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Spätzünder

Welche Batterie

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Hi Leute,

ich habe keinen Threat gefunden, daher die Frage: Welche Batterie wird empfohlen?

Habe mal rumgesucht  und mindestens 3 Typen mit großen Preisunterschieden entdeckt: Säure (€ 60-70), Gel (ca 116,-), Lithium (150-250)...

Was ist Eure Meinung dazu?

Edited by Spätzünder

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Mal so nebenbei: "threat" heisst "Bedrohung", "thread" heisst "Faden" 😉

"Säure" - da meinst du wohl Blei-Säure-Akkus. Davon gibt es mindestens 3 verschiedene Typen.

  1. der offene Pb-Säure-Typ (FLA) ist am preisgünstigsten, wird trocken geliefert und muss mit Schwefelsäure gefüllt werden. Er hat unangenehme Selbstentladung, und bei Überladung kommen Säuredämpfe aus dem Entlüftungsschlauch, die eventuell Korrosion am schönen Motorrad erzeugen. Seine Haltbarkeit ist manchmal nicht beonders gross, evtl. nur 2-3 Jahre oder ca. 500 Zyklen.
  2. der Gel-Akku (SLA), in dem die Schwefelsäure durch ein Gel gebunden ist. Der ist etwas teurer, hat weniger Selbstentladung, etwas längere Haltbarkeit, und ist hermetisch dicht.
  3. der Reinblei-AGM-Akku. Hier ist die Säure in Glasfasermatten gebunden und es wird reines Blei für die Platten verwendet. Er hat praktisch 0 Selbstentladung (kann über den Winter ohne Erhaltungslader rumstehen), und erhöhte Kaltstartkraft. Eine sehr bekannte Marke ist Hawker-Odyssey.
  4. der LiFePO4-Akku (LFP). Ist der teuerste von allen, allerdings kaum mehr als ein Hawker-AGM. Hat 0 Selbstentladung, wiegt nur 1/3 des vergleichbaren Pb-Akkus. Er hat einen nicht aggressiven Elektrolyten, also keine Korrosion bei Undichtigkeit. Er kann in allen Lagen eingebaut werden, ist 1:1-Erstz für einen Pb, ohne Änderung am Regler des Motorrads. Allerdings verträgt er keine überhöhte Ladespannung, daher sind nicht alle Pb-Ladegeräte geeignet. Nicht verwenden sollte man die mit automatischer Wiederbelebungs-Funktion oder "Desulphatierung".

Hätte ich eine V2-Guzzi mit Anlasser, würde ich eine Hawker-AGM oder eine LFP z.B. von Unibat (Stein-Dinse), Shido oder JMT verwenden.  

Gruss  Tim

Edited by monoguzz

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...und immer, immer wieder ,autocorrect‘ oder personal corr. 😉 danke.

Fred habe ich auch schon gelesen...

Danke Tim, für Verbesserung und ausführliche Antwort

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Moin Dieter

Letzte Woche habe ich mir diese Batterie geleistet. Laut Aussage des Verkäufers sollte sie von der Leistung ausreichen. An deiner Nevada ist ja noch weniger Elektronic als an meiner Breva. Dann sollte sie auch für die Nevada ausreichen. Nur zum starten wirds reichen. Von den Leistungsdaten her, so mein Vergleich, ist sie ähnlich der Gel-Batterie die ich vorher verbaut hatte. Und mit der lief meine Breva gut. Also wirds schon passen. Für den Preis hab ich einfach mal zugeschlagen. Die nächste bessere liegt bei 110 Euro.

Vielleicht hilft Dir das bei Deiner Entscheidung. Oder Du schaust mal, was die Suche bei deinem Modell ergibt.
Gruess,
Ingo

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Zu empfehlen meinerseits sind LiFePo4 Akkus aus oben genannten Gründen, schau einfach mal nach Modellen von Aliant, JMT oder Shido (habe ich in der Griso). Bin rundum zufrieden damit. Für die Nevada gibt es sie auch, habe ich schon herausgefunden. Gewicht liegt bei ca. 700g. Preise beginnend bei 70€.

Gruß Ingo 

Edited by Breadfan
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Für die Breva habe ich gut 90 CHF investiert. Hoffe, ich werde nicht enttäuscht.

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Jungs, ihr seid spitze, danke! 🤙🙃

Edited by Spätzünder

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Habe eine von AGM halbes Gewicht gleiche Leistungwie original und funktioniert sehr gut.

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Hallo zusammen

Hat jemand von Euch schon eine LiFePo4 Batterie in einer 1'000er verbaut?
Ich hab aktuell eine neue Aliant YLP 14 drangehängt, die bringt die Leistung definitiv nicht.
Die YLP 24 kostet schlanke 270.- Euro aufwärts...
Habt Ihr einen Vorschlag für einen vergleichsweise kleinen und leistungsstarken LiFePo4-Akku?

Gruss
Oeli

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Habe die letzten Jahre immer einen normalen Blei/Säure Akku mit 20Ah genutzt. Der hält ca. 3 Jahre, bei guter Pflege vll auch länger. Kostet ca 50 Euronen, passt super rein und reicht von der Power her allemal, vorausgesetzt, Zündung, Vergaser und Ventile sind gut eingestellt.

