Jump to content

Sport1100

Members
  • Posts

    392
  • Joined

  • Last visited

  • Days Won

    5

Everything posted by Sport1100

  1. Bei der Mandello gibt es da nix ohne selber Hand anzulegen, bzw. die Säbelsäge auszupaken. Bei der Mandello hat der Kennzeichenhalter folgende Aufgaben: Unterbringung der hinteren Kofferaufnahmen Aufnahme für die Radareinheit, wenn verbaut Aufnahme der hinteren Blinker Spritzschutz vor der Regengischt - was übrigens sehr sehr gut funktioniert Kennzeichenbefestigung Aus optischen Gründen kann man sich das zurechtstutzen und einen Standardhalter mit eigenen Blinkeraufnahmen und Nummernschildbeleuchtung montieren. Es gibt hier im Forum und im Netz Eigenbauten, wo man sich Ideen holen kann.
  2. Dann ist es ja sehr wahrscheinlich, dass der GS Fahrer rückwärtsgerollt ist. GS-Fahrer ist Schuld 😉 Mal ganz im Ernst, was soll das? Frank war doch mit sich und der Situation vollkommen klar. Nur er hat es live und in Farbe selber miterlebt und gesehen. Es ist seine Entscheidung. Ich würde so ein Maleur gerne schnell abhaken und mich wieder um schöne Dinge im Leben kümmern. Es ist keiner Verletzt, Material ist versichert. Den Pin am Rahmen kann man bestimmt richten und ggf. ist noch ne neue Gabelbrücke fällig, das kostet bei Guzzi auch nicht die Welt.
  3. Bei neuen Autos kann das sogar stimmen, dass der Notbremsassistent selber die Vollbremsung auslöst, wenn "das System" eine mögliche Kollision interpretiert. Zum Thema ABS: Bei der V100 ist es so, dass wenn man bei einer Notbremsung voll durchzieht (also wirklich Fuß und Hand bis zum Anschlag und bis zum Stillstand immer weiter Druck halten!), nicht nur das Blockieren, sondern auch das Überschlagen verhindert wird. Ich habe es bei meiner schon ausprobiert, es wirkt schwammig aber wenn man dann nachmisst, dann steht die V100 aus 60km/h nach gut 10 Metern. Nun hat die V85TT KurvenABS und Tracktionsktrolle, aber kein Stabilitätsprogramm. Vermutlich währst Du mit der neuen Stelvio noch zum stehen gekommen. Auf jeden Fall gute Erholung, kann immer mal passieren und ich halte die Daumen, dass es mit der Abwicklung dann doch noch ganz gut läuft.
  4. Das ist doch alles Kunststoff mit einem redundanten Drehpoti drin. Auch hier vermute ich mal einen Montagefehler. Bei mir ist zwischen Griffgummi und Gehäuse, sowie zum Lenkerendengewicht jeweils 4 mm Platz. Entweder Dein Gasgriff klemmt dort, oder die Feder ist im Gehäuse falsch eingehängt / kaputt. Ich würde auch das prüfen lassen. Ansonsten hat sich in diesem Jahr Guzzi ordentlich verbessert, die 2026er Modelle scheinen mit mehr sorgfalt montiert zu werden - man hört eigentlich nur noch was von den 22er, 23er und 24er Modellen.
  5. Bei der S gibt es für mich nix zu verbessern. Pilot Power 6 passt gut zum Moped und ich habe mir noch Foliatec Klarsichtfolie links und rechts im Knieschlussbereich auf den Lack geklebt, damit es da schön hübsch bleibt - ist quasi nicht zu sehen. Zum Thema "worauf man achten soll" gibt es hier schon ein paar Threads, deshalb möchte ich das hier nicht wiederholen, denn nach 35.000 km waren das in meinen Augen alles nur Kleinigkeiten. Das Paket ist richtig gut.
