nouveau
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Ich würde keinesfalls selbst Hand anlegen - sonst heißt es hinterher, Du hast es vermurkst. Schon bei Deinem vorherigen Beitrag habe ich gedacht: Was für eine Unverschämtheit von dem Händler, Deine Unerfahrenheit auszunutzen und das als normal hinzustellen. Und damit kommt er auch noch durch! Dieses Verhalten ist für ein Fahrzeug mit elektronischem Motormanagement absolut nicht normal, es ist ein klarer Mangel. Ich würde dem Händler das Fahrzeug auf den Hof stellen und mit juristischen Konsequenzen drohen, wenn er es nicht zurücknimmt oder den Mangel auf seine Kosten abstellt. Daß er vor dem Verkauf darauf hingewiesen hat nützt ihm nichts, wenn er es zugleich als "normal" bezeichnet hat. Gleichzeitig würde ich Kontakt mit dem Vorbesitzer aufnehmen - vielleicht kann der Dir mehr sagen?
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Ja, die groben Verschlucker sind komplett verschwunden. Etwas Ruckeln bei Konstantfahrt ist noch vorhanden - mehr als ich es von meiner BMW R1200R kenne - , und so niedrige Drehzahlen wie die BMW akzeptiert sie auch nicht, aber, wie gesagt, ich finde es jetzt akzeptabel, und kann mich über die Vorzüge der V7, wie superhandliches Fahrwerk, geringes Gewicht, niedrige Sitzposition, freuen. Zudem freue ich mich über meine kompetente und freundliche Werkstatt, die mich und meine Reklamation ernst genommen hat und nicht versucht hat, mich abzuwimmeln. Ich halte Euch auf dem Laufenden.
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Bei einem ersten Besuch hat der Händler die aktuellen Daten ausgelesen, dabei ist ihm aufgefallen, daß die Frühzündung von rechtem und linkem Zylinder deutlich unterschiedlich sind. Diese Daten hat er an Piaggio geschickt. Piaggio hat die oben erwähnten Maßnahmen vorgeschlagen, und das wurde heute gemacht. Seitdem bin ich nur nach Hause gefahren, ca. 30km, aber dabei fühlte sich alles ok an. Damit wir uns nicht mißverstehen: So ruhig wie eine 2-Zyl.-BMW oder ein Japaner läuft sie nicht, aber ich finde es akzeptabel.
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Viva Italia! Viva Moto Guzzi ! ( Falls Grammatikfehler bitte korrigieren - ich spreche noch kein Italienisch ). Der Grund für meine Begeisterung: Nachdem Drosselklappensensor und Kurbelwellensensor neu kalibriert wurden, läuft die V7 jetzt so wie ich mir das vorstelle, und ich habe endlich auch das berühmte "Grinsen im Gesicht". Hoffen wir, daß es so bleibt!
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und VW wird für sowas gesteinigt🤨 Aber mal im Ernst: Das kann doch keine Lösung sein! Mich würde mal interessieren, wieviele V7 850 es hier im Forum gibt, und wieviele davon diese Probleme haben? Ob der Anteil so hoch ist, daß Piaggio sich evtl. zum Handeln veranlasst sieht? Meine ist auch bei 50 km/h noch nicht fahrbar, auch nicht wenn sie warm ist. Erst bei 70 km/h wird es besser.
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Zweifellos! Heute wollte ich sie mal näher kennenlernen, dabei ist mir ein Kunststoffclip mit abgeschnittenem Kabelbinder dran aufgefallen ( unter dem Tank, ziemlich weit hinten, oberhalb des Ansaugrohrs) Hat dieser Clip / Kabelbinder bei Euch eine Funktion ? Hält der Irgendwas? Oder besser: Soll der was halten?
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Für Viele überraschend: Die Beanspruchung des Ventiltriebs durch Flächenpressungen ist im Leerlauf am größten: Die Kräfte der Ventilfedern sind größer als die maximal zu erwartenden Massenkräfte durch Beschleunigung / Verzögerung des Ventils. Mit zunehmender Drehzahl werden die Kräfte der Ventilfeder mehr und mehr durch die Massenkräfte kompensiert. Und wenn die Ölversorgung des Ventiltriebs im Leerlauf ausreicht, müßte sie wohl auch bei 2.500 U/min ausreichen.
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Diese heftigen "Verschlucker" habe ich auch - zusätzlich zum Konstantfahrruckeln ( = ständiges, ungleichmäßiges Ruckeln wenn ich konstant mit 30, 40 oder 50 km/h und Drehzahlen von 2.000 bis 3.000 durch die Stadt fahre ). Fehlerspeicherauslesung beim Händler war ohne Ergebnis - im Moment läuft eine Anfrage an Piaggio. Neueste Software wurde auch aufgespielt - keine Änderung des nervenden Motorlaufs.
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Da würde ich mir keine Gedanken machen: Im Wartungsplan steht bei " Dichtung Zylinderkopfdeckel" ein I für Inspizieren, kein R für Replace. Im Gegenteil, es spricht eher für die Werkstatt, wenn sie die Dichtung nicht unnötigerweise wechselt. Bei meiner BMW R850R habe ich Ventilspiel immer selbst eingestellt - als ich sie bei ca. 70.000 km verkauft habe, hatte sie die Prozedur 7x hinter sich, immer noch mit den ersten Dichtungen, immer noch dicht.
