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Guzzi-Günni992

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Everything posted by Guzzi-Günni992

  1. Sorry, wenn ich mich jetzt hier einklinke obwohl ich zum eigentlichen Thema nichts beitragen kann. Wenn das hier so lese, dann habe ich ein Déjà-vu, so manches erinnert mich stark an die Erlebnisse, als ich im April 92 meine Daytona bekommen habe. Da wurden Gewindestopfen OHNE Dichtmittel eingeschraubt, Alugussteile hatten deutlich sichtbare Lunker stellen, egal wurde eingebaut ..Steuerzeiten stimmten nicht richtig, Kardanwelle nach 8tkm fertig usw. . Hat man also bei Guzzi in 34J. nicht viel gelernt, was Verarbeitungs und Montagequalität betrifft. Schade. MfG Günter
  2. Hallo bob guzzi, vielleicht gibst du uns zuerst einmal noch ein paar Informationen. Wo, hast du das Motorrad gekauft? Offizieller Guzzi Händler in D? Die 1500km und 10tkm Inspektion wurden bei Offiziellen Guzzi Händlern mit entsprechenden Einträgen im Serviceheft (so es das noch gibt) erledigt? Eventuelle Fristen Laufleistung/ Zeitliche Begrenzung (z.B. nach 10tkm oder 1J. je nachdem was zuerst erreicht wird ..)wurden beachtet und nicht überschritten, weder Laufleistung noch Zeitliche Bregenzung. Aktuell würde ich aus deinem Post heraus lesen, das Verkäufer und Händler welche die Inspektionen gemacht haben, NICHT Identisch sind?? Stimmt das so? Jedes mal ein anderer Händler? Sollte dem so sein, ist das natürlich eine blöde Situation. Wenn ich hier so Quer lese, dann meine ich heraus gehört zu haben, das Guzzi die Händler teilweise an diesen Kosten beteiligt, für den Händler ist das nicht unbedingt ein Anreiz sich um so etwas zu kümmern. Erster Ansprechpartner wäre der Händler, welcher die 10tkm Inspektion gemacht hat, er hat als letzter am Motorrad gearbeitet. Das wird auch die Argumentation vom Verkäufer und erstem Service Händler sein. Schreibe den Händler an, bei dem der 10tkm Service gemacht wurde, per Mail an und bitte um eine Schriftliche Stellungnahme. Wo sich der Händler befindet spielt jetzt erst einmal keine Rolle. MfG Günter
  3. Die Guß Qualität der alten Bremsscheiben ist nicht gut (wohlwollend Formuliert ..), die haben innerhalb der Bremsscheibe "härte" unterschiede und folglich verschleißen die dann auch unterschiedlich = die Bremsscheibe ist auf dem Durchmesser unterschiedlich dick. Das kann man mit einer Bügelmessschraube leicht nachmessen. Am besten neue Bremsscheiben kaufen. MfG Günter
  4. Von Sicherheit hat doch niemand gesprochen, das ist ein Typisches Bürokratie Monster, das mit dem austragen der Markenbindung. Jahre oder Jahrzehntelang wurden eingetragene Markenbindungen ignoriert, man musste nur die "Freigabe" vom Reifenhersteller dabei haben, bis ein überbezahlter, unterbeschäftigter auf die Idee kam, das ginge jetzt so nicht mehr ..! Die TÜV Ing. die ich kenne verdrehen bei dem Thema nur die Augen ..! Das ganze mit den Reifen und Sicherheit ist sowieso so eine Sache, die Reifen sind das eine aber wenn das Fahrwerk völlig vermurkst eingestellt wird, nützt dich auch der beste Reifen nichts. Die Service Information, habe ich nur dabei, falls ich einmal in einer Kontrolle der Rennleitung an einen "Experten" komme, damit ich dem etwas zeigen kann, woran er sich beim Thema "Reifen" "festhalten" kann. MfG Günter
