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Wolfgang K.

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Everything posted by Wolfgang K.

  1. Auf'm Tacho der Le Mans II stehen 385.000 km. Seit km-Stand 103.480 läuft sie mit der Kardanübersetzung 8:35, was einer knapp 8% längeren Übersetzung entspricht. Das einbezogen würde der km-Stand am Tacho gut 407.000 entsprechen. Dazu kämen nochmal um die 2,5% wegen des größeren Reifenumfangs des 120/90ers im Vergleich zum serienmäßigen 110/90er. Das ergäbe dann um die 417.000 km am Kilometerzähler. Die V-35 lief damals 111.000 km und dann mit einer kompletten gebrauchten Antriebseinheit aus einer V-50 Monza nochmal gut 50.000 km. Die Nuovo Falcone hat erst bescheidene gut 50.000 km, die TS 250 FD mit gut 40.000 km noch weniger drauf.
  2. Hab' an meine IIer Le Mans vor Jahrzehnten Öltemperatur- und Öldruckanzeigeinstrumente von VDO gebaut. Ist halt ganz nett zu sehen wann das Motoröl Betriebstemperatur erreicht hat und wie der Öldruck bei Standgas im Zustand heiß oder kalt differiert. Oder welche Werte die Öltemperatur bei Passfahrten oder bei hochsommerlicher Hitze im Florenzer Stop-and-go-Verkehr erreichen. Notwendig sicher nicht aber für die Katz' aus individuellen Gründen auch nicht.
  3. Die Stelvio kannst Du problemlos damit fahren. Selbst tanke ich bei allen Mopeds unterm Jahr E 5, bevor ich mich in die Ägäis zur Überwinterung aufmache Superplus. Als der Motor der 400er Four mit gut 120.000 km zwecks Reparatur komplett zerlegt wurde stellte sich heraus, daß die Kolbenböden und Brennräume kaum Ablagerungen aufwiesen.
  4. Ggf. Schalldämpfer auf der dem Moped zugewandten Seite auftrennen und loses Blech anschweissen oder heraus nehmen. Oder mit dem Klappern leben da es lediglich in einem schmalen Drehzahl Bereich auftritt.
  5. Schub! 🤣 Seit geraumer Zeit wird der Schub durch elektronische Helferlein bei leistungs- und drehmomentstarken Motorrädern soweit eingebremst, daß der Salto rückwärts und der Abflug wg ausbrechendem Hinterrad vermieden wird. Allerdings laufen diese Motorräder gerne auch 'mal 250 km/h plus x und das nicht nur 'mal soeben für wenige, sondern für 100 km plus x. Dann 5 Minuten tanken und im selben Tempo weiter. Auf der BAB und/oder der Rennstrecke. Die Zukunft fährt eher nicht elektrisch - das ist eine ideologisch gehypte sehr übersichtliche Zwischenepisode mit viel nicht fossil verbranntem Geld.
  6. Sehr schönes Teil! Dann genieß' die Fahrten auf diesem Seelenmasseur.
  7. Nicht wenige der Jüngeren, also unter 40 Jahren, hören gerne die Musik der 60er und 70er. Manchmal überspringen Dinge eine ganze Generation, von den Großeltern zu den Enkeln.
  8. Campingtour so um die zwei Wochen geht mit Spezl jedes Jahr - der Willi mit seiner R100S (hat noch 'ne 1000er Le Mans) und ich mit meiner 949er Le Mans II. Gehen beide langsam auf die 70 zu. Bei meinen Runden zur Modellpräsentation zu Saisonbeginn stelle ich mit Freude fest daß wir Silberrücken ordentlich von Leuten bis um die 35 Lenze umgeben sind. Auch bei diversen Oldtimer-Treffen sehe ich nicht wenige die noch viel Leben vor sich haben - hoffentlich. Da ist mir nicht so bange. Der Motorradlappen hat mich Mitte der 70er um die 200 DM gekostet, der Autolappen 5 Jahre später um die 900 DM.
  9. GUZZI hab' ich in Italien schon immer wieder 'mal gesehen, sogar mehrere auf einmal: in privaten Garagen oder kleinen Hallen - bevorzugt Bj. vor 1960.
  10. Preis und Leistung müssen halt einigermaßen zusammen passen. Wenn ich die Inspektionen selbst ausführen kann, so mach' ich das auch. Kein Zeitdruck und sicher, daß die Einstellungen passen. Der nächste GUZZI-Händler ist wohl gleich nochmal wo? In Binabiburg soll einer sein, der Geier. Für einen Spezl und dessen Bellagio werd' ich da 'mal vorbei schauen und mir einen Eindruck verschaffen - nächstes Frühjahr, wenn wir im Februar bis März aus der "Überwinterung" in Akbük/Aydin zurück kehren werden.
  11. Wo ein Motorrad gekauft wurde sollte bei den Inspektionskosten keine Rolle spielen: die V 85 TT ist ein Produkt der Firmengruppe PIAGGIO und sollte von allen offiziellen Händlern so behandelt werden. Das Eigenkunden evtl. 'mal schneller einen Termin bekommen - geschenkt. Aber knapp 1.000 € für die 10.000 km-Inspektion bei einem Motorrad wie der V 85 TT sehe ich als sehr reichlich dreist bis unverschämt.
