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Showing content with the highest reputation on 08/11/2024 in all areas
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Hallo liebe Guzzisti. Am vergangenen Montag hat mich spontan das Reisefieber gepackt. Mein Sohn ist mit seiner Familie im Dreiländereck Schweiz Italien Österreich in Urlaub. Also habe ich gepackt und bin um 11 Uhr losgefahren. Zunächst von Windsbach aus über Treuchtlingen und die B 2 nach Augsburg. Dann über die B17 bis Schwabmünchen und über Marktoberdorf nach Füssen/Reutte. Von da Lechaufwärts bis Elmen und über das Hahntennjoch nach Imst. Gegen 16 Uhr war ich in Tösens in der Ferienwohnung, die mein Sohn gemietet hatte. Dort konnteich übernachten und am Dienstag nach ausgiebigem Frühstück gegen 10 Uhr die Pässetour angehen. Leider stand ich nach wenigen Minuten am Reschenpass schon im Baustellen Stau. Nachdem garnichts mehr ging habe ich umgedreht und bin kurz in die Schweiz eingereist. Direkt nach dem Schweizer Grenzposten kann man links nach Nauders fahren, eine kleine kurvenreiche Passstrasse. Den Reschenpass abwärts gings in weiten Kehren ins Vinschgau hinein. Über Prad dann in vielen engen Kehren das Stilfserjoch hinauf. Auf der Passhöhe gabs einen Cappuccino und ein paar Bilder. Für August war relativ wenig Verkehr, sodass ich zügig fahren konnte. Die Abfahrt nach Süden endet ja in Bormio, wo man nach Livigno oder an den Lago di Como fahren kann. Mein Plan war aber, mal wieder den Gavia Pass zu erklimmen. Der war zwar schmal wie immer aber neu asphaltiert. Das hatte ich vor Jahren auch schon anders, mit einigen Schotterabschnitten. Kurz vor der Passhöhe gabs einen Teller Spaghetti zum Lunch. Abwärts gings nach Ponte di Legno und gleich wieder rauf auf den Passo Tonale. Von da nach Cles und über das Gampenjoch Richtung Meran. Da mich die Anfahrt von Meran zum Jaufenpass nervt, fuhr ich dann gut 20 km auf der Schnellstraße nach Bozen und von dort durch die vielen Tunnel nach Sarntheim. Dort gabs ein Eis und die Suche nach einem Campingplatz. Leider gibts sowas im Sarntal gar nicht. Auch zwischen Sterzing und Brixen gabs nur telefonische Absagen. In Innsbruck hatte ich dann Glück. So fuhr ich dann das Penser Joch hoch und wieder runter und zum Brenner rauf. Da war es höchste Zeit zum Sprit fassen, der ja in Austria doch deutlich günstiger ist als in bella Italia. Am Mittwoch stand ich früh auf, um wieder über den Brenner nach Sterzing zum Frühstücken zu fahren. Nochmal hoch aus Penser Joch und dann direkt zurück, über den Zirler Berg und Garmisch nach München. Dort war ich zum Mittagessen verabredet. Leider ging mein Plan, vor den Gewittern wieder zuhause zu sein nicht auf. Direkt nördlich von München wurde ich anständig geduscht, mitten auf der vierspurigen Autobahn. Keine Chance, die Regenkombi anzuziehen. In Fürholzen war die Strasse wieder trocken aber ich nass. So bin ich dann mit Fahrtwindtrocknung nach Hause gefahren.7 points
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Ich fand auch es war eine richtig schöne Tour. Sofern ich Zeit habe, bin ich beim nächsten mal gerne wieder dabei.2 points
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Ich hatte die gleiche Frage und hab sie damals Mistral gestellt bezüglich Unterschied. Aussage von Mistral war das es nur eine optische Sache ist, technisch sei kein Unterschied zwischen kurz und lang(maximal vom Gewicht her). Verwende selber die SLC Seitenträger von SWMotech mit den Legend Gear Taschen und das funktioniert auch problemlos. Habe selber die kleineren 10Liter Taschen aber schon Bilder gesehen von den grossen 14Liter und das hat auch gut ausgeschaut.2 points