  5. Holger das stimmt aber so nicht! Ich kann auf der z.B. auf der Daytona jetzt fahren was ich möchte, wenn die Reifengröße, der Speed Index und die Tragfähigkeit dem entsprechen, was in den Papieren steht. Die Markenbindung wurde komplett gelöscht. Da steht jetzt nur noch, eines Herstellers, "zusammen gehöriges" Profil v/ h (sinngemäß). Bei meiner BMW R1200S (die hatte nie eine Markenbindung) ist es genauso. Ich habe trotzdem immer die Freigabe, respektive "Service Information" dabei, auf welcher der Reifenhersteller "bestätigt" das die (aktuell) montierten Reifen, von der Technischen Seite her, auf dem Motorrad gefahren werden können. Faktisch, ist mit entfall der Marken/ Profil Bindung, der zustand wie beim Auto erreicht: Wenn Dimension/ Tragfähigkeit/ Speed Index passen kann man fahren was einen Glücklich macht. Man muss halt nur einmal die Markenbindung austragen lassen und ggf. wie bei dir die Größen etc. Vorgaben "anpassen" lassen und dann ist man, aus meiner Sicht, für ewig aus der Nummer raus. Zum Thema TÜV, klar für bestimmte Dinge braucht man einen ING. der sich entsprechend gut auskennt. Aber bitte, das kann man bestimmt Googlen oder in Foren entsprechende Namen erfragen. Bei mir im "Ort" ist die TÜV Station, wo die "Steel Buddies" und "der Phillip aus dem Hanfbachtal" ihre Fahrzeuge abnehmen lassen .., die sind ungewöhnliches gewohnt ..! Ansonsten gibt es in Limburg (?) beim TÜV einen Ing. der sich sehr gut mit Motorrädern auskennt und Dinge ermöglicht (wenn Rechtlich zulässig) die viele für unmöglich halten würden. Man muss nur jemanden haben, der sich ganz genau auskennt und das ganze Professionell und sauber umsetzten. MfG Günter
  6. Warum gibt es keine richtigen Freigaben mehr? Weil kein Reifenhersteller wirkliche Reifenfreigaben (mit auf dem Motorrad montierten Reifen) mehr machen könnte, bei der Modellfülle am Markt. Die Reifen sind so gut, das da der Fahrstil, das Anwendungs Profil des Nutzers einen deutlich höheren Einfluss hat, als vielleicht vorhandene Qualitäts Unterschiede. Wer erwartet das ein Reifensatz 10tkm hält, der muss halt abstriche in Sachen Haftung machen und wer der Heiligen max. Schräglage huldigt, der braucht Reifen mit Haftungsreserven aber beide wissen welchen Reifen sie brauchen und was ihre Reifenwahl an Vor/ Nachteilen mit sich bringt (sollten sie zu mindest ..). Deshalb bescheinigen die Reifenhersteller eigentlich NUR das der Reifen XY in der Größe YY von seinen Technischen Daten her auf Motorradmodell AA gefahren werden kann. Mal ganz am Rande, wenn Reifenperformance ein Thema ist, dann frage ich mich WARUM bei PKW Reifen NIEMAND hinterfragt das Linglongdingdong billig Reifen verkauft werden dürfen, die z.B. bei Nässe 30/40m MEHR Bremsweg haben, als der Schnitt guter Markenreifen!? Da spielt Sicherheit dann keine Rolle?? Zurück zum Thema, damals also sagen wir einmal nach 1992 (als ich die Daytona bekam), da war nur ein Reifen eingetragen, der Michelin Hi Sport. Den gab es nicht mehr, also was anders gesucht und jedes mal musste ich die Reifen montieren, mit der Freigabe vom Reifen Hersteller zum TÜV und zur Zulassungsstelle. Mal sind die beim TÜV noch eine Runde gefahren (was glaubt so ein Prüfer auf 3km erkennen zu können ob der Reifen taugt??), mal reichte Vorführen und manche Prüfer trugen auch Reifen (der gleichen Größe) mit ein wenn man eine Freigabe hatte, damit man nicht dauernd vorbei kam ..! Interessant ist dazu auch die Aussage eines ING. vom TÜV der damals auch Typ Prüfungen (Zulassung) für Motorräder, wie auch Reifenfreigaben gefahren ist: "Die Vorserien Reifen, mit denen wir die Abnahmen fahren, scheinen nicht immer ganz den späteren Serienreifen zu entsprechen ..!" Dann kam die Änderung, das die Bestätigung des Reifen Herstellers ausreicht, um andere Reifen fahren zu dürfen. Ich würde sagen, der Pragmatismus der Leute die sich damit auskennen hat sich durchgesetzt und diesen Bürokratischen Irrsinn (TÜV / Zulassungsstelle) beendet. Ich spreche jetzt allerdings von Reifen, die den Größen entsprechen, die der Motorrad Hersteller einmal vorgesehen hat! Einige Reifen Hersteller haben in ihren Reifen Freigaben auch andere Größen "erlaubt" und das konnte nicht gut gehen. Hat der Motorrad Hersteller noch das Thema Freigängigkeit beachtet, wird es dann bei anderen Größen schnell, oft mehr als eng. Dazu kam auch noch, das einige mit "Optimierten" Reifenfreigaben aufgefallen sind und in der folge musste man Freigaben mit Stempel und Unterschrift haben. Jetzt ist die Situation jene, das in den Fahrzeugpapieren eingetragen Reifen Typen NICHT mehr einfach ignoriert werden (wie es Jahre lang gemacht wurde). Interessanter weise (oder Gott sei Dank!!!) erwartet aber niemand das für jetzt verwendete Reifen eine ABE, seitens des Reifen Herstellers erstellt wird (schlicht unmöglich entsprechende Fahrversuche zu machen oder nur die Freigängigkeit im Original zu prüfen ..) oder das diese "neuen" Reifen beim TÜV etc. montiert vorgeführt werden müssen, noch ein Fahrversuch erforderlich ist. "Abgenommen" werden und wenn der TÜV das nur, mit einem Stempel/ Unterschift auf der Freigabe vom Reifen Hersteller "bestätigen" würde. So gesehen, hat der Pragmatismus (es gibt keine wirklich "schlechten" Reifen ..) immer noch obsiegt!! Lasst uns froh sein, das offensichtlich, die "Freigabe" vom Reifen Hersteller als Absicherung/ Bestätigung reicht, diesen Reifentyp auf dem Motorrad fahren zu können. Es bleibt immer noch die frage, was ist mit den in den Papieren eingetragenen Reifen, respektive was passiert wenn andere Reifen montiert sind. Einerseits könnte ich mir vorstellen, das es so irgendwann schlicht keine HU mehr gibt, weil es sind nicht die Reifen montiert welche in den Papieren stehen? Und mit der Polizei möchte ich das nicht ausdiskutieren, wenn nicht irgendwo steht das es doch möglich ist. Aus meiner Sicht, ist die Verwendung der in den Papieren eingetragen Reifen in dem Moment Bestandteil der oder Voraussetzung für das bestehen der Betriebserlaubnis?? Die Polizei könnte argumentieren, da sind nicht die Reifen montiert, die in den Papieren stehen = keine Betriebserlaubnis und dann ist nichts mit weiterfahren, die Polizei kann dich doch nicht wissentlich, mit Erloschener Betriebserlaubnis wegfahren lassen? Es war nur Jahrelang zulässig/ geduldet, das man jetzt geändert. Wie sinnvoll oder nicht das ist, darüber kann man streiten, es ist jetzt halt so. Gruß Günter
