ShadowRap411 Posted 5 hours ago Author Share Posted 5 hours ago vor 10 Minuten schrieb Mel: Als Anfänger unbedingt ein Fahrtraining machen. Das hat mir damals sehr viel gegeben. Angst - aus Unsicherheit ist immer eim schlechter Begleiter! Danach das Buch lesen, welches @Unbekannter Nr.2 empfohlen hat. Ich hätte es nicht besser beschreiben können, aber es hilft sehr die physik hinterm Mopped zu verstehen und hat mich auch nochmal zu einem besseren Fahrer gemacht. Danke! Ja das Buch werde ich mir definitiv noch besorgen 😃 Quote Link to comment Share on other sites More sharing options...
TS_ler Posted 4 hours ago Share Posted 4 hours ago vor 49 Minuten schrieb ShadowRap411: Hallo @Willy B. aus G. ich weiß nicht wann du deinen Führerschein gemacht hast, bzw. wie es mal war, aber ich habe meinen letztes Jahr gemacht und dort musste ich bei den Grundfahraufgaben (Langsamer Slalom, Stop&Go, Ausweichen mit 50km/h) teilweise die "Drück-Technik" anwenden, da legen in Gefahrensituationen zulange dauert und man danach nicht schnell wieder auf Spur kommt. Probiers mal auf einem großen freien Platz aus, wenn du langsam fährst und den Lenker nach rechts lenkst, dann fährst du rechts, aber ab einer Geschwindigkeit von so 30km/h ändert sich das Lenkverhalten und du fährst nach links, wenn du rechts lenkst. (Rechts lenken entspricht links den Lenker zu drücken, also von sich weg zu schieben) Auch bei dem Slalom mit 30km/h in der Fahrschule ist das sehr nützlich gewesen. Hallo, jetzt bringst du aber einiges durcheinander, nämlich das "Drücken" und den Lenkimpuls. Das Drücken (auf die Lenkerenden) ist die Grundtechnik und DAS Mittel beim (langsamen) Slalom-Kurs oder Ausweichen in Gefahrensituationen. Der Lenkimpuls (den Lenker nach vorne schieben oder nach hinten ziehen, damit das Zweirad in Schräglage fällt) ist ein zusätzliches und vor allem elegantes Mittel, das wie du richtig schreibst erst ab ca. 30 km/h funktioniert. Leider wird der Lenkimpuls nicht in jeder Fahrschule gelehrt, aber bei Fahrsicherheits- und Kurventrainings ist die Technik ein Thema. Ich bin ein Fan vom Lenkimpuls...gehört mE dazu und hat mich zum besseren Fahrer gemacht. Grüße Torsten 1 Quote Link to comment Share on other sites More sharing options...
Mel Posted 4 hours ago Share Posted 4 hours ago Drücken ist schon richtig.. ist das Gegenteil vom "Hängenden" fahren. Die Kurve wird natürlich vom Lenkimpuls initiiert, in kombination mit dem drückenden Fahrstil hat man dann ein sehr agiles Mopped. Quote Link to comment Share on other sites More sharing options...
TS_ler Posted 3 hours ago Share Posted 3 hours ago vor 35 Minuten schrieb Mel: Drücken ist schon richtig.. ist das Gegenteil vom "Hängenden" fahren. Die Kurve wird natürlich vom Lenkimpuls initiiert, in kombination mit dem drückenden Fahrstil hat man dann ein sehr agiles Mopped. Genauso ist es...der Lenkimpuls und anschließend das Drücken während der Kurvenfahrt ergänzen sich. Bestes Beispiel enge Kurven/Serpentinen. Ein sehr agiles Mopped wie die V7😉 hilft natürlich, nur ist es als Motorradfahrer besser für die Verkehrssicherheit, die Grundtechniken zu kennen und zu beherrschen Grüße Torsten Quote Link to comment Share on other sites More sharing options...
