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Wolfgang K.

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Everything posted by Wolfgang K.

  1. Auch keine 50 PS und nur zwei Takte: Moto Guzzi TS 250. Ansonsten die ganzen alten Einzylinder.
  2. Beobachten und falls das nicht aufhört zum Händler. Hast ja noch Garantie. Sorgen würd' ich mir für's erste nicht mache, solange da nix tropft.
  3. Also altersunabhängig bieten Lafranconi solo per competizione in Verbindung mit einer Le Mans, bevorzugt bis zur III-er, schon ein grandioses Klangerlebnis. Das muss man erstmal so hinbekommen. Außerdem gehen zumindest die I-er und die II-er leistungs-/drehmomentmäßig deutlich druckvoller zur Sache. Kein Vergleich zur Serienanlage. Ganz großes Orchester um nicht Kino zu sagen und jedes Mal wieder ein Erlebnis - auch nach 32 gemeinsamen Jahren und dabei 357.000 freudespendenden Kilometern (insgesamt 386.000 km).
  4. Der Spruch begleitet mich schon nahezu mein ganzes Motorradleben lang, ein Evergreen aus den späten Siebzigern/frühen Achtzigern, ein Untoter sozusagen. Nimmt bloß offensichtlich keiner ernst weil sonst gäb's ihn ja schon lange nicht mehr. A bisserl a Musi aus dem (Nachrüst)Klangverdeler (Schalldämpfer) ghört schon dazu. Loud pipes save lifes!
  5. Meine damalige V-35 (1979 - 1984) und danach mit V-50 Motor und Getriebe weitergefahrene V-50 (1985 - 1988) liefen gut 110.000 km (V-35) bzw. gut 50.000 km (insgesamt der 500-er Motor gut 80.000 km). Auffällig war die grundsätzlich hohe Öltemperatur (gemessen bzw. angezeigt mit VDO-Ölthermometer mit Geber an der Ablaßschraube), die im Sommer überland bis 140°C und im Stadtverkehr auch noch darüber ging. Verwendet hab' ich als damaliger Student bzw. in den ersten Berufsjahren meist günstiges Kaufhausöl. Die Motoren haben die Kombination aus günstigem Öl und hoher Temperatur gut verkraftet - allerdings hab' ich sie auch nur selten und dann kurzfristig voll gefordert. Die großen V-Motoren laufen deutlich kühler - da geht die Öltemperatur selten über 100 - 110°C hinaus. Wichtig(er) für ein langes Motorleben sind regelmäßige Wartung, keine dauerhafte Höchstbelastung und vor allem ein sauberes Warmfahren eines abgekühlten Motors.
  6. Manchmal hilft auch ein bisserl ein Zwischengas beim Schalten, besonders nach unten. Macht die Gangwechsel geschmeidiger. Hin und wieder geb' ich vor dem Schalten schon einen leichten Druck auf den Schalthebel. Die Schaltwege sind schon deutlich länger als z.B. bei den Japanern aus dieser Zeit. Und im GUZZI-Getriebe findet sich zwischen allen Gängen ein Leerlauf - aber nur bei einem leuchtet die Kontrolllampe. Die Leerläufe kann man hin und wieder finden ohne sie ausdrücklich zu suchen. Da helfen nur präzises Schalten und viele Kilometer mit der GUZZI.
  7. Eine durchrutschende Kupplung hörst Du auch in dem die Drehzahl unter (Voll)last zügig steigt während das Moped nicht oder kaum schneller wird. Dazu brauchst Du keinen Drehzahlmesser. Wenn die Kupplung von der Funktion bislang unauffällig war und eben nicht durchrutscht würd' ich einfach fahren.
  8. Bellagio im Serientrimm hat einen super Motor, ein gutes Fahrwerk und prima Bremsen, ist aber hässlich wie die Nacht finster. Wenn Bellagio dann in Form der 936-er CR
  9. Bei mir stehen eine 950-er Le Mans II, eine TS 250 FD und eine Nuovo Falcone 500 militare in der Garage - neben zwei HONDA (CB 125 B6 und CB 400 F).