  7. Das dieses Thema Markenbindung völlig sinnfrei ist, kein Thema. Nur immer daran denken, wir haben es nicht nur mit "Planbaren" Besuchen beim TÜV, KÜS, DEKRA zu tuen, sondern auch mit unfreiwilligen "Boxenstopps" seitens der Rennleitung (Polizei). Und dann hast du da so einen "Heißspund" der gehört hat das die Markenbindung seid XX.YY.ZZ ausgetragen werden muss und fängst mit dem das Diskutieren an .. . Interessant wäre jetzt, wie das Rechtlich ganz genau aussieht, die Reifenbindung in den Papieren, zu der (hoffentlich vorhanden) Reifenfreigabe des Reifenherstellers (von anderen Reifengrößen, die Teilweise über "Gutachten" der Reifenhersteller "freigegeben" wurden sprechen wir hier gar nicht ..) das von Technischer Seite die montierten Reifen auf diesem Motorrad gefahren werden können, zu der Abweichung zur Markenbindung in den Papieren. Kurz formuliert, "beugt" die Freigabe der Reifenherstellers, die Markenbindung in den Papieren oder führt die Verwendung anderer Reifen, in dem Moment zu einem Erlöschen der ABE, weil eben NICHT die Reifen aus der Markenbindung respektive weiterer Eintragungen montiert sind?? Dann ist nämlich Theoretisch die fahrt zu ende, weil OHNE ABE (und Reifen sind so etwas von Sicherheitsrelevant) lässt der dich nicht weiterfahren, wenn er Rechtlich dazu in der Lage ist. Weiß jemand wie das Rechtlich ganz genau aussieht? Bei meinem letzten Besuch beim TÜV, meinte der mir sehr gut bekannte TÜV ING., die Markenbindung muss jetzt raus, die Übergangszeit ist abgelaufen. Da steht jetzt halt: "vorne/ hinten Reifen eines Herstellers, gleichen Typs (Sinngemäß)". Gruß Günter
  8. Die RAM Kupplung sollte eigentlich ausreichend Dimensioniert sein. Ich fahre diese Kupplung seid ewigen Zeiten und bestimmt 100tkm in meiner Daytona und die funktioniert einwandfrei. Besonders seid ich die "Dreiarmige" Kupplungsscheibe benutze. Das die Getriebeeingangswelle gekürzt werden muss (zu mindest damals ..) ist bekannt? Die Eingangswelle hat vor der Verzahnung für die Kupplungsscheibe noch einen kleinen Ansatz und der muss weg, zu mindest bei der Daytona. Und ich meine, das Kupplungsdruckstange etwas gekürzt werden musste? Es ist extrem wichtig das am Kupplungszug IMMER ein "Leer weg" vorhanden ist, sonst "schleift" die Kupplung und verschleißt im Zeitraffer. Während der fahrt immer einmal prüfen ob der Kupplungshebel etwas "Leer weg" hat sonst unbedingt, nachstellen. Gruß Günter
  9. Hallo, da anscheinend der "Status" von Ventilsteuerung, Zündung und Vergaser Einstellung eher unklar ist, würde ich empfehlen, das alles zu machen. Bedeutet Ventile einstellen (hier bei unbedingt darauf achten, das die "richtige" OT Markierung des einzustellenden Zylinders gewählt wird!!), die Zündung einstellen und deren Funktion prüfen = Verstellung der "Frühzündung" und die Vergaser einstellen. Die Vergaser sollten vielleicht einmal zerlegt werden. Benzin verharzt bei langen Standzeiten gerne oder es sammelt sich Wasser in den Schwimmerkammern. Wenn alles sauber eingestellt ist, erst dann kann man sich über eine unterschiedliche Verfärbung von Krümmern Gedanken machen. Nur weil es was schon immer so war, bedeutet es nicht das es richtig ist ..! Sollte z.B. jemand aus Unwissenheit immer nach den FASCHEN Markierungen auf der Schwungscheibe, Ventile etc. eingestellt haben, dann ist es immer falsch ..! Deshalb überprüfe ich so etwas immer selber. Ich habe letztes Jahr eine gebrauchte Centauro gekauft, die angeblich bei einem Experten gewartet worden ist .., naja interessant was ich da gesehen habe ..! MfG Günter
