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OCS-BN

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Everything posted by OCS-BN

  1. Der Titel passt nicht mehr so ganz zum Inhalt. Vom Ventile einstellen zu Schraubverbindungen zu Uhrwerken zu Feder-Masse-Systemen,... oh Backe!
  2. Stell dir zwei Gewichte vor, die von einer Zugfeder zusammengehalten werden. Das eine Gewicht ist die Kontermutter, das andere der Kipphebel (wobei natürlich nicht das gesamte Gewicht des Kipphebels an dieser Stelle wirkt, aber egal jetzt). Die Zugfeder ist die Vorspannkraft, die die beiden Gewichte zusammenhält. Nun stell dir vor die Zugfeder ist sehr stark im Verhältnis zu den Gewichten. Jetzt schüttle das ganze in Gedanken wild hin und her. Und? Die starke Zugfeder interessiert es kaum, das da zwei kleine Gewichte dranhängen. Sie hält die Teile fest zusammen. Die Schraubverbindung hält. Aber die KI kann das sicher besser erklären. Wenn wir die nicht hätten...
  3. Schrauverbindungen lösen sich, wenn Vorspannkraft verloren geht. Das kann z.B. passieren, wenn die relevanten Bauteile unterschiedliche Wärmedehnungen besitzen und Temperaturzyklen ausgesetzt sind. Einstellschraube, Mutter und Kipphebel sind aus Stahl. Fällt also weg. Korrosion kann die Reibflächen zersetzen, was ebenfalls die Vorspannung verringert. Entfällt ebenfalls, da alles innerhalb des Motors liegt. Lösemomente durch von aussen wirkende Kräfte auf die verschraubten Bauteile haben wir auch nicht, da keine Bauteile drangeschraubt sind. Es gibt ja nur die Einstellschraube und die Kontermutter. Längskräfte auf die Schraube gibt es natürlich (Kräfte zum Öffnen und Schließen der Ventile), aber die sind im Verhältnis zur Größe der Schraubverbindung gering. Setzvorgänge an den Flanschflächen verringern auch die Vorspannung. Wir haben aber nur wenige kleine Flächen, die noch dazu fein bearbeitet und aus Stahl sind. Da setzt sich nicht mehr viel. Bleiben noch die hier fraglos vorhandenen Schwingungen. Nun, ich denke da es praktisch keine Masse gibt, die durch die Schwingungen in Bewegung gesetzt wird, kann auch kaum Kraft auftreten. Somit entsteht nur minimales Lösemoment. Das krasse Gegenteil wäre ein schwerer Klotz, der mit nur einer kleinen Schraube am Motor verschraubt wäre. Man kann sich gut vorstellen, wie die vibrierende Masse die Verbindung lösen könnte.
  4. OCS-BN

