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Sorge: Motoröl bei Hitze


tee

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Öl Sorge bei Hitze!

 

Immer wieder ist zu lesen, dass die Sorge des Öls bei Hitze für den Motor groß ist!

Tatfahrzeug: V7 Classic, Ölsorte 10W60

Tatort: Baltikum Tour bei Temperaturen von über 30 Grad.

 30km vor Goldap, Polen. Grenze zum Oblast Kaliningrad. Bis Goldap gab es 23 beampelte Baustellen. Fahrspuren durch groben Schotter bzw. Sand. Alles im „Schneckentempo“. Entsprechend „glühte“ der Fahrer und die Guzzi. Fahrzeit für die Distanz fast 3 Stunden!

Sachverhalt: Auf den genannten Kilometern war das Standgas gelegentlich weg, so dass die Maschine abstarb. In Goldap angekommen, am Marktplatz ging die V7 einfach aus. Ölkontrollleuchte erschien. Die Guzzi sprang nicht mehr an. Bei der Kontrolle des Ölstandes, der auf Minimum gefallen war, Öl 10w60 nachgeschüttet und ca. eine viertel Stunde gewartet. 

Alles wieder ok. Lief wieder tadellos – bis heute.

Das zu Thema Öl und was eine Guzzi verkraftet!

 

Nachtrag: Das Öl hatte bis dahin ca. 4000km gelaufen und am Vorabend war der Pegelstand auf halbvoll.

 

IMG_6439.jpg

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Deine Guzzi wurde in Italien gebaut 😉

da herrschen im Sommer immer so hohe Temperaturen; keine Panik.

Nur solltest Du, gerade bei der geringen Ölmenge in dem kleinen Guzzi Motor, immer bis oben gefüllt haben.

Also Morgens oder vor Abfahrt Ölkontrolle und ggf. bis auf max. auffüllen.

Natürlich kann ein Motor bei diesen Temperaturen auch mal 1/2 ltr. auf 500-800 km brauchen.

Deine Krümmer sehen besonders stark blau aus...

stimmt die Zündung und vor Allem das Ventilspiel?

Gruß

Holger

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Keine Sorge, bevor ich auf solch eine Tour gehe, wird alles kontrolliert. Die Krümmer waren schon immer so blau. Bei der Mistral Installation wurde das Moped genau darauf abgestimmt.

 

 

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Meine V85 (ist ja auch der Small Block) bekommt von Beginn an das V300 15W-50 von Motul und die Guzzi läuft damit auch jenseits der 30°C tadellos wie ein Uhrwerk. Allerdings achte ich peinlichst darauf, dass der Ölstand immer min. im oberen Drittel liegt, was bei diesem mickrigen Ölvolumen wohl ratsam ist und bei längeren und anspruchsvollen Touren habe ich auch immer 1 L Öl mit im Gepäck. 😉

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Um konkret  zu antworten: Laufleistung gerade über 30.000km. Auf der Tour hatte ich einen Liter Motoröl mit ( da es dieses nicht "an jeder Tanke" gibt!). Der Verbrauch war an einem Tag über 100ml. Das ist genau die Summe  die auf ca. 300km verbrannt wurde. Ist eben bei extremen "Beansprungen" doch mehr als sonst!. Für andere zur Info: Zwischen Max. und Min. liegen 200ml.

 

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genau aus diesem Grunde habe ich in meinem Beitrag von auffüllen auf max. geschrieben und exakte Kontrolle.

vor 4 Stunden schrieb holger333:

Nur solltest Du, gerade bei der geringen Ölmenge in dem kleinen Guzzi Motor, immer bis oben gefüllt haben.

Also Morgens oder vor Abfahrt Ölkontrolle und ggf. bis auf max. auffüllen.

Natürlich kann ein Motor bei diesen Temperaturen auch mal 1/2 ltr. auf 500-800 km brauchen.

 

Edited by holger333
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vor 11 Stunden schrieb tee:

Zwischen Max. und Min. liegen 200ml.

Lt. Handbuch zur V7 Classic sind dies ca. 400ml und das ist bei der geringen Ölmenge nicht unerheblich. Deshalb würde ich es erst gar nicht soweit kommen lassen, erst recht nicht bis die Öllampe kommt und noch dazu bei den Bedingungen. Da darf man sich nicht wundern, wenn die Guzzi iregendwann streikt.

