-
Posts
286 -
Joined
-
Last visited
-
Days Won
1
Content Type
Profiles
Forums
Events
Everything posted by ShadowRap411
-
LiFePo4-Akku für 2022er V7 Stone - konkrete Frage
ShadowRap411 replied to Kapitän Ahab's topic in Elektrik und Elektronik
Wenn dein Motorrad mit LiFePo4 Batterie ausgeliefert wurde, dann wird dort auch schon ein entsprechender Laderegler verbaut sein, zusätzlich zu dem BMS, dass die Batterie schon mitbringt. Beim Threadersteller war das nicht der Fall. Er möchte ja eine LiFePo4 Batterie in ein Motorrad einsetzen, dass dafür nicht vorbereitet ist. Einfach davon auszugehen, dass die Batterien, die Aprillia seit 2022 ohne Probleme verwendet, in einem anderen Motorrad keine Probleme machen, halte ich für gefährlich. Eine LiFePo4 Batterie arbeitet nur korrekt in einer Umgebung, die auch für sie vorgesehen ist. Das ist bei Aprilia bei über 660 Kubik seit 2022, wohl der Fall. Ich würde unterschreiben, dass du einfach eine andere LiFePo4 Batterie in eine 2022er Aprilia einsetzen kannst, aber nicht, dass du die LiFePo4 Batterie einfach in ein x-beliebiges Motorrad einbauen solltest. Man sollte also je nach Fall unterscheiden, so wie es Louis auch auf der Webseite schreibt: Informationen zur Umrüstung von Blei/Säure auf Li-Ion Batterien: beachte das Motorrad Baujahr – wurde es ab Werk mit einem Bleiakku ausgeliefert? Viele ältere Motorräder verfügen über Lichtmaschinenregler, welche Lithium-Batterien nur unvollständig laden oder zu hohe Ladeströme abgeben. Das liegt auch am üblichen Verschleiß der Regler über die Jahre. Beides kann zu enormen Laufzeitverkürzungen der Li-Akkus über Defekte bis hin zu Totalausfällen führen prüfe die Funktion und Leistung vom Ladestromregler deines Motorrads, am besten mit einem Voltmeter an den Batteriepolen, wie hoch die Ladespannung ansteigt, wenn du die Drehzahl im Leerlauf erhöhst. Die Ladespannung sollte unter 14.6 Volt bleiben Dem Threadersteller würde ich empfehlen: Kaufe eine der Batterien die @Blixa empfohlen hat und messe die Ladespannung deines Motorrads. Dann kannst du immernoch entscheiden, ob die Spannung für dich passt oder du lieber einen Laderegler verbauen möchtest. Ohne Laderegler würde ich die Ladespannung gelegentlich mal prüfen, nicht dass die Ladespannung durch Verschleiß des aktuell verbauten Reglers eine höhere Spannung ausgibt, als gewünscht...oder du verbaust ein Display so wie @holger333 , kostet fast nichts und du hast die Spannung immer im Blick, wenn es dir ein sichereres Gefühl gibt. Aber die Batterien, die @Blixa empfohlen hat, haben anscheinend ein gutes BMS, von daher sollte das dann eh alles egal sein, wenn du dem Hersteller und dem BMS vertraust -
LiFePo4-Akku für 2022er V7 Stone - konkrete Frage
ShadowRap411 replied to Kapitän Ahab's topic in Elektrik und Elektronik
Genauer gesagt, das BMS der neue LiFePo4 Akkus kann wohl zuverlässig mehr Ladespannung ab. Baue ich mir aus einzelnen LiFePo4 Zellen einen eigenen Akku (Im Modellbau kommt das vor), dann brauche ich ein separates BMS. Egal ob gekauft oder selbstgebaut. Sonst würde eine Zellspannung von über 3,65V, oder Ladespannung von 15V die Zelle(n) zerstören. Aber ja ich würde auch so vorgehen und einen Laderegler einbauen, wenns blöd läuft wird es definitiv teurer 😀 -
LiFePo4-Akku für 2022er V7 Stone - konkrete Frage
ShadowRap411 replied to Kapitän Ahab's topic in Elektrik und Elektronik
