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Sport1100

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  1. Also hast Du wie Anfang Mai geschrieben, jetzt den Pilot Power 5 aufgezogen? In der Praxis soll der im kalten oder halbwarmen Zustand griffiger sein, als der neue Power 6. Bin gespannt, was Du berichtest.
  2. Ja, bei "normaler" Fahrweise fehlt mir auch was beim CRA4, sie fühlt sich für mich dann übertrieben gesagt, wie eine übermotorisierte Zwiebacksäge an, aber nicht wie ein "Bigbike". Ich bringe schon ordentlich Gewicht auf die Waage, deshalb fahre ich normalerweise immer 0,1 - 0,2 Bar mehr Druck als vorgeschlagen. Möglicherweise braucht ja der Power6 etwas mehr Walkbewegung, damit der schnell auf Temperatur ist. Übrigens lasse ich normalerweise nicht das Motorrad regeln, es war jetzt am Pfingstmontag nur so, dass da wo die Guzzi mit dem CRA4 noch nicht geregelt hat, jetzt auf einmal mit dem Power6 anfing zu regeln. Es war überhaupt das erste mal seit 10.000km dass die Guzzi bewusst eingegriffen hat. Ich habe das dann auch ein paar Kurven forciert, dann fing der Power6 an zu greifen und die Guzzi regelte nicht mehr.
  3. Habe ich aber nur bei dem Angel GT feststellen dürfen. Liegt m.E. am Aufstellmoment dieses Reifens und spätestens, wenn vorne und hinten 80% weg sind, dann fährst Du nur noch mit Lenkimpuls und kannst zusehen wir der vorne wegrubbelt.
  4. An die anderen Power 6 Fahrer: Welchen Luftdruck fahrt ihr? Könnte sein, dass der Power 6 etwas weniger als den vorgeschriebenen benötigt? Regulär: Vorne 2.5 Hinten 2.8
  5. Ich habe seit Freitag den Michelin Power 6 auf meiner V100. Für Sardinien ist das wohl der richtige Schlappen, denn der braucht richtig Temperatur im Vergleich zum Conti Road Attack 4. Mit dem Conti wirkt die Guzzi leichtfüßiger, fast quirlig. Das Fahrverhalten des Michelin wirkt stabiler, aber ich habe zum ersten Mal gemerkt, dass die Traktionskontrolle fleißig nachreguliert. Da wo am Kurvenausgang meine Guzzi mit dem Conti das Vorderrad gehoben hat, wird jetzt geregelt und es schlupft leicht am Hinterrad. Ganz anders, wenn der Power 6 erstmal auf Temperatur ist, leider bin ich dann aber auch nicht mehr im Bereich, wie man sich auf der Straße benehmen sollte. Ich muss also bewusst das Moped regeln lassen, dann kommt der Reifen auf Temperatur und dann klebt der Michelin wie Pattex. Dann schlupft und regelt da nix mehr, auch wenn man in schöner Schräglage ordentlich durchlädt . . . . verrückt finde ich, dass man es dem Michelin danach gar nicht so ansieht, der wird nur ein bisschen Rauh, aber so krümelig wie der Conti wird der nicht und durch die angeschrägten Profil-Rillen bekommt der auch keine "Lippen". Ich hatte jetzt auch einen recht guten Vergleich, da ich den Conti nur bis ca. 1/3 abgefahren habe. Der hätte leider nicht mehr für meine Sardinien Tour gereicht. Ob der Michelin meine erste Wahl wird, weiß ich noch nicht. Bei moderater Fahrweise tun die beiden sich nichts . . . Nur der Michelin wirkt dann stabiler, bzw. die V100 reagiert etwas unempfindlicher auf Lenkimpulse. Das gefällt mir persönlich ganz gut. Mit dem Conti fühlt sich die V100 dagegen viel leichter, ich würde sagen wuseliger an - hat auch seinen Reiz.