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Hallo. Zitat: "Abbiegen und Anfahren". In diesen Situationen kommt Bewegung in den Bereich unterm Kombiinstrument. Motor laufenlassen und im Stand die Kabel in diesem Bereich mal bewegen, zu den Seiten und leicht nach oben und unten ziehen.1 point
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hallo evtl liegt genau da der hacken. korrodierte Steckverbindungen , Kabelbruch, lose gewordene kabel und schalter am Lenker,Zündschloss1 point
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Toller Bilder! Wäre gerne dabei gewesen - Sommerurlaub auf Patmos gilt aber als Ausrede, denke ich 😉 Stammtisch in der trüben Jahreszeit finde ich auch ne gute Idee!1 point
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... ganz sicher die Bremsscheibe vorne... man könnte sagen, "dass haben die Guten alle"... war hier schon oft Thema... meine hat das ebenso... Gruß, Jens1 point
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Wenn bei leicht gezogener Vorderbremse nichts mehr scheppert, dann ist es die Bremsscheibe. War bei mir zumindest so. Gruß Jens.1 point
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Hallo OCS-BN, das oben ist nur ein Beispiel, was ich auf Anhieb gefunden hatte. Im Betrieb haben wir quasi nur ein Röhrchen mit einem Gummi unten wie bei einer Kompressionspistole. Auf dem Röhrchen ist ein Schlauch und nach 50cm kommt die kleine Box mit Schauglas und Kugel, hinten ist ein Magnet dran. Das Röhrchen wird einfach auf die Zündkerzenbohrung gedrückt und dichtet dort ab. Mit der anderen Hand dreht man den Motor, ggf über das Hinterrad. Da ist schlicht kein Montageaufwand vorhanden. Draufdrücken, drehen und schauen. Das verlinkte Set ist eher so ein Rundumsorglospaket für alle möglichen Motorarten. Es muß das Teil auch in der einfachen Variante nur für Ottomotoren geben, sonst hätte das nicht bei unseren Bosch-Druckverlusttestern beigelegen. Ich bin nur leider aufgrund einer Zeh-OP noch ein paar Wochen arbeitsunfähig und kann erst dann mal nachsehen, ob auf den Dingern ein Hersteller vermerkt ist. Oder die sind von Bosch selber. Beim Druckverlusttest muß der Kolben genau im TP stehen, sonst dreht der eingeleitete Druck den Motor über den Kolben in eine andere Position. Grüße Michael1 point
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Die Frage im Thema ist durchaus berechtigt Im Gegensatz zu alten Fahrzeugen wo das Bordnetz über das Zündschloß kpl. von der Batterie getrennt war, ist das bei neuen anders. Zumindest der Tacho hängt immer direkt am Batterie + z.B. wg. der Uhr , bei der V9 auch die Wegfahrsperre. Grade bei V7-III und Spezial hatte ich dies Jahr kaputte Tachos mehr als bei allen Ducatis, die ich nebenher betreue. Die V7 Fehler waren Kurzschlüsse auf der Batt. Leitung, es gibt da eine Überspannung-Schutzschaltung die sich opfert. Das haben andere Tachos auch, die sprechen nur in Extremfällen an. Die V7 scheint da besonders empfindlich zu sein. Ich empfehle daher vor dem Laden die 5A Sicherung zu ziehn oder den Minus am Akku zu trennen, besonders wenn es sich um (ältere) Ladgeräte handelt, wo man nicht weiß was die machen.1 point
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Kleinen Fettkleks draufmachen, und überlebt dich.1 point
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Da hatte doch einer wieder mal Adleraugen👍 Ich habe lange an dem Bild herumgerätselt bis ich den Fallsensor überhaupt entdeckt hatte. Und dann noch ins Schwarze getroffen. 👍 Gruß Jürgen1 point
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Kleines Update. Motorrad ist aus der Werkstatt wieder es war tatsächlich der Fallsensor der nach unten gefallen ist und man ihn nicht erkannt hatte. Plus hat sich dadurch auch ein Kabel gelockert. Es ist alles wieder Funktionstüchtig und bin wieder Happy wie ein kleines Kind. Danke an alle die mir geholfen haben :D. LG Johannes1 point
