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31.07.-02.08.: Treffen Motor Guzzi Club Hallertau
EIFS62 replied to tscharlie's topic in Veranstaltungen und Treffen
Servus Tscharlie, weißt du um wie iel Uhr die Ausfahrt beginnt. Gruss, Franz - Today
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Die Schrauben gehören an die Guzzi nicht in die Schulter, Gute Bessererung. Gruß mako
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Moin Klaus, traurig...mein Mitgefühl und ich wünsche Dir einen guten Genesungsverlauf. Ja, Nordkap... ich kenne einige, die dort oben waren. In einer Gruppe geht es vielleicht, aber die große Strecke mit oftmals nur geradeaus... haben viele von denen berichtet, ich kenne keinen der es ein 2.Mal machen wird. Auch kamen einige die letzten 200 km im Nebel und Regen an, sahen außer dem Nordkap Zeichen, keine 100 Meter weit. Ich denke, es gibt schönere Ziele. Für Dich nochmals gute Besserung und auf eine Saison 2027. Gruß Holger
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Hat sich das gelohnt ? ne natürlich nicht … aber es ist eine Erfahrung sowas durchzustehen .. alleine zu sein die Dinge trotz Widrigkeiten geregelt zu bekommen ist eine Erfahrung an der man wachsen kann .. ich war zu jeder Zeit gelassen und habe eben in Ruhe das nötige getan . ..die norweger scherzten ..ich sei eben wohl zum wickinger geworden Nietzsche schreibt : „was mich nicht umbringt mach mich härter .“ das verstehe ich jetzt die Guzzi fährt gut .. braucht ca 5l . Kaputt ist nicht viel .. na ja bei ca 30 kmh.. ein Koffer und ein Blinker ..hätte ich mal,andere reifen drauf gehabt Ich war schon 2 mal mit dem Womo oben .. und da ist der Vorteil dass man an den vielen tollen Plätzen pausieren kann, Kaffee kochen, hundespaziergang , oder einfach nächtigen .. dass die e45 und die meisten Strassen in norwegen eher langweilig gerade verlaufen ist im womo gerne gesehen … auf dem Moped fehlt die gelegenheit dieser entspannten rast .. und die strassen sind langweilig , oft mit Schotter . Übernachten im zelt hatte ich keine Lust .. hatte eine grosse tasche mit dem ganzen Camping gerödel dabei .. ne .. lieber ein hotel … aber einfache Hotels kosten in der Regel 100 bus 150 euro .. nur mit frühstück .. ein burger mit 1 bier .. ist man ach gern bei 50 euro .. ok war ein elchburger also lief die fahrt hoch im Schweinsgalopp ohne die chance der wunderschönen Gegend die verdiente Aufmerksamkeit zu schenken das Nordkapp selbst ..ja mei .. musste halt sein .. die halle für 33 euro kann man sich sparen und dann kam der Regen .. genau da wo es schön und aufregend wird hat der Regen allem seinen Reiz beraubt .. schade drum . Und so ist der Aufenthalt in honnigsväg, alta hammerfest tromsö und senja leider wenig reitzvoll..wie auch die Fahrt.. der Held Kombi hält nen Guss ab , aber nach 2vStunden ist der durch .. also doch mit regenkombi drüber fragt man sich nacg dem sinn der Investition .. dann doch lieber besllstaff und jeans..immerhin ist es mit regenkombi warm nochmal .. ja gerne .. mit Womo .. mit dem Moped fahre ich lieber dahin wo man Kurven hat , wo man beschleunigen darf und nicht mit 10 km Überschreitung 1000 euro strafe hat .. das fahren war langweilig..ohne Beschleunigung, Schräglage Dynamik fehlt eben viel von dem was Mopedfahren ausmacht .. die wenigen motorradfreundlichen strecken trollstigen geiranger, lysebottn usw erliegen eh dem verkehrskollaps .. deswegen muss keiner hoch .. und dann das wetter .. tja .. diesmal pech gehabt was gelernt … Moped fahren macht da spass wo die Strecke und das Wetter mitspielen .. 7000 km mit 80 geradeaus im Regen brauch ich nimmer adac plus ..ist Pflicht in Zukunft bleibt das Camping zeug daheim und ich fahre wieder textil / Leder plus Regenkombi..2027:-(
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So .. bin wieder daheim ..leider ist es etwas anders gelaufen als geplant ..und ich will es auch berichten Fähre kiel göteborg , dann den etwas langweiligen Inlandsvägen über Schweden hoch bis zum Polarkreis bei jokkmokk über finnland nach Norge und in Olderfjord genächtigt . Nordkapp, Hammerfest, Alta,Tromsö, und weiter nach senja seit Alta leider bei 8 grad und Regen .. und dann beginnt das Desaster .. Am Fähranleger in Grillefjord muss die actioncam aus der Halterung gesprungen sein .. kann sie dort auch noch orten ,,, na ja .weg ist weg , und damit alle Filme der Fahrt .. Mist dann kommt die Fähre und akzeptiert mein fährjecord abo nicht .. hat sonst überall geklappt ..man