  10. Ich würde das genauso sehen. Zu mal das auch der Einbaulage der Nadel entsprechen würde. Aber wenn ich mir den Schaft der Nadel so ansehe, würde ich sagen: Haben fertig ..! Wenn die Bohrung im Gasschieber ähnlich aussieht solltest du die Teile vielleicht einmal erneuern. Wie sieht die Rampe für die Beschleunigerpumpe, bzw. der Betätiger aus? MfG Günter
  11. Reines Kurvenfahren, dürfte bei Motorrädern hinsichtlich eines Öldruckabfalles durch Luftansaugens KEIN Thema sein, da wie hier hinlänglich beschrieben wurde der "Ölstand" in der Ölwanne annähernd gleich bleibt. Kritischer ist da zu betrachten, dass das Öl beim bremsen und vor allem beim Beschleunigen in der Ölwanne nach vorne bzw. nach hinten schwappt und dann kann Luft angesaugt werden. Wobei das beim Beschleunigen besonders fatal ist, da der Motor genau dann Leistung bringen muss wenn der Öldruck absackt. Und wegen der BMW´s, die Boxer Motoren sind nicht gänzlich unbekannt dafür, das sie sich schon einmal ein Schluck Öl genehmigen und wenn dann Ewigkeiten nicht nachgefüllt wird, geht der Motor halt irgendwann fest. Da das in einer Kurve besonders fatal ist und entsprechend enden kann, sind halt gerade diese Fälle besonders bekannt. Die ganze Diskussion mit den Motorölen ist meiner Meinung nach überwiegend entstanden, weil die (Auto) Hersteller via niedriger Ölviskosität krampfhaft versuchen noch etwas den Verbrauch zu reduzieren. Gerade dieser 0W20 kram ist eher Kritisch zu betrachten, allerdings dürfte das Fahrzeug längst aus der Garantie sein wenn es Motorprobleme geben sollte. Dazu kommen dann noch Anforderungen aus dem Abgasverhalten und um DPF oder OTTO Partikelfilter, durch Systembedingt immer etwas mit verbranntes Öl, nicht unnötig zu belasten (Aschearme Öle ..). In eine ältere Guzzi ohne Katalysator hätte ich keine bedenken, ein Hochwertiges Otto Motoren Öl einzufüllen, den unteren Wert niemals unter 10 oben ruhig etwas mehr wie gefordert, den so ein luftgekühlter Motor kann ganz ordentliche Öltemperaturen entwickeln. Die Motoröl von heute sind bestimmt Meilenweit besser wie das was vor 20-30J. auf dem Markt gewesen ist. MfG Günter
  12. Das sehe ich auch so. Erst einmal nur die Schwinge ausbauen und dann prüfen, ob die Getriebeausgangswelle "Luft" hat (die muss Radial, wie Axial OHNE Fühlbar Luft sein), ist das in Ordnung und die Kupplungsglocke trocken, unter der Glock schauen ob Öl austritt oder mit dem Finger, natürlich bei NICHT laufendem Motor .., durch das Loch rechts an der Kupplungsglocke fühlen ob es innen "Ölig" ist). Wenn alles gut ist, reicht es eigentlich erst einmal nur den Wellendichtring am Getriebeausgang auszutauschen. Dann kannst du überlegen, das ganze im Winter zu zerlegen und alle Wellendichtringe ggf. die Kupplung zu erneuern. MfG Günter
  13. Naja, die Kassieren bei Guzzi aber auch echte Euros, oder? Stand der Technik ist jedenfalls heute, das ein Getriebe NICHT heult. Und da die V100 vermutlich kein Geradverzahntes Getriebe hat, sollte es auch nicht "Heulen" oder sonstige Geräusche machen. Wenn ich hier so mitlese, scheint die Qualität bei Guzzi immer noch nicht immer so toll zu sein ..!? @Mani171 Schau einmal was der Händler morgen sagt und lass dich nicht "belabbern" das wäre normal usw. . In Kombination mit dem heraus springen des Ganges, würde ich vermuten, das da im Getriebe etwas nicht stimmt. Falls die einen Magneten an einer der Schrauben haben, soll sich der Händler die einmal ansehen, schau dabei unbedingt zu und schaue was da ggf. an Spänen dran hängt. Du hast Garantie auf der Guzzi? Wie lange noch? MfG Günter