Screenshot_20260722_222313.thumb.jpg.463c9004fde818a083df23d894ab92db.jpg

 

Edited by Padrone
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Die ERSTE REGEL beim Motorradfahren, kenne dein Motorrad besser wie dich selbst!

Zum Beispiel Ölverbrauch! 

Du schaust nicht nach dem Ö,l ist ja OKAY! 

Du fährst, plötzlich in einer wunderschönen Kurve.  Ölpumpe saugt Luft, Motor blockiert. Du machst einen Abflug direkt unter den entgegekommenden LKW,   BUM TOT!

Der Rest der Motorradfahrer wird wiedermal abgestempelt, Oh der war zu schnell, ja gleich mal Strecke sperren.

Darum, passt auf euch auf es ist euer Leben, eure Bremsen, euer Öl,  der Luftdruck in euren Reifen

Grüße , mako

 

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vor 1 Stunde schrieb mako:

[...]

Du fährst, plötzlich in einer wunderschönen Kurve.  Ölpumpe saugt Luft, Motor blockiert. Du machst einen Abflug direkt unter den entgegekommenden LKW,   BUM TOT!

[...]

Hmmm ... im Gegensatz zum Auto sollte der Ölspiegel relativ zur Wanne gleich bleiben, weil Wanne und Öl gemeinsam ebenso wie das übrige Krad der Resultierenden von Schwer- und Fliehkraft folgen können. Aber vielleicht bin ich auch auf dem morschen Holzweg ... 🧐

Beste Grüße 🤗

Ralf

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falsch...

auch bei bmw motorrad gab es einige Motorschäden, durch zu geringen Ölstand und in Kurven die Ölpumpe nichts außer Luft bekam

nimm eine Wanne mit Wasser und halte sie schräg

Edited by holger333
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vor 16 Stunden schrieb Padrone:

Meine V85 (ist ja auch der Small Block) bekommt von Beginn an das V300 15W-50

Schreibt Guzzi für diesen Motor nicht ebenfalls das 10W-60 vor?

 

vor 5 Stunden schrieb Gexx:

Die blauen Krümmer hat meine V7 Classic auch

Und meine V7 II ebenfalls.

 

vor 14 Stunden schrieb Padrone:

Lt. Handbuch zur V7 Classic sind dies ca. 400ml

Kann ich für die V7 II bestätigen: genau 0,4 l Differenz zwischen min. und max. Markierung. Letzte Woche Ölwechsel mit Filter gemacht, daher weiß ich das.

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ja, mit 10W60 macht man nichts verkehrt für einen Guzzi Motor; ist die Empfehlung

und meine ENI (ex AGIP) 10 W60 habe ich rundum italienisch 🥰

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Hierzu mal eine blöde Frage:

Moderne Motorrad Oele haben ja alle eine JASO Spezifikation = geeignet für Nasskupplungen die im Motor-ölbad schwimmen müssen.

 

Nun haben die Guzzen ja gar keine Nasskuplung sondern eine trockene. Motoröl ist also nur für den Motor da und sonst nix.

 

Ist es dann nicht besser ein normales (Auto) Motoröl (richtige Spezifikation vorausgesetzt) zu verwenden?

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ich bleibe bei Eni 10W60...ist die Werksempfehlung

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Welche Spezifikation hat dein ENI denn?

 

Da wäre laut der ENI Webseite:

Das Motoradöl Eni i-Ride racing 10W-60 ...das hat API SN| JASO MA2

oder

Das Autoöl Eni Sport 10W-60 ...das hat API SL ...nix JASO

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Weitere Informationen

NEUES ENI i-RIDE RACING 10W-60 
Eni i-Ride Racing 10W-60 ist ein innovatives Schmiermittel mit einer „Top-Synthetik“-Formel, das von der Eni-Forschung entwickelt wurde, um den Anforderungen von Hochleistungs-4-Takt-Motoren gerecht zu werden. Die Formulierung des Produkts wurde entwickelt, um ein hervorragendes Verhalten auch unter Bedingungen höherer Beanspruchung und thermischer Belastung, denen Motorradmotoren ausgesetzt sind, zu gewährleisten.