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Jetzt bin ich doch mal neugierig: Hat sich etwas verändert? Bei mir wurde die neueste Software aufgespielt ( es war ein update verfügbar ), aber es ruckelt noch genauso.
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Händler ist vorgemerkt. Es wird auch immer schlimmer, und der Motor strahlt eine Hitze ab, wie ich das vorher noch bei keinem Motorrad erlebt habe.
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Ja, und das nervt!
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Genau so ist es bei mir auch! Wenn das nicht besser wird trennen sich unsere Wege wieder - so macht das keinen Spaß.
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Kannst Du bitte noch mitteilen, was Du angepasst hast? Und wieviel das ausmacht in der Breite? Der Gepäckträger: Gehört der dazu oder ist das ein separates Teil?
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Der Reiz am Motorradfahren? - wenn der Motor so richtig satt und rund läuft, ohne das geringste Ruckeln und Stottern, und sich merklich wohl fühlt - wenn das Schalten wie im Bilderbuch klappt, exakt im richtigen Moment, bei der richtigen Drehzahl, ohne den kleinsten Ruck - wenn man so richtig schön aus einer Kurve ´rausbeschleunigen kann -wenn ich instinktiv eine bessere Route finde als das Navi - wenn die Stulle aus dem Tankrucksack besser schmeckt als ein 3-Gänge Menü - wenn der Ölwechsel geklappt hat ohne eine Riesensauerei auf dem Boden zu hinterlassen - einmal, als ich die Route des Grandes Alpes gefahren bin, obwohl einige Teilstücke noch gesperrt waren, und ich die Straße ganz für mich allein hatte ( Gegenbeispiel: Als ich dasselbe in den Vogesen auf der Route des Crêtes machen wollte, es mit jedem Kilometer winterlicher wurde, ich schließlich nur noch mit Schrittgeschwindigkeit vorwärts kam - und dann kam noch ein Räumfahrzeug entgegen und überschüttete mich mit Schnee, Matsch und Salzlake). - wenn ( aber nicht weitersagen! ) ich unter einem Blätterdach fahre, mit einem halben Auge auf der Straße, den Rest des Bewußtseins nach oben in die vorbeihuschenden Blätter, durchwirkt von glitzernden Sonnenstrahlen: Ein unglaublich psychedelisch-hypnotisches Erlebnis!
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Ist die Werkstatt zufällig in Cuxhaven?
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Danke an Bredi für den link.
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Vielen Dank! Also eher im Sinne von Patina als von schäbig, wenn ich Dich richtig verstanden habe. Ich glaube, das wird mir gefallen.
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Umrechnung von N in dB(A) ? Gibt es dafür eine ( offizielle ) Formel? Wenn ja, wie lautet die?
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Ich lese hier mit Interesse mit, weil ich ebenfalls seit 10 Tagen eine neue V7 Stone habe - meine erste Guzzi überhaupt. Mit Kupplung / Schaltung bin ich zufrieden. Leerlauf lege ich, aus alter Gewohnheit, auch immer schon im Ausrollen ein. Was mich allerdings nervt, und zwar sehr: Konstantfahrruckeln bei niedriger Last / niedriger Drehzahl. Gibt es Hoffnung, daß sich das während der Einfahrzeit noch legt?
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Ich mußte mal für einen Bekannten ein Motorrad überführen, auf dem so ein Ding montiert war: Fühlte sich an wie volle Windel - einfach unangenehm.
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Laut Handbuch sollen auch die Ventile eingestellt werden - das ist für 50€ eigentlich nicht zu leisten.
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Schönen guten Abend! Ich hätte eine Frage zu den matt lackierten Tanks und ihrer etwas rauen Oberfläche: Kann man darauf problemlos einen Tankrucksack befestigen, ohne Scheuerstellen am Lack befürchten zu müssen? Gibt es dazu schon Erfahrungen? Vielen Dank für guten Rat!
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Nein, ist es nicht; die Sollwerte des Herstellers sollten eingehalten werden: An den Übergängen vom Grundkreis der Nockenwelle zu den Nocken befinden sich eine Anlauf- bzw. Ablauframpe, um den Beginn der Ventilerhebung und das Wiederaufsetzen auf den Ventilteller möglichst sanft, also ohne "Ruck" erfolgen zu lassen. Zu viel Spiel macht diesen Effekt zunichte - es führt nicht nur zu mehr Geräusch, das lautere Geräusch bedeutet auch mehr Verschleiß.
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Bremsbeläge müssen eine Bauartgenehmigung haben - entweder eine nationale ( KBA-Nummer ) oder eine nach ECE R90. E-Prüfzeichen ).. Beläge ohne eine solche Genehmigungt würde ich nicht kaufen - schon um Probleme bei einer technischen Überprüfung zu vermeiden. Und wenn sie eine solche Genhmigung haben, ist sichergestellt, daß sie ( in etwa ) den gleichen Reibwert haben wie die Originalbeläge ( Abweichung max. 15% ), daß Festigkeit und Härte der Norm entsprechen und einige weitere relevante Anforderungen erfüllt sind ( welche, kann man in der ECE nachlesen ). Da alle die gleiche Norm erfüllen, können die Unterschiede nicht allzu groß sein.
