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Hallo Guzzisti, nach der Guzzi V100 Stelvio bin ich nun mit meiner neuen Guzzi V85tt Travel E5+ in 4 Monaten schon 7827 km gefahren, möchte dazu meine Erfahrungen und Erlebnisse mit euch teilen. Vorweg kann ich schon mal spoilern, dass die V85tt ein hervorragendes Reisemotorrad für Langstecken ist. Die 1500 km zur ersten Service wurden recht schnell erreicht, bei der Inspektion musste man bei einem Auslassventil nachstellen, ansonsten keine Auffälligkeiten nach Aussage der Werkstatt, die Inspektionskosten sind deutlich günstiger wie bei der V100 Stelvio. Das Getriebe- und Kardanöl sollte dem Wartungsplan erst bei 30tkm gewechselt werden, dass finde ich viel zu lang, deshalb hatte ich nach der 1500 km-Inspektion selbst den Ölservice gemacht. Es hat sich gelohnt, der Abrieb auf dem Magneten an der Ölablassschraube hat mir die Gewissheit gegeben, alles richtig gemacht zu haben. Achtung aufpassen, die E5+ bekommt im Endantrieb nur 130 ml Öl 75W/140! Die Sitzposition auf der Komfortsitzbank, die bei Travel serienmäßig vorhanden ist, kannst stundenlang ohne Pause fahren, was mit dem 23 Liter Tank bei einem Durchschnittsverbrauch von 4,3 Liter/100 km durchaus möglich sind. Die Travel-Koffer sind hervorragend, man bekommt einiges rein und haben rundum gerades Profil, gefällt mir sehr gut. Mit der variablen Ventilsteuerung hat der Motor spürbar an Drehmoment zugelegt, das Beschleunigen aus den Kurven heraus ist immer wieder ein fantastisches Gefühl, mit den nur 80 PS, wie es oft untertonig betont wird, fehlt es keineswegs an Leistung, auch wenn man mit einer Gruppe unterwegs im Gebirge ist. Vor kurzen war ich mit 10 Teilnehmen auf einer atemberaubende Tour in die französischen West- und Seealpen, insgesamt sind wir über 32 Pässe gefahren und haben es teils mal richtig krachen lassen. Als ich die Tour gebucht hatte, war ich noch im Besitz einer V100 Stelvio mit 116 PS, ein paar Wochen vor der Tour wechselte ich zur V85tt und teilte es natürlich dem Organisator telefonisch mit, seine Reaktion war völlig entspannt … `mach dir kein Kopf, du kommt gut hinterher` … war seine Antwort, wie ER recht hatte, denn ich hatte keineswegs über die 6 Tagen das Gefühl als Spaßbremse in der Gruppe zu sein. Wir hatten alle einen riesigen Spaß durch die Serpentinen zu räubern, meine MG MIA App hatte 45° Schräglagen und teils mehr aufgezeichnet, der Dunlop Meridian haftet hervorragend in Kurven sowie auch bei Nässe. Mir wurde von einem langjährigen V85-Besitzer empfohlen etwas Öl mitzunehmen, wenn die Reise > 2000 km ist, und tatsächlich musste ich mal 300 ml nachfüllen, sodass das Öl im Schauglas wieder dreiviertel voll anzeigt. Die V85tt hat ja nur 1,7 Liter Motoröl, bei solchen längen Reisen muss man wirklich den Ölstand im Blick behalten, vor allem wenn man es richtig krachen lässt. Ab der letzten gemeinsamen Unterkunft in der Schweiz hat sich die Gruppe geteilt und jeder hat seine Heimreise angetreten, ich habe in Feldkirchen/ Österreich mit 100 Oktan für 2,08€ vollgetankt, bin dann alleine auf der Autobahn weitergefahren. Das ist nun eine schwache Seite der V85tt, der luftgekühlte Motor dreht bei 130 km/h schon sehr hoch, da kannst in einer Gruppe, die schneller fahren wollen, nicht dranbleiben. Trotz allem will man nicht hunderte Kilometer ständig monoton zwischen 120 km/h und 130 km/h auf der Autobahn fahren, gelegentlich hatte die doch mal für wenige Minuten auf 180 km/h hochbeschleunigt, bei der Beschleunigung von 130 km/h auf 180 km/h war ich echt überrascht, wie krass die V85tt zieht, dass hat richtig Laune gemacht, da ich die 100 Oktan im Tank hatte, war ich auch ganz entspannt. Als ich Zuhause angekommen war, gleich nochmals ein Auge auf das Schauglas geworfen, ups, der Ölstand hat sich wieder reduziert. Was viele V85-Besitzer berichten, mit Volllast auf der Autobahn zieht der Motor Öl, kann ich jetzt auch bestätigen, aber bei normaler Fahrweise hatte ich über die >7000 km bisher kein nennenswerter Ölverbrauch wahrgenommen. Die V85tt Travel hat mich bis heute durchweg begeistert, wie ich schon vorweg sagte, ein hervorragendes Reisemotorrad für lange Strecken, es sind 500 km mit einer Tankfüllung sorglos möglich. Mit meiner Partnerin bin ich auch oft unterwegs, auch zu Zweit macht die V85tt richtig Spaß, zu Zweit genießt man sowieso eher gemütlicher und entspannter Motorrad zu fahren. Gruß Alex3 points