war der typ pampig ..nutzt nix .. doppelter preis tolles Zimmer gefunden auf andoya für nur 60 euro .. schickt mich das Navi über einen schlammigen Feldweg ..Schlaglöcher, Schafe.. aber eigentlich egal . Leider habe ich daheim auf strassenreifen gewechselt ..und da ist es passiert .. Wechsel der spur über die Grasnarbe haut es mir urplötzlich den Lenker rum .. keine chance irgendwie einzugreifen haut es mich mit der Schulter hart zu Boden .. ich verstehe das heute noch nicht .. wie konnte das passieren.. dass ich verletzt bin war klar .. Moped hab ich nimmer hochbekommen ..glücklicher weise kam diesen einsamen weg plötzlich ein französisches Pärchen mit auto .. irgendwie bin ich die letzten 30 km noch zur Unterkunft gekommen .. ein ganzes haus mit 5 zimmern für mich alleine .. und nun ? ..nächsten tag .. ich kann kaum laufen .. irgendwie das Moped gepackt und 3 Stunden nach Svolvaer im echt starken regen über scheiss Strassen .. hotel gebucht .. plan war .. Hurtigrouten mit Moped zurück .2000 euro .sauteuer , aber was soll ich machen nächster tag bin ich zum krankenhaus .. die hatten kein röntgen , also mit Taxi nach Klinik in lecknes ..250 euroeinfach .. Ergebnis ..Schlüsselbein fragmentiert und rippen gebrochen .. über schmerzen rede ich heute mal nicht ..war klar .. ich fahr heute nimmer Fähre für 2000 euro ist gebucht .. also nehm ich die .. in Bergen dann airport hotel und Flug nach Frankfurt inzwischen bin ich operiert, das moped holt der adac und ich darf 2027 schon wieder moped fahren uff pälzisch .. dumm geloff .. aber ziel erreicht und Leute .. adac Plus ist Gold wert ..
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in Buhlbronn war ich heute Mittag auch, ist quasi ein Heimspiel für mich. Habe jetzt nicht alle Motorräder angeschaut nur eine Daytona ist mir aufgefallen. Bin dann aber auch vor dem großen Ansturm wieder nach Hause gefahren. Gruß Klaus
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RobertoCiro joined the community
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Hallo, bei strahlendem Sommerwetter und angenehmen Temperaturen ging es heute auf kleinsten Straßen zum Treffen von, nicht nur aber überwiegend, englischen Oldtimern in den Hotzenwald. Viele historische Schätzchen waren vertreten. Der Zustand war zum Teil hervorragend. Auch die Details, wie dieser Tachoantrieb wußten zu gefallen. Motorenbau in Perfektion Mein persönliches Highlight war diese Maschine aus dem Baujahr 1913/16 IMG_2479.mov Was für ein Genuß solch ein Schätzchen fahren zu sehen. Blick auf den Motor. Die Bremsen, schon damals mit der Motorleistung überfordert. Am Hinterrad bremste standesgemäß ein Holzklotz um die Geschwindigkeit zu verringern. Eine schöne Ausfahrt mit vielen interessanten Gesprächen und netten Menschen. LG Uwe
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Moin, eine Tour im Hunsrück, Birkenfeld, Idar Oberstein und zurück auf kurvenreichen und bergigen Straßen. Lecker Mittagessen in Birkenfeld; ein schöner Tagesausflug und erfreulichen 280 km. Gruß Holger
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Danke Holger, Ja, wir sind auch zum Treffen in Mandello 👍 Grüsse
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Moin Joe, Danke für die mitnehmende Berichterstattung 😉👍 schöne Tagebücher und tolle Fotos. Die Begeisterung für beide Guzzi`s und Norwegen ist sehr schön zu lesen und spüren. vielleicht trifft man sich mal in Mandello. Gruß Holger
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https://www.daes-mototec.de/de/Motor/Mappings-Drehmomentkit/Mapping-V7/DAeS-Mapping-mit-OBD-Programmierer-Powergate-3--fuer-V7-II-ABS-2015-2016.html
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Bevor du aufwendig schraubst... Die v7ıı hat eine Drosselklappe, du siehst sie wenn du den Luftfilter rausnimmst und von hinten in den Kasten schaust. İm Luftfilterkasten hast du Öldampf aus der Motorentlüftung und nach zwei Jahren kann es nicht schaden, einmal mit Drosselklappenspray zu reinigen... Ich hab keine Ahnung, was ihr für Marken in Deutschland habt, aber da wirst du sicher was finden. Und wenn du schon mal dabei bist, macht auch ein Benzinadditiv nach zwei jahren einmal Sinn und sei es nur um Wasser aus dem Tank zu bekommen. Sitzt das Kabel im Zündkerzenstecker noch ordentlich? Grüße Harun
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Das liegt an der Scheiß-Euro4-Abstimmung. Die einzige (halb-)legale Abhilfe ist, den Ofen im Stand zwei bis drei Minuten warmlaufen zu lassen.
