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Wolfgang K.

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  1. Das ist halt so wie mit dem DOSB (Austragungsland Olympische Spiele) oder der FIFA (Austragungsland Fußball-WM) oder andererseits mit dem Niederknien der Spieler bei American Football vor Anpfiff. Und nein, breadfan, mit den Weltverbesserern hab' ich gar nix am Hut, nullinger, gar nix. Um Gottes Willen nein (das ich als Gottloser 'mal sowas sagte)! Allerdings hätte es den Reifenwerken Heidenau evtl. gut gestanden, zu den Umtrieben in ihrem unmittelbaren Umfeld klar Position zu beziehen. Das wäre ein Respekt gebietendes Statement gewesen. Die Reifen, die die bauen, sind zweifelsohne wirklich gut - ich hab' die auch bis vor fünf, sechs Jahren auf der TS 250, der CB 125 und der CB 400 F super zufrieden gefahren. Aber seither, aus genanntem Grund, nicht mehr.
  2. Mir geht's nicht vorrangig um Corona sondern um die ausländerfeindlich-rassistischen und gewalttätigen Umtriebe, die rechtsradikale AfD, die dort um den ersten Platz bei Wahlen kämpfen kann, den chauvinistischen Pegidafirlefanz - ganz bevorzugt in Sachsen und in und um Heidenau. Das geht gar nicht. Da hört bei mir der Spaß auf und ich ziehe meine persönlichen Konsequenzen.
  3. Gute Reifen, die von Heidenau, ziehe ich aber seit einigen Jahren nicht mehr auf solange dort rechtsradikale Umtriebe quasi Brauchtumspflege sind. Pädagogik funktioniert am besten über den Geldbeutel.
  4. Ja, so soll das neue Jahr und die neue Saison beginnen. Bei mir lief's so ab: Novem- und Dezember waren bei uns in Südbayern wettermäßig nicht so prickelnd: viel trüb, viel neblig, viel nass. Da blieben die Mopeds meist in den trockenen Garagen. Silvester aber war's endlich soweit: der viele Regen zuvor hatte die Straßen gründlich entsalzen, sorgte aber vormittags noch für feuchten Asphalt. Kurz nach Mittag mußte ich dann aber 'raus. Zuerst mit der CB 125 B6: 'mal sehen ob ich den Tacho zum Saisonende/Saisonbeginn auf einen runden hunderter Stand bringen könne - es fehlten dazu gut 70 km. Also los. Es war so mild, dass ich in Jeans und Lederjacke gestartet bin und bei der Rückkehr standen 72.100,0 km auf dem Kilometerzähler. Es war aber noch sonnig und mild und so stellte ich die Kleine vor der Garage ab und zog die CB 400 F heraus. Die ersten ein, zwei Kilometer lief sie noch ein ganz klein bisserl unwillig, eigentlich nur nicht ganz perfekt, aber dann kehrte die gewohnte Geschmeidigkeit zurück. Hier fehlten gut 40 km zum Doppelnullen. Aber die läuft ja schneller und so kehrte ich zügig mit (1)31.300,0 km zurück. Ein bisserl hell war's noch und bei der TS 250 ging es nur noch um 28 km. Naja, die schaffte ich dann auch noch und da stehen jetzt 38.800 km auf der Uhr. Neujahr = Saisonstart! Prima Wetter mit viel Sonne und Temperatur im zweistelligen Bereich - perfektes Falkenwetter. Der Falke: raus aus der Garage, OT gesucht und gefunden, Zündung an, Ventilausheber gezogen und während des schwungvollen Kicks losgelassen: wumm wumm wumm wumm wumm ... . Einen perfekteren Start in die neue Saison geht nicht. Gemütlich gut 50 km über's Hinterland gewummert und völlig entspannt zurückgekehrt. 02. Januar noch immer Sonne und mild. Also auch noch die Le Mans gestartet und los ging's zum Vilstalstausee und am Eberhofer/Birkenberger-Kreisel vorbei. Dann Richtung Mamming nach Dingolfing und nördlich der Isar über Weng und Postau wieder zurück. Die erste 100km+ Runde hinter mir. Die Schüsseln laufen wie Uhrwerke. 2021 waren's knapp 15.800 km mit ihnen geworden: 2.800 mit der CB 125, 1.600 mit der TS 250, 4.700 mit der CB 400 F, gut 1.400 mit dem Falken und knapp 5.300 mit der Le Mans. Wünsche euch allen eine erlebnisreiche, unfall- und pannenfreie Saison mit vielen Kilometern auf euren GUZZI und allen anderen Mopeds.
