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LeV7anto

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Everything posted by LeV7anto

  1. Leute, Ihr habt mich überzeugt, danke ! 🙏 Ich nehme 0,15 mm / 0,25 mm Während des Betriebs nächste Saison bekomme ich dann vermutlich auch nach und nach ein Gefühl, was noch guzzi-typisches Klappern und was schon ungesund ist. Wenn ich da immer noch Zweifel hätte, dann praktiziere ich ergänzend die von Dregwaz (Martin) vorgeschlagene -sehr gute- Idee. Gruss 😎 Peter
  2. @ Basti (Bastlwastl) Danke, die Gregory Bender Seiten (thisoldtractor.com) habe ich schon öfter besucht. Erstaunlich, dass in der "maintenance-Tabelle" die ganz überwiegende Zahl der Einstellwerte bei der 700-er und bei der 750-er -und teilweise auch bei den späteren Modellen (850 GT usw.)- völlig identisch sind, nur eben ausgerechnet beim Ventilspiel kommt dieser krasse Schnitt zwischen der 700 einerseits und ALLEN ÜBRIGEN Modellen andererseits. 🤔 Wie Dregwaz oben vermutet, könnte das daran liegen, dass die Ventile (nur) bei der 700-er nicht so heiss werden wie bei den PS-stärkeren Modellen (allerdings haben die dann aber auch mehr Hubraum...). Generell denke ich, dass 40 PS bei einem 700-er Triebwerk auch nicht gerade rekordverdächtig sind, so dass die Ventile bei mir ihren Dienst eher "gemütlich" verrichten. Ich muss auch in Rechnung stellen, dass von Greg Bender nirgendwo angegeben wird, woher / womit er diese Tabelle zusammengetragen hat. Sollte er das für die 700-er Werte vom "Operating Handbook" übernommen haben, so wäre seine Angabe 0,10 / 0,20 zwar nachvollziehbar. Leider halte ich mich jedoch hinsichtlich der Authentizität und Verlässlichkeit von Handbüchern lieber an diejenigen mit der "Muttersprache" des Motorrads, und das wären hier die "Istruzioni per le Reparazioni", und dann lande ich bei 0,15 mm / 0,25 mm ! Hmmmh..... 😬 Gute Idee 🤩, zwar recht aufwändig, aber wohl nur so kann ich mich der "richtigen" Einstellung nähern ! Etwas unbefriedigend für mich allerdings, dass bei einem technisch einigermassen einfach gelagerten Wert die Aussagen dazu seit 1967 -mithin seit 57 Jahren !- unterschiedlich geblieben sind und bis heute dieser Dissens von niemandem aufgelöst worden ist. Es ist ja auch nicht so, dass es eine ganz herrschende Meinung mit 0,10 / 0,20 gäbe und nur einen einzigen Abweichler mit 0,15 / 0,25: Von fünf Quellen sagen zwei so und drei so. Ich glaube, wenn ich noch weitere fünf Manuale finden würde, sagen wieder manche so und manche so. Das ist ja fast so, wie bei den allseits beliebten Öl - Threads ! 😱 Gruss Peter
  3. Hallo Begeisterte des Lombardischen Alteisens, habe jetzt über den Winter vor, unter anderem auch ´mal das Ventilspiel an meiner V7-700cc, Baujahr 1971, zu checken und ggfs. einzustellen. Die Prozedur ist klar, jedoch bin ich wegen der Einstellwerte durch die mir vorliegenden Technischen Anleitungen verunsichert: Istruzioni per le Riparazioni, Seite 24, Einlass 0,15 - Auslass 0,25 Chilton´s Manual, Seite 19, Einlass 0,15 - Auslass 0,25 Operating Handbook, Seite 34, Einlass 0,10 - Auslass 0,20 Rider´s Handbook, Seite 39, Einlass 0,10 - Auslass 0,20 Workshop Manual (USA), Seite 38, Einlass 0,10 - Auslass 0,20 Da ich mich bei Technischen Grössen (Nm, mm, usw.) immer sklavisch an die vorgeschriebenen Werte des Herstellers richte, bringen mich die in Foren mehrfach diskutierten Themen, ob die Maschine mit dieser oder jener Vorgehensweise ja viel besser funktioniert, auch nicht weiter. Was ist nun richtig ? Kann jemand helfen ? Schöne Grüsse 😎 Peter
