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Ich habe für mich einen Hersteller "aus der Region" entdeckt, der ein paar schöne Sachen macht: Modeka. Die haben Ihren großen Store in Beckum, wo ich ab und zu so oder so vorbei komme. Die Lederjacke Ruven ist für mich optimal als Sommerjacke. Sie ist leicht und geschmeidig und lässt sich gut belüften. Also das genaue Gegenteil von den meisten Lederjacken, die ich sonst so probiert habe. Für Herbst/Winter habe ich schon ein Auge auf die Wachsjacke Glasgow geworfen. Meine kommt so langsam in die Jahre und muss irgendwann ersetzt werden und die Glasgow gefällt mir durch durchdachte Details. Die Optik ist "Belstaff"-ähnlich ohne den hohen Preis. Und qualitativ hat Belstaff mich ehrlich gesagt auch nicht überzeugt. Meine aktuelle hat nur einen Bruchteil gekostet, sieht ebenfalls so ähnlich auch und hat - vor allem - viel länger gehalten. Anprobiert habe ich die Glasgow schon... Modeka gibt es auch bei FC-Moto (und anderen). Mir ist allerdings wichtig, dass ich so etwas vorher mal anprobieren kann. Das ist mir dann auch einen Aufpreis wert... Meine Held Textil-Kombi (Hakuna/Matata) aus meiner Africa Twin-Zeit habe ich genau einmal auf der V7 angehabt. Ich kam mir vor wie ein Michelin-Männchen. Und die dazu gehörenden Stiefel waren zu klobig für die filigrane V7 Schaltung. Das passte überhaupt nicht zusammen. Dann lieber Cargo-Hose von John Doe (im Winter halt mit Thermo-Wäsche drunter) und meine alten Bundeswehr-Stiefel (siehe Avatar im unrestaurierten Zustand) o.ä.. Stiefel ist ein spannendes Thema! Wenn man mit Motorrad-Stiefeln nicht mal ein paar Meter laufen kann ohne direkt Schmerzen zu bekommen (wie ich), dann ist das ziemlich doof. Deshalb auch meine alten BW-Stiefel: die sind zumindest mal gut eingelaufen. Ich habe schon an sich gute Marken-Stiefel weggeschmissen, weil ich nicht zu Recht kam (Stimmt gar nicht: ich habe sie verkauft bekommen). Ich habe noch ein Paar John Doe (ich meine Rover). Die sehen den BW-Stiefeln ähnlich. Haben aber seitlich einen Reissverschluss, was das anziehen natürlich bequemer macht. Insgesamt sehr angenehm zu tragen und man kann damit auch Strecken gehen (wichtig!)! Rechtfertigt den Preis... Ich habe noch eine Textiljacke Richa Braxton (aus Belgien), über die ich auch nur positives berichten kann. Die kann man auch im Herbst/Winter fahren. Im Sommer und am liebsten fahre ich die leichte Lederjacke von Modeka, die man auch so als coole Jacke tragen kann, weil sie eben so angenehm ist. Mit Interesse habe ich einen Bericht über Baselayer-Unterwäsche gesehen. Protektoren sind integriert und die Abriebfestigkeit entsprach triple A (AAA; also dem höchsten Standard). Gibt es z.B. von John Doe und von Pando Moto. Speziell letztere macht ein tollen Eindruck. Ist zwar nicht ganz billig, aber man kann wohl ganz normale Freizeit-Klamotten darüber tragen und hat trotzdem einen guten Schutz. Es soll auch thermisch angenehm zu tragen sein. Der Preis schreckt mich ab, aber die Idee dahinter ist nicht schlecht. Zumindest, wenn man viel "urban" unterwegs ist.
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Ich habe an meiner 23er V7 IV Stone Special Edition das SLC-System von SW Motech. Daran passen einige Serien von SW-Motech. Ich selbst habe die Legend Gear-Taschen, die meiner Meinung nach besonders gut zur V7 passen, aber es gibt ja auch andere Überlegungen... Dein Baujahr läuft dort unter V7 Stone und nicht unter V7 IV Stone. Habe gerade noch mal nachgeschaut: Die Teile-Nummern für die Träger sind (erwartungsgemäß) identisch. Da hat sich zumindest beim SW Motech System offensichtlich nichts geändert. Wenn es bei Deinem Wunsch-Hersteller noch nicht gelistet ist würde ich bei Unsicherheit einfach mal da anrufen. Die können Dir sicher Auskunft geben. Manchmal ist es noch in der Pipeline...
