wizard
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Und warum hat Moto Guzzi dann bei meiner V7 II (und offensichtlich auch bei allen davor produzierten Modellen) kein zeitabhängiges Wechselintervall vorgegeben? Die Motoröle waren früher bestimmt nicht besser, ganz im Gegenteil. Ich stimme dir ja zu, dass ein Motorölwechsel alle 2 Jahre keinesfalls schadet, wehre mich aber gegen die Panikmache, dass alles andere über kurz oder lang zum Motorschaden führt. Ich bin übrigens Diplomingenieur Maschinenbau/Verfahrenstechnik, soviel zur fehlenden Ahnung. Aber wenn dein Fachgebiet die Tribologie sein sollte und du da schon diverse Versuchsreihen gefahren hast, dann lasse ich mich gerne belehren. Grüße, Andreas
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Das stimmt zwar, aber wie es altert hängt sehr davon ab wie man fährt. Kurzstrecken ohne Erreichen der Betriebstemperatur sind Gift, denn dann bleiben Rückstände im Öl, die der Schmierung nicht guttun und die die Alterung beschleunigen. Fährt man immer schön warm, dann altert das Öl deutlich weniger schnell. Wie gesagt, Guzzi schrieb bis einschließlich der V7 II, also über viele, viele Jahrzehnte (!), keinen zeitabhängigen Tausch des Motoröls vor. Wenn Öl so schnell altern würde, müsste man ja auch das Getriebe- und Kardanöl alle 2 Jahre ersetzen. Macht aber kein Mensch und ist auch nicht vorgeschrieben. Muss letztlich jeder mit sich selbst ausmachen, wie lange er seinem Öl anhand seiner Fahrgewohnheiten zutraut. Das Allerschlimmste ist die Unsitte, den Motor während der Winterpause mal ab und zu anzulassen, um zu sehen, ob er noch startet, und ihn dann gleich wieder abzustellen.
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Meines Erachtens gibt es keine technischen Gründe dafür, ein Motorrad einmal im Jahr zur Wartung geben zu müssen. Vielmehr dürfte das die Lobby der Vertragshändler gefordert haben, vielleicht auch Guzzi/Piaggio selbst, um mehr Umsatz zu machen. Diese jährlichen Intervalle wurden meines Wissens erst ab der V7 III eingeführt. Im Wartungshandbuch meiner V7 II sind lediglich km-Intervalle angegeben. D.h., ein Service ist alle 10.000 km erforderlich, egal wie lange es braucht, bis diese 10.000km erreicht werden. Der elektronische Wartungsanzeiger am Motorrad selbst leuchtet auch erst dann auf, wenn diese 10.000km rum sind, und nicht etwa jedes Jahr. Technische Änderungen zwischen der V7 II und den folgenden V7 Modellen, die eine solche jährliche Wartung notwendig machen würden, gibt es aus meiner Sicht nicht. Grüße, Andreas
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Wenn das wirklich so ist, dann tut es mir für Moto Guzzi sehr leid, denn dann werde ich mir in diesem Leben KEINE neue Guzzi mehr kaufen. Das ist Kundenverarsche par excellence. Oder ist das bei BMW, Triumph, Honda, Yamaha, Suzuki und Kawasaki etwa genauso?
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Geht mir auch so. Motorölpumpe ja, aber Getriebeölpumpe? Die sich drehenden Zahnräder sollten im Getriebe eigentlich für ausreichend Ölumlauf sorgen ...
