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Kosten Inspektion?


Diakon1966

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Öle: Offensichtlich ist es nicht erforderlich, also würde ich es nicht machen lassen. Die Erstinspektionsanforderungen sind auch unterschiedlich. Bei meiner V7 III musste bei der Erstinspektion neben dem Motoröl auch das Getriebeöl gewechselt werden. Die Hersteller denken sichetwas dabei. Ansonten schließe ich mich wg. 10W60 Holger und nouveau an.

 

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Danke euch für die Rückmeldung! 

Bezüglich des Motoröls hatte die Werkstatt ja auch vorgeschlagen, dass sie extra 10W60 bestellen. Das würde ich auch so machen wollen, denn ich verstehe auch nicht, warum man kein 10W60 einfüllt, wenn es explizit im Wartungsplan steht. Was das für einen Einfluss auf eine mögliche Garantieleistung seitens Moto Guzzi hat, ist ja vermutlich noch mal ein ganz anderes Thema...

Nur beim Getriebeöl bin ich mir noch unsicher. Auf der anderen Seite hat das vermutlich auch seinen Sinn, wenn der Wechsel laut Wartungsplan erst bei 30tkm ansteht. 

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Moin,

das hilft leider dem Themensteller überhaupt nicht.

Für Garantieansprüche müssen alle Serviceleistungen beim offiziellen Händler gemacht werden.

Was danach ist... spielt jetzt leider keine Rolle.

Wobei ICH nicht auf den letzten Euro sehen würde, sondern dort...wo ich Vertrauen in den Händler habe und nur fällige Arbeiten gemacht werden.

Gruß

Holger

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vor 9 Stunden schrieb holger333:

Moin,

das hilft leider dem Themensteller überhaupt nicht.

Für Garantieansprüche müssen alle Serviceleistungen beim offiziellen Händler gemacht werden.

Was danach ist... spielt jetzt leider keine Rolle.

Wobei ICH nicht auf den letzten Euro sehen würde, sondern dort...wo ich Vertrauen in den Händler habe und nur fällige Arbeiten gemacht werden.

Gruß

Holger

Das stimmt nicht (mehr) Holger. Du hast die frei Werkstattwahl, es muss lediglich nach dem Wartungsplan gearbeitet werden.

Autoinspektion: Muss es immer die Markenwerkstatt sein? | STVA (strassenverkehrsamt.de)

 

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beim Motorrad wird das schwerlich anerkannt...und spätestens bei Kulanzanträgen, die ja dann der Moto Guzzi Händler macht,

hast Du geloost.

Des weiteren: Updates und auch interne Rundschreiben....die auch wichtige Informationen für Service oder Änderungen von Daten,

Anzugsdrehmomenten und vieles mehr... diese Info bekommt NUR der Vertragshändler.

Auch ein guter (sehr guter Wieser) hat Ersatzteile vorrätig, wenn bei einer Inspektion mal etwas zusätzliches entdeckt wird...

DAS hat keine freie Werkstatt.

Sowie die Erfahrungen und viele technische Schulungen.

Was hilft ein niedriger Stundenlohn, wenn dadurch die Arbeitszeit erheblich länger wird.

ICH plädiere für einen Moto Guzzi Vertragshändler, eben einen guten und wo ich mich wohl fühle.

Habe mein Berufsleben damit meine Erfahrungen, da ich die Vertragshändler betreut und besucht hatte.

Egal, was heute rechtlich manchmal möglich wäre.

Anders verhält es sich, FÜR MICH, bei meinen älteren Auto`s. Da habe ich zusätzlich einen guten Bekannten, den lasse ich an die normalen Wartungen

und manch eine (von mir) einschätzbare Reparatur heran.

Entgegen meiner letzten Jahre bei bmw...habe ich kein angebliches "Premiumprodukt", sondern einen für mich besseren Volvo V70 Kombi

oder meinen NIVA. Hier habe ich einen offiziellen Vertragshändler hinter mir, für die Fälle (sehr selten) wo ich einen Vertragshändler benötige

aber in anderen Preisklassen als faulwh, au-die, bm weg und anderen...😍

Gruß

Holger

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Hallo,

ein Vertragshändler hat normalerweise ein sog. Handlager vorrätig. Dieses richtet sich zum einen nach der Menge der verkauften Motorräder, Modelle und typischen Defekten.