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Hallo Rainer, Im nördlichen Teil stimmt das. Dafür kann man nach einem stressigen Tag ganz entspannt einfach das Fahren und die Landschaft genießen. Zurück kommst du völlig tiefenentspannt. Wenn man kurvige Strecken haben will, gibt es da auch ein paar Strecken, roter Berg, von Sibbesse nach Alfeld, Weinberg, Grünenplan und von Kaierde nach Wenzen, um nur ein paar zu nennen. Sind nicht vergleichbar mit den Alpen, aber immerhin. Zudem sind der Harz und das Weserbergland mit schönen Strecken auch nicht so weit weg👍 Grüße Hans-Dieter1 point
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Die ganze Konstruktion und die Viskositätsspreizung der Ölsorte (10W60) sind auf Luftkühlung abgestimmt. Auch wenn man nach forcierter Fahrt plötzlich bei 35°C plötzlich im Stau steht, gibt es keine Probleme. Und kein Ärger mit Kühlmittelschläuchen, Wapus, undichten Kühlmittelrohren, KM-Thermostaten, Kühler und so überflüssiges Zeuch.1 point
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Macht meine V7 850 auch. Gänge 1 bis 3 weiss man definitiv wenn man geschaltet hat und andere wissen es dann auch.😁1 point
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Moin Johannes, auf deinen Bildern sieht man den Fallsensor nicht an seinem Platz eingehängt, sondern unten im Rahmendreieck liegen...1 point
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So, habe heute meine neue V7 Special Edition in Empfang genommen und gleich mal 200 km gefahren. Es ist meine erste Guzzi. Nun habe ich das Handbuch durchgelesen, konnte aber nichts zur Ölstandkontrolle finden. Merkwürdig… Es gibt nur ein Schauglas, in dem man kaum was sieht, keinen Kontrollstab. Habe dann gegoogelt, aber speziell zur 850er hab ich leider nix gefunden. Vielleicht könnt Ihr kurz helfen, wie man den Ölstand kontrolliert. Interessant und neu für mich ist auch die Tatsache, dass die Kupplung im Neutral Geräusche macht, wie früher die Ducatis. Liegt das an der Trockenkupplung? Kannte ich so noch nicht.. Dank Euch schonmal…1 point
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Der Zonko hat auf seiner V7 Corsa den Arrows Auspuff dran bekommen inklusive neuem Werks-Mapping und beschreibt das als "großen Unterschied": Zonko: Was bringt Arrow auf der V7? 2.000 Euro für den Auspuff finde ich schon eine Ansage, aber es ist eine "Werks-Lösung"... Die Stone Special Edition (meine!) und die Ten haben das ja serienmäßig verbaut. Ansonsten gilt der alte kölsche Spruch (in Abwandlung): Die Juzzi bräucht Jaaaas! (Oder in hochdeutsch: Die Guzzi braucht Gas!) Da man bis zur Erst-Inspektion vorsichtig ist/sein soll, fällt das vielleicht schwer. Später gewöhnt man sich schnell an eine forschere Gas-Gebung. Weiß hier jemand, wo dieser Spruch herkommt?! Ich kläre bei Interesse gerne auf....1 point
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Aber besser sind zwei. Mit unterschiedlicher Frequenz. Hoch- und Tieftöner. 😉1 point
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Heute stand vor dem fahren basteln an: ich habe den Tacho meiner v7 zentriert und „tiefer gelegt“. Über das Forum habe ich einen Anbieter aus Italien kennen gelernt, der ein Umbauset für die Tachoeinheit der V7 Stone anbietet (reversomoto). Dabei kann man zwischen „zentrieren“ und „zentrieren mit tieferlegen (40 mm)“ wählen. Da ich beide Optionen ganz interessant fand habe ich mit „tieferlegen“ einfach mal bestellt. Das Ganze hat mit Fracht circa 115 Euro gekostet und nach gut einer Woche war es da. Im Endeffekt besteht das Set aus einem Rahmen und zwei