  6. Ich kann das nicht bestätigen . . . Der Grip, den die V100 am Eingang der Kurve auch ohne zu Bremsen auf das Vorderrad bringt, in Verbindung mit dem Grip beim Gasanlegen im Scheitelpunkt ist auf ganz hohem Niveau, vorrausgesetzt man hat einen Sport oder Tourensportreifen drauf. Ich will jetzt hier keine einzelnen Situationen auf Ausfahrten beschreiben, ich kann nur sagen, das folgede Aussagen kamen: Superduke 1299: "Nie und nimmer hat die nur 115 PS, Du bist mir ja bei jedem Kurvenausgang weggefahren!" Speed Tripple RS: "Das ist eine Freude, zu sehen, wie die Mandello vor mir durch die Kurven geht." XR1000M: "Was war dass denn? Normalerweise fährt mir da keiner hinterher." R1M: "Das hat Spaß gemacht." Ich betone nochmal: ". . ., sofern alle bestrebt sind, die Führerscheine zu behalten und ggf. noch eine weitere Tour planen möchte."
  7. Guten Morgen, ich habe nun mit meiner Mandello S fast 35.000 km auf der Uhr und möchte mal Teilen, was in meinen Augen richtig gut ist. Optik: Als ich die ersten Bilder der Mandello gesehen habe, gingen mir diese nicht mehr aus dem Kopf. Egal ob mit oder ohne Koffer, bei der Mandello passt einfach alles zusammen und es gibt nichts und keinen Betrachtungswinkel, wo nicht diese Dynamik und stimmigen Linien zusammen passen. Auch die technischen Komponenten wie Fahrwerk, Beleuchtung, Agregathe und nachtürlich der Motor werden dem Auge auf wunderbare Weise präsentiert. Ich habe bei meiner grünen S noch auf die goldfarbenen Felgen gewechselt, weil diese traumhafen Felden in hell noch viel eindrucksvoller sind. Jedesmal, wenn ich neue Pellen aufziehen lasse und mit den Rädern beim Reifendienst aufschlage werde ich gefragt zu welchem Motorrad denn diese wunderschönen Räder gehören. Beleuchtung: Die Beleuchtung ist das beste, was ich an einem Motorrad im Serienzustand erlebt habe und liegt im Vergleich zu anderen modernen Motorrädern ganz weit vorne. Ich habe es selber erleben dürfen, dass auch ein unbeleuchteter schweizer Pass im Stockdunklen mit der Mandello dank des zweistufigen Kurvenlichts eine wahre Freude sein kann. Oben auf dem Pass durfte ich dann den Sonnenaufgang erleben. Aber auch die Sichtbarkeit der Mandello im Staßenverkehr ist sehr gut. Das TFL im Adlerdesign, welcher eindrucksvoll die Flügel ausbreitet, wenn die Zündung angeht ist schon ein nettes Gimmick :-). Das turbienenartige Rücklicht wurde auch schon von Kumpels sehr gelobt. Vor allem ist es gut sichtbar und das großflächige Bremslicht hinterlässt keinen Fleck auf der Netzhaut, wie es bei anderen laserartigen Bremslichtern von modernen Mopeds oft der Fall ist. Triebwerk: Motor, Kupplung und Getriebe muss man m.E. immer zusammen betrachten, zumal bei der V100 diese Komponenten sehr kompakt sind und in einem Ölkreislauf arbeiten. Meine Mandello S war auf dem Leistungsprüfstand und hat auf Anhieb die ausgewiesene Leistung von 114,7 PS (115 PS sollten es sein) in die Rolle gedrückt. Damit ist schon mal die Leistungsangabe von Guzzi sehr ehrlich. Die Leistung des Motor wird ab 2500 U/min stetig ansteigend abgegeben. Erst am Ende des Drehzahlbandes lässt der Druck nach. Der Drehzahlbegrenzer reagiert sehr weich, kein Rucken oder schlagartiger Lastwechsel, der Motor sagt mir auf charmante Weise -" reicht jetzt!" und dreht mir den Gashahn langsam wieder zu. Die Gänge sind auf die Leistungsabgabe vom Motor sehr sehr gut abgestimmt. Die Höchstgeschwindigkeit wird in der Ebene im 6. Gang erreicht und der Motor dreht dann aus. Es gibt für