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wizard

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  1. Hallo Hans, die Ducati Scrambler 800 hat ebenfalls 75 PS und zwei in Fahrtrichtung hintereinander angeordnete, ausschließlich luftgekühlte Zylinder, was unter Kühlungsgesichtspunkten eher suboptimal ist. Von thermischer Instabilität dieses Motors habe ich aber noch nichts gehört. Klar, das ist ein anderer Motor, aber ich will damit nur sagen, dass die von der Guzzi V85 bereitgestellte Leistung auch mit reiner Luftkühlung schon beherrschbar ist. Der Ducati-Motor ist übrigens keine Neukonstruktion (es gab ihn ja früher lange in den Monster Modellen). Ich verstehe das durchaus (bin selbst Ingenieur und schon immer an Motortechnik interessiert). Mein Motor (der der V7 II) kam ja erst 2012 auf den Markt und stellt eine deutliche Überarbeitung des zuvor in der V7 verwendeten Motors dar. Dieser überarbeitete Motor bringt jedenfalls nach diversen Tests seine Leistung von rund 50 PS auch (anfühlen tut es sich aufgrund des relativ hohen Drehmoments von 60 Nm bei nur knapp 3000 U/min sogar nach mehr. Oben rum kommt dann halt nicht mehr so viel, da ist die V85 sicher deutlich besser). Aber bei der hubraumbezogen relativ geringen Leistung des Motors der V7 II und auch der V7 III mache ich mir wirklich keine Sorgen wegen Überhitzung. Auch vom Gefühl her wird mein Motor selbst bei hochsommerlichen Temperaturen nicht übermäßig heiß (man sitzt ja unmittelbar über den Zylindern und kriegt mit, was da so an Hitze entsteht). Wichtig ist meines Erachtens gutes 10W-60 Öl wie von Guzzi vorgeschrieben und eine ausreichende Ölmenge (mein Motor verbraucht allerdings nahezu gar kein Öl), dann sollte nichts schiefgehen. Mal im Ernst, das ist doch ein Bauernmotor, so wie die alten BMW Boxermotoren, die hielten auch ewig. Grüße, Andreas
  2. Danke für diese Information. Aber jetzt kommt sicher gleich wieder guzzimann und sagt, das weiß hier doch jeder 😁.
  3. Über die V85 kann ich mangels eigener Erfahrung nichts sagen, aber seit wann ist ein luftgekühlter 750 ccm Motor mit knapp 50 PS (wie z.B. in der V7, V7 II und V7 III verbaut) ausgequetscht und thermisch instabil?? 50 PS aus 750 ccm gibt es seit 50 Jahren und mehr. Dazu kommt, dass heutzutage die Öle viel besser sind als früher. Ich fahre meine V7 II sowohl in der Stadt (ebenfalls München) als auch über Land und gebe gern auch mal Gas (und die letzten zwei Sommer waren wahrlich heiß). Über eine zu hohe Öltemperatur mache ich mir bei meinem Motor NULL Gedanken, schaue aber, dass der Ölstand immer passt. Wenn man keine Rennen mit dem Ding fährt (und dazu ist sie ohnehin nicht geeignet), dann braucht's da doch keinen Ölkühler. Grüße, Andreas
  4. Hörte sich für mich aus Gutsis Beitrag nicht so an, er sprach davon, dass Unsicherheit herrscht, wer die Beweislast hat, aber wenn es jeder weiß, dann ist ja alles gut.
  5. Boah, sieht schon mächtig hell aus, als Tagfahrlicht gut zu gebrauchen. Mich wundert, dass die Linse so gleichmäßig erleuchtet ist, denn die Standlichtbirne ist normalerweise in einer zum Reflektor defokussierten Stellung angeordnet. Hat das mit der serienmäßigen Standlichtbirne auch so gleichmäßig geleuchtet? Wobei die zwar sicher heller leuchtet, aber natürlich auch nicht zugelassen ist. Mit der im folgenden Beitrag angesprochenen Beweislast ist es recht einfach: Wenn ein Teil am Motorrad verbaut ist, das ersichtlich nicht zugelassen ist (weil die z.B. entsprechenden Typprüfnummern fehlen, weil es ersichtlich nicht dem Serienzustand entspricht, etc.) und die Versicherung das in einem Schadensfall merkt, dann spricht der Anscheinsbeweis für die Versicherung und es kommt zur Beweislastumkehr. Sprich, der Halter muss dann nachweisen, dass das fragliche Teil zugelassen ist und die Betriebserlaubnis somit nicht erlischt. Das kann schnell schwierig werden, wenn die erforderlichen Dokumente nicht vorliegen. Grüße, Andreas
  6. Wenn man gleiche Wattzahl vergleicht, dann schon (weil LED bei gleicher Wattzahl viel mehr Lumen bringt). Aber Lumen sind Lumen, egal ob sie von einer LED kommen oder von einer Glühbirne. Manchmal wirken LEDs heller, weil sie eine andere Lichtfarbe (oft kühler, also bläulicher) haben. Wenn Du bei Gelegenheit mal ein Bild machen könntest, auf dem das LED-Standlicht leuchtet (am besten direkt von vorne), das würde mich interessieren. Und am besten auch noch eines, auf dem sowohl Standlicht als auch Abblendlicht (nicht fernlicht) leuchten. Einen schönen Abend noch nach Berlin! Grüße, Andreas
