wizard
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Diesel hab' ich mal probiert, raucht mir zu stark 😀.
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Ja, bleibe immer auf dem Bock sitzen und hole mir die Zapfpistole mit der rechten Hand (weil Rechtshänder) von der rechts stehenden Säule. Dann "auf Sicht" volltanken und zum Ende natürlich nicht mehr voll durchziehen, dann klappt das immer ohne Überlaufen.
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So kann man das natürlich sehen, es wird uns jedoch nix helfen. Leider brennen in Europa und speziell auch in Deutschland immer weniger Leute für ihre Arbeit. Bei den Chinesen hingegen hat man das Gefühl, dass die einfach immer besser werden wollen. Die von einer Fahrzeuggeneration zur nächsten gemachten Fortschritte belegen das. So war es bei uns übrigens früher auch, aber heute scheint nur noch die Sicht der Aktionäre relevant zu sein. Behördliche Regulierungswut und immer weniger nachvollziehbare Umweltauflagen tun ihr übriges. Mit anderen Worten, unsere derzeitigen Probleme sind ganz überwiegend hausgemacht. WIR müssen an der Lösung dieser Probleme arbeiten, nicht die Chinesen. Und ich verteufele keinen Kunden, der sein sauer verdientes Geld für ein Produkt ausgibt, welches in seinen Augen deutlich mehr für's Geld bietet. Grüße, Andreas
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Danke für's Zeigen, das sieht nach einer sehr gelungenen Tour durch wunderschöne Alpenlandschaften aus!
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Das sollte jeder einigermaßen kompetente Lackierbetrieb aber auch ohne Farbcode ausmessen können. Hatte letztes Jahr einen Blechschaden an meinem Auto, die Lackiererei hat der Farbcode gar nicht interessiert. "Das messen wir sowieso aus, um die Alterung mit zu berücksichtigen" war die Auskunft.
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Vorstellung aus München und wie ich zu MG kam
wizard replied to Webster's topic in Empfang und Vorstellung
Herzlich willkommen hier, und Glückwunsch zu dieser Entscheidung, habe gerade in einem anderen Faden hier meine (nahezu uneingeschränkt positiven) Eindrücke zur V7 Sport gepostet, ist ein wirklich schönes Moped mit Charakter! -
So unterschiedlich können Eindrücke sein. Besitze selbst eine V7 II Stone und kann nicht sagen, dass der Motor der neuen V7 Sport schlechter läuft. Ganz im Gegenteil, überhaupt kein Schieberuckeln bei Halbgas mehr, schöne, nicht zu scharfe Gasannahme etc. Im unteren Drehzahlbereich war zumindest gefühlt kaum mehr Druck da als bei meiner V7 II, aber so ab etwa 4000 U/min geht der neue Motor schon spürbar besser, Überholen auf Landstraßen ist so mit mehr Punch möglich, zumal der neue Motor nach oben hin besser dreht. Vom Motor war ich alles in allem wirklich begeistert. Was mich ebenfalls überrascht hat ist der Sound, den Guzzi mit den Originaltüten hinbekommt. Mit dem Klang meiner V7 II bin ich sehr zufrieden und hatte erwartet, dass die V7 Sport deutlich zugeschnürter klingt, ist aber nicht so. Bollernder Sound, der mir fast lauter vorkam als der meiner V7 II. Fahrwerk und Bremsen sehr vertrauen einflößend, Armaturen (Kupplung!) leicht zu bedienen. Was jedoch nervt ist der Fernlichtschalter, da habe ich des Öfteren unbeabsichtigt das Fernlicht eingeschaltet. Und so funktional das neue Display auch sein mag, ich fand es nicht optimal ablesbar und hätte mir bei einer der letzten luftgekühlten Mopeds unserer Zeit analoge Instrumente gewünscht, etwa wie bei der Kawa 900RS, da ist das trotz aktueller Anzeigemöglichkeiten (Ganganzeige etc.) toll gemacht. Grüße Andreas
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Die Schwingung der Unruh eines mechanischen Uhrwerks in eine Richtung, bevor dann die entsprechende Gegenschwingung in der anderen Richtung erfolgt. Ist ein in der Uhrentechnik üblicher Begriff. Und ja, könnte man wohl auch als Halbsinus bezeichnen.