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Wie "besser"? Das ist eine Guzzi... Diese Eigenheit hast Du mitgekauft. Den ersten Kilometer würde ich mal nicht mit Flipp-Flopps fahren. Ich empfehle alte Bundeswehrstiefel (siehe mein Avatar). (Ich würde natürlich grundsätzlich von Flipp-Flopps abraten!)
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Das ist man nie. Als Motorradfahrer sollte das einem immer bewusst sein.
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Ihr seid, scheint es mir, reichlich verwöhnt. Ich finde das Serienfahrwerk bei meiner V7 absolut ok. Besonders angesichts der Geometrie und der Leistung. Im Gegenteil: ich war überrascht, wie gut das ist. Klar kommt sie in welligen Kurven ins stottern. Aber da muss ich ja nicht blind hinein stochern. Und mir setzt sie auch viel zu früh auf. Das kann einem schon mal die Linie versauen. Aber da scheint es ja eine Lösung zu geben: abnehmen! "Je leichter, desto weniger aufsetzen" ist ein guter Grund für eine Diät... Wenn ich ein perfomanteres Bike haben wollte, dann würde ich das nicht über neue Federn oder gar ein anderes Fahrwerk lösen. Dann würde ich mir eine Street Triple oder was ähnliches daneben stellen. Die Guzzi darf/muss Ihre Unzulänglichkeiten haben. Dazu gehört auch der Kampf mit den Gewalten (wenn man es darauf anlegt). Ich kann keine Fahrwerksschwäche erkennen, die ich Ihr vorwerfen würde. Im Gegenteil: die Triumph Bonneville, die vorher mal hatte, war wesentlich schlechter vom Fahrwerk. Das war eine reine Sonntags-Ausflugs-bis-zur-Eisdiele-Maschine. Hat ja auch was. Die Guzzi kann man (ab Werk) ernsthafter bewegen. Ich habe an meiner schon viel gebastelt/verändert. Das Fahrwerk stand bisher nicht auf der Liste, weil der Wunsch einfach nicht aufkam. Wenn überhaupt, dann würde ich über "Wilbers komplett" nachdenken (o.ä.), aber wie gesagt: dann würde ich mir eher was anderes daneben stellen. ABS hat mir schon mal den Hintern gerettet. Auf gerader Strecke mit Gegenverkehr stand hinter einer Kuppe ein PKW und ich kam mit legalen 100 KM/h von hinten. Seitdem weiß ich, dass die eine Scheibe vorne durchaus leistungsfähig ist und dass das ABS gut funktioniert.... Sonst gäbe es die V7 nicht mehr (und mich vielleicht auch nicht mehr).
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V7 Stone 2024, Abblendlicht Symbol im Tacho aus
rascas replied to Fischkopp-hh's topic in Elektrik und Elektronik
Ich war auch der Meinung, dass das falsch herum angezeigt wird. Aber bei Guzzi ist ja so manches anders... -
V7 Stone 2024, Abblendlicht Symbol im Tacho aus
rascas replied to Fischkopp-hh's topic in Elektrik und Elektronik
Er meint wohl die "3". Was heißt DRL? Ich habe das auch als Hinweis interpretiert, dass das Abblendlicht an ist. Es ist aber genau umgekehrt: grüne Lampe Tagfahrlicht; Lampe aus Abblendlicht. -
Das ist die Reversomoto in schwarz mit roten Nähten. Insgesamt schmaler wie die Originalen. Schön verarbeitet. Sie rastet hinten etwas schwerer ein, aber grundsätzlich geht es. Beim Sattler wird es wahrscheinlich deutlich teurer.
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Ich wohne "Hinter der Bahn". Da ich auch "erst" knapp 30 Jahre hier wohne, werde ich niemals ein echter Gruitener ("Hinter der Bahn" sowieso nicht)... Dann gibt es noch "Station" (wo der Bahnhof ist) und das "hysterische äh, sorry: historische Dorf". Für so ein kleines Dorf eine Menge Dorfteile. Der Kirchturm ist älter wie Düsseldorf. Und die kleine und die große Düssel fließen mitten durch. Von Gruiten durch das Tal der Düssel bis ins Neanderthal ist schon pittoresk. Wie gesagt: für Düsseldorfer ist das schon "ganz weit draussen". Winterreifen und Sauerstoff sind Pflicht... Gruiten gehört heute zu Haan und Haan hat den Zusatz "Rheinland". Gruiten gehört aber eindeutig schon zum Niederbergischen Land. Eine kuriose und schöne Ecke... Und ein toller Startpunkt für Fahrradtouren: hier fangen 3 große Fahrradtrassen an (Korkenziehertrasse Solingen, Niederbergbahn-Trasse (bis Essen) und Nordbahntrasse (Wuppertal)). Und natürlich für Motorrad. Guzzi-Land!