Auf einige Punkte müsste man hier eigentlich noch eingehen, aber das wird sonst eine riesen Diskussion...und es hat eh jeder seine eigene Meinung zu den Batterien (Akkus), aber ich denke, um dem Threadersteller etwas zu helfen, gibt ein paar Dinge zu beachten: -Die originale V7 Batterie (AGM) ist "einfacher" zu laden als eine LiFePo4 Batterie (benötigt zwingend ein BMS, ist bei der kauffertigen Batterie schon integriert) -Beide Batterien bestehen aus mehreren Zellen (AGM = 6 Zellen a ca. 2,4V = Ladeschlussspannung 14,4V - 14,8V) und (LiFePo4 = 4 Zellen a 3,65V = Ladeschlussspannung 14,4-14,6V) -Somit sollte KEINE der beiden Batterien mit mehr als 14,8V bzw. 14,6V beaufschlagt werden...die AGM wird bei Überspannung langsam kaputt gehen und die LiFePo4 Batterie hoffentlich durch ein funktionierendes BMS geschützt. Ob es eine Markenbatterie ist oder nicht und ob man dem BMS traut muss jeder selbst wissen. (Samsung hatte 2016 einige Probleme mit brennenden Handys...Klar das ist auch 10 Jahre her, aber ich wollte es mal erwähnt haben...) -Wieso der Hersteller angibt, dass 15V auch ok sind weiß ich nicht, aber Fakt (und Elektrotechnik) ist nunmal, dass eine höhere Zellspannung keinen Vorteil bringt und für BEIDE Batterien zellschädigend ist...Der einzige Grund warum die LiFePo4 das mitmacht ist das BMS, welches aber robust und gut funktionieren muss. Die AGM geht wie gesagt langsam kaputt, weil sie ausgast. Auch auf Louis.de wird bei mehreren LiPoFe4 Batterien folgender Hinweis sichtbar: https://www.louis.de/artikel/louis-parts-lithium-ionen-batterien/10057565 Informationen zur Umrüstung von Blei/Säure auf Li-Ion Batterien: der Wechsel von einer herkömmlichen Starterbatterie (Blei-Akku) zu einer Lithiumbatterie ist grundsätzlich bei nahezu allen Motorrädern machbar wenn die Umrüstung zu keinerlei Problemen oder Einschränkungen führt, ist keine Handlung erforderlich beachte das Motorrad Baujahr – wurde es ab Werk mit einem Bleiakku ausgeliefert? Viele ältere Motorräder verfügen über Lichtmaschinenregler, welche Lithium-Batterien nur unvollständig laden oder zu hohe Ladeströme abgeben. Das liegt auch am üblichen Verschleiß der Regler über die Jahre. Beides kann zu enormen Laufzeitverkürzungen der Li-Akkus über Defekte bis hin zu Totalausfällen führen prüfe die Funktion und Leistung vom Ladestromregler deines Motorrads, bevor du die Umrüstung auf einen Lithium-Ionen-Akku durchführst am besten mit einem Voltmeter an den Batteriepolen, wie hoch die Ladespannung ansteigt, wenn du die Drehzahl im Leerlauf erhöhst. Die Ladespannung sollte unter 14.6 Volt bleiben im Zweifelsfalle oder - um sicher zu gehen - tausche den alten Regler gleich gegen einen Carmo Li-Ion Lichtmaschinen-Regler aus, siehe „passende Artikel“ Ob man sich hier nur absichern will oder Geld durch den Verkauf eines "unnötigen" Ladereglers machen will, möchte muss jeder für sich selbst entscheiden. Wird wohl irgendwelche Motorräder geben, die vielleicht keine super konstante Ladespannung haben und mal 14,8V oder 15V Ladespannung ausgeben...siehe Info mit dem Alter / Verschleiß von Louis. Also entweder die Ladespannung messen und schauen, dass diese unter 14,6V bleibt oder den Laderegler einbauen, wenn die Spannung höher ist oder um einfach auf der sicheren Seite zu sein. Wenn das BMS funktioniert und die Ladespannung passt, dann ist gegen eine LiFePo4 nichts zu sagen. Wenn die Ladespannung zu hoch ist, dann hoffe ich dein BMS ist ein gutes...sonst hast du nicht lange Spaß an der Batterie -
Dazu möchte ich kurz einhaken: a) Fahrschule hat das Thema Kurvenlinie, Ideallinie, Hinterschneiden einer Kurve usw. gar nicht behandelt...die wollen, dass du die Prüfung bestehst und die Verkehrsregeln kennst. b) Klar darf ich jetzt fahren und kann mir die Praxis selbst beibringen, aber eventuell helfen die Kreise ein paar Neulingen, sich besser zu orientieren, zumal die Kreise keinem schaden...mit der selben Logik könnte ich ja sagen: Leitplanken brauchts nicht, wer mit dem Auto nicht auf der Spur bleiben kann sollte kein Auto fahren... c) würde ich eh jedem empfehlen d) du kannst auch mit 15PS und einem sehr leichten Bike schlecht fahren und verunfallen...Handling ist Übungssache und klar muss es halt grundlegend passen, aber pauschal zu sagen man hat das falsche Bike ist meiner Meinung nach falsch. Mir persönlich sind die Kreise egal, stören würden sie mich nicht.