KUNDENVORTEILE
• Eni i-Ride Racing 10W-60 ist mit seinen speziellen Additiven in der Lage, eine hervorragende Motorreinigung zu gewährleisten, insbesondere verfügt es über Eigenschaften, die eine wirksame Kontrolle des Phänomens der Ablagerungen in Bereichen ermöglichen, die hohen Temperaturen ausgesetzt sind.
• Durch den Einsatz einer innovativen Formulierungstechnologie kann die Leistung des Motors unter allen Betriebsbedingungen gesteigert werden.
• Das Produkt wirkt den Verschleißerscheinungen, die bei erhöhter Beanspruchung in Motoren auftreten können, wirksam entgegen.
• Durch die besondere Auswahl und Qualität der in der Rezeptur verwendeten Rohstoffe ist das Produkt beständig gegen hohe thermische Belastungen.
• Die Additivtechnologie des Produkts wurde entwickelt, um die negativen Auswirkungen thermooxidativer Phänomene einzudämmen.

SPEZIFIKATIONEN
GENEHMIGUNGEN: • API SL • JASO MA, MA2

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vor einer Stunde schrieb BeppeIRL:

Hierzu mal eine blöde Frage:

Moderne Motorrad Oele haben ja alle eine JASO Spezifikation = geeignet für Nasskupplungen die im Motor-ölbad schwimmen müssen.

 

Nun haben die Guzzen ja gar keine Nasskuplung sondern eine trockene. Motoröl ist also nur für den Motor da und sonst nix.

 

Ist es dann nicht besser ein normales (Auto) Motoröl (richtige Spezifikation vorausgesetzt) zu verwenden?

Interessanter Gedankengang.
Ich denke wenn es die Anforderung an Viskosität und Normen aus dem Handbuch erfüllt könntest du sicher auch ein PKW Öl nutzen. Wird wohl aber so sein, dass im Motorradöl noch zusätzliche Additive stecken und es (eventuell) temperaturbeständiger ist, als ein PKW Öl. 

Wieso würdest du ein PKW Öl verwenden wollen? Günstiger oder weil du davon schon einige Liter zu Hause hast?

Bin aber kein Mechaniker, also wenn jemand mehr Ahnung von der Materie hat, gerne seinen Senf dazugeben.

Edited by ShadowRap411
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das ENI 10W60 fahre ich als Autoöl in meinem Alfa 164 3.0

Spezifikation
API SL, CMC G 5, PD 2
Fahrzeugkompatibilität
Kraftfahrzeug
Marke
ENI
Herstellernummer
23537.4
Menge
4 L
Produktart
vollsynthetisch
SAE Viskosität
10W60
Anwendung
Kraftfahrzeug
EAN
4058214000701
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28 minutes ago, ShadowRap411 said:


Wieso würdest du ein PKW Öl verwenden wollen? Günstiger oder weil du davon schon einige Liter zu Hause hast?
 

Hauptsächlich weil es keine (evtl unnötige*) Additive für Nasskupplungen hat. Wenn's dann auch noch günstiger/einfacher zu bekommen ist, umso besser.

 

* ohne irgendwelches fundiertes Hintergrundwissen ist mein Gedankengang ...etwas das eine im Oelbad laufende Kupplung griffiger machen muss könnte doch evtl der Schmierung abträglich sein? Warum hier möglicherweise einen Kompromiss eingehen den's gar nicht braucht ? Warum nicht "nur" ein optimales Motorenöl kaufen wenn ich nur den Motor schmieren muss.?

 

EDIT:

@Holger

Nach meiner Logik würde ich in den Alfa und die Guzzi das gleiche Oel kippen ...das für den Alfa

Edited by BeppeIRL
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vor 6 Stunden schrieb holger333:

nimm eine Wanne mit Wasser und halte sie schräg

Das ist dann nur der statische Zustand, nimm einen Eimer mit ein paar Liter Wasser und schleudere ihn im Kreis da läuft kein Wasser aus das bleibt durch die Zentrifugalkraft am Boden. 

Edited by HaJü
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