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Hallo liebes Forum, ich heiße Timo 34 Jahre alt, bin hier ganz neu vertreten aber schon als stiller mitleser etwas unterwegs. Seit 4 Monaten bin ich im Besitz einer V100 Mandello Aviazone Navale. Das Motorrad ist mir unglaublich ans Herz gewachsen mit all ihren Eigenheiten, dem schönen Sound des V2 Motors, auch das patschen aus dem Auspuff, "i love it". Eine V7 Sport bin ich auch schon dieses Jahr Probe gefahren und kann nur sagen seit dem schlägt mein Herz komplett für Moto Guzzi. Davor hatte ich zwei Japaner die absolut Top waren keine Frage. Aber ich hatte ein Kampf mit mir selber geführt Kopf gegen Herz. Langes Thema ..... Kurz gesagt will ich ein Motorrad spüren, hören, fühlen können, was erleben. Eben genau nicht das perfekte haben. Bin sie dieses Jahr schon über 4000km gefahren im Schwarzwald, Odenwald und Pfälzerwald. Die freude lässt nicht nach, ganz im Gegenteil. Allzeit gute fahrt und Liebe Grüße !3 points
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Servus Guzzisti! Mein Name ist Uwe, seit einem halben Jahr Besitzer einer V7 850 Special. Habe mich hier angemeldet um Eure Erfahrungen mit den verschiedenen Guzzi-Modellen, Tipps und kleine Verbesserungen interessiert zu verfolgen. Werde mich erstmal durch die verschiedenen Themenbereiche kämpfen und vielleicht den einen oder anderen Beitrag dazu leisten. Allzeit gute sichere Fahrt!2 points
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Hallo Guzzisti, nach der Guzzi V100 Stelvio bin ich nun mit meiner neuen Guzzi V85tt Travel E5+ in 4 Monaten schon 7827 km gefahren, möchte dazu meine Erfahrungen und Erlebnisse mit euch teilen. Vorweg kann ich schon mal spoilern, dass die V85tt ein hervorragendes Reisemotorrad für Langstecken ist. Die 1500 km zur ersten Service wurden recht schnell erreicht, bei der Inspektion musste man bei einem Auslassventil nachstellen, ansonsten keine Auffälligkeiten nach Aussage der Werkstatt, die Inspektionskosten sind deutlich günstiger wie bei der V100 Stelvio. Das Getriebe- und Kardanöl sollte dem Wartungsplan erst bei 30tkm gewechselt werden, dass finde ich viel zu lang, deshalb hatte ich nach der 1500 km-Inspektion selbst den Ölservice gemacht. Es hat sich gelohnt, der Abrieb auf dem Magneten an der Ölablassschraube hat mir die Gewissheit gegeben, alles richtig gemacht zu haben. Achtung aufpassen, die E5+ bekommt im Endantrieb nur 130 ml Öl 75W/140! Die Sitzposition auf der Komfortsitzbank, die bei Travel serienmäßig vorhanden ist, kannst stundenlang ohne Pause fahren, was mit dem 23 Liter Tank bei einem Durchschnittsverbrauch von 4,3 Liter/100 km durchaus möglich sind. Die Travel-Koffer sind hervorragend, man bekommt einiges rein und haben rundum gerades Profil, gefällt mir sehr gut. Mit der variablen Ventilsteuerung hat der Motor spürbar an Drehmoment zugelegt, das Beschleunigen aus den Kurven heraus ist immer wieder ein fantastisches Gefühl, mit den nur 80 PS, wie es oft untertonig betont wird, fehlt es keineswegs an Leistung, auch wenn man mit einer Gruppe unterwegs im Gebirge ist. Vor kurzen war ich mit 10 Teilnehmen auf einer atemberaubende Tour in die französischen West- und Seealpen, insgesamt sind wir über 32 Pässe gefahren und haben es teils mal richtig krachen lassen. Als ich die Tour gebucht hatte, war ich noch im Besitz einer V100 Stelvio mit 116 PS, ein paar Wochen vor der Tour wechselte ich zur V85tt und teilte es natürlich dem Organisator telefonisch mit, seine Reaktion war völlig entspannt … `mach dir kein Kopf, du kommt gut hinterher` … war seine Antwort, wie ER recht hatte, denn ich hatte keineswegs über die 6 Tagen das Gefühl als Spaßbremse in der Gruppe zu sein. Wir hatten alle einen riesigen Spaß durch die Serpentinen zu räubern, meine MG MIA App hatte 45° Schräglagen und teils mehr aufgezeichnet, der