Bin diesmal auf eine wartungsfrei Gel - Batterie mit 21 Ah für 95,- umgeschwenkt. Mal gucken, ob die länger hält. 

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Danke für die Tipps soweit.
Bei mir ist die Schwiergkeit die, dass das Eckige in das Runde muss....
Wenig Platz und am Besten liegend montierbar. Geht gekippte Montage mit einer Gel-Batterie?
Hat jemand Erfahrungen mit Aliant-Batterien auf einer 1´000er?

 

01_Batt.JPG

02_In-Heck-1.JPG

03_In-Heck-2.JPG

04_Heck.JPG

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Gel Batterien haben keine vorgeschriebene Einbaulage. Daher müßte gekippt auch klappen. Hier gibts was über Motorradbatterien zu lesen.

https://www.motorradonline.de/ratgeber/alles-zum-thema-motorradbatterie-akku-ratgeber/

           mfg   Jürgen

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Ich würde mir eine kleinere Batterie wünschen, die in der Lage ist, meine Lemme anzuschmeißen. Derzeit habe ich seit ca. 10 Jahren eine Banner drin, die sehr gut funktioniert, aber nur wenig kleiner ist, als die alte Bosch, die immerhin 30 Ah hatte. (Polo wollte sie erst als Pfand nicht annehmen, weil es eine Autobatterie sei.) Die Li-Batterien sind zwar leichter, aber kaum kleiner.
Ich habe probeweise mal die kleine Batterie aus der Katana in den Batteriekasten gelegt. Die hat aber nur 12 AH, was für die Kati reicht. Würde sogar liegend reinpassen. Allerdings müsste man dafür wohl einen Vergaser zur Montage vorher abschrauben.
Gruß
Dieter

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12V 14 AH hat meine neue AGM YTX16-BS 52,15 ohne Steuer. 4  Kilo leichter ca.

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Zitat: Monoguzz, 2ter Eintrag hier im Thread

2. 

"der Gel-Akku (SLA), in dem die Schwefelsäure durch ein Gel gebunden ist. Der ist etwas teurer, hat weniger Selbstentladung, etwas längere Haltbarkeit, und ist hermetisch dicht."

 

P.S.

Eine schöne Guzzi hast Du da - ... fast  beneide ich Dich aber mehr um die tolle kleine Werkstatt. Will auch gleich noch ne Frage zur Hebebühne nachschieben: Stehr das Motorrad auf der Bühne sicher; oder muss man nicht noch zusätzlich zur Decke hin sichern ?! Frage das, weil ich auch mit der Anschaffung einer Bühne spekuliere - ... man wird nicht jünger ! Gut gefällt mir auch der Drehzahlmesser an der Werkzeugwand :classic_smile: !

 

Bollergruß,

Blofeld

 

Edited by Blofeld

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Die AGM YTX-16-BS kann nur in Schräglage bis 45° eingebaut werden.
Was mich wundert, ist dass bei Dir (teetrinker17) offenbar 14 AH zum Starten ausreichen.
Das hat die Aliant nominal auch, schafft es jedoch -neu und voll geladen- grad mal den Motor qualvoll ein paar Mal zu drehen.

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Die Ah geben lediglich die Kapazität einer Batterie wieder. Du hast halt weniger Startversuche mit einer 14 Ah Batterie, als mit einer 22 Ah Batterie ! In meiner Ducati 900 SS Königswelle sitzt eine Miniaturbatterie mit nur 2.5 Ah, aber die hat ja keinen elektrischen Anlasser und will angetreten werden. Die kleine Batterie mit 2.5 Ah reicht für die Versorgung der Zündanlage !

Bollergruß,

Blofeld

Edited by Blofeld

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@ Blofeld: Die Hebebühne ist das einzig wahre für konzentriertes Arbeiten. Vor allem der Rücken dankts.
Sicher steht die mit der Vorderradklemmung nicht wirklich. Ich spanne das Töff immer zusätzlich noch seitlich ab, hab dafür seitlich Ösen im Blech angebracht.
Der Kettenzug bewährt sich vor allem zum Rausnehmen des Vorderrads oder beim Aufbau ab leerem Rahmen.
Nächstens kommt noch ein HEB-100-Träger an die Decke für die Laufkatze....
Gebraucht kostet das Zeug kaum Geld, lohnt sich aber in meinen Augen immens.
Gruss Oeli

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Hoi Oeli

Schau doch mal hier. Die haben eine gute Auswahl an Gel-Batterien und auch an Lithium-Batterien zu vernünftigen Preisen! Haben auch einen sehr guten Service bei Emailanfragen. Schnell und kompetent. Allerdings landen die Mails im "Spam" (bei mir zumindest). Also immer auch dort nachsehen.

Lithiumakkus sind absolut wasserdicht und unabhängig von der Lage einzubauen. Ausserdem sehr leicht und klein (Beispiel: mein alter Gel-Akku etwas doppelt so gross und ca 4.5 kg. Lithium geradezu winzig und 0.94 kg). Entladung gibt's kaum. Die funktionieren immer. Musst auf den Kältestromwert achten bei Deiner Auswahl damit auch bei winterlichen Temperaturen immer genügend Saft da ist.

