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Reifen- & Bremsenverschleiß vorne vs. hinten


cbk

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Moin,

auch an meiner Guzzi bemerke ich wieder das gleiche komische Verschleißmuster wie bei meiner Yamaha Tenere. Sowohl der Reifen- als auch der Bremsenverschleiß ist am Vorderrad wesentlich höher als am Hinterrad. Konkret hält der Hinterreifen bei mir ziemlich genau so lange durch wie zwei Vorderreifen und auch bei der Bremse brauche ich vorne doppelt so häufig neue Scheiben und Beläge wie hinten, auch bei den Doppelbremsscheiben am Vorderrad der Tenere ist das so.

Ist das bei Euch ähnlich, daß vorne wesentlich häufiger gewechselt werden muß? Ist die v7 einfach zu leistungsschwach, als das sie den Hinterreifen fordern würde oder woher kommt das?

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Also bei meinen Motorrädern ist bei ca. 5000km der Hinterradreifen am Limit. Der Vorderradreifen bei ca. 9000km. Und das seit vielen Jahren!

 Die Bremsbeläge sind vorne schneller fällig als hinten. Nun, die Bremslast ist vorne deutlich höher.

Edited by tee
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vor 4 Stunden schrieb tee:

Also bei meinen Motorrädern ist bei ca. 5000km der Hinterradreifen am Limit. Der Vorderradreifen bei ca. 9000km. Und das seit vielen Jahren!

Bei mir ist es seit mindestens 15 Jahren genau umgekehrt. Vorne ist nach 5.000km Schluß, hinten sind insb. seit Einführung der Dual Compound Reifen 10.000km drin.

Zuvor habe ich die Hinterreifen immer deswegen ausgemustert, weil sie in der Mitte abgefahren waren, die Kontur also nicht mehr rund war.

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vielleicht fährst Du rückwärts? schau mal, wo der Lenker ist 😂

  • Haha 2
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Moin,

bei heutigen NEU Reifen, haben die Vorderreifen meist einige MM weniger Profil, als der Hinterradreifen.

 

Es gibt ein paar Fragen:

welchen Luftdruck fährst Du? man sollte sich an die Herstellerempfehlung halten.

welche Strecken fährst Du? also kurvige Straßen oder mehr BAB

fährst Du Schräglagen? ernst gemeint... denn auch hierbei gibt es sehr unterschiedliche Fahrer.

Ein Sicherheitstraining kann IMMER den eigenen Fahrstyle verbessern.

 

Entgegen früher komme ich auch nicht immer an den damaligen Wechsel von 2 Hinterradreifen und einem Vorderradreifen.

Bei meiner GRISO, die ich aber auch sehr sportlich fahre, muss ich manchmal zeitgleich vorn und hinten wechseln.

 

Hier mein Beispiel Pirelli Angel GT2

Profiltiefen anfangs/jetzt 2500 km:

Vorne 3,7 mm / 3,1 mm -> 0,6 mm Verschleiß
Hinten 7,0 mm / 5,5 mm -> 1,5 mm Verschleiß

Somit kommt man bis zum Mindestprofil von 1,6mm etwa
Vorne 8.516 km
Hinten 8.759 km

Gruß

Holger

Edited by holger333
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nochmal bei Dir nachgelesen:

"""auch bei der Bremse brauche ich vorne doppelt so häufig neue Scheiben und Beläge wie hinten"""

 

DAS habe ich jedoch noch nie geschafft...

neue Bremsscheiben habe ich bei keinem (doch einmal)  meiner Motorräder erneuern müssen.

 

Einzige Ausnahme war früher mal bei meiner DUC 916, wo ich die Abnutzung der hinteren Bremsbeläge nicht korrekt prüfte,

da sie weit vor Fälligkeit der Inspektion runter waren und leider kostete es mich, mit  "Metall auf Metall",  eine hintere Bremsscheibe  😇

Ich hatte 10 Tage nur Alpenpässe befahren, sehr sportlich und mein Übernachtungsdomizil war in Bormio.

So konnte ich immer schon gleich nach dem Frühstück auf die Strecke, wo der Verkehr noch ruhig war.

Gruß

Holger

Edited by holger333
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Am 4.6.2023 um 10:49 schrieb holger333:

neue Bremsscheiben habe ich bei keinem (doch einmal) meiner Motorräder erneuern müssen.