  6. Genau dass ist defensives ABS, es löst früh aus und versucht Dich in der Spur zu halten. ABS verringert nicht den Bremsweg. Mit wirklich viel Übung und Erfahrung bremst man ohne ABS schneller als mit. Nicht umsonst haben die Grand-Prix-Maschinen gar kein ABS. Auf jeden Fall kann man bei der V100 vorne und hinten voll durchladen, wenn man eine Notbremsung machen muss, ohne auf die Seite zu fliegen. Ich kann mir gut vorstellen, dass man das ABS als zu defensiv empfinden kann und sich Konfigurationsmöglichkeiten wünscht.
  7. Ich habe das bei meiner V100 auch, allerdings erst nach 10.000 km Laufleistung. Wusste auch nicht woher das kam und habe heute bei der Abgabe zum 12.000er Service gefragt. Es ist wohl bei den aktuellen Guzzis bauartbedingt, dass die Scheiben vorne zum Klackern neigen, so der Händler, das Thema war bereits bei Ihm bekannt. Bei mir ist es aktuell jedes Mal, wenn ich die Bremse langsam anlege. Bei langsamer Fahrt über unebene Strecke klappert es auch, wurde bereits von Kumpels deswegen angesprochen. Nun weis ich auch, woher das kommt.
  8. Am Moped: Steuerkreuz rechts gedrückt halten, bis man in das Untermenü kommt, dann auf Dashboart (oder Anzeige) und dann unter Units bzw. Maßeinheit. Steht auf Seite 65 der Deutschen Bedienungsanleitung zum Runterladen (Seite 62 in der englischen Bedienungsanleitung) 🙂 Kann gerade nicht am Moped selber schauen, ist beim Service. Wenn Du die Uhr auf Sommerzeit umgestellt bekommen hast, dann ist es gleich unter den Einstellungen für die Uhr --> "Units" oder "Maßeinheit"
  9. Punkt 2 Hat die V100, meine zumindest. Punkt 3 Kann man umstellen, hab ich auch gleich gemacht.
  10. Ed und Holger, ihr seid im falschen Thema. Hier geht es nicht um die Service-Lampe.
  11. Die Service-Anzeige hat keinerlei Bedeutung auf die Services, welche zur Garantie-Erhaltung durchgeführt werden. Darum ging es dem Themenstarter aber auch gar nicht, es geht nur darum, was man tun muss, damit die Garantie erhalten bleibt.
  12. Hat die V85TT kürzere Intervalle als die V100? Bei der V100 sind die ersten beiden Services nach . . . 1.500 km oder einem Jahr nach Auslieferung 12.000 km oder einem Jahr nach dem 1. Service Garantie-Abwicklung wird schwierig bis unmöglich, wenn entweder Zeit oder km überschritten wird. M.E. spielt zumindest bei der V100 der Service-Partner nur die zweite Geige.
  13. Ich bringe heute meine Guzzi zur Inspektion, bei 11.850 km und bekomme den 12.000er Service. Am Pfingstwochenende geht dann die Lampe an, weil die vor 12.000 km nicht angeht und auch nicht wieder gelöscht werden kann. Deshalb muss ich am Dienstag nach Pfingsten wieder zum Guzzi-Service, um die Lampe zu Löschen, damit ich beruhigt mein Motorrad am Dienstag Nachmittag für meinen Sardinien-Urlaub verladen kann! Diese Scheiß Lampe geht mir auf den Wecker! Entweder das Service-Intervall kann während der Inspektion schon neu gesetzt werden, oder aber die Lampe kann vom "Anwender" nach erfolgter Erinnerung selber gelöscht werden. Aber nur wegen dieser bescheuerten Software zweimal zum Händler ist einfach bescheuert.