    suche mgx21

    Hier ist eine. Gern geschehen.
  5. Aber Holger, ich verstehe jetzt nicht, warum du dich aufregst und so in die Defensive gehst. Wir versuchen doch nur durch Nachfragen von wenigstens einem kleinen Teil deines grenzenlosen Fachwissens über..äh..alles zu profitieren. Wer nicht fragt bleibt dumm, so heißt es doch. Das ist dann schon schade, wenn du so pampig reagierst und uns dafür anmachst. Schade, aber irgendwie auch unterhaltsam.
  6. Ich habe überlegt, was ich antworten könnte. Aber hier steckt eigentlich schon alles drin.
  7. OK Holger, aber wie verhindern Bremsklötze aus Holz denn nun das festgammeln der Bremskolben?
  8. Sorry, leider nein. Habe für ne Ducati andere Teile gemacht. Ich habe eine V7 Spezial, mit den analogen Uhren. Beim absägen habe ich mich dann wohl verlesen. Würde ich auch lassen.
  9. Eremit, unter Benutzerkonto/Ignorierte Benutzer kannst du übrigens für etwas Ruhe sorgen. Der Filter funktioniert natürlich leider nur, wenn man eingeloggt ist. Mehr Raum möchte ich dem Thema aber gar nicht mehr geben. Folgendes fällt mir zu deinem Umbau des Instruments ein: Das serienmäßige LCD-Dinges finde ich hässlich, besonders die albernen Blinkerflügelchen. Das Absägen ist mutig. Vor allem vereinfacht es aber die Grundform einer 3d-gedruckten Blende, die man nun drüberstülpen könnte! Ich habe schon ein paar Motorradteile drucken lassen und bin von den Möglichkeiten begeistert. Mittlerweile gibt es bestimmt kostenlose CAD-Tools zur 3d-Konstruktion (ich nutze beruflich Profi-Software). Drucken geht z.B. über Anbieter wie Craftcloud. Dann noch einen Kunststoff-Primer und etwas Sprühlack und für geschätzt unter 200€ hast du eine coole Blende. Normalerweise bekommst du gleich 3 oder 5 Teile zum gleichen Preis. Die übrigen bietest du dann hier an zum Selbstkostenpreis. Und die CAD-Datei lädst du hier hoch für alle. DAFÜR ist so ein Forum nämlich da. Nicht für den ganzen toxischen Scheiß. (womit ich natürlich nicht deine Inhalte meine)
  10. Meine Fresse, jetzt ist aber auch mal gut! Eremit hat niemand beleidigt und kam auch nicht rein um direkt irgendwelche Infos abzugreifen. Im Gegenteil, er hat Tipps geliefert. Und was bekommt er zurück? Pausenloses rumgegackere wegen einer fehlenden Vorstellung. Und potenziell verletzende Kommentare zu seinen Umbauarbeiten. Schämt euch! Konstruktive Kritik wäre das Eine. Aber diese Reaktionen sind einfach bescheuert.
  11. Nur als Tipp, falls du experimentierfreudig bist.
  12. Aus dem Kofferraum voll Einzelteilen ist inzwischen ganz schön was geworden. Jetzt beginnt die endlose Zeit des wartens auf die Fertigstellung der Lackteile.
  13. Hatte mir schon Fotos vom Steuerkettenspanner angeschaut, aber das passt nicht. Denke, dass es im Werk oder beim Erstservice passiert ist. In jedem Fall war es sehr kaltblütig, das einfach im Motor zu belassen. Das Blechlein ist sehr exponiert und man bleibt gern dran hängen. Z.B. mit der Hand oder dem Ventildeckel. Sehr ungeschickte Lösung. Besonders wenn man die ansonsten so robuste, simple und wartungsfreundliche Gesamtkonstruktion betrachtet.
  14. So, unter beiden Ventildeckeln gecheckt: Beide Teile sind unbeschädigt. Das Bruchstück stammt aber definitiv von diesem Typ Blechlasche. Oder einem fast baugleichen Teil woanders im Motor (?). Nun meine neue Theorie: Beim Erstservice (einziger Service, der in einer Werkstatt stattfand) hat jemand die Lasche beschädigt und eine neue montiert. Dünnes Eis, ich weiß. Jedenfalls fahre ich mal so weiter. Wird schon nix Schlimmes sein...
  15. Am tiefsten Punkt unter der Ventilhaube liegen Ölrückläufe. Sonst würde der ganze Raum ja volllaufen, bis der Pegel die Schächte der Stößelstangen erreicht. Durch besagte Rückläufe kann das Blech sehr wohl in den Sumpf flutschen.
  16. Ölmessstab gibt es nicht.
  17. Wie erwähnt ist mir bei der Ventilspielkontrolle nichts aufgefallen. Allerdings habe ich anschließend das Öl für den Wechsel warmgefahren. Denkbar, dass ich bei Montage der Ventildeckel eine der Laschen abgebrochen habe. Durch den Ölrücklauf wurde sie dann runtergespült. Und nur 10min. später hängt sie schon am Magnet. Hm. Verdammt, ich glaube ich checke später nochmal die Ventildeckel. Sind ja schnell ab. Beim Durchgehen des Werkstatthandbuchs ist mir kein ähnliches Teil aufgefallen. Ausser vielleicht etwas vom Steuerkettenspanner. Aber das Teil sieht dieser Masseverbindung doch schon sehr ähnlich:
  18. Der Klassiker: Heute beim Ölwechsel lachte mich plötzlich dieses Bruchstück einer schwarzen Blechlasche an. Hing am Magnet der Ablaßschraube. Erinnert mich an die Federbleche, die unter den Ventilhauben sitzen (Masseverbindung). Diese waren aber intakt. Kommt das jemandem bekannt vor? 2022er V7 850
  19. Die Zahl 112 könnte dabei auf einen SAE AS568 O-ring hindeuten? Nur falls du Ersatz suchst ohne Guzzi-Preise zahlen zu wollen... Musst du aber nachmessen! Ist nur eine Vermutung.
  20. Ich tippe auf den O-Ring an der Betätigung der hinteren Bremspumpe. Ist bei mir auch gerissen. Seine Funktion erschloss sich mir nicht, weshalb ich schon lange ohne fahre. War glaube ich auch schon mal Thema hier.
  21. Tippe auf Spam. In dem Fall wäre GutoMozzi's Antwort die einzig sinnvolle. 👍
  22. Meine Güte, was für ein Thread. Es wird Zeit für mich einmal die "ignorieren"-Funktion auszuprobieren. Wäre schön, wenn es hier mehr um Guzzis gehen würde...
  23. Hallo Micha, willkommen und Grüße aus der Nachbarschaft. -Oli
  24. Sehr seltsam. Ein Max hat gerade im Ducati-Forum praktisch das Gleiche gepostet. https://www.ducati1.de/index.php?/topic/37405-probefahrt-beim-motorradverkauf/#comment-224947 Kevin, kennst du denn den Max? 😉
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