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Als Düsseldorfer kannte ich Gruiten vorher nicht, obwohl gerade mal 25 KM entfernt. Für Düsseldorfer Verhältnisse ist das hier schon Hochgebirge und die Bewohner sind "Bergvölker" und keinesfalls Rheinländer ;). Salzfrei ist natürlich Voraussetzung. Das tue ich meinem Schätzchen (und mir) nicht an.
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Kennt hier jemand Gruiten? Wahrscheinlich nur Leute aus der unmittelbaren Umgebung. Dabei ist das einer der zentralsten Orte in Europa! Wie ich das meine? Gruiten ist ein Ortsteil von Haan (Rheinland) ist aber eigentlich Teil des Niederbergischen Landes. Wenn man um den Ort einen 50 KM Kreis zieht erfasst man sowohl das gesamte Ruhrgebiet als auch Düsseldorf und Köln. Damit sitzt man zwar dörflich, aber mitten zwischen rund 10 Millionen Menschen, die man alle innerhalb einer Stunde erreichen kann (wenn man will oder muss). Das kann man in Europa vielleicht am ehesten mit London vergleichen, wobei man dort in einer Stunde nicht am anderem Ende ist. Berlin ist dagegen eher klein. Das liegt auch an der Insellage... Für Motorradfahrer entscheidender ist natürlich die verkehrstechnische Situation. Das Niederbergische hat einiges an Kurven zu bieten. Das Bergische Land liegt ebenfalls direkt vor der Haustür. Tagesausflüge ins Sauerland, in den Westerwald und in die Eifel sind gerne genommen. Im Winter ist der Niederrhein ein meist schneefrei. Der Niederrhein gilt als die schneeärmste Region Deutschlands. Durch die nach allen Seiten gute Verkehrsanbindung ist alles immer gut zu erreichen. Ich wohne gerne in Gruiten! Gerade für Motorrad-Ausfahrten eine überraschend schöne Ecke.
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Die Lage war eigentlich perfekt, aber es fehlte noch die passende Halterung... Halterung ok; Rücklicht viel zu hoch. Rücklicht besser, aber immer noch zu hoch... So passt es (für mich). Nach einigem Metall-sägen, Schrauben-Anpassungen etc. ist das jetzt die (vorerst?) finale Version. Was man in so ein kleines Thema hinein basteln kann hätte ich nicht gedacht. Das alte Rücklicht ist übrigens fest im Heck verbaut. Ich habe das jetzt so gemacht, dass das innerhalb von 5 Minuten (von den Kabeln und Verschraubungen her) reversibel ist. Das kleine Rücklicht habe ich mit einem Streifen Isolierklebeband angeklebt. Liegt so unsichtbar hinter dem Neuem. Beide Rücklichter haben übrigens e-Zeichen (bevor jemand fragt). Neben der Optik ist mir auch die Sichtbarkeit wichtig. Und da war ich mir bei der kleinen Funzel nie sicher.
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Ich hänge mich mal dran. Mein Ansatz/Mein Heck an der V7 850 ist anders. Ich habe mir das kurze Heck von Reversomoto verbaut. Was mich von Anfang an gestört hat, ist dieses kleine Rücklicht. Da wollte ich was größeres haben. Dieser kleine Umbau war mein Winterprojekt, der in mehreren Akten ablief. Gemäß dem Grundsatz: Man gebe mir einen festen Punkt und ich hebe die Welt aus den Angeln (Archimedes) habe ich als erste über eine Halterung gegrübelt. Eine provisorische Lösung hat nicht die gewünschte Festigkeit gehabt. Es zeigt aber, wo die Reise hin soll.
