Praktisch genauso wie vor 53 Jahren, aber mit 11 kg mehr.
Schön ist schön, gestaltet wie eine Welle, die vom Tank aus beginnt und am Heck ankommt, und kostet ebenfalls wenig: 4190 €.

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Kein BMW-Treffen mehr in Garmisch: BMW Motorrad Days 2027 abgesagt

BMW Motorrad Days 2027 abgesagt
Kein BMW-Treffen mehr in Garmisch

Obwohl der Termin für nächstes Jahr bereits stand – traditionell am ersten Juli-Wochenende – sind die BMW Motorrad Days 2027 in Garmisch-Partenkirchen überraschend abgesagt worden.

Anfang Oktober 2026 machte die Marktgemeinde Garmisch-Partenkirchen den plötzlichen Rückzieher von BMW öffentlich.

BMW Motorrad Days 2027 in Garmisch-Partenkirchen abgesagt

Die aktuelle Erklärung von der Marktgemeinde Garmisch-Partenkirchen:

"Die BMW Motorrad Days werden 2027 nicht in Garmisch-Partenkirchen stattfinden. BMW Motorrad hat uns darüber informiert, dass das Veranstaltungskonzept künftig neu ausgerichtet und der Fokus verstärkt auf regionale Veranstaltungen in internationalen Märkten gelegt werden soll.

Wir bedauern diese Entscheidung sehr. Über viele Jahre waren die BMW Motorrad Days eng mit Garmisch-Partenkirchen verbunden. Sie haben Menschen aus aller Welt bei uns zusammengebracht und waren auch für Hotellerie, Gastronomie, Handel und den gesamten Ort von großer Bedeutung.

Wir hätten die langjährige Zusammenarbeit mit BMW Motorrad gerne fortgesetzt. Die strategische Entscheidung und die neue Ausrichtung respektieren wir, auch wenn wir diese Entwicklung für Garmisch-Partenkirchen sehr bedauern.

Gleichzeitig richtet sich der Blick nach vorn: Gemeinsam mit GaPa Tourismus prüfen wir derzeit, ob auch künftig am ersten Juliwochenende ein zentraler Treffpunkt mit begleitendem Rahmenprogramm geschaffen werden kann. Die Überlegungen stehen dabei noch ganz am Anfang.

Unser Dank gilt BMW Motorrad sowie allen Beteiligten, Partnern, Einsatzkräften und insbesondere den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die die BMW Motorrad Days über viele Jahre mitgetragen und geprägt haben."

Edited by holger333
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vor 7 Stunden schrieb holger333:
DIE RÜCKKEHR DES TREMEZZO
Moto Morini hat Reservierungen für den 3 1/2 Sport geöffnet, die in China von Zhongneng produziert wird, dem Eigentümer der Marke Moto Morini
In den 70er Jahren waren Morinis Konkurrenten der Guzzi V35, der Honda CB350 und der MV Agusta Ipotesi. Echte Superbikes jener Jahre, auf die die dreieinhalb mit einem revolutionären Projekt reagierten, das sie zur Legende machte.
Praktisch genauso wie vor 53 Jahren, aber mit 11 kg mehr.
Schön ist schön, gestaltet wie eine Welle, die vom Tank aus beginnt und am Heck ankommt, und kostet ebenfalls wenig: 4190 €.

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Hässlich wie die Nacht...

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Immerhin mit einen Morinimäßigen V Motor.

Und Schönheit liegt bekanntlich  im Auge des Betrachters. 😅 Es gibt schlimmere Designverbrechen.

 

Edited by Guzzi-Matze
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vor einer Stunde schrieb Guzzi-Matze:

Es gibt schlimmere Designverbrechen.

Da hast Du wohl recht. Mein aktuelles Paradebeispiel für Designverbrechen: BMW R 1300 GS

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vor 29 Minuten schrieb cbk:

Da hast Du wohl recht. Mein aktuelles Paradebeispiel für Designverbrechen: BMW R 1300 GS

Och mir gefällt die 1300GS gut. Ich hab die von einem Kumpel gefahren. Die fährt schon gut und neben der Stelvio sieht die schon fast zierlich aus...aber fährt halt jeder 🙃

Gruß Boris 

Edited by luftheuler
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Die 1300GS geht eigentlich noch....aber die 1300Adventure🤢....mein Gott🤮 und auch die sieht man an jeder Ecke. 