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Hi, ich besitze seid fast 2 Jahren eine Moto Guzzi V7 II und jetzt ist mir vor einiger Zeit aufgefallen, das wenn ich die Guzzi starte, sie relativ unruigh läuft und ich beim anfahren relativ viel gas geben muss, da sie sonst ausgeht. Teilweise macht geht sie dann aus, wenn ich nach dem losfahren vom ersten in den zweiten gang schalte. Ist das bei dem Model normal oder hat einer ne idee woran das liegen könnte. Nach dem warm fahren ist das Problem nicht mehr.
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TheJoe started following Schweden / Norwegen - Wir sind zurück!
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An unserem letzten Reisetag lagen noch einmal 426 Kilometer vor uns – diesmal fast ausschließlich über die Autobahn. Bei schönem Wetter war das eine leichte Übung. Natürlich gab es hier und da ein paar Staus, aber insgesamt kamen wir gut durch und waren bereits am frühen Nachmittag wieder zu Hause. Rückblickend hatten wir mit dem Wetter einmal mehr großes Glück. Während unseres Aufenthalts in Norwegen war praktisch jeden Tag Regen vorhergesagt. Tatsächlich hatten wir über die gesamte Reise verteilt nicht einmal zwei Tage mit wirklichem Regen. Da kann man sich wirklich nicht beschweren. Südschweden hat uns im südlichen Teil positiv überrascht. Die Straßen sind abwechslungsreich, kurvig und machen richtig Spaß. Je weiter wir jedoch nach Norden kamen, desto gerader wurden die Straßen. Irgendwann verliert selbst der hundertste See seinen besonderen Reiz. Eine Kleinigkeit ist uns dabei besonders aufgefallen: In Schweden gibt es auf den meisten Parkplätzen keine Bänke. In Norwegen ist es fast genau umgekehrt. Dort findet man an fast jedem Parkplatz Sitzgelegenheiten, oft sogar mit einem traumhaften Ausblick. Man merkt einfach, dass dort viel Wert darauf gelegt wird, Reisenden eine Pause angenehm zu machen. Auch die Suche nach einer Hütte gestaltete sich in Schweden deutlich schwieriger als in Norwegen. Dort gibt es wesentlich mehr Übernachtungsmöglichkeiten für Reisende. Typisch für Schweden waren außerdem die vielen Pferde, die scheinbar zu fast jedem Bauernhof gehören. Und noch etwas fiel uns auf: Man kann kaum eine halbe Stunde fahren, ohne ein Schild zu einem Golfplatz zu sehen. Ob Nationalsport oder bevorzugtes Hobby wohlhabender Rentner – wir wissen es bis heute nicht. Auf den besonders kurvigen Straßen war der Asphalt dagegen oft in einem Zustand, der uns eher an Ungarn erinnerte. Schon kurz nach der Überfahrt nach Norwegen waren wir uns beide einig: Schweden wird vermutlich nicht mehr zu unseren Reisezielen gehören. Für uns bleibt Norwegen das Motorrad-Reiseland Nummer eins. Schon wenige Kilometer hinter der Grenze verändert sich die Landschaft spürbar. Dazu kommen die Gastfreundschaft, die man an nahezu jedem Parkplatz erlebt, die vielen Übernachtungsmöglichkeiten und Straßen, die scheinbar genau für Motorradfahrer gebaut wurden. Norwegen fühlt sich einfach richtig an. Wir kommen wieder. Spätestens 2028. 