1. Rennen : Ralf Waldmann auf Monster 821 in Schleiz

Und im ersten Rennen am Samstag, wie lief es? Kjel Karthin lag an Position eins und Reichmann hatte gleich in der ersten Runde einen Highsider. Er schwebte förmlich über seinem Bike, fing sich aber wieder und blieb sitzen. Zeit kostete es dennoch. Stück für Stück robbte er sich wieder an Karthin heran. Dieser hatte immer noch mit seiner verletzten Hand zu tun, deren Heilung sich langwieriger gestaltete als angenommen. Schließlich konnte Reichmann an Karthin vorbeiziehen und sich nach vorne absetzen. Ralf Waldmann (Team Triple-M by Barni) schaute sich das Spiel von hinten an. Am Ende siegte Reichmann vor Karthin und Waldmann. „Ich habe hier 1999 meinen ersten Sieg gefeiert und bin auf dem Schleizer Dreieck sehr oft und gerne gefahren. Roadracing ist meine Leidenschaft, ich mag die schnellen Passagen. Es musste heute einfach so ausgehen“, sagte Reichmann. Karthin erwies sich als guter Verlierer. „Udo kennt hier jeden Stein mit Vornamen. Der Sieg sei ihm gegönnt“, sagte er. Ralf Waldmann nahm den Pokal des Drittplatzierten in Empfang und erfüllte anschließend die zahlreichen Autogramm- und Fotowünsche der Fans, die bereits am Samstag auf dem Schleizer Dreieck zu Gast waren. „Die Atmosphäre ist hier einfach schön. Ich bin froh, dabei zu sein und hatte viel Spaß. Am Donnerstag haben wir die Ducati aus Italien bekommen und hier ausgepackt. Dafür läuft es super“, sagte Waldmann.

Training: Ralf Waldmann auf Monster 821 in Schleiz

Ganz so einfach wird es für Waldi wohl doch nicht in Schleiz. Udo Reichmann hatte mit der Trainingsbestzeit von 1:34.930 Minuten in der Klasse SuperNaked gleich zwei Große abgehängt. Zum einen ließ er den unangefochtenen Spitzenreiter der Klasse, Kjel Karthin, hinter sich. Zum anderen auch den 20-fachen Grand Prix-Sieger und zweifachen Vizeweltmeister Ralf Waldmann. Waldmann feiert an diesem Wochenende auf dem Schleizer Dreieck sein Comeback in der SUPERBIKE*IDM. Er startet auf einer Ducati Monster 821 für das Team Triple-M by Barni. Immerhin konnte Waldi seine Rundenzeit seit dem ersten Training um 5 Sekunden senken, von 1:41 auf 1:36 min.