  10. Gebrauchte TRIUMPH Thruxton - Normalmodell in british racing green.
  11. Habe d' Ehre Reini, den Schreibstil kenn' ich doch hab' ich mir denkt. Habens Dich wieder vergrault ;-). Saluti Wolfgang
  12. Ein Spezl hat auch die MS-Steuerung an seiner LM IV verbaut.. Seit Jahren red' ich an ihn hin wieder auf Serie zurück zu bauen weil das ziemlich störanfällig und die Synchronisation ein richtiges Gefrett ist. Die war aber so als er sie gekauft hat.
  13. Jetzt müssen 's nur noch den 80 CV Motor der V-85 TT in den Rahmen stecken weil prinzipiell geht das Design in die richtige Richtung - haben's auch lange genug Zeit dafür gehabt. Gibt's für das Teil eigentlich eine Straßenzulassung? Denn für 5 Stunden kreiseln plus a bisserl Training und Einführungs- plus Auslaufrunde scheint mir der Aufwand recht hoch zu sein. Außerdem: gibt's ein Statement von MOTO GUZZI ob diese Serie über die Saison 2019 hinaus laufen und falls ja, ob das auch mit diesen Mopeds erfolgen soll? Ohne Blinker und die anderen Lamperl scheint das aber eher unwahrscheinlich zu sein.
  14. Die 800-er DUCATI hat eine Nenndrehzahl von deutlich über 8000 U/min., desmodromische Ventilsteuerung, je eine Drosselklappe je Zylinder, ein kurzhubigeres Bohrung-/Hubverhältnis und kommt damit auf eine Literleistung von gut 90 PS. GUZZI will eine noch höhere Literleistung bei einer 500 U/min niedrigeren Nenndrehzahl erreicht haben, mit Stoßstangenventiltrieb, einer zentralen Drosselklappe mit entsprechend kurvigem und langem Ansaugtrakt, mit kleineren Kolben und damit weniger Fläche für die Ventile im Zylinderkopf. Das wird eine Sensation oder ... GUZZI gibt nun als Nenndrehzahl 7750 U/min an - das sind 'mal so eben knapp 1000 U/min im roten Bereich der sowohl im Road- als auch Rainmodus bei ca. 6800 - 6900 U/min. beginnt. Vielleicht gibt's aber auch noch einen Race-Modus, bei dem der rote Bereich erst bei 8000 U/min beginnt. Üblicherweise regeln die Hersteller ihre Mopeds kurz nach Eintritt in den roten Bereich ab - vermutlich auch MOTO GUZZI (denn was würde denn sonst der rote Bereich für einen Sinn machen?). Und schon wären die 80 PS theoretisch vorhanden, aber realiter nicht abrufbar. Eine neue (würdige) Le Mans? Das erleben evtl. noch die Allerjüngsten hier im Forum, wenn überhaupt.
  15. Die kommt nie und nimmer - leider. Bin richtig erschrocken, als ich die in MOTORRAD gesehen und dann einen Blick aufs Sparschwein geworfen hab'. Dann hab' ich beruhigt festgestellt, dass da lediglich ein paar Leute mit Verstand etwas entworfen haben - die gibt's bei Piaggio, was MOTO GUZZI anbelangt, bedauerlicherweise nicht wirklich. Also meine Sparsau grunzt und quiekt wieder frei von Existenzängsten munter vor sich hin und will weiter gefüttert werden. Aber: warum sollten 120 PS, oder auch weniger, nicht zu einem Sportbike passen - wir reden jetzt nicht von einem Supersportler wohlgemerkt. Mit 100 PS plusminus ein bisserl 'was und ordentlich Schmalz, also Drehmoment, kannst Du mit einem guten Fahrwerk/Bremsen im unbeobachteten Winkelwerk schon ordentlich zuschlagen.
