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V7Franke

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  1. Ich fahre ja auch erst seit 2019 Motorrad. Bis zu diesem Jahr auf einer eher offroadigen Maschine. Daher auch mehr Offroad- als Onroad-Fahrtrainings. Zusätzlich fahre ich seit 30 Jahren Mountainbike und seit 25 Jahren Downhill. Letzteres sorgte dafür, dass Blickführung in Kurven von mir nicht erst gelernt werden musste. Das ist am Ende mit das wichtigste, man fährt dahin, wo man hinsieht. Beim Skifahren, im Auto, am Fahrrad, und am Motorrad eben auch. Das wird wichtig, wenn man in eine schwierige Situation gerät. Wenn plötzlich ein Hindernis auf der eigenen Spur auftaucht, man die Kurve unterschätzt hat. Wenn man jetzt das Hindernis oder den Graben/Leitplanke etc. anschaut, ist alles zu spät. Beim Downhill habe ich schmerzhaft gelernt, sehr schnell mit den Augen Alternativen zu suchen, Ausweichmöglichkeiten und die zu nutzen. Das andere ist, vorauszusehen, was andere Verkehrsteilnehmer machen (könnten). Sich sichtbar zu machen im Verkehr, z.B. auch durch entsprechende Positionierung. Ich fahre mit dem Motorrad an Kreuzungen/Einmündungen mit dem Motorrad immer so, dass mich z.B. Linksabbieger oder von rechts einfahrende gut sehen können. Also Abstand zum PKW, LKW vor einem, in der eigenen Spur weiter seitlich fahren, damit der andere einen früher sieht. Fahrtechnik, Legen, Drücken, Bremsen (Vollbremsung), auch Trail Braking (Hineinbremsen in Kurven) sollte man mal geübt haben, selbst wenn man sie im Alltag nicht braucht. Auf Youtube gibt es DanDanTheFireman, der auch gute Analysevideos zu Unfällen hat. https://www.youtube.com/dandanthefireman Bei ihm lernt man, dass ein Unfall oft deutlich vor der kritischen Situation schon hätte vermieden werden können. Ich durfte auch mal mitansehen, wie ein sehr erfahrener Motorradfahrer vor mir in die Gegenspur kam und nur die Reaktion des entgegenkommende Autofahrers einen UNfall verhindert hat. Die Fehler hier, kein Mut stark genug zu bremsen (er hatte die Kurve falsch eingeschätzt), falsche Blickführung (starrte auf den entgegenkommenden PKW) und kein Mut das Motorrad in die Kurve zu drücken.
  2. Bei der V7 ist der Warnblinker sogar auf einem Stecker (dem Stecker für die originalen Heizgriffe afaik) aufgelegt, nur kein Schalter angeschlossen. Sh. https://salvatorenoschese.it/come-abilitare-le-4-frecce-hazard-lights-sulla-guzzi-v7-850/ Ist auch im Schaltplan vermerkt. Da war es also definitiv der Rotstift, der da am Ende gestrichen hat. Wer mal mit Plattfuß am Straßenrand steht oder in den nächsten Ort humpelt ist froh über einen Warnblinker.
  3. Letzten Sonntag, vor der ersten Ausfahrt aber nach der ersten Runde um den Block. Breites Grinsen im Gesicht, das richtige Motorrad ausgesucht. 😃 Inzwischen hat sie 250km runter. Ich liebe es, wie ungeschliffen dieses Motorrad auftritt. Kalt läuft der Motor als hätte er lieber süditalienische Temperaturen, der Auspuff ist schön bassig und gibt ein Concerto, wie ich es bei Euro 5+ nicht erwartet hätte, beim Abtouren sprotzelt es dermaßen, da denkt man nicht, dass die ganze Einspritzung ja penibel elektronisch kontrolliert wird. Das Fahrwerk ist auch deutlich besser, als ich das nach verschiedenen Berichten über die Vorgängermodelle vermutet hätte. Das Drehmoment des Motors ist während der Einfahrphase eine gefährliche Verlockung, geht echt schön vorwärts, trotz momentan - Einfahrphase - eingestelltem Regenmodus.
