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LeV7anto

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  1. Deine Hinweise, lieber Holger, sind (falls ich alles richtig verstanden habe) für mich ebenso hilfreich wie verblüffend: 1. Ich dachte bis heute, die Modelle "750 Special" hätten IMMER den durch horizontale Rippen versteiften Motorblock. Da hat es dann im Laufe der Jahre wohl einen Wechsel / eine Verbesserung innerhalb des Modells gegeben. 2. Auch dachte ich bis heute, dass die Rissproblematik (jedenfalls weit überwiegend) gerade bei den 700-er Modellen auftrat. Denn warum sollte Moto Guzzi sonst die Motorblock-Versteifung bei den (späteren) 750-er Modellen vorgenommen haben ? 3. Völlig neu für mich ist, dass die Rissproblematik nicht (oder jedenfalls meistens nicht) abhängig ist von der Versteifung, sondern von der Fahrweise des Besitzers. Bis hier wäre das alles ja gut für meinen Plan👍 👍, denn die 700-er Modelle ohne Versteifung wären dann jedenfalls nicht Hochrisiko-Fahrzeuge für Motorblock-Risse, eher ausgeglichen das ganze. Und wenn ich dann noch einen Italiener finde, der stets moderat gepröttelt ist, kann das ja alles gut werden. 4. Schlechte Nachricht von Dir: Von aussen ist so mancher (Haar-) Riss nicht erkennbar: Nun kann ich aber vor dem Erwerb nicht den Motor ausbauen (lassen), um die Talkum-Methode anzuwenden. Und die Sache mit dem Entlüftungslöchlein kannte ich zwar (macht bei Verkäufern einen extrem kompetenten Eindruck, wenn man gleich mit Taschenlampe danach schaut 🧐, und man wird ernst genommen), aber die eigene Erklärung und die des Verkäufers, wenn´s schwitzt oder gar tropft, ist dann halt "Simmering" -was ich akzeptieren würde und müsste. Ob's dann, wie in Deinem Fall, nicht doch ein Riss ist, kann ich auch nach Probefahrt nicht feststellen -Riss würde ich aber nicht akzeptieren. Hmmmh .... 🤔🤔 5. Die 42 PS reichen prima (meine Superalce hätte nach Fertigstellung "nur" 18 PS 😅😞 Zum einen bin ich mit bis dahin 71 kein Rennfahrer, zum anderen fährt die beste Ehefrau von allen standesgemäss (Motorrad-Führerschein mit 60 gemacht) selbst -Triumph Street Twin 2017. 6. Hochinteressant, dass es nur EINE Originallackierung gab, die mit rotem Tank und WEISSER Linie um den Chrom-Teil sowie den grauen Schutzblechen. So gesehen gibt es derzeit zwar einige Angebote auch in Deutschland (mobile.de, autoscout24, DasParking, ebaykleinanzeigen), aber die wären dann alle nicht original🤨. Nun will ich das mit der Originalität nicht übertreiben, aber im grossen und ganzen sollte es eine 700-er der ersten Serie sein. Warum gerade die ? Es mag daran liegen, dass ich immer etwas ganz besonderes besitzen möchte. Bei der Superalce wird es (wenn sie jemals fertig würde) das Zusammentreffen von Kickstarter, sichtbarer Schwungscheibe und vor allem der sichtbaren Kipphebel-Bewegungen sein (haben andere 500-er Guzzi auch, aber für mich nicht erschwinglich...). Und speziell bei der V 7 ist es die Tatsache, dass sie das erste Guzzi Modell mit zwei Zylindern war / ist. Gruss Peter
  2. @Bastlwastl Danke 🙏 für den Hinweis auf user „Stolle1989“. Peter