Nachdem ja meine V100S den zweiten, dieses mal echt kapitalen Schaden hat bin ich diese Woche die Triumph Speed Twin zur Probe gefahren. Mein lieber Herr Gesangverein...die hat mich auf ganzer Linie begeistert. Der Motor geht wie die Hölle und das Motorrad selbst ist unheimlich handlich. Alles super sauber verarbeitet (man sieht z.B. fast keine Kabel oder Züge) und auch die Schaltung...super gut und butterweich. Wenn mich etwas gestört hat war es die Instrumententafel welche einfach nicht schön aussieht....aber sonst: "Hut ab Triumph" 

 

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Edited by Motorradschneiderle
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vor 12 Stunden schrieb Guzzi-Matze:

Immerhin mit einen Morinimäßigen V Motor.

Und Schönheit liegt bekanntlich  im Auge des Betrachters. 😅 Es gibt schlimmere Designverbrechen.

 

Immerhin wissen die neuen "Machthaber" bei Moto Morini wie man Traditionen pflegt.

Mir gefällt diese  3 1/2 !   Fast so gut wie meine Kawasaki W 800.

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wenn Piaggio das könnte, was die Chinesen mit Morini machen...

würde es eine schöne, kleine V45  geben können...

die Optik und die Tugenden einer Guzzi in die kleine Klasse bringen...

anstelle der kommenden Indien-Aprilia-Guzzi

Mir gefällt die kleine Morini absolut.

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ZXMoto macht weiter und stellt für 2027 einen 1000ccm Boxermotor ähnlich dem BMW Boxer in Aussicht.
Spannend würde ich sagen, liegt er doch irgendwie genau da, wo viele BMW Fahrer sich vom Hubraum her einen kleinen Boxer wünschen. Und Boxer fahren sich bekanntlich angenehmer als kopflastige Reihentwins….. 😎😎😁 Bilder bei ZXMoto
 

 

Neuer Boxer-Motor von ZXMoto für 2027
Vorbild BMW - der nächste Boxer made in China

Ein weiterer chinesischer Hersteller hat einen neuen Boxer-Motor angekündigt: ZXMoto. Ähnlichkeiten und Übereinstimmungen mit dem bayerischen Original gehen bis in die Details.

Nach Crystalburn/CBNMotor und Benda präsentierte nun auch ZXMoto einen Zweizylinder-Boxer-Motor, made in China nach BMW-Vorbild. Und der ging fast in der Neuheiten-Flut der EICMA 2025 unter, denn ZXMoto-Gründer und Initialgeber Zhang Xue (früher Kove) zeigte den Boxer bei der Pressekonferenz nur ganz kurz zwischen den neuen Modellen für 2026.

Neuer Boxer-Motor von ZXMoto angekündigt – für 2027

Erst für 2027 ist der neue Boxer-Motor von ZXMoto angekündigt. Dass das klappt, daran gibt es kaum Zweifel, denn sowohl mit Kove als inzwischen auch mit ZXMoto hat Zhang Xue vielfach bewiesen, dass er seine ambitionierten Pläne durchzieht.

Runde 1.000 Kubik – und über 100 PS?

Technische Daten liegen zum neuen Boxer-Motor von ZXMoto bisher nur wenige vor. Immerhin der Hubraum: Geplant sind runde 1.000 Kubik, und zu erwarten sind damit über 100 PS (BMW-Boxer mit 1.300 Kubik: 145 PS). Zudem sind einige Details auf den ersten Bildern (siehe oben in der Bildergalerie) mehr oder weniger offensichtlich – und BMW-ähnlich.

Boxer-Motor von ZXMoto mit Schalt-Automatik (AMT)

Zhang Xue persönlich hat für den neuen Boxer-Motor von ZXMoto eine Schalt-Automatik (AMT) angekündigt, entsprechend dem ASA von BMW. Eine Schaltwelle zur Aufnahme eines Fußschalthebels ist zumindest auf den ersten Bildern – ebenso wie bei den ASA-Modellen von BMW – noch vorhanden.

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CFMoto ersetzt Yamaha als alleiniger WorldWCR-Motorradlieferant

WorldSBK: CFMoto ersetzt Yamaha als alleiniger Motorradlieferant für WorldWCR

CFMoto wird 2027 der exklusive Motorradlieferant für die FIM Women's Circuit Racing World Championship (WorldWCR) werden.