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Das kann man so oder so sehen. Meine Meinung als Kunde dazu ist: Hyundai und Kia wissen, dass ihre Autos in der Regel nicht kaputt gehen und können es sich deshalb leisten eine 5 bzw. 7 Jahresgarantie zu geben. Würden die Autos dauernd kaputt gehen, wäre so eine lange Garantie für den Hersteller unwirtschaftlich. Deutsche Hersteller mit ihrer ach so gelobten Qualität hingegen lassen mich als Kunde nach 2 Jahren komplett im Regen stehen (und man komme mir jetzt nicht mit Kulanz, denn die deckt etwaige Schäden wenn überhaupt nur teilweise ab). Bei "den Koreanern" kann es mir egal sein, entweder halten die Autos ohne Defekt 5 oder 7 Jahre lang durch, dann bin ich zufrieden und der Hersteller auch, oder es tritt ein Schaden auf, dann stelle ich dem Händler das Auto auf den Hof und hole es nach für mich kostenfreier Reparatur wieder ab. Die Kinder kriegen von mir nur Kias, denn da habe ich 7 Jahre lang Ruhe. Ein Kia Rio hielt 8 Jahre und fast 180.000 km ohne Defekt, dann wurde er verkauft, ein anderer Kia Rio (war ein etwas früheres Modell) bekam nach 4 Jahren und ca. 70.000 km aufgrund von Längung der Nockenwellensteuerkette einen komplett neuen Motor eingebaut, ohne jegliche Kosten für mich. Probier das mal bei VW, die hatten dasselbe Problem, aber von denen bekommst du nicht kostenfrei einen neuen Motor. Bei einem Kia Sportage musste im dritten Jahr das komplette Anzeigedisplay getauscht werden (natürlich ebenfalls für mich kostenfrei), das Ding kostet im Ersatz schon ohne Einbau ca. 2.000 €! Viel Spaß, wenn dir das bei VW, Audi, BMW oder Mercedes passiert. Grüße, Andreas
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Genau so sollte es sein. Und nur so macht es auch Sinn. Eine Wartung erfolgt entweder nach Ablauf des vorgegebenen km-Intervalls oder eben nach einem Jahr, auch wenn bis dahin die km noch nicht zusammengekommen sind. Deine Werkstatt hätte bei der Jahresinspektion den Wartungsintervallanzeiger zurücksetzen müssen, dann hätte er jetzt bei 12.000 km gar nicht aufgeleuchtet. Sollte Piaggio dir tatsächlich anderes mitteilen, so hielte ich das für einen schlechten Witz. Im Extremfall macht man bei 11.000 km die Jahresinspektion (ich nehme mal an, da wird auch das Motoröl gewechselt) und müsste dann bei 12.000 km erneut das Motoröl wechseln ??? Beste Grüße, Andreas
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V7 Sport 850: Wie viel moderne Technik verträgt ein Klassiker?
wizard replied to Ben's topic in Guzzi News und Blog
Allerdings. Schließlich leuchtet der "Christbaum" ja nur beim Einschalten der Zündung für kurze Zeit auf (zur Funktionskontrolle der Warnleuchten). Beim Fahren leuchten nur noch einzelne Lampen, z.B. Blinker oder/und Leerlaufleuchte. Bei Kawasaki haben sie das schon richtig gemacht mit der z900rs. Früher haben mir BMW Autos schon alleine wegen des tollen Armaturenbretts gefallen, heute verbauen die vom 1er bis zum 7er das gleiche emotionslose LCD-Breitwanddisplay. Den BMW Einkauf freut es. -
Schreibt Guzzi für diesen Motor nicht ebenfalls das 10W-60 vor? Und meine V7 II ebenfalls. Kann ich für die V7 II bestätigen: genau 0,4 l Differenz zwischen min. und max. Markierung. Letzte Woche Ölwechsel mit Filter gemacht, daher weiß ich das.
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Irgendwie bin ich ganz froh, dass meine V7 II kein Ölschauglas hat 🙂. Habe letzte Woche einen Öl- und Filterwechsel selbst gemacht (2L Eni 10W-60) und sie läuft wie vorher auch. Kaufe mein Öl auch immer im Netz. Gibt es da wirklich Fälschungen? Bei einer so relativ ungewöhnlichen Viskosität wie 10W-60? Und woran würde man solche Fälschungen erkennen? Füllstand der Ölflaschen war bei mir gleich und genau 1L, Deckelsicherung musste beim ersten Aufdrehen überwunden werden. Grüße, Andreas
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Exakt das ist der Grund. Wenn ich mich recht erinnere ist auf dieser Strecke vor ein paar Jahren ein Harleyfahrer schwer gestürzt, als sich plötzlich bei großer Hitze vor ihm so ein "Blow Up" bildete. Ich meine sogar, dass der damals gestorben ist. Aber die Lösung ist doch einfach und lautet Landstraße. Macht eh' viel mehr Spaß als dieses langweilige Autobahngegurke.
