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Dregwaz

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  1. Wunderbare Arbeit, Lennart. Wo ich die Dicke gerade auf dem Hauptständer sehe .. mit dem komme ich überhaupt nicht klar. Von den alten Yamahas bin ich einen nennenswerten Hebel gewöhnt, auf den stellt man sich drauf, nimmt den Griff links am Sitzrahmen und das Moped wuppt mühelos in die Stabile. Ich bin ganz ehrlich, die Guzzi bekomme ich nicht hoch. Gibt's einen Trick? Gruß Martin
  2. Danke erstmal für eure Einschätzungen. Ohne mir den Filter von HMB schon angesehen zu haben .. bei den XSsen gibt es im Groben zwei Nachrüstlösungen: einmal auf der Saugseite = vor der Ölpumpe, einmal auf der Druckseite. Letztere ist sichtbar, erstere nicht. Dabei liegen die Nachteile der Saugseite auf der Hand: Ein Abriss des Ölstroms ist zumindest theoretisch möglich und dabei maßgeblich abhängig vom atmosphärischen Druck. Folgerichtig wird von Motorschäden, wenn sie denn mal vorkamen, fast ausschließlich in Verbindung mit Passüberquerungen berichtet. Die Diskussionen darüber sind in der XS-Szene recht vital. Ich persönlich kenne im Autobereich nur ein einziges Modell mit Filter auf der Saugseite: die DS von Citroen. Bei meiner XS1 habe ich aus ästhetischen Gründen, und weil ich keine großen Jahresstrecken damit fahre, auf einen Filter auf der Druckseite verzichtet. Auf der Saugseite wäre das eine Filterpatrone unter dem Motor - d.h. nicht sichtbar, extrem leicht zu wechseln, aber Aufsetzgefahr an Bordsteinen & Co. Wenn dieser Nachteil nicht wäre, würde ich auf die Berichte der Kollegen vertrauen, denen zufolge im Flachland und Mittelgebirgen noch nie was passiert ist. Ohne den V7-Motor zu kennen, würde ich mal vermuten, dass die Patrone im Sumpf tatsächlich auch auf der Saugseite sitzt. Das wäre aber wie gesagt ok für mich, wenn mit dem Distanzring ausreichend Bodenfreiheit übrig bleibt. Ist dem so? Gruß Martin
  3. Hi und sorry für meine späte Antwort! Holger, mit Italien liegst du goldrichtig .. und in dem Zusammenhang wird auch der Rechtsschalter eine gewisse Herausforderung für mich werden - aber andere kommen ja auch mit rechts-links im Wechsel klar. Die "italienische Nutzung" hat bei mir auch weiterhin Bestand .. zum Schnellfahren hätte ich was anderes, was mich in meinem fortgeschrittenen Alter aber nicht mehr die Bohne interessiert und deshalb wohl auch weggegeben wird. Stolle, vielen Dank für deinen Rat und die ausführliche Bestandsaufnahme der möglichen Baustellen! Ehrlich gesagt freue ich mich über jeden "alten" Hasen, der Motor und Getriebe der alten V7 schon mal offen hatte und weiß, wo die Schwachstellen sitzen. Ich habe tatsächlich vor, im Frühjahr ein wenig damit zu fahren, um zu sammeln, was ins Auge und Ohr springt - und auch erstmal ein Gefühl für das Moped zu entwickeln. Von den Voraussetzungen her scheint die Basis erstmal gut zu sein. Aus den Unterlagen geht hervor, dass sie vor wenigen Jahren einen größeren Kuraufenthalt in einer Fachwerkstatt hatte, wo diverse "übliche Verdächtige" getauscht wurden. Es kommt zwar bei weitem nicht an deine Liste heran, aber die Anzahl der Posten ist nicht ganz unerheblich. Was genau, würde hier in der Bildergalerie wohl den Rahmen sprengen und sollte - Interesse natürlich immer vorausgesetzt - eher an anderer Stelle besprochen werden. Was mir zunächst mal am meisten unter den Nägeln brennt, ist ein vernünftiger Ölfilter. In meinem ursprünglichen Metier, der XS650, war sowas auch nicht verbaut, aber verschiedene Nachrüstlösungen erhöhten die verbriefte Laufleistung bei einigen alten Recken, die ihr Moped seit 45 Jahren fahren, auf bis zu 670Tkm, Stand heute. Und letztere, obwohl sie vor gut 400Tkm auf 750ccm aufgebohrt worden war. Solche Distanzen waren mit einem simplen Magneten und Grobsieb nicht denkbar. Von der alten V7 kenne ich einen Distanzring zur Erweiterung der Ölwanne, was eine Filterpatrone im Ölsumpf ermöglicht. Habt ihr sowas schon mal verbaut und taugt diese Lösung etwas? Viele Grüße Martin