  14. Den vermisse ich aber auch gar nicht.
  15. Ich vermisse den Warnblinker Ich vermisse den Warnblinker Ich vermisse den Warnblinker Absolut bescheuerte Software für die Service-Lampe Beschreibung, was die Einstellungen des Öhlins-Fahrwerkes genau machen. Reifendrucksensor zu schwach ausgelegt, ab 220 fängt es bei mir grundsätzlich an zu blinken, beim ersten Mal hab ich mich natürlich erschrocken! MIA / iOS17 und höher sollte endlich funktionieren
  16. Vielen Dank nochmal für die Arbeit und die noch kommenden Informationen. Ich habe bei meiner mittlerweile alle Werte auf Werkseinstellung zurückgesetzt und festgestellt, dass meine V100S damit einfach am besten reagiert. Selbst ein unerwartetes Schlagloch oder eine Bodenwelle in einer schnell gefahrenen Kurve gleicht meine V100S ohne Zucken aus. Natürlich merkt man die Bodenwelle, aber von der Linie weicht die Fuhre keinen cm ab.
  17. Das gab es auch schon bei Modellen mit Gaszug und einem elektronischen Leerlaufsteller. Bei meinem alten BMW 318ti war das Standgas beim rollenden Fahrzeug (also Kupplung getreten oder Gang rausgenommen) ca. 400 U/min erhöht. Erst wenn das Fahrzeug zum Stillstand kam, sank die Drehzahl auf Leerlaufdrehzahl von 750 U/min. Ich denke es gibt viele Gründe, warum gerade moderne Motoren dies machen. Nur bei den alten Vergasern hast Du wirklich alles über den Gasgriff im Griff :-).
  18. Hm, ich würde mal sagen, dass es immer von der Kombination Fahrer & Motorrad abhängig ist, ob ein Motorrad gefühlt gerade aus läuft oder nicht, wenn man den Lenker los lässt. Ein oder zwei Millimeter anders auf die Sitzbank gesetzt und schon verhält sich der Geradeauslauf ein wenig anders. Ob ein Motorrad wirklich gerade ausläuft erkennt man doch erst, wenn man komplett abgeworfen wurde, oder sehe ich das falsch? In meiner Wohlfühlposition zieht auch meine V100S leicht nach links. Positioniere ich mich nur zwei mm anders auf der Sitzbank, läuft die V100S auf ebener Strecke gerade aus. Die V100 reagiert m.E. sehr deutlich auf die geringsten Änderungen der Balance und das beschert der V100 in meinen Augen eine sehr gute Handlichkeit. Ich werde hier den Thread jetzt auch aufmerksam verfolgen und hoffe, dass diejenigen, die den Geradeauslauf beim Händler kontrollieren lassen oder ggf. sogar korrigieren lassen können, auch darüber berichten. Bin gespannt.
  19. Ja, ist normal. Trotzdem lässt sich die V100 ausschließlich über Druck auf die Fußrasten ausbalancieren und auch freihändig gerade aus fahren.
  20. Ich habe mir mal für alle Fälle einen Schalterhalter konstruiert und gedruckt, der zwischen Klemmung vom Kupplungshebel und Steuerkreuz passt. Ist auf jeden Fall gut erreichbar und nicht im Weg.
  21. Jetzt wird es verwirrend. Ich habe mit meinem Kumpel bei M1 beispielsweise alles auf 0 gestellt, dann war die Gabel weich und wippte nach. Dann haben wir bei M1 alles auf 31 Gestellt und die Gabel ließ sich nur noch schwer einfedern und kam träge wieder hoch. Das wäre genau das umgekehrte Verhalten, wie es Volker gerade berichtet hat.