Im Rahmen einer Mischkalkulation ist dies auch sinnvoll, denn schnelle Hilfe mitten in der Saison ist guter Service und Kundenbindung.

Es liegt in der Natur der Sache, daß Stammkunden vorrangig bedient werden.

Auch erfolglose Reparaturversuche in freien Werkstätten aufgrund fehlenden Information können teuer und ärgerlich sein.

Ansonsten hat Holger alle anderen wesentlichen Argumente schon genannt.

Grüße.

Commander

Edited by commander
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Na ja… das Urteil schließt Zweiräder nicht aus. Anzugsdrehmomente kann jede freie Werkstatt über ein Portal einsehen. Ebenso Reparaturanleitungen.  Die Ersatzteile bekommt man am selben oder am nächsten Tag. Erfolglose Reparaturversuche habe ich auch schon bei Vertragswerkstätten erlebt. Bleiben das (eventuelle und zumindest nicht greifbare) Handlager und die Updates. Für mich zählt hier das Vertrauen welches meine Werkstatt über mehrere Fahrzeuge und Jahre aufgebaut hat. Allerdings habe ich meine Guzzi auch von privat erworben, daher ist der Kelch mit der Vertragswerkstatt an mir vorbeigegangen.

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Das einzige Problem, das eigentlich gar keins sein sollte, im Falle der neueren Guzzis bei einer freien Werkstatt ist, dass sie die Service-Warnung nicht zurücksetzen und es kein analoges Serviceheft mehr gibt (letztesres rechtlich nicht problematisch, wenn man alle Rechnungen aufhebt und die durchgeführten Arbeiten dokumentiert sind).

Grüße

Jörg

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vor einer Stunde schrieb Rockalore:

Anzugsdrehmomente kann jede freie Werkstatt über ein Portal einsehen. Ebenso Reparaturanleitungen.  Die Ersatzteile bekommt man am selben oder am nächsten Tag.

Hallo,

diese Information entspricht nicht der Realität! Neue interne Informationen und updates sind eben nicht allgemein zugänglich.

Sicherlich ist ein Zugriff im Internet auf fast alle WHB möglich, aber kurzfristige Ergänzungen nicht. Das gilt ebenso für E-Teillisten.

Die Lieferung von Ersatzteilen innerhalb vo 24h bei Guzzi ist schon deshalb nicht möglich weil sowohl seitens der Hersteller als auch über den Bezugsweg über Piaggio sowie anderer engagierter Lieferanten immer wieder Lieferengpässe entstehen (oftmals hier im Forum eingestellt).

Deshalb ist ein umfangreiches E-Teillager notwendig. Dies setzt aber auch Fachwissen voraus welche Teile auf Lager sein sollten.

Die "Geiz ist Geil" Mentalität in vielen Richtungen ist falsch.

Wenn ich mir die Anzahl der Moto Guzzi Vertragshändler ansehe, befürchte ich den Grund z.B. in Aussagen wie: Der Kelch mit der Vertragswerkstatt ist an mir vorübergegangen.

Commander

 

Edited by commander
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Bei den Updates habe ich Holger doch zugestimmt. Zudem habe ich mehrfach betont meine Werkstatt beibehalten zu haben da ein Vertrauensverhältnis besteht, es geht nicht ums Geld. SD ist 40 Autominuten von der Werkstatt entfernt, viele Ersatzteile gibt es über den freien Großhandel, genau wie beim Auto. Wozu sollte ich die Werkstatt also wechseln wenn ich und der Rest der Familie seit Jahren zufrieden bin ? Und ich bin auch nicht am Händlersterben verantwortlich.

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vor 32 Minuten schrieb Rockalore:

Das Rücksetzen der Serviceanzeige geht mit der richtigen Software (Texa) auch in der freien Werkstatt. Nur der digitale Nachweis klappt nicht.

Texa ist keine Software, sondern ein von Guzzi für die Werkstätten vorgeschriebenes Diagnosegerät. Das enthält natürlich eine Firmware, was eine Software ist. Und commander hat völlig recht: freie Werkstätten erhalten sicher nicht die Werksmitteilungen oder auch Rückrufe.

Gruss Tim

Edited by monoguzz
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vor 8 Minuten schrieb monoguzz:

Texa ist keine Software, sondern ein von Guzzi für die Werkstätten vorgeschriebenes Diagnosegerät. Das enthält natürlich eine Firmware, was eine Software ist. Und commander hat völlig recht: freie Werkstätten erhalten sicher nicht die Werksmitteilungen oder auch Rückrufe.

