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olive19

Le Mans 3 - mangels Stromzufuhr liegengeblieben

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Moin und Danke für eure Antworten!

So, ich bin wieder zurück aus meiner Werkstatt. Und habe das Problem erkannt (hoffentlich ist es das Einzige). Nach Anleitung eines für mich sehr guten Videos habe ich die Lichtmaschine und den Regler im ausgebauten Zustand getestet. Der erste Test ging so aus, wie er sollte. Nämlich geräuschlos. Beim zweiten Test des Steckers (Pole gegeneinander messen) sollte ja ein Piepston erklingen um festzustellen, ob es einen Durchfluss gibt. Zuerst hat nichts gepiepst. Aber mit etwas wackeln am Kabel kam dann doch ein Ton. Es liegt also wohl an einem Kabelbruch zwischen Spule und Stecker. Zum Glück gibt's im Dorf einen Motorenwickler. Der hat schon einmal etwas für mich repariert. Und das ist günstiger als eine neue Lichtmaschine ;)

Den Regler habe ich selbstverständlich auch getestet. Der im anderen Video verwendete ist äusserlich derselbe wie an der Guzzi. Nur das an "meinem" Regler lediglich zwei gelbe Kabel verbaut sind statt drei wie bei dem Honda-Teil. Die Messwerte schätze ich ok ein: 572/580 wurden angezeigt.

 

vor 1 Stunde schrieb mgraeber:

Solltest die Batterie mal bei einem Fachmann ( evtl. Bosch-Dienst oder Mopped-Werkstatt ) testen lassen.

Hi Micha,

Ich werde/muss mir noch ein passendes Ladegerät zum Lithium-Akku kaufen. Das hatte ich nämlich vergessen. Daran angeschlossen, werde ich sehen, ob die nagelneue Batterie schon hinüber ist oder nicht. Wäre echt Schade. Und wirklich Pech, ja.

@850-T3 Moin Jan,

es war natürlich Worst-Case. Halbe Sachen gibt's nicht. Ein Ladegerät werde ich mir besorgen sobald die Läden wieder offen sind. So lange fahre ich wieder mit dem Gel-Akku rum. Tut ja nicht weh.

@Blofeld

Die eingesetzte Lithium-Batterie war ganz frisch. Vorher war ein Gel-Akku drin und der war selbstverständlich die ganze Zeit über ausgebaut. Und auch immer mal wieder am entsprechenden Ladegerät. Der sollte also halten.

Mein Plan ist folgender: Kabelbruch beheben lassen, Lichtmaschine und Regler wieder einsetzen. Und nochmal alles bei laufendem Motor durchprüfen. Nicht das trotzdem noch irgendwo ein weiterer Fehler drin ist.
Danke nochmal!!

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Posted (edited)
vor 4 Stunden schrieb 850-T3:

Moin Ingo,

Welche Seite des Anlasserkabels ist denn gegen Masse gekommen? Anlasserseite oder Batterieseite? Wenn im worst case dass Anlasserkabel schon an Batterie + war und du das auf Masse gelegt hast, hast du natürlich 'ne Menge Saft verbraucht. Dass das knistert und funkt, ist logisch, sollte aber sonst eigentlich nix machen. Würde jedenfalls erklären, dass die Batterie so schnell in die Knie gegangen ist. 

Falls das Kabel nur am Anlasser fest war, sollte eigentlich garnichts passiert sein. Ich würde die Batterie erstmal wieder laden. Vermute, Du hast ein smartes Ladegerät? Die erkennen normalerweise, wenn eine Batterie hinüber ist und geben dann Alarm.

Gruß

Jan

 

Nach meiner Kenntnis dürfen LiFePO-Batterien nicht mit einem smarten Pb-Ladegerät geladen werden, es sei denn es ist eines speziell für diese Akkus. Viele Pb-Lader haben den "smarten" Modus, unter gewissen Bedingungen sehr hohe Spannungsimpuls anzulegen, um eine Wiederbelebung zu erreichen. Diese Behandlung vertragen LiFePOs nicht.

@Blofeld:

Du hast geschrieben

Zitat

Nun gut, der Ingo-Mann hatte in seinem Fall Pech ...

Da muss ich dir leider  widersprechen, Pech ist etwas anderes, das gibt es nur bei nicht vorhersehbaren Fällen; bestes Bispiel derzeit = Auftreten des Coronavirus. Der IngoMann hat aber die Grundregel für das Arbeiten im Kfz-Elektrik-Bordnetz nicht gekannt oder ignoriert. 

Wenn an den Kabeln /Anschlüssen der Batterie gearbeitet wird, darf der Masseanschluss nur als letzter angeklemmt werden !

Zuerst kommen alle Plus-Leitungen dran ! 

Grund: wenn die Masse bereits an der Batterie angeschlossen ist, sind auch alle anderen Metallischen Teile des Fahrzeugs das ebenso. Anders herum gibt es nur Gefahr des Kurzschlusses, wenn das lose Massekabel den Pluspol der Batterie trifft. Die Chance dafür ist weseentlich greinger als für den umgekehrten Fall.