  22. Eine große Bitte . . . ich bin sehr dankbar, dass es diesen Thread gibt und habe den jetzt auch komplett durchgelesen. Die Überschrift sagt es ja schon aus, es sollte ein Thread zum Öhlins-Fahrwerk sein. Bitte bleibt bei dem Thema und spickt den Thread nicht weiter mit Off-Topics. Nun nochmal zu den Modi M1, M2, A1 und A2 . . . Ich habe mit meinem Kumpel die Modi ausprobiert. M.E. ist da nix falsch herum dokumentiert oder programmiert. Die Modi M1 und A1, sowie M2 und A2 sind voneinander abhängig! M1 dient dazu, das Fahrwerk sportlich (oder auch zu neudeutsch Dynamisch) abzustimmen. M2 dient dazu, das Fahrwerk komfortabel abzustimmen. Mit A1 und A2 stellt man lediglich ein, wie viele Klicks das Fahrwerk von dem entsprechenden M-Modus automatisch nachregeln soll. Dort kann man einstellen, ob das Fahrwerk noch -1 bis -5 Klicks weicher nachregeln soll, oder ob es 1 bis 5 Klicks härter nachregeln soll. Witzig ist, dass A1 (also Dynamic "sportlich") werkseitig auf 0 steht, also ist es mit werksseitiger Einstellung egal, ob ich M1 oder A1 einstelle, denn unter A1 regelt out of the Box erstmal gar nix! Ich habe mir bei A1 jetzt auch lediglich die Reaktion auf die Bremse 3 Klicks härter eingestellt, sonst fahre ich serienmäßig. A1 verwende ich nur beim Fahrmodi "Sport". Bei A2 sind -5 eingestellt, sprich bei unebener Fahrbahn regelt das Fahrwerk nochmal -5 Klicks weicher. Von daher macht übrigens M2 auf 0 zu setzten keinen Sinn, denn dann kann A2 auch nicht mehr nachregeln. 5 Klicks wäre bei M2 also die weichste Einstellung, die man einstellen kann, wenn man zusätzlich noch den Automatikmodus A2 nutzen möchte. Wenn irgendjemand andere Erfahrungen hat, bitte auch hier berichten. Das semiaktive Fahrwerk im Moped ist für mich Neuland, deshalb habe ich am letzten Wochenende das mit meinem Kumpel (er fährt Yamaha R1M, ebenfalls Öhlins semiaktiv - auch auf Rennstrecke) mal durchgeochst. Bei der Yamaha sieht die softwareseitige Regelung allerdings viel komplexer aus, als bei der V100S.
  23. Gestern habe ich die Federwege meiner V100S gemessen. Mein Fahrergewicht: 140 kg mit allem. Einstellung Gabel: 8,25 Umdrehungen im Uhrzeigersinn vom linken Anschlag (So war auch die Werkseinstellung), die Stecker vom Fahrwerk stehen dann gerade. Einstellung Federbein: auf Anschlag komplett hoch gedreht Federwege vorne: komplett Entlastet = 130mm nur Motorradgewicht = 110mm mit Fahrer = 85mm Federwege hinten (Reifenkante ContiAttack senkrecht nach oben gemessen): komplett Entlastet = 217mm nur Motorradgewicht = 200mm mit Fahrer = 168mm Das ergibt folgende Negativfederwege: Vorne nur Fahrzeugeigengewicht = 20mm (Empfehlung 15 - 30mm) Vorne mit Fahrer = 45mm (Empfehlung 35 - 50mm) Hinten nur Fahrzeugeigengewicht = 17mm (Empfehlung 10 - 20mm) Hinten mit Fahrer = 49mm (Empfehlung 25 - 40mm) Ergo: Da das Moped für zwei Mann und Gepäck ausgelegt ist, könnte das Federbein hinten eine stärkere Feder vertragen. Praktisch komme ich als hauptsächlich Solofahrer und dann auch mal mit 15 kg Gepäck dabei, auch so gut zurecht, bzw. für mich ist das Fahrwerk so wie geschaffen.
  24. Ich fahre jetzt seit knapp 1.000 km den ContiRoadAttack 4 und stelle fest, dass sich die V100S noch einiges quirliger anfühlt als mit dem AngelGT2 (A). Da ich mit dem AngelGT2 auch nie ins Rutschen gekommen bin, kann ich zur Haftung nicht viel sagen, nur dass ich mich mit dem ContiRoadAttack 4 wesentlich sicherer fühle. Er lässt es viel besser zu, das Moped einfach durch die Kurven laufen zu lassen und reagiert schon auf geringste Impulse. Kommt mir sehr entgegen. Nach Knapp 1.000 km ist der Verschleiß noch nicht wirklich sichtbar aber die Lauffläche wird schön matt und bei forscher Gangart ein wenig krümelig mit kleinen Gummiwürstchen 🙂 . . . Könnte mir aber vorstellen, dass diejenigen, die gerne Drücken, oder eher mit Kontrolle am Lenker arbeiten, mit dem Angel GT2 auf der V100 besser zurecht kommen. Das widerspricht jetzt zwar den Erfahrungen von Peter auf der Monster, ich denke aber, dass die V100 wesentlich Kopflastiger ist als die Monster und es hängt immer sehr vom Fahrstil ab.
