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aus einem langen Motorradleben...


holger333

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Meiner Treu, das sind ja ganz schön viele Möppis! Da stehe ich noch ganz am Anfang. :) Aber ich weiss schon jetzt dass ich Probleme haben werde, mich von Maschinen wieder zu trennen. Wie macht man das? Gut, meinerseits stecke ich über Jahre zig Stunden (muss halt nebenher) in den Wiederaufbau von alten Maschinen, habe noch keine neu gekauft, und besitze auch nur ein einzelnes moderneres Exemplar (sonst sind alle Maschinen älter als ich). Ist vielleicht etwas anders als wenn man sich aktuelle Motorräder kauft...aber heutige Modelle bewegen mich einfach nicht einen Bruchteil wie die Maschinen die Holger hier uns zeigt.

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Dieses Problem mit Maschine kaufen, komplett überholen und dann wieder verkaufen...WOLLEN... kenne ich auch. Ich hatte zu meinen besten Zeiten in den späten 80ern und 90ern 13 Motorräder in meiner Garage stehen. Insgesamt sind es aber einige mehr gewesen. Das mit der Trennung von den Maschinen ging dann mit der Trennung von meiner damaligen Frau einher, weil unser Haus verkauft wurde. Also sieh zu, daß Du die Motorräder lieber behälst... 😉👍 Übrigens kann ich mit den heutigen Maschinen auch nicht mehr so recht was anfangen. Der größte Teil gefällt mich schon rein optisch nicht mehr, was mir übrigens mit Uhren ähnlich geht. Und zum anderen kann man bei fast allen Modellen ohne iregendwelche Diagnosegeräte kaum noch was machen, weil Elektronik. Von den rein mechanischen Arbeiten mal abgesehen.

@ Holger:

Bischem war auch mal zwei Jahre mein Wohnort, habe mich dort damals sehr wohl gefühlt. Ich bin dort gelandet, nachdem die 13 Motorräder verkauft waren... siehe oben... 😏

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vor 2 Stunden schrieb roeme:

Wie macht man das?

Eigentlich ganz einfach...die verkaufst, um wieder eine andere (vielleicht ältere Maschine) zu kaufen. Dann ist es relativ einfach (vom Kopf her)

Ich hatte mal eine Zephyr von 1994. Für die einen schon eine alte Maschine, für die Oldtimerfreaks (wie ich) eher eine neuere Maschine. Die wollte ich eigentlich nie verkaufen,  weil die noch ein richtiges Retrobike (und nicht nur ein Pseudo-Retro wie heutzutage)  ist. Verkauft habe ich sie dann doch, um mir eine 76er R75 zu kaufen. Das lief ganz ohne Tränen ab ;)

Nur eines sollte man nicht machen...ein Motorrad zu verkaufen, ohne den Erlös direkt wieder ins Hobby zu stecken. Also z.B. verkaufen, um der Frau den Wunsch nach einer neuen Küche zu erfüllen...das würdest du dir nie verzeihen ;)

 

Edited by Gexx
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Haha, nee, da sind wir aus anderem Holz geschnitzt; wir finanzieren unsere Hobbies selbst und in der Küche stehen wir eh immer zu zweit - und da bin ich sogar eher noch derjenige der lieber noch ne' weitere Maschine anschafft als "och kann man doch kurz von Hand schnippeln..." ;)

Um bei den Maschinen zu bleiben; ich hab' drum eher das Problem dass erstens mein Platz etwas begrenzt ist, Sweet spot ist so bei 4-5 Maschinen. Aber auch realistisch gsehen muss man festhalten dass ich nur ein Hinterteil besitze. Und was mir mein Vater damals eingetrichtert hat, und ich mittlerweile auch selber erfuhr; was Möppis nicht mögen ist zu lange unbewegt rumstehen! (Ausserdem sind Fahrzeuge zum fahren da, nicht bloss zum angucken).

Tjo, und dann hab' ich...