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In der Novemberausgabe 2026 des TOURENFAHRER hat´s ab Seite 40 einen nicht nur für Freunde des Hauses MOTO GUZZI sehr erfreulichen Test einer V 85 TT. Mögen sich auf Grund dieses Artikel sehr viele Leute für dieses gute Motorrad interessieren und eine V 85 TT kaufen ! Der Autor Thomas Kryschan scheint jedenfalls von der Gnade der Erkenntnis des wahren Guzzismus genascht zu haben.3 points
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Moin. Kann ich alles genau so unterschreiben. Ich hab die Stelvio und die V85. Die V85 ist für mich das gemütlichere und lässigere Motorrad. Oft steige ich nur zum Tanken ab was so nach 450-500km sein kann. Ein tolles Motorrad... Gruß Boris2 points
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Nö, aber ich wollte neulich bei der V100 den Hallgeber am Vorderrad ausbauen (das steht so im runtergeladenen Reparaturhandbuch, obwohl es im Nachhinein für den Reifenwechsel gar nicht nötig gewesen wäre). Die piselige Befestigungsschraube war so tief im blauen Schraubenfestiger eingetaucht, dass die Schraube abgedreht wurde. Sogar mit einem Ausdrehbohrer war sie nicht zu lösen. Also alles -nebst Gewinde- ausgebohrt und eine Stahlschraube mit selbstsichernder Mutter eingesetzt. Guzzi ist schon irgendwie speziell individuell und zu keiner Sekunde langweilig. Das wusste sogar schon Forrest Gump: Eine Guzzi ist wie eine Schachtel Pralinen, man weis nie ...2 points
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Ich habe/hatte Andreanis in zwei Motorrädern. Als ich eines derer verkauft hatte, hat der neue Besitzer versucht, eine Eintragung zu bekommen (er kannte einen Prüfstellenleiter - also beste Vorsussetzungen). Dennoch, keine Eintragung. Er schrieb mir diesen Text (Foto). Wie das jetzt zu interpretieren ist … keine Ahnung 🤷♂️ Die HU hat er trotzdem bestanden. Und ich habe auch immer die Plakette bekommen, trotz Andreanis.1 point
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Was soll das denn heißen? Vier jugendliche Mopedfahrer sind gestorben, weil ein Autofahrer zu blöd zum Überholen war. Dass man das hier diskutiert ist doch OK?1 point
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Was diskutiert ihr denn? Es geht nicht um eure Fahrleistung sondern um die durchschnittliche Fahrleistung aller Motorräder. Ich selber habe aus gesundheitlichen Gründen dieses Jahr nur 1500 km geschafft. Dazu steht eine 125er Duke für meinen Sohn in meiner Garage, die dieses Jahr keine 20 km gefahren wurde. Somit habe ich im Schnitt nur 760 km für diese zwei Mopeds. Was ihr persönlich fahrt, war nicht gefragt. In Summe kann ich die allgemein niedrige Fahrleistung gut nachvollziehen.1 point
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Gerne! Wenn das Wetter passt, fahre meistens eh in Richtung Bad Kreuznach (natürlich nicht über die B420) Gruß Detlef1 point
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Moin Alex, eine gute Wahl. Ja, die V85TT macht allen Besitzern viel Fahrfreude, die Leistung reicht völlig, Autobahn meide ich sowieso, mit allen meinen Bikes. Einen schönen Bericht hast Du geschrieben und auf viele Dinge eingegangen, so können andere sich davon begeistern lassen. wünsche Euch weiterhin viel Fahrfreude. Gruß Holger1 point
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Moin. Das war bei meiner Mandello auch so. Scheinbar ist die Schraube zu lang. Bei meiner jetzigen Stelvio ist die Schraube kürzer und steht nicht mehr über. Gruß Boris1 point