🏍️🇳🇴 Jede Reise endet irgendwann. Was bleibt, sind Erinnerungen – und die Motorräder, mit denen man sie erlebt hat. Beide Moto Guzzis haben uns zuverlässig durch Skandinavien gebracht, jede auf ihre ganz eigene Art. Zeit also für ein persönliches Fazit. Keine technischen Testberichte, keine Messwerte und keine Bestenlisten – sondern einfach zwei ehrliche Eindrücke nach über 6.000 Kilometern auf den Straßen Schwedens, Norwegens, Dänemarks und Deutschlands. Mein Fazit zur Moto Guzzi California 3 Teil unserer Reise war auch, die beiden Moto Guzzis miteinander zu vergleichen. Ich fange mit meiner an und beschreibe sie anhand einer Geschichte, die wir in Norwegen erlebt haben. Wir fahren nach einer Pause los. Ich fahre als Erster auf die Straße und drehe langsam das Gas auf. Meine Spiegel vibrieren sich in Rage wie ein Handmixgerät aus den Fünfzigern. In meinen Spiegeln erscheinen auf einmal zwei verschwommene Jagdflugzeuge. Als ich den Blick wieder nach vorne richte, stelle ich mir vor, ich sitze in einer Messerschmitt Me 109 aus dem Zweiten Weltkrieg und rolle auf der Startbahn. Mit den Jägern der Alliierten im Nacken gibt es nur eine Option: Gashebel ganz nach vorne! Der Motor macht metallische Geräusche wie die Ankerkette eines Schlachtschiffes, die beim Ankern rasend schnell über den Stahl gleitet. Die Auspuffkrümmer dröhnen nach zwei patschenden Fehlzündungen los, dass es unter dem Lederheadset kaum zu ertragen ist. Die offenen Vergaser schnauben wie eine wilde Büffelherde in Panik. Die Pedale für das Seitenruder vibrieren so heftig, dass ich es bis in die Knie spüre. Die Messinstrumente wackeln in alle Richtungen. Mit einem Ruck hebt die Maschine ab und ich gleite knapp über einer Straße durch das Tal. Um den Verfolgern zu entkommen, fliege ich knapp über dem Boden eine Kurve nach der anderen und passe die Höhe der Landschaft an. Es ist ein purer Adrenalinrausch. Bis eine nette weibliche Stimme sagt: „Bitte biegen Sie in 500 Metern im Kreisverkehr an der dritten Ausfahrt ab.“ Ich bin wieder da. Im richtigen Leben. Die zwei Jagdflugzeuge im Spiegel waren natürlich nur das Tagfahrlicht von Matthias' V85 TT, das die Form des Moto Guzzi Adlers hat und sich durch die Vibrationen verdoppelte. Die Motorgeräusche stammten von meinen klappernden Ventilen, der Auspufflärm von meinen offenen Mistral-Tüten, das Schnauben von meinen fast offenen Vergasern. Die Pedale waren meine Trittbretter und die Messinstrumente meine wackelnden Armaturen. Aber ich bin geflogen! Ganz sicher in diesem Moment – auf meiner Moto Guzzi California 3. Die Tränen der Begeisterung, während ich diesen Text schreibe, sind meine Zeugen. Dieses Motorrad hat mich mir selbst ein Stück näher gebracht. Das ist es, was ich tue. Das ist es, was ich bin. Natürlich war sie nicht perfekt. Die California hat während der Reise immer mal wieder beim Anspringen gezickt. Der Kupplungszug ist gerissen, das Rücklicht hatte einen Wackelkontakt und vorne hatte ich einen Platten. Sonst gab es keine Auffälligkeiten. Und trotzdem muss man ehrlich sein: Technisch kann die California 3 in keiner Weise mit Matthias' V85 TT mithalten. Weder beim Fahrwerk, noch beim Motor, den Bremsen oder den modernen Assistenzsystemen wie ABS. Wenn Matthias vorne fuhr und zügig unterwegs war, musste ich die California regelrecht ausquetschen, um dranzubleiben. Aber genau darum geht es auch gar nicht. Die California ist kein Motorrad für Bestzeiten oder Datenblätter. Sie lebt von ihrem Charakter, ihren Geräuschen, ihren Vibrationen und den Emotionen, die sie auslöst. Sie fährt nicht einfach nur – sie erzählt eine Geschichte. Das war mein Fazit zur Moto Guzzi California 3. Technische Daten und Testberichte findet ihr im Internet! Matthias' Fazit zur Moto Guzzi V85 TT Nach all den gemeinsamen Kilometern durch Schweden, Norwegen und Dänemark möchte ich natürlich auch noch ein paar Worte zu meiner Moto Guzzi V85 TT verlieren. Ein