 

"Seit WorldWCR gegründet wurde, war es unser Ziel, mehr Möglichkeiten zu schaffen und Wettbewerb aufzubauen", sagte Gregorio Lavilla, Geschäftsführer von WorldSBK. "Die Messlatte für Fahrgäste weiter anzuheben, ist ein wichtiger Teil davon.

"Die CFmoto 675SR-R gibt unseren Fahrern ein leistungsstärkeres Motorrad zum Beherrschen und eine neue Herausforderung, um sich weiterzuentwickeln, während gleichzeitig die gleichen technischen Bedingungen erhalten bleiben, die ihre Fähigkeiten zählen.

"Wir freuen uns, CFMoto für die nächsten drei Saisons willkommen zu heißen und freuen uns darauf, gemeinsam WorldWCR auf Kurs zu bringen und seine internationale Reichweite auszubauen."

Dies ist CFMotos erster Einstieg in das World Superbike Championship Paddock, und der Hersteller wurde mit einem zukünftigen Start in die Superbike-Klasse mit seinem 1000cc V4 SR-RR in Verbindung gebracht.

WorldSBK wird in der nächsten Saison auch sein Debüt in China feiern, wobei der Shanghai International Circuit 2027 die letzte Runde ausrichtet.

"Der offizielle Motorradzulieferer für die WorldWCR-Saison 2027-2029 markiert ein wichtiges neues Kapitel in CFMotos globaler Motorsportreise", sagte Samantha Liu, General Manager des CFMoto Motorsports Management Centre.

"Es spiegelt auch unser langfristiges Engagement für die Entwicklung des Motorradrennsports wider. Wir freuen uns darauf, eng mit WorldWCR und all unseren Partnern zusammenzuarbeiten, um den Frauen-Motorradsport weiter voranzubringen und weltweit mehr Aufmerksamkeit auf die Geschwindigkeit, Leidenschaft und das Potenzial weiblicher Fahrerinnen zu lenken."

WorldWCR-Fahrer werden nächstes Jahr ebenfalls neue Reifen verwenden, wobei Michelin in allen vier Klassen im Fahrerlagergebiet von Pirelli ablöst; Superbike, Supersport, Sportbike und WorldWCR.

Edited by holger333
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  • 2 weeks later...

 

ein hübsches Bike, inmitten der vielen 350er und 400er Bikes von Royal Enfield, Triumph und Co.

ein sympathischer V-Twin mit prima Sound

all das für wirklich kleines Geld, fair eingepreist. nur 4590 Euro.

Sauber verarbeitet, nette Details und Nähte der Sitzbank.

 

 

Edited by holger333
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Am 9.10.2026 um 19:36 schrieb holger333:

CFMoto ersetzt Yamaha als alleiniger WorldWCR-Motorradlieferant

WorldSBK: CFMoto ersetzt Yamaha als alleiniger Motorradlieferant für WorldWCR

CFMoto wird 2027 der exklusive Motorradlieferant für die FIM Women's Circuit Racing World Championship (WorldWCR) werden.

 

"Seit WorldWCR gegründet wurde, war es unser Ziel, mehr Möglichkeiten zu schaffen und Wettbewerb aufzubauen", sagte Gregorio Lavilla, Geschäftsführer von WorldSBK. "Die Messlatte für Fahrgäste weiter anzuheben, ist ein wichtiger Teil davon.

"Die CFmoto 675SR-R gibt unseren Fahrern ein leistungsstärkeres Motorrad zum Beherrschen und eine neue Herausforderung, um sich weiterzuentwickeln, während gleichzeitig die gleichen technischen Bedingungen erhalten bleiben, die ihre Fähigkeiten zählen.

"Wir freuen uns, CFMoto für die nächsten drei Saisons willkommen zu heißen und freuen uns darauf, gemeinsam WorldWCR auf Kurs zu bringen und seine internationale Reichweite auszubauen."

Dies ist CFMotos erster Einstieg in das World Superbike Championship Paddock, und der Hersteller wurde mit einem zukünftigen Start in die Superbike-Klasse mit seinem 1000cc V4 SR-RR in Verbindung gebracht.

WorldSBK wird in der nächsten Saison auch sein Debüt in China feiern, wobei der Shanghai International Circuit 2027 die letzte Runde ausrichtet.

"Der offizielle Motorradzulieferer für die WorldWCR-Saison 2027-2029 markiert ein wichtiges neues Kapitel in CFMotos globaler Motorsportreise", sagte Samantha Liu, General Manager des CFMoto Motorsports Management Centre.