  4. Ölwanne ist runter. Schrauben liessen sich doch geschmeidiger rausdrehen als dachte. 🙏 Innereien sehen besser aus als erwartet / befürchtet. Keine groben Metallspäne, nur Schmodder, und auch der hält sich in Grenzen. Allerdings kein einziges Sicherungsblech umgeschlagen 😱 -muss ich noch machen ! Gruss 😎 Peter
  5. Hallo Holger , nachdem ich längere Zeit nichts von mir habe hören lassen, berichte ich Dir / Euch ´mal von meinen letzten Aktivitäten an der V7 (sogar auf ausdrücklichen Wunsch, siehe oben 😉 ) : Sämtliche Ölwechsel ! - Kardanöl samt Molykote-Zusatz war unproblematisch, und es ist wieder alles dicht. 👍 -Beim Getriebe stellte sich die Kontrollschraube für den Pegelstand als ausgeleiert heraus und lässt sich nicht mehr ordnungsgemäss festziehen. Mit ordentlich Teflon-Band um´s Gewinde ist sie aber trotzdem dicht und kann erstmal die kommende Saison überstehen. Neues Gewinde schneiden im eingebauten Zustand erscheint mir -entgegen manchem Ratgeber in Foren- dennoch zu riskant. Irgendein Metall-Span fliegt mir dann doch trotz allergrösster Vorsicht ins Getriebe…. 😱 Neues Gewinde dann erst bei einer Getrieberevision irgendwann einmal. - Beim Motoröl war es eine (wie man jetzt sagt 😬 ) „Herausforderung“. Die Öl-Ablass-Schraube war nämlich dermassen bombenfest angezogen (obwohl sie nur ca. 30 Nm bekommen soll), dass ich sie trotz Rohrverlängerung an der Ratsche ohne brachiale Gewalt nicht hätte lösen können. Und nach fest kommt ab (in diesem Falle beim Lösen). Die Alu-Guss Umgebung der Schraube an der Ölwanne wollte ich nicht warm machen, nicht einmal mit dem Heissluft-Fön, und schon gar nicht mit offener Flamme. Sagt zwar jeder "das geht, da fackelt Dir nichts ab !" Aber obwohl der Tank weit entfernt ist und auch die Vergaser nicht in unmittelbarer Nähe, habe ich immer einen Mords-Bammel vor dem Erhitzen von angebauten Teilen, dass mir doch noch das Motorrad um die Ohren fliegt. Ich habe immerhin noch eine Menge Altbenzin-Trieler von den Vergasern abwärts in Richtung Kurbelgehäuse, und auch die Ölwanne selbst ist noch versifft aus einer Mischung von Öl und Benzin. Jedenfalls war das für mich keine Option. Habe dann den umgekehrten Weg genommen. Nicht die Ölwanne mit Hitze "gedehnt", sondern die Schraube „geschrumpft“, und zwar mit Kältespray (bis -52 ° Celsius). Und so habe ich die Ölsblass-Schraube jetzt gelöst bekommen: Gestern zunächst einige beherzte Schläge auf den Bund der Schraube mit gleichzeitiger Zugabe von Caramba Kältespray / Rostlöser. Dann noch "Ruckeln" mit einem Knebel -wieder mit gleichzeitigen Prall-Schlägen auf die Nuss -und wieder mit Kältespray. Dann heute nochmals mit Kältespray die Schraube vereist / geflutet und gleichzeitig mit dem Schlagschrauber ran …... 100 Nm .......nix zu machen 🥵 ..... mit (bis zu) 200 Nm 😱😱 kam sie dann. 👍🏼👍🏼 Ich muss allerdings sagen, es ist ein "Spielzeug"- Schlagschrauber (mit Akku-Betrieb), so dass ich glaube (bzw. eigentlich hoffe !), dass beim Einstellbereich von 100, 200, 300 und 400 Nm mit noch dynamischer Drehzahl am Druckknopf die angegebenen Drehmomente sowieso nicht an der Schraube ankommen. Aber egal, hat funktioniert, und -wie ich finde- dann doch einigermassen schonend. Denn ich hatte bei alledem trotzdem die Sorge, mit dieser robusten Vorgehensweise das Gewinde zu beschädigen. Ich kann es noch nicht abschliessend sagen, aber die Schraube lässt sich ganz geschmeidig weiter herausdrehen (natürlich noch nicht ganz, denn zum Öl Ablassen möchte ich die Maschine vorher schön warm laufen lassen, damit das Öl besser