  7. Interessant, normalerweise ist das genau anders rum, Linsentechnik für's Abblendlicht (wegen genauer definierter Helldunkelgrenze) und Reflektortechnik für das Fernlicht. Wieviel Lumen bringt die LED-Standlichtbirne denn? Nur so mal als Vergleich, eine H7-Birne macht so ungefähr 1500 - 1600 lumen. Bei der Linsentechnik wird es vermutlich keinem auffallen, dass da eine stärkere Birne drin ist. Könnte ja auch ein Tagfahrlicht sein , das gibt's ja zwischenzeitlich auch bei Motorrädern. Grüße, Andreas
  8. Wie jetzt? Die "Lupe", die Du ansprichst, das ist bei deinem Scheinwerfer doch die Linse unten im Scheinwerfer, richtig? Da reden wir dann aber doch über das Abblendlicht bzw. über das normale Fahrlicht (Fernlicht ist dann wahrscheinlich der Reflektor oben drüber). Oder befindet sich hinter der Linse etwa nur das Standlicht? So was hätte ich dann noch nie gesehen, wäre extrem ungewöhnlich, nur für das Standlicht einen solchen konstruktiven Aufwand zu treiben. Ich bin gespannt ...
  9. Standlicht in LED halte ich für relativ unkritisch. Aber darum ging es ja gar nicht, sondern um den Ersatz des Hauptleuchtmittels. Übrigens brauchst Du meines Erachtens deine LED-Standlichtbirne bei Nachtfahrten nicht gegen die normale auszutauschen, denn auch die LED-Standlichtbirne dürfte erheblich leuchtschwächer als die Hauptbirne sein, sodass es bei eingeschaltetem Hauptlicht überhaupt nicht auffällt, ob als Standlicht eine normale Birne oder ein LED-Retrofit arbeitet. Aber wieso erhöht bei Dir das Standlicht die Sicherheit gegen übersehen werden? Es brennt doch sowieso immer das Hauptlicht mit (bei mir jedenfalls), und wenn es nicht brennt, dann sollte man es einschalten. Standlicht bringt doch bei Tage gar nix, egal ob normal oder LED. Grüße, Andreas
  10. Genau. Und die Gründe dafür sind oben von Toni absolut korrekt beschrieben worden. Scheinwerfer sind Präzisionsinstrumente, ihr Reflektor ist genauestens auf das zugehörige Leuchtmittel abgestimmt. Selbst Billig H4-Birnen, die die vorgegebenen Toleranzen nicht einhalten, führen schon zu einer deutlichen Verschlechterung der vom Scheinwerfer erzeugten Lichtverteilung. LED-Retrofits sind da in der Regel noch viel schlimmer. Es kommt ja nicht nur auf die Helligkeit an, sondern auch darauf, wo diese Helligkeit auf die Straße geworfen wird. Manche Retrofits sind so schlecht, dass das Licht zwar auch auf die Straße geworfen wird, aber auch noch sonstwohin, woraus gefährliche Blendungen des Gegenverkehrs resultieren. Ich hab bei meiner V7 auch die erwähnte Philips Extreme Vision nachgerüstet (die Originalbirne ist unterirdisch) und bin mit Helligkeit und Lichtverteilung eigentlich ganz zufrieden (besser geht natürlich immer). Eines noch zu Austauschscheinwerfern: Manche dieser Austauschscheinwerfer mit LED verwenden eine Linsentechnik. Das ist eigentlich sehr gut, weil dadurch eine gute und homogene Lichtverteilung erzeugt wird. In der Regel wirken diese (zugelassenen) LED-Scheinwerfer aufgrund einer scharfen Helldunkelgrenze für den Gegenverkehr aber eher dunkler, weil weniger Streulicht erzeugt wird, das oberhalb der Helldunkelgrenze ausgestrahlt wird. Auch sind die durch die Linsentechnik definierten Lichtaustrittsflächen solcher Scheinwerfer relativ klein. Das alles spielt nachts keine Rolle oder ist dort sogar vorteilhaft (geringere Blendung des Gegenverkehrs), führt aber bei Tagesfahrten dazu, dass das eingeschaltete Licht aufgrund geringerer den Gegenverkehr erreichender Intensität und kleiner Lichtaustrittsfläche von anderen Verkehrsteilnehmern schlechter wahrgenommen wird. Der serienmäßige Scheinwerfer hingegen stellt auch bei Tage eine relativ große, hell leuchtende Fläche bereit, die von anderen Verkehrsteilnehmern gut und schnell wahrnehmbar ist. Mit anderen Worten, mir ist dieser Vorteil des serienmäßigen Scheinwerfers bei Tage mehr wert als eine mögliche, noch bessere Ausleuchtung eines Nachrüst-LED-Scheinwerfers bei Nacht, denn ich will vor allem bei Tage nicht übersehen werden (bei Nacht werden beide Typen von Scheinwerfern von anderen Verkehrsteilnehmern meiner Erfahrung nach gleich gut wahrgenommen). Allzeit gut Licht und sichere Fahrt! Beste Grüße, Andreas
  11. wizard