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Bei mechanischen Armbanduhrwerken schwingt die vom Anker betätigte Unruh auch sehr, sehr oft hin und her, zumeist mit mindestens 21600 Halbschwingungen (3 Hz) pro Stunde. Das sind pro Monat schon rund 15,5 Millionen Halbschwingungen, pro Jahr dann fast 187 Millionen Halbschwingungen. Auch da löst sich in der Regel nichts (die Unruh selbst kann sich kaum lösen, aber beispielsweise der Anker- oder Unruhkloben könnten locker werden), allerdings sind die Massen und Momente auch sehr klein, siehe die oben von OCS-BN geführte Argumentation.
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Das Problem der H4 Nachrüst-LEDs begründet sich darin, dass die mehreren LEDs, die anstelle der Glühwendel das Licht produzieren, eine größere Ausdehnung haben als die Glühwendel, für die all die alten Scheinwerfer berechnet worden sind. Mit anderen Worten sitzt die Glühwendel exakt im berechneten Brennpunkt des Scheinwerfers, während die LEDs zwar auch im Brennpunkt sitzen, leider aber auch noch darüber hinausgehend an anderer Stelle. Und genau dieser Umstand kann abhängig vom jeweils betrachteten Scheinwerfer zu nicht tolerierbarem Streulicht und daraus resultierender Blendung führen, weshalb jeder einzelne Scheinwerfertyp mit der Nachrüst-LED getestet und freigegeben werden muss. Solange es nicht gelingt, die Abmessung des LED Clusters (also all der zur Erzeugung des Lichts verwendeten LEDs) der Nachrüst LEDs auf exakt die Abmessungen der Glühwendel zu schrumpfen wird es deshalb auch keine generelle Freigabe solcher H4 und H7 Nachrüst-LEDs geben.
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@GUZZISTI, ich hatte dasselbe Problem (minimaler Ölaustritt durch die Zylinderkopfdichtungen) wie du, auch nach etwa derselben Fahrleistung. Ich habe dann selbst die Zylinderkopfschrauben nachgezogen, und zwar alle vier M10 Schrauben auf 42 Nm, da es mir als Ingenieur wirklich nicht einleuchtend erschien, bei gleichen geometrischen Verhältnissen des Zylinderkopfes und seiner vier M10 Schrauben die zwei oberen mit 42 Nm und die zwei unteren mit nur 25 Nm anzuziehen. Einmal darfst du raten, wo die Ölundichtigkeit der Kopfdichtung auftrat. Genau, an der unteren, also der motoräußeren Seite, an der die Schrauben nur mit dem geringeren Drehmoment angezogen waren. Für mein Verständnis der Sache spricht, das Guzzi ab 2017 beim Nachfolgemotor diese vier Zylinderkopfschrauben ebenfalls alle mit dem gleichen Drehmoment anzieht, wenn auch mit nur 34 Nm. Ich habe damals die Zylinderkopfdichtungen nicht gewechselt, sondern es zunächst nur mit dem Nachziehen probiert. Bis heute (etliche 1000 km gefahren seit dem Nachziehen) habe ich keinen Ölaustritt mehr feststellen können, es ist alles dicht und der Motor schnurrt wie eine Eins. Auch dir würde ich aus 2 Gründen empfehlen, die Kopfdichtungen zunächst nicht zu tauschen. Grund 1: Es spricht ziemlich viel dafür, dass die Dichtungen nach dem Nachziehen dicht sein werden. Du würdest dir somit den deutlich teureren Dichtungswechsel und - siehe Grund 2 - eine nochmalige Ventilspieleinstellung ersparen, denn bei neuen Kopfdichtungen muss das Ventilspiel einmal nach Einbau der neuen Kopfdichtungen und dann nochmal nach 1000 km eingestellt werden, wenn die neuen Kopfdichtungen sich gesetzt haben und nachgezogen werden müssen. Grund 2: Deine jetzigen Kopfdichtungen sind quasi schon "eingefahren", d.h., wenn die Kopfschrauben jetzt nachgezogen werden (und dann natürlich auch das Ventilspiel eingestellt wird!), dann brauchen sie nicht nach relativ kurzer Fahrleistung nochmal nachgezogen zu werden (im Gegensatz zu frisch verbauten, neuen Kopfdichtungen, siehe Grund 1). Das einzige kleine Problem bei der Sache könnte allerdings sein, dass dir