  4. Danke euch Ja, ich neige auch zur Serienbank. Mein erster Impuls war zwar aufgrund des Handlungsbedarfs der Solositz, ich komme aber auch immer mehr davon ab. Ich habe gute Erfahrungen mit einem hinreichend gebremsten Aktionismus in solchen Dingen. Lieber lasse ich die Bank erstmal so und setze mich in aller Ruhe vor das Moped. Der Motorblock ist der originale und mir sind die Probleme mit Rissen bekannt. An diesem ist alles ok und ich denke, wenn man sie artgerecht fährt, wird das auch so bleiben .. ich klopfe mal auf Holz. Es gibt Berichte über sehr hohe Laufleistungen mit dem originalen Gehäuse. Eher mache ich mir Gedanken über einen vernünftigen Ölfilter. Nicht original sind die 30er Rundschieber (richtig gesehen, commander ) mit "geraderen" Ansaugstutzen, die Lafranconis und die Schnapsgläser von Honda. Aufgrund der geänderten Ansaugstutzen denke ich, dass auch der Luftfilter ein anderer ist, mglw. T oder T3? Bin so weit noch nicht vorgestoßen. Das mit dem Schatten täuscht nicht, hier ist eine ganz leichte Ölfeuchtigkeit. Ansonsten ist der Motor aber im Gegensatz zu dem, was ich von meinen XSsen so gewöhnt bin, vollständig trocken. Gruß Martin
  5. P.S. .. in Sachen Sitzbank denke ich noch über einen Solositz nach, bin mir aber noch nicht ganz sicher und lass das ganze erstmal auf mich wirken 😉
  6. Hi Holger, danke, ja sie war angemeldet und wurde im Oktober frisch getüvt. Gruß Martin
  7. Hi! Ich knüpfe hier mal an meine Vorstellung an, die nun schon ein paar Tage her ist.. (https://www.guzzisti.de/forum/topic/10053-guude-aus-hessen/). Nach einigem inneren Hin und Her habe ich mich letztlich doch darauf besonnen, welches Moped mir in Wirklichkeit schon immer unter den Nägeln brannte. Und an so einem Punkt kommt es nach meiner Erfahrung dann auch immer wieder mal vor, dass einem sowas "fast schon wie von selbst" auf den Hänger springt Bin gespannt und freue mich schon auf den einen oder anderen Tipp der Cracks hier LG aus Hessen! Martin
  8. Hallo und danke für die nette Aufnahme In meinem Stall stehen fast ausschließlich Mopeds der 70er - und das wäre auch die Zeit, aus der die Guzzi stammen sollte. Was mir vorschwebt, ist eine 850T oder T3. Insbesondere letztere würde ich aufgrund der relativ hohen Stückzahlen so einschätzen, dass Ersatzteile dafür halbwegs verfüg- und bezahlbar sind. Das wäre dann ungefähr vergleichbar mit der XS650, ein typisches Moped der 70er, sicher mit Ecken und Kanten, aber bei richtiger Behandlung sehr standfest, man kann alles selbst machen und auch ein Motorschaden endet nicht in einer wirtschaftlichen Katastrophe. Im Grunde ist alles mit überschaubarem Aufwand reparabel, auch wenn die XS mittlerweile nicht mehr verschenkt wird. Aber da seid nun ihr gefragt, es kann ja auch sein, dass ich mit meiner Einschätzung der T3 völlig falsch liege. Gibt es für Fragen zu diesem Modell ein geeigneteres Unterforum, wie z.B. "Kaufberatung" o.ä., oder ist es ok, wenn ich solche Dinge hier anschneide? @Thomas, ich komme aus dem Vogelsbergkreis und @Andreas, wenn die Rösterei in Ermenrod steht, ist mir die Gegend in Gröbe nicht ganz unbekannt Viele Grüße Martin
  9. Hallo zusammen, ich heiße Martin, lebe in Hessen und bin mopedmässig eigentlich "von Kindesbeinen an" mit 650er XSen vorbelastet. Davon habe ich, neben einer XS1 (deren Uroma), auch einige im Stall stehen. Was mich ebenfalls von kleinauf nie so richtig losgelassen hat, ist das Thema Guzzi. Vor 40 Jahren durfte ich mir von den Nachbarn immer mal eine V35 und eine V50 ausleihen. Geträumt (aber damals viel zu teuer für mich) hatte ich immer von einer 850 T3. Nun schaue ich mich doch einmal nach einer um und hoffe auf den einen oder anderen Rat von euch. Vielen Dank erst einmal für die Aufnahme hier im Forum und euch allen die beste Grüße aus dem Vogelsberg Martin
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