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Lenkkopflager V100S


Motorradschneiderle

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Mit dem Wissen, dass es keine (große) Wirkung hat, habe ich trotzdem an den Costumer Service von Piaggio eine Mail geschrieben
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Sehr geehrter Damen und Herren, 

Im März 2023 habe ich mir als 30sigstes Motorrad eine Moto Guzzi V100S in Vollausstattung gekauft. 

Man kann mit meiner 50 jährigen Zweirad Erfahrung eines mit Sicherheit sagen: Ich pflege meine Fahrzeuge penibelst! So wurde die Moto Guzzi kaum im Regen gefahren und niemals mit einem Hochdruck Reiniger gesäubert. Nach nicht einmal 20.000 Kilometer ist daß Lenkkopflager total kaputt (rastet in der MIttelstellung ein und wurde seitens Moto Guzzi "fettfrei" verbaut) und trotz Garantie Verlängerung, wurde der Garantie - Antrag von ihnen sofort abgelehnt. 

Ich finde das mehr als enttäuschend und dieses Verhalten spricht, zumindest aus meiner Sicht, nicht unbedingt von überaus großer Kundennähe.
 
Vielleicht sollten sie sich überlegen wie man sich in meinem Fall da fühlt: Rentner, das erste Mal ein Motorrad der Marke Moto Guzzi (und die V100S ist vom Listenpreis in Vollausstatttug ja nicht unbedingt der "billige Jakob"), Garantiverlängerung und dann bleibe ich auf fast 800 Euro Reparaturkosten sitzen. Zugegeben ist mir klar, dass ich Sie mit diesem Anschreiben nicht umstimmen kann, aber ich will zumindest meinen Unmut über ein deratiges Verhalten an sie weitergeben. 
 
Es grüßt sie herzlich 
Franz-Peter Schneider 
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Edited by Motorradschneiderle
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wie ich schon auf Deinen anderen Beitrag über Dein defektes Lenkkopflager geschrieben habe...

sie werden entweder das Schreiben wegschmeißen oder antworten...es sei ein Verschleissteil...

NORTON hatte meines, viele Jahre aus der Garantie raus... ohne Diskussion auf Kulanz vollständig bezahlt;

Piaggio? interessiert nur der Gewinn des Konzerns, nicht der Kunde 😈

 

auch im Guzzi Enduro Forum gibt es Unmengen von Beiträgen über kaputte Lenkkopflager...

 

Edited by holger333
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Ciao 

So ist das leider heute. Auch ich habe Lehrgeld bezahlt. Ich werde nie wieder ein neues Fahrzeug kaufen. Macht in meinem Fall keinen Sinn. Ich kaufe auch nur noch was ich auch selbst reparieren kann. Garantie ist ja schön und gut aber meine V85 würde schon längst wieder laufen wenn  ich mich selbst darum gekümmert hätte. Bei der Stelvio sieht das schon anders aus...so steht das Motorrad Wochen beim Händler und ich kann hoffen das sich jemand darum kümmert...und Geld spart man da auch nicht. Also wird nur noch gebraucht gekauft.

Gruß Boris 

Edited by luftheuler
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Meine erste Guzzi war damals ne LM 2. Darauf folgten in regelmäßigen Abständen weitere Guzzi wie Calis, 1200 Sport, V11 und so weiter. 

Ich schraube, seit ich denken kann und irgendwie war Guzzi für mich immer cool und immer "sympathisch", was nicht zuletzt auch immer an der Gemeinschaft lag. Es war immer ne Familie. 

Aber in der letzten Zeit ändert sich das. Die Leute sind immer noch cool, aber Guzzi nicht. Springen schlecht mit den Händlern um und behandeln die Kunden schlecht. Die Stelvio war meine letzte neue Guzzi. Das nächste neue Moped kommt aus Japan, steht schon beim Borchardt und wird die Tage abgeholt. Die Stelvio geht dafür, so lange sie noch heile ist und keine Probleme macht. Ich mache (wie gehabt) mit den alten Guzzen weiter. Keine Überraschungen, alles berechenbar und so wie früher.