  5. Warum solltest Du nicht den Motor soweit drehen bis der Züngungs-OT erreicht ist und die Ventile geschlossen und entlastet sind? Wie soll sich das Teil womit verkanten? Du musst das ja nicht mit dem E-Starter (das könnte leicht fatal enden) machen sondern dezent, sprich langsam, mit der Hand - vorn an der LiMa oder mit Drehen des Hinterrades bei eingelegtem Gang und am besten herausgeschraubten Zündkerzen.
  6. Die Z 650 RS ist optisch ein schönes Motorrad, unabhängig davon, ob sie optische Anleihen an der Z 650 aus den mittleren 70-ern nimmt. Preislich ist sie ebenfalls ein attraktives Angebot. Kardan oder Kette würd' ich nicht überbewerten - meine Le Mans II hat einen Kardanantrieb, die anderen, auch die beiden Guzzi, einen Kettenantrieb. Der Aufwand - Kettenspannung einstellen und Kette reinigen sowie schmieren, ggf. Ritzel, Kettenrad und Kette wechseln - ist ziemlich übersichtlich. Für mich gehört das zum jeweiligen Moped dazu. Ist der Kardan günstiger im Vergleich? Nicht wirklich, denn wenn ich die Reparaturen am Kardanantrieb, hauptsächlich im Bereich Endantrieb (Kegel- und Tellerrad) meiner Le Mans ansehe, dann war der Antriebsbereich auf Dauer sicher nicht günstiger. In meinen Augen ist die Z 650 RS ein vollwertiges Motorrad. Der Tankinhalt reicht für gut 250 km und wenn man bereit ist unterwegs nachzutanken, dann sind auch wesentlich weitere Touren drin. Die Leistung steht dem auch nicht dagegen. War schon vor wenigen Jahren - 2015 - mit meiner wunderschönen CB 400 F mit ihren 37 PS bis Tarent (Oldtimerfahrt Milano - Taranto) und vollbeladen mit Campingausrüstung wieder zurück unterwegs. Das war übrigens deutlich kräfteschonender und entspannter als die Milano - Taranto drei Jahre zuvor mit der Le Mans. Bei der Veranstaltung waren übrigens noch deutlich leistungsschwächere Motorräder unterwegs. Kein Hauptständer ist natürlich schade und erleichtert manches nicht wirklich - da wurde am falschen Ende gespart. Größtes Handicap für mich: es ist kein Platz mehr in den Garagen.
  7. Mit der Dezemberausgabe erscheint letztmalig die Zeitschrift MOTOLIA - eine in ihrer Art einzigartige Publikation. Das Alter, das Internet, überbordende Bürokratie und der Wunsch, mehr Zeit für sich und die Mopedleidenschaft zu haben, waren wohl die wichtigsten Gründe, wie die Macher schreiben. Damit verlieren manche eine sehr relevante Printplattform für Freunde italienischer Mopeds. Wenn ich mir allerdings das Titelbild ansehe fällt mir der Abschied doch etwas leichter.