Teil unserer Reise war auch, die beiden Moto Guzzis miteinander zu vergleichen. Nach gut einem Jahr und inzwischen mehr als 10.000 Kilometern – erst auf dem Weg zum Gardasee und jetzt mit voller Beladung durch Skandinavien – kann ich sagen: Die V85 TT hat genau das gehalten, was ich mir nach vielen Stunden Recherche von ihr versprochen hatte. Sie ist ein unkomplizierter Reisebegleiter mit viel Fahrspaß und jeder Menge italienischem Charakter. Das Besondere an der V85 TT ist für mich die Mischung aus klassischer und moderner Technik. Vorne arbeitet ein luftgekühlter V2-Zweiventilmotor, dazu kommen zeitgemäße Helfer wie ABS, Traktionskontrolle, verschiedene Fahrmodi und ein Tempomat. Letzterer war auf den wenigen längeren Geraden eine echte Erleichterung. Besonders froh war ich auch über die Griffheizung, die bei 9 Grad und Regen in der Gegend um Trondheim ihren großen Auftritt hatte. Das Menü lässt sich einfach über den Kreuzschalter bedienen und dank Kardanantrieb entfällt unterwegs das lästige Kettenschmieren. Das Herzstück bleibt aber natürlich der längs eingebaute 853-Kubik-V2. Er läuft nicht geschniegelt und geschniegelt wie ein moderner Reihenmotor – und genau das macht seinen Reiz aus. Er vibriert, verändert je nach Drehzahl seinen Klang und hat seinen ganz eigenen Rhythmus. Wer vorher einen kultivierten Yamaha CP2 gefahren ist, muss sich daran erst gewöhnen. Um etwa 3.500 U/min scheppert es ordentlich. Das gehört einfach dazu. Das frühere Drehmomentloch wurde mit der variablen Ventilsteuerung deutlich entschärft. Trotzdem wirkt der Motor beim schnellen Hochdrehen im unteren Drehzahlbereich etwas zurückhaltend. Für mich war das überhaupt kein Problem. Gerade auf den kurvigen Straßen Norwegens sind wir meist mit sattem Drehmoment und niedrigen Drehzahlen unterwegs gewesen. Und wenn es steil wurde oder enge Kehren anstanden, drehte der Motor willig über 5.000 U/min, klang kernig und schob kräftig an. Der serienmäßige Auspuff bollert unter Last angenehm, ohne jemals aufdringlich zu werden. Besonders gefällt mir das Nachbollern beim Gaswegnehmen – vor allem im zweiten Gang. Dieses leicht blecherne „Römpömpöm“ gehört inzwischen einfach dazu. Überrascht hat mich vor allem das Handling. Trotz voller Beladung ließ sich die Maschine erstaunlich leicht und präzise fahren. Ich hatte im Vorfeld etwas Respekt davor, wie sich das zusätzliche Gewicht auswirken würde. Diese Sorge war völlig unbegründet. Meine Hepco & Becker Explorer-Koffer sind zwar gleich groß, der linke steht wegen des Auspuffs aber deutlich weiter heraus. Daran musste ich mich erst gewöhnen. Später war das überhaupt kein Thema mehr – die Fußraste setzt ohnehin früher auf. Das Windschild meiner Maschine ist kleiner als das der Travel-Version und natürlich kein Vergleich zu Joes riesigem Windschild an der California. Im Regen habe ich es hochgestellt, ansonsten reichte mir die unterste Position völlig aus. Ein kleiner Kritikpunkt ist für mich die Fußposition. Wer größere Füße als Größe 41 hat, muss seinen Platz erst finden. Steht man mit dem Fußballen auf der Raste, stößt die Ferse an Auspuff oder Anbauteile. Steht man mittig auf der Raste, passiert es schnell, dass man unbemerkt die Hinterradbremse leicht schleifen lässt. Zum Glück weist das Display darauf hin. Wie im Blog bereits beschrieben, hat mir der Pirelli Scorpion Rally bei bestimmten Geschwindigkeiten ein leichtes Hoppeln und Aufschaukeln beschert. Nachdem klar war, dass technisch alles in Ordnung