  3. Hallo Alteisen-Begeisterte, ich suche mittelfristig eine V 7 - 700 cc aus der ersten Serie (spätestens zum Ende dieser Saison). Sollte es hier im Forum eine besser geeignete Rubrik geben, bitte ich um Hinweis. Habe gestern bei schönstem Wetter mit der besten Ehefrau von allen eine Saison-Eröffnungs-Runde gedreht und dabei festgestellt, wie ich mir das schon so gedacht hatte, dass meine 2015-er Harley Softail Slim mit ihren (vollgetankten) 340 kg mir (beim Rangieren) mehr und mehr zu schwer und unhandlich wird (auf meine alten Tage mit 70). Habe mir jetzt in den Kopf gesetzt, noch einmal einen Oldtimer anzuschaffen, und das muss eine V 7 - 700 der ersten Serie sein -keine 750 Special, keine 850 GT, keine T3, usw. Im Gegensatz zu meiner in Restauration befindlichen 1947-er Superalce soll das kein Schrauber-Projekt werden, sondern sie soll auf Anhieb fahrtüchtig (und fahrtauglich) sein, auch für längere, grössere, Touren. Freilich würde ich, gerade in den Wintermonaten, parallel zum Fahrbetrieb das eine oder andere erhalten, verbessern und auch restaurieren. Würde mir beispielsweise gezielt mal den Kardanantrieb ansehen, ein anderes mal speziell die Gabel, und irgendwann womöglich auch den Motor und das Getriebe, usw. usw. Aber der Fahrbetrieb soll darunter nicht leiden. Ein komplettes Zerlegen des Motorrades kommt also nicht in Frage, ausser irgendwann in irgendeinem Winter dann Motor und Getriebe. Ist so etwas überhaupt denkbar -oder bei so einem alten Eisen eine Schnapsidee ? Falls denkbar, worauf soll ich beim Erwerb achten ? Die eine oder andere Schwachstelle der ersten V7 700 Serie ist mir bekannt, aber eben nicht jede. Ich weiss insbesondere von der Rissgefahr des Motorblocks (deshalb haben die späteren Modelle ja die Verstärkungs-Rippen). Wo treten die Risse am Gehäuse typisch auf bzw. wo und wie kann ich sie bei der Besichtigung am besten erkennen und womit ? Gibt es z.B. ein spezielles (Taschenlampen-) Licht, mit dem ein Riss besser sichtbar gemacht werden kann -oder ähnliches ? Für Tipps zu jeder Euch geläufigen Schwachstelle wäre ich sehr dankbar. Auch wenn der eine oder andere Hinweis übertrieben vorsichtig schwarzmalerisch wäre, schadet es ja nicht. Ich weiss, dass ich für den aufzubringenden Kaufpreis (fast) eine nagelneue Moto Guzzi V 7 bekäme, aber ich habe mir das mit dem Oldtimer in den Kopf gesetzt. Ich gehöre zu den Beton-Köpfen .... Grüsse und Schönes Wochenende Peter
  4. Hallo Mitanand’, ich habe jetzt X verschiedene Fotos verglichen und bin mir -weil man das oft wegen der Unschärfen nicht hundertprozentig feststellen kann- zu folgender Frage unschlüssig: Weiss jemand, ob die Motoren der einzylindrigen 500-er Baureihen wie Superalce, GT, GTS, usw. auch in Rahmen anderer Modelle aus der Epoche um den zweiten Weltkrieg herum passen, z.B. in die Airone oder die Astore ? Auch wenn die nicht gekapselten Ventile technische Nachteile gehabt haben mögen, so bin ich immer wieder von den sichtbar arbeitenden Ventilen samt deren Federn begeistert. Grüsse Peter
  5. Gratulation ! Gibt es eigentlich neben den üblichen Verdächtigen wie Mobile.de, Autoscout24, DasParking, Subito.it oder auch Ebay-Kleinanzeigen noch andere Möglichkeiten, bei denen diese Oldtimer angeboten werden ? Bin immer noch auf der Suche nach einer Superalce. Gruss Peter
  6. Hallo Kautz, hattest Du Erfolg, ist die Superalce zugelassen ? Gruss Peter