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Moto Guzzi 2025 in Italien, Zulassungen immer trauriger...
rascas replied to holger333's topic in Presseberichte
Ich bin wie die Jungfrau zum Kind bzw. zur MG gekommen. Wenn ich nicht Früh-Jugendliche Erfahrungen mit MG gehabt hätte, dann wäre ich da nie drauf gekommen. An meiner Schule (Gymnasium) fuhr ein Schüler eine Le Mans. Und wir fuhren Mofa. Klar haben wir davon geträumt... Als dann bei mir die Entscheidung anstand, waren zunächst ganz andere Kandidaten auf dem Schirm: Eigentlich sollte es eine BMW r nineT Racer sein. Die gab es nur noch gebraucht. Etwas anderes aus dem BMW-Programm hat mich nicht interessiert. Auf Platz 2 war die Kawa Z900RS. Die war mir dann aber zu konventionell. Triumph hatte ich. Die T100 Bonneville war zwar hübsch aber fahrerisch nie ganz mein Ding. Also habe ich mir nur spasseshalber mal was anderes angeschaut und bin bei Guzzi gelandet. Der erste Händler wäre bei mir ums Eck' gewesen. Der hatte 3 V7 Stone da gehabt. Auf die Frage, ob er nicht eine Special Edition oder eine Stone Special Edition da habe oder zumindest besorgen könnte, kam die Antwort: die will doch keiner. Er hätte, glaube ich, gerne gesehen, dass ich Spass an einer V100 habe, die damals neu herausgekommen war. Das war aber in dem Moment genau das, was ich nicht wollte. Ich wollte halt ein no-brainer Moped mit Charakter. Die V7 at mich angefixt, aber ich wollte die Alternativen Modelle davon zumindest mal gesehen haben. Der Händler hat inzwischen übrigens kein MG mehr. Wie ich finde: zu Recht! Händler Nummer 2 war WSC in Neuss (oder mehr ein Dorf in der Nähe von Neuss). Ein toller Laden! Nicht zu groß. Sehr familiär. Sehr viel Expertise. Und er hatte alle Varianten (und Farben) der V7 da. Es war eine sehr spontane Entscheidung, dass es die Stone Special Edition sein sollte. Er hat mir eine passende Finanzierung in ein paar Minuten angeboten und schon habe ich das Ding bestellt. Keine Probefahrt; keine lange Verhandlung. Sitzprobe, ein bisschen Zubehör dazu bestellt und schon lief die Sache. Ich glaube, dass MG nur eine Chance hat, wenn man irgendeine Verbindung dazu hat. Jedem, dem ich das Bike heute zeige, ist begeistert. Und keiner hatte das vorher auf dem Schirm. Das beste Marketing für eine Motorrad-Marke findet immer noch auf der Straße (und am Motorrad-Treff) statt. Und da kann die Guzzi punkten! Leider ist sie zu selten vertreten. Und wenn man Interesse geweckt hat muss es natürlich einen erreichbaren Ansprechpartner geben. Showrooms, Messe-Auftritte, wo man die neuesten Teile auch mal sehen kann. Ich habe z.B. die V7 Sport bisher noch nirgendwo gesehen. Vielleicht würde mich die ja interessieren? Ohne Präsenz auf der Straße und allgemein im Markt wird es schwer in die Köpfe der potenziellen Kunden zu kommen. Man hört hier oft: super! Das ist eben nichts für Jedermann und das ist gut so. Für die Firma ist das eine Katastrophe! Die leben nicht davon, dass sie wenig verkaufen. Ich mache mir aber trotzdem wenig Sorgen: gerade MG hat in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder bewiesen, dass totgeglaubte länger Leben. Ich kann mich an keinen Zeitpunkt erinnern, wo das nicht auf der Kippe stand. Und es gibt sie immer noch. Das gehört für mich ein stückweit auch zur Marke. "Erfolgsgeschichten" wie z.B. BMW sind langweilig und bei HD sieht man ja auch, dass solche Höhenflüge auch mal vorbei sein können. Dann lieber klein und fein und immer etwas unterm Radar wie MG. Auch so oder gerade so können Firmen gut überleben. Wenn man natürlich zu einem Konzern gehört, ist auch das keine Garantie. Es kann sein, dass an irgendeinem Dienstag in einer Sitzung beschlossen wird, dass MG weiter zu führen keine gute Idee ist. Damit muss man halt immer rechnen. Und solche Zahlen könnten das natürlich untermauern... In meinem Motorradleben werde ich immer MG fahren können (wenn ich dann will und kann). Selbst wenn MG heute aufhören würde Motorräder zu produzieren. Deswegen bin ich da entspannt. Und freue mich über jedes Jahr, wo es solche Marken noch gibt. -
Ging es in der ursprüngliche Frage nicht darum, dass man zum Drahtspeichen putzen das jeweilige Rad drehen möchte? Dafür halte ich diese simple Lösung für ideal. Um Wartungsarbeiten oder ähnliches zu vollbringen ist das natürlich nicht geeignet. Da bin ich dabei. Ich habe so ein Ding mal gekauft um an einer Honda Monkey die Kette auf simple Art schmieren zu können. Die war allerdings so leicht, dass man die noch einfacher über den Seitenständer kippen konnte ohne Gefahr zu laufen, dass sie umfällt.