jede Situation den richtigen Gang, um mehr Leistung und Drehmoment an das Hinterrad zu geben, als wirklich benötigt wird. Darüberhinaus arbeitet das Getriebe sehr definiert, sprich man merkt den Gangwechsel deutlich und auch der Druckpunkt am Schalthebel ist für mich optimal. Die Nasskupplung arbeitet wie sie soll, wer ein 25er Modell hat, wird den Vorteil der Torsionsdämpfer beim Schalten mit Kupplung merken, wer wie ich nahezu ausschließlich mit QuickShifter und Blipper fährt, der merkt da keinen großartigen Unterschied. Fahrwerk: Mit meiner Mandello Shabe ich ja das semiaktive Öhlins-Fahrwerk drin und dass passt einfach. Ich habe mich mit einem Kollegen hingesetzt und da mal ein bisschen ausprobiert, wir sind aber zum Schluss gekommen, dass Guzzi hier ein Setup voreingestellt hat, was irgendwie nicht mehr zu verbessern ist. Die sportliche Automatik-Einstellung lässt die Räder blitzschnell ausfedern, geben aber beim Einfedern viel gegendruck, sprich die Zugstufe ist relativ weich, die Druckstufe schon sportlich fest. Das passt alles Harmonisch zusammen und fühlt sich wie ein Sportler an. Im komfortablen Automatik-Modus ist die Dämpfung deutlich milder, ich nutze diese bei schlechten Wegstrecken und auf längeren (gemütlichen) Autobahnabschnitten. Die beiden manuellen Modi nutze ich nie, hier könnte man sich für eine Rennstrecke ein zugeschnittenes Setup hinterlegen. Ergonomie: Sportlich, aber auch tourentauglich. Es ist halt ein Sport Tourer oder Sport Cruiser. Wer das knackige Fahrwerk nutzt ist mit der serienmäßigen Sitzposition gut bedient. Ich sitze auf der Mandello leicht Richtung Vorderrad geneigt, gerade soviel dass meine Bandscheiben nicht wir ein Jenga-Turm aufeinander gestapelt ausgerichtet sind, aber auch nicht so viel, dass ich permanent Spannung auf der Rückenmuskulatur habe, bzw. mich mit den Händen am Lenker abstützen müsste. Der Kniewinkel ist zwischen Tourer und Sportler. Ich mit 184cm und relativ langen Stelzen fühle mich da richtig wohl. Die Kontrolle über das Motorrad ist immer da und die Mandello reagiert sauber und beherrschbar auf jeglichen Impuls mit Hand, Knie, Fuß und Gesäß. Alle Schalter sind gut erreich- und bedienbar. Fahrleistungen: Meine Mandello erreicht und überschreitet die in den Fahrzeugpapieren angegebene Höchstgeschwindigkeit. Viel wichhtige ist mir aber, dass ich bei meinen Ausfahrten, Touren und Urlauben auf Landstraßen und Pässen gut aufgestellt bin und da macht die Mandello richtig Laune. Sie ist handlich, läuft stabil und ist trotzdem agil. Das zusammenspiel aus Fahrwerk, Ergonomie und Triebwerk passt einfach, jede Zündung im Zylinder wird auf die Straße gebracht. Wenn der Asphalt griffig ist, hebt die Mandello am Kurvenausgang bereits in Schräglage das Vorderrad an, wenn man im Sportmodus und dem richtigen Gang am Kabel zieht. Wo soll es da noch hingehen? Die 115PS und 105nm passen einfach. Auf der Landstraße ist das mehr als genug und ich finde es sau gut, dass Guzzi sich hier nicht von dem allgemeinen Trend beeinflussen lässt. Elektronische Helfer und Ausstattung: Griffheizung habe ich schon mal genutzt, z.B. bei einer Fahrt im Oktober über die Alpen. Stufe 2 von 3 ist für mich da i.O. Sitzheizung gibt es als Extra, habe ich aber nicht. Tempomat funktioniert, nutzte ich auf Autobahnabschnitten, bei Ortsdruchfahrten mit wenig Verkehr und in den Alpen auf den Talstraßen. MIA (Bluetooth & Co.) ist angenehm. Ich habe iPhone und Intercom mit der Mandello verbunden und steuer alles vom