-
Vorstellung neues Forum-Mitglied
ShadowRap411 replied to Long-Distance-Driver's topic in Empfang und Vorstellung
Bin immer wieder erstaunt wie viel "Stauraum" so ein Motorrad haben kann. -
Vorstellung neues Forum-Mitglied
ShadowRap411 replied to Long-Distance-Driver's topic in Empfang und Vorstellung
Mehr Gepäck auf dem Motorrad, als ich in den Kofferraum meines alten Renault Twingo bekommen würde Viel Spaß und immer gute Fahrt! -
Ich bin beruhigt, an meinem Motorrad ist alles legal Ich wollte nur auf das Versicherungsthema aufmerksam machen, da das viele ignorieren / vergessen (wissentlich oder unsiwssentlich) Wird in aber wohl wie du sagst in 99% der Fälle schon gut gehen.
-
Ich kenne niemanden, weil entweder niemand Motorrad fährt oder etwas an dem Bike verändert hat. Ich habe aber auch bei keinem Kollegen nachgeschaut, ob er für alles eine ABE hat und ob sein Bike eingetragen ist. Klar mag das übertrieben sein, aber der Teufel ist ein Eichhörnchen und Versicherungen sind nicht gerade dafür bekannt Geld zahlen zu wollen... Ich wollte mit dem Beispiel nur zeigen, wie schnell ein vermeintlich harmloses WIndschild zu einem größeren Problem werden KÖNNTE. Wenn es einen Grund gibt Leistung zu mindern und man das Bauteil irgendwie "mitverantwortlich" machen kann, warum sollte die Versicherung es nicht tun?
-
Das betrifft nicht nur die Polizei, sondern auch den Versicherungsschutz. Wüsste zwar nicht, wie die Versicherung sich (realistisch) herausreden will oder Leistungen verweigern will, wegen dem Windschild, aber die werden schon Gründe finden, nicht voll zahlen zu müssen im Schadensfall. Beispiel du montierst ein getöntes Windschild ohne ABE für dein Motorradmodell und fährst einem PKW hinten drauf. Versicherung könnte sagen: "Durch das getönte Windschild ohne ABE wurden die Bremslichter schlecht oder zu spät gesehen und deswegen mindern wir die Leistung in dem Schadensfall" Auch wenn das Windschild für ein baugleiches Motorrad von 2022 zugelassen ist, wenn dein Baujahr nicht mit in der ABE aufgeführt wird, bietest du der Versicherung genau für sowas eine Angriffsfläche. Kann am Ende natürlich jeder selbst entscheiden was er macht, ich wollte es aber mal erwähnt haben, weil die meisten wohl nur die Polizei oder den TÜV im Kopf haben, aber die Versicherung und den Schaden, den man im dümmsten Fall selbst zahlen muss, dann gerne vergisst.
-
Achso. Tja wirkliche Alternativen gibt es nicht, wenn du nicht illegal unterwegs sein willst...die neuen Baujahre der Sport und Stone werden auf Weiteres erstmal nicht in die ABE mit aufgenommen, weiß aber nicht mehr welcher Hersteller, gibt aber einen Thread von mir dazu.
-
Was ist mit dem Windschild aus dem Zubehör von Guzzi selbst? Mein Post bissl weiter oben? Warum kommt der nicht in Frage?
-
@Klaus Dieter Im Zubehör gibt es das hier: https://www.motoguzzi.com/de_DE/zubehoer/fahrzeugzubehör/windschild/v7-sport-windschild-2s002457/ Ich habe für meine Stone auch schon nach einem Windschild geschaut, aber ich möchte kein klares, sondern ein matt schwarzes...leider gibt es keines mit ABE, zumindest nicht für meine aktuelle Stone, nur für die alte...Klar es würde passen, aber wenn der TÜV oder die Polizei genau schauen, steht mein Motorrad nicht in der ABE....