  16. @ carcano: nicht ganz, nur ca. 15x um die Welt. Was war im Wesentlichen: 1 x Getriebewelle abgeschert, 1 x Getriebelager kaputt, 2 x Kreuzgelenk gewechselt, 2 x Hinterachsantrieb erneuert, 2 x Kupplung, 2 x Rückholfeder, 1 x Kolben plus Zylinder plus KW neu gelagert (war technisch nicht notwendig, wollte aber größere Zylinder/Kolben) bei gut 160.000 km, 2 x Rotor, 1 x Stator, 1 x Regler, 2 x 1 Zündspule, 1 x Zündschloss, ein paar Akkus, 1 x Federbeine neu (Koni) vor einer Ewigkeit - das scheint auf den ersten Blick durchaus beachtlich, gemessen an der Laufleistung aber nicht all zu viel, zumal überproportional viel von all dem auf den ersten 100.000 km erfolgte (Le Mans ). Die V-35/V-50 lief eigentlich noch problemloser. Einmal allerdings Schwingenlagerung im Getriebeblock links während der Fahrt gebrochen und - gelinde gesagt - ziemlich instabiles Fahrverhalten in der Folge - passiert beim Ausrollen vor einer zum Glück roten Baustellenampel auf einer Bundesstraße.
  17. Carcano, da ist wohl einiges kaputt gegangen. Habe da gänzlich andere Erfahrungen: Le Mans II EZ 1/79 - 380.000 km (davon 350.000 km von mir) V-35/V-50 EZ 2/79 - gut 160.000 km (alle von mir) BENELLI AB 250-2C knapp 40.000 km (alle von mir) Natürlich war da auch 'mal 'was, aber gemessen an der Kilometerleistung Peanuts. Nuovo Falcone (4.000 km von mir) und TS 250 (14.000 km von mir): kann ich noch nix dazu sagen. Die sind bei mir selber noch zu wenig gelaufen.
  18. Ein Spezl fährt an seiner Le Mans IV/V (so genau weiß man das nicht: original mit 16" Vorderrad und Verkleidung der V-er) die Moto Spezial Umlenkrollen - ein ewiges Gefrett mit dem Einstellen und lange Zeit unter hoher Last herausspringende Gaszugnippel. Wenn nur der Gasgriff getauscht wird und der Umfang der Rolle kleiner wird steigen entsprechend die aufzuwendenden Kräfte. Den Originalgasgriff find' ich gut - funktioniert zuverlässig wie auch das Pendant am linken Lenkerende.
  19. @Toni64 Deine V 11 Le Mans hat aber deutlich elegantere Schalldämpfer. Jetzt stell' Dir noch einen kleineren Tank und eine schmalere, zierlichere Verkleidung dazu vor und schon wär's optisch ein richtiger Genuß. Neues hat's schon schwer, eingeräumt, aber die 1100 Sport und die Daytona waren schon elegante Sportler und hatten Einspritzung. Die MGS 01 - warum haben's die nicht auf die Straße gebracht. 2002 stand ich in München auf der Intermot davor und hab' mir gedacht: das isses!!! So muss das aussehen. Die war der Star der Ausstellung!
  20. Nicht nur aber auch. 1100 Sport und Daytona wären würdige Nachfolger gewesen, ebenso die MGS 01. Erstgenannte sind schon vor fast 30 Jahren erschienen, letztgenannte nicht in Produktion (zumindest für straßenzugelassenen Betrieb) gegangen.
  21. Den würdigen Nachfolger der Le Mans (die V 11 Le Mans war kein würdiger Nachfolger sondern ein fetter Pflunzen!) sehe ich noch nicht 'mal am Horizont. Ein bisserl höhere Verkaufszahlen, also so zwei, drei, vier Prozent Marktanteil, also da würden sich die Händler, der Importeur und der Hersteller evtl. doch ein bisserl freuen. Aber ich bin da unbesorgt: das bekommen die Ahnungslosen bei PIAGGIO/MOTO GUZZI nie hin. So bleibt der Blick auf den müden Adler in der Asche und auf vergangene Zeiten, als MOTO GUZZI sowohl im Touren- (T, T3, T3 California, SP) als auch im Sportbereich (V7 Sport, 750 S3, Le Mans) richtig vorne war.