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Da muss ja nicht zwangsläufig jemand mit Gardemaß hinein passen. Ich finde die Idee grundsätzlich spannend und könnte mir das als "Second-life" für meine V7 durchaus vorstellen. Wenn dann Enkel oder zur Not ein zierliches Persönchen hinein passen, wäre das vollkommen ausreichend. Vielleicht kann man seinem Hund ja beibringen daran Spass zu haben? Für ein wirklich ausgewachsenes 2-3 Erwachsenen-Kerle Gespann ist die V7 zu klein. Da braucht es einen anderen Ansatz und eine andere "Zugmaschine".
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Schade, dass die neue V7 Sport anscheinend rares Gut ist. Ich habe bisher weder eine rumfahren sehen noch hatte mein Händler eine da. Er erzählte mir, dass kurz eine da war, aber das nützt mir nichts. Geguckt hätte ich gerne mal. Bei einem Angebot, was ich nicht ablehnen kann, wäre ich vielleicht sogar schwach geworden. Aber warum mein Händler mir ein gutes Angebot machen, wenn er eh' nur ein sehr begrenztes Kontingent hat? Nachdem mich die normale V7 Stone 5+ schon positiv überrascht, würde ich von der "Sport" etwas mehr erwarten in den Bereichen, wo sie noch einen drauflegt. Gegenüber meiner V7 850 ist die normale 5+ ein Forstschritt. Keine Revolution aber eine gelungene Evolution. Die richtig "Alte" mag Legende sein. Haben möchte ich die nicht. Das ist was für eine andere Art Klientel. Für technisch/mechanisch unbedarftere Motorradfahrer ist eine moderne V7 eine tolle Möglichkeit den alten Spirit nachzuvollziehen ohne dessen altersbedingten Unzulänglichkeiten hinnehmen zu müssen (den versierte Schrauber und Oldtimer-Liebhaber sicherlich als Charakter und authentischer empfinden). Das man den wahren alten Charakter mit einem modernen Motorrad niemals treffen kann ist völlig klar. Dafür hat ein modernes Motorrad unbestreitbare Vorteile gegenüber einem Alteisen. Das sind 2 völlig unterschiedliche Arten von Liebhabern/Motorradfahrern/"Kunden", die mit der klassischen und der modernen V7 angesprochen werden. Alleine deswegen wird man das nie vergleichen können. Warum auch? Ich finde es toll, dass Guzzi seine Vergangenheit nicht verleugnet und darauf aufbauend immer noch schöne Motorräder baut. Würde das verschwinden, wäre die Motorradwelt um einiges ärmer. Aber die schwierigen Zeiten kommen erst noch: wenn sich mehr und mehr Elektroantriebe durchsetzen/durchsetzen müssen, werden wir von Motorrädern wie die alte und moderne V7 träumen. In meiner "Karriere" werde ich nicht mehr in die Verlegenheit kommen und das empfinde ich als gut so. Zur Not reicht meine bis die "letzte Kurve" kommt.
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Bei den Legend Gear-Taschen muss ich noch mal schauen, aber die Platten, die ich an den SLC-Trägern alternativ fahre, hat mich auch gestört, dass sie von Haus nicht gesichert sind(werden können. Also habe ich ein einfaches Helm-Schloss (so ein langes "Kabel" mit Schlaufe und einfachem Zahlenschloss) unter der Sitzbank durchgeführt und die Platten so gesichert. Das Schloss selbst ist unter der Sitzbank und nicht einfach erreichbar für Dritte. Das sollte mit den Taschen auch funktionieren (habe ich noch nicht ausprobiert). Zusätzlich kann ich so einfach den Helm sichern, wenn er mal am Moped bleibt. Nix für "über Nacht" und in zu dunklen Ecken. Aber gegen "mal eben mitnehmen" reicht das allemal. Wenn ich mehr bräuchte, würde ich mir was anderes einfallen lassen. Deswegen die Legend Gear, die ansonsten ziemlich perfekt sind für die V9/V7 womöglich mit Verlust weggeben, wäre für mich keine Alternative.
