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OCS-BN

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  1. Hi Mako, Die Antwort auf deine Frage steckt im Zitat selbst. Meine Botschaft/Rat/Empfehlung ist es, den sehr heißen Motor nicht direkt abzustellen. Damit soll aber niemand belehrt werden. Und Panik sollte auch nicht verbreitet werden. Und die Guzzis sind solide Konstruktionen, sonst hätte ich mir ja keine gekauft 😉 Gruß
  2. Hi, na da beginnen ja die Gefühle mal wieder zu kochen. Bevor dieser Thread zu heiß läuft, versuche ich ihn mal herunterzukühlen. Holger, Uwe, ihr habt meiner Meinung nach beide irgendwo recht. Einen Verbrennungsmotor (egal ob Sauger oder Turbo) würde ich niemals direkt nach einem Volllastlauf plötzlich dauerhaft abstellen. Wie ihr euch vorstellen könnt, sind die Temperaturen im Motor ungleich verteilt. Das ist bis zu einem gewissen Grad völlig normal und kein Problem. Das zirkulierende Öl sorgt dafür, dass die Ungleichheit im Rahmen gehalten wird. Bei flüssigkeitsgekühlten Motoren natürlich auch die zirkulierende Kühlflüssigkeit. Stellt man nun den sehr heißen Motor direkt nach dem Volllastlauf ab, so kann die Temperatur in manchen Bereich schon über das Limit des Motoröls hinausgehen. Während andere Bereiche schnell abkühlen. Wir haben dann also Stellen die zu heiß sind und Stellen, die bereits abkühlen. Das Temperaturgefälle steigt über ein gesundes Maß hinaus. Bauteilverzug und damit eventuell auch Risse sind prinzipiell möglich. Und eventuell das vorzeitige Altern des Öls im Hotspot. Soweit die Theorie. In der Praxis fahren wir wahrscheinlich alle unsere Motoren kalt ohne weiter darüber nachzudenken. Wer wohnt denn schon auf einer Autobahnraststätte oder direkt an der Abfahrt? Oder auf der Passhöhe? Zwischen Volllast und Motor-Aus liegen i.d.R. einige Kilometer, die dem homogenen Abkühlen von Mensch und Material dienlich sind. Nun kanns ja mal dringend pressieren und das nächste Autobahn-WC kann nicht schnell genug kommen. Wer aber bereits mit Pippi in den Augen am Anschlag zur Raststätte donnert, dort abstellt und losspurtet, der sollte sich vorher doch nochmal Gedanken machen, ob das so schlau ist. Ist es also der größte Unsinn, den man lesen muss? Sicher nicht. Sollte man kaltfahren? Ja, aber in den allermeisten Fällen tun wir das eh schon ganz automatisch. Grüße, Oli
  3. Yes, so ist es richtig! In meiner Küche steht leider nur ein Reiskocher 😉
  4. Danke Rainer. Das ist ein Museum ganz nach meinem Geschmack. Werde ich mir mal merken, wobei es für eine Tagestour inkl. Besichtigung grenzwertig weit weg ist. Welche Kurven machen denn mehr Spaß? Die Links-Rechts oder die Rechts-Links 🙂
  5. Hallo Jürgen, eine von den 2 deutschen Guzzis war dann vielleicht meine. Ich komme gerade von dort zurück. Deine Beobachtungen kann ich voll bestätigen. Besonders der extreme Anteil an Boxer-GS hat mich umgehauen (verstört?). Und wenn man vielleicht gerade mal keine GS sieht, so hört man es doch wenigstens irgendwo unverkennbar brummen. Einerseits mag ich die Exklusivität der Guzzi, aber gerade im Heimatland der Marke würde ich mir dann doch ein paar mehr davon wünschen. Ein alter Wirt am Karerpass meinte sogar, dass ich da eine schöne alte BMW hätte. Gut, er hat sie nur von hinten gesehen, aber trotzdem! Er hat sie sich dann genauer angeschaut und war begeistert. Nichts gegen BMW. Gerade die GS ist sicher ein TOP-Gerät. Aber definitiv nichts für mich.