abläuft). Und nach dem Hineindrehen lässt sie sich auch ordentlich anziehen, ohne dass man das Gefühl hat, das Gewinde fühlt sich "matschig ausgeleiert" an und dreht gleich leer. Die ca. 30 Nm macht sie jedenfalls astrein mit. Und wenn mir demnächst keine der 14 Schrauben M6 von der Ölwanne abreisst, bin ich gänzlich zufrieden. Ich erwähne das deshalb, weil ich probeweise 'mal eine gelockert hatte, und die löste sich dann mit einem hörbaren metallischen "Knall" bzw. Schlag", so dass die nie im Leben nur mit den ordnungsgemäss 12 Nm angezogen war ! Sollte ich da zuvor auch ein paar Schläge auf die Köpfe der Schrauben geben -oder eine andere "Lösehilfe" anwenden ? Denn wenn mir da eine der Schrauben abreisst, heisst es, Ausbau des Motors 😳😳, und ich wollte die nächste Saison doch erst einmal ausgiebig fahren ..... Grüsse 😎 Peter
  6. Hallo Holger, es kam so, wie ich in meinem obigen Beitrag vom 05.09.2024 angedeutet bzw. erhofft hatte: Die Teamleiterin der Zulassungsstelle hatte mich ersucht bzw. mir geraten, diese Passage des italienischen Dokuments amtlich/vereidigt übersetzen zu lassen, und mit der Vorlage dieser Übersetzung hat es dann heute geklappt, in 20 Minuten war alles über die Bühne. Grüsse 😎 Peter
  7. Hallo an Alle, ich habe heute die Zulassung meiner V7 bekommen, insbesondere mit Erstzulassung 01.07.1971. 👌🙏🥳 Ich kann das Thema nun abschliessen und bedanke mich bei Euch allen für die vielen Anregungen, Tipps und Berichte über eigene Erfahrungen. Beste Grüsse 🤗 Peter
  8. Weiss ich leider nicht mehr. Hatte mir damals keine Notiz gemacht, und mittlerweile ist die Cali verkauft. Gruss 😎 Peter
  9. Ja, das ist die Einzelabnahme mit Vollgutachten gemäss § 21 StVZO. Die habe ich, mit 01.07.1971. Die Zulassungsstelle sagt, daran sei sie nicht gebunden, das sei nur eine "Anregung". 😤 Gruss 😎 Peter
  10. Volltreffer, Robert ! Auf der Rückseite der Kfz.- Papiere werden ja, wie bei uns in Deutschland auch, die einzelnen Felder beschrieben. Und unter Feld ("B"), wie bei uns in Deutschland auch, steht die Erstzulassung mit "Data della prima Immatricolazione del veicolo" erläutert. Leider ist in weiteren Jahren dieses Feld (B), also "Erstzulassung" mit 05.07.1990 angegeben. Da hat später jemand Mist gebaut, vermute ich. Ist aber nicht schlimm, denn: Es gibt noch einen Hinweis darauf, dass dieses Dokument vom 05.07.1990 mit "Anno Immatricolazione ´90" gar nicht die Ausstellung der eigentlichen Papiere ist, sondern vielmehr eine Art "Ausmusterungs-Dokument" anlässlich des Übergangs vom Militär auf den zivilen Halter. Auf Blatt 3 steht nämlich: " Heisst: " Achtung - der Antrag auf Eintragung beim PRA (Öffentliches Fahrzeugregister) ist innerhalb von 60 Tagen ab 22.10.1990 vorzulegen." Diese Frist von 90 Tagen gibt es nur bei gebrauchten -bisher zugelassenen (!)- Fahrzeugen. Wäre das gebrauchte Fahrzeug also noch nicht zugelassen gewesen, gäbe es diese Frist nicht. Dann würde es sich um ein Neufahrzeug handeln -und das kann bei Baujahr 1971 ja nicht sein. Gruss 😎 Peter
  11. Ja Robert, das habe ich heute morgen nochmals schriftlich an die Leitungs-Person gemailt. Sie hatte gestern mündlich vor Ort auch nicht rundweg abgelehnt, sondern wollte sich der Sache annehmen. Super Hinweis, Robert, Danke ! Dem werde ich ´mal nachgehen. Schönes Wochenende 😎 Peter