"Es spiegelt auch unser langfristiges Engagement für die Entwicklung des Motorradrennsports wider. Wir freuen uns darauf, eng mit WorldWCR und all unseren Partnern zusammenzuarbeiten, um den Frauen-Motorradsport weiter voranzubringen und weltweit mehr Aufmerksamkeit auf die Geschwindigkeit, Leidenschaft und das Potenzial weiblicher Fahrerinnen zu lenken."

WorldWCR-Fahrer werden nächstes Jahr ebenfalls neue Reifen verwenden, wobei Michelin in allen vier Klassen im Fahrerlagergebiet von Pirelli ablöst; Superbike, Supersport, Sportbike und WorldWCR.

Ist Pirelli nicht auch in "chinesischen" Eigentum? Sicherlich Zufall!

 

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Detaillierte Eigentümerstruktur

  • Camfin: Die Investmentgesellschaft des Pirelli-Vorstandsvorsitzenden Marco Tronchetti Provera hält 26,5 % der Anteile und ist damit der größte Einzelaktionär, was die Kontrolle über das Unternehmen in italienischer Hand sichert italytelegraph.comitalytelegraph.com.
  • ChemChina (China National Tire & Rubber, CNRC): Das chinesische Staatsunternehmen besitzt nach einem Teilverkauf an Michal Strnad noch 20,1 % der Pirelli-Aktien italytelegraph.comitalytelegraph.com.
  • Lumina Crown: Die Investmentgesellschaft des tschechischen Milliardärs Michal Strnad hält 14 % der Anteile und ist damit der drittgrößte Aktionär. Diese Beteiligung wurde kürzlich von ChemChina übernommen, um die europäische Kontrolle zu stärken
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Moin Gemeinde

ich finde diese Morini 3 1/2 eine gelungene moderne Maschine, mit dem Original hat sie nicht viel zu tun, aber dann würden die auch einen Ladenhüter bauen, die junge Generation Motorradfahrer will was anderes als uns vor 40 Jahren gefallen hat, und heute noch gefällt.

Einige Details gefallen mir auch nicht (Blinker, Hinterbau) aber sonst eine schöne Linie in der Seitenansicht, und fahren tut sie anscheinend auch nicht schlecht, dann der Preis, wahrscheinlich mit 5 Jahren Garantie etc. und ein wenig italienisches Vintageflair, meine Enkelin würde drauf abfahren.

sonnige Grüße und locker bleibn

Berti

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Brandgefahr! BMW ruft K 1600 zurück

BMW ruft über 42.000 K 1600 zurück: Feuchtigkeit im Steuergerät der Rückfahrhilfe kann einen Fahrzeugbrand auslösen. Die Werkstatt tauscht das Bauteil.
 

Offizieller KBA‑Rückruf – Datenblatt

  • Hersteller: BMW Motorrad
  • KBA-Referenznummer: 17188R
  • Hersteller-Rückrufcode: 0000612700
  • Mangel: Brandgefahr
  • Mangelbeschreibung: Eindringende Feuchtigkeit in das Steuergerät für die Rückfahrhilfe kann zu einer Bauteilerwärmung führen, die zu einem Fahrzeugbrand führen kann
  • Maßnahme: Austausch des Steuergeräts der Rückfahrhilfe gegen einen verbesserten Stand
  • Produktionszeitraum: 04.10.2016 – 23.01.2025
  • Eingrenzung: K 1600 GT, K 1600 GTL, K 1600 B
  • Betroffene Fahrzeuge: 2.613 in Deutschland, 42.728 weltweit
  • Hotline Hersteller: 089 1250-16200
  • Überwachung: überwacht
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mrd-plus-outline.svgKove 800 X Pro im Adventure-Test
Ziemlich gut, erstaunlich leicht, attraktiver Preis

Für Adventure-Kenner ist die Kove 800 X Pro ein echter Stachel im etablierten Feld: Erstaunlich wenig Gewicht und ein Preis, bei dem man zweimal hinschaut. Sie kann vieles ziemlich gut – verlangt dafür aber hier und da kleine Zugeständnisse bei Feinschliff, Leistung und Verarbeitung.