  7. Ja, genau das war der Hintergrund meiner Frage bzw. meine Sorge. Gelegentlich werden Exemplare angeboten im Stil von „1.250 km Tachostand, abgelesen….“ Da weiss man eigentlich gar nichts über die wahre Laufleistung, da ist mir „45.000 km“ lieber, dann kann ich mich damit trösten, dass es wohl 145.000 km sind. Wenn dann aber auch noch die Frage eines Austauschmotors im Raume steht, dann wird’s ganz unübersichtlich. Deswegen wird man die Frage umformulieren müssen: Wie wichtig ist -bis zu einem bestimmten Punkt, man sollte nicht päpstlicher sein als der Papst- eine möglichst lückenlose Dokumentation der Historie des Fahrzeugs (die in aller Regel kaum wird geleistet werden können) ? Schönes Restwochenende noch Peter
  8. Hallo Mitanand’, auf meiner Suche nach einer V7 -sei es eine V7 700, V7 Special, am liebsten Ambassador oder Eldorado- bin ich mehrfach darauf gestossen, dass Fahrgestellnummer und Motornummer nicht gleich bzw. entsprechend sind. Sollte man bei diesen Modellen darauf Wert legen ? Oder anders gefragt: Liegt bei Verschiedenheit der Verdacht nahe, dass mit der Historie der Guzzi irgendetwas nicht in Ordnung ist ? Bei diversen Anzeigen der letzten Zeit fiel mir auf, dass Nummerngleichheit als wertsteigernd ausdrücklich beworben und betont wird. Und andersherum: Bei Verschiedenheit wird auf meine Nachfrage meist erläutert, in den Jahren 1967 bis 1976 habe Moto Guzzi das mit den matching numbers nicht so ernst gesehen, vielmehr sei es wahrscheinlicher, dass für die neu produzierte Maschine nicht extra ein jungfräulicher Motorblock ohne Nummer verbaut und die Nummer dann von Luigi in den Motor eingeschlagen wurde, sondern dass der nächste auf dem Hof stehende Motor genommen und mit Nummer kurzerhand in den Rahmen eingebaut wurde, mit anderen Worten, dass auch bei Verschiedenheit der Nummer die nagelneue Guzzi sehr wohl „als Einheit“ original das Werk in Mandello verlassen hatte. Wie soll ich das einschätzen ? Gibt es Erfahrungen hier im Forum oder Quellen für mich im Netz ? Für Tipps wäre ich dankbar. Grüsse Peter
  9. Mir ist es schon passiert, dass ich’s unbemerkt selbst war: Wenn‘s in der Garage mal vorübergehend sehr eng war, muss das beim hin- und her rangieren -mit Handschuhen- passiert sein. Peter
  10. Ginge man naiv bzw. vom Gefühl her an die Sache heran, so könnte die Antwort nur lauten „Motor mit dem Zündschloss ausmachen“, denn die eingebürgerte Bezeichnung des Lenkerschalters als „KILL“-Schalter legt doch eher nahe, dass es sich bei Betätigen dieses Schalters um etwas aussergewöhnliches handelt, um eine Gefahrensituation, um einen Notfall, usw. Und so war es wohl auch gedacht. Die Erfahrung hingegen gibt denjenigen völlig Recht, dass es egal ist, denn deren Moppeds haben hierbei über Jahre hinweg ja keinen Schaden erlitten. Wenn ich mich richtig erinnere, war das Thema vor Jahrzehnten einmal eine Glaubensfrage -so wie die Frage, welches Motoröl das beste ist 🙈-, und zwar zu Zeiten, als Motörräder ausschliesslich oder jedenfalls überwiegend Kontaktzündung hatten: Vereinzelt wurde nämlich die Befürchtung geäussert, dass bei Kontaktzündung der Unterbrecher womöglich zu lange in der „falschen“ Stellung bleibe und daraufhin die Zündspule -mit Zündung weiterhin auf ON- gehimmelt werden könnte. Bei elektronischen Zündungen soll das aber wohl keine Rolle spielen. Kann das aber nur berichten, bin kein Elektrik- und/oder Elektronik-Experte. 😬 Grüsse Peter