-
Hallo @Willy B. aus G. ich weiß nicht wann du deinen Führerschein gemacht hast, bzw. wie es mal war, aber ich habe meinen letztes Jahr gemacht und dort musste ich bei den Grundfahraufgaben (Langsamer Slalom, Stop&Go, Ausweichen mit 50km/h) teilweise die "Drück-Technik" anwenden, da legen in Gefahrensituationen zulange dauert und man danach nicht schnell wieder auf Spur kommt. Probiers mal auf einem großen freien Platz aus, wenn du langsam fährst und den Lenker nach rechts lenkst, dann fährst du rechts, aber ab einer Geschwindigkeit von so 30km/h ändert sich das Lenkverhalten und du fährst nach links, wenn du rechts lenkst. (Rechts lenken entspricht links den Lenker zu drücken, also von sich weg zu schieben) Auch bei dem Slalom mit 30km/h in der Fahrschule ist das sehr nützlich gewesen.
-
@jebosc Also die ist bei mir fest. Die ist es schonmal nicht Es kommt halt von "unter dem Sitz bzw. hinten"
-
Achso ^^ Ja ich hatte ja mal einen Thread zu Fahrsicherheitstrainings in Mannheim und Umgebung aufgemacht, da gibt es auch ein paar Anbieter. Den Hockenheimring habe ich auch vor der Haustür und der bietet auch Kurventrainings auf der Rennstrecke an. Den Gedanken hatte ich auch schon, da die Rennstrecke ein super Umfeld bietet um Kurven fahren zu üben. Der ADAC in Kronau bietet keine Kurventrainings an, weil zu klein. Da müsste ich nach Frankfurt oder Saarbrücken, gut beides kein Hindernis. Die Tour an den Rotenfels steht noch aus, aber da werde ich mich vorher bei dir melden
-
Wie darf ich das verstehen? Text zu lang? Schlecht strukturiert? Kein roter Faden? Ich schreibe leider gerne ausführlich und tendiere vielleicht zu etwas zuviel Information Ich versuche meine Gedanken ausführlich zu beschrieben, damit jeder meinen Standpunkt verstehen und nachvollziehen kann. Ja das Sicherheitstraining steht fest im Programm. Aber erstmal die 1500er Inspektion
-
Ja das mit dem 7. Sinn für andere Verkehrsteilnehmer halte ich auch für super wichtig, wenn nicht das Wichtigste... Gerade wenn ich Abends fahre, mache ich mir immer bewusst: "Die Richtung, in die mein Schatten zeigt, sagt mir auf welche Verkehrsteilnehmer ich besonders achten muss". Die schauen dann nämlich voll gegen die Sonne und übersehen mich als Motorrad eventuell schnell... Zu dem Thema Bremsen: Ich bremse eigentlich mit beiden. Mit der Vorderradbremse aber progressiv, also nicht gleich voll zuknallen, sondern den Bremsdruck leicht anlegen und dann schnell und kontrolliert erhöhen, um dem Reifen Zeit zu geben.
-
Ich weiß nicht wie ich dein "Uiuiuiui..." einordnen soll Klar will ich mich weiter verbessern und üben, in einer Gefahrensituation muss die Ausweichbewegung ja sitzen und nicht meine Angst, ich lege die Maschine hin, im Vordergrund stehen. Zu den Kreisverkehr wegrutschern, würde ich noch "Kalte Reifen" ergänzen. Danke!
-
Ja das wird natürlich nicht für jede Kurve passen und manchmal muss man langsamer machen. Zu dem "Moto Guzzi in a Nutshell". Ich finde man sollte mit jedem Fahrzeug vernünftig auf öffentlichen Straßen fahren, aber wenn sich jemand eine Guzzi kauft, wird er wohl mit einer ganz anderen Einstellung Motorrad fahren, als der mit der Ducati Panigale...