Lenker aus. Navi habe ich auch schon mal genutzt, funktioniert alles nach diversen Updates :-). Fahrassistenten sind bei der Mandello sehr harmonisch fast schon unauffällig integriert. Trotzdem merkt man sie, wenn man es übertreibt. Die Eingriffe sind immer sehr harmonisch und selbst in der Sportlichsten Einstellung auf Stabilität ausgelegt. Ein Beispiel: Ich habe mit meiner alten Sport1100 durch ambitionierte Zurückschalten und Betätigung der Fußbremse das Motorrad vor der Kurve eindrehen lassen. Dies lässt das Stabilitätsprogramm der V100 nicht zu, die Mandello bleibt immer in der Spur. Nur wenn in der Kurve auf einmal Sand, Öl, Kies oder was auch immer ist, dann reagieren die Systeme deutlich und verhindern das Schlimmste - sofern man nicht schon vorher auf der letzten Rille unterwegs war. Und dass funktioniert auch bei relativ geringen Geschwindigkeiten. Ich bin z.B. dieses Jahr in eine relativ leichte linkskurve eingefahren mit ca. 40 km/h. Dabei habe ich schotter auf der Fahrbahn übersehen und nach kurzem Vorderradrutscher kam das Hinterrad so heftig, dass ich mit der linken Fußraste aufgesetzt bin und such die Mandello im 45° Winkel zur Fahrtrichtung befand. Keine 1/10 Sekunde später, war die Mandello wieder aufrecht und in Fahrtrichtung. Das Ganze ging so schnell, dass der Hintermann gar nix mitbekommen hatte, sich nur über den Funkenflug und die plötzliche Staubentwicklung wunderte. Bei mir im Display blinkte es noch eine Sekunde nach. - Danke Guzzi 🙂 Wartbarkeit: Die Inspektionen fallen im Vergleich zur anderen Herstellern und Modellen nicht aus dem Rahmen, sind eher günstiger. 12.000 km Wartungsintervalle sind vollkommen i.O. und alle 24.000 die Ventile kontrollieren / Einstellen auch. Ich habe bei einem Guzziservice für die große 24.000er incl. zwei neuer Reifen mit Montage 932,00 Euro bezahlt, das finde ich absolut i.O. Auch für Schrauber ist Mandello gut zu handhaben. Die Airbox ist unter einem mit vier schrauben befestigtem Deckel, die Einfüllstutzen und Drainageschrauben für Öl und Wasser sind ohne demontage von Verkleidungen erreichbar und die Batterie ist unter der gesteckten Sitzbank nach dem lösen von zwei Inbusschrauben in einer Minute erreichbar. Zündkerzen und Zündspulen sind auch unter zwei Kunststoffhauben, die jeweils mit einer Schraube gesichert sind, erreichbar. Selbst das Einstellen der Ventile ist (wenn man mal von der übertriebenen Vorgabe im Servciemanual absieht) kein Problem, da die Schims nach dem rausnehmen der Schlepphebel erreichbar sind. Demontage vom Vorderrad ist standard und beim Hinterrad benötigt man für die Zentralmutter eine 65er 12zahn-Nuss, einen langen Hebel und einen Drehmomentschlüssel der 330nm kann. Wenn man das hat, braucht man für Ein- uns Ausbau vom Hinterrad 5 Minuten, da der Endtopf mit zwei Schrauben sehr easy gelöst werden und kratzfrei abgelegt werden muss. Anlasser und Kupplung sind ohne weitere Demontagen errreichbar, nur die Lichtmaschine sitzt zwischen den Zylindern und da ist ein wenig mehr Schraubarbeit angesagt, wenn man da mal dran müsste. Auch bei der Wartbarkeit ist die Mandello ganz weit vorne. Die Mandello S ist wie für mich gemacht. Auf gemeinschaftlichen Touren habe ich noch nicht erlebt, dass ich mit der Mandello S mich in irgendeiner Art gehetzt gefühlt habe. Selbst bei flotten Ausfahrten mit 200 PS Supersportlern fährt man bequem auf der Landstraße mit, sofern alle bestrebt sind, die Führerscheine zu behalten und ggf. noch eine weitere Tour planen möchte.