  12. Schau' 'mer 'mal: im "Guzzi-Cafe" sind Artikel aus italienischen Zeitungen verlinkt* und z.T. übersetzt, die von einer heftigen Krise sprechen, die, nachdem nur von Minarelli und Fantic die Rede war, nun auch PIAGGIO erfaßt hat - betroffen vor allem die Zwei- und Vierradbranche. Die Rede ist auch von Schließungen. Die Krise beschränkt sich allerdings nicht nur auf Italien und es wird von einer systemischen Krise gesprochen: Die Leute üben Kaufzurückhaltung weil sie nicht wissen, was und ob derzeit eine mobile Anschaffung Sinn macht und finanziell leistbar ist, zunehmende Kurzarbeit in den Industrieregionen Italiens, also dem Norden, läßt sie das Geld zusammen halten. Bin auch gespannt, ob und wie sich das auf die Baupläne PIAGGIOs am GUZZI-Werk in Mandello auswirkt. * z.B. https://www.lanazione.it/pisa/cronaca/la...20b83?live
  13. Also neues Öl 'raus, aufheben bis zum nächsten regulären Ölwechsel, und altes Öl wieder einfüllen.
  14. Mein Tip: Da bläst irgendwo was 'raus. Entweder an der Verbindung Zylinderkopf-Krümmer oder an der Zylinderkopfdichtung.
  15. Die Monza dürfte schon an die 4 Jahrzehnte auf dem Buckel haben. Von daher meine Empfehlung: LecWec - 1-1,5% der Ölmenge - ins Motor- und Getriebeöl. Die Dichtringe dürften in dieser langen Zeit einige ihrer Weichmacher verloren haben und ausgehärtet sein. LecWec gibt die Weichmacher zurück und verhilft den Dichtringen zu jugendlicher Geschmeidigkeit. Dies zur Prophylaxe, also bevor die Dichtringe ihren Job nicht mehr zu 100% erledigen.
  16. Ein bei der Montage unter Spannung montierter original Sturzbügel soll kein Herstellungsfehler sein? Moment! Könnte natürlich auch sein, daß die V 100 nicht maßhaltig produziert wurde - nichts ist unmöglich.
  17. Aber allermeist von den über GUZZI-Lästermäulern unterwegs benötigt wurde.
  18. Hatte auch schon Ärger mit einem völlig verschlissenem Lenkkopflager, die Kiste ist damals geeiert wie besoffen - war auch ein PIAGGIO-Produkt: VESPA Boxer Mofa Mitte der 70er. Das Thema "Lenkkopflager" scheint sich wie ein roter Faden durch die PIAGGIO-Historie zu ziehen.
  19. ... oder grundsätzlich, als Prophylaxe, eine Zugabe von 1 - 1,5% (letzteres Herstellerangabe) LecWec, um eine Aushärtung der Dichtringe zu verhindern oder bereits teilweise oder gänzlich ausgehärteten Dichtringen zu alter Geschmeidigkeit zu verhelfen - dürfte die nachhaltigste Lösung seiin: gerne auch im Hinterachsgetriebe- und im Motoröl.
  20. Deshalb: die Alpen den "auf Rosen gebetteten"? Vorgestern erst wieder erlebt: ein einsamer Radler auf unübersichtlicher Landstraße unterwegs, dahinter ein halbes Dutzend PKW mit Tempo 15 km/h. Kein Gedanke daran, rechts (z.B. in eine Feldwegeinfahrt) ranzufahren und die PKW vorbei zu lassen. Viele von der Sorte meinen, sie seien die Umwelt-, Klima- und Ökologiebewußtesten und dies gäbe ihnen quasi das Recht, allen anderen, den Sündern hinter ihnen halt, auf den Zeiger zu gehen. Größere Egomanen als bei den Radlern findet man selten.
  21. Ich sag's ja allaweil: die Radler sind die Pest der Alpen!
  22. Ich seh's mit Schmunzeln als "sportlichen" Start für die Fahrt. Es ist wirklich unglaublich wie höllisch die Lamellen zusammen bicken (kleben). Es braucht wirklich min. 200 - 300 m mit Gasstößen bei gezogener Kupplung bis der Kleber aufgibt. Manchmal leg' ich bei der aufgebockt laufenden TS den ersten Gang ein, geb' Gas und tret' dann auf die Fußbremse - wirkt auch - manchmal. Das mit dem 10 W 30 ist ein guter Tipp. Werde den beim nächsten Getriebeölwechsel 'mal probieren. Der steht aber erst in knapp 10.000 km an - das Getriebeöl hab' ich letzten Herbst gewechselt - und bei jährlich um die 1.000 km mit der TS wird das dann so um 2035 der Fall sein. Hoffentlich denk' ich dann noch dran. Das mit dem "Freikicken" ist schwierig, da Fußbremshebel und Kickstarter sich beide rechts am Moped befinden. Und ohne festgebremstes Hinterradl dreht sich das mit jedem Kicker einfach mit. Da bräuchte ich dann schon zwei rechte Beine um gleichzeitig zu bremsen und zu kicken. Damals, ja damals. Damals stand die BENELLI in einer Sammelgarage und von der ging's erstmal so um die 40 m steil bergab. Bis zur Straße runter war die Kupplung damals frei.
  23. Ihr habt's Probleme: wenn eine meiner GUZZI ein paar Tage nicht bewegt wurde muß ich die nebenher laufend in Schwung bringen und dann aufspringen. Dann im Rollen den 1. Gang einlegen und auf den nächsten paar hundert Metern Gasstösse bei gezogener Kupplung und leichtem Bremsen geben. Irgendwann trennt die Kupplung und ab da ist alles wunderbar inklusive weichem kupplungslosem Hochschalten ohne Quickshifter. War bei meiner baugleichen BENELLI AB 250 2C schon Mitte der 70er so.
  24. Schlimmer! GUZZI hat bislang noch fast jeden Eigner in die Pleite getrieben. Lediglich S.E.I.M.M., also der italienische Staat, hat seinerzeit grad noch den Absprung geschafft sonst wär' er damals schon pleite gewesen.
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