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was sind das für Menschen?


holger333

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Vor 15 Jahren, am Palmsonntag 2011, starb der Allgäuer Josef Deniffel, nachdem seine Honda auf einer absichtlich gelegten Ölfalle weggerutscht und der zweifache Familienvater direkt in ein entgegenkommendes Auto geschleudert worden war. Obwohl nie ein Täter gefasst wurde, war es das schreckliche Ende einer – wie Ermittlungen im Nachhinein ergaben – mindestens schon vier Jahre andauernden Serie solcher Fallen im Allgäu. Bis jetzt. Bis zum ersten Wochenende im Juni 2026.

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Ich vermute dahinter normale Menschen wie dich und mich.

Menschen, die sich womöglich von rücksichtslosen, arroganten Motorradfahrern schikaniert fühlen.

Bis zu jenem Punkt, an dem Frust, Enttäuschung und Hilflosigkeit so übermächtig wurden, dass sie in dem fatalen Impuls mündeten, Selbstjustiz zu üben.

Wenn es um Gerechtigkeit geht, sind Emotionen schlechte Ratgeber. Eine mangelhafte Impulskontrolle gehört im heutigen Straßenverkehr leider auch wieder zum Alltag.

Wenn dann extreme Positionen aufeinanderprallen, wird es gefährlich destruktiv.

Edited by Major B. Kloppt
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sorry,  

hier kann man keine Entschuldigung für sehen...

daher: KEIN normaler Mensch...

es ist ein hinterhältiger Mörder 😈

wie in dem Fall des Mordes vor 15 Jahren.

Edited by holger333
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vor 42 Minuten schrieb holger333:

sorry,  

hier kann man keine Entschuldigung für sehen...

daher: KEIN normaler Mensch...

es ist ein hinterhältiger Mörder 😈

wie in dem Fall des Mordes vor 15 Jahren.

Lieber Holger, ich gehe immer davon aus, dass jeder Mensch von grundauf nicht böse ist. (Gute Nachichten: Das schließt z.b. Dich mit ein.)

Monster werden immer gemacht, sie gibt es nicht einfach so. Traumata wirken, Muster werden erlernt. Sich nicht unter Kontrolle zu haben ist für mich eine bewusste Entscheidung, die aus Impulsen wächst, mit denen man nicht gelernt hat umzugehen.

Sei vielleicht nicht zu voreilig mit deinem Urteil. Da hängt unter Garantie eine lange Vorgesichte dran. Es steht natürlich ausser Frage, dass die Gefahr gebannt werden muss.

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Hier gibt es jetzt doch hoffentlich keine Diskussion, die Opfer wieder zu Tätern macht.

Eine solche Tat ist bösartig, sehr bewusst und das mit der Absicht andere zu verletzten oder gar zu töten. Ohne wenn und aber!

Edited by Sport1100
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vor 20 Minuten schrieb Major B. Kloppt:

Lieber Holger, ich gehe immer davon aus, dass jeder Mensch von grundauf nicht böse ist. (Gute Nachichten: Das schließt z.b. Dich mit ein.)

Monster werden immer gemacht, sie gibt es nicht einfach so. Traumata wirken, Muster werden erlernt. Sich nicht unter Kontrolle zu haben ist für mich eine bewusste Entscheidung, die aus Impulsen wächst, mit denen man nicht gelernt hat umzugehen.

Sei vielleicht nicht zu voreilig mit deinem Urteil. Da hängt unter Garantie eine lange Vorgesichte dran. Es steht natürlich ausser Frage, dass die Gefahr gebannt werden muss.

Wir wissen tatsächlich nichts über das Warum? Aber eine Rechtfertigung für eine solche Aktion - gibt es für mich nicht! Ich hoffe die Polizei ist erfolgreich!

Edited by Nazzaro
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@Sport1100 @Nazzaro natürlich bin ich völlig bei euch. Gleichzeitig finde ich, ist es wichtig zu wissen, wie es dazu kam. So gibt es zumindest eine Chance sowas in Zukunft zu verhindern. 

Versteht mich nicht falsch: Da geht es nicht um mildernde Umstände oder Rechtfertigung, sondern um Ursachenforschung wie ein normaler Mensch sowas tun kann.