  6. Nachdem ich kürzlich die Gabelfedern getauscht habe, waren nun die Federbeine dran. Es sind die Bitubos mit einstellbarer Federvorspannung und Dämpfung. Nach ausgiebiger Testfahrt auf den übelsten Sträßchen der Eifel, kann ich nur Positives berichten. Die Fuhre liegt ruhiger und lenkt sich zielgenauer. Den Unterschied spürt man nicht nur bei flotter Fahrt auf schlechtem Belag, sondern bereits beim Überfahren von Bodenschwellen in der 30er Zone vor der Haustür. Autobahn bin ich bisher noch nicht gefahren. Der Umbau ist sicher nicht unbedingt nötig (Fahrergewicht etwas über 80kg, inkl. Schutzausrüstung). Aber wer es trotzdem macht, wird mit einer klaren Verbesserung belohnt. Anbei noch Fotos. Mir ist die komplett schwarze Variante der Federbeine lieber. Aber da gehen die Geschmäcker sicher auseinander. Gruß, Oli
  7. Es ist ein Beutel ohne Unterteilung. Aber bei der kleinen Größe gibt es eh nicht viel zu unterteilen.
  8. Ich habe die Acerbis Beintasche jetzt auf einer 90min. Runde getestet und finde das Ding nicht schlecht. Ich finde es angenehm Handy & Co. nicht mehr in der Jacke unterbringen zu müssen. Beim Fahren spürt man die Tasche nicht. Durch den Rollverschluss ist sie etwas klobig im Verhältnis zum Stauvolumen. Verarbeitung gut.
  9. Auch ich habe mich kürzlich zum Wechsel der Gabelfedern (Wilbers) entschlossen. Allerdings mehr aus Lust am Schrauben und Optimieren, als aufgrund dringender Notwendigkeit. Aber nach der ersten Testrunde über holprig-kurviges Geläuf muss ich sagen: Uii, da spürt man ja tatsächlich einen Unterschied. Es fährt sich einfach ruhiger. Man bekommt nicht mehr jede noch so kleine Unebenheit mit. Trotzdem fühlt man sich nicht entkoppelt, sondern hat eher sogar etwas mehr Gefühl fürs Vorderrad. Das Eintauchen beim Bremsen ist allerdings immer noch deutlich vorhanden. Da hatte ich tatsächlich einen größeren Unterschied erwartet. Der Ausbau der Gabelrohre ist wirklich nicht besonders kompliziert. Es braucht halt was zum Aufbocken (in meinem Fall der bekannte Montageständer von Stein-Dinse), einen 14er Steckschlüsseleinsatz und eine 30er Nuss. Der Rest sollte eigentlich bei jedem vorhanden sein, der sich so ein Projekt vornehmen will. Ein Satz Bitubo-Federbeine ist gerade auf dem Weg. Jetzt bin ich echt gespannt, wie sich die noch aufs Fahrverhalten auswirken.
  10. Danke Euch. Ich habe die Acerbis bestellt und werde dann Feedback geben.
  11. Hi, ich wollte mal Eure Erfahrungen bezüglich Beintaschen abfragen. Wenn man keine von diesen Multifunktionskombis mit tausend Taschen tragen will, wird es mit Schlüsselbund, Geldbörse und Handy teilweise schon etwas eng. Und wenn der Kram in der Jacke steckt, möchte man vielleicht auch nicht ständig die Jacke mitschleppen müssen. Was gar nicht geht ist die Unterbringung eines Navis bei längeren Stopps, wenn man sich ausser Sichtweite des Motorrad aufhält. Tankrucksack und Seitentaschen kommen natürlich in Frage, aber die möchte man jetzt ja auch nicht ständig rumschleppen. Rucksack ist OK für kurze Trips, aber auf längeren Touren und bei großer Hitze bevorzuge ich einen freien Rücken. Eine Beintasche hält den Rücken frei und ist immer am Körper. Wenn das Navi reinpasst (muss sich noch zeigen) und sie auch noch wasserdicht ist, dann stelle ich mir das recht praktisch vor. Von der Optik sprechen wir jetzt mal lieber nicht. Die Acerbis finde ich interessant: https://www.louis.de/artikel/acerbis-beintasche-no-water-trip/10061334?filter_article_number=10061334 Hat jemand von Euch Erfahrungen gemacht mit Beintaschen? Gruß, Oli
  12. Ist das im Danmarks Flymuseum in Skjern? Lohnt sich der Besuch? Ich werde in den Sommerferien in der Nähe sein und wollte mir das mal anschauen.