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hallo Ich habe mit den Denso Kerzen bei den Japanern gute Erfahrung. du musst bei der Bezeichnung auch darauf achten, ob sie mit oder ohne Widerstand sind beziehungsweise welche genau benötigt wird IU =Ohne IUF= mit Ich würde aber einfach die Kerzen weiterfahren, die original vorgegeben sind.1 point
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Schon echt witzig hier. Auf die ursprüngliche Fragestellung von BobGuzzi wird gar nicht eingegangen. Dafür jede Menge Selbstbeweihräucherungen von vielen Oberlehrern, die natürlich alles besser wissen als die Ingenieure von Guzzi. Ich frage mich schon sehr lange, warum man ein Motorrad nicht einfach im ursprünglichen Zustand belassen kann und einfach nur das Fahren genießt. Meine V85 TT E5+ läuft jedenfalls auch ohne diese ganzen Pseudoverbesserungen wunderbar.🤔1 point
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Roland Daes hat die Andreani Cartridge und die Andreani-Öhlins-Federbeine in meine V7 eingebaut. Die Federbeine hat der Tüv-Prüfer beim Daes eingetragen, das Catridge-System vorne nicht. Er würde es ja gerne eintragen, er weiß bloß nicht was, weil es steht ja nichts drauf war seine Begründung 🤣. Technisch gäbe es keinen Grund sie nicht einzutragen, seiner Meinung nach. Von daher sollte sich schon ein Prüfer finden lassen der sie auch einträgt. Schließlich hat der TÜV an meiner BMW R100 auch die Gletter-Endtöpfe eingetragen, auf denen gar nichts steht. Noch nicht mal eine Nummer oder ein Name. So fahre ich jetzt seit 5 Jahren mit der V7 rum, war schon zweimal ohne Probleme zur Hauptuntersuchung. Einem Prüfer ist es aufgefallen, er fand es aber okay weil es ja eine deutliche Verbesserung sei. Sollte es einen Unfall geben, müsste das Catridge für den Unfall ursächlich sein. Deswegen mache ich mir da keine Sorgen.1 point
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Habe auch die Stone und nun nach 11 Monaten 3.750 auf der Uhr. Smartphone? Ich will Fahren und die Umwelt genießen. 🙂 Habe das Glück für 10€ im Monat eine Garage mit nutzen zu können. Wenn sie mal vor der Tür steht und es sollte Regen drohen, dann decke ich sie ab, aber erst nach dem Abkühlen. Meine Scheinwerfer leuchten optimal. Gut, bei 61 Kilogramm verändert sich auch nicht viel. 🙂 Komm gut durch den Winter! Sie will ja regelmäßig bewegt werden.1 point
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Im Falle eines Unfalls merkt es der Sachverständige sofort und dann hast du das kurze Hölzchen gezogen: Fahren mit einem Fahrzeug ohne Fahrerlaubnis aufgrund technischer Verbesserung! 😉 Hast ja recht, aber der Themenstarter fragt ja extra, ob es jemand schon mal eingetragen bekommen hat. Deshalb besser an einen Anbieter der Gabelinhalte in D wenden oder einer hier im Forum hat es bereits eingetragen bekommen und weiß, wass man dafür benötigt. Der Rest der Belehrungen könnte auch einfach auf alle anderen Threads hier verlinkt werden.1 point
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Na ja, gestern waren ich mit mein Motorrad bei anderen Service mit Hoffnung auf gute ende- falsch gedacht. Die haben versucht aber geschaltet. Das ist unglaublich, ich versuche alleine, und wenn komme ich zu Kauf eine OBD für diese sch...Bremse dann käuflich das, eine weiß ich- kein Service da habe ich über 400€ gelassen ohne Erfolg. Grüße Marek0 points
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Ich kann über Borchardt ehrlich gesagt nix schlechtes sagen. Bin da schon seit vielen Jahren. Beim Neukauf ist der ultra fair. War einmal in der Werkstatt in Osna zur Wartung mit der Stelvio, bis auf die Castrol Brühe, die sie wieder reingekippt haben (was aber ja Piaggio geschuldet ist) war alles tacko. Probefahrt 5 km haben sie gemacht und gefragt, ob sie die Kiste waschen sollen. Preis natürlich unverschämt, wie bei den meisten großen Händlern.0 points