Es wird bei den heute üblichen Qualitätskontrollen aber bestimmt auch nur sehr selten vorkommen, dass man eine neue Bremsscheibe erneuern muss. 

Edited by Moto Zuggi
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vor 30 Minuten schrieb holger333:

Hier mein Beispiel Pirelli Angel GT2

Profiltiefen anfangs/jetzt 2500 km:

Vorne 3,7 mm / 3,1 mm -> 0,6 mm Verschleiß
Hinten 7,0 mm / 5,5 mm -> 1,5 mm Verschleiß

Ich habe auf meiner v7 noch die Werksbereifung von Dunlop drauf, der Verschleiß ist aber genau umgekehrt zu Deinem. Hinten ist kaum was runter nach 3.000km und vorne bin ich aktuell bei 2,4mm Restprofil.

Ich muß aber auch zugeben, daß ich im normalen Fahrbetrieb praktisch ausschließlich vorne bremse. Die Hinterradbremse kommt nur bei Vollbremsungen oder beim Anfahren am Berg zum Einsatz. In meiner rechten Hand habe ich einfach viel mehr Gefühl als im rechten Fuß. 
 

Mich wundert das halt bei der Bremse, weil die Tenere vorne zwei große Bremsscheiben mit insg. vier Belägen hat. Die sollten doch länger durchhalten als die eine kleine Scheibe mit nur zwei Belägen hinten.

Bei der Tenere habe ich zuletzt die Scheiben vorne gewechselt, weil sie einen leichten Schlag hatten. Man spürte beim Bremsen ein Pulsieren im Bremsgriff und hörte es auch, wenn man die Beläge nur leicht angelegt hat.

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Moin,

den Neuzustand vom Profil habe ich extra gemessen, weil mir beim ersten neuen Satz der wirklich tollen Pirelli`s auffiel,

das beide fast gleichzeitig runter waren...nach rund 9000 km.

Früher waren die Profiltiefen vorn und hinten fast gleich.

Die neuen Pirelli`s Angel GT2 haben aber tatsächlich nur 3,7 mm vorn und 7,0 mm hinten.

 

Dein Fahrprofil hast Du leider noch nicht beantwortet...

 

Bei meinen Strecken bremse ich, trotz sportlicher Fahrweise, auch überwiegend vorn... aber nur kurz... auch sehr vorausschauend.

"stehe" (nur wörtlich...meine natürlich das Halten der Vorderradbremse) also nicht auf einer schleichenden Bremse; eher mal kurz und etwas kräftiger, wenn es sein muss.

Die Fußbremse auch nur leicht, wenn ich mal zusätzlich vor Kurven etwas mehr von der Geschwindigkeit runter muss.

 

Gruß

Holger

Edited by holger333
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vor einer Stunde schrieb holger333:

Dein Fahrprofil hast Du leider noch nicht beantwortet...

Ich mußte gerade noch bei Töchterchens Fahrrad die Schläuche wechseln. 😅

vor 2 Stunden schrieb holger333:

Es gibt ein paar Fragen:

welchen Luftdruck fährst Du? man sollte sich an die Herstellerempfehlung halten.

welche Strecken fährst Du? also kurvige Straßen oder mehr BAB

fährst Du Schräglagen? ernst gemeint... denn auch hierbei gibt es sehr unterschiedliche Fahrer.

Luftdruck: vorne 2,4 bar; hinten 2,6 bar

Ich denke schon, daß ich mit dem Motorrad eher kurvige Landstraßen fahre denn Autobahn. Was die Schräglage angeht fahre ich insb. in langsamen Passagen schon ordentlich Schräglage. Je schneller das Geläuf wird, desto weniger bin ich Schräglagenkompatibel. Also in Spitzkehren oder engen Kreisverkehren im 2. Gang komme ich extrem weit runter, bei 100km/h auf der Bundesstraße würde ich mir so eine Schräglage aber nicht zutrauen.

Wenn mal Autobahn angesagt ist, rollt die Guzzi mit Marschtempo 140 dahin. Also bei freier Fahrt peile ich so grob 140km/h an, die Geschwindigkeit ist nicht das Durchschnittstempo.