- meine allererste Maschine: das geht irgendwie wie nicht die loszuwerden. mir scheint auch gefühlt fast jeder Motorradfahrer weint seiner ersten nach...
- die Maschine die als erste selbst revidiert hab' (war als Ersatzteillager gedacht, bracht es dann doch nicht über's Herz)...auch ans Herz gewachsen
- meine V7-Racer, eine moderne Euro4(3?) an der man halt doch noch rumschrauben kann, ausserdem die schönste im Stall nach dem sanften Umbau...kann auch nicht raus
- die V65C für's gemütliche rumtuckern mit Dame&Hund - ok, die könnte evtl. durch ne California ersetzt werden oder so, aber irgendwie gefällt mir halt die Grösse.
- dann noch ne '81er Honda CB650 die ich wirklich nur zum Wiederaufbereiten vom Bruder abgekauft habe, jetzt aber doch ganz spassig finde...

Da bleibt nicht mehr viel Manövriermasse! Aber ich glaub ich befolge deinen Rat @Gexx, und werde einfach nur ersetzen wenn ich was "besseres" finde.

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Moin,

als Belohnung für meine Recherchen habe ich heute wohl eine Gedankenübertragung erlebt:

der damalige Käufer meiner ehemaligen Norton Commando Fastback hat mir heute 3 tolle Foto`s vom aktuellen Zustand gesendet.

Mir wurde richtig warm um`s Herz:

15 Jahre liegen dazwischen...

Gruß

Holger

Norton Coammndo Fastback nach 15 Jahren.jpeg

Norton Commando fastback nach 15 jahren1.jpeg

Norton Commando Fastback nach 15 Jahren2.jpeg

20220508_185633.jpg

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Moin Franjes,

Danke auch Dir, das ich Dein Interesse für die schöne Motorradzeit öffnen konnte.

Gruß

Holger

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  • 2 years later...

Moin,

als Moto Guzzi Fahrer seit 1972 habe ich auch immer mal was anderes probiert, gekauft und gefahren.

mehr Guzzista geht ja kaum 😇🥰, denn ohne Moto Guzzi war ich nie in all den Jahren.

(aber nicht nur eingleisig, engstirnig geblieben)

Viele Jahre NORTON mit größter Hingabe und Begeisterung: der schönste TON ist ein NORTON 🥰

und andere tolle Engländer wie Triumph und BSA gefahren..

In den 80ern ja einige neue Harleys gefahren (nicht Indian, die gab es damals nicht...und ich habe lieber das Original gefahren)

Später dann auch die "nebligen"  und hörbaren 2-takter gefahren, 350er und 750er 3-Zylinder Kawasaki,

ja genau die, die ich in meiner Jugend nicht hatte 😇

 

Eine neue Guzzi in 1972, die V7 750 Special...eben extra KEINE Bmw gekauft.

Die Vorurteile gegenüber den BMW Besitzern waren auch teilentscheidend...

eben Besitzer, die neben ihrem 5er PKW ein BMW Motorrad haben müssen, natürlich Vollausstattung;

alle Jahre die Neueste... Zahnärzte, Rechtsanwälte, eine besondere Klientel.

Aber es gibt auch darunter richtige Motorradfahrer, die man über die Jahre erlebte und traf.

manchmal lockerer, als manch ein Guzzi Fahrer hier aus dem Forum 😂

 

In meinem Berufsleben war ich auch einige Jahre bei Land Rover, Rover, MG unterwegs, dann wurden "wir" von BMW übernommen.

Da ging ich über zu meinem Hobby und war die Jahre bis zur Rente bei bmw motorrad.

So "musste" ich dann ja meine Dienstmotorräder und Dienstautos von BMW fahren... hätte ich nie erwünscht.

 

In meiner Freizeit oder Urlaube blieb ich auf Moto Guzzi und die Jahre besonders auf Norton, bis zu meiner Norton F1 Sport, der Rotary.

Da ließ ich das BMW Dienstbike in der Garage warten...

 

Nun sind viele Jahre vergangen...

also zog ich mir die Angebote aus dem Internet rein... Winterblues 😇

nun ist eine BMW GS1200 aus 2004 bei mir eingezogen.

Vom Erstbesitzer, der sie jedes Jahr zum BMW Service brachte, alle Inspektionen und Arbeitsumfänge dabei.

Vor 2 Jahren ein komplettes Touratech Fahrwerk eingebaut. km über 100.000... aber läuft super und braucht kein Öl...

mit kompletten Koffersystem und Topcase alles orig. BMW.