Dunlop Meridian haftet hervorragend in Kurven sowie auch bei Nässe. Mir wurde von einem langjährigen V85-Besitzer empfohlen etwas Öl mitzunehmen, wenn die Reise > 2000 km ist, und tatsächlich musste ich mal 300 ml nachfüllen, sodass das Öl im Schauglas wieder dreiviertel voll anzeigt. Die V85tt hat ja nur 1,7 Liter Motoröl, bei solchen längen Reisen muss man wirklich den Ölstand im Blick behalten, vor allem wenn man es richtig krachen lässt. Ab der letzten gemeinsamen Unterkunft in der Schweiz hat sich die Gruppe geteilt und jeder hat seine Heimreise angetreten, ich habe in Feldkirchen/ Österreich mit 100 Oktan für 2,08€ vollgetankt, bin dann alleine auf der Autobahn weitergefahren. Das ist nun eine schwache Seite der V85tt, der luftgekühlte Motor dreht bei 130 km/h schon sehr hoch, da kannst in einer Gruppe, die schneller fahren wollen, nicht dranbleiben. Trotz allem will man nicht hunderte Kilometer ständig monoton zwischen 120 km/h und 130 km/h auf der Autobahn fahren, gelegentlich hatte die doch mal für wenige Minuten auf 180 km/h hochbeschleunigt, bei der Beschleunigung von 130 km/h auf 180 km/h war ich echt überrascht, wie krass die V85tt zieht, dass hat richtig Laune gemacht, da ich die 100 Oktan im Tank hatte, war ich auch ganz entspannt. Als ich Zuhause angekommen war, gleich nochmals ein Auge auf das Schauglas geworfen, ups, der Ölstand hat sich wieder reduziert. Was viele V85-Besitzer berichten, mit Volllast auf der Autobahn zieht der Motor Öl, kann ich jetzt auch bestätigen, aber bei normaler Fahrweise hatte ich über die >7000 km bisher kein nennenswerter Ölverbrauch wahrgenommen. Die V85tt Travel hat mich bis heute durchweg begeistert, wie ich schon vorweg sagte, ein hervorragendes Reisemotorrad für lange Strecken, es sind 500 km mit einer Tankfüllung sorglos möglich. Mit meiner Partnerin bin ich auch oft unterwegs, auch zu Zweit macht die V85tt richtig Spaß, zu Zweit genießt man sowieso eher gemütlicher und entspannter Motorrad zu fahren. Gruß Alex2 points
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Text aus dem MOTORRAD N°23: ÜBERRASCHUNGSGAST Wie bereits bei der Vorstellung im März erwähnt, hatten wir nach rund drei Jahren des vergeblichen Anfragens das Thema Stelvio-Dauertest abgehakt. Und dann stand sie plötzlich vor der Tür. Da ein Dauertest über die volle 50 000-Kilometer-Distanz in jeder Hinsicht sehr aufwendig und nicht mal eben so zwischendurch zu erledigen ist, haben wir das Format Saisontest ins Leben gerufen. Wobei unsere Motorrad-Saison am 31. Dezember endet und am 1. Januar beginnt. Die Stelvio kam am 19.3.26 zu uns und sie wird somit bis Ende März 27 bei uns verweilen. Schlecht zu sehen, dafür gut zu hören: Das Getriebe der Guzzi polarisiert Wobei, viel Zeit zum Verweilen hatte sie bislang nicht, aktuell zeigt der Odometer gut 13 100 Kilometer an, der 12er-Service kostete stolze 709,12 Euro. Die Erstbereifung, Michelin Anakee Adventure, hat bis dato durchgehalten, ist nun aber reif für den Austausch. Ein Satz Bridgestone BT 41 steht bereits parat. Ungeachtet ihres Adventure-Outfits und der 19/17-Zoll-Be reifung im GS-Format hat die Stelvio mit Bei der Stelvio lassen sich die einzelnen Mappings individuell anpassen Offroad eher nix am Hut. Wenn es aber um ausgedehnte Touren geht, steht sie bei mehreren besten Sozias hoch im Kurs, denn hinten sitzt man ebenso bequem wie vorne. Beim gemütlichen Touren kommt der V2 mit gut 4,5 Litern auf den Hunderter aus, mit Express-Zuschlag steht dann vorne schon mal die Sieben. Und auch (oder gerade) beim gemütlichen Touren wünscht man sich mitunter schon mehr Schub von unten. Der Stelvio-V2 er wacht aber erst jenseits von rund 5500/ min so richtig zum Leben, so dass die Schaltbox mehr in Anspruch genommen werden muss, als angesichts der knapp 1,1 Liter Hubraum zu erwarten war. Das ist in sofern