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Dregwaz

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Everything posted by Dregwaz

  1. So, nach 12 Std. Tauchbad in Kriechöl hat es mit der Schraubstockmethode geklappt - danke Commander. Wirklich oxidiert war das Gewinde gar nicht mal. Die Düsenaufnahme saß einfach nur bombenfest. Im Gegensatz zur Düse selbst, die ja einfach rausgefallen war. Ich bin gerade dabei, das ganze Zeug im Ultraschallbad zu säubern. Kann mir evtl. jemand sagen, wofür diese Messingschraube im Beschleunigungspumpengehäuse ist? Für meine Begriffe ist das eine Sackgasse. Es gibt vom Inneren des Gehäuses nur eine Bohrung dorthin und fertig. Hat sie eine bestimmte Funktion oder ist das einfach nur eine Verschlußschraube? Dann würde ich sie nämlich drin lassen. Gruß Martin
  2. Der gemeine Strohhalm soll ja sensibler sein
  3. Moin, da wir's eben davon hatten und ich das Bild gerade parat habe, hefte ich die der Vollständigkeit halber gleich nochmal hier mit ins 'Album' ein. "S-Kuh" R1100S von '99.
  4. Da sagst du was .. eigentlich soll sie demnächst verkauft werden.. 😉
  5. Ja, aber es ist eine "normale" S von '99. Ohne ABS und Kat.
  6. Doch, die gab's, bis einschließlich '99, jedenfalls als normale S. Ich habe so eine Kiste hier stehen. Mit Stahlflex für meine Verhältnisse mit Abstand die besten Bremsen, die ich bisher an einem Motorrad zur Verfügung hatte. Aber das sagt ja nix, ich komme von Trommelbremsen (v/h) und Scheibenbremsen der 60er und 70er (und lebe noch) ☺️
  7. Ohne Fahrradprüfzeichen und Warnweste, bricht bei denen jetzt die Anarchie aus? 😱
  8. Lennart, ich glaube, da hast du was in den falschen Hals bekommen. Du warst definitiv nicht gemeint, siehe zugehöriges Zitat.
  9. Danke, also die Schraube fix einspannen und den Vergaser abdrehen. Ich müsste mal sehen, wo ich da möglichst nah an der Schraube einen Gabelschlüssel ansetzen kann, ohne etwas zu beschädigen. Vielleicht den Steg für die Leerlaufdüse mit einbeziehen. Den Schlüssel würde ich mit einem Stück Leder oder mehreren Stofflagen polstern.
  10. So, ich habe jetzt mal begonnen, den rechten Vergaser zu zerlegen. Hier fällt gleich schon mal auf, dass sie offenbar mit Dichtpaste in den Ansaugkrümmern festgepappt worden waren. Dicht waren die Verbindungen allerdings schon - der Test mit Bremsenreiniger war im gesamten Ansaugtrakt negativ. Die bisher ausgebauten Düsen und Schrauben sind m.o.w. passabel, Standgasdüse so lala, nur die Hauptdüse, die da in der Ablassschraube liegt und die Chokedüse sind massiv verranzt: Alle O-Ringe und Gummidichtungen sind im Aggregatzustand flacher Steine. Am Boden der Schwimmerkammer ist ein undefinierbarer Bodensatz: Und nun mein Problem: Die Aufnahme der Hauptdüse sitzt bombenfest. So fest, dass ich Bedenken habe, den Träger des Gehäuses abzubrechen. Der Kratzer daran stammt nicht von mir. Ich habe großen Respekt vor altem mürbem Vergaseraluminium. Nur um sicher zu gehen: spreche ich hier gerade über ein Linksgewinde? Falls nicht, habt ihr Tipps, wie ich die Schraube schonend lösen kann? Wärme? Wieviel? Tauchbad in Kriechöl? Gruß Martin
  11. Schön, hier auch Pleiten, Pech und Pannen zu beschreiben. Das macht ein gutes Forum aus. ☺️ 👍 Bei der Gelegenheit kommen mir diese Endoskope für's Smartfoon in den Sinn, gibt's schon für ein paar Euros. Prima als als alternativer OT-Finder, erster Überblick und Entscheidungshilfe, welcher Kopf runter muss.
  12. Witzig, an Urlaub auf Pump hab ich auch gleich gedacht. Und an rationale Fahrsicherheitstrainings und Klamotten für den Kauf eines irrationalen Fahrzeugs auf irrationaler Grundlage.
  13. Beide sind klar wiederzuerkennen, auch wenn die Guzzi nicht dieselbe ist 👍
  14. Ah, das nenne ich mal eine taugliche Suchfunkion, vielen Dank. Vergasertyp systematisch zu finden, Explosionszeichnung mit Numerierung und Angebot aller Einzelteile jeweils mit Variationsmöglichkeit, plus die Auflistung der Standardbestückung am Komplettteil. Da kann ich gleich sehen, ob meine Vergaser in irgendeiner Weise schonmal angepasst wurden. Die wurden ja laut Rechnung professionell verbaut. Danke, Commander 👍
  15. Klar, das wird kaum die einzige sein, die so aussieht. Wo bekommt man denn brauchbare Dichtsätze .. die SuFu von SD taugt gar nichts und in der Googlesuche kommen welche für PHF, aber verschiedene, so wie es auch verschiedene PHF's gibt. Stand aber bisher noch nie das genaue Modell dabei.