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Mir hat mal einer gesagt "Es gibt schnelle Motorradfahrer und es gibt alte Motorradfahrer. Aber es gibt nur ganz wenige schnelle alte Motorradfahrer" 🙂. Auf der letzten Rille muss ich nicht mehr unterwegs sein, ein Schleicher bin ich deshalb trotzdem nicht. Jeder muss für sich das Tempo finden, bei dem er/sie sich wohl fühlt. Schließlich fahren wir Motorrad zum Vergnügen und nicht aus Zwang. Grüße, Andreas
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Diesel hab' ich mal probiert, raucht mir zu stark 😀.
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Ja, bleibe immer auf dem Bock sitzen und hole mir die Zapfpistole mit der rechten Hand (weil Rechtshänder) von der rechts stehenden Säule. Dann "auf Sicht" volltanken und zum Ende natürlich nicht mehr voll durchziehen, dann klappt das immer ohne Überlaufen.
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So kann man das natürlich sehen, es wird uns jedoch nix helfen. Leider brennen in Europa und speziell auch in Deutschland immer weniger Leute für ihre Arbeit. Bei den Chinesen hingegen hat man das Gefühl, dass die einfach immer besser werden wollen. Die von einer Fahrzeuggeneration zur nächsten gemachten Fortschritte belegen das. So war es bei uns übrigens früher auch, aber heute scheint nur noch die Sicht der Aktionäre relevant zu sein. Behördliche Regulierungswut und immer weniger nachvollziehbare Umweltauflagen tun ihr übriges. Mit anderen Worten, unsere derzeitigen Probleme sind ganz überwiegend hausgemacht. WIR müssen an der Lösung dieser Probleme arbeiten, nicht die Chinesen. Und ich verteufele keinen Kunden, der sein sauer verdientes Geld für ein Produkt ausgibt, welches in seinen Augen deutlich mehr für's Geld bietet. Grüße, Andreas
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Danke für's Zeigen, das sieht nach einer sehr gelungenen Tour durch wunderschöne Alpenlandschaften aus!
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Das sollte jeder einigermaßen kompetente Lackierbetrieb aber auch ohne Farbcode ausmessen können. Hatte letztes Jahr einen Blechschaden an meinem Auto, die Lackiererei hat der Farbcode gar nicht interessiert. "Das messen wir sowieso aus, um die Alterung mit zu berücksichtigen" war die Auskunft.
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Vorstellung aus München und wie ich zu MG kam
wizard replied to Webster's topic in Empfang und Vorstellung
Herzlich willkommen hier, und Glückwunsch zu dieser Entscheidung, habe gerade in einem anderen Faden hier meine (nahezu uneingeschränkt positiven) Eindrücke zur V7 Sport gepostet, ist ein wirklich schönes Moped mit Charakter! -
So unterschiedlich können Eindrücke sein. Besitze selbst eine V7 II Stone und kann nicht sagen, dass der Motor der neuen V7 Sport schlechter läuft. Ganz im Gegenteil, überhaupt kein Schieberuckeln bei Halbgas mehr, schöne, nicht zu scharfe Gasannahme etc. Im unteren Drehzahlbereich war zumindest gefühlt kaum mehr Druck da als bei meiner V7 II, aber so ab etwa 4000 U/min geht der neue Motor schon spürbar besser, Überholen auf Landstraßen ist so mit mehr Punch möglich, zumal der neue Motor nach oben hin besser dreht. Vom Motor war ich alles in allem wirklich begeistert. Was mich ebenfalls überrascht hat ist der Sound, den Guzzi mit den Originaltüten hinbekommt. Mit dem Klang meiner V7 II bin ich sehr zufrieden und hatte erwartet, dass die V7 Sport deutlich zugeschnürter klingt, ist aber nicht so. Bollernder Sound, der mir fast lauter vorkam als der meiner V7 II. Fahrwerk und Bremsen sehr vertrauen einflößend, Armaturen (Kupplung!) leicht zu bedienen. Was jedoch nervt ist der Fernlichtschalter, da habe ich des Öfteren unbeabsichtigt das Fernlicht eingeschaltet. Und so funktional das neue Display auch sein mag, ich fand es nicht optimal ablesbar und hätte mir bei einer der letzten luftgekühlten Mopeds unserer Zeit analoge Instrumente gewünscht, etwa wie bei der Kawa 900RS, da ist das trotz aktueller Anzeigemöglichkeiten (Ganganzeige etc.) toll gemacht. Grüße Andreas
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Die Schwingung der Unruh eines mechanischen Uhrwerks in eine Richtung, bevor dann die entsprechende Gegenschwingung in der anderen Richtung erfolgt. Ist ein in der Uhrentechnik üblicher Begriff. Und ja, könnte man wohl auch als Halbsinus bezeichnen.