schade, weil besagte Box, insbesondere die ihr vorgeschaltete Kupplung, nicht eben ein Quell reiner Freude ist. So kommen geräuschlose Wechsel der Gänge eins bis drei innerhalb geschlossener Ortschaften in etwa so häufig vor wie Marien Erscheinungen. Außerhalb und obenrum passt das dann. Und wie es die Kupplung in dieser Konfiguration bis zur Serienreife geschafft hat, weiß auch nur der liebe Gott allein. Denn es ist kaum anzunehmen, dass der heftige Schlag beim Einlegen des Ersten inklusive Satz nach vorne und Zusammenzucken der Sozia bei der Erprobung niemandem aufgefallen ist. Auch penibles Entlüften der Kupplungshydraulik brachte keine wirkliche Verbesserung. Conclusio: Je weniger Stadtverkehr das persönliche Fahrprofil vorsieht, desto eher kann man mit dem Gebotenen leben. Sporttourer im Adventure-Look Davon abgesehen kann die Stelvio durch aus punkten: Die Ergonomie ist bequem und absolut langstreckentauglich, der elektrisch verstellbare Schild sowie die Handprotektoren bieten ordentlich Schutz. Und ungeachtet ihrer Masse (260 kg) und Größe lässt sie sich auch im Winkelwerk nicht lumpen, sondern gibt sich überraschend agil mit reichlich Luft unter den Rasten. Die leicht labilen Koffer bunkern ordentlich Gepäck, auf der gleichnamigen Brücke findet Sperrgut seinen Platz. Und was im (Touren)Alltag auch gut an kommt, sind Dinge wie der Tempomat so wie der Totwinkel-Assistent. Und dass die Stelvio bis dato frei von jedweden Pannen, technischen Gebrechen sowie mirakulö sen Fehlermeldungen im Cockpit ist, ge fällt uns auch. So darf es in der zweiten Hälfte des Saisontests gerne weiterlaufen, schließlich ist die Stelvio selbst schon Überraschung genug gewesen. kurzer Kommentar: Das Getriebe ist ein Graus, das Hochdrehzahlkonzept fragwürdig, ansonsten macht die Stelvio einen guten Job. An den Charme der Luftis kommt sie aber nicht heran.1 point
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Nicht alle Neuerungen sind sinnvoll... Für Rennstrecken vielleicht, Für die Getriebe Haltbarkeit für Straßen Mopeds sicher nicht...1 point
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Schöner Bericht vielen Dank dafür! Bin noch nicht ganz so weit und stehe kurz vor der 1500er Inspektion. Du schreibst, dass bei Dir die Mia App auch die Fahrdaten(Schräglage etc.) protokolliert. Das habe ich bisher noch nicht hinbekommen. Der Rest funktioniertbei mir(Navi, Statistk). Wie hast Du das ans laufen bekommen? Gruß Michael1 point
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Ist der nicht von Michelin? 😊 😉1 point
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Moin Gemeinde ich finde diese Morini 3 1/2 eine gelungene moderne Maschine, mit dem Original hat sie nicht viel zu tun, aber dann würden die auch einen Ladenhüter bauen, die junge Generation Motorradfahrer will was anderes als uns vor 40 Jahren gefallen hat, und heute noch gefällt. Einige Details gefallen mir auch nicht (Blinker, Hinterbau) aber sonst eine schöne Linie in der Seitenansicht, und fahren tut sie anscheinend auch nicht schlecht, dann der Preis, wahrscheinlich mit 5 Jahren Garantie etc. und ein wenig italienisches Vintageflair, meine Enkelin würde drauf abfahren. sonnige Grüße und locker bleibn Berti1 point
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Das stimmt wohl, aber da bin ich noch nie mit dem Strom geschwommen und wollte immer etwas was nicht so viele haben. 