  4. Danke, dann scheint das zu passen.
  5. Vom Michelin Road Classic gab es wohl eine Ladung die falsch gepackt, zu eng geschnürt waren und deshalb hoppelten, weil dauerhaft verformt. Meine nagelneue V7 hat die ab Werk und alles ist einwandfrei.
  6. Hi, Heute die Anleitung zur Einstellung des Spiels am Kupplungshebel an meiner neuen V7 Special rausgesucht. Bin mir nur nicht ganz sicher ob ich die richtig verstanden habe. Zitat: "Die Stellschraube (3) drehen, bis das Hebelspiel der Kupplung bei geradem Lenker 2 mm (0,08 Zoll) beträgt." Die 2mm messen sie zwischen Hebel und Hebelgehäuse. Also bei mir bewegt sich ab dem ersten Millimeter sofort der Hebelarm der Kupplungsbetätigung am Getriebe mit. Nach etwas Weg spürt man dann einen härteren Anschlag, und ich würde behaupten, dass man erst dann die Kupplung betätigt. Sollte da noch Leerweg, also Spiel im Zug sein, bevor sich was bewegt?
  7. Und immer schön den richtigen OT erwischen. Der Kolben hat ja zwei pro Nockenwellenumdrehung. Muss aber gar nicht so genau im OT stehen. Während Verdichtung und Arbeitstakt laufen die Ventile/Stößel relativ lange über dem Grundkreis der Nockenwelle. Da sollte sich meinem Verständnis nach das Spiel nicht verändern. Habe bisher aber nur am PKW eingestellt, mein '97er Ford Ka hatte auch noch eine untenliegende Nockenwelle mit Stößelstangen und ohne Hydros.
  8. Kreis Roth. Ein Buchstabe und drei Ziffern hier für Motorräder, geht noch auf die schmalen 180er Schilder. Mein Onkel hatte an einem seiner Oldtimer mit Regensburger Kennzeichen einen Buchstaben und eine Ziffer - Autohändler, der hat bestimmt auch Beziehungen. 😄
  9. Schaue voraussichtlich auch mal hin. Weiß nur noch nicht an welchem Tag.
  10. Ich würde das ehrlich gesagt mal ausprobieren, bevor ich was stilllege. Bei meiner Honda Enduro war das ABS offroad so zurückhaltend, den Abschaltknopf fürs Hinterrad habe ich fast nur im Fahrtechniktraining benutzt. Trotzdem gab es andere, die wegen negativer Erfahrungen ebenfalls das ganze komplett abschalten können wollten. Vielleicht hatte ich aber auch Glück, nie eine Vollbremsung hinlegen zu müssen, bei der das ABS gestört hätte.
  11. Meine Honda führt die Kurbelgehäuseentlüftung nach dem Luftfilter zu.
  12. Habe mir das Wunschkennzeichen nicht nehmen lassen. Leider kommen danach noch zwei Ziffern.
  13. Naja, "Einmotten" - trocken unterstellen, Plane drüber, warten, dass der Schnee schmilzt und Zulassung und Versicherung geklärt sind. 😉 Wird aber eh ein Saisonkennzeichen ab März. In der salzigen Jahreszeit fahre ich nicht.
  14. Dass sich nichts geändert hat musst du ja auch erstmal nachweisen. Die E5+ hat eine andere EG Typgenehmigung, die Motorleistung, Drehmoment und das maximale Gesamtgewicht haben sich (leicht) verändert. Das kostet Geld und Zeit und lohnt sich nur bei Nachfrage. Lustigerweise war es bei meinem anderen Motorrad so, dass die zwei Varianten davon, mit verschiedenen Federwegen und Federelementen (Länge/Hub) dieselbe EG Typgenehmigung hatten und in der ABE meines Federbeins und der Gabelfedern nur gemeinsam aufgeführt waren. Wurde auch nie bemängelt. V7 Special und Sport scheinen sich auch eine zu teilen, trotz unterschiedlicher Gabel.
  15. Rückmeldung von Wilbers, sie hatten noch kein Fahrzeug zur Vermessung und können noch nicht sagen, wann sie Teile für die E5+ V7 anbieten.