Gruss Tim

Edited by monoguzz
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vor 12 Minuten schrieb monoguzz:

Wenn an den Kabeln /Anschlüssen der Batterie gearbeitet wird, darf der Masseanschluss nur als letzter angeklemmt werden !

Zuerst kommen alle Plus-Leitungen dran ! 

Da gebe ich dir völlig Recht, sowas sollte nicht passieren!!

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Hallo Tim,

danke für den Hinweis. Ich werde mir das merken und in Zukunft immer erst Masse am Schluss anklemmen. Plus habe ich mehr aus Bequemlichkeit abgeklemmt, weil da besser dran zu kommen ist aufgrund von mehr Platz. Ich nenne es nun einfach "ungeschickt auf Grund mangelnder Kenntnis." Aber Strom ist ja auch nicht so meins. Sollte die Batterie wirklich hinüber sein, war's Lehrgeld. Habe sie im ausgebauten Zustand übrigens nochmal gemessen und sie zeigt konstant 10.3 Volt an. Also etwas mehr, als das Multimeter gestern angezeigt hat bevor ich den Motor wieder abgestellt habe. Wenn die tatsächlich hinüber wäre, stünde dort wahrscheinlich eher 0.0 V. Ich werde sehen und berichten.

Lithium-Akkus kann man ausschliesslich mit dafür vorgesehenen Ladegeräten wieder aufladen. Ähnlich wie bei einem Handy-Akku auch. Sobald hier die Läden wieder generell geöffnet haben, werde ich los fahren und mir so etwas kaufen.

 

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Posted (edited)

Tim,

mein Kommentar bzgl. Pech war anders zu verstehen. Er wollte sein neues Multimeter am vermeindlich fahrbereiten Motorrad nur mal antesten. Das er da direkt in einen Heuhaufen gestochen hat, war halt Pech für seinen Test. Corona ist nicht Pech - das läuft unter 'force majeure' (höhere Gewalt) :classic_smile: !

 

Bollergruß,

Blofeld

Edited by Blofeld

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Am 2.5.2020 um 00:32 schrieb monoguzz:

Die Lichtmaschine wurde nach meinen Informationen erst wieder extern angebracht, weil wegen Einspritzung und anderer neuer Verbraucher nicht mehr genügend Leistung auf der KW erzeugt werden konnte. Sie hat ca. 500Watt. Die alte auf der KW brachte es wohl nur auf 200 - 240. In den späten 80ern sind aber am Rotor der alten Lichtmaschine Verbesserungen vorgenommen worden, womit die Ausfälle beseitigt wurden, auch bei den gleichzeitig gebauten BMW-Boxer, wo ja die gleiche Machine drin war. Ich kenne mehrere Leute, die 100000 km und mehr gefahren sind, und den Rotor nie austauschen mussten. Die LMIII müsste eigentlich schon den verbesserten Rotor haben.

Gruss Tim

Ganz genau wurde die Lichtmaschine nicht wegen der höheren Leistung wieder nach oben verlegt. Man wollte das der Motor schmaler baut und ihn damit weiter nach vorne

rücken konnte um ein besseres Handling zu bekommen.

                                                                                                             Carcano

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Kurzes Update.

Der Lichtmaschinenstator ist fachgerecht repariert worden und nun wieder eingebaut. Die gemessene Ladespannung an der Batterie ist 13.3 V bei 4000 Umin. Die Lithiumbatterie ist zum Glück nicht defekt und hat den kleinen Kurzschluss gut überstanden. Und: ich konnte sie ohne teures Ladegerät wieder aufladen! Ich habe einfach vom ausgebauten Gelakku mit dicken Kabeln die Pole mit der Lithiumbatterie verbunden und über Nacht dran gelassen. Am nächsten morgen hatte sie wieder 12.8 Volt. Hab sie dann, nachdem ich die Lichtmaschine fertig montiert hatte, eingebaut. Und der Motor sprang direkt an. Bin seit letzter Woche schon unbeschwerte 300 km gefahren. Wunderbar! :)
Danke ans Forum auch von mir!

Gruess
Ingo

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Ich hätte diese Lademthode keinesfalls angewendet. Tut mir leid das zu sagen, aber ich halte das für Murks. Es ist dabei ein unkontrollierter, eventuell viel zu hoher Ladestrom geflossen, der die Lithiumbatterie vorgeschädigt haben kann. Warum hast du nicht einfach ein Ladegerät verwendet?

Gruss  Tim

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vor 9 Stunden schrieb monoguzz:

Ich hätte diese Lademthode keinesfalls angewendet. Tut mir leid das zu sagen, aber ich halte das für Murks. Es ist dabei ein unkontrollierter, eventuell viel zu hoher Ladestrom geflossen, der die Lithiumbatterie vorgeschädigt haben kann. Warum hast du nicht einfach ein Ladegerät verwendet?