  14. Du solltest das Getriebeöl jetzt einige Kilometer fahren, vielleicht nur wirklich gut warm fahren, so um die 20/ 30km bei warmem Wetter und dann SOFORT nach dem fahren, das noch warme Öl ablassen und neues Öl einfüllen. Ein Getriebe hat keinen Ölfilter, max. einen Magneten und an dem bleiben nur magnetische Partikel hängen. Damit eventuell entstandener abrieb, nachdem fahren ohne Öl, nicht ewig im Getriebe bleibt, auch das Getriebeöl noch einmal wechseln. Und sollte das Getriebe einen Magneten haben, später ab und an prüfen, ob sich daran Abrieb befindet. Das Getriebe die 50km ohne Öl doch nicht unbeschadet überstanden hat. MfG Günter
  15. Hast du dir einmal überlegt, warum so viele mit BMW Motorrädern durch die Gegend fahren? Die wollen den selben Service am Kunden wie beim Auto. Speziell als Neufahrzeug Kunde. Bekannte haben neue BMW Motorräder gekauft, wenn es da ein Problem gibt wird das ohne Diskussionen erledigt, plus die frage ob man für die Zeit ein Ersatzfahrzeug benötigen würde. Die Motorräder kosten auch entsprechend. Ich habe eine der allerersten Moto Guzzi Daytona, teilweise unglaublich, was die da in Mandello zusammen geschraubt haben. Verarbeitung naja, gut die ist jetzt 34J. alt, ich müsste mir einmal eine heutige Guzzi ansehen, um das mit meiner BMW R1200S vergleichen zu können. Die R1200S ist von der Verarbeitung wie ein Auto, alles ordentlich, sauber verlegt, eine andere Welt zu der 15J. älteren Daytona. Wobei, Getriebe und Fahrwerk konnten die beim Guzzi besser. MfG Günter
  16. Vor allem, deutet es schon etwas daraufhin, das der Ausliefernde Händler seine Arbeit nicht richtig gemacht hat. Ich weiß nicht wie heute ist aber früher habe ich gesehen, das Händler bei Neuen Motorräder vor der Übergabe an den Kunden jede Schraubverbindung auf "fest" kontrolliert ..! Das ist hier offensichtlich NICHT passiert! Das der Händler in deiner Nähe (warum hast du nicht bei diesem gekauft? Oder macht der NUR Service?) darauf keinen Bock hat, sollte klar sein. Dem ist klar geworden, da jemand seine Hausaufgaben nicht gemacht. Legt er jetzt Hand an deine Guzzi, müsste er eigentlich alles prüfen ..! Stell dir vor er erneuert jetzt nur die fehlende Mutter, die Schraube, 200km später legst du dich, weil eine andere wichtige Schraube am Fahrwerk, der Bremse nicht fest war. Dann heißt es: Die fehlenden Schrauben, waren doch ein Zeichen, für eine ungenügende Übergabe Inspektion, da hätten sie als "Fachmann" alles andere auch prüfen müssen = Haftung. Oder der Motor bleibt undicht, dann sagt der Ausliefernde Händler, da hat wer anders dran geschraubt, da bin ich raus ..! Und ich weiß nicht, wie gut Guzzi Garantie arbeiten einem Händler bezahlt ..! Somit völlig in Ordnung, das die Werkstatt da nicht ran will. MfG Günter