-
Moin, ich bin noch relativ neu in der Motorradwelt und habe mich in letzter Zeit ziemlich intensiv mit der Theorie rund ums Motorradfahren beschäftigt – also Dinge wie Nachlauf und Stabilität, Kurventechnik, Blickführung, Kamm’scher Kreis, Motor richtig einfahren und warmfahren, Reifen usw. Alles Themen, die in der Fahrschule meiner Meinung nach gar nicht oder nur sehr oberflächlich angesprochen wurden. Auf YouTube gibt es viele Videos von Louis mit Kay („Der Motorradladen“). Er sagte einmal: „Macht euch bewusst, dass ihr mit einem Motorrad ein hochkomplexes Gefährt gewählt habt.“ Und ja – natürlich fährt man ein Motorrad anders als ein Auto. Am Anfang dachte ich auch, dass das Ganze ziemlich kompliziert werden könnte, weil man ja viel mehr beachten muss. Inzwischen habe ich etwa 500 km mit meiner Moto Guzzi V7 gefahren und irgendwie habe ich den Eindruck bekommen, dass das ganze theoretische Wissen zwar interessant und hilfreich ist, man im normalen Straßenverkehr aber vieles davon gar nicht aktiv anwenden muss. Wenn man mit Verstand fährt, sich an Geschwindigkeitsbegrenzungen hält und eine 70er-Kurve auch wirklich mit etwa 70 km/h fährt und nicht mit 130 km/h, dann lassen sich die meisten Kurven völlig problemlos fahren. Mal abgesehen von der Blickführung – die halte ich für extrem wichtig. Möglichst weit in die Kurve schauen und lernen, die Straße zu „lesen“, hilft enorm dabei, Situationen früh zu erkennen und richtig zu reagieren. Auch dass es einen Unterschied macht, ob ich mich eher innen oder außen in der Spur positioniere, verstehe ich natürlich. Dadurch kann man weiter in die Kurve hineinschauen. Aber wenn ich nicht rase und vernünftig fahre, bin ich meiner Meinung nach selten in einem Bereich, in dem ich das wirklich ausreizen muss. Natürlich ist es gut zu wissen, was das Motorrad physikalisch kann und wo die Grenzen liegen. So hat man beim Fahren immer noch Reserven und weiß: Wenn eine Kurve doch enger wird als gedacht, kann man notfalls mit etwas mehr Schräglage korrigieren. Ich fahre meine Kurven auch nicht perfekt nach Lehrbuch. Meist fahre ich mittig oder leicht rechts in meiner Spur und bleibe dort auch in der Kurve. Wenn dort doch einmal etwas auf der Straße liegt, habe ich immer noch genug Reserve zum Ausweichen – einfach weil ich die Kurven in einem Tempo fahre, das zur Straße und zum Tempolimit passt. Man bekommt auf YouTube und in manchen Videos manchmal den Eindruck, dass viele Leute ihre 1000-ccm-Maschinen mit über 100 PS mit deutlich überhöhten Geschwindigkeiten durch die Kurven jagen, Hang-Off fahren, mit dem Knie schleifen und die Landstraße quasi zur Rennstrecke machen. Ich habe mich mit der V7 ganz bewusst für ein eher entspanntes Motorrad entschieden, das für mich persönlich immer noch deutlich mehr Leistung hat, als ich eigentlich brauche. Vielleicht bin ich mit meinen 500km aber auch einfach zu blauäugig und ihr widersprecht mir...Fahrsicherheitstraining wird nach 1500km aber auf jedenfall gemacht. Man lernt nie aus und interessant ist das Alles ja schon Mein Fazit bis jetzt: Blickführung und vorrausschauendes, vernünftiges Fahren sind essentiell, alles andere "nice to know" und gehört eher auf die Rennstrecke. Wie macht ihr das: Denkt ihr beim normalen Fahren bewusst über solche Techniken nach, seid ihr doch mal schneller unterwegs als erlaubt und müsst deswegen Kurven schneiden, oder ist das eher Hintergrundwissen und man fährt mit der Zeit einfach intuitiv bzw. man braucht das alles wirklich nicht, wenn man mit Verstand und Vernunft fährt? Danke!
-
Ich habe eine neue V7 Bj 2025 und mir ist es mal aufgefallen, wenn über eine Bodenwelle oder Bordstein rolle / fahre. Es klingt ein bissl als wären ein paar Schraubenschlüssel im Fach der Sitzbank, die kurz umherfliegen Ich meine ich habe das Geräusch auch nur wenn ich das Getriebe nicht / kaum belaste oder im N über den Bordstein rolle. Im Fach liegt nichts lose drin. Muss mal schauen ob ich das Geräusch genauer identifizieren kann. Wird aber schon so passen bei mir :D
-
was habt Ihr heute an Eurer Moto Guzzi gemacht?
ShadowRap411 replied to holger333's topic in Allgemeines
Was schätzt du kostet sowas in einer Werkstatt? Also so eine X0.000er Inspektion mit tauschen der Flüssigkeiten. Danke! -
Ich lege beim nächsten Öffnen des Tanks mal eine große Mülltüte über den Tankstutzen und schau, ob sich die Tüte weiter aufbläst oder zusammen zieht Damit das mit dem Unter / Überdruck geklärt wird Fazit: Das Zischen ist wohl normal und liegt daran, dass der Druck nicht hoch genug war, um das Ventil zu öffnen. Solange du den Deckel einfach mit der Hand öffnen kannst und dein Motorrad keine Aussetzer hat ist alles in Ordnung.