  13. Hi, habe mir im März diese hier bei Stein Dinse geholt. In schwarz ist der Unterschied jetzt nicht gerade riesig, aber Metall ist mir sympathischer als Kunststoff. Passen, brauchst nur kürzere Schrauben, wenn ich mich recht erinnere. https://www.stein-dinse.com/de/left-cover-injector/item-2-1104290-2B002621-.html https://www.stein-dinse.com/de/right-cover-injector/item-2-1104291-2B002622-.html Gruß, Oli
  14. Bitte nicht wundern, ich habe den Titel von "Slowenien-Tour" auf "Alpen-Tour" geändert. Nach etwas intensiverer Streckenplanung musste ich feststellen, dass mir die gewählte Zeitspanne für eine Nebenstrecken-Tour bis Slowenien dann doch zu kurz ist. Neues Ziel wäre jetzt eine Basisstation im Raum Stern, Südtirol. Außerdem habe ich gesehen, dass viele von Euch ihre Motorradhistorie vorstellen. Da will ich euch doch nichts unterschlagen (chronologisch): 1987er Yamaha DT 80 LC2 (Endlich mobil! Aber ziemlich ausgeleiert und daher oft kaputt.) 1979er Suzuki GT 250 X7 (Kolbenfresser bei der zweiten Tour. Kein Geld für Auto und Motorrad gleichzeitig. Daher in Teilen verkauft.) lange Pause 1977er Honda CB 750 K7 (Als Schrotthaufen gekauft. Vollständig zerlegt und restauriert. Viel gefahren, aber irgendwann den Reiz verloren und die Wartung war mir zu intensiv. Nach einem halbherzigen, teilweisen Umbau zum Cafe-Racer als Projekt verkauft. Trotzdem unvergessen die problemlose Tour bis ins kroatische Hinterland.) 2008er Suzuki GSF 1250 Bandit, natürlich nackt (Neu gekauft. Traumhafter Druck ab Standgas! Endlich viel fahren, ohne ständig Ölwechsel machen zu müssen.) lange Pause 1979er Moto Guzzi V50 (Zum Restaurieren gekauft. Als Teilesammlung verkauft. Bitte keine Nachfragen, danke.) lange Pause 2022er Husqvarna Vitpilen 401 (Kleines Feuerzeug, damit ich mich zum Wiedereinstieg nicht gleich zu Brei fahre. Sehr unterhaltsam, aber auch nach Lenkerumbau nicht für Urlaubstouren geeignet. Darf aber vorerst bleiben, da sie vom Charakter her genau das Gegenteil der V7 ist.) 2022er Moto Guzzi V7 850 Special (Siehe ganz oben im Thread.)
  15. Danke an euch alle. Die Schweiz lasse ich jetzt doch aus. Es geht durch Oberschwaben und Allgäu.
  16. Auch wenn dieser Thread im Prinzip schon erledigt ist, möchte ich noch meine Gepäcklösung zeigen. Das Thema beschäftigte mich ebenfalls und es ist immer schön unabhängige Empfehlungen zu finden. Ich bin sehr zufrieden mit den Haltern und Taschen von Unit Garage. Ich wollte vor allem optisch unauffällige Träger und wasserdichte Taschen. Stauraum für ein langes Wochenende reicht mir dabei aus. Taschen und Halter sind nicht gerade günstig, wirken aber wertig. Bisher habe ich nichts daran zu meckern (jetzt in der 2. Saison). Wasserdichtigkeit 100%. Schön ist auch, dass ich die gleichen Taschen auch auf der Husky benutzen kann. Für längere Touren kommt eine Gepäckrolle drauf.