Schrauben. Materialwert maximal 5 Euro. Allerdings ist der Rahmen sehr präzise und clever gefertigt. Wenn man Entwicklung und wahrscheinlich geringe Stückzahl rechnet, ist der Preis (für mich) ok. Für die „Tieferlegung“ soll man den Scheinwerfer abmachen um besser dahinter zu kommen. Für den Rahmen muss man den Tacho aufschrauben und neu zusammen setzen. Alles echt easy! Auf der Webseite gibt es eine italienische Anleitung (die Google gut übersetzen kann). Also mir gefällt es und es löst gleich 2 „Design-fails“ der Stone (meiner Meinung). Alternative wäre für mich der Umbau auf die „Special“-Uhren. Das wäre aber ungleich teurer und komplizierter geworden. Der Stone-Tacho ist auf seine Art auch Retro und jetzt an der richtigen Stelle (Mitte und „tief“) auch ok.1 point
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So! Mit der ersten Inspektion, die bei mir aus Termingründen erst bei 2.500 KM erfolgte, sind ein paar Veränderungen an meiner V7 erfolgt, die ich Euch nicht vorenthalten möchte.... Die billigen Hebel haben mich eigentlich nicht gestört, wenn nicht der Bremshebel zu nah an den Griff gezogen werden müsste. Als 2-Finger-Bremser ist das mit dicken Handschuhe doof und es gibt auch kein vertrauenserweckendes Bremsgefühl, wenn man bis fast an den Griff heranziehen kann. Also neue einstellbare Brems- und Kupplungshebel. Mein Händler hat was schickes im Angebot, was ich farblich zur V7 Stone Special Edition ausgesucht habe. Ist zwar Quatsch, weil es an der Bremse nichts ändert, aber der neue Hebel flösst mehr Vertrauen ein. Des Weiteren stand noch die Montage eines Rizoma-Windschilds in matt-schwarz an. Dadurch ist der Scheinwerfer schön eingefasst und das asymmetrische Instrument verschwindet dahinter. Außerdem nimmt es etwas den Winddruck unterhalb der Brust. Wie der Zufall so will kam am gleichen Tag die Mono-Sitzbank an. Weiter oben hatte ich schon gezeigt, dass ich eine Sozius-Abdeckung einer V7 Racer auf die Serienbank montiert habe. Da war dann eine größere Lücke entstanden, die eigentlich ein Sattler schließen sollte (Termin war schon gemacht). Jetzt hat mir oben schon einer den Tip gegeben, es mit der Solo-Sitzbank zu versuchen. Das war aber nicht der einzige Grund. warum ich diese dann letztendlich bestellt habe. Es ging mir darum, schnell mal wechseln zu können. Die Soziusabdeckung sind 4 Schrauben. Eine zweite Sitzbank kann man dagegen sofort wechseln... Die Soziusabdeckung passt auf die Solobank viel besser! Die Mini-Lücke, die da jetzt noch ist, darf bleiben. Zumindest Sattler entfällt. Ich habe jetzt 3 mögliche Varianten: Serie (für Sozius oder Gepäck) Solo ohne Abdeckung (den Lederriemen kann man natürlich einfach entfernen. Mich hat gewundert, dass der überhaupt drauf ist. 2 Schrauben unterhalb der Bank (wie bei der Serie)).Da kann man auch Gepäck oder - zur Not - einen Sozius mitnehmen. Die Solobank hat hinten Moto Guzzi in schwarz eingestickt (Serie heller) und die Nähte sind schwarz (Serie bei der Special-Edition rot/schwarz). Die Sitzfläche ist halt glatt statt dem Alcantara-Imitat. Mal sehen, ob das rutschig ist...: Solo mit Abdeckung (wie ich die meiste Zeit fahren werde). Was mir beim ersten aufsitzen bei der Solobank aufgefallen ist: man hat hinten nicht mehr die Kante, weil die Mulde höher ist. Da ich was größer bin, bin ich hinten schon daran gekommen. Nicht unangenehm, aber mit der Solobank ist es noch bequemer. Damit ist die V7 für mich erst mal fertig. Das Einzige, was ich mir noch vorstellen könnte, wären die verstellbaren Fussrasten von LSL. Ich finde ein wenig seltsam, dass das von LSL für die Maschine empfohlen wird, aber in der ABE die V7 nicht auftaucht. Eigentlich fände ich trotz meiner Größe (oder gerade deswegen) etwas höher und weiter hinten besser (zumal ich ein paar mal aufgesetzt bin und ich grundsätzlich die Sitzposition eine Spur sportlicher haben möchte). Das sind ja nur ein paar Millimeter, aber ich weiß von meiner Africa Twin, dass das viel ausmachen kann. Vielleicht später... Die Position des Handys werde ich jetzt vielleicht auch noch mal ändern. Vorne auf das Windschild mache ich vielleicht noch einen Aufkleber "100 Jahre Moto Guzzi" (liegt schon bereit). Aber ansonsten war ich vorher schon und bin ich jetzt noch mehr happy mit der V7.1 point