 

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Danke, jetzt kann ich mehr einschätzen...

und Dein Bremsverhalten...? fährst Du mehr mit Bremse? also länger und leichter?

ich bremse ja eher wenig und wenn...kurz und fester...

Gruß

Holger

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ok, Danke...

dann fällt mir leider nicht mehr so viel ein...

Vielleicht geht es mit einem neuen Reifensatz besser.

Ansonsten muss eben der Reifenwechsel so statt finden, wie Du ihn benötigst. 👍

Gruß

Holger

Edited by holger333
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Ich wechsele ja auch fleißig, mein Mechaniker hat mich nur darauf angesprochen, weil auch ihm der Verschleiß am Vorderrad im Vgl. zum Verschleiß hinten komisch vorkommt.

Zitat: „Das ist selten, daß jemand so beherzt das Vorderrad (also Reifen und Bremsen) fordert.“

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Servus,

da das Verschleißverhalten bei beiden Motorrädern gleich ist, dürfte es der Fahrweise zuzurechnen sein. Das Bild spricht für rel. geringe Beschleunigungen und spätes, starkes Ankern vor Kurven. Wenn Du Dich mit der Fahreweise wohlfühlst, dann musst Du es so akzeptieren. Fährst Du oft kürzere Strecken und auch wenn's kalt ist? Erhöht auch den Reifenverschleiß, weil nicht richtig warm wird. Ist bei mir so, da ich oft zur Arbeit fahre (30 km einfach).

Gruß

Jörg

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Hallo,

Bei meiner V7 IV war der Vorderreifen (Erstbereifung) nach 9.400 km am Indikator. Der Hinterreifen war auch schon gut abgefahren, wäre aber sicher noch mehr als 500 km gegangen. 

Liegt vielleicht an den Bremsübungen beim Fahrtechniktraining 😉

LG, Benjamin 

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Am 4.6.2023 um 11:27 schrieb holger333:

Dein Fahrprofil hast Du leider noch nicht beantwortet...

Ich habe die Anderen bei der gestrigen Gruppenausfahrt mal draufgucken lassen.

Deren Fazit: „Auf der geraden Landstraßen und insb. in den schnellen langgezogenen Kurven, die man wohl mit 100+ km/h nehmen kann, bist du eine lahme Ente. Aber wenn es dann auf die verwinkelten Straßen geht, die im Geschwindigkeitsbereich 15-40km/h (ggf. 50) befahren werden wollen, also 1. und 2., ggf. 3 Gang, drehst du richtig auf. Dann wird Schräglage gefahren, daß die Nippel an den Fußrasten Funken schlagen.“

Die anderen Fahrer kommen halt aus einer anderen Region. Die verlassen sich bei jeder Kurve darauf, daß sie schon durchkommen werden, wenn sie sich an das Tempolimit halten. Ich hingegen habe in einer Ecke Deutschlands das Fahren erlernt, in der es durchaus Straßen gibt, auf denen 100km/h erlaubt ist, man aber Kurvenbedingt nur 30 fahren kann und einem die Kurven zuvor auch nicht durch andere Schilder angekündigt werden. Entsprechend bringe ich es bei den schnellen Kurven nicht fertig so gnadenlos reinzuhalten.

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Am 11.6.2023 um 13:32 schrieb cbk:

Die anderen Fahrer kommen halt aus einer anderen Region. Die verlassen sich bei jeder Kurve darauf, daß sie schon durchkommen werden, wenn sie sich an das Tempolimit halten. Ich hingegen habe in einer Ecke Deutschlands das Fahren erlernt, in der es durchaus Straßen gibt, auf denen 100km/h erlaubt ist, man aber Kurvenbedingt nur 30 fahren kann und einem die Kurven zuvor auch nicht durch andere Schilder angekündigt werden. Entsprechend bringe ich es bei den schnellen Kurven nicht fertig so gnadenlos reinzuhalten.

Ist glaube ich langfristig die gesündere Variante. Habe bei mir auch viele Strecken ohne Begrenzung wo nur die engste Kurve (max 30) angekündigt wird aber mehr als 70-80 nie drin sind. Da macht dann die kleine V7 richtig Spaß weil man die in die Kurve wirft wie ein Klapprad 😁

MfG Andreas

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