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Bei mechanischen Armbanduhrwerken schwingt die vom Anker betätigte Unruh auch sehr, sehr oft hin und her, zumeist mit mindestens 21600 Halbschwingungen (3 Hz) pro Stunde. Das sind pro Monat schon rund 15,5 Millionen Halbschwingungen, pro Jahr dann fast 187 Millionen Halbschwingungen. Auch da löst sich in der Regel nichts (die Unruh selbst kann sich kaum lösen, aber beispielsweise der Anker- oder Unruhkloben könnten locker werden), allerdings sind die Massen und Momente auch sehr klein, siehe die oben von OCS-BN geführte Argumentation.
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Das Problem der H4 Nachrüst-LEDs begründet sich darin, dass die mehreren LEDs, die anstelle der Glühwendel das Licht produzieren, eine größere Ausdehnung haben als die Glühwendel, für die all die alten Scheinwerfer berechnet worden sind. Mit anderen Worten sitzt die Glühwendel exakt im berechneten Brennpunkt des Scheinwerfers, während die LEDs zwar auch im Brennpunkt sitzen, leider aber auch noch darüber hinausgehend an anderer Stelle. Und genau dieser Umstand kann abhängig vom jeweils betrachteten Scheinwerfer zu nicht tolerierbarem Streulicht und daraus resultierender Blendung führen, weshalb jeder einzelne Scheinwerfertyp mit der Nachrüst-LED getestet und freigegeben werden muss. Solange es nicht gelingt, die Abmessung des LED Clusters (also all der zur Erzeugung des Lichts verwendeten LEDs) der Nachrüst LEDs auf exakt die Abmessungen der Glühwendel zu schrumpfen wird es deshalb auch keine generelle Freigabe solcher H4 und H7 Nachrüst-LEDs geben.
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@GUZZISTI, ich hatte dasselbe Problem (minimaler Ölaustritt durch die Zylinderkopfdichtungen) wie du, auch nach etwa derselben Fahrleistung. Ich habe dann selbst die Zylinderkopfschrauben nachgezogen, und zwar alle vier M10 Schrauben auf 42 Nm, da es mir als Ingenieur wirklich nicht einleuchtend erschien, bei gleichen geometrischen Verhältnissen des Zylinderkopfes und seiner vier M10 Schrauben die zwei oberen mit 42 Nm und die zwei unteren mit nur 25 Nm anzuziehen. Einmal darfst du raten, wo die Ölundichtigkeit der Kopfdichtung auftrat. Genau, an der unteren, also der motoräußeren Seite, an der die Schrauben nur mit dem geringeren Drehmoment angezogen waren. Für mein Verständnis der Sache spricht, das Guzzi ab 2017 beim Nachfolgemotor diese vier Zylinderkopfschrauben ebenfalls alle mit dem gleichen Drehmoment anzieht, wenn auch mit nur 34 Nm. Ich habe damals die Zylinderkopfdichtungen nicht gewechselt, sondern es zunächst nur mit dem Nachziehen probiert. Bis heute (etliche 1000 km gefahren seit dem Nachziehen) habe ich keinen Ölaustritt mehr feststellen können, es ist alles dicht und der Motor schnurrt wie eine Eins. Auch dir würde ich aus 2 Gründen empfehlen, die Kopfdichtungen zunächst nicht zu tauschen. Grund 1: Es spricht ziemlich viel dafür, dass die Dichtungen nach dem Nachziehen dicht sein werden. Du würdest dir somit den deutlich teureren