    Luftwechsel

    Zu Saisonbeginn fülle ich immer neue Luft in die Reifen. In der neuen Saison mit alter Luft rumfahren geht ja gar nicht. Kennt eigentlich jemand die Mindesthaltbarkeitszeit für Luft? Nicht dass es irgendwann im Reifen zu schimmeln beginnt ...
  12. wizard

    Einscheiben Kupplung

    Die Scheiben, die Guzzi einbaut, halten ewig, glaube daher nicht, dass sich eine Sintermetallscheibe lohnt. Und da, wie von Teetrinker17 richtig bemerkt, bei dir alles sogar feingewuchtet ist, würde ich umso mehr nix dran ändern. Grüße, Andreas
  13. Auch der serienmäßige Scheinwerfer hat, jedenfalls bei meiner V7 II, keine asymmetrische Lichtverteilung, von daher verliert man nichts. Danke für den Bericht! Ich finde, dieser LED-Einsatz macht sich sehr gut, da er aufgrund der Reflektortechnik dem Serienscheinwerfer ähnlich ist. Ich vermute mal, wenn er bei der V7 III passt, dann sollte er auch an der V7 II passen, oder weiß jemand, ob sich da beim Modellwechsel am Scheinwerfer was verändert hat? Rein optisch vermag ich keine Änderung zwischen dem Scheinwerfereinsatz der V7 II und V7 III zu erkennen. Grüße, Andreas
  14. Hallo Gutsi, wie ist denn das Licht im Vergleich zur Standardbeleuchtung? Klar, die Lichtfarbe ist sicher weißer, aber ist die Ausleuchtung auch besser (d.h. breiter und evtl auch weiter), insbesondere bei Abblendlicht? Und wie ist das Fernlicht? Grüße, Andreas
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