  11. @Sebastian Du hast natürlich recht - die Ambassador ist nicht die einzige mit Linksschaltung. In der Tat ist die Eldorado ja wohl die US-Variante der V7 850 GT für die dortige Polizei gewesen, und wohl deshalb mit Linksschaltung (wenn ich alles richtig verstanden habe… 🤫). @ Holger Vielen Dank für die Tipps. Da hast Dir ja viel Mühe gemacht ! 🙏 In Betracht würden für mich freilich auch die V7 Special-Modelle (700-er und 750-er) kommen, davon gibt’s mehr. Aber leider bietet insbesondere Stein-Dinse kein Umbaukit für den Wechsel der Schaltung an, und auf dem „freien Markt“ werden solche Teile nur alle Jubeljahre mal angeboten, und das für ein Schweinegeld, und sind dann auch sofort vergriffen. Ja, und weit fahren wird man müssen, was letztendlich dazu führt, dass ich das Objekt der Begierde werde „blind“ kaufen müssen; denn einmal nach Sizilien zum Besichtigen und dann nochmal zum Abholen ist sehr teuer und aufwändig, und gleich mit gemietetem Fahrzeug und/oder Hänger auf Verdacht ist ein Himmelfahrtskommando, wenn’s dann doch nichts wird mit dem Ankauf. Andererseits: Wenn die Historie von 55 Jahren nicht lückenlos belegt ist (das ist sie wohl nie), dann kann mir auch der Verkäufer von nebenan alles mögliche erzählen, was ich glauben kann -oder nicht. Und bei einer -realistischen-Laufleistung über 55 Jahre muss ich den Motor über kurz oder lang sowieso machen (lassen). So rede ich mir die ganze Aktion gerade schön……😬 Grüsse Peter
  12. Hallo Sebastian, auch von mir Glückwunsch zum Motorrad ! 👏✅ Hallo Holger, ich erlaube mir eine Frage, obwohl sie nicht direkt zum Thema hier gehört: Ich bin auf der Suche nach einer V7 Ambassador und kann beim besten Willen bei den üblichen Verdächtigen wie z.B. mobile.de, dasparking, catawiki, classictrader, ebay, ebayklein, usw. usw. keine oder allenfalls nur ganz wenige Angebote finden. Was mache ich falsch bzw. gibt es speziellere Plattformen/Marktplätze ? Und ausgerechnet in den USA, für die die Ambassador seinerzeit ja gebaut worden war, finde ich (bis auf die Videos von cyclegarden) überhaupt nichts. Die Ambassador habe ich mir ausgeguckt, weil sie unter den V7 die einzige mit Schaltung links und Bremse rechts ist. Hättest Du -oder hat sonst ein geneigter Leser hier- einen Tipp für mich ? Grüsse Peter
  13. Hallo mako, danke für den Tipp. Habe den Shop mal durchgestöbert, und es ist wie bei manch anderem Anbieter auch: Das Problem ist der Raddurchmesser 17“. Da gibt es fast nichts, und wenn, dann wird der Geschwindigkeitsindex nicht erfüllt (sind dann „P“ Geschwindigkeitsklasse). Gruss mogulix
  14. @ cbk Okay - verstanden Dann werde ich wohl (wie vermutlich viele) den Bridgestone BT46 nehmen. Gruss mogulix
  15. Hallo Geschwindigkeitsindex-Experten, ich möchte das Thema noch einmal aufgreifen: Mir gefallen meist diejenigen Reifen (optisch vom Profil her) am besten, die den Geschwindigkeits-Index für meine im Schein aufgeführte Höchstgeschwindigkeit „182 km/h“ nicht erreichen. Jetzt habe ich im Hinterkopf, irgendwo gelesen zu haben, dass dadurch Abhilfe geschaffen werden kann, dass „im Sichtfeld des Fahrers“ ein Aufkleber angebracht werden kann mit dem Hinweis „Maximale Geschwindigkeit = X“, so wie man das auch vom Auto her für Winterreifen kennt. Kann das Zitat leider nicht mehr finden. Ist das eine Möglichkeit ? Oder kann ich mir die geringere (erlaubte) Höchst-Geschwindigkeit einfach im Schein eintragen lassen ? So oder so, ich bin noch nie mit mehr als 110 km/h auf zwei Rädern unterwegs gewesen und habe das auch nicht vor. 😬 Grüsse mogulix