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https://www.motorcycles.news/oelfallen-allgaeu-b308-scheidegg-2026/

Bemerkenswert ist, wie sich das mögliche Täterbild im Laufe der Jahre veränderte. Zunächst stand ein Hass auf Motorradfahrer im Raum. Später beschrieben Profiler eher einen Täter, der durch das Erzeugen von Angst und Verunsicherung Macht ausüben und sein Selbstwertgefühl aufwerten wolle.  Andreas Denner Redakteur bei Motorrad Nachrichten.

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Es sind nicht nur Motorradfahrer die gefährdet  werden, auch andere Verkehrsteilnehmer. Was ist wenn ein Auto ins schleudern gekommen wäre und in den gegen Verkehr ballert usw. . Holger hat vollkommen recht, solche Menschen gehören einfach aus dem Verkehr gezogen und das für immer. 

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Am 9.6.2026 um 21:02 schrieb Major B. Kloppt:

@Sport1100 @Nazzaro natürlich bin ich völlig bei euch. Gleichzeitig finde ich, ist es wichtig zu wissen, wie es dazu kam. So gibt es zumindest eine Chance sowas in Zukunft zu verhindern. 

Versteht mich nicht falsch: Da geht es nicht um mildernde Umstände oder Rechtfertigung, sondern um Ursachenforschung wie ein normaler Mensch sowas tun kann.

So etwas kann kein normaler Mensch sein

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Am 9.6.2026 um 21:02 schrieb Major B. Kloppt:

@Sport1100 @Nazzaro natürlich bin ich völlig bei euch. Gleichzeitig finde ich, ist es wichtig zu wissen, wie es dazu kam. So gibt es zumindest eine Chance sowas in Zukunft zu verhindern. 

Versteht mich nicht falsch: Da geht es nicht um mildernde Umstände oder Rechtfertigung, sondern um Ursachenforschung wie ein normaler Mensch sowas tun kann.

Sorry...das ist/sind  kein(e) normale(r) Mensch(en)!

Kein normaler Mensch fährt in Menschengruppen (siehe Magdeburg) und kein normaler Mensch verteilt Öl auf der Straße. Wie es bei solchen Menschen dazu gekommen ist interessiert (zumindest) mich nicht die Bohne! Ein zentraler Grundsatz menschlichen Zusammenlebens (sowohl ethisch wie moralisch) bedeutet, dass man anderen absichtlich keinen Schaden zufügen soll. Um diesen Grundsatz sicherzustellen würde ich weder millionenschwere Prozesse führen noch Ursachenforschung betreiben...die gehörten einfach weg. 

Diesen Grundsatz beherzige ich (bewusst/unbewusst und auf Grund meiner Erziehung) seit 1958. Schließend wie immer mein Grundsatz: Das ist meine ureigene Meinung. 

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vor 1 Stunde schrieb reinerstrudthoff:

So etwas kann kein normaler Mensch sein

Dann sollte man doch mal herausfinden, was ihn von einem "normalen Menschen" unterscheidet, nichtwahr? (worauf bei der Definition "normal" sich das Diktat der Mehrheit lokal geeinigt hat)

Ziel soll doch sein, dass sowas in Zukunft nicht passiert?

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Moin,

eine wie auch immer geartete Erforschung zur Motivation der Täter ist natürlich im Zuge eines juristischen Nachspiels aus rechtsstaatlicher Sicht geboten. Eine umfassende Prävention gegen solche und ähnliche Gräueltaten ist dagegen praktisch unmöglich. Zu sehr erweist sich die emotional-affektive Komponente als zu beherrschend, als dass sich ein rationales Kraut als wirksam herausstellen könnte. Und oft genug stellt sich die Schwelle zu Mord und Totschlage als erschreckend niedrig heraus, so dass sich auch vermeintlich "normale" Zeitgenossen sich plötzlich jenseits der gesellschaftlichen Standards wiederfinden. Ein winziger Anstoß kann ausreichen. Manchmal fördert und legitimiert die Gesellschaft sogar vormals noch verbrecherisches Verhalten. Dann ist kein Halten mehr. Aber das steht auf einem anderen Blatt.