Gruss Tim

Du meinst P.a.d.s., Texa ist herstellerübergreifend für freie Werkstätten. Und nochmal: bei Rückrufen und Updates stimme ich ja zu.

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Keine Ahnung wie das bei älteren Modellen war, da muss ich passen. Ich habe die Infos ja auch nur von meinem Schrauber (nur Schrauberwerkstatt, kein Verkauf). Der hat sich bei Texa den passenden Adapter zur Zurücksetzung der Serviceanzeige besorgt und damit erledigt. 

Vielleicht noch zum Thema Rückrufe, sicherheitsrelevante Rückrufe sind ja über das Kraftfahrtbundesamt einsehbar. Zudem bekomme ich als Halter ein Schreiben vom KBA. Bei der V7/V9 war das 2016 mit den Bremsleitungen der Fall. Interne Rückrufaktionen für Kleinigkeiten / Verbesserungen usw. sind natürlich nur über den Hersteller zu erfahren. Zumindest am Anfang bis die Verbreitung über Foren und Datenbanken beginnt. Allerdings weiß ich aus eigener Erfahrung, dass eine (Auto-)Werkstatt nicht unbedingt jedes Update automatisch einspielt.  Könnte mir gut vorstellen das es beim Motorrad ähnlich ist.

VG, Stefan

 

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vor 21 Stunden schrieb Rockalore:

Vielleicht noch zum Thema Rückrufe, sicherheitsrelevante Rückrufe sind ja über das Kraftfahrtbundesamt einsehbar. Zudem bekomme ich als Halter ein Schreiben vom KBA.

Hallo,

vielleicht bin ich der Einzige hier der mit dem KBA beruflich zu tun hatte.

Die KBA Anfragen und Auskünfte sind leider nicht frei von Fehlern! Dies gilt für Halterauskünfte und viele weitere Infos.

Das KBA kann nur die Daten der Straßenverkehrsämter aufnehmen. Geschehen hier Fehler, sind sie auch in den Dateien des KBA (einige Male erlebt)

Bei Rückrufen sind die Dateien in Flensburg eine relativ zuverlässige Quelle. Wenn jedoch bei Umzug vom Halter versäumt wird die neue Adresse bei der Zulassungsstelle anzumelden, mit Änderung im KFZ-Schein wird ein event. postalischer Rückruf ins Leere laufen. Eine Verknüpfung mit Einwohner Meldeämtern ist aus Datenschutzrechtlichen Bedingungen nicht möglich.

Natürlich kann man per Internet auf der Seite des KBA allgem. Infos erhalten, auch in einem besonderen Verfahren persönliche Daten.

Dies ist nur eine zusätzliche Information, und keinesfalls kritiserend.

Und wenn man eine vertrauensvolle Werkstatt hat, sind die formellen genannten Dinge sekundär, denn alle notwendigen Infos sind erreichbar.

Grüße.

Commander

 

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Moin,

das Eine sind die genannten Sicherheitsüberprüfungen, die der Hersteller übers KBA machen lassen muss.

MIR ging es eher um die zahlreichen Info`s des technischen Kundendienstes des Herstellers bzw. des Importeurs.

Da gibt es unendlich viele Informationen, die NUR ein Vertragshändler erhält.

Dazu kommt eine Datenbank, oder als Beispiel: bei bmw motorrad, die internen Kommunikationen vom Kundendienst, die der Händler einsehen kann.

Da werden auch Erfahrungswerte und Fehlerbeschreibungen ausgetauscht, sowie deren Abhandlung.

Viele Hinweise für einzelne Modelle, wo man bei dem nächsten Werkstattaufenthalt das Fahrzeug nach überprüft.

Einige auch ohne die Information an den Kunden.

Auch aus diesem Grunde, ist ein guter vertrauenswürdiger Moto Guzzi Vertragshändler, jeder Schrauberbude vorzuziehen.

So kommt es auch der Fahrzeugsicherheit und der Fahrsicherheit entgegen.

Gerade wo es Einzelne Motorradfahrer gibt, die suchen nach zusätzlicher "Sicherheit"...tragen Müllmännerwesten,

behängen das Bike mit zusätzlichen Fahrlichtern und müssen ja unbedingt ABS etc. am Bike haben...