  16. Hoppla, darauf muss ich ja auch noch achten…🙀 mogulix
  17. Ja, das stimmt, Jens. Das Reifenangebot ist -mindestens- verwirrend und man müsste nachfragen: Die annoncieren den „DURO HF 308“ unter der Felgengrösse 3.5 x 17“, und nirgends steht geschrieben, dass dieser Reifen z.B. ein 120/70 oder 130/90 oder 140/80 usw. usw. sein soll. Blättert man auf der Website eine Einteilung zurück, dann stellt man fest, dass der Reifen für 17, 18 und 19 Zoll angeboten wird. Aber auch da keine Grössenangabe des Reifens. 🙄 Vielleicht kann Ingo weiterhelfen. Erfahrungsberichte mit dem online shop sind eher negativ. Gruss Peter
  18. Ja, leider, deren Profil hätte mir am besten gefallen. 😔 Peter
  19. Danke für den Tipp, Ingo Taugen die ’was (extrem günstiger Preis) ? Obwohl 🙄…..ich muss dazu sagen, bin schon älteres Semester, kein Kurvenräuber, Höchstgeschwindigkeit nie mehr als 90 km/h, kein hohes Gewicht (fahre immer solo - im Schein als Einsitzer eingetragen), keine Regenfahrten (und wenn, dann nur bis zur nächsten Unterkunft). Ich kann also (ketzerisch) behaupten, die Marke und Qualität des Produkts dürften in meinem Falle eher weniger wichtig sein, mir geht es vorrangig um die Optik. Gruss Peter
  20. Hallo Mitanand‘ ich habe meinen Umbau auf Speichenräder an meiner California 2 für das Hinterrad nun fertig und suche für die 3.5 x 17“ Felge einen 140/80 Reifen mit „eckiger“ Aufstandsfläche im Retro Look (oder wie man das nennt), so wie diese u.a. von Heidenau oder Shinko angeboten werden. Ich weiss nicht (mehr), wie sich dieses spezielle Profil nennt und habe zur Erläuterung ’mal zwei Fotos angefügt. Ich kann die beim besten Willen im Netz nicht aufspüren. Entweder erwische ich nicht das richtige Suchwort oder es gibt solche Reifen in dieser Grösse nicht… Hat jemand einen Tipp für mich (Marke egal) ? Gruss mogulix
  21. Hallo Kautz, habe gerade in älteren Beiträgen gestöbert. Was ist aus der Restauration der Superalce geworden ? Grüsse mogulix
  22. Hallo Mitanand, anlässlich meines Umbaus von Gussfelgen auf Speichenräder an meiner California 2 soll ein 140/80 R17 Reifen verbaut werden. Da die Schwinge und andere periphären Teile original bleiben, habe ich das Rad (die Felge) bereits um 5 mm nach links versetzt. So halte ich rechts an der Schwinge und in deren Einbuchtung mit 5 mm genügend Abstand (so dass auch der TÜV zufrieden ist), wenn der Reifen an der breitesten Stelle tatsächlich nicht mehr als 140 mm baut. Ich weiss z.B. von einem Kollegen hier, dass dessen 140-er (Marke hatte er nicht genannt) tatsächlich 142 mm misst. Bin daher auf der Suche nach einem 140/80 R17 Fabrikat, dessen Reifen tatsächlich nur 140 mm misst (oder auch 1 - 2 Millimeter weniger). Achso, fast vergessen: Felgenbreite ist 3,5 Zoll. Hat jemand einen Tipp für mich ? Gruss Peter