Im Dezember inseriert, da wo keiner ein Motorrad kauft...

nette Telefonate, Video Call mit Begehung der BMW, gute Infos per Email... alles passte.

im März mit dem Zug runter nach Landshut gefahren... das viele Umsteigen war einziger Stress.

Übergabe mit Kaffee und Kuchen und sehr nette Gespräche.

so richtig gewollte hatte ich sie nicht...

aber zu dem Preis, wo wir uns handelseinig wurden, kann ich ein paar Jahre umsonst fahren...

 

Zuerst einmal die Optik, die Kosmetik vorgenommen. technisch ist alles auf der Reihe, kein Wartungsstau.

Anbei die Fotos vom beginn des Kaufs und nach und nach die Fotos von heute.

Einen Wunderlich Sitz und einen ZARD eingekauft, jetzt sitzt alles perfekt und klingt super.

 

Vom Fahren gegenüber der V85TT und einer GS1200:

obwohl sie nur geringfügig schwerer ist, ist sie gewaltiger und höher, besonders beim rangieren spürt und braucht man mehr Kräfte für die BMW.

Die Guzzi ist für meine Größe von 170 cm ideal, für eine GS sollte man 5-10cm größer sein...

daher war der niedrige Sitz notwendig. Dann passt es.

Natürlich gehen 1200ccm unten rum, mit geringen Drehzahlen massiver los,

aber mit einer V85TT kann man frecher fahren und im Winkelverlauf von Kurven und Pässen die Leichtigkeit

einsetzen...wenn ich den V85TT Motor ordentlich drehen lasse, da fährt eine GS keineswegs davon, eher umgekehrt....

zumindest auf Pässen wie dem Splügen.

Für die besonders "schweren 100 kg plus Männiken" und auch dem Fahren zu zweit ist die GS passender,

jedoch meine 80kg sind für eine V85TT das Richtige.

 

Wenn man beide vergleicht und fährt, versteht man auch den Erfolg der V85TT...

leider nur in Maßen, denn von Moto Guzzi gibt es immer weniger Vertragshändler und auch einige neue, die kaum Ahnung haben...

Was BMW natürlich besser macht ist der starke Vertrieb, die Vertragshändler und die Niederlassungen...wo immer man ist.

und durch die hohe Bestandsmenge muss man nicht unbedingt neue Teile kaufen, sondern es gibt unzählige Teilehändler und private Angebote.

 

Mal sehen wie lange die GS bei mir bleibt, auf keinen Fall geht eine Moto Guzzi dafür weg 🥰

Gruß

Holger

 

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Edited by holger333
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Mensch Holger, etwas kurz der Bericht😉

ich finds jut, auch wenn ich kein GS-ler bin. Trotzdem viel Motorrad für überschaubares Geld👍

Allzeit gute Fahrt mit dem Hochbeiner/Boxer ☘️ 

Grüße Torsten 

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Danke Torsten,

ja und noch ein paar Gedanken hatte ich zuvor.

Suchte schon seit längerem nach einer Stelvio, der 1200er.

Hatte auch immer wieder welche in Mandello fotografiert und angesehen und auch mit deren Besitzern gesprochen.

Natürlich gefällt mir eine Stelvio1200 von der Optik und Machart viel besser als eine GS;

aber ich habe diese Motoren in meiner GRISO, fahre ja mein California Gespann...

was mich jedoch vom Kauf abhielt war das Gewicht und der Sitzhöhe.

Die 260 kg sind mir einfach zu viel, fahre ja nicht nur, sondern rangiere auch auf meinem Hof und in meiner Garage.

Dann kommt aber noch hinzu, die STELVIO MUSS umgebaut sein, Rollengelagert...sonst droht Motorschaden auf Raten...

Daher habe ich auch bewusst eine der ersten GS gekauft, die vom Gewicht fahrfertig 225 kg wiegt,

sogar etwas leichter ist, als die V85TT mit 230 kg... jedoch durch die Bauhöhe schwerer zu rangieren.