Gruss  Tim

... Naja, er hat halt kein passendes Ladegerät gehabt, wie er oben schreibt !

Bollergruß,

Blofeld

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Ja klar. Und es ist ja auch seine Batterie, nicht meine. 🙂

Gruss  Tim

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vor 22 Stunden schrieb monoguzz:

Ich hätte diese Lademthode keinesfalls angewendet. Tut mir leid das zu sagen, aber ich halte das für Murks. Es ist dabei ein unkontrollierter, eventuell viel zu hoher Ladestrom geflossen, der die Lithiumbatterie vorgeschädigt haben kann. Warum hast du nicht einfach ein Ladegerät verwendet?

Gruss  Tim

Erstens hatte ich tatsächlich kein passendes Ladegerät. Und zweitens hat es doch funktioniert. Ich habe es einfach probiert. Hab nun mal keine Ahnung von Strom. Aber meine Neugier ist gross.

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vor 9 Minuten schrieb lozärn:

Erstens hatte ich tatsächlich kein passendes Ladegerät. Und zweitens hat es doch funktioniert. Ich habe es einfach probiert. Hab nun mal keine Ahnung von Strom. Aber meine Neugier ist gross.

Keep curious!

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Auch ein Spruch: "Selig sind die Unbedarften ..."  😄

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"Unbesonnenheit ist das Charakteristikum der Jugend, Besonnenheit das des Alters und Vorsicht ist der bessere Teil der Tapferkeit ! :classic_smile: "

Cicero

 

 Bollergruß,

Blofeld

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Posted (edited)

Nun, ihr zwei Zitathelden ;)

Ich hab bei der Sache wie folgt überlegt... Die Lichtmaschine lädt sowohl den Gelakku als auch den Lithiumakku. Also können die ja nicht soweit auseinander sein, bezüglich ihrer Leistung. Dann habe ich gesehen, dass der Lithiumakku etwas mehr Ampere hat als der Gelakku. Also habe ich, aus alter Erfahrung heraus, geschlussfolgert (komisches Wort) das der Strom vom Gelakku sicher auch in den Lithiumakku fliesst wenn ich die zwei verbinde. Ist ja wie eine Art Starterbatterie. Da passiert doch auch nichts anderes - in diesem Fall nur langsamer. Und es hat funktioniert. Also hab ich wohl alles richtig gemacht.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und beim Threaderöffner bitte ich um Entschuldigung, dass ich sein Thema so arg strapaziert habe.

Gruess, Ingo

Ich hab auch noch 'nen Spruch: "Das Glück ist mit die Dummen." ;)

Edited by lozärn

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Moin Ingo, 

deine Schlussfolgerungen sind nur bedingt richtig. Erstens haben die Batterien nicht "Ampere(A)", sondern "Ampere Stunden(Ah)". Zweitens unterscheiden sich die verschiedenen Batteriearten unter anderem durch den Ladestrom, den sie "wegstecken" können. Hier sind Li Akkus besonders empfindlich, weshalb es für die Teile besondere Ladegeräte gibt. 

Schliesst du nun zwei Akkus mit unterschiedlichen Ladezuständen zusammen, findet quasi ein ungebremster Potentialausgleich statt, was wirklich fatale Folgen bis hin zum Brand und/oder einer Explosion haben kann.

Tu Dir selber einen Gefallen, und besorg Dir ein passendes Ladegerät, kost nicht die Welt.

LG

Jan

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Ich kann mich nur dem Jan (850-T3) in seinen Ausführungen recht geben und unterstützen .

Es ist gefährlich . Lasst so was sein.

Gruß aus dem Norden

Dirk

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Ich gelobe Besserung. Ein Ladegerät habe ich mittlerweile seit Dienstag auch. Brauche es aber ja zum Glück nicht, weil alles wunderbar funktioniert. Werde das auch nicht wieder so machen. Auch wenn ich nicht verstehe, was da genau passiert. Für Elektrik bin ich einfach nicht empfänglich.

Das nächste Mal gehe ich mit solchen Dingen wieder in eine Werkstatt. Bin froh, dass ich am Stator nicht selbst herum gelötet habe.

Allen ein schönes Wochenende

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vor 18 Stunden schrieb teetrinker17:

Warum der Aufwand? 2-3 Kilo weniger!? Weniger ist besser?

Weil ich mit dem Umbau der Breva noch nicht fertig geworden bin. Aber die Lithium-Batterie soll später unter den Höcker. Dafür ist die Gelbatterie zu wuchtig. Das nur zur Erklärung des WARUM. Ich habe die dann jetzt schon gekauft, weil ich dachte, der Gelakku wäre hinüber. War nämlich ständig leer. Das dies "nur" am Stator der Lichtmaschine lag und diese infolge nicht geladen hat, wusste ich zu dem Zeitpunkt noch nicht (weil ich eben von Strom keine Ahnung habe - Mea Culpa). Aber nun ists wie es ist und ich bin zufrieden.

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