Da sollte diese wirkliche Sicherheit des Motorrades an erster Stelle stehen.

KEIN Fremdhändler kann die spezifischen Stellen jedes Motorrades kennen, wo ein erfahrener Vertragshändler sofort beim Motorrad nachsieht.

Auch die technischen Schulungen sind nicht zu verachten, gerade dabei lernt der Mechaniker des Vertragshändler, manch eine Reparatur

schneller und einfacher durchzuführen, vom Spezialwerkzeug nicht zu reden. Schaut Euch mal beim nächsten Hdl.Besuch die Werkzeugtafeln

an den Wänden eines Moto Guzzi Händlers an...DIESE hat auch keine "freie" Werkstatt.

Zusätzlich erhält ein Vertragshändler auch den Besuch von dem technischen Außendienst des Herstellers/Importeurs.

Auch dabei werden zusätzliche Informationen, Erfahrungswerte und Hilfestellung möglich; bei einer möglichen Kulanzunterstützung

auch ein Freigeben dieser Arbeiten.

Auch von Bedeutung: die Verschleißteile sind immer vorhanden, plus ein Ersatzteillager, je nach Händler umfangreich genug.

Also keinen zusätzlichen Werkstattbesuch...

Wie oft lese ich, auch hier im Forum, wo jemand jammert, das er zu einem Moto Guzzi Händler 50 km fahren müsste, oder mehr.

Der Händler soll natürlich Neumotorräder, Vorführer, Werkstattersatzmotorräder, Ersatzteile alles haben...

soll für Garantie und Kulanz zur Verfügung stehen. 

Er muss jedoch auch seine Betriebskosten bezahlen, seine Zinskosten für die Motorräder und Ersatzteile, den Lohn seiner Mitarbeiter

und einen Verdienst/Lohn für seine Arbeit übrig haben.

Auch diese Händler erhalten wir nur, wenn wir denen auch ein Werkstattgeschäft ermöglichen.

Zumindest für neue Moto Guzzi Motorräder in den ersten Jahren, also in der Garantiezeit und möglichen Kulanzzeit halte ich den Besuch eines offiziellen

Händlers für wichtig.

Natürlich ist eine eigene Arbeit am Motorrad ok, je nach Fähigkeit... Bei älteren Motorrädern meist auch der Fall.

Gruß

Holger

Edited by holger333
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vor 6 Stunden schrieb holger333:

KEIN Fremdhändler kann die spezifischen Stellen jedes Motorrades kennen, wo ein erfahrener Vertragshändler sofort beim Motorrad nachsieht.

Auch die technischen Schulungen sind nicht zu verachten, gerade dabei lernt der Mechaniker des Vertragshändler, manch eine Reparatur

schneller und einfacher durchzuführen, vom Spezialwerkzeug nicht zu reden

Ein Herr aus München wollte seine Guzzi über E-Bay Kleinanzeigen verkaufen, mit Kupplungsschaden 1050€. Habe sofort angerufen und mit dem Besitzer gesprochen. Dieser hat mir den Schaden beschrieben. Er war beim Guzzi Händler seines Vertauens der sein gutes Stück auch immer zur Wartung hatte, kostet ca 2000€.

Darum würde er seine Guzzi jetzt verkaufen, die Reparatur ist ihm zu teuer. Der Händler würde ihm 800€ geben.

Ich sagte ihm er soll doch am Sonntag kommen, wenn er es mit der kaputten Kupplung schafft.

Wir haben zusammen die Batterie und die Trägerplatte ausgebaut. Kupplungsmechanik gereinigt vom eingetrockneten Sprühfett. Ballistol hilft.

Die "kaputte" Kupplung funktioniert bis heute . Der Besitzer hat jetzt bestimmt nocht sehr viele Jahre Spaß mit seiner Guzzi.

Schönes Wochenende euch allen. mako

 

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sicherlich ist es bei alten Guzzi`s anders... da wird Service und Reparaturen meistens selbst gemacht...

ab dem Alter von 5 Jahren benötigt ein Motorrad nicht unbedingt einen Vertragshändler...

nur für meine GRISO kommt kein anderer als Wieser an die Guzzi ran.

Auch für meine kleine V35-II fahre ich zum Martin Hagemann, der Spezialist für diese Modelle.