  8. Ich habe auch schon öfters erlebt, dass sich jemand in einer Rechtskurve massiv verschätzt und mit Untersteuern in die Gegenfahrbahn rutscht. Vor Jahren habe ich das live miterlebt, wie vor uns ein Landrover viel zu schnell in eine rechtskurve fährt und in den Gegenverkehr rutscht, der entgegenkommende Motorradfahrer ist ausgewichen und im Graben gelandet - hat sich gottseidank nix getan. Der Landrover ist abgehauen, die Kennzeichen aufgrund des Drecks nicht lesbar und obwohl wir nach kurzer Denkpause hinter ihm her sind, haben wir ihn nicht mehr gefunden. Der wird über den nächsten Acker abgehauen sein.
  9. Ja, aber diese Zeiten sind vorbei. Ich kenne drei Menschen, die 40 Jahre unfallfrei gefahren sind und jetzt knallt es 3 mal im Jahr. 40 Jahre lang haben die anderen gut aufgepasst.
  10. Und wenn Dir dann der Gegenverkehr noch entgegen kommt, wirst Du auf der eigenen Fahrbahn rasiert.
  11. Eigentlich könnte Guzzi auf die Mopeds 10 Jahre Garantie geben, denn nach 3 Jahren ist ja ausser Wartung und Verschleißteile nix mehr an den Mopeds zu tun.
  12. Oh ja, anfang des Jahres erst wieder im Bergischen erlebt, blinkt sogar rechts, fährt an den rechten Fahrbahnrand, wird langsamer, alles deutet darauf hin, das der Verkehrsteilnehmer anhalten möchte, nur der Kopf des Fahrers / der Fahrerin richtete sich auf die Einfahrt auf der linken Seite. Ich hatte eine Gruppe im Schlepptau und natürlich bog der rote Polo links ab in die Einfahrt. Die Anderen haben gefragt, woher ich wusste, dass die links in die Einfahrt will? Ich habe nur gesagt, dass die Bewegungen des Fahrers nicht zu den Anzeichen des Fahrzeug gepasst haben, deshalb habe ich verzögert, abgewartet und bin beim Abbiegevorgang rechts vorbei gefahren. Normalerweise halten an dieser Stelle in dem kleinen Dorf auch viele Autofahrer an, um Motorradfahrer passieren zu lassen - danach folgt eine sehr schöne und beliebte Motorradstrecke.
  13. Heute nach langer Zeit mal wieder im Berufsverkehr zur Urlaubszeit ins Rechenzentrum gefahren. Eigentlich nicht viel Verkehr, aber es war gruselig. Ein Verkehrsteilnehmer ohne zu Blinken von der 2. Spur im Kreuz Hilden direkt mitten in die Verzögerungspur eingebogen, gerade noch den Unfall vermieden. Später dann 6 weiße Kastenwagen hatten sich auf der A3 in der Wolle, überholten sich gegenseitig 3 spurig rechts und bremsten sich gegenseitig auf der linken Spur dann wieder aus, bis der eigentlich mit 130 km/h fließende Verkehr, denn um 6:00 Uhr war eigentlich nix los auf der A3 . . . fast bis zum Stillstand kam. Einige Verkehrsteilnehmer sind dann über den Standstreifen vorbei, habe mich dann angeschlossen. Auf dem Rückweg wurden sich zwei im Kreuz Heumar beim Reisverschluss nicht einig und mussten mal eben anhalten, um das auszudiskutieren. Ich stand dahinter und konnte leider nix verstehen. Vor dem Flughafen Köln-Bonn dann fast wie üblich, 3 "Pannenfahrzeuge" auf dem Standstreifen. Dann hat sich die anzahl der Mittelspurschleicher offenbar verzehnfacht. Diverse LKW waren auf der rechten Spur schneller. Ein weiterer Mittelspurschleicher hatte es nicht mitbekommen, dass die linke Spur endet, als sich vor und hinter ihm ein Fahrzeug einfädelte wurde es ihm zu Eng und statt auf die Rechte Spur zu wechseln wurde erstmal auf 50 km/h abgebremst, dann das Smartphone weggelegt, geschaut und endlich mal auf die freie rechte Spur gewechselt. Ich mag Autobahn nicht, aber aufgrund des Wetters habe ich mich heute für die Blechdose und die AB entschieden, sonst fahre ich mit der Guzzi über Land ins Büro.