Zwar glaube ich nur begrenzt an eine abschreckende Wirkung von Strafe, aber vornehmlich sollte es darum gehen, die Gesellschaft vor den einschlägigen Tätern (was auch immer bei dessen Sozialisation mal schief gelaufen ist) zu schützen. Bei Opfern an Leib und Leben auch gern lebenslang. Es gibt wahrlich genug Drecksäcke.

Beste Grüße 🤗

Ralf

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Naja, was ist „normal“?

Ich wohne in einem kleinen Dorf direkt an der Straße, die Zufahrtsstrecke in den Welzheimer Wald, ins Kochertal, zur Schwäbischen Alb und ins Welland ist, allesamt traumhafte Gebiete für Motorradfahrer.
Am Wochenende fallen die Horden bei uns ein und viel zu viele davon meinen, sie müssten die Menschheit (und ganz speziell mich! 😖) mit ihren viel zu lauten Maschinen „beglücken“. Dazu kommt, dass es für die Kinder und die Alten bei uns im Dorf Russisch Roulette ist, die Straße zu überqueren. Glaubt mir: Mordgedanken werden da völlig "normal", und es muss ein langsamer und qualvoller Tod sein! 😁

Ich kann mir also schon vorstellen, was diesen Hirntoten dazu getrieben hat, sowas zu tun. Es darf allerdings NIEMALS dazu kommen, solche Mordfantasien in die Tat umzusetzen.

Das Problem: wenn jemand nicht in der Lage ist, seine Gedanken und Taten zu reflektieren, zu bewerten und unter Kontrolle zu halten, dann verfehlen auch jegliche Konsequenzen daraus ihre Wirkung. Hier und da. Und es wird wieder passieren.

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Wieder Ölfallen im Allgäu | Tourenfahrer

Polizei prüft Parallelen zu tödlicher Anschlagsserie

Wieder Ölfallen im Allgäu

 11.06.2026

Im Allgäu sind erneut mutmaßlich absichtlich ausgebrachte Ölfallen auf einer bei Motorradfahrern beliebten Strecke entdeckt worden. Das weckt Erinnerungen an den tödlichen Ölanschlag von 2011.

Wie die Polizei mitteilte, wurden am Abend des 5. Juni auf der B308 bei Scheidegg (Landkreis Lindau) mehrere Öllachen in Kurvenbereichen festgestellt.

Der Fund weckt Erinnerungen an eine bis heute ungeklärte Serie von Ölanschlägen zwischen 2007 und 2011, die in der Region für Entsetzen gesorgt hatte. Damals starb am Palmsonntag 2011 ein Motorradfahrer, nachdem er mit seiner Maschine auf einer Ölspur ins Schleudern geraten und mit einem entgegenkommenden Auto kollidiert war. Trotz umfangreicher Ermittlungen wurde nie ein Täter ermittelt.

Feuerwehr beseitigt Ölspuren rechtzeitig

Die aktuellen Verunreinigungen wurden nach Angaben der Ermittler gegen 18.00 Uhr im Bereich der Rohrachschlucht entdeckt. Die kurvenreiche Bundesstraße gilt insbesondere bei gutem Wetter als beliebte Motorradstrecke.

Die örtliche Feuerwehr beseitigte die Ölspuren, während die Polizei die Straße vorübergehend sperrte.

Unterschiede und Parallelen zu früheren Ölanschlägen

Inzwischen hat die Kriminalpolizei Lindau die Ermittlungen übernommen. Der Verdacht lautet auf gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde das Öl in Plastikbeuteln in die Fahrbahnkurven geworfen, die dort aufplatzten. Damit unterscheidet sich die Vorgehensweise von den früheren Fällen, bei denen nach Ermittlerangaben häufig Glasbehälter verwendet worden waren.

Ob ein Zusammenhang mit der früheren Anschlagsserie besteht, ist derzeit offen. Die Ermittler prüfen jedoch mögliche Parallelen. »Wir vergleichen die Spuren, die jetzt aufgefunden wurden, mit den Spuren, die damals in Markt Rettenbach aufgefunden wurden, und schauen, ob wir einen Zusammenhang herstellen können«, sagte Alexander Heubuch von der Polizei Schwaben gegenüber dem Fernsehsender Sat1. Zu weiteren Details machen die Behörden mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen derzeit keine Angaben.