Natürlich sollte man den Wert des Motorrades im Auge behalten...

bei einer nicht so beliebten Ausführung...lohnt es sich nicht...

Gruß

Holger

Ps.: aber wie es der Einzelne Motorradfahrer macht, ist dann seine eigene Entscheidung.

Edited by holger333
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  • 5 months later...

Hallo Zusammen,

ich bin eigentlich auch der Meinung das meine Guzzi bei der Vertragswerkstatt in den besten Händen ist. Dafür nehme ich regelmäßig 160 Km in Kauf und bin mir bewusst das guter Service auch etwas mehr kostet. Den guten Service habe ich bei meiner Werkstatt aber die Kosten entwickeln sich langsam in eine Region bei der selbst ich jetzt über eine freie Werkstatt nachdenke. Meine Audace 1400 war zur Inspektion 24500 Km (30000 Inspektion) Reifen und Bremse hatte ich vor einem halben Jahr erneuern lassen und wir reden jetzt von mehr als 700,00 EUR. Zum Vergleich, mein Tiguan R-Line 4-Motion ist da unter 450,00 EUR und meine GSX 1300 B-King ebenfalls in der Vertagswerkstatt bei 385,00 EUR.

Mir mangelt es wirklich nicht an Verständnis denn ich war 30 Jahre in einem Autohaus tätig aber ich halte diese Kosten für überzogen.

VG Zorn

 

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  • 5 months later...

Aus aktuellem Anlass muss ich jetzt auch mal zum Hauptthema "Kosten Inspektion?" beitragen. Ich habe gerade meine V85TT Travel zum "Freundlichen" nach München gebracht. Freundlicher Empfang, alles war vorbereitet, auch das Ersatzfahrzeug, um die 35km wieder heim zu kommen. Sogar voll getankt!

Überreicht wurde mir dann die vorläufige Rechnung über Arbeitszeit, Motoröl- und Filter plus Dichtungen und alle Dichtungen für die Ventilspielkontrolle - natürlich mit neuen Ventildeckeldichtungen. 455,-€. 😡  Ich finde das ziemlich happig.

Ist das Preisniveau für eine (zugegeben teure) Großstadt noch ok? Ob ich für das Leihfahrzeug noch extra was zahlen muß ist mir derzeit noch nicht bekannt. Eure Meinung dazu würde mich mal interessieren. 

Im Vergleich dazu habe ich vor 3 Wochen für die 2-Jahres-Inspektion meines Subaru Outback (und da passt mehr Öl rein allerdings ohne Ventilspielkontrolle) nur 275,-€ bezahlen dürfen. Irgendwie fehlt mir die Verhältnismäßigkeit. Da kann ich mich dann für die 10.000er Inspektion schon mal warm anziehen.

der Andi

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Hallo,

ausgehend von einer Rechnungssumme von Brutto: 455 Euro(inkl. 19% MWST) verbleibt nach meiner Kalkulation Netto: 382,35 Euro, abzüglich Öl, Ölfilter, Ventildeckeldichtungen (Vorsteueranteil ist gegenrechenbar) ist der Hauptkostenanteil im Bereich der aufgewendeten Arbeitszeit zu sehen.

Hier beträgt der allgemeinen Kostenrechnung(Einzel und Gesamtkostenrechnung) zu Folge liegender Stundensatz bei über 100 Euro und mehr im KFZ Handwerk(regional und Marken unterschiedlich).

Eine sorgfältig durchgeführte Inspektion inkl. Probefahrt und Rüstzeit etc. hat einen Zeitbedarf von ca. 2,5 Std. Dazu kommt auch eine sorgfälige Gesamtdurchsicht inkl. Funktionsprüfung.

Inwieweit ein Leihfahrzeug Einfluss hatte war ja bisher nicht bekannt.

Ich halte die Rechnungssumme für durchaus angemessen wenn sorgfältig gearbeitet wurde.

Grüße

Commander

Edited by commander
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Moin,

absolut korrekt.
Stundenpreis sind mittlerweise bei rund 120 und mehr Euro plus Mettwurst Steuer angekommen.

Ich komme gerade aus einem Lidl: ein Joghurt für den ich noch vor 2 Jahren 35 Cent bezahlte, kostet jetzt 95 Cent 😵

Eure Strom und Gaspreise kennt Ihr sicher...

Gruß

Holger

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