  16. Hi, habe heute mal bei Wilbers angefragt, ob die vorhaben die ABE um die 25+ Modelle zu erweitern. Welche Modellbezeichnung hat die Sport? MP wie meine Special?
  17. Btw. wer das Abenteuer mal angeht, bucht das Fotopaket. Bilder von professionellen Fotografen an der Strecke sind schon geil.
  18. Wer damit reisen will sollte beachten, die 800 X Rally hat nur 116kg Zuladung wegen des leichter gebauten Heckrahmens, die 800 X Pro immerhin etwas über 150. Gewogen werden die 800 X Pro mit 192-195kg, die Rally mit 184kg vollgetankt. Trotzdem sehr interessant. Würde aber selbst vermutlich eher die 450er kaufen.
  19. Sieht gut aus.👍 Das Blech sieht mir ein bisschen zu windig aus. Nicht, dass dir der Fender dann bei höheren Geschwindigkeiten flattert. Ich würde da etwas Massiveres verbauen, oder ein dünneres Blech zumindest in beide Richtungen abkanten, damit es steifer wird.
  20. Im COC der 25er V7 Special, Modell MP, stehen jetzt radiale und diagonale Größen drin, vorne 100/90-18, 110/80 R 18, hinten 150/70 B 17 (Diagonal Gürtelreifen), 150/70 R 17.
  21. Interessanter Artikel zum Thema eingetragene Reifenbauart https://www.motorradonline.de/ratgeber/fantic-caballero-700-hu-durchgefallen-wegen-radialreifen/
  22. Das sieht so mancher sicher anders. Sh. Bild Du wirst mir nicht widersprechen, dass es vom Veranstalter am Ende des ersten Tages, beim Briefing, einen "Anschiss" gab, weil so viele mit dicken Maschinen in eine Schlammsektion gefahren waren und die Bergungsteams bis nachts um 22 Uhr noch unterwegs waren.
  23. Ich grabe mal dieses alte Thema aus. Zuerst mal Seeker Raid und Bosnia Rally sind zwei verschiedene Veranstaltungen, auch 2023 schon. Die Seeker Raid ist für Motorräder einer gewissen Altersklasse gedacht und die Navigation erfolgt per GPS. Bei der Bosnia Rally darf alles mitfahren. Der ursprüngliche Gedanke war, die Navigation wie bei einer Motorsport Rally per Roadbook zu fahren. Inzwischen werden aber auch GPS Tracks angeboten. Zum Thema Opa mit 350kg Motorrad und null Kondition: Bitte nicht, dann macht das keinen Spaß. Ich bin 2023 die Bosnia Rally mitgefahren. Selbst gute Fahrer sind mit den dicken BMW GS an schwierigen Stellen gescheitert. Am ersten Tag haben bereits einige aufgegeben. Es gab Verletzte, es gab beschädigte Motorräder. Es gab Abschnitte, die wurden den Dickschiffen explizit verboten. Da gab es dann Umfahrungen. Bei der Bosnia Rally muss man offroad schon etwas Gas geben um die Tagesetappen im Zeitfenster zu schaffen. Vor so einer Veranstaltung sollte man Fitness und Fahrtechnik trainieren und das passende Motorrad mitbringen. Am besten leicht (alleine aufhebbar) und mit Offroad Bereifung, keine 50/50. Es muss alles gut gewartet sein, die Federelemente und der Antriebsstrang bekommen einiges ab. Die Gabeldichtungen werden strapaziert. Man sollte Reifen flicken können. Man braucht passendes Werkzeug. Es geht dort täglich in die Berge, es gibt steile Auffahrten und steile Abfahrten. Am ersten Tag ging es über 10km nonstop bergauf auf losem felsigen Untergrund, das war brutal anstrengend und mit jedem Kilometer standen mehr Fahrer erschöpft am Rand. Und wenn man angehalten hat, war das loskommen umso schwieriger. Das als kleine Warnung, wenn jemand denkt mit seiner V85TT da auch mal teilnehmen zu wollen. Aber gut vorbereitet ist es ein riesen Erlebnis an das man sich Jahre erinnert.
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