  23. Ah, okay, ich achte darauf, dass keine gravierenden Anpassungen geschehen, zumal mir das ganze sonst auch nicht vom TÜV abgesegnet würde. Danke für den Tipp. Aber keine Sorge, bin schon ein älteres Semester und bin mit meinen Moppeds nie schneller als 90 -100 km/h unterwegs gewesen, auf Autobahnen gar nicht. Auch würde ansonsten die beste Ehefrau von allen, die mit 60 (!) erst den Schein gemacht hatte, mit ihrer Triumph nicht hinterher kommen. 🤭 Fahrtechnisch kann ich zum Spurversatz sagen, dass ich meinen 1987-er Harley Davidson Shovel über 12 Jahre lang mit einem Spurversatz von 10 mm gefahren habe, weil sonst die Kette nicht am 160-er Reifen vorbeigekommen wäre. Habe davon nichts gemerkt, auch in Kurven nicht: Der Versatz war nach rechts. Weder musste ich die Fuhre in die Rechtskurve hineindrücken noch ist sie wie von selbst in die Linkskurve hineingefallen. Mag aber auch an meiner ….ähm devensiven Fahrweise gelegen haben. Grüsse Peter
  24. Hallo commander, habe alles noch einmal gemessen und werde jetzt doch noch einen Versuch unternehmen, das Hinterrad als Speichenrad zu „retten“. Ich stimme Dir voll und ganz zu, dass ich das aussermittige Einspeichen lassen sollte, auch wenn es sich nur um 4 mm handelt, wenn die Punzierungen dafür nicht vorgesehen sind, wie das bei einer speziellen Offset Felge gegeben wäre. Die Speichen sind zwar prima fest, ist aber nur eine Momentaufnahme und wäre mir im Fahrbetrieb dann doch zu gefährlich. Also: Ich hole jetzt doch das Rad von der Cali Special aus 1999 aus dem Keller und bewege es auf der Radachse um 4 mm nach links. Und zwar unterfüttere ich rechts auf der Antriebsseite die 63-er Hülse mit 1,5 mm Pass-Scheiben und klopfe sie wieder in das Kardangehäuse ein. Weitere 2,4 mm bekomme ich links auf der Radnaben-Seite, indem ich unter das rechte Radlager die Guzzi-Manschette/Distanzblech (Foto) mit in den Lagersitz einklopfe. So wandert das Rad zwar nicht um 4 mm nach links, aber um 3,9 mm. Damit steht das Lager zwar um diese 2,4 mm aus dem Lagersitz heraus, das dürfte aber nichts ausmachen, das war auch so verbaut, als ich das Rad eingekauft hatte und ist in den Stein-Dinse Explosionszeichnungen (Teil 23) für manche Modelle auch so aufgeführt. Habe dann das ganze nochmals durchgemessen (ich kann nur auf 0,5 mm genau zwischen zwei Millimeter-Strichen messen) und siehe da: Mitnehmerflansch im Kardan und Mitnehmerverzahnung auf der Radnabe greifen bis auf 0,5 mm gänzlich ineinander (diese 0,5 mm bei einer Zahnlänge von 15 mm, also nur 1/30, dürften vertretbar sein). Der Spalt zwischen Nabe und Kardangehäuse ist bei dieser Radposition 0,7 mm, also auch OK. Der Aufwand kommt dann natürlich bremsenseitig, weil da nichts mehr passt….. Trotzdem: Das ganze müsste ich durch Einzelabnahme durch den TÜV bekommen, zumal es sich bei dem Rad dann um ein original Guzzi Teil handelt, und bei der Bremsanlage jedenfalls teilweise die Komponenten verbaut werden, die auch original an der Cali Special verbaut sind. Tragfähigkeitsgutachten dürfte ich deswegen keines brauchen, zumal ich den Feuerstuhl -nach Demontage der Soziusrasten- im Schein als Einsitzer habe eintragen lassen, also auch wenig Gewicht. Nicht verstanden habe ich Deinen Hinweis, dass sich bei der Aktion „…die Festigkeit des Bremszangenhalters verringert“. Grüsse Peter