Für Kenner der Szene sicherlich einer der spannendsten Kandidaten des Adventure-Tests, schließlich verspricht die Kove 800 X Pro die maximale Schnittmenge aus allen "Adventure"-relevanten Disziplinen: zweizylindrig-gelassenes Vorankommen auf Highway und Landstraße, 21-zöllige Schotter-Bügeleigenschaften im leichten Gelände und, wenn’s grob wird, ein für einen Twin sehr niedriges Gewicht von 193 Kilogramm fahrfertig. Ja, da wird selbst eine Yamaha Ténéré (im Adventure-Test) erst einmal blass, zumal Kove dafür nur rund 10.600 Euro aufruft.

Leichte, aber verschmerzbare Abstriche beim Motor

Dem Reihentwin der Kove 800 X Pro kann man ordentliche, aber keine exzellenten Manieren attestieren. Wie die meisten China-Motoren bleibt er beim Durchzug auf Motoren vergleichbaren Hubraums zwar etwas schuldig, das geringe Gewicht macht dies aber mehr als wett. Auch bei Gasannahme und Laufkultur sind leichte, aber verschmerzbare Abstriche zu machen, erst recht angesichts des Preises.

Im Grunde lässt sich dieser Befund auf die gesamte Kove 800 X Pro ausweiten. Display, Fahrhilfen, Bremse, Sitzkomfort, Windschutz, Radaufhängung, Straßen-Fahreigenschaften: Wer gewillt ist, (wirklich nur) leichte Abstriche zu machen, kann mit diesem Motorrad voraussichtlich sehr glücklich werden.

Offroad kann die Kove 800 X Pro auch

Und Offroad kann die Kove 800 X Pro auch. Je schwerer das Gelände, desto mehr treten die Vorteile des geringen Gewichts hervor. Ob die Kove der Heilsbringer ist, den Teile der TET-Community (Trans Euro Trail) in ihr sehen wollen? Aus unserer Sicht fehlen dazu Finesse, erwiesene Langzeitqualität und ein verschraubtes Rahmenheck statt eines angeschweißten.

Fazit

Die Kove 800 X Pro ist ein ziemlich gutes, erstaunlich leichtes Adventure-Motorrad zu einem extrem attraktiven Preis. Wer mit kleinen Abstrichen bei Feinschliff und (noch) offener Langzeit-Story leben kann, bekommt viel TET- und Tourpotenzial fürs Geld.

9599 Euro

KOVE.jpg

Edited by holger333
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mrd-plus-outline.svgCFMoto 800 MT-X im Adventure-Test
Viel Platz, viel Schutz, viel passt!

Die CFMoto 800 MT setzt auf Adventure-Tugenden: gute Ergonomie, üppigen Wetterschutz und Assistenzsysteme mit Kurvenkompetenz. Mit 21-Zoll-Vorderrad und langen Federwegen geht sie auch abseits der Straße ernsthaft zur Sache – nur die Zuladung bleibt der Partycrasher.

In der CFMoto 800 MT-X steckt viel KTM, nämlich die 790er-ADV aus Österreich. Die nicht ganz eheliche Schwester aus Asien punktet schon beim ersten Platznehmen mit viel Raum für Nicht-Still-Sitzen-Könner und angemessenem Platz zwischen Bank und Rasten.

Erfreulich an der CFMoto 800 MT-X: das vollständig einstellbare Fahrwerk sowie der großzügig bemessene Wind- und Wetterschutz hinter Verkleidung und höhenverstellbarer Scheibe. Reisefans machen hinter diese Features gern einen Haken, nehmen zudem freudig zur Kenntnis, dass die Fahrwerksware der 800er manierlich-komfortabel über Wege aller Art gleitet. Das schont die Bandscheiben.

Top Ausstattung, aber wenig Zuladung

Womöglich allerdings nur in der ersten Reihe, weil sich die CFMoto 800 MT-X bei der Zuladung selbst beschränkt. Zarte 176 Kilogramm gehen als wenig durch, lassen kaum Raum für Duo-Trips samt zusätzlichem Gepäck.

CFMoto 800 MT-X mit top Sicherheitsausstattung

Top fällt hingegen die Ausstattung der CFMoto unter dem Aspekt Sicherheit aus, weil ihre Assistenzsysteme kurventauglich arbeiten, dazu gibt’s ein klares Hochkant-TFT mit guter Ablesbarkeit.

Offroad wühlt sich die CFMoto 800 MT-X ebenfalls tapfer durch Schotter und Co., rollt der 21-Zöller vorn sauber über Kanten hinweg. Trotzdem drängen sich an der einen oder anderen Stelle ihre 227 Kilogramm Lebendgewicht in den Vordergrund, die sich dank feiner Stehergonomie aber sicher händeln lassen.