  17. Hallo, Laufleistung der Mille? Das Problem tritt auch im Stand auf oder nur im Fahrbetrieb unter Last? Wenn unter Last, nur beim Beschleunigen oder auch bei Konstanter Drehzahl in diesem Bereich? Wenn das auch im Stand auftritt, kannst du relativ einfach entweder mit dem hier vorgeschlagenen Thermometer (Krümmer Temperatur) oder mittels Helfer, durch eine Hand hinter das Auspuffendrohr halten, feststellen, welcher Zylinder betroffen ist. Oder ob das Problem beide Zylinder betrifft. Ein "abblitzen" der Zündung schade sicherlich nicht, wie hier auch schon vorgeschlagen wurde. Wenn du die Vergaser einstellst, reagieren beide Zylinder gleich auf drehen an der Gasschieberanschlagschraube, der Schraube für das Leerlaufgemisch? Wie sieht das Kerzenbild aus? MfG Günter
  18. Wegen der spur brauchst du dir keine Sorgen machen, ein paar Millimeter rechts oder links der Mitte merkst du nicht. Die Schwinge wird einfach nur mit den zwei Schwingenbolzen zentriert, auf beiden Seiten das selbe maß Schwingenbolzen / Rahmen. Wenn der Schwingenbolzen und die Mutter untrennbar zusammen gerostet sind, solltest du neue besorgen. Einerseits um die Schwinge "richtig" zentrieren (vermittel) zu können, andererseits, weil die Mutter eigentlich dazu dient den Schwingenbolzen "kontern" zu können, gegen lösen zu sichern. Deine zusammen gerostet Einheit, ist da wie eine Schraube und die könnte sich lösen, weil die Bewegung der Schwinge um diesen Drehpunkt, unter umständen wie eine "löse" Bewegung wirken könnte. Zum festziehen, Schwinge montieren, beide Schwingenbolzen gleichmäßig eindrehen (abstand) und ruhig etwas fester anziehen, damit sich alles "setzen" kann. Dann einen Schwingenbolzen lösen und wieder festziehen, bis ein Widerstand spürbar ist (blöde Aussage aber das hat halt mit Gefühl zu tuen). Jetzt die Muttern aufdrehen und die Schwingbolzen beim anziehen der Mutter gut gegenhalten, die Schwingbolzen dürfen sich dabei NICHT bewegen (verdrehen)! Fertig.
  19. Such dir einen TÜVler der Ahnung hat! So wird das nix. Die Reifengröße 120/90/18 steht doch schon in den Papieren. Das wird zu dem Gutachten der Speichenräder passen? Wenn die Maulweite der Felge hinten nicht zu klein ist (das wurde damals schonmal nicht so genau genommen ..) für den 120iger und eine ausreichende Freigängigkeit gewährleistet ist, dann sollte der Austragung der Markenbindung nichts im Wege stehen. Dein TÜVler soll jetzt nur noch die Herstellerbindung entfernen, für ihn kein Risiko. Freigängigkeit prüfen und vielleicht kurz prüfen ob die Maulweiten der Felgen tatsächlich zu den Anforderungen der Reifenhersteller passen, wenn er vorsichtig sein möchte, mehr nicht. Vor drei Wochen habe ich an meiner Daytona, die Markenbindung austragen lassen. In fünf Minuten erledigt, Freigängigkeit geprüft, die Reifen müssen den Angaben im Schein entsprechen hinsichtlich Größe, Tragfähigkeit, Speed Index und vorne/ hinten das selbe Profil vom selben Hersteller sein, fertig. Gruß Günter
  20. Die Köpf wurden bearbeitet, siehe den Einlaßkanal. Bezüglich Verschleiß das ist aus der Ferne schwer zu beurteilen. Wie viel Kilometer ist der Motor gelaufen? Gibt es dazu eine Info? Der Brennraum sieht nicht so schlimm nach Ölkohle aus, meine ich. Die frage ist, wie viel willst du damit noch fahren? Wegen ein paar Kilometern im Jahr den Aufwand treiben? @Einsiedler Bevor du hier Bilder hochlädst, überprüfe diese doch bitte auf "schärfe"! Auf dem Bild mit den Ventilen erkennt man nichts. MfG Günter