ist, habe ich das einfach akzeptiert. Mit dem Michelin Anakee Road war dieses Verhalten übrigens nicht vorhanden. Die Hinterradbremse könnte etwas kräftiger zupacken, erfüllt ihren Zweck zum Mitbremsen aber problemlos. Die Brembo-Bremse vorne ist dagegen hervorragend. Ein echtes Highlight ist die Reichweite. Mehr als 400 Kilometer mit einer Tankfüllung sind auf so einer Reise Gold wert. Wer unseren Blog aufmerksam gelesen hat, erinnert sich vielleicht noch an die Transalpina in Rumänien, wo wir mit kleineren Tanks und etwas zu viel Optimismus schon einmal den Reservetank bemühen mussten. Unterm Strich Schon nach der Probefahrt war ich in die V85 TT verliebt. Nach dieser Reise kann ich sagen: Sie hat jedes einzelne Versprechen gehalten. Sie verbindet klassische Moto-Guzzi-Gene mit moderner Technik, fährt sich leicht, macht auf langen Etappen genauso viel Spaß wie auf kurvigen Bergstraßen und besitzt genau den Charakter, den ich mir von einem Motorrad wünsche. Natürlich ist auch sie nicht perfekt. Das Hoppeln mit den Pirelli Scorpion Rally-Reifen hat mich anfangs beschäftigt und die Ergonomie könnte für größere Füße etwas besser sein. Wirkliche Defekte oder Ausfälle hatte die V85 TT auf unserer gesamten Reise jedoch keine. Trotzdem bin ich froh, dass neben der V85 TT auch noch meine Yamaha XSR mit ihrem kultivierten Reihen-Twin in der Garage steht. Beide Motorräder haben ihren ganz eigenen Charakter – und genau das macht für mich den Reiz aus. Das war mein Fazit zur Moto Guzzi V85 TT. Den Kompletten Reisebericht von jedem Tag mit allen Pannen findet Ihr hier: Norwegen 2026 – Joe's BLOG Grüße
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Andraxxx replied to Andraxxx's topic in Optik und Zubehör
Bin dabei. Werde mitteilen wenn es soweit ist. -
Nachtrag: Aus Zeitgründen ist leider nur eine kurze Probefahrt vorgestern gemacht worden. Benzinhähne sind jetzt dicht, die Gewinde am Tank waren stabil und intakt. Ich habe die harten Plastikdichtungen der Benzinhähne gegen eine Papierdichtung aus dem Sanitärbereich ausgetauscht. Das klassische Ansetzen der Überwurfmutter mit Benzinhähnen ist bei dem Alugewinde nicht so einfach. Beim "Mitteln" bin ich daher so vorgegangen, die Muttern allein 6 mm auf das Alugewinde zu schrauben, um dann den Benzinhahn (bei fixierter Mutter) hinterherzudrehen. Dieses Wochenende komme ich auch leider nicht zum Fahren, aber der erste Eindruck ist gut! 😊 (Möge das neue Ausrücklager mit mir sein! 🤪)
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Heute meine Frau mit V7 und ich kit V85TT zum Auftakt des Motorradtreffen in Buhlbronn vorbeigeschaut. Einige nette Bikes waren zu sehen, wie zum Beispiel diese Ducati von 1975: noch zwei weitere Guzzis entdeckt: Kawa 1300 Gespann und vieles mehr gab es zu entdecken Gruß Matthias
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Ich kam heute aus dem Schwarzwald zurück, freue mich wenn ich die Linie in der Kurve optimal treffe und bin bestimmt kein Verkehrshindernis dabei, trotzdem gibt es Leute die dann in der Kurve mit dem Knie am Boden vorbei ziehen und man hat den Eindruck man parkt. Aber ob die nach 400 Landstraßen km absteigen und Spaß und Entspannung hatten wage ich zu bezweifeln. Ich fahre zum entspannen und habe keine Lust mir einen Fahrstil aufzwingen zu lassen der nicht meiner ist. Deswegen fahre ich am liebsten alleine. Man wird mit zunehmendem Alter aber auch ruhiger (zumindest ich), und das sehe ich nicht als Nachteil. Gruß Markus.