Nachteil ist, das Du ein anderes Ladegerät benötigst. Die normalen gehen nicht. Im Angebot ist gerade dieses hier . Wenn Du dich für eine Lithiumbatterie entscheidest, dann gib mir doch einfach Bescheid und ich bestelle Dir auch ein solches Ladegerät mit. Ich will nämlich auch eins bestellen. Spart Porto ;)

Gruess, Ingo

PS: habe eben gesehen, dass bts auch ein sehr günstiges Ladegerät anbietet

Edited by lozärn

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vor 9 Minuten schrieb Blofeld:

Die Ah geben lediglich die Kapazität einer Batterie wieder. 

Korrekt. Allerdings muss man unterscheiden zwischen der Kapazität einer Batterie in Ah angegeben und dem Startstrom in A.

Die gängigsten Autobatterien mit 40 - 70 Ah haben einen Kaltstartstom der zwischen 360 - 680 A liegt.

Wer nicht überwiegend Kurzstrecke oder nur Stadtverkehr fährt braucht keine große Kapazität. Was wir aber alle brauchen ist ein hoher Startstrom, und da trennt sich bei Batterien der Spreu vom Weizen.

Harald

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vor 15 Minuten schrieb Donnerkeil:

Korrekt. Allerdings muss man unterscheiden zwischen der Kapazität einer Batterie in Ah angegeben und dem Startstrom in A.

Die gängigsten Autobatterien mit 40 - 70 Ah haben einen Kaltstartstom der zwischen 360 - 680 A liegt.

Wer nicht überwiegend Kurzstrecke oder nur Stadtverkehr fährt braucht keine große Kapazität. Was wir aber alle brauchen ist ein hoher Startstrom, und da trennt sich bei Batterien der Spreu vom Weizen.

Harald

Vollkommen korrekt was Harald schreibt !

Deshalb darauf achten, dass eine neue Batterie (vorzugsweise) einen hohen Startstrom liefert ! Ich habe mich kürzlich für eine LONG 12 V, 18 Ah Gel-Batterie entschieden. Preislich wohl das günstigste, was man zur Zeit kaufen kann ( 38.95 Euro). Le Mans I startet damit gut und wenn die defekt ist kommt halt eine neue rein. Meine Devise als Gelegenheitsfahrer ist, preiswert dafür lieber öfters neu. Ich bin mir nicht sicher, ob eine Hawker die ca. 100 Euro teurer ist, auch soviel besser ist.

Bollergruß,

Blofeld

Edited by Blofeld

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vor 3 Stunden schrieb Blofeld:

Vollkommen korrekt was Harald schreibt !

Deshalb darauf achten, dass eine neue Batterie (vorzugsweise) einen hohen Startstrom liefert ! Ich habe mich kürzlich für eine LONG 12 V, 18 Ah Gel-Batterie entschieden. Preislich wohl das günstigste, was man zur Zeit kaufen kann ( 38.95 Euro). Le Mans I startet damit gut und wenn die defekt ist kommt halt eine neue rein. Meine Devise als Gelegenheitsfahrer ist, preiswert dafür lieber öfters neu. Ich bin mir nicht sicher, ob eine Hawker die ca. 100 Euro teurer ist, auch soviel besser ist.

Bollergruß,

Blofeld

Mein alter Lehrmeister sprach: "Wer billig kauft, kauft meisstens zweimal" 😄

Ein Bekannter von mir hat vor >7 Jahren eine Hawker in seine LM4 gebaut. Die ist dort immer noch drin, und hat seitdem alle Wintereinlagerungen der LM ohne Nach- oder Erhaltungs-Ladung überstanden. Der Nenn-Kaltstartstrom (CCA) ist überreichlich, auch bei 0° keine Startprobleme, wie er berichtete.

Gruss  Tim

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vor 2 Stunden schrieb monoguzz:

Mein alter Lehrmeister sprach: "Wer billig kauft, kauft meisstens zweimal" 😄

Ein Bekannter von mir hat vor >7 Jahren eine Hawker in seine LM4 gebaut. Die ist dort immer noch drin, und hat seitdem alle Wintereinlagerungen der LM ohne Nach- oder Erhaltungs-Ladung überstanden. Der Nenn-Kaltstartstrom (CCA) ist überreichlich, auch bei 0° keine Startprobleme, wie er berichtete.

Gruss  Tim

Hallo Tim,

ich hatte vorher eine ähnliche Gel-Batterie (Landport 12 V, 22 Ah) drin - diese war etwas teurer als die LONG und hat 7 Jahre gehalten. Habe mir jetzt das Kaufdatum auf der LONG Batterie vermerkt und bin gespannt, wie lange diese Batterie hält. Bin sonst auch eher der Typ, der Qualität kauft (HAZET Werkzeug) aber bei Verschleißteilen / Verbrauchsteilen mach ich mal ne Ausnahme !

 

Bollergruß,

Blofeld

Edited by Blofeld

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