2023 hab ich meinen A Schein gemacht und ich habe die Mandello auch damals schon ins Auge gefasst als ich sie sah. Jedoch als Anfänger hatte ich großen Respekt davor und der Preis, naja. Eine Honda NC750x war meine erste die ich dann gegen eine CB1000R getauscht habe. Ich wollte mehr PS er weniger. Mit ihr war ich auch 5 mal auf dem Hockenheimring, hatte definitiv mein Spaß. Jedoch war der Spaß auf der Straße nicht der richtige für mich. Die musste ich immer hoch drehen, hat immer nach mehr gekreischt. Wenn ich mal gemütlich unterwegs war hab ich nur die Kette gehört permanent weil der Motor so leise ist. Gepäck brauch ich nicht erwähnen. Das hat mir immer mehr alles verdorben und der innerliche Kampf hat begonnen. Bin immer weniger gefahren, zwei Mal das Kettenkit gewechselt. Wollte das Motorrad fahren schon sein lassen weil es mir nichts mehr gegeben hat. Irgendwie banal vielleicht aber so war es. Dann kam ich irgendwie wieder auf die V100 Mandello und wusste die oder keine mehr wegen dem Kardan. BMW kam für mich irgendwie nicht in frage.Kette war für mich gestorben.Eine kurze Probefahrt mit der aktuelleren 2024 Version und ich war sofort Schock verliebt. Es musste dann auch unbedingt die Navale sein. Und tatsächlich bis jetzt ist jede fahrt ein Traum, ich liebe es einfach wieder genussvoll Motorrad zu fahren. Den Geburtsort zu besuchen steht ganz oben auf meiner Liste und es war bestimmt nicht die letzte Guzzi in meinem Stall wie man raus hört. Danke an alle Grüße, danke Boris 😉1 point
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Mittlerweile hab ich eine Breva 1100 gefunden. Sogar mit ABS und sogar in meiner Nähe. Im Dezember ist sie bei mir 😍😍😍1 point
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So. Hab eine Breva 1100 gefunden. Sogar mit Abs und sogar in meiner näheren Umgebung. Im Dezember ist sie bei mir 😍😍😍1 point
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Danke euch allen für das tolle Feedback! In Deutschland auf den Autobahnen zu fahren finde ich anstrengend, vor allem wenn man aus dem Ausland zurückkommt. Ich bevorzuge auch überwiegend gemütlich auf Bundes- und Landstraßen unterwegs zu sein. In Frankreich ist es legal, bei einem Stau zwischen den Fahrzeugen vorbeizufahren, es gibt kleine Ausnahmen die zu beachten sind, aber nicht groß der Rede wert. Die Franzosen schalten dabei den Warnblicker an, den die V85tt auch hat 🙂 ... und dann fährt man im Großen und Ganzen ziemlich entspannt mitten durch. Bei 40° Celsius Außentemperatur, die wir an zwei Tagen in der Schweiz und Frankreich hatten, fing im Stau auch der E5+ luftgekühlte Motor mit seinen Klopfsensoren (95 Oktan im Tank) kurzzeitig an zu klingeln, bei den heißen Temperaturen stieg der MIA App zufolge die Motortemperatur auch mal über 180° an. Ohne einer ordentlichen Motorradkleidung / -hose hält man die Wärmeabstrahlung nicht lange aus, es war schon heftig, habe dazu ein Screenshot aus der MIA App angehängt. Nur mal zur Ergänzung, die wassergekühlten Motoren haben auch richtig Wärme abgestrahlt, vor allem wenn der Lüfter anging. Es sind einfach Extremsituationen für Mensch und Maschine gewesen, egal welches Motorrad man hatte, mit den erwähnten Kopfsensoren bei den E5+ Motoren bei der V85 ist das bekannte klingeln eigentlich komplett weg. Die richtige Reifenwahl ist immer eine Philosophie für sich, es gibt meiner Meinung nach eigentlich keine schlechten Reifen mehr. Was das Profil angeht, da kommt man schnell zu Unterschiede, denn manche Motorradreifen fangen an zu Dröhnen, dass kann einem total verrückt machen. Mir ging es so bei dem Metzeler Anakee Adventure, ab 90 km/h jaulte der Reifen los, das war richtig nervig, trotz allem bis zum Ende die Reifen runtergefahren. Gruß Alex1 point
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...und zudem eine Schraube verwenden, die komplett eingeschraubt hervorsteht, um ein wenig Platz für Bewegung zu lassen.1 point
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Moin. Kann ich alles genau so unterschreiben. Ich hab die Stelvio und die V85. Die V85 ist für mich das gemütlichere und lässigere Motorrad. Oft steige ich nur zum Tanken ab was so nach 450-500km sein kann. Ein tolles Motorrad... Gruß Boris1 point
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