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Ich habe mir von SW-Motech die SLC-Träger dran gemacht. Als Gepäck passt die SW-Motech Legend Gear-Serie wie die Faust aufs Auge zum Bike. Der kleine Tankrucksack aus der Serie ist ebenfalls perfekt für die V7. Und wenn man ohne Gepäck unterwegs ist, gibt es Platten, auf die man Nummern o.ä. machen kann. Dann sind die Gepäckträger verdeckt. P.S.: Ich weiß, da war der Teppich dreckig. Und die Wheelies an der Wand stammen von Fahrrädern, die ich da mal aufgehängt hatte.
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Kommt auch ein bisschen auf die Gegend an. Ich wohne zwischen Bergischem Land und Rheinland. In der "Wintersaison" fahre ich dann lieber ins Rheinland. Gilt als die Schneeärmste Region Deutschlands. Aktuell hat es 14 Grad. Im Mittel- oder Hochgebirge würde ich das Moped sicherlich auch einmotten. Aber hier ergeben sich immer Gelegenheiten. Und wenn nicht: nicht schlimm! Moped frisst kein Brot (zumindest kaum). Meine Mopeds waren immer ganzjährig angemeldet und manchmal hat es sich gelohnt und manchmal nicht. Wir hatten hier Jahre, wo im Januar/Februar das schönste Moped-Wetter war. Das würde ich ungern verpassen. Wenn man sein Moped natürlich als Alltagsfahrzeug nutzt und jeden Tag damit z.B. zur Arbeit fährt, würde ich mir das auch überlegen. Die Gefahr, dass man spätestens bei der Rückfahrt böse überrascht wird, ist im Winter natürlich ungleich höher.
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Die Norton-Seite verheißt aber nichts Gutes. Die beiden hohen Bikes könnten von Guzzi sein (ohne den charakteristischen Motor). Die flachen Geräte sind nichtssagend. Von Norton würde ich ein anderes und vor allem eigenständiges Design erwarten. So wie das aussieht, wird das im Sande verlaufen.
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Ich war von einer Probefahrt der E5+ sehr beeindruckt. Das ist schon deutlich verfeinert zur E5. Für mich kein Grund, meine modifizierte E5 Stone Special Edition abzugeben, aber die Basis Stone ist eine echte Alternative. Hätte ich so gar nicht erwartet. Nachdem ich an meiner auch so ein "paar" Veränderungen gemacht habe, darf ich eigentlich gar nichts sagen, aber die Guzzi-Embleme abzumachen? Auf die Idee wäre ich jetzt nicht gekommen. Die Veränderung am Instrument würde ich gerne mal sehen. Aus der Erzählung kann ich mir das noch nicht vorstellen. Tieferlegen und mittig platzieren (Reversomoto) war bei mir die Lösung des ästhetischen Problems. "Tieferlegen" sollte man mit Hülsen und längeren Schrauben auch so hinbekommen.
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V7 Stone 5+ (im Vergleich zu meiner V7 Stone Special Edition von 2023)
rascas replied to rascas's topic in Allgemeines
Ich will bei der V7 beim Thema Fahrwerk/Bremsen/Reifen nicht zu viel hinein interpretieren. Mir reicht (aktuell), dass die Serien-Ausstattung gut funktioniert und zum Charakter und zur Leistung passt. Mehr erwarte ich nicht. Das heißt nicht, dass ich beim Reifenwechsel nicht mal was anderes ausprobieren werde. Wenn ich das Fahrwerk anpacke, dann wahrscheinlich mit Wilbers Komponenten. Dieses Jahr definitiv nicht mehr... Bei den Bremsen hat bei mir ein einstellbarer Hebel Wunder bewirkt. Der Fahrrad-Bremshebel, der bei der "alten" V7 850 verbaut war, war ein Witz. Bei der Neuen Stone (5+) sind zwar auch keine verstellbaren Hebel verbaut, aber die sind um Klassen besser als die alten Fahrradhebel, die Null Gefühl vermittelt haben und bis zum Gasgriff durchgezogen werden konnten. Ob da vorne eine oder 2 Scheiben verbaut sind kann ich A nicht (so leicht) ändern und B ist die eine Scheibe für das Gewicht und die Leistung ausreichend. Habe ich bei Notfallbremsungen schon testen "dürfen" und war positiv überrascht.