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Ja was Piaggio da macht ist schon ziemlicher Mist. Ist aber bei VW, Mercedes,BMW auch nicht anders. Man könnte meinen die haben alle den Verstand verloren 🙄 Ferrari mit der neuen E-Auto Gurke hat den Vogel abgeschossen... egal ich gebe die Stelvio noch nicht auf. Neuer Motor und Getriebe dann muss die ja nur noch 50000km problemlos laufen...wir werden sehen.

Gruß Boris 

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Moin Boris,

es ist zwar ärgerlich, das es Dich mit Deiner neuen Stelvio so erwischt hat...

und ICH hätte eine Rücknahme und Neulieferung verlangt...

aber ansonsten ist die Stelvio und die Mandello ein gutes Motorrad.

Kleine Pannen sind ja normal...

NICHT ABER DER UMGANG MIT DEN KUNDEN, was Piaggio hier treibt !!!

DAS zerstört das ansonsten gute Image nachhaltig.

Gruß

Holger

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Ich fühle deinen Schmerz Schneiderle. 800 Euro sind eine Frechheit. Ich glaube es gibt mindestens drei Threads, jeweils mit einigen Usern (mir inklusive)die das gleiche Problem mit den Neuzeit-Guzzis haben. Kein Einziger hat es auf Garantie durchbekommen. Schade eigendlich, dass die BMW und KTM Sünden es in die Medien schaffen und Piaggio sich so ziemlich unbemerkt alles leisten kann. Offenbar schon 'too big to fail'

"Ist der Ruf einmal ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert"

PS: Meines kam auch viel zu früh. Die Werkstatt besaß die Güte, die obere mutter nicht festzuschrauben; diese hab ich dann während der Fahrt verloren und durfte die Mutter selbst für ca. 50€ bezahlen. :) Also Piaggio hat schon einen krassen Humor.

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Edited by Major B. Kloppt
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Moin Boris,

das Thema Getriebe:

gerade jetzt in Facebook: 

Am 28. Mai 2026 zugelassen, nach 300 km ist das Getriebe kaputt, seit zwei Stunden stehe ich auf der Autobahn. … Danke, Moto Guzzi

Immatricolata 28 maggio 2026 , fatti 300’km rotto il cambio , fermo da due ore in autostrada. … grazie moto Guzzi
 
dort ist es die Moto Guzzi Stelvio Gruppe...
 
ein Italiener mit Getriebeschaden nach 300 km
 
 
also langsam wird es zum Kotzen...
 
Gruß
Holger

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Edited by holger333
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Viel aufschlussreicher ist die Gruppe "Moto Guzzi V100 Reliability Watch" auf Facebook. Was du da siehst, ist wirklich heftig. 

In der Gruppe findet man wirklich alle Schäden. Thermostat Gehäuse, Getriebe, Köpfe, Ölverluste, Ventiltrieb und so weiter. 

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Warum regt ihr auch so auf . Ist doch alles so gewollt. Der Konzern will Gewinn machen und der Verbrauer will nichts ausgeben. Wenn MG könnte ohne Piaggio  wie sie wollten , würde es anders aussehen.
Wenn was neues Entwickelt wird , wird es erstmal der Konzernspitze vorgelegt . Dann kommt der große dicke  Rotstift.

Bsp. V85TT , Ölkühleranschlüsse sind da , ja komisch. Motor wird schon Produziert zu spät. Den Ölkühler ?  Braucht man nicht, geht auch so , gestrichen. V100 Wasserpumpenantrieb , Kunststoffzahnrad muss reichen, aus Metall ? Nee zu teuer, gestrichen.  Lenkkopflager sind auch so eine Geschichte die sich schon Jahrzehnte hin zieht usw. Andere Hersteller machen genau das gleiche. Heute wird nicht mehr auf Qualität, sondern auf Quantität gesetzt und Gewinn soll es auch noch bringen.  
Und da setzen die Chinesischen an, einigermaßen gute Qualität  aus altbewährtes zu günstigen Preisen. Finanzieller Gewinn ist erstmal nebensächlich wird ja staatlich subventioniert. Hauptsache wir kommen in den Hart umkämpften Markt.  So läuft das heute, die Finanzieller sind das Problem und zum Teil der Consumer , nicht der Hersteller. Leider wird es auch nicht mehr besser, im Arbeitsleben schon oft genug mit erleben. Entwicklung und Testen wird heute nur noch ausgelagert. Kaum ein Hersteller kann sich seine Neuentwicklungen noch  selber finanzieren .