  12. Probleme mit dem Baujahr 1971 habe ich auch nicht. Ich habe ein Problem damit, ob das Mopped (vom Militär) zugelassen war, sozusagen "tatsächlich auf der Strasse in Benutzung". So ist es ! Und warum diese Einsicht -bisher- nicht gegeben ist, weiss der Kuckuck. Ja, die haben das Papier über die Ausmusterung des Motorrades vom 05.07.1990 im System, mit dem zum ersten Mal einem italienischen Zivilisten ein (ziviles) Kennzeichen zugeteilt wurde. Und da steht unterem anderem drauf "Anno Immatricolazione ´90", also "Jahr der Zulassung ´90". Je länger ich über die Sache nachdenke, desto aberwitziger erscheint mir die Blockadehaltung der Behörde: Ich weiss zwar mittlerweile, dass es fast besser ist, gar keine Papiere zu haben, insbesondere bei "Scheunenfunden". Aber bei genauem Hinsehen ist es in meinem Fall mindestens genauso gut oder fast noch besser als ohne Papiere, obwohl zunächst dieses "Anno Immatricolazione ´90" nachteilig zu sein scheint. Denn es wurde auf genau diesem Papier folgendes eingetragen: „Ergebnis nach Durchsicht und Überprüfung: Das Gebraucht-Fahrzeug ist bereits mit einem EI Kennzeichen EI000000 nationaler Herstellung zugelassen, wie auf den Seiten 1 und 2 beschrieben. Diese Zulassungsbescheinigung wird für den privaten Gebrauch an Herrn .... ausgestellt.“ Also: "......IST ZUGELASSEN......" Was denn noch ?? Schönes Wochenende 😎 Peter
  13. Hallo, ich gebe ein update, und das kommt gleich mit der entscheidenden Frage: Hat jemand Kenntnis darüber, ob oder wie in den 80-er Jahren im Inland (Bundeswehr) oder im Ausland (hier: Italienische Armee) die „Zulassung / Registrierung / Erfassung“ eines Behörden-Motorrades von statten ging? War heute -nach zehn Tagen Wartezeit- zum zweiten Mal bei der Zulassungsstelle, nachdem die Sachbearbeiterin entgegen ihrer Zusage „vergessen“ hatte, mich über das Ergebnis der Registerauskunft in Flensburg zu informieren -und mir zu sagen, wie es weitergeht. Gestohlen gemeldet ist die V7 selbstverständlich nicht, und nach erneuter Verweigerungshaltung am Schalter habe ich dann sogar einen Sofort-Termin bei der Leiterin der Dienststelle bekommen. Die ganze Zulassungsproblematik „Erstzulassung 1971“ reduziert sich in der Tat auf einen der zivilen Zulassung vergleichbaren Verwaltungsvorgang bei der Armee: Selbst die Dienststellen-Leiterin wusste spontan nicht, ob italienische Militärfahrzeuge überhaupt eine Zulassung erfahren (…. und da sie dies nicht wusste, wohl nicht !). Vermutlich wurden / werden Militärfahrzeuge in irgendwelchen Listen geführt, von denen aus dann Kennzeichen zugeteilt werden, ohne dass das über die dortigen Zulassungsstellen (in Italien: Ministerium für Transport und Verkehr) geht. Bei Militärfahrzeugen in Deutschland scheint das (auch) ein interner Vorgang zu bleiben, an dem die Zulassungsstellen nicht beteiligt sind -oder doch ? Ich weiss es auch nicht, deswegen meine obige, alles entscheidende, Frage. Die Leiterin erzählte mir dann, man habe fast täglich mit Fahrzeugen aus dem Ausland zu tun; da sei deren Zulassung reine Routine, da die ja schon mal eine zivile Zulassung hatten. Eine „Zulassung“ im herkömmlichen Sinne habe meine V7 zwar auch gehabt, aber eben erst ab 1990, und die 19 Jahre davor beim Militär (Carabinieri) eben nicht. Sie bräuchte irgendein Dokument von der Armee (oder einer anderen Stelle), sei es eine Liste, Vermerk, Reparatur in der Instandsetzung, usw. usw., aus dem hervorgeht, dass das Motorrad in Benutzung war. Zu meiner Überraschung reiche weder die Bestätigung von Moto Guzzi, dass das Motorrad 1971 an den Staat verkauft worden sei, noch die schwarz auf weiss dokumentierte Tatsache, dass das Motorrad bis 1990 ein „EI“ Kennzeichen hatte (EI=Esercito Italiano= Italienische Armee). Verrückt: Ein gebrauchtes, in 1990 ausgemustertes Motorrad, das