  17. Danke Euch. Und Inspiration kann nie schaden.
  18. Danke Tscharlie. Yep, die Situation in der Schweiz ist mir bekannt. "olibago" sagt mir nix.
  19. Hallo zusammen, wird langsam Zeit mich mal vorzustellen. Ich bin Mitte 40, Ingenieur in der Motorenentwicklung und wohne mit Familie in Bonn. Nach knapp 10 Jahren Pause bin ich letztes Jahr mit einer 401 Vitpilen wieder in die Zweiradwelt eingestiegen. Und dieses Jahr habe ich mir eine junge, kaum gefahrene V7 850 Special dazugestellt. Klassische Optik, Sitzposition, Sound, Vibrationen, leichtfüßiges Handling und europäische Herkunft sind es, die mich diesen Kauf auf den bisher 2.000km nicht bereuen lassen haben. Etwas mehr Druck wäre schön, aber diesen Part könnte mittelfristig eine (zusätzliche) V100 übernehmen. Wobei ich keinen Markenfetisch habe. Zwei Zylinder und Kardan sind aber einfach eine schöne Sache. Gefahren wird, wenn Zeit und Wetter es erlauben. Im Alltag brauche ich selten ein Fahrzeug, deshalb sammle ich meine Kilometer hauptsächlich auf Tages- oder Wochenendtouren. Eifel, Mosel, Hunsrück, Taunus und Schwarzwald stehen dabei logischerweise auf dem Plan. Dabei gehts dann hauptsächlich ums flotte Kurvenfahren. Sightseeing gibts meist nur im Vorbeifahren. Aufgrund mangelnder Motorradbegeisterung im Bekanntenkreis bin ich dabei immer allein unterwegs. Gut, okay, eine gewisse Tendenz zum Einzelgängertum mag auch eine Rolle spielen. Vom 15.6. bis 23.6. plane ich eine Urlaubstour. Etwas Gesellschaft wäre dann doch ganz nett, weshalb ich das hier einfach mal veröffentliche. Vielleicht findet sich ja jemand. Unter Vermeidung von Autobahnen soll es auf oft kleinen Strässchen nach Slowenien gehen. Der Urlaub soll dabei bereits ab der Haustür beginnen. Das Tagesprogramm besteht zwar aus fahren, fahren, fahren, aber nicht im Sinne von Kilometerfressen auf der Autobahn oder mehrspurigen Bundesstrassen. Der Weg ist das Ziel (sorry für den uralten Spruch). Ich möchte Übernachtungsziele haben, die innerhalb 7-8h Gesamtfahrzeit zu erreichen sind. Das bedeutet 2-3 Übernachtungen bis Slowenien. Und wenn die Wettervorhersage zu viel Regen verspricht, wird die Sache abgeblasen. Fahrweise: flott aber respektvoll, nicht (zu weit) übers Tempolimit, kein unnötiger Lärm in Ortschaften, keine waghalsigen Überholmanöver. Die Route plane ich gern, denn das macht mir Spaß. Die steht zwar noch nicht, aber es könnte gehen: von Bonn linksrheinisch über Kaiserslautern nach Süden, bei Iffezheim über den Rhein, durch den Schwarzwald in die Schweiz, eventuell über den Albula und dann immer kurvig weiter. Grüße, Oli
  20. Hallo zusammen, ich wärme das hier nochmal auf, da ich gerade ähnliche Probleme hatte. Das Display reagiert nicht mehr auf drücken der Mode-Taste. Es ist (in meinem Fall) ein rein mechanisches Problem. Falls Kontaktspray oder ähnliches kurzzeitig hilft, ist das wohl nur Zufall. Die Schaltereinheit ist sehr billig gemacht und sollte nur mit sanftem Streicheln bedient werden. Wer die Schaltereinheit aufschraubt, entdeckt hinter der Mode-Taste einen Mikroschalter, der auf einer Seite mit einer Schraube befestigt ist. Gegenüber ist er in eine Führung eingeschoben. Die Nut der Führung ist meiner Ansicht nach zu weit hinten, wodurch der Taster nicht weit genug gedrückt werden kann, um den Mikroschalter auszulösen. Feine Ohren werden ein leises Klicken wahrnehmen, wenn der Taster gedrückt wird. Oder eben Stille. In meinem Fall herrschte Stille. Meine schnelle Lösung (nein, habe noch keine Langzeiterfahrung sammeln können) war es, ein Stück isolierten Draht in die Nut zu schieben, um den Taster weiter nach vorn zu zwingen. Im Foto ist der Draht noch nicht gekürzt. Den ganzen Kram wieder zusammengeschraubt und über das Klicken gefreut. Dann noch ein Klecks Mehrzweckfett auf die schabende Führung des Tasters. Viel Erfolg an alle Nachahmer! V7 850 Special (MJ 2022)
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