Dank langer Federwege – 230 Millimeter gibt es vorn und hinten – darf der Schotterpfad gern auch mal gröber ausfallen, ohne dass das Fahrwerk der CFMoto 800 MT-X gleich an seine Grenzen stößt. Insgesamt ein stimmiges Konzept als KTM-Kopie, das zudem beim Preis ein paar Extra-Glanzpunkte sammelt.

 

Fazit

Die CFMoto 800 MT-X ist eine stimmige KTM-nahe Reiseenduro mit viel Komfort, viel Windschutz und schöner Offroad-Talentprobe dank langer Federwege. Wer solo reist (oder sehr leicht packt), bekommt ein rundes, gut ausgestattetes Adventure-Bike mit Preis-Argument – nur beim Thema Zuladung sollte man vorher den Taschenrechner, nicht nur den Zündschlüssel zücken.

9499 Euro

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Edited by holger333
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Norton Atlas in der Apex-Edition Fahrtest
Agiles Multitool mit starkem Twin

Die neue Norton Atlas trägt einen traditionsreichen Namen, geht technisch aber ihren ganz eigenen Weg: Ein 585‑Kubik‑Reihentwin mit 70 PS, fünf Fahrmodi und erstaunlich erwachsenem Auftritt zielt direkt auf die Mittelklasse-Klasse um die Ténéré 700.

Der Name "Atlas" mag nicht jedem so geläufig sein wie die Norton-Ikonen "Manx" oder "Commando", dennoch hat auch dieser Name Tradition beim Hersteller aus der Nähe von Birmingham. Mehr als den Namen verbindet die neue Mittelklasse-Reiseenduro Norton Atlas allerdings nicht mit der Vergangenheit, nicht einmal der Motor – im Gegensatz zu früheren Prototypen basiert dieser Reihentwin nämlich nicht auf den V4-Triebwerken von Norton.

70 PS und 57,5 Nm aus nur 585 Kubik

Mit 585 Kubikzentimetern ist das "Britische Schweizer Taschenmesser" (O-Ton Norton) beim Hubraum eine Klasse für sich. Mit dem, was es daraus macht, nämlich bis zu 70 PS und 57,5 Newtonmeter, rückt die Norton Atlas allerdings nah an Mittelklasse-Bestseller wie die Yamaha Ténéré 700.

Der Twin der Norton Atlas, wie heutzutage üblich mit 270 Grad Hubzapfenversatz gesegnet, hat dennoch ein paar technische Finessen zu bieten – etwa eine spezielle Beschichtung der Zylinderlaufbahnen, die dünnere Wandstärken (und somit weniger Gewicht) ermöglichen soll. Oder eine Semi-Trockensumpfschmierung mit zwei Ölpumpen, die eine Schmierung unter allen Bedingungen garantieren soll.

Unkomplizierter Charakter, gute Dosierbarkeit

Im Fahrbetrieb ist davon freilich nichts zu spüren, hier überzeugt der Motor vor allem mit seinem unkomplizierten Charakter, guter Dosierbarkeit und souveränem Biss, wenn dieser gefragt ist. Dann zieht der Twin ohne Schwächen bis zum Begrenzer durch. Stets moderiert von einem der fünf Fahrmodi, deren Namen (Urban, Tour, Rain, Sport, Enduro) selbsterklärend sind und sich spürbar voneinander unterscheiden. In keinem davon wird die Leistung der Norton Atlas reduziert, doch je nach Modus setzt sie spürbar sanfter oder eben bissiger ein.

Gut dosierbar bleibt‘s immer, auch in Verbindung mit der leichtgängigen, Seilzug-betätigten Kupplung. Das passt selbst bei Schritttempo-Passagen oder langsamen Wendemanövern auf Schotter. Auch wenn bislang nur die Werksangabe als Orientierung dienen kann: 4,3 Liter auf 100 Kilometer beim 15,4 Liter fassenden Tank für knapp über 350 Kilometer. Top: Auch bei 6.000 Touren (entspricht im sechsten Gang 130 km/h) kommen kaum störende Vibrationen durch Lenker und Fußrasten.