nachweislich ein Militärkennzeichen geführt hatte, war irgendwie dann womöglich doch nicht „zugelassen“ ????? Der Knackpunkt ist also nicht das Motorrad und dessen technischer Aufbau, sondern die Tatsache, dass es ein Behördenfahrzeug war ! Schöner Mist, muss man wohl vorher bedenken. Was ich dabei überhaupt nicht verstehen kann: Woher diese Schwierigkeiten, wenn ich doch kein Exoten-Fall bin, sondern von den V7 Modellen von 1967 bis 1976 rund 14.500 Exemplare gebaut worden waren, die nach ca. 20 Jahren alle ausgemustert wurden und dann -neben Verkäufen im Inland- über ganz Europa und die USA verteilt wurden. Als wenn ich hier auf der ganzen Welt der erste und letzte wäre, der sich erdreistet, ein Militärfahrzeug ausserhalb Italiens zulassen zu wollen. ..... Sie hat mir jedenfalls zugesichert, sie werde von der Behörde aus versuchen, weitere Infos zu bekommen, und ich solle auch selbst alle Hebel in Bewegung setzen, herauszufinden, was denn eine „Zulassung“ eines Armeefahrzeugs in Italien überhaupt sei. Ich hatte in diesen zehn Tagen Wartezeit zwischendurch allerdings schon angeschrieben -die Carabinieri in Rom (noch keine Antwort) -das Historische Museum der Carabinieri in Rom (die haben nichts) -das Verteidigungsministerium, dort die Instandsetzungsabteilung, von wo aus die V7 in 1990 ausgemustert worden war (noch keine Antwort) -das Museum über die Motorisierung des gesamten Militärs seit Anfang des 20. Jahrhunderts ( noch keine Antwort) Hat jemand eine Idee, bei welcher Stelle / Behörde (in Italien) ich noch anfragen könnte ? Schönes Wochenende Peter
  14. Guten Morgen Holger, das ist ein Missverständns: Ich habe die Historie lückenlos, also Verkauf Moto Guzzi an die Carabinieri (Militär) in 1971 Fahrzeugpapiere über die Ausmusterung der V7 an den ersten zivilen Italiener in 1990 Fahrzeugpapiere über den Verkauf vom ersten an den zweiten zivilen Italiener in 2006 Fahrzeugpapiere über den Verkauf vom zweiten zivilen Italiener an mich in 2024 (einschliesslich der sog. "radiazione" = Löschung des Fahrzeugs in Italien zwecks Ausfuhr nach Deutschland) Derzeit gehe ich davon aus, dass die KBA Anfrage in Flensburg ergibt, dass das Mopped nicht irgendwann als gestohlen gemeldet wurde ! Die Schwierigkeiten kommen ausschliesslich daher, dass ich keine formale Zulassungsbescheinigung vom Militär habe. Die gibt es aber nicht, denn der italienische Staat muss ein Fahrzeug ja nicht auf sich selbst zulassen. Das wird irgendein anderer formaler Akt gewesen sein, mit dem die V7 -wie viele andere- dort registriert wurde und so das Militär-Sonderzeichen "EI ......" bekam. Aber für die hiesige Zulassungsstelle existieren diese 19 Jahre von 1971 bis 1990 einfach nicht, weil es dafür kein Papier gibt, das wie ein deutscher Fahrzeugschein / -Brief aussieht. Aberwitzig ! 🤪 Gruss Peter
  15. Hallo an alle Ratgeber, meine Gemütslage hat sich nun deutlich gebessert: 👌 Ich möchte nicht behaupten, dass ich gut italienisch übersetzen, lesen oder gar sprechen kann, aber mit dem Google-Übersetzungsprogramm kommt man ganz gut weiter, und so bekam ich einen Einstieg in das italienische Kürzel "EI". In der mir eigenen Zähigkeit hab ich nochmals und nochmals die Papiere durchgesehen. Manche sind nützlich für die Historie, andere weniger. Und bisher hatte ich dieses verflixte Erstzulassungsjahr 1990 stets nur im Zusammenhang mit der Zulassungsbescheinigung für den ersten zivilen Besitzer aus 1990 betrachtet. Heute aber fiel mir auf, dass es ein fast gleich aussehendes Papier ebenfalls aus 1990 gibt (das ich bisher