  16. Öhm, ich hätte da mal ne Frage.. Ist das normal, dass nach dem Herausschrauben der Schwimmerkammermutter die Hauptdüse fröhlich darin rumkullert?
  17. Schicker Ofen, gratuliere Gerade verzahnt .. hört man den Unterschied?
  18. Danke für die guten Wünsche und ich weiß eure Hilfe wirklich zu schätzen, aber meine Verzweiflung hält sich eigentlich in Grenzen. Ich wollte eigentlich etwas selbstironisch das Desaster schildern, das da aus einem banalen Handgriff heraus seinen Lauf genommen hat Zugegeben, mein Frust über wiederholte Ungereimtheiten in einem WHB ist immer wieder echt, hat sich aber auch schon wieder gelegt. Dass die Herausforderungen für mich als Guzzinovizen groß sind, ist mir durchaus klar. Daher gehe ich, wie bei vergleichbarem Neuland auch, mit dem gebotenen Respekt an die Sache heran und nehme eure Ratschläge mehr als ernst. Aber meine Erfahrung ist, dass man sich eine Menge erarbeiten kann, und das nicht nur im Mopedbereich. So bin ich auch vor 40 Jahren an die XS650 herangegangen und wie ich meine, mit Erfolg. Bisher ist noch jedes elektronikfreie Fahrzeug auf die Füße gekommen, wenn man sich dranklemmt. Dass ich mir Kenntnisse über Schiebervergaser und deren Abstimmung erstmal anlesen muss, nun ja, das ist nun mal die Reihenfolge. Ich weiß nicht, wie andere das machen, aber noch ist niemand damit auf die Welt gekommen. Wie gesagt, für jede Unterstützung erfahrener Guzzisten bin ich äußerst dankbar, sowas ist auf neuem Terrain Gold wert. Viele Grüße und allen schöne Ostertage 😊 Martin
  19. Danke dir. Nein, eindeutig ist's leider nicht, wenn nix draufsteht, man in der Annahme, dass die Hähne so zu sind, den Benzinanschluss am Vergaser löst, einem dann alles entgegenkommt, was auch keine andere Position der Hähne ändert, der Anschluss nach dem Wiederanziehen aber weiter ausläuft, weil jetzt undicht und einem dann die ganze Bude volläuft Meine Schlussfolgerung war nun wirklich nicht, dass der schlechte Motorlauf von den nicht mehr schließenden Hähnen kommt .. es kam nur eine gewisse Hektik auf, bis ich einen 10l-Kanister gefunden und den so an die Kiste gebunden hatte, dass ich den Schlauch samt Anschluss da rein hängen konnte Also voller Erfolg auf der ganzen Linie schon beim Lösen der Benzinleitung, das fängt ja prima an Das WHB war bisher immer in der Beschriftung der Bilder widersprüchlich, was ja schon bei der Lektüre auffällt. Insofern hätte ich erstmal vorsichtig die Schläuche an den Benzinhähnen lösen sollen, um zu sehen, was passiert. Für die alten Yamsen gibt es Dichtsätze für die Benzinhähne, gibt's die hier auch? Gruß Martin
  20. Hallo, ich bin mittlerweile ein echter Fan von diesem offenbar absolut grottigen WHB. Was soll dieser Text: Offenbar waren die ganze Zeit die Hähne offen, zumindest einer davon. Denn ich kann keinen Schlauch abnehmen, ohne dass mir alles entgegenkommt. Könnt ihr mir gerade mal sagen, wie die Hähne zumindest stehen müssten, damit sie zu sind? Es sind die originalen wie im Bild verbaut..
  21. Und ob das weiter hilft, Danke Thomas! Die erste Anleitung zur Einstellung nach Dell'Orto hab ich gerade schon gelesen - genau solche Texte brauch ich, um Schiebervergaser endlich mal richtig zu verstehen. Das meiste, was man dazu zu lesen oder hören bekommt, sind m.o.w. Bauchgeschichten. Da wird mal dieses oder jenes probiert, auf dies und das geschworen und wilde Theorien nach Gefühl aufgestellt. Beispiel großer Hubraum - große Düsen. Oder helle Kerze - Nadel hoch. Ein großes Esoterikthema ohne Beschreibung einer systematischen Herangehensweise. Bin schon gespannt auf die anderen beiden Quellen. Hervorragend! Lennart, ich doktor ja noch gar nicht rum, das kommt erst noch Ich mach nur erstmal eine Bestandsaufnahme. Und klar, mich würde schon vor der Revision interessieren, woher speziell dieses miese Standgas und Gesprotze jetzt kommt. Sollten im Vorfeld bspw. schon die Vergaser rauskommen und die Korrektur verbessert das Problem maßgeblich, um so besser. Wenn ich jetzt alles auf einmal aufreiße, werde ich garantiert einen Haufen Baustellen finden und die eigentliche Ursache bleibt dann unklar. Können natürlich auch alle Baustellen im Verbund sein, aber auch das bleibt dann ein Rätsel..
  22. So sieht es erstmal aus, aber eine Reduktion des Chokes verschlechtert den Motorlauf ja noch weiter.. Hat jemand evtl. eine Explosionszeichnung bzw. Wartungsanleitung der PHF30, vielleicht aus dem WHB eines zugehörigen Modells?
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