  14. Das geht mir genauso und ich wurde auf einer kurvigen Landstraße von einem geschätzt 20 Jahre jüngeren Fahrer einer KTM 1290 Super Duke angesprochen, was mein "Hobel", also meine V100S denn für Leistung hätte, er wäre da nicht hinterher gekommen. Das war bei mir auch bei weitem nicht letzte Rille und ich konnte nur sagen, dass die V100S die Leistung eben voll auf den Asphalt bringt und vor allen viel Feedback gibt. Schätze das wird bei der Stelvio V100 wohl nicht anders sein. Es gibt m.E. keine Fahrberichte, welche die Stelvio oder Mandello wirklich richtig einschätzen. Ich finde das V100-Triebwerk sehr sehr gelungen, der V2 gibt die Leistung sehr harmonisch ab, wie vom Gummiband gezogen und die Gänge haben immer perfekten Anschluss und sind genaud da, wo sie sein sollten. Ich denke die Ingeneure haben da viel Zeit auf der Teststrecke in Mandello verbracht.
  15. Quiken? Kam das vom Soziussitz? Ich fahre die V100S und egal ob QS oder Kupplung, quiken tut da bei mir nix. Trotzdem möchte ich Dich auch hier darauf hinweisen, dass der V100 Motor zwar niedrige Drehzahlen abkann, er sich aber oberhalb von 4.000 U/min wohler fühlt und über 4.500 U/min erst sparsam wird. Früh schalten solltest Du Dir beim V100 Motor eher verkneifen, auf der Landstraße reicht es, bis max. in den 4. Gang zu schalten. Der V100 Motor hat nicht, wie ich erst gestern wieder auf einem Motorradtreffen gehört habe, zu wenig Leistung und Drehmoment, der Motor und Getriebe ist perfekt, um allen Lagen im Straßenverkehr gerecht zu werden und um richtig richtig Spaß dabei zu haben.
  16. Ja, hier gibt es sogar Selbstmordrampen die im Fließenden Verkehr enden und viel "Bergabpassagen" um Fahrradbremsen an das Limit zu bringen.
  17. Naja, Radfahrer ist ja ein ganz eigenes Thema. In letzter Zeit sehe ich auch mehr Radfahrer im Straßengraben liegen als Motorradfahrer. Die Statistik sagt, dass 17 mal so viele Motorradfahrer tötlich verunglücken, wie Radfahrer. Wenn ich mir allerdings die Zahlen von 2025 anschaue, dann sind es 482 Tödliche Motorradunfälle und 468 tödliche Fahrradunfälle. Ich kann da aktuell nicht mehr das 17-fache draus ableiten. Es ist schon wahr, das viele ungeübte Fahrradfahrer jetzt mit Akku unterwegs sind, dazu noch unzureichende Schutzkleidung - und es werden immer mehr. Die hälfte meiner unangenehmen Situationen auf der Landstraße sind durch unachtsame und rücksichtlose Radfahrer entstanden, sei es an Einmündungen, wo ohne zu bremsen oder zu schauen einfach auf die Bundesstraße eingeboten wird, sei es Gruppen, die ein Rennen auf öffentlicher Straße fahren und somit andere Verkehrsteilnehmer behindern, diverse rote Ampeln schon überfahren und und und . . .