  22. Das mit dem neu und besser kommt wohl auf den Standpunkt an, sprich: die Gewichtung unterschiedlicher Aspekte. Nicht nur, aber auch, in diesem Jahr in den Alpen und im Apennin, leider nur gut 1400 km geworden. Am letzten Tag hat mich die Fedaia-Westrampe runter 'ne halbe Gruppe abgehängt, ansonsten waren wir, also mein Spezl mit seiner R 100 S und ich mit der 950-er Le Mans die Zügigeren und einige haben vergeblich versucht wieder an uns vorbeizugehen - dabei waren wir zwar flott, aber entspannt unterwegs. Aber darum geht's auch nicht alleine - will nur sagen: der Tonti-Rahmen ist noch immer eine sichere Bank (wurde nicht umsonst bis vor wenigen Jahren von GUZZI verwendet), die Bremsen bremsen befriedigend bis gut (mir reicht's so), der Motor hat Druck ab Standgas und trägt damit einiges zu einer unaufgeregt zügigen Fahrweise bei. Damit kann man auch heute noch manche überraschen. Aber, zurück zum Thema, wenn halt einiges richtig sch...e läuft mit einer nahezu neuwertigen GUZZI, und das ja angeblich nicht so oft vorkommt, dann stünde es dem Hersteller/Importeur sehr gut an, den Kunden zu unterstützen und zu sehen, dass das Moped endlich normal funktioniert, und zwar mit einer ordentlichen bis kompletten Beteiligung. Stattdessen zicken sie 'rum und machen sich vom Acker - da brauchen sie sich nicht zu wundern wenn sie mittlerweile bei 0,73% Marktanteil (Quelle: Motorradfahrer 9/18) angelangt sind und von wirklichen Exoten-Marken überholt wurden. Dafür gibt es aber noch manche andere Gründe.
  23. Lange Zeit AVON AM 26 Roadrider auf der Le Mans (100/90-18 und 120/90-18). Toller Reifen: handlich aber nicht kippelig/nervös, neutral von der Mitte bis zur Kante, gute Haftung, ewiges Leben, toll. Derzeit Conto Classic Attack und Road Attack 2. Ebenfalls sehr guter Reifen, der sich wie der AVON fährt. Angeblich bessere Haftung aber der AVON ist ja auch nicht weggerutscht/-geschmiert.
  24. Bei meiner ist das Interferenzrohr an einem Schalldämpfer angeschweißt (gepunktet). Jetzt schnarrt's nur noch in einem ganz engen Bereich bei knapp 1500 U/min. Ansonsten herrscht, zumindest von dort, Ruhe.
  25. Das mit dem W123 ist Deine Aussage Andreas. Aber nebenbei: so einen hatte ich vor gut 10 Jahren auch 'mal, war zuletzt gut 25 Jahre alt, bevor er dann verkauft wurde und seinen Weg in die Savannen Afrikas antrat. Kann also kein so schlechtes Auto gewesen sein - heutzutage werden ja fast neue Diesel-PKW ausgemustert. Wenn Du mit Deiner GUZZI V 7 II Stone zufrieden bist, umso besser, sehr gut, würd' ich sagen (wie hoch ist denn deren Laufleistung?). Und ich wünsch' Dir wirklich, dass das so bleibt. Ich kann da wirklich nicht klagen: im Winter, also so von ca. Anfang November bis etwa Anfang März wird die Le Mans auch nicht bewegt - da gibt es geeignetere Mopeds in der Garage. Aber wenn dann das Rollout in die Saison erfolgt: raus aus der Garage, Benzinhähne auf, Klappchokes betätigt, vier- fünfmal zügig am Gas gedreht (wg. zusätzlicher Benzineinspritzung in die Ansaugkanäle mittels Beschleunigerpumpe), Druck auf's Starterknöpferl und wwrrruuuummmmm legt die los und läuft dann mit einem prima Standgas bis ich fahrbereit bin. Zur Laufleistung der 40-jährigen Signora hab' ich mich ja schon geäußert. Prinzipiell ähnlich beim Falken weil der wg. Öltemperaturen um 50°C wenn's draußen einstellige Temperaturen hat in der kalten Jahreszeit auch kaum zum Einsatz kommt - der hat aber erst knapp 40.000 km runter. Nur nehm' ich da den Kickstarter. Den muss ich mangels E-Starter bei der 250-er TS (jungfräuliche 33.000 km) nehmen. Beim zweiten entspannten Runtertreten des Hebels plärrt der kleine 2-Takter los. Alle drei GUZZI im Alter zwischen 40 und knapp 50 Jahren.
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