nicht beachtet hatte, eben weil es fast gleich aussieht), bei dem es sich aber um eine Art Übergabeschein vom Verteidigungsministerium an eine Privatperson handelt -und zwar im Zuge der "Ausmusterung" von V7 Modellen, die es in jenen Jahren wohl zu hunderten, wenn nicht gar zu tausenden, gegeben hatte. Möchte Euch nicht langweilen, aber sinngemäss und zusammengefasst heisst es dort: "Gemäss D.R.P. (Präsidialdekret der Republik) aus ...1959 ist das heutige Ergebnis der Besichtigung und Prüfung.... die Zuteilung des Kennzeichens CE.....für die Zulassung des gebrauchten Fahrzeugs Moto Guzzi mit Rahmennummer VS -- --, welches bereits das Kennzeichen EI...... hatte, für den privaten Gebrauch an Herrn ....." Wenn man da weiter einsteigt und wenn man feststellt, dass die Carabinieri bis 2000 eine Abteilung des Italienischen Heeres waren, dann fällt es einem wie Schuppen aus den Haaren: 😉 Das erwähnte ehemalige Kennzeichen mit dem Anfangskürzel "EI" ist nämlich ein Sonderkennzeichen für das Italienische Heer = Esercito Italiano = EI. Damit schliesst sich der Kreis, und ich kann nachweisen, dass das Motorrad (vom Heer / Verteidigungsministerium in 1990 ausgemustert wurde und) bis dahin ein Militär-Kennzeichen hatte. Ich weiss, ich weiss: Damit kann ich streng genommen eine Zulassung 1971 immer noch nicht nachweisen, und es droht mir womöglich eine amtliche (teure) Übersetzung dieses Papiers. Aber wenn die in 1971 produzierte V7 in 1971 an das Heer (Verteidigungsministerium, Carabinieri) verkauft worden war und in 1990 mit einem Militär-Sonder-Kennzeichen ausgemustert wurde, dann soll mir niemand erzählen, dass das Motorrad nicht vor 1990 auf der Strasse war bzw. vor 1990 keine (staatliche) Zulassung hatte ! Aber jetzt warte ich erstmal die KBA-Anfrage ab, vielleicht klappt´s ja auch so ..... Schönes Wochenende Peter
  16. Ein "ähnliches Problem" ? Du Glücklicher hast ja keines. 👍🏼 😎 Peter
  17. Guten Morgen Robert, was meinst Du mit "ohne Ergebnis" ? Gruss 😎 Peter
  18. Die Sachbearbeiterin sprach von "REGINA". Habe ich gegoogled, es ist das "REGistration and INformation Agreement", eine Abteilung beim Kraftfahrt-Bundesamt. Gruss Peter
  19. Eben - und damit wird "1990" noch zementiert. 😱 Tja, und da es 1971 noch keine EU gab, läuft alles auf 1990 hinaus. Mir wäre es lieber, es würden überhaupt keine Daten gefunden. 😩
  20. Hallo Robert, ist "REGINA" diese Datenbank ? Bisher nur mit der Sachbearbeiterin am Schalter
  21. Hallo, neuester Stand: Die § 21 StVZO Einzelabnahme hat astrein funktioniert. Und heute nun: Zack ! Zulassung Guzzi durch Zulassungsstelle verweigert, wie befürchtet. Obwohl im Dekragutachten die Erstzulassung 01.07.1971 steht, wird dieses Datum nicht anerkannt. Die von mir weiter vorgelegten Papiere würden nur das Baujahr und den Verkauf Moto Guzzi an die Carabinieri, beides 1971, nachweisen, nicht aber die Erstzulassung. Es würde nun eine Abfrage an irgendeine internationale Datenbank "REGINA" (??) gemacht, und sie melden sich wieder. Ich weiss jetzt schon, dass da keine Daten existieren. Meine (letzte) Hoffnung ist jetzt nur noch, dass das nur eine (Negativ-)Abfrage dahingehend ist, dass das Mopped nicht 'mal gestohlen wurde. Gruss 😎 Peter
  22. Nicht Dein Ernst, Wolfgang, oder ? 😱 Der 11.11. 11.11 Uhr ist doch erst in zweieinhalb Monaten und der erste April erst in 7 Monaten.....🤣🤣 dito .....🤨 Aber ich freue mich, dass hier noch user mitmachen, die für eine humoristische Einlage zu haben sind. Grüsse 😎 Peter