Norton Atlas mit serienmäßigem Quickshifter

Der sportlich-hämmernde V2-Sound gefällt ebenfalls, ohne jemals zu aufdringlich zu werden. Damit fährt die neue Norton Atlas im Motorenkapitel schon mal viel Lob ein. Zumal auch das sinnvoll gespreizte Sechsganggetriebe gut passt, es lässt sich knackig und leichtgängig schalten, mit dem serienmäßigen Quickshifter gelingt dies allerdings nicht immer hundertprozentig.

Dieser verarbeitet Schaltbefehle bei unterschiedlichen Lastzuständen meist problemlos, im Laufe des Tages kam es aber hin und wieder auch mal zu Verschlucken, Zündunterbrechungen und umso ruppigerem Wiedereinsetzen. Reproduzieren ließ sich das nicht, auch bewusstes, sehr schnelles Durchsteppen der Gänge war kein Problem.

 

Doppelscheiben-Bremsanlage unauffällig gut

Unauffällig gut agiert dagegen die Doppelscheiben-Bremsanlage der Norton Atlas , die in Zusammenarbeit mit ByBre entstand. Nicht zu harsch zupackend, klarer Druckpunkt und serienmäßige Stahlflex-Bremsleitungen lassen beim ersten Fahreindruck keine Wünsche offen – auch nicht die ABS-Abstimmung, die wiederum vom Fahrmodus abhängt.

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Umso spürbarer setzt sich das KYB-Fahrwerk in Szene. Auch, weil es mit einem überraschend straffen Grundsetup arbeitet. Mit für eine Reiseenduro vergleichsweise geringen Federwegen von 180 Millimetern (vorn wie hinten) gefällt die Abstimmung der Norton Atlas vor allem auf den kleineren Landstraßen und dem kurvigen Geläuf, das, nur wenige Kilometer von der Hauptstadt entfernt, schnell in die schroffe Schönheit Islands führt.

Fahrwerk überzeugt auf Schotter

Das knackig-sportliche Fahrgefühl wandelt sich allerdings auf kleineren Nebenstrecken, die häufig mit welligem Asphalt oder Schlaglöchern aufwarten, schnell zu einem etwas schroffen Ritt. Ein paar Klicks an der Gabel ändern daran nicht viel. Allerdings blieb auf der insgesamt 225 Kilometer langen Testrunde auch wenig Zeit, die Möglichkeiten auszukosten. Die Upside-down-Gabel ist nämlich bei Zug- und Druckstufe (nach Gabelholm getrennt) in 20 Klicks einstellbar, das Federbein mit wegabhängiger Dämpfung ist in Federvorspannung und Zugstufe anpassbar.

Auf Schotter konnte das Fahrwerk auch ohne Nachjustierung überzeugen. Hier setzt eher die straßenorientierte Eurogrip-Bereifung Limits. Für den gemäßigten Ritt auf den hier so zahlreichen Schotterwegen reicht die Werksbereifung jedoch völlig. Mit gröberer Bereifung würden wir der Norton Atlas sicherlich auch etwas anspruchsvollere Pisten zutrauen. Apropos: Schicke Speichenräder, mit denen die Norton Atlas im Netz schon unterwegs ist, waren zum Zeitpunkt der Präsentation noch nicht verfügbar.

 

Norton Atlas punktet vor allem mit ihrer Agilität

Trotz leichter Komfort-Einbußen punktet die Norton Atlas unterm Strich, das gilt on- wie offroad, vor allem mit ihrer Agilität. Die Gewichtsangabe von knapp über 200 Kilogramm (je nach Ausstattung) scheint angesichts des spielerischen Handlings plausibel – damit wäre die Norton übrigens nicht nur auf dem Niveau der etablierten Konkurrenz, sondern würde sie sogar um ein paar Kilo unterbieten. Not fat – not bad!

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Wo sich die Norton Atlas hingegen deutlich von der Konkurrenz abheben dürfte, ist die Ausstattung. Schon die Standard-Atlas trägt etwa das gleiche TFT-Display der Manx-Modelle. Ebenso serienmäßig sind LED-Licht, einstellbare Hebel, Funkschlüssel und schräglagenabhängiges ABS an Bord. Und ein paar der Zusatzoptionen sucht man zumindest in der Mittelklasse teils vergeblich, wie etwa einstellbarer Windschild, Heizgriffe, Notruffunktion, Reifendruckkontrolle, Kurvenlicht, Bodenbeleuchtung, Berganfahrhilfe und ein elektronisches Integralbremssystem.