  25. Ich habe mir 1995 eine Sport 1100 KE (Vergaser, keine Sport 1100i) neu bei Guzzi Martinek in Köln-Ehrenfeld gekauft. Habe die auch bis heute und bin über 50.000 km mit dem Gerät gefahren. Links setzt bei über 50 Grad irgendwann die Standfläche vom Seitenständer auf. Rechts setzt bei über 50 Grad irgendwann die Schelle vom Krümmer auf. Das Vergasermodell hat keine Ruckdämpfer Erstes Gummi hinter den Kupplungsfedern ist der Hinterreifen. Der erste Gang ist verhältnismäßig lang übersetzt, allerdings fährt man auch alle 5 Gänge aus, wenn man flott unterwegs ist. Getriebe ist bei der KE ein gerade verzahntes Getriebe. Drehzahlen unter 3.000 U/min sollten nur ohne Spannung gefahren werden, sonst gibt es schnell Pitting und heulende Getriebe - wobei das gerade verzahnte so oder so schon heftig laut ist. Auch wenn die 1100 Sport fast 1,1 l Hubraum hat, wird sie erst über 5.000 U/min so richtig munter. Ich habe folgende Veränderungen gemacht: Zündkerzenschutz am Ventildeckel mit festgeschraubt Martinek hat MSD gegen Interferenzrohr ausgetauscht und Vergaser auf den geänderten Staudruck angepasst Martinek hat mir nachdem der 5. Gang zum zweiten Mal "unbrauchbar" wurde, ein geändertes Zahnradpaar für den 5. Gang gebaut (ein Zahn länger und schräg verzahnt) Schmutzlappen hinten entfernt Weiße Blinkergläser von Aprilia montiert Blinker auf LED selber umgerüstet (damals Platinen mit Konstantstromversorgung selber gelötet). Hein Gehrike LED-Rücklicht (gleiche Bauform) in Weiß montiert Warnblinklichtschalter von der Sport 1100i nachgerüstet (😁) Außer mit dem Getriebe hatte ich nie Probleme. Seit ich weis, dass die Sport 1100 Drehzahl braucht, habe ich keine mehr und seit es in Wuppertal 40er-Zonen gibt, komme ich in der Stadt aus dem 1. nicht mehr raus. Die Sport 1100 ist für flotte Landstraßen oder Rennstrecke gebaut. Ich bin auch viele Pässe mit meiner gefahren, aber da gehen die Serpentinen bergauf nur mit schleifender Kupplung, die übrigens knochenhart ist. Das liegt natürlich auch an den Vergasern, denen über 2.000 Meter irgendwie die Luft wegbleibt und die Guzzi dann überfettet. Wenn man aber erstmal merkt, was dieser Bock kann, dann staunen andere nicht schlecht. Ich bin schon Touren mit 200PS Supersportlern gefahren und es war keinem langweilig. Ich liebe meine Sport 1100, trotzdem habe ich meine aktuell inseriert, weil mir das Fahren auf der V100S sehr viel leichter fällt und ich auch ohne Probleme Gepäck mit bekomme. Naja, war ja auch gerade mal 28, als ich meine Sport 1100 bei Martinek abgeholt habe. Die Sport 1100 flott zu bewegen ist Arbeit, irgendwann gewöhnt man sich dran und dann bekommt man den Bogen raus, wie man sich von der Sport 1100 helfen lassen kann. Die Guzzi mag schnell gefahren Kurven, verleitet zum hängig off. Das liegt auch an dem flachen Stummel und den hoch liegenden Fußrasten. Der Sitz ist so gebaut, das man prima die Kniekehle auf der kurvenäußeren Seite der Sitzbank einhängen kann. - Natürlich macht man sowas nie auf der Straße.
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