  25. Hallo commander, vielen Dank für die Glückwünsche. Leider wird mir Glück wohl nicht helfen, denn alles, was Du schreibst ist (leider) hundertprozentig richtig. 1. Anschaffen einer (Offset-) Felge kommt jedoch (mehr) nicht in Betracht: Habe bei diesem Rad schon genug Lehrgeld bezahlt -Anschaffung des gebrauchten Rades nicht ganz billig, Anschaffung des bremsseitigen Radflansches bei HMB Guzzi, Radlager erneuert, die mit überall abblätterndem Klarlack heruntergekommene Nabe glasperlenstrahlen lassen, neue Speichennippel, neuer Seeegerring für die Mitnehmerplatte, verschiedene Poliermittel und Polierscheiben für das Aufpolieren der Alufelge, vor allem aber Abdrehen(lassen) des Kragens der Nabe auf der Antriebsseite um 4 mm, weil sonst die Nabe am Kardangehäuse festgefressen wäre. Mit diesen Massnahmen (und einer Pass-Scheibe von 0,5 mm auf der 63-er Distanzhülse im Kardangehäuse) passte dann allerdings alles perfekt, insbesondere der Spalt zwischen Nabe und Kardangehäuse ist 0,8 mm, und die Mitnehmerverzahnungen greifen zu hundert Prozent auf den halben Millimeter genau ineinander. Ganz zu schweigen davon, dass Radachse, Bremsscheibe, Bremsankerplatte und Bremse weiter verwendet werden können. Und jetzt das ! 2. Hinzu kommt, dass ich bereits seit einem halben Jahr ein gebrauchtes Rad einer Cali Special im Keller liegen habe. Hatte ich damals (fehl-) gekauft. Da wäre die Einspeicherei kein Problem gewesen, und mir war auch bekannt, dass ich bremsseitig alles neu bräuchte bzw. anpassen (lassen) müsste. Ich hatte aber nicht damit gerechnet, dass dort wieder Nabe und Kardangehäuse aneinander festfressen, was ich nur damit hätte retten können, dass ich antriebsseitig anstatt der 63-er Distanzhülse im Kardan eine 65-er eingeklopft hätte und radseitig unter das rechte Radlager noch ein original Guzzi Distanzblech eingeklopft hätte, welches um weitere 2,4 mm in der Breite des Rades (von Lager zu Lager) gebaut hätte, also statt 108 mm dann 110,4 mm. Durch die 2,4 mm am Rad und die 2 mm im Kardan, also insgesamt 4,8 mm, hätte ich dann den Spalt zwischen Radnabe und Kardan erzeugen können. Das Rad würde mit einem schön kleinen Spalt wunderbar frei laufen, jedoch hätten dann innen die Verzahnungen des Mitnehmers bzw. Mitnehmerflansches um mehrere Millimeter nicht ineinander gegriffen, und das wäre für mich undenkbar gewesen (wie Du zu diesem Punkt auch schreibst). 3. Breitere Schwinge aus Cali 1100 möchte ich auch nicht. Abgesehen von den sehr hohen Folgekosten auf der Bremsenseite wollte ich es ja gerade schaffen, mit der Originalschwinge Cali 2 den 140-er Reifen einzubauen, das ganze gekrönt durch Speichenräder ! 4. Verlängerte Distanzhülse im Kardan geht auch nicht, wegen der Mitnehmerverzahnung-Problematik, wie Du zu Recht schreibst. Und dann noch einen Distanzring einkleben (!) ...... 5. Wenn nicht noch ein Wunder geschieht, würde ich mein Guzzi Umbauprojekt dann zu Grabe tragen und versuchen, das gesamte Alteisen in Einzelteilen irgendwie zu verkaufen. Sehr schade eigentlich, denn vor 15 Jahren hatte ich es unternommen, eine alte Harley Davidson Shovelhead aus 1987 von Grund auf zu restaurieren, neu aufzubauen und nach meinem Geschmack umzubauen (Foto). Die bin ich dann 12 Jahre gefahren. Nun dachte ich, ich könnte auf meine alten Tage mich noch mit Moto Guzzi beschäftigen, von der Technik und vom Charme des Produktes her (was die älteren und ganz alten Modelle angeht) für mich an allererster Stelle. Aber das wird dann wohl nichts werden, wenn ich bereits am Hinterrad scheitere. Und andere Marken, die mir Freude bereiten würden, fallen mir nicht nicht ein, ausser einem uralten BMW Boxer vielleicht, aber die sind leider unerschwinglich. Grüsse -und Danke nochmals Peter
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