Sport1100 Posted 3 hours ago Share Posted 3 hours ago (edited) vor einer Stunde schrieb Mel: Drücken ist schon richtig.. ist das Gegenteil vom "Hängenden" fahren. Die Kurve wird natürlich vom Lenkimpuls initiiert, in kombination mit dem drückenden Fahrstil hat man dann ein sehr agiles Mopped. Ne, die Kurve kannst Du auch freihändig fahren, man braucht keinen Lenkimpuls für das Einfahren in eine Kurve. Mit dem Lenkimpuls bringst Du eine Spurveränderung ins Moped, mit welcher Du durch geänderte Balance die Schräglage einleiten und bestimmen kannst. Versucht mal das Moped nur mit Legen und ohne Kraft am Lenker zu fahren, dann erfährt man, wie agil das eigene Motorrad ist und wieviel ich am Lenker mit Drücken, Ziehen, u.s.w. arbeiten muss, um mehr Reserven zu bekommen. Es gibt m.E. keinen besten Fahrstil, man muss diesen an die Situation anpassen und alle Fahrstile beherrschen. Ich muss nochmal ergänzen . . . auch ich fahre natürlich mit Lenkimpuls in die Kurve, weil das einfach mehr Kontrolle gibt - nur denke ich einfach gar nicht mehr darüber nach, es passiert mittlerweile einfach. Edited 3 hours ago by Sport1100 Quote Link to comment Share on other sites More sharing options...
motomaxel Posted 3 hours ago Share Posted 3 hours ago Also ich habe das vor 63 Jahren in der Motorsportgruppe schon so aufcder NSU MAX gemacht, weil ich mit 8 weder richtig lesen noch lenken konnte. Bei langsam da ziehen wi man hin will und bei schneller leicht an der gegenüberliegenden Lenkerseite drücken. Ist wie beim MOTO GP da sieht man es wenn denen das Vorderrad einklappt. Quote Link to comment Share on other sites More sharing options...
Sport1100 Posted 3 hours ago Share Posted 3 hours ago Und jetzt noch ein Beispiel, wann das "Hineinlegen" auf jeden Fall angewendet werden darf: In einer langgezogenen Kurve treten unerwartet Bodenwellen auf, um dann nicht aufzusetzen, ggf. ist es auch dann schon passiert, auf jeden Fall vom Drücken ins Legen wechseln, am besten noch nach innen legen. Dann richtet sich die Maschine auf und die Gefahr des Aushebelns ist gebannt. Quote Link to comment Share on other sites More sharing options...
holger333 Posted 2 hours ago Share Posted 2 hours ago Moin ShadowRap411, ich hoffe Du ließt jetzt nicht jede Antwort hier mit... das kann Dich nur noch mehr irritieren... warte auf das Training und bis dahin fahre gemütlich und umsichtig, oder bis zum Guzzi Kaffee. Gruß Holger Quote Link to comment Share on other sites More sharing options...
BeppeIRL Posted 1 hour ago Share Posted 1 hour ago Nicht durch allzuviel Theorie durcheinander bringen lassen. Es wird viel geschrieben, geredet und auf Video gebannt. Einiges davon (nicht hier) ist purer Quatsch oder sogar richtig gefährlich. Vieles ist sachlich richtig aber schwer verständlich / nicht leicht zu erklären. Das allermeiste aber ist aber schlicht und einfach nicht universell anwendbar sondern situationsabhängig. Wenn du vor jeder Kurve erst noch eine mentale Wandtafel brauchst damit du die jetzt richtige "Methode" kalkulieren kannst hilft dir das auch nicht weiter. Praxis und er"Fahrung" macht den Unterschied. Sicherheitstraining ist bestimmt nicht verkehrt (ich hatte dazu leider noch keine Gelegenheit). Alternativ dazu auf gut bekannter, leerer und sicherer Strecke einfach mal selbst probieren, üben und er"fahren" was die unterschiedlichen Herangehensweisen sind. Nicht um die Rundenzeit zu optimieren sondern einfach um ein Gefühl für das Mopped zu bekommen, was geht und wie's geht. Das immer wieder und mehrmals pro Saison. Man lernt nie aus. Wenn's hart auf hart kommt ist für denken keine Zeit, da muss die "muscle memory" übernehmen. Blickführung halte ich persönlich für das allerwichtigste. Nicht nur wie man richtig in die Kurve rein- und rausschaut und wohin man fährt ...sondern auch zu lernen ständig die Umgebung zu scannen. Vorausschauend fahren, potentielle Risiken erkennen und einordnen und danach Tempo und Positionierung anpassen. Das muss laufend und wie von selbst passieren. Ein mentales Bild habe ich aber bei jeder Fahrt auf dem Motorrad im Kopf und das ist das hier: Diese Geräte sind bei mir im Hinterkopf hinter jeder unübersichtlichen Kurve, Kuppe oder Kreuzung ...auf meiner Fahrbahnseite oder im Gegenverkehr ...und dementsprechend fahre ich 1 Quote Link to comment Share on other sites More sharing options...
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