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Nachdem ich jetzt knapp 2.000 KM gefahren bin, kann ich ein paar Gedanken zur V7 kundtun: Die V7 hat ab dem ersten Meter sehr viel Vertrauen eingeflösst. Das liegt natürlich auch am Gewicht und den Ausmassen. Aber auch am Motor, am Schwerpunkt und an der Einfachheit der Bedienung. Das ist in der heutigen Zeit eine echte Wohltat (Ich weiß, von was ich rede, da ich vorher eine Africa Twin hatte. Da musste ich tatsächlich ein paar mal anhalten, weil ich wieder an irgendeinen Knopf gekommen war und nicht mehr wusste wie ich zurück kam. Ich musste dann tatsächlich in der Bedienungsanleitung lesen, wie ich die Einstellung rückgängig mache!). "Die unerhörte Leichtigkeit des Seins" erlebt man also auf der V7... Ich habe mich für die V7 Stone Special Edition entschieden, obwohl oder gerade weil die Special die klassischere Variante ist. Die Doppel-Armaturen würde ich mir rein optisch natürlich auch an meiner wünschen. Den Chrom eher nicht... Ich verstehe aber jeden, der das "haben muss". Rein funktional kann man dem Einzelinstrument der Stone nichts vorwerfen. Im Gegenteil: alles wird klar und einfach im Guzzi-Style angezeigt. Da war die Anzeige der (2018er-)Africa Twin geradezu kryptisch gegen. Tatsächlich würde ich mir eine Restweiten-Anzeige wünschen. Dass die gefahrenen Kilometer "ab Reserve" angezeigt werden finde ich schrullig. Funktioniert aber auch... In meinen 30 Jahren Motorrad hat es mir noch kein Motorrad ab dem ersten Kilometer so leicht gemacht. Mich hat in der Einfahrzeit die maximalen 4500 Umdrehungen nicht gestört. Auch die Traktionskontrolle auf Stufe 2 habe ich nicht bemerkt. Was ich jetzt, nach 2.000 Kilometern, erstmalig auf einer Tour gemerkt habe: oberhalb von 4500 Touren kommt ja noch mal richtig Leben in die Bude. Sowohl vom Klang als auch von der Leistung. Positive Überraschung! Ich bin nach wie vor vom "Paket" überzeugt. Fahrwerk im Zusammenhang mit den Dunlops (ab Werk) finde ich richtig gut! Bremsen könnten sicher packender sein, aber bei einer runden Fahrweise vermisse ich da nichts. Das passt meiner Meinung ganz gut zur Guzzi. Je härter man sie rannimmt, desto unharmonischer wird es. Als immer schon rund bleiben... Was am Konzept V7 noch stimmt: man hat im Rahmen des erlaubten bereits jede Menge Spass! Zwischendurch sind mir ein paar Supersportler begegnet, denen es offensichtlich nie schnell genug gehen kann. Das führt zu riskanten Überholmanövern, zu schnellem fahren und generell zu riskanten Aktionen, bei denen man im öffentlichen Verkehr immer auf die Anderen angewiesen ist, weil diese "mitspielen" müssen. Mit einer V7 kann man da viel gelassener herangehen... Ich bin echt froh, dass ich jetzt ein Motorrad fahre, was sich aufs Wesentliche reduziert. Das hält von manchem Bösen fern... Ich glaube nach wie vor, dass Tuningmassnahmen an diesem Motorrad die Balance zerstören können. Bei mehr Leistung passen Bremsen und Fahrwerk nicht mehr. Bei besserem Fahrwerk/Bremsen passt die Motorleistung nicht mehr. Am besten so lassen, wie sie ist... Ich musste mich schon etwas daran gewöhnen, dass es ein Naket-Bike ist. Den Wind ab 100 war ich erst Mal nicht (mehr) gewöhnt. Wobei Windgeräusche ein entscheidender Faktor sind. Mit Ohrstöpsel stört es mich schon viel weniger. Muss auch mal mit dem Helm experimentieren. Kann sein, dass mein Helm zu laut für so ein Moped ist... Meine Textiljacke flattert auch mehr auf so einer Art Bike. Werde mir mal eine Lederjacke zulegen, die dazu passt (Funktion und Optik...). Die erste Inspektion steht noch aus, weil ich zu meiner Überraschung einen Termin mit 2 Monaten Vorlauf bekommen habe. Dabei wird noch das Windschild von Rizoma installiert. Erwarte mir davon nicht viel. Höchstens etwas weniger Winddruck im Brustbereich und darunter. Wenn ich Pech habe dafür mehr Verwirbelungen am Helm. Mal sehen... Ich bin mit 189 cm (mit verhältnismäßig langen Beinen) nicht gerade klein für die Maschine. Umso überraschter bin ich, wie gut das bei mir passt. Den Kniewinkel finde ich nicht zu extrem. Die Sitzhaltung empfinde ich insgesamt als bequem. Das liegt auch am (Serien-)Sitz. Ich sitze darauf bequemer als auf meiner Africa Twin (was was heißen will). Das Einzige, was ich nach 2 Stunden intensiven fahren merke ist mein Nacken. Da werde ich noch etwas "trainieren"... Die Fahrposition ist leicht nach vorne gebeugt (Serien-Lenker), was ich ziemlich perfekt finde. Gestern habe ich im Bergischen Land etliche Africa Twins und - natürlich - BMW GS's gesehen. Das reizt mich im Augenblick überhaupt nicht mehr (GS noch nie!). Ich erlebe die gleichen Strecken mit der V7 viel intensiver. Das ist für mich viel mehr "Morradfahren". Die V7 ist das erste Motorrad, was mir das so vermittelt. Dafür musste ich 30 Jahre fahren... Selbst schuld... Die einzige Guzzi, die ich gestern unterwegs gesehen habe, war eine V 100 s in grün. Die finde ich auch sehr spannend! Könnte ich mir in 3 Jahren neben meiner V7 vorstellen (aber nicht stattdessen!). Aber wer weiß, was bis dahin ist?! Ich habe für mich für den Augenblick (und hoffentlich noch für lange) das perfekte Motorrad gefunden und bin echt happy mit meiner Entscheidung. Spannend ist, wie andere offensichtlich eine Guzzi sehen. In Motorrad-Kreisen geniesst Guzzi offensichtlich über einen guten Ruf. Die Reaktionen auf meine V7 sind immer positiv bis sogar euphorisch. Warum Guzzi gerade mit der V7 nicht viel erfolgreicher (im Verkauf) ist, erschließt sich mir nicht so recht. Mich überzeugt das mehr als die aktuellen Platzhirsche in dem Bereich (Triumph T 100 z.B.). Bei Triumph finde ich erst ein Klasse darüber (Speed Twin 1200) wieder interessant. Gut für uns! So sieht man Guzzi eben nicht an jeder Ecke und es bleibt ein besonderes Vergnügen... Bin auch gespannt, was Guzzi in Zukunft noch so bringt. Ich fürchte, dass die luftgekühlten die nächste Euro-Norm nicht überleben und Guzzi mehr mit dem V100-Motor machen muss. Das muss ja nicht schlecht sein, aber das "klassische" V7-Konzept ist dann Geschichte... Es kann sein, dass wir die letzte Generation sind, die Motorrad in seiner klassischen Form (in neu) geniessen darf. Bei Autos ist es mir relativ egal, ob da ein Elektro-Motor werkelt. Beim Motorrad kann ich mir das nicht wirklich vorstellen. Wenn es leicht sein soll ist die Reichweite so klein, dass es keinen Sinn macht. Mit passender Reichweite wird es ein so schwerer Brocken, dass es keinen Spass macht. Eine Elektro GS kann ich mir noch vorstellen (ohne eine haben zu wollen) aber eine "Elektro V7" stelle ich mir gräuslich vor. Wenn es irgendwann Sprit wieder nur noch an der Apotheke gibt bin ich zum Motorradfahren eh' zu alt. Im "hier und jetzt" ist noch alles gut...und ich habe vor, das mit meiner V7 hinreichend zu geniessen.1 point
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Ups, ich war irgendwie bei heute mit der Tour. hab ich zu spät gemerkt...😅0 points