  8. Zufällig gestern Abend gelesen: " ... auf die Gefahr hingewiesen, die dem Motorrad droht, wenn nicht endlich ... dafür gesorgt wird, daß Entscheidendes hinsichtlich der Geräuschminderung getan wird.". Und weiter "... und daß unter der herrschenden Umweltschutz-Hysterie schließlich für Behörden- und Parteifunktionäre das Motorrad eine hochwillkommene Möglichkeit bieten könnte, Maßnahmen zu propagieren und zu exerzieren, an die man sich anderwärts nicht herantraut." Geschrieben hat das Chefredakteur Siegfried Rauch in seinem Leitartikel in DAS MOTORRAD Heft 7/1973, erschienen am 07.April 1973. Wie wir sehen, gab's auch damals bereits von Umweltschutz-Hysterie Befallene, eine Gattung, die eben Bestandteil einer modernen Gesellschaft ist und die dort ihre Spielwiese haben soll. Ich hab' übrigens kein Problem mit Umweltschutz. Wo es (was auch immer) aber zu Hysterie ausartet, die Apokalypse bevorsteht, das Höllenfeuer schon vor dem Tode fackelt und dies einen quasi religiösen Status annimmt, da ist Vorsicht geboten.
  9. Mangels V 85 TT kann ich Dir keine Empfehlung geben, aber ich möchte in diesen absurden Zeiten meine Freude ausdrücken und Dir meinen Respekt zollen, dass Du es wagst, nach einem Schalldämpfer, nein, eher einem Klangveredeler, zu fragen, der das Motorradl nicht nur optisch präsentiert.
  10. Aber doch hoffentlich nicht bei den Damen!
  11. Ich auch nicht: das Auslaßventil wurde auf einem Topf bereits vor ca. 350.000, beim anderen vor ca. 320.000 km gewechselt - irgendwann Ende der 80er, Anfang der 90er Ausgang des letzten Jahrtausends.
  12. Du hast den Leserbrief aber schon auch gelesen, denn genau die mangelnde Unterstützung wird dort thematisiert. Passieren kann immer 'was, aber wie das dann gehandhabt wird, das ist das Entscheidende und genau dort setzt die Kritik des Leserbriefverfassers an.
  13. In der aktuellen MOTORRAD NEWS ist ein Leserbrief, der MOTO GUZZI/PIAGGIO in der Angelegenheit heftig kritisiert. Wenn der Sachverhalt wie geschildert ist wirft das zusätzlich ein schlechtes Licht auf den Hersteller. Zusätzlich insofern, als der Leserbrief dies ohnehin tut und dies möglicherweise auch noch zu Recht.
  14. Wenn Du ein 10W-60 im Motor haben willst, Geoffrey, dann mach' einen Ölwechsel. In meinen V2-GUZZI (V-35/V-50/LM II 850/LM II 950) hab' ich die letzten 42 Jahre auf über einer halben Million Kilometern zwischen 5W-nochwas bis nochwas 60 wohl alles Gängige schon 'mal gefahren. Eine Öltemperaturanzeige (VDO) war immer im Cockpit. Den Motor nach dem Kaltstart sauber warm fahren war mir wichtig, und ihn nicht dauerhaft am Drehzahloberhaus zu bewegen. Regelmäßige Wartung hat sicher auch nicht geschadet. Motorschaden hatte ich bei über 80.000 km an der V-50 - der lief im Juni 1988 bis zur Tanke am Bodensee völlig unauffällig und beim Start danach klapperte er vernehmlich bis 2.500 U/min. . Darüber dann akustisch unauffällig. Ob's am Öl lag?
  15. Zurück zur V 100 Mandello, die mir designmäßig immer besser gefällt und die wohl ein für GUZZI großer Wurf werden wird und muss. Ich hab' da am hinteren Tankende oder leicht darunter einen Lichtspalt entdeckt, durch den man den hinteren Riemen vom Harro Elefantenboy durchfädeln könnte. Vorn am Lenkkopf sollte das mit dem vorderen Riemen eigentlich auch möglich sein, falls dort nicht zu viele Sichtblenden und Abdeckungen verbaut sind.