  21. Hallo Dieter, ich würde vermuten, das da einmal jemand eine Ventilführung aus dem Automobil Bereich verwendet hat. Eine von den abmaßen halbwegs passende gefunden und den Rest angepasst. Vielleicht war diese Stufe tatsächlich dafür gedacht einer Ventilschaftdichtung halt zu geben? Da die LM Motoren keine Schaftdichtungen hatten, wurde auch keine verwendet. Wenn das Spiel der Ventilführung in Ordnung ist, würde ich das so lassen. MfG Günter
  22. Den für das Korrekte einstellen des Ventilspieles so wichtigen "Zündungs OT" findet man am sichersten so: Zündkerzen, Ventildeckel abbauen, Motor in der RICHTIGEN Drehrichtung durchdrehen, wenn das Einlass Ventil (e) des Zylinders den man einstellen möchte ÖFFNEN / SCHLIESST ist der nächste OT des betreffenden Kolben, der Zündungs OT. Dann sollten am Kipphebel ein leichtes "Spiel" fühlbar sein, sich die Stößelstangen drehen lassen. Das ist so aber nur, wenn nicht vorher jemand das Ventilspiel in der FALSCHEN Kurbelwellen Position eingestellt hat! Dann unbedingt prüfen ob alles richtig gemacht wurde: Drehrichtung Motor stimmt? Und garantiert der NÄCHSTE OT nach schließen des Einlaßventils. Man glaubt es nicht aber das Ventilspiel wurde mehr als einmal in der falschen Position der Kurbelwelle eingestellt. MfG Günter
  23. Wenn ich das richtig verstehe, drückt es Kühlwasser aus dem Überlaufschlauch vom Ausgleichsbehälter? Das hat aber eigentlich nichts mit schlechten Schauchschellen zu tuen? Nach 5-10min. laufen im Stand sollte auch noch kein Überdruck entstehen, der Motor ist doch gar nicht warm. Und wenn die Temperaturanzeige im roten Bereich ist, sollte eigentlich auch der Kühlerlüfter laufen .., oder gibt es zwei Fühler, einen zum Steuern des Kühlerlüfter und einen für die Temperaturanzeige? Wo sitzt der Temperaturfühler Temp.-anzeige? Logisch wäre dieses Szenario eigentlich nur wenn die WaPu nicht läuft oder aber das Thermostatventil nicht öffnet, dann könnte es schon sein das die 5-10min. im Stand reichen, dass das Wasser in Zylindern ausreichend heiß ist. Frage wäre jetzt, wird der Kühler warm? Ja, so heiß das es über 100°C sind und ggf. NUR der Lüfter nicht läuft. Oder nein, kann man irgendwo messen ob die WaPu fördert (via Temperatur Messung vor / hinter der Pumpe. Ggf. falls vorhanden schauen ob das Thermostatventil öffnet. Also Kühlwasser korrekt auffüllen, Motor starten eventuell Wasser nachfüllen und beobachten ob die WaPu fördert, ggf. der Kühler warm wird. Steigt die Temperatur wieder zügig an, frühzeitig abbrechen und ggf. einen Experten hinzuziehen, bevor schlimmstenfalls noch eine Zylinderkopfdichtung beschädigt wird. Entlüftet sich das Kühlsystem selbstständig oder muss man noch schrauben etc. öffnen zum entlüften? MfG Günter
  24. Eine lange Spitzzange, am besten auch eine lange gebogene Spitzzange zur Hand zu haben, schadet nicht. zwischen Getriebe und Schwinge ist nicht viel Platz, da können lange Spitzzangen hilfreich sein. Besonders um ggf. das Lager zusammen mit Teil "1" in dem von "Yappa" geposteten Bild heraus ziehen zu können. Beim zusammenbauen darauf achten das du das Axiallager (Kupplungsdrucklager) richtig "schichtest"! Scheibe, Nadelkäfig, Scheibe! Hilfreich ist es mit unter wenn du die drei Teile des axiallagers mit etwas Wälzlagerfett "verklebst", damit diese beim "einfädeln" nicht auseinander fallen. Gruß Günter
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