  18. Gut das es hinter der Kurve war. Mir kam in einer Rechtskurve erst vor ein paar Wochen ein Doge RAM (die drei Buchstaben waren schön auf Augenhöhe) auf meiner Fahrbahn recht flott entgeten, der in dieser Kurve eine Gruppe von 6 Radfahrern überholte, die zu Zweit neben einander fuhren. Ich musste in Schräglage nach rechts auf den Grünstreifen und konnte erst dort aufrichten, um den Zusammenstoß zu vermeiden. Solche absolut irrsinnigen Situationen häufen sich immer mehr. Vor zwei Wochen bin ich morgens um 5:30 Uhr mit der Mandello zur Arbeit gefahren, in der Stadt auch nach einer Rechtskurve und dann gerader freier Blick auf 500 Meter, startet wie aus dem Nichts vom Parkstreifen gegenüber ein weißer Lieferwagen ohne Blinker, ohne Licht aus einer Parklücke direkt einen U-Turn. Gut dass der Bordstein flach war. 5 bis 10 Meter zur Reaktion aus 50 km/h lassen da nicht viel Spielraum. Letztes Jahr auch in der Stadt: Ich war auf der vorfahrtsberechtigten Straße unterwegs, von Links mündet eine Stoppstraße ein. Als ich mich der Kreuzung nähere, kommt ein Vito aus dieser Einmündung und will rechts ab, also mir entgegen. Er war aber so schnell, dass er die Fuhre nicht auf seiner Fahrbahn halten konnte. Ich war dann sehr weit rechts, als ich auf Höhe dieser Einmündung war, als von Links ein E-Bike-Fahrer mit über 80 km/h versuchte, auf die Hauptstraße in meine Richtung einzubiegen. Ich habe ihn um einen knappen Meter verfehlt, er hat es dann nicht geschafft und ist über den Bürgersteig in das Geländer zum Bahngelände eingeschlagen, zwei meter neben mir ca. 5 - 8 Meter samt E-Bike oben auf dem Geländer neben mir hergerutscht und ist dann leider die 10 Meter richtung Bahngelände abgestürzt und später verstorben. Wie ich später bei der Polizeivernehmung erfuhr, sind ihm bei der langen Gefällestrecke die Bremsen durchgegangen und er konnte nicht mehr stoppen. Ich könnte vermutlich noch eine komplette Seite weiter schreiben, trotzdem genieße ich jeden Meter auf zwei Rädern und bin froh, dass ich immer wieder mal meine eigenen Grenzenn kurz auslote, damit ich wenigstens weis, mit vieviel Reserve ich gerade unterwegs bin. Im Straßenverkehr immer schön vorrausschauend fahren, nicht blind in Kurven und die persönlichen Grenzen müssen bekannt sein, damit man die eigene Reserve einschätzen kann.
  19. Ich habe vor ein paar Wochen einen Herrn in meinem Alter getroffen, dessen Vater hat mit mitte 80 mangels Beweglichkeit aufgegeben. Der Vater fährt jetzt mit seiner Panigale V4 nur noch mit dem Bulli zu den Rennstrecken Europas und fährt ausschließlich Renne. - Auch eine Alternative.
  20. Gab es nicht auch hier im Forum den Spruch: "Man hört nicht auf Motorrad zu fahren weil man alt wird, sondern man wird alt weil man mit dem Motorradfahren aufhört." Jemandem der von Sport- oder Supersportmotorrädern umsteigen will, dem würde ich aus dem Hause Guzzi ganz klar die V100 Mandello S empfehlen. Ich habe es auch so gemacht und auch andere Guzzi Probe gefahren. Eine V85TT oder alte Stelvio würde mich da nicht glücklich machen.