  16. Wieso sollte ich 'was widerlegen wo Du doch Recht hast? Theoretisch jedenfalls. Die GUZZI-Praxis schaut aber manchmal anders aus. Das kann jeder machen wie er will - ich hab' damals diesen vom GUZZI-Rennstrecken-Treiber Jens Hofmann (Dynotec) in einem Interview in mo Mitte der 90-er Jahre geäußerten Ratschlag befolgt und seither ist das Thema Kreuzgelenk keins mehr - so einfach ist das.
  17. Auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: MG Le Mans II: 1. KG - defekt bei 55.000 km 2. KG - defekt bei 125.000 km 3. KG - läuft bis heute (395.000 km) unauffällig. Der Bereich um das KG unter der Staubschutzmanschette ist mit ordentlich Fett gefüllt)
  18. Gibt's da 'was zu interpretieren? Es gilt der Umkehrschluß: wer der halbstarken Denkweise nicht entwachsen ist braucht mehr Leistung.
  19. Nicht nur die Sprach-, auch die Schreibkompetenz! "Ich hab mich Grad heute auf der Heimfahrt noch gefragt,: die paar Stellen wo ich in einem Augenblick von 50 auf gut 100 Hherausbeschleunige - welcher, der halbstarken Denkweise entwachsen Mensch braucht da mehr Leistung?" (Matthias Bokelt).
  20. Ich nicht, mir fiele aber im Traum nicht ein, jemandem, der meine Sicht der Dinge nicht teilt, als nicht der halbstarken Denkweise entwachsen zu betrachten oder gar zu betitulieren. Im Grunde genommen gilt dies ebenso für Dosenlenker, deren gekaufte durchschnittliche Spitzenleistung kontinuierlich wächst und zwischenzeitlich bei an die 180 PS angelangt ist, wo es doch kaum Raum gibt, das auch auszureizen. Wenn die Leut' eine unbändige Freud' an Leistung haben, ja warum denn nicht. Mir reichen die ca. 75 PS in der Le Mans und die selbe Leistung in der stärkeren der beiden Dosen völlig - aber eben mir.
  21. Eine simple defekte Kerze legt auch einen Zylinder lahm. Ohne Schadensklärung ist alles Kaffeesatzleserei und es kann alles oder nichts sein.
  22. Bin jetzt ein bisserl spät in den Fred gekommen, aber wo ich auf den Photos die Sicherungsbleche sehe wäre noch mein Tip, die Schrauben zusätzlich mit Sicherungsmittel einzudrehen. Die Sicherungsbleche haben sich im Endantrieb meiner Le Mans aufgebogen und die sich ausdrehenden Schrauben ziemlich viel Schrott produziert. Das Selbe übrigens im Endantrieb der Cali eines Spezls: aufgebogene Sicherungsbleche und herausgewanderte Schrauben - viel kaputt.
  23. Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Der Umbau inkl. Lackierung ist so, wie sie m.E. von GUZZI selbst auf den Markt hätte gebracht werden sollen. Mir gefällt die ausgezeichnet. Am Schutzblech wurde gar nix gekürzt, von einem Lenkungsdämpfer ist nicht die Rede und die Blinker sind HONDA Four seventies-style, die ohnehin Schönsten. Ergo: Probefahren, der kalte Motor sollte zügig anspringen, bisserl rumfahren, Bremsen checken (Integralbremssystem = Fußbremse gleich Hauptbremse), Getriebeschaltung checken, evtl. fährt ein Spezl hinterher und schaut ob die unter Last oder im Schiebebetrieb bläut oder schwarz raucht, im Stand auf'm Hauptständer bei eingelegtem Gang das Hinterradl ein bisserl vor und zurück drehen und das Leerspiel beurteilen, schauen, ob die Elektrik (Blinker, Lichter, Hupe, ...) ihren Job macht und dann in die Preisverhandlung gehen. Kaufen und viel Freude dran haben. Der V-50 Monza-Motor ist klasse: zieht gut durch und ab und dreht schön aus.
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