Da ich sowieso "zu viele" Mopeds fahre/habe, sollte diese GS Ergänzung mal wieder verkauft werden...wann auch immer,

und beim EK Preis werde ich nichts verlieren.

eine Trennung von einer weiteren Guzzi fällt mir immer schwerer 😇

Gruß

Holger

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Edited by holger333
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Hallo Holger, du hast eine interessante Beschreibung zu dem Unterschied der GS zur V85 TT gemacht. Während meiner Probefahrt beim Händler mit der V85 habe ich die 1200 er GS meines anwesenden Freundes gefahren, um den Unterschied zu kennen. Mir ging es genauso: zu hoch (ich bin 1,83), zu schwer und zu mächtig. Daher fahre ich die V85TT sehr gerne, auch wenn eine gebrauchte GS billiger gewesen wäre. Den richtig guten Sound bietet aber eher meine Mille, auch wenn sie schwerer zu fahren ist. Es ist gut, markenoffen zu sein, auch wenn uns die Guzzi‘s am ehesten emotional abholen.

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vor 4 Stunden schrieb holger333:

Danke Torsten,

ja und noch ein paar Gedanken hatte ich zuvor.

Suchte schon seit längerem nach einer Stelvio, der 1200er.

Hatte auch immer wieder welche in Mandello fotografiert und angesehen und auch mit deren Besitzern gesprochen.

Natürlich gefällt mir eine Stelvio1200 von der Optik und Machart viel besser als eine GS;

aber ich habe diese Motoren in meiner GRISO, fahre ja mein California Gespann...

was mich jedoch vom Kauf abhielt war das Gewicht und der Sitzhöhe.

Die 260 kg sind mir einfach zu viel, fahre ja nicht nur, sondern rangiere auch auf meinem Hof und in meiner Garage.

Daher habe ich auch bewusst eine der ersten GS gekauft, die vom Gewicht fahrfertig 225 kg wiegt,

sogar etwas leichter ist, als die V85TT mit 230 kg... jedoch durch die Bauhöhe schwerer zu rangieren.

Da ich sowieso "zu viele" Mopeds fahre/habe, sollte diese GS Ergänzung mal wieder verkauft werden...wann auch immer,

und beim EK Preis werde ich nichts verlieren.

eine Trennung von einer weiteren Guzzi fällt mir immer schwerer 😇

Gruß

Holger

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Ciao 

Tatsächlich schaue ich auch nach einer 1200er Stelvio. Ist mir eigentlich auch zu schwer. Allerdings würde meine Frau auch gerne mal mit mir und dem Motorrad nach Italien in den Urlaub. Vorraussetzung ist das sie sehr gut sitzen kann. Mit meiner V85 ist das für mich ausgeschlossen. Hat auch zu wenig Leistung für zwei Personen und Gepäck. Die Stelvio wäre bei mir ein reines Reisemotorrad für zwei Personen. Preislich sind die mit Koffer und guter Ausstattung schon sehr günstig. Sind die 260 kg fahrfertig mit Benzin? Probleme über Probleme....

Gruß Boris 

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Moin Boris,

die rund 260 kg sind fahrfertig, aber es gibt noch die Stelvio 1200 NTX nochmal rund 10-12 kg schwerer.

Jedoch wenn Du die 180 cm erreichst und für 2 Personen, ist die ideal und ja, die Preise zur Zeit passen.

Stehen oftmals lange im Netz, weil die Preise noch zu hoch sind...

aber für Käufer eine gute Chance den Preis noch zu drücken.

3500-4500 Euro ist ein marktgerechter Preis...

nur aufpassen: das sie auf Rollenstößel umgebaut ist...im Zweifel oder wenn das nicht belegt wird:

FINGER WEG

der Umbau kostet heute weit über 2000 Euro und die Teile sind dafür kaum noch verfügbar.

DAS ist auch der Hauptgrund, warum viele-zu recht- nicht rangehen.

HIER ist eine, umgebaut auf Rollenstößel in einem guten Zustand, der Motor läuft auch weit über 150.000 km problemlos.

https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/moto-guzzi-stelvio-1200-mit-rollenstoesseln/3377995185-305-5060

Gruß

Holger

 

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vor 5 Minuten schrieb holger333:

es wäre schön, wenn man sich außerhalb von meinem Beitrag darüber unterhält...

macht doch bitte einen eigene Fred auf... und tauscht Euch dort weiter aus.

das hat mit meinem Motorradleben nichts zu tun

 

 

 

 

 

 

 

Alles klar, wurde gelöscht. Viel Spaß weiterhin  in deinem Motorradleben.

Uwe

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