Norton Atlas Apex-Edition

Wer bei dieser Liste nur ein paar Häkchen setzt, sollte lieber gleich die 1.275 Euro teurere, hier gezeigte Apex-Edition bestellen – hier ist fast alles an Bord, was der Konfigurator hergibt. Dank Touchscreen setzt auch die Bedienung des TFT kein Studium des Handbuchs voraus. Allenfalls während der Fahrt könnte dies mit dem kleinen Joystick am linken Griff etwas mühsam werden. Heizgriffe und Fahrmodi haben immerhin eigene Knöpfe, außerdem gibt es zwei Tasten, die mit beliebigen Funktionen belegt werden können.

Was bei diesem opulenten Angebot der Norton Atlas kurioserweise fehlt, ist eine Anzeige der Außentemperatur, was an einer Reiseenduro wesentlich wichtiger sein dürfte als die Maximalgeschwindigkeit des Tages.

Kleinere Ungereimtheiten an der Norton Atlas

Dazu kamen kleinere Ungereimtheiten wie ...

  • ... eine sich mehrfach von selbst umstellende Uhrzeit.
  • Eines der Testmotorräder wachte nach kurzer Pause im "Urban"-Modus auf, obwohl es im "Enduro"-Modus abgestellt wurde. Was mit einem Knopfdruck geändert sein sollte, erforderte dann drei Neustarts mithilfe des Funkschlüssels.
  • Da der Funkschlüssel jedes Mal aus der Tasche geholt und gedrückt werden muss, um die Zündung zu aktivieren, erübrigt sich der Komfortaspekt eines Keyless-Go-Systems einigermaßen.
  • Das Öffnen des Tankdeckels erforderte zwei Reboots. Hier sollte Norton unbedingt nachbessern, was dank der Updatefunktion über die Norton Rider App kein Problem sein dürfte – außerhalb Großbritanniens war sie allerdings noch nicht verfügbar.

Norton Atlas überzeugt mit passivem Komfort

Dafür überzeugt die Norton Atlas beim passiven Fahrkomfort und zeigt Liebe zum Detail. Zum Beispiel in Form eines "Kamins", der vorn rechts am Motor liegt und Wärme vom Fahrer abführen soll. Während dieses Feature auf Island bei rund zwölf Grad Celsius wenig relevant war, konnten Verkleidung, Handschützer und Windschild ihren Wert beweisen. Wer die Tourenscheibe (oder die Apex-Edition) wählt, freut sich zudem über drei einstellbare Höhenstufen.

Sitzposition auf der Norton-Reiseenduro

Auch bei der Sitzposition gelingt der Norton Atlas ein guter Kompromiss, selbst mit über 1,85 m ist der Kniewinkel angenehm. Vielleicht auch, weil die Fußrasten vergleichsweise weit vorn positioniert sind. Dies hat allerdings auch beim Stehen großen Einfluss auf die Ergonomie – hier hängt es deutlich stärker als im Sitzen von der Statur ab, ob die Standardposition funktioniert oder man sich vergleichsweise krampfhaft mit der Werkseinstellung müht. Immerhin will Norton bald noch höhere und niedrigere Sitzbänke anbieten.

Norton Atlas wird von TVS produziert

Gefertigt wird die Norton Atlas übrigens beim Norton-Eigentümer TVS in Indien – die Fertigung in Solihull soll mit der Manx R komplett ausgelastet sein. Qualitätsbedenken sollte man deswegen nicht haben – die Verarbeitung wirkt, abgesehen von Kleinigkeiten (Blinkerschalter), wertig und solide. Zudem bietet Norton 36 Monate Garantie ohne Kilometerbegrenzung.

Die größte Hürde für Interessierte dürfte derzeit eine Möglichkeit zur Probefahrt sein. Doch auch hier will Norton Vollgas geben. Damit Reiseenduro-Fans noch in diesem Quartal herausfinden können, ob das Norton-Multitool zu ihnen passt.

Fazit

Well done! Statt noch mehr vom Gleichen mit einem Union Jack zu verzieren, bietet Norton eine interessante Alternative im schon unübersichtlich gewordenen Feld mittelgroßer Reiseenduros. Die Norton Atlas punktet mit einem drehfreudigen und lebendigen Twin, agilem Handling, opulenter Ausstattung und einer ordentlichen Portion "britishness". Etwas Feinschliff sollte Norton seinem "Schweizer Taschenmesser" aber noch gönnen.

 

Preis mit dieser tollen, kompletten Ausstattung:  9.250 Euro !!!

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Edited by holger333
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