Motorradfahrer als Zeuge gesucht

Besondere Hoffnung setzen die Ermittler auf einen bislang unbekannten Motorradfahrer. Nach bisherigen Erkenntnissen gehörte er zu den ersten Personen, die die Ölspuren bemerkten. Offenbar markierte er die Gefahrenstelle provisorisch mit Laub, um andere Verkehrsteilnehmer zu warnen, und setzte anschließend seine Fahrt fort.

Die Kriminalpolizei bittet den Mann sowie weitere mögliche Zeugen, sich zu melden. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Lindau unter der Telefonnummer 08382-9100 entgegen.

Edited by holger333
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vor 8 Stunden schrieb MGNeuling:

Eine umfassende Prävention gegen solche und ähnliche Gräueltaten ist dagegen praktisch unmöglich. Zu sehr erweist sich die emotional-affektive Komponente als zu beherrschend, als dass sich ein rationales Kraut als wirksam herausstellen könnte.

Ich empfinde, dass hierzulande Dinge wie Selbstreflektion und generell soziale und emotionale Intelligenz in der heutigen Erziehung sowie in der schulischen Bildung viel zu wenig gefördert und gefordert wird.

Auch danach hindert es ja niemanden weiter an sich zu arbeiten, oder zumindest nicht zu degenerieren. Sehr viele Menschen da draußen erweisen sich leider unschulidgerweise als sozial erschreckend unterentwickelt oder emotional verstümmelt (vorsichtig ausgedrückt).

Wir leben m.M.n. zu sehr in einer "reiss dich zusammen" und "komm klar" Kultur. Eltern geben ihren Kindern in der Regel vorallem ihre Traumata und Überlebensmuster mit einer ordentlichen Portion Druck weiter.

Den Menschen nicht zuzutrauen, seine eigenen emotional-affektive Komponenten unter Kontrolle zu haben, kommt mir entmündigend vor. Aber ich verstehe was du meinst. Nur hab ich die Menschheit noch nicht abgeschrieben. 

Edited by Major B. Kloppt
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Was sind eigentlich Sinn und Zweck dieses Threads bzw. der Diskussion??? 

Ja, das ist schlimm und verwerflich. 

Ja, dies ist eine Straftat, die geahndet werden muss. 

Ja, die Polizei ermittelt und findet hoffentlich baldmöglichst den oder die Täter.

Und am Ende muss und wird ein Strafgericht darüber urteilen - fertig! 

Mehr gibt's dazu eigentlich nicht zu sagen. 

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vor 19 Minuten schrieb Padrone:

Was sind eigentlich Sinn und Zweck dieses Threads bzw. der Diskussion?

Frag ich mich persönlich beim dem Autor oft auch.

In einem altruistischem Anflug nahm ich an, Irgendjemanden interessiert es, zusammen eine Antwort auf folgende Frage zu finden: 

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Funktioniert nur leider bisher nicht. Ich hab das Gefühl, die meissten sind durch das Vorgefallene zu sehr aufgebracht, um es pragmatisch zu erörtern.

Alles gut, Mea Culpa, ich hab mich wohl in der Meinung geirrt. 🤣

Edited by Major B. Kloppt
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In den 90ern hatten wir mal so einen "normalen" Menschen im Bergischen, der hat sich in den Wald mit seinem Camcorder gesetzt und Sandbeutel auf die Fahrbahn geworfen, in der Erwartung auf spektakuläre Aufnahmen. Die Filmchen wollte er dann gewinnbringend vervielfältigen und vermarkten.

Den hatten sie gottseidank sehr schnell . . .  und da waren die niederen Gründe schnell klar. Wenn ich mich recht erinnere, wurde er damals wg. versuchten Mordes und schwerer Körperverletzung verurteilt.

Stand damals ein Artikel im Generalanzeiger, im Internet habe ich das leider nicht mehr gefunden.

Das hier ist nicht so alt:
https://www.motorradonline.de/ratgeber/pruegelnder-wanderer-verurteilt-motorradfahrerin-mit-stock-verletzt/

Wobei ich die Strafe noch milde finde, denn dabei kann auch jemand sterben!

Edited by Sport1100
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