Gruß Markus 
 

Edited by Cloanto
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Wer regt sich denn hier auf?

Ich bin der Meinung, dass das V100 Triebwerk schon durchdacht und gut konzeptioniert ist. Alles was ich an Defekten lese oder auch selber schon gehabt habe, sind fast immer Montagefehler.

  • Kein Öl im Kardan.
  • Zu fest angezogene und scharfkantige Schlauchschellen.
  • Lenkkopflager ohne Fett.
  • Lenkkopflager zu lose oder zu fest.
  • Wegklappende Dichtung im Kupplungsnehmerzylinder.
  • Fehlende Distanzscheibe am Federbein.
  • Falsch verlegtes Kabel vom KW-Sensor.
  • Falsch justierter Sensor.
  • Ohne Sicherung montiertes Schaltgestänge (war auch bei mir, Kugelkopf wärend der Fahrt rausgewandert, tiefe Riefen in der Schwinge hinterlassen).
  • Sitzbankverriegelung mit zu viel Spiel montiert.
  • Schlampig angeschweißter Halter am Auspufftopf (ist bei mir nach 5.000 km abvibriert).
  • Schiefe Fräsbohrung in der oberen Gabelbrücke (Lenkerschloss kann nicht einrasten, stand bei meinem ersten Händler zur Garantieabwicklung)
  • Kopfdichtung nach kurzer Zeit defekt
  • Ölverlust an den Motorgehäusenähten

Eine mit Kunststoffzahnrad angetriebene Wasserpumpe ist nix neues, gibt es auch bei anderen Herstellern, läuft halt ruhiger und ist normalerweise Verschleißfrei.

Wenn das Getriebe wirklich einen Konstrucktionsfehler hätte, dann würden nicht die meißten V100 Triebwerke halten, ich gehe davon aus, dass auch dies Montagefehler sind.

Die Klappernden Bremsscheiben sind wohl ein Thema des Rotstifts, da hätte ich schon bei der schönen Brembo-Anlage auch Brembo-Scheiben erwartet.

Aber sonst? Das sind doch schon alles hochwertige Teile, die Guzzi da bei der Mandello und Stelvio verbaut.

Verbessern muss Guzzi bei der Montage, mal sehen, ob die neue Produktionsstraße in Mandello Besserung bringt.

 

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@Sport1100 da gebe ich dir vollkommen recht. Konstruktiv ist es alles gut. Der Rotstift ist auch das Personal. Ohne Einweisungen & Schulungen des Personals geht es nicht. Überarbeitetes  und vielleicht auch schlecht Bezahlt ( keine Ahnung) geben noch den Rest. Personalchefs sind auch indirekt Sozialarbeiter, ist die Stimmung schlecht läuft der Laden auch schlecht. Wie oben schon erwähnt, dass ist dann irgend wann ein gesamt Paket, was eine Firma ruinieren kann. 
Nun möchte ich auch nicht eine große Diskussionsrunde daraus machen, ich sehe es auf dieser Weise und Denke mir den Rest.

 

Edited by Cloanto
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Moin,

wie ich mehrfach geschrieben habe:

im Werk gibt es gerade noch um die 120 Menschen mit festen Verträgen, dazu kommen rund 150-180 mit Zeitarbeitsverträgen

DAS ist das Problem;

nur aus lauter Profitsucht von Piaggio

Änderung im Werk nicht notwendig, sondern die Mitarbeiter mit normalen Arbeitsverträgen einstellen, schulen und ausbilden.

Die meisten Probleme ergeben sich durch Montage, nicht konstruktionsbedingt.

Aber gerade deshalb ist eine vernünftige Garantie- und Kulanzbearbeitung mehr als erforderlich !

gegenüber den Händlern und gegenüber dem Kunden.

Gruß

Holger

 

Edited by holger333
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Mein Händler brauch ca.eine 1/2 Stunde für das Einstellen des Lenkkopflager. Dies machte er an jeder neuen ausgelieferten Guzzi, als nicht modellspezifisch.

War Perfektion vom Schwabenländle;-)

 

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