  23. Hallo Thilo, ja, das hatte ich mit Dirko Dichtmasse schon probiert. Hat nichts genutzt. Allerdings muss ich sagen, dass ich das Schräubchen nicht -wie Du schreibst- etwas gelöst hatte. Die Schraube samt Dichtung ist jedoch dermassen üppig von Dirko umschlossen, dass es eigentlich hätte dicht sein müssen. Wenn Du jetzt schreibst, mit einer solchen Massnahme müsste es eigentlich bis zum Winter halten, dann schwant mir übles, nämlich, dass es gar nicht die Öl-Ablassöffnung ist, sondern womöglich doch ein Riss im Holm in unmittelbarer Umgebung der Ablassöffnung. Habe mich auch schon mehrfach -mit abgeschraubter Schutzblechbefestigung (die unmittelbar daneben ist)- unter das Mopped gelegt, kann aber nichts erkennen. Jetzt mit der Dichtmasse-Schmiererei schon gar nicht. Habe die Umgebung dann noch mit Mehl der besten Ehefrau von allen mit einem Pinsel einpulvern wollen, das hält aber nicht auf der Oberfläche, so dass der oft empfohlene "Mehltest", wie er zum Aufspüren z.B. von Haarrissen im Motorblock gemacht wird, mich auch nicht weiter gebracht hat. Jetzt hier am Computer fällt mir gerade jedoch siedend heiss ein, dass das Öl womöglich 30 cm höher aus diesem Simmerring zwischen Tauchrohr und Gabelholm (oder wie nennt man das.... ?) heraussuppt und dann unbemerkt innen an der Gabel herunter rinnt. Das hatte ich bisher nicht in Betracht gezogen, weil ich mich mit dem Gabelaufbau im Innern noch nie näher beschäftigt habe und dachte, so hoch "im Rohr" wird der Pegel der 160 ml Gabelöl nicht stehen. Jetzt fällt mir dazu ein, dass ich im Zuge meiner Einstellarbeiten für die Bremse vor Festziehen der Achsmutter das Motorrad gegen einen Holzbalken schiebend mehrfach extrem eingefedert hatte, damit sich die Trommelbremse zentriert, wie das empfohlen wird. Vielleicht wurde das Öl dadurch bis oben hochgedrückt und schwitzt von dort oben heraus. Muss ich nachher gleich mal nachschauen..... Gruss 😎 Peter
  24. Hallo Karsten, ja eben ! Und das ganze jetzt nochmals zu zerlegen wegen 160 ml Gabelöl werde ich zu vermeiden versuchen. > Wenn es nur die Abdichtung sein sollte, bin ich selber Schuld: Ich hatte eine für M5 geeignete Fiber-Dichtung 😬 aus meinem Bestand genommen. Jetzt sehe ich in der Ersatzteilliste unter 90 71 40 51 die Bezeichnung "washer" bzw. "guarnizione". Im Englischen wäre es also keine Dichtung, sondern eine Scheibe (womöglich aus Kupfer, weil weiches Kupfer gegen weiches Alu abdichtet). Im Italienischen wäre jedoch es eine Dichtung. Ein Foto bei Stein-Dinse gibt überhaupt nichts her, da ist es ein eher "ausgefranstes" Teil ohne nähere Beschreibung, und dort ist es mit der richtigen Nummer 90714051 als Ersatzteil für eine Schraube am Luftfilterkasten der Bellagio gelistet...🤔 Ich hatte mir vorgestellt, das Gabelöl (irgendwie) mit etwas mehr Menge, z.B. 180 ml, hineinzupumpen und zu versuchen, in Sekundenschnelle die Schraube mit neuer Dichtung anzusetzen und hineinzuschrauben. Wenn ich dabei 20 ml Verlust habe (so schnell wird´s mir vermutlich nicht entgegen spritzen, der Stopfen oben ist ja dicht), dann passt´s ja. Aber ´mal sehen, ob Tüftler hier noch andere Ideen haben .......🤗 > Das mit dem Leck an der Schraube wäre dabei noch der günstigere Fall. Denn wenn die Gabel / der Holm da unten einen feinen Riss haben sollte (vom womöglich übermässigen Spannen der Radachse seitens der Vorbesitzer mit den M17 Schrauben), dann ist sowieso "game over", und ich müsste wegen etwaiger Reparaturmassnahmen am Holm womöglich die ganze Vorderfront sowieso abbauen (aber das dann erst im Winter ! 😀). Grüsse 😎 Peter
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