  21. Die Drehung vom Kopf ist beim gesunden Menschen auf 80 bis 90 Gard begrenzt. Die Augen erhöhen den Winkel noch ein bisschen. Für einen korrekten Schulterblick muss auch der Oberkörper weiter gedreht werden, vor allem bei spitzen Einmündungswinkeln. Bei einem Sportmotorrad geht das m.E. nur, wenn man überdurchschnittlich beweglich ist, oder eine Hand vom Lenker lässt. Bei mir ist es z.B. auch davon abhängig, welche Schutzkleidung und welchen Helm ich trage. Mit Schubert komme ich z.B. gar nicht klar, dafür ist mein Hals einfach zu kurz, der Schubert kollidierte immer mit dem Schulterpolster und hat den Drehwinkel von meinem Kopf zu sehr beeinträchtigt, vor allem beim Stummellenker, wo der Kopf in normalerposition ja nach vorne gestreckt ist. Bin halt kein Rins 😉. Ich dachte auch, ich würde meine Sport1100 mit ins Grab nehmen, dass war es mir dann doch nicht Wert, deshalb ist es seit 2023 eine V100 Mandello S. Wollte die Sport1100 zunächst ins Wohnzimmer stellen - glaube aber, das hätte keine wirklich positive Wirkung auf mich gehabt.
  22. Ich nutze nahezu ausschließlich den QS, mit Kupplung ist es mir zu kanllig und wenn ich keinen QS hätte, würde ich auch ohne Kuppeln schalten. Kuppeln tue ich bei Stop and Go und wenn die Verkehrssituation kein flüssiges Fahren gestattet. Auch meine 81er Yamaha fahre ich ohne zu Kuppeln, die Funktion des QS übernimmt dann meine rechte Hand. Für mich ist bei der V100S das Schalten mit QS das normale Schalten. 🙂 Ob das auch beim Schalten mit Einsatz der Kupplung auftreten würde, kann ich nicht sagen, dazu tue ich das einfach viel zu selten.
  23. Elektronisch schließe ich aus, der Gangwechsel ist ein rein mechanisches Thema. Der Quickshifter sorgt nur für die Drehzahlanpassung. Im Mia wird der Gangwechsel vom 3. in den 2. normal protokolliert. Leider wird im Steuergerät kein Fehler geworfen, wenn ein Gangwechesel ohne Impuls vom QS-Sensor erfolgt. Deshalb ist das trotz modernen Steuergeräten leider nicht nachweisbar.
  24. Ich gehe davon aus, dass es vermutlich deutlich öfter passiert, dass die Schaltwalze über die Arretierung vom 3. Gang beim Runterschalten vom 4. hinausläuft und somit in einem undefinierten Zustand zwischen 3. und 2. Gang steht. Mal rutscht es dann wieder in den 3. Gang - davon merkt man nix, hin und wieder aber mal in den 2. und das merkt man dann sehr deutlich. Dein Argument ist natürlich auch das Argument von Piaggio - dass sie sich das nicht vorstellen können. Ich kann nur sagen, dass ich mir habe schon ganz viel nicht vorstellen können und es war dann doch so. Blöd ist halt, dass man für eine Analyse das halbe Moped zerlegen muss und dafür gab es bislang keine Freigabe für den Service-Partner von Guzzi. Ich fahre damit sehr unbeschwert und im Verhältnis hatte ich 33.000 super geile Fahrkilometer und zusammengerechnet waren 75 Meter nicht so doll.
  25. So mache ich es auch, bei sehr spitzen Winkeln rutsche ich sogar vor dem Anhalten mit dem Hintern nach rechts, um auch die Hüfte in die Richtung zu drehen, dann geht das schon. Schulterblick sollte schon noch möglich sein. War bei mir auch ein Grund, warum ich keine Supersportler mehr fahre, denn mit dem tiefen Stummel wäre ein ordnungsgemäßer Schulterblick nur noch freihändig möglich gewesen. Grundsätzlich gibt es aber auch Einmündungen, hier im Tal fallen mir gleich zwei ein, da war es schon in jungen Jahren schwer, den Schulterblick zu machen, so spitz führten die Straßen zusammen.
×
×
  • Create New...