Dichtungswechsel und - siehe Grund 2 - eine nochmalige Ventilspieleinstellung ersparen, denn bei neuen Kopfdichtungen muss das Ventilspiel einmal nach Einbau der neuen Kopfdichtungen und dann nochmal nach 1000 km eingestellt werden, wenn die neuen Kopfdichtungen sich gesetzt haben und nachgezogen werden müssen. Grund 2: Deine jetzigen Kopfdichtungen sind quasi schon "eingefahren", d.h., wenn die Kopfschrauben jetzt nachgezogen werden (und dann natürlich auch das Ventilspiel eingestellt wird!), dann brauchen sie nicht nach relativ kurzer Fahrleistung nochmal nachgezogen zu werden (im Gegensatz zu frisch verbauten, neuen Kopfdichtungen, siehe Grund 1). Das einzige kleine Problem bei der Sache könnte allerdings sein, dass dir deine Guzzi Werkstatt nicht alle 4 Kopfschrauben auf 42 Nm anziehen will, weil es im Wartungshandbuch nicht so steht. Wahrscheinlich würde es auch reichen, wenn man die beiden unteren Kopfschrauben auf 35 Nm anzieht, aber auch dieser Wert wäre eben nicht der aus dem WHB. Da deine Maschine aber längst aus der Garantie raus ist, kannst du deinem Schrauber natürlich sagen, er soll auch die unteren die Kopfschrauben fester anziehen. Zusammenfassung: Wenn du die Dichtungen tauschen lässt und dann nach 1000 km nochmal alles nachziehen und einstellen lassen musst, dann dürfte dich das sicher 500 € kosten (bei meiner Werkstatt hier im Umland von München würde ich da sogar noch mit deutlich mehr rechnen) und du bist nicht sicher, ob der Ölaustritt nicht nach weiteren 8 - 10.000 km erneut auftritt. Daher lautet meine Empfehlung, die Kopfschrauben zunächst nachzuziehen wie beschrieben, denn wechseln kannst du sie später immer noch, falls sie wider Erwarten nicht dicht sein sollten. Eine Haftung für das von mir beschriebene Vorgehen übernehme ich selbstredend nicht, aber es hat a) bei mir sehr gut funktioniert und es ist b) aus mechanischer Sicht nur logisch, es so zu machen. Viel Erfolg und Grüße, Andreas
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September 2026 und dann leider viel off Topic... ;-)))
wizard replied to holger333's topic in Veranstaltungen und Treffen
Mich darfst du da gerne ausnehmen. Ich hatte nur klargestellt, warum man Guzzi Händler braucht. Und im übrigen wünsche ich Guzzi nur das Beste, schon aus eigenem Interesse. Soweit ich weiß liegt die derzeitige Produktion irgendwo zwischen 15.000 - 20.000 Stück. Die meisten davon dürften auch verkauft werden. Die neue Fabrik ist also in etwa auf eine Verdoppelung der Stückzahlen ausgelegt. Nicht unmöglich, aber schon anspruchsvoll. Hängt in erster Linie davon ab, dass es genügend Modelle gibt, welche die potentielle Kundschaft attraktiv findet. In diesem Sinne darf ich nochmals für eine moderne Neuauflage der Le Mans werben ... 🙂. -
September 2026 und dann leider viel off Topic... ;-)))
wizard replied to holger333's topic in Veranstaltungen und Treffen
Für das Guzzi Treffen nicht, aber um die in der neuen, auf 40.000 Stück pro Jahr ausgelegten Fabrik hergestellten Motorräder unter die Leute zu bringen schon 🙂.