deine Guzzi Werkstatt nicht alle 4 Kopfschrauben auf 42 Nm anziehen will, weil es im Wartungshandbuch nicht so steht. Wahrscheinlich würde es auch reichen, wenn man die beiden unteren Kopfschrauben auf 35 Nm anzieht, aber auch dieser Wert wäre eben nicht der aus dem WHB. Da deine Maschine aber längst aus der Garantie raus ist, kannst du deinem Schrauber natürlich sagen, er soll auch die unteren die Kopfschrauben fester anziehen. Zusammenfassung: Wenn du die Dichtungen tauschen lässt und dann nach 1000 km nochmal alles nachziehen und einstellen lassen musst, dann dürfte dich das sicher 500 € kosten (bei meiner Werkstatt hier im Umland von München würde ich da sogar noch mit deutlich mehr rechnen) und du bist nicht sicher, ob der Ölaustritt nicht nach weiteren 8 - 10.000 km erneut auftritt. Daher lautet meine Empfehlung, die Kopfschrauben zunächst nachzuziehen wie beschrieben, denn wechseln kannst du sie später immer noch, falls sie wider Erwarten nicht dicht sein sollten. Eine Haftung für das von mir beschriebene Vorgehen übernehme ich selbstredend nicht, aber es hat a) bei mir sehr gut funktioniert und es ist b) aus mechanischer Sicht nur logisch, es so zu machen. Viel Erfolg und Grüße, Andreas
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September 2026 zum 105. Geburtstag von Moto Guzzi
wizard replied to holger333's topic in Veranstaltungen und Treffen
Mich darfst du da gerne ausnehmen. Ich hatte nur klargestellt, warum man Guzzi Händler braucht. Und im übrigen wünsche ich Guzzi nur das Beste, schon aus eigenem Interesse. Soweit ich weiß liegt die derzeitige Produktion irgendwo zwischen 15.000 - 20.000 Stück. Die meisten davon dürften auch verkauft werden. Die neue Fabrik ist also in etwa auf eine Verdoppelung der Stückzahlen ausgelegt. Nicht unmöglich, aber schon anspruchsvoll. Hängt in erster Linie davon ab, dass es genügend Modelle gibt, welche die potentielle Kundschaft attraktiv findet. In diesem Sinne darf ich nochmals für eine moderne Neuauflage der Le Mans werben ... 🙂. -
September 2026 zum 105. Geburtstag von Moto Guzzi
wizard replied to holger333's topic in Veranstaltungen und Treffen
Für das Guzzi Treffen nicht, aber um die in der neuen, auf 40.000 Stück pro Jahr ausgelegten Fabrik hergestellten Motorräder unter die Leute zu bringen schon 🙂. -
LED Beleuchtung Frontscheinwerfer California 1400
wizard replied to Steve54's topic in Elektrik und Elektronik
Weiß nicht, welche Lampentypen in deiner Cali verbaut sind, H7 oder H4? Von Osram gibt es seit einiger Zeit eine H7 Nachrüst-LED, die nicht größer baut als eine reguläre H7 Lampe. Die Dinger heißen H7 LED Speed und haben einen aktiven Kühler im Sockel verbaut (Baulänge dennoch gleich wie H7 Halogen). Ich habe die Dinger im Hyundai i30 meines Bruders verbaut (sie sind für dieses Fahrzeug zugelassen laut Osram Kompatibilitätsliste) und er freut sich jedes Mal, wenn er nachts fahren muss, ein Riesenunterschied zu vorher. Vermutlich ist die H7 LED Speed für die Cali nicht zugelassen, würde aber sicher passen, wenn die Cali H7 Lampen verwendet. Es gibt sie leider im Moment nur als H7, jedoch (noch) nicht als H4 oder H1. -
So, jetzt nochmal ein kleines Update. Habe mittlerweile die Ladespannung auch nach längerer Fahrt gemessen. Zu meiner Überraschung bei 3000 - 4000 U/min nur maximal 14,56 Volt, bei Leerlaufdrehzahl so 14,4 V. Das bedeutet meines Erachtens, dass der Limaregler an meiner V7 II völlig in Ordnung ist, ich habe ihn daher auch noch nicht getauscht, obwohl ich mir einen neuen Carmo-Regler besorgt habe. Somit scheint meine Erklärung, dass eine zu hohe Ladespannung mir die Batterien grillt (und sie deshalb so schnell kaputtgehen) hinfällig zu sein. Mal